Xenius Raus aus dem Zeitkorsett: Arbeit frei gestalten
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Raus aus dem Zeitkorsett: Arbeit frei gestalten
26 Min.
Zwölf Stunden „malochen“ an sechs Tage pro Woche. Das galt um 1900 als völlig normal. Der Weg zum Achtstundentag war ein hartes Stück Arbeit und wurde in den vergangenen hundert Jahren durch Streiks und Proteste erkämpft – in Deutschland wie in Frankreich. Heute ist er für viele allerdings nur noch ein lästiges Zeitkorsett – eines, das am besten abgeschafft gehört. Einige bedauern dies, denn für sie schafft der Achtstundentag Struktur, hält das gesellschaftliche Getriebe am Laufen. Die anderen begrüßen den Abschied von diesem Konstrukt. Für sie geht es um mehr Freiheit und Flexibilität. Damit umgehen, das kann allerdings zur Herausforderung werden. In welcher Hinsicht, das will „Xenius“
heute herausfinden. Während Gunnar heute im Büro einem klassischen Arbeitstag nachgeht, wird Caroline aus diesem Zeitkorsett ausbrechen. Im Rahmen eines Experiments, bei dem sie zu Hause unterschiedliche Arbeiten erledigen muss – bei freier Einteilung innerhalb von 24 Stunden. Gleichzeitig ist sie aber auch als Familienvorstand und Mama gefragt. Wie gut gelingt ihr das und was sind die Erfolgsfaktoren, wenn es darum geht, seine Arbeit frei zu gestalten? Fragen, die der Arbeitsökonom Michael Wieden beantworten wird. Außerdem heute bei „Xenius“: Arbeiten nach der inneren Uhr – wie wichtig ist es, ausgeschlafen seinem Job nachzugehen? Und: Wie sinnvoll ist das Nickerchen im Büro? (Text: arte)