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Promis vor Gericht
Prinzessin Cristina von Spanien, Uli Hoeneß, Jörg Kachelmann – sie alle standen schon vor dem Kadi. Vor dem Gesetz sind eigentlich alle gleich – doch gilt dies auch für Promis vor Gericht? „ZDF-History“ beleuchtet sieben Fälle, die die Gemüter bewegten. Von Steuerhinterziehung über Missbrauch bis zu Mord und Totschlag reichen die Vorwürfe gegen die Reichen und Schönen. Sie sind das Blitzlichtgewitter gewohnt, genießen den Rummel um ihre Person. Doch manchmal scheuen sie auch das Licht der Öffentlichkeit, pochen plötzlich vehement darauf, man möge doch ihre Privatsphäre respektieren.Gleiches Recht für alle, Gerechtigkeit für jedermann – gelten diese Grundsätze etwa nicht für die Stars und Sternchen, die Erfolgreichen und Berühmten? Welche Rolle spielt der Promi-Faktor vor Gericht? Etwa für den Sportler Oscar Pistorius, dem die Anklage Mord an seiner Freundin vorwarf, oder für die Schauspielerin Ingrid van Bergen, die einst ihren Mann erschoss. Der renommierte Strafverteidiger Steffen Ufer, im Fall van Bergen ebenso beteiligt wie am Prozess wegen Steuerhinterziehung gegen Uli Hoeneß, glaubt, dass Prominente in Deutschland bei der Justiz keinen Bonus, sondern sogar eher einen Malus haben, weil so mancher Richter oder Staatsanwalt sich mit dem „Skalp“ eines Promis schmücken möchte. Vor allem aber wollen viele Juristen den Eindruck vermeiden, einen Prominenten zu bevorteilen, so Ufer. Jörg Kachelmann, dessen Prozess wegen angeblicher Vergewaltigung und schwerer Körperverletzung mit Freispruch endete, wird diese Auffassung vermutlich teilen. Und auch beim „King of Pop“ Michael Jackson wogen die Vorwürfe schwer. Presse und Öffentlichkeit hatten schnell ihr eigenes Urteil über ihn gefällt. Auch, wenn am Ende der Freispruch steht, so hinterlässt ein Prozess doch seine Spuren. So auch in Spanien. Hier stand mit Prinzessin Cristina, der Schwester des Königs, erstmals ein Mitglied des Königshauses vor Gericht. Zwar wurde sie – anders als ihr Mann – aus Mangel an Beweisen freigesprochen, doch nicht nur ihr Ruf nahm Schaden. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 15.04.2018 ZDF Propaganda – Die dunkle Macht
45 Min.Hitlers Chefpropagandist Joseph GoebbelsBild: Fox PhotosDie Idee, Menschen zu beeinflussen, sie zu lenken und zu manipulieren, gibt es schon lange. „Terra X History“ blickt zurück auf die Geschichte der Propaganda. Symbole und Schlagworte, Lügen und Desinformation können zu Mitteln der Propaganda werden – und zu Waffen der Politik. Die Methoden von Manipulation und Täuschung sind dabei stets eng verflochten mit der Entwicklung der Medien. Schon Martin Luther machte Stimmung mit kruden Karikaturen über Papst und Kurie, die er auf Flugblättern unters Volk bringen ließ.Das Prinzip hat sich im Lauf der Jahrhunderte kaum verändert: eingängige Botschaften, die sich im Kopf des Publikums verankern. Von der Selbstdarstellung des genialen PR-Strategen Napoleon über die hasserfüllte Hetze der Nationalsozialisten bis hin zum Kalten Krieg, der in Propagandabotschaften befeuert wurde. Die Reichweite der Propaganda wuchs stetig, bis sie im Social-Media-Zeitalter förmlich alle Grenzen sprengte. Das zeigt auch der Wahlkampf in den USA: Er ist geprägt von Botschaften, die im Netz viral gehen. Ob sie wahr sind oder propagandistische Verzerrungen verbreiten, ist dagegen zweitrangig. Zahlreiche Medienstrategen und Politiker setzen auf „gefühlte Wahrheiten“ und hoffen, dass ihre Propaganda sich mit Erfolgen an der Wahlurne auszahlt. Die Gefahren für eine offene Gesellschaft sind absehbar. In einem Streifzug durch die Geschichte der Propaganda blickt „Terra X History“ zurück auf besonders wirkungsvolle Strategien und Fälle, ordnet sie historisch ein und geht der Frage nach, vor welchen Herausforderungen wir derzeit stehen. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 02.11.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 03.11.2024 ZDF Putin gegen Selenskyj – Wann gibt es endlich Frieden?
45 Min.Schon mit Selenskyjs Amtsantritt begann die Konfrontation. Der russische Angriffskrieg machte ihn und Putin zu erbitterten Gegnern. Was heißt das für die Aussicht auf Frieden? Es ist ein Konflikt, der auch als „Duell“ zweier Kontrahenten gilt, „David gegen Goliath“. Die Forderungen beider Seiten – zur Beendigung des Krieges – liegen unvereinbar auseinander. Ist eine realistische Friedensperspektive überhaupt absehbar? Seit dem 24. Februar 2022, dem Tag des russischen Überfalls auf die Ukraine, herrscht wieder Krieg in Europa. Ein Angriffskrieg, der ganz anders gelaufen ist, als der Aggressor es sich vorgestellt hat.Putin hat seinen erklärten Gegner völlig unterschätzt, den Widerstand der Ukrainer und ihrer Führung. Es ist ein Konflikt, der nicht nur auf dem Schlachtfeld ausgefochten wird, sondern auch auf der nationalen und internationalen Bühne. Putin hat es mit einem Gegenspieler zu tun, der sein Volk zu mobilisieren weiß, der Kriegsschauplätze aufsucht, sich nicht hinter dem Schreibtisch verschanzt, mehr und mehr die Rolle eines Freiheitshelden einnimmt. Selenskyj hält auf Videowänden in Parlamenten, Kongressen, Versammlungen der EU und UNO ergreifende Reden, findet Gehör, wenn er sagt, die Ukraine verteidige europäische Werte und Grenzen. Anders als Russland ist der angegriffene Nachbar militärisch und finanziell zwingend auf Unterstützung von außen angewiesen. Putin hält dagegen, richtet Drohungen gegen den Westen, jede Lieferung stärkerer Waffen an die Ukraine eskaliere den Konflikt, mache die NATO zur Kriegspartei. Sein Ziel: Verunsicherung bei den Unterstützern, notfalls mit der Warnung vor der Gefahr des Atomkrieges. Doch anstelle eines schnellen Sieges russischer Streitkräfte mehren sich militärische Rückschläge. Die Ukraine sieht keinen Anlass, Moskaus kriegerische und völkerrechtswidrige Eroberungen hinzunehmen, und findet dabei im Westen Unterstützung. Mehr denn je liegen die Bedingungen beider Seiten für Verhandlungen auseinander. Doch wie lange soll der militärische Konflikt noch dauern? Welche Voraussetzungen gibt es für einen Frieden? Und: Kann ein Blick in die Geschichte Hinweise auf eine mögliche Lösung geben? „Weder Russland noch die Ukraine werden ihre Ziele erreichen“, meinen internationale Expertinnen und Experten, die im Film zu Wort kommen. Doch was bliebe dann? Allenfalls die Einstellung der Kampfhandlungen, ein Einfrieren der militärischen Lage und Besatzungssituation – wie in Korea, verbunden mit einem Aufschub wesentlicher Statusfragen? Auf welchen Wertegrundlagen könnte dann später einmal verhandelt werden, mit welchen Personen und Parteien, national und international? Welche Abstriche müssten beide Seiten von ihren Maximalforderungen machen? Wer könnte die später zu schaffende Friedensordnung garantieren? Es wäre eine Jahrhundertaufgabe, wie sie sich auch nach früheren großen Kriegen der europäischen Geschichte stellte. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere So. 17.09.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Di. 19.09.2023 ZDF Putins Blutspur – Chronik eines Krieges
45 Min.Zwei Jahre Überfall auf die Ukraine: Was als kurze militärische „Spezialoperation“ geplant war, entwickelt sich zum größten Krieg in Europa seit 1945. Als Putins Soldaten am 24. Februar 2022 die Ukraine angreifen, glaubt der Kreml, innerhalb weniger Tage Kiew einnehmen und dort ein Marionettenregime installieren zu können. Doch womit niemand rechnet: Die Ukraine wehrt sich gegen die Invasoren. „Terra X History: Putins Blutspur (1)- Chronik eines Krieges“ erzählt die Geschichte des ersten Kriegsjahres. Von drei Seiten gleichzeitig stoßen russische Verbände in Richtung Kiew, Charkiw und Mariupol vor – unterstützt von Marschflugkörpern, Raketen und Bombenangriffen.Statt zu fliehen, organisieren Präsident Wolodymyr Selenskyj und sein Stab die Verteidigung der Hauptstadt. Am Stadtrand von Kiew gelingt es den ukrainischen Verteidigern, die Invasoren zu stoppen. Mit kurz zuvor gelieferten Panzerabwehrwaffen aus westlicher Produktion können sie den Russen empfindliche Verluste zufügen und die Invasoren aus dem gesamten Norden vertreiben. Die Hafenstadt Mariupol hingegen fällt nach monatelangen Kämpfen. In Butscha stoßen die ukrainischen Befreier auf Hinweise über russische Kriegsverbrechen. Hunderte tote Zivilisten, die zum Teil noch auf der Straße liegen, wurden während der vierwöchigen Besatzung ermordet. Der Westen, angeführt von den USA, beginnt, in größerem Umfang moderne Waffen an die Ukraine zu liefern. Im Herbst 2022 gelingt es mit einer Überraschungsoffensive, weite Gebiete im Osten zu befreien. Zeitzeugen der Kämpfe um Mariupol, des Massakers in Butscha, Frontsoldaten und Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko erinnern sich an die bedrückendsten Momente des ersten Kriegsjahres. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 18.02.2024 ZDF Putins Blutspur – Chronik eines Krieges: Folge 3
45 Min.Am Ende des dritten Kriegsjahres muss die Ukraine in einem Abnutzungskrieg gegen den russischen Aggressor bestehen und um die weitere Unterstützung durch die USA bangen. Putin schickt für geringe Geländegewinne jeden Monat Tausende in den Tod. Die ukrainische Armee kann die Vorstöße meist eindämmen, gerät aber immer mehr unter Druck. Die Kriegschronik blickt auf 2024 zurück und zeichnet das Geschehen bis in die Gegenwart nach. Anfang 2024 erlebte die Ukraine, dass der Nachschub aus den USA monatelang fast versiegte. Inzwischen sind die Lieferungen wieder aufgenommen. Doch nach dem Wahlsieg Donald Trumps steht die bisherige Unterstützung durch die Amerikaner infrage. Neben dieser Sorge beschäftigt die Ukraine seit Monaten ein weiteres Problem: Die Zahl der Männer, die in der Armee dienen können und wollen, schwindet, und die Rekrutierung neuer Kämpfer stockt.Für diesen Film waren Reporter an den umkämpften Frontabschnitten im Osten des Landes unterwegs und haben exklusive Bilder gefilmt. Sie lassen Menschen zu Wort kommen, die das Kriegsgeschehen hautnah miterleben. Sie erzählen von Furcht und Hoffnung an der Front und vom Bombenterror gegen die Zivilbevölkerung in den Städten des Hinterlandes. Die Kämpfer, die bereits in den ersten beiden Folgen „Putins Blutspur“ zu Wort kamen, erscheinen inzwischen erschöpft – und zeigen sich dennoch weiter entschlossen. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 24.02.2025 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 02.03.2025 ZDF Putins Blutspur – Chronik eines Krieges: Folge 4
45 Min.Auch im vierten Kriegsjahr gelingt es Russland nicht, die Ukraine zu unterwerfen. Zugleich stellt US-Präsident Trump die Unterstützung für das angegriffene Land in Frage. Noch immer schickt Putin jeden Monat Tausende Soldaten in den Tod, um einige Quadratkilometer zu erobern. Zeitgleich wird unter Leitung der USA über Frieden verhandelt. Doch es gibt keine Anzeichen dafür, dass Russland von seinen Maximalforderungen abweicht. Der Präsidentenwechsel in den USA bringt für die Ukraine Anfang 2025 einen Rückschlag: Donald Trump gibt dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj die Schuld am Fortgang des Krieges – das Treffen im Weißen Haus endet mit einem Eklat.Für eine Woche stoppen die Amerikaner die Weitergabe von Geheimdienstinformationen – in der Folge gerät die Ukraine militärisch unter Druck und muss örtliche Niederlagen hinnehmen. Doch das angegriffene Land gibt nicht auf. Mit einer Armada von Kampfdrohnen kann die Ukraine im Laufe des Jahres 2025 größere Frontdurchbrüche verhindern und erfolgreiche Angriffe auf die russische Ölindustrie führen. Auch Russland setzt die tödlichen Flugobjekte massenhaft ein. Es gibt im vierten Kriegsjahr keine starren Frontlinien mehr, stattdessen entstehen etwa dreißig Kilometer tiefe Kampf- und Todeszonen, in denen Drohnen operieren. Für diesen neuesten Film in der „Terra X History“-Reihe „Putins Blutspur“ waren Reporter an den umkämpften Frontabschnitten unterwegs und haben exklusive Bilder gefilmt. Sie zeigen Menschen, die dem täglichen Bombenterror in den Städten ausgesetzt sind, und treffen Kämpfer wieder, die bereits in den ersten Folgen zu Wort kamen. Die Soldaten sind zwar müde, aber entschlossen. Die Dokumentation ist der vierte Teil einer Chronik des Krieges in der Ukraine. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 01.03.2026 ZDF Putins Blutspur – Chronik eines Überfalls
45 Min.Die Fronten sind erstarrt, doch das Sterben geht weiter. Zwei Jahre nach Putins Überfall auf die Ukraine haben sich die Kämpfe zu einem Stellungskrieg entwickelt. Die große ukrainische Offensive ist gescheitert, und die Unterstützung durch den Westen scheint zu bröckeln. Wieder steht das Land an einem Wendepunkt. „Terra X History: Putins Blutspur – Chronik eines Überfalls“ erzählt die Geschichte des zweiten Kriegsjahres. Ende 2022 wollen die Russen in der Kleinstadt Bachmut einen Prestigeerfolg erringen. Dort schickt der berüchtigte Söldnerführer Jewgeni Prigoschin Tausende seiner „Wagner“-Kämpfer in die Schlacht – ohne Rücksicht auf eigene Verluste.Nach harten Kämpfen müssen sich die Verteidiger zurückziehen. Der erfolgreiche Prigoschin kritisiert immer öfter die Führung im Kreml und lässt im Sommer 2023 seine Truppen in Richtung Moskau marschieren. Einige Wochen nach diesem halbherzigen Putschversuch, der ins Leere läuft, stürzt sein Privatjet unter mysteriösen Umständen ab. Der Westen liefert derweil moderne Kampfpanzer, wie den „Leopard 2“ oder den amerikanischen „Abrams“. Damit will die Ukraine im Sommer 2023 eine Großoffensive starten, um bis ans Schwarze Meer vorzustoßen. Trotz westlicher Unterstützung scheitern die ukrainischen Offensivbemühungen, denn ganze Landstriche sind mit Millionen von russischen Minen verseucht, die ein Vordringen unmöglich machen. Die Kämpfe sind festgefahren, es tobt ein blutiger Stellungskrieg. Auch für den zweiten Teil der Dokumentation „Putins Blutspur“ waren Reporter an den umkämpften Frontabschnitten im Osten des Landes unterwegs, haben exklusive Bilder gefilmt und erzählen Geschichten von Menschen: von russischen Kriegsgefangenen, ukrainischen Befehlshabern, Soldatinnen und Soldaten, Feldärzten und Sanitätsteams, die Verwundete evakuieren. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 25.02.2024 ZDF Putins Helfer – Komplizen des Kremls
45 Min.Wladimir Putin, Präsident von Russland, während einer Ansprache an die Nation. Putin hat nach dem bewaffneten Aufstand des Chefs der Söldnerarmee Wagner, Prigoschin, zur «Neutralisierung» der Drahtzieher aufgerufen.Bild: ZDFWladimir Putin führt Russland mit harter Hand. An seiner Seite steht eine kleine Clique eingeschworener Gefolgsleute: Putins Helfer. Wer sind die Männer, die gemeinsam mit ihrem Präsidenten das größte Land der Welt beherrschen? Und wie sicher kann sich der vermeintlich starke Mann im Kreml ihrer Treue wirklich sein? Es ist ein System des Gebens und Nehmens. Putins engster Kreis sichert ihm die Herrschaft und erhält dafür im Gegenzug Macht und Reichtum. Zum engeren Zirkel der Macht gehören Kriegsherren, wie der jüngst ums Leben gekommene Ex-Putschist und Söldnerchef Jewgeni Prigoschin und der Tschetschenenführer Ramsan Kadyrow.Ihnen gegenüber stehen Verteidigungsminister Sergei Schoigu und Oberbefehlshaber Waleri Gerassimow. Gemeinsam konkurrieren sie um die militärische Macht und die Gunst des Mannes im Kreml. Eine mindestens genauso wichtige Rolle spielen für den ehemaligen KGB-Agenten Putin die Hintermänner der russischen Geheimdienste. An der Spitze von FSB und SWR sitzen seine Getreuen: Alexander Bortnikow, Sergei Naryschkin und Nikolai Patruschew spielen im russischen Machtzirkel eine entscheidende Rolle. Sie verbindet eine langjährige und enge Männerfreundschaft zu Wladimir Putin, ihm verdanken sie ihren Aufstieg. Seine in weiten Teilen des Landes noch ungebrochene Popularität verdankt Wladimir Putin vor allem den gleichgeschalteten Medien und ihren Propagandisten, die im riesigen Russland Millionen Haushalte mit regimekonformen „Nachrichten“ versorgen. Wladimir Solowjow, Dmitri Kisseljow und Margarita Simonjan, allesamt TV-Stars in Russland und die Sprachrohre Putins. Ein weiterer Stützpfeiler des Systems Putin sind die Oligarchen. Milliardenschwere Männer wie die Rotenberg-Brüder, Alexej Miller und Roman Abramowitsch stehen dem Staat mit ihrem Vermögen zur Seite und helfen aus, wenn es um schwierige Finanztransaktionen geht. „Terra X History“ zeigt, wer die Komplizen des Kreml sind. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 21.10.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 22.10.2023 ZDF Putins Lehrjahre – Vom Hinterhof an die Macht
45 Min.Bild: ZDF und pa/ZUMA Press/russian archivesSeit 25 Jahren ist Wladimir Putin der starke Mann Russlands. Seine Karriere startet in einer Zeit des Übergangs: der sterbenden Sowjetunion. Das Prequel zum ZDF-Dreiteiler „Der Pate von St. Petersburg“ taucht zunächst in die Lebenswelten seiner Jugend ein – beginnend mit dem rauen Leben in den Hinterhöfen Leningrads. Auf prägende Momente in der Kampfsportszene der Metropole folgt der Sprung an die Universität und von dort aus in die Kaderschmieden des KGB. Als Agent erlebt Putin den Zusammenbruch des Kommunismus in der DDR: Für Putin endet damals mehr als nur ein System.Für ihn bricht eine Welt zusammen. Eine Erfahrung, die ihn als Machtmenschen prägt bis heute. In den Trümmern der alten Ordnung beginnt sein Aufstieg. Mit Verbindungen zur Unterwelt und zu Seilschaften aus der Geheimdienstzeit bahnt er sich Schritt für Schritt den Weg zur Macht. Seine Herkunft und Vorgeschichte werden sich in einigen Grundzügen russischer Politik des 21. Jahrhunderts spiegeln. Eine Demütigung Russlands darf es nie wieder geben, darüber ist sich der Herrscher im Kreml klar. Und die Macht, die er gewonnen hat, will er nicht mehr abgeben. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 21.09.2025 ZDF Putsch gegen die deutsche Einheit
Am 9. September 1990 erhalten russische Fallschirmjäger den Befehl zur Eilverlegung nach Moskau – in voller Kampfausrüstung und mit scharfer Munition. Gorbatschow ist nicht informiert. Sinn und Auftraggeber des geheimen Aufmarschs blieben lange im Dunkeln. Es handelte sich um ein Manöver hochrangiger Gorbatschow-Gegner aus Militär und Geheimdienst. Sie hielten das sowjetische Ja zur deutschen Wiedervereinigung für falsch. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 26.09.2010 ZDF Queen Elizabeth II. – Meine Krönung
Es ist ein Interview mit Seltenheitswert: Zum ersten Mal überhaupt spricht die Queen vor einer Kamera über den Tag ihrer Krönung vor 65 Jahren. Auf sehr humorvolle Weise enthüllt sie die Geheimnisse dieser jahrhundertealten Tradition und gewährt sehr persönliche Einblicke in den wohl wichtigsten Tag ihres Lebens. Schon im Alter von elf Jahren erlebte sie 1937 die Krönung ihres Vaters George VI. Nach dessen Tod folgt sie ihm im Alter von 25 Jahren auf den Thron. Die Krönungszeremonie 1953 wird über Monate hin akribisch geplant und live in alle Welt übertragen – damals eine Sensation.Die Queen berichtet von Aspekten, die den Zuschauern bisher verborgen blieben. So sei die mehrstündige Fahrt vom Londoner Buckingham Palast zur Kirche Westminster Abbey nach ihren Worten „schrecklich“ gewesen. Und auch die Kronen seien ziemlich schwer, und wenn man nicht aufpasse, könne man sich das Genick brechen, verrät die Monarchin. Neben Queen Elizabeth II. kommen Zeitzeugen zu Wort, die damals an der Krönungszeremonie teilgenommen haben. Teilweise berichten sie zum ersten Mal vor einer Kamera von der Jahrhundertkrönung. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 27.05.2018 ZDF Die Queen – Erinnerungen an eine Jahrhundertkönigin
45 Min.Königin Elizabeth II. (1926–2022) winkt während eines Staatsbesuchs in den Niederlanden vom 25. bis 27. März 1958 aus einer Limousine.Bild: phoenix/Keystone/Hulton Archive/GettyAm 8. September 2022 stirbt Queen Elizabeth II., mit ihrem Tod geht eine Ära zu Ende. „Terra X History“ blickt zurück auf ihr Leben für die Krone. Ein Jahr nach dem Tod der Jahrhundertkönigin erinnert die Dokumentation an die wichtigsten Stationen ihres Lebens. Weggefährten, Historiker und royale Insider sprechen über die Frau, die Großbritannien über 70 Jahre lang als Monarchin prägte. Bis heute ist das Interesse an ihrer Person ungebrochen. Doch wer verbirgt sich hinter dieser eindrucksvollen Persönlichkeit, und welche Ereignisse in ihrem Leben machten sie zur Jahrhundertqueen? Mit der Abdankung ihres Onkels König Edward VIII. 1936 beginnt ihre unerwartete Karriere.Elizabeths Vater wird zum König gekrönt – ein Amt, auf das er nicht vorbereitet wurde. Seine älteste Tochter Elizabeth rückt zur Thronfolgerin auf. Schneller als erwartet muss sie die Bürde der Krone tragen: Nach dem frühen Tod ihres Vaters George VI. wird sie im Februar 1952 mit nur 25 Jahren Königin. Die prunkvolle Krönungszeremonie wird erstmals im Fernsehen übertragen – damals eine Sensation. Elizabeths Regentschaft ist von Beginn an vom Wandel geprägt. Ihr besonderer Einsatz gilt dem Commonwealth of Nations, das an die Stelle des British Empire tritt. Mit bis zu ihrem Lebensende legendärer Disziplin absolviert sie zahllose öffentliche Termine und Empfänge und bereist 120 Länder der Erde. Stets muss die Queen ihr Familien- und Privatleben mit den Pflichten der Krone in Einklang bringen und etliche Krisen überwinden. Dabei beugt sie sich auch öffentlichem Druck, wie nach dem tragischen Unfalltod ihrer Schwiegertochter Diana. Während der Coronapandemie spricht Elizabeth II. sich für die Impfung aus. Skandale wie Prinz Harrys und Meghans Abkehr vom Palast trägt die Königin mit der ihr eigenen Haltung: Never complain, never explain – beschwere dich nie, erkläre dich nie. Mit ihrem Tod hinterlässt die Jahrhundertqueen eine große Lücke, die es nun durch ihren Sohn, König Charles III., zu füllen gilt. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 02.09.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 03.09.2023 ZDF Die Queen im Krieg
Queen Elizabeth war 13, als England in den Krieg mit Nazideutschland trat. Von den Eltern getrennt, machte sie britischen Kindern Mut. Die Schrecken des Krieges prägen ihr Leben bis heute. Experten sind sich sicher: Die eiserne Disziplin der Queen hat ihre Wurzeln in jenen Jahren. Bei Kriegsende diente die einst schüchterne Prinzessin als Lastwagenfahrerin in der Armee. Bei der Siegesfeier mischte sie sich heimlich mit ihrer Schwester unters Volk. Wie andere Jugendliche ihrer Altersklasse lebte die Thronfolgerin damals auf dem Land, während die Eltern in London die Stellung hielten. In Windsor wurde sie Zeugin, wie eine Rakete der Deutschen das Schloss nur knapp verfehlte.Trotz der eigenen Ängste und Sorgen spendete sie als 14-Jährige anderen Kindern Trost. „Am Ende wird alles gut“, sagte die Prinzessin in ihrer legendären Radioansprache von 1940. „Und wenn der Frieden da ist, ist es an uns, den Kindern von heute, die Welt von morgen zu einem besseren und glücklicheren Ort zu machen.“ Kurz vor Kriegsende absolvierte Elizabeth eine Ausbildung als Fahrzeugmechanikerin und Lastwagenfahrerin bei der Armee. Damit schrieb sie Geschichte, ist sie doch das einzige weibliche Mitglied der Königsfamilie, das in der britischen Armee gedient hat. Ihre Leidenschaft für Autos hat sie sich bis heute bewahrt. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 01.05.2021 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 02.05.2021 ZDF Queen Mum – Königin. Mutter. Legende.
Lange war sie das beliebteste Mitglied der Royal Family, galt als unverwüstlich und stets gut gelaunt: Queen Mum. Mit 101 Jahren – schon zu Lebzeiten eine königliche Legende. 16 Jahre lang saß sie als Queen Elizabeth an der Seite ihres Mannes George VI. auf dem britischen Thron und half ihm, die Bürde der Krone zu tragen. Warum das Volk sie so liebte und wie groß ihr Einfluss war, zeigt „ZDF-History“. Bei der Krönung von George VI. litt sie mit ihrem Mann, für den die Thronbesteigung eine persönliche Katastrophe darstellte. Nach der Abdankung König Edwards VIII. wegen seiner Geliebten Wallis Simpson war das Ansehen der Monarchie angeschlagen.Elizabeths Charme war es zu verdanken, dass die britische Bevölkerung wieder Vertrauen in die Royal Family fasste. Im Zweiten Weltkrieg war sie für viele Bombenopfer und Kriegsgeschädigte eine Quelle der Zuversicht. Doch wie groß war ihre Geltung im Buckingham Palace wirklich, und welche Strippen zog sie auch als Königinwitwe? Zu Wort kommen in der Dokumentation neben Kennern des britischen Königshauses auch Weggefährten und Freunde. Persönliche Briefe und Dokumente von „Queen Mum“ beleuchten eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die wie kaum eine andere Figur des Königshauses Menschen in ihren Bann ziehen konnte. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 29.09.2019 ZDF Queen Victoria – Die wahre Geschichte
Sie herrschte über das größte Kolonialreich der Weltgeschichte und prägte das „Viktorianische Zeitalter“. Ihre Epoche galt als sittsam und prüde, doch Victoria selbst war ganz anders. Als Teenager bestieg sie 1837 Englands Thron. Die junge Königin fand bald darauf in Prinz Albert ihre große Liebe. Ihm gegenüber offenbarte sie sich als leidenschaftliche Frau. Nach seinem frühen Tod hatte sie einige heimliche Affären. Von Prinz Albert hatte sie früh gelernt, der Öffentlichkeit ein perfektes Image zu liefern. Er war der Erfinder der steril-prüden Victoria, die dem Frauenideal der Epoche entsprach. Nach seinem Tod übernahm die Königin das Konzept der royalen Selbstinszenierung.Die wohl-kalkulierte höfische Propaganda bediente sich eines neuen Mediums: der Fotografie. Auf weitverbreiteten Bildern stilisierte sich Victoria als ewig trauernde Witwe. Doch hinter dem Schutz hoher Palastmauern war sie alles andere als steif und sittsam. Das Interesse an attraktiven Männern sollte die Königin zeitlebens nicht verlieren. Doch als reife Witwe begann sie, sich mehr und mehr in die Innen- und Außenpolitik von Königreich und Empire einzumischen, und entwickelte sich zur überzeugten Imperialistin. Die „Viktorianische Epoche“ ist auch die Blütezeit der industriellen Revolution. Als Ikone des aufstrebenden Bürgertums steht Victorias Name für Fortschritt und Wohlstand. Doch war sie auch eine Königin für das gesamte Volk? Während Fabrikanten und Händler unvorstellbare Reichtümer anhäuften, vegetierten rund zwei Drittel der Bevölkerung in bitterarmen Verhältnissen. Experten analysieren Tagebücher und Briefe und beschreiben die reale Victoria. So entlarvt der Film die Klischees als bewusste Inszenierung einer machtbewussten Herrscherin, die vor allem für eines kämpft: die Stärkung und Festigung der Monarchie. Diesem Erbe fühlen sich auch heute noch ihre königlichen Nachfahren aus dem Hause Windsor verpflichtet. Auch sie bekommen zu spüren: Das Image zählt. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 12.12.2020 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 13.12.2020 ZDF Queen Victorias Kinder
Sie hat einem ganzen Zeitalter ihren Namen gegeben: Queen Victoria von England. Mithilfe von Tagebucheinträgen und Briefen zeichnet „ZDF-History“ das Psychogramm einer großen Herrscherin. Aus der bedingungslosen Liebe zu ihrem Ehemann, dem deutschen Prinzen Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, hatte sie nie einen Hehl gemacht. So innig das Verhältnis zu Albert war, so wenig Interesse hegte die Queen zunächst für ihre neun Kinder. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 25.08.2013 ZDF Rache für 9/11 – Die CIA schlägt zurück
Kurz nach den Terrorangriffen auf New York und Washington am 11. September 2001 schickten die USA ihren Auslandsgeheimdienst CIA in den „Krieg gegen den Terror“. Vor 20 Jahren machten Terroristen Flugzeuge zu Waffen und griffen das World Trade Center und das Pentagon an. Verantwortlich dafür war das Terrornetzwerk Al-Kaida. Geheimdienstler der CIA machten fortan Jagd auf dessen Anführer Osama bin Laden. Schon wenige Tage nach den Anschlägen, die fast 3000 Menschen das Leben kosteten und Amerika ins Herz trafen, stellte der US-Auslandsgeheimdienst CIA eine kleine Truppe zusammen.Sie brach nach Afghanistan auf, um Osama bin Laden dort aufzuspüren und vor Ort Verbündete im Krieg gegen das Regime der Taliban zu gewinnen. Die Taliban hatten dem Terrornetzwerk Al-Kaida Zuflucht geboten. Doch die knapp 100 Amerikaner und ihre örtlichen Verbündeten, die in den Bergen den Drahtzieher der Anschläge suchten, blieben erfolglos. Auch die Bombenangriffe der US-Luftwaffe auf Bin Ladens vermeintlichen Zufluchtsort Tora Bora im Grenzgebiet zu Pakistan gingen in Leere – der Terrorführer entkam. Nun begann die CIA eine jahrelange Suche nach einem Phantom. Während die US-Armee versuchte, Afghanistan zu stabilisieren und 2003 den Irak angriff, jagten CIA-Mitarbeiter Verdächtige aus dem Umfeld Bin Ladens. Viele Verhaftete lieferten – auch unter Verhörmethoden, die als Folter kritisiert wurden – bruchstückhafte Informationen. Doch nach zehn Jahren fügten CIA-Analysten die kleinen Puzzleteile zu einem Bild – und konnten in Abbottabad in Pakistan einen Mann ausfindig machen, den sie für Osama bin Laden hielten. US-Spezialkräfte töteten und identifizierten ihn im Mai 2011. Nach einer fast zehnjährigen Jagd hatten die CIA und Amerika Rache für 9/11 genommen. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 01.09.2021 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 05.09.2021 ZDF Das Rätsel der Steinzeit-Kannibalen
Im Dezember 2009 machen Knochenfunde aus der Pfalz weltweit Schlagzeilen: Die sterblichen Überreste von etwa 500 Jungsteinzeitlern weisen eindeutige Schnitt- und Beißspuren auf. Waren hier tatsächlich Kannibalen am Werk? Oder wurden andere, bisher unbekannte steinzeitliche Rituale praktiziert? Wer waren die Menschen, die hier ihr Ende fanden? Mit Hilfe eines renommierten Teams aus Archäologen und Wissenschaftlern rekonstruiert ZDF History, was vor 7000 Jahren geschehen ist. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere So. 07.09.2014 ZDF Die RAF – „Phantom“ ohne Gnade
Mit dem Selbstmord der RAF-Gründer im Stammheimer Hochsicherheitstrakt schien die Gewaltwelle vorerst beendet. Doch dann schlugen die Terroristen erneut zu, blutiger und professioneller denn je. Eine neue Generation war am Werk und kaum zu fassen. Die meisten ihrer Morde waren keinen Tätern zuzuordnen – bis heute. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere So. 27.05.2007 ZDF Die RAF – Tödliche Illusion
Am 14. Mai 1970 befreiten Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof Andreas Baader aus dem Gefängnis. Gemeinsam mit ein paar Gesinnungsgenossen gaben sie ihre legale Existenz auf und gingen in den Untergrund. Es war der Beginn der RAF. Die Hoffnung der „Roten Armee Fraktion“, als bewaffnete Avantgarde eine Revolution in der Bundesrepublik auslösen zu können, war von Beginn an tödliche Illusion. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere So. 20.05.2007 ZDF Rassismus – Die Geschichte eines Wahns
Das Bewerten von Menschen nach Haut- und Haarfarbe: Woher kommt das? Gehört das Rassenschema zu unserem Denken? Wie wird aus Vorurteilen Rassismus? Wie prägt er unser Bewusstsein? Der Kölner Kabarettist und Autor Marius Jung, wegen dunkler Hautfarbe selbst mit Anfeindungen konfrontiert, geht auf die Suche. Im Gespräch mit Experten und Betroffenen stößt er auf verblüffende Erkenntnisse, an historischen Orten auf Spuren des Rassenwahns. Seit seiner Kindheit kennt der 54-jährige, leibliche Sohn eines schwarzen US-Soldaten die Frage zur Genüge, woher er „eigentlich“ komme oder auch die ausgrenzende Floskel: „Solche, wie ihr“. In seinem Bühnenprogramm greift Marius Jung auf satirische Weise den alltäglichen Rassismus auf, spricht an Schulen oder in Bildungsstätten über Respekt.Für „ZDF-History“ fragt er Historiker sowie Natur- und Sozialwissenschaftler, wie und wieso das Denken in Rassenkategorien entstanden ist. Er geht den Folgen des Sklavenhandels in der Kolonialzeit und dem Einfluss moderner Naturwissenschaften auf die „Rassenlehre“ nach, die in den nationalsozialistischen Vernichtungswahn führte. Theodor Wonja Michael, Berliner mit afrikanischem Vater, berichtet, wie er die Rassenverfolgung dank seiner Komparsenrollen in NS-Propagandafilmen überlebte. Wie sehr begleitet uns rassistisches Denken – gewollt oder unbewusst – noch heute? Auch dieser Frage widmet sich die Sendung. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 25.08.2019 ZDF Reagans geheime Krieger
In den 80er Jahren soll US-Präsident Reagan einen geheimen Sabotagefeldzug gegen die Sowjetunion geführt haben. „Geheime Krieger“ sorgen für heiße Momente im Kalten Krieg. Geleitet werden die Aktionen vom „Komitee für Täuschungsoperationen“, das es offiziell gar nicht gibt. Cyberattacken, Täuschung und sogar Mord werden ihm zugeschrieben. Was ist die Wahrheit, was nur Legende? Hochkarätige Interviewpartner aus Militär und Geheimdienst geben Auskunft über ein bis heute umstrittenes und streng geheimes Kapitel des Kalten Krieges. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 01.11.2015 ZDF Recht absurd – Paragraphen zum Kopfschütteln
45 Min.Eine Wohnung für unverheiratete Paare – strafbar. Ohrfeigen für Schüler – legal. Und Frauen dürfen nur arbeiten, wenn sie ihre Pflicht im Haushalt erfüllen. Deutsches Recht vor 50 Jahren. Per Gesetz werden Homosexuelle bis 1994 diskriminiert, uneheliche Kinder erst 2009 rechtlich gleichgestellt. Streit tobt auch um die „Berufsverbote“: Extreme Linke dürfen nicht Lehrer sein, Neonazis wohl. Auch SPD-Kanzler Brandt steht hinter dem Radikalenerlass. „ZDF-History“ blickt zurück auf Gesetze und Urteile, die heute absurd erscheinen. Manches in islamischen Ländern oder in Osteuropa, das bei uns Kopfschütteln hervorruft, ist auch in der Bundesrepublik noch vor wenigen Jahrzehnten geltendes Recht gewesen. Und in der DDR steht der angebliche Fortschritt damals in mancher Hinsicht auch nur auf dem Papier. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Sa. 02.04.2022 Phoenix ursprünglich für den 27.03.2022 angekündigtRechte Frauen – Weiblich, national, radikal
45 Min.Drei „rechte Frauen“: Giorgia Meloni (l.), Marine Le Pen (M.) und Alice Weidel (r.). „Terra X History“ zeigt ein Portrait der Politikerinnen.Bild: AFP, EPA, DPA / ZDFSie sind weiblich, national und radikal: Giorgia Meloni, Marine Le Pen und Alice Weidel. Was haben die drei „rechten Frauen“ gemeinsam? Wie gelangten sie an die Spitze ihrer Parteien? Drei Frauen, drei Strategien für Macht – mit dem Ziel, den Staat mit rechtsextremer Gesinnung umzubauen. „Terra X History“ mit einem spannenden Film über politische Täuschung, emotionale Rhetorik und das moderne Comeback gefährlich alter Ideologien. Ein Blick in die Biografien der Politikerinnen ist so aufschlussreich wie spannend: Alice Weidel, Marine Le Pen und Giorgia Meloni haben sehr unterschiedliche Lebenswege, doch es gibt deutliche Gemeinsamkeiten in ihrem Verhalten, ihren politischen Strategien und ihrer Außendarstellung.Alle drei Politikerinnen versuchen, sich als „Stimme des normalen Bürgers“ gegen das politische Establishment darzustellen. Weidel präsentiert sich als wirtschaftlich kompetente „Anti-Mainstream-Politikerin“ mit liberalem Hintergrund. Le Pen gibt die „Verteidigerin des Volkes“, die für die Sorgen der Arbeiterklasse eintritt. Meloni verkörpert das Bild einer „bodenständigen Mutter“ mit traditionellen Werten. Alle drei versuchen, ihre Parteien nach außen von extremistischen Wurzeln zu distanzieren, ohne dabei ihre Kernwählerschaft zu verlieren. Weidel steht jedoch in der AfD in Verbindung mit radikaleren Kräften. Le Pen hat sich deutlich von den extremen Positionen ihres Vaters distanziert, und Meloni spielt ihre neofaschistischen Wurzeln herunter, betont ihre demokratische Ausrichtung, obwohl sie Symbole und Sprache der alten Rechten nutzt. Die Dokumentation stellt dabei den Link zur Vergangenheit her – zeigt die historischen Wurzeln der „neuen Rechten“ in Deutschland, Italien und Frankreich. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 16.11.2025 ZDF Recht skurril: Urteile und Gesetze, die kaum zu glauben sind
45 Min.Ausreiseverbot für Regierungskritiker? In Deutschland erlaubt. „Peanuts“ für die Enteignung eines Unternehmens? Ganz legal. Tanzen an christlichen Feiertagen? Verboten – auch für Ungläubige. Manche Gesetze und Gerichtsurteile lassen einen staunen. Etwa die „Staatsleistungen“ an katholische und evangelische Kirchen: Die Entschädigung für Verluste zu Napoleons Zeiten kosten die deutschen Steuerzahler immer mehr: inzwischen 600 Millionen Euro jährlich. „Terra X History“ erzählt skurrile Fälle aus der deutschen Rechtsgeschichte. Etwa wie ein CDU-Politiker 1953 das Land nicht verlassen darf, weil er an einem Pazifisten-Kongress teilnehmen will. Mithilfe des späteren Bundespräsidenten Heinemann zieht er bis vors Bundesverfassungsgericht.Dessen Urteil gilt bis heute und ist gerade erst durch ein neues Passgesetz verschärft worden: Die Behörden dürfen Auslandsreisen von Bürgern verhindern, um Staatsinteressen zu schützen. Erfolgreicher vor Gericht ist hingegen Josef Neckermann: Der Versandhauskönig muss 1957 nur 2 Millionen Mark für den Erwerb seines Konzerns zahlen. Den hat er 1938 von einer jüdischen Kaufmannsfamilie übernommen – im Rahmen der „Zwangsarisierung“ der Nazis. Nach dem Krieg pocht der enteignete Karl Joel – Großvater des Popstars Billy Joel – auf angemessene Entschädigung. Doch für die Richter damals gilt, was 1938 unter Zwang in den Vertrag geschrieben wurde. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 26.05., dann für den 01.06.2024
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