Moore sind seltene Biotope und wertvolle Feuchtgebiete. Doch diese Erkenntnis setzt sich erst allmählich durch. Filmautorin Sybille Krafft ist im Moor unterwegs. Früher war der Torf ein beliebtes, weil billiges Brennmaterial für den Hausgebrauch wie für Betriebe. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Eisenbahn zum großen „Torffresser“ beim Schüren ihrer Dampflokomotiven. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Moor dann vor allem für die Düngerproduktion ausgebeutet. Bis in die 1960er-Jahre hatten mancherorts die Einheimischen noch das Recht, für den Eigenbedarf Torf zu
stechen.
Inzwischen weiß man, dass das Moor ökologisch gesehen zu kostbar ist, um verheizt zu werden. Torfstiche wurden stillgelegt, einst riesige Frästorfgebiete wurden renaturiert und stehen heute unter Naturschutz. Filmautorin Sybille Krafft ist mit Bayerns letzter gewerblich genutzter Torfbahn gefahren, hat Streifzüge durch Flora und Fauna des Moores unternommen und sich mit Torfstechern, „Fuizlern“ und Moorführern unterhalten. Dabei hat sie auch die letzte noch funktionierende Torfpresse Deutschlands entdeckt und einen Moorkünstler bei der Arbeit beobachtet. (Text: BR Fernsehen)
Deutsche TV-PremiereSo. 06.10.2019BR
Sendetermine
Mo. 07.10.2019
02:15–03:00
02:15–
So. 06.10.2019
19:15–20:00
19:15– NEU
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