unvollständige Episodenliste (Seite 17)

  • Ein Wettlauf gegen die Zeit: „ZDF-History“ erzählt, wie alliierte Soldaten mithilfe von Spionage und Luftbildanalyse die Voraussetzungen für den Sturm auf Hitlers „Festung Europa“ schufen. Kurz vor der Landung der Westmächte in der Normandie am 6. Juni 1944 starben Hunderte alliierte Soldaten beim Testlauf für den Ernstfall. Wie konnte die riskante Invasion Frankreichs so kurze Zeit später zum entscheidenden Erfolg des Zweiten Weltkriegs werden? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 01.06.2014 ZDF
  • Warum im Leben auf einmal alles schief lief, war für die meisten Opfer unerklärlich: eine grundlose Kündigung, ein erfolgloses Bewerbungsschreiben, eine zerrüttete Ehe. Wer war verantwortlich? Viele Betroffene erfuhren erst nach der Wiedervereinigung, dass die Stasi hinter dem vermeintlichen Unglück steckte. Tatsächlich arbeitete die Staatssicherheit seit 1976 an einer Strategie, die einzig darauf abzielte, den Opfern größtmöglichen Schaden zuzufügen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 04.08.2013 ZDF
  • Eine geheimnisvolle NS-Organisation namens „Werwolf“ verbreitete bei Kriegsende in Deutschland Angst und Schrecken. Ihre Anschläge richteten sich nicht nur gegen feindliche Soldaten, sondern auch gegen Deutsche, die mit dem „Feind“ zusammenarbeiteten. Doch war die Macht des „Werwolf“ überhaupt real, oder war sie nur vorgetäuscht? Neu gefundene Dokumente und Zeitzeugenaussagen erlauben einen Blick hinter die Kulissen der wohl geheimnisvollsten Organisation des Dritten Reiches. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 29.04.2012 ZDF
  • Osama Zeichnung nah
    US-Soldaten töteten 2011 den Al-Kaida-Chef und stellten dabei Papiere und Datenträger sicher. Das Material ist jetzt zugänglich und erlaubt einen neuen Blick auf Osama bin Laden. „ZDF-History“ wertet die private Korrespondenz Osama bin Ladens aus und erzählt, wie er seine letzten Lebensjahre in seinem Versteck in Pakistan verbrachte. Dort entwarf er neue Terrorstrategien und kümmerte sich zugleich um seine umfangreiche Familie. Die Dokumentation stellt Bin Ladens Lebensgeschichte und insbesondere das Leben, das er in seinen letzten Jahren führte, in den Mittelpunkt. Sein Anwesen im pakistanischen Abbottabad, das ihm scheinbar Sicherheit vor den Amerikanern bot, war eine Art selbst gewähltes Gefängnis – aber immerhin lebte Bin Laden dort mit seiner Familie. In der Korrespondenz mit Familienmitgliedern, die nicht anwesend sein konnten, erwies er sich als besorgter und fürsorglicher Patriarch – doch andere „Bin-Laden-Papiere“ zeugen von seinen extremen politischen Ansichten und terroristischen Strategien. Neben dem Leben in Abbottabad bildet die Suche der Amerikaner, die die Schlinge immer enger um Bin Laden ziehen, einen weiteren Erzählstrang der Dokumentation. Aufwändige Animationen und anerkannte internationale Experten rekonstruieren die letzten Jahre des Terrorchefs in seinem pakistanischen Refugium. Die gefundenen Papiere erlauben erstmals ganz persönliche Einblicke in seinen Lebensweg und seine Gedankenwelt. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 14.02.2016 ZDF
  • Es sind Hits, die fast ganz Deutschland kennt. Den „Farbfilm“ von Nina Hagen, Karats „Über sieben Brücken“ oder „Am Fenster“ von City – Osthits. Doch was machte ihn aus, den Hit aus der DDR? Musik sollte in der DDR niemals nur um ihrer selbst willen gemacht werden. Stets sollte sie eine Funktion erfüllen – Agitation der „Werktätigen“, aber auch Ablenkung und Zerstreuung. Neben jeder Menge Banalem entstand dabei auch Neues, Originäres und Hitverdächtiges. Gerade in den 1970er- und 1980er-Jahren, in der noch jungen Rock- und Popmusik, war es die Mischung von sogenannten modernen Rhythmen und deutscher Sprache, bei der im Osten Neuland beschritten wurde. Im Westen rotierte damals abseits des Schlagers meist nur Englisches in den Charts. Anders in der DDR – zunächst aus politischen Gründen. SED-Chef Ulbricht hatte Mitte der 1960er das Ende der „Monotonie des ‚Yeah Yeah Yeah‘ (und wie das alles heißt)“ gefordert. Dem „angloamerikanischen Imperialismus“ sollte gerade bei der Jugend kein Einfallstor geboten werden – und als solches sah man damals Beat & Rock. Im Spannungsfeld zwischen Staat, Musikern und Fans entstanden Songs mit einer ganz eigenen Poesie. Nicht selten – um die Zensur zu unterlaufen – wurde „zwischen den Zeilen“ geschrieben. Das Ergebnis: im besten Falle Osthits – authentisch, das Lebensgefühl zwischen Elbe und Oder ansprechend, glaubwürdig und erfolgreich. Erfolg in der DDR wurde nicht in Plattenverkäufen gemessen. Die gingen gerade in den 1980er-Jahren immer weiter zurück. Die Jugend hatte ihre Ohren längst nach Westen ausgerichtet. Erst der Untergang der DDR lud die in deren letzten Jahren auch verschmähten Songs emotional neu auf, machte sie auch zu einer Art „Heimatersatz“, selbst für Nachgeborene. Die Dokumentation geht auf die Suche nach den Hits einer vergangenen Zeit, erzählt dabei die Geschichte großer Songs aus dem Osten – bekannter, aber auch nicht ganz so bekannter. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 26.06.2021 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 27.06.2021 ZDF
  • Im Mai 1945 ist der Zweite Weltkrieg nur in Europa zu Ende. Im Pazifik kämpfen die USA weiter gegen Japan. Erst nach dem Abwurf von zwei Atombomben im August 1945 kapituliert das Inselreich. Die Dokumentation zeigt das letzte Kapitel des Zweiten Weltkriegs in Fernost, das in Europa oft vergessen wird. Mit reichem Archivmaterial, eingeordnet von führenden Experten, zeigt der Film, welche Opfer es forderte, diesen Krieg zu beenden. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 26.07.2015 ZDF
  • 45 Min.
    Viele Promis hassen sie: Paparazzi. Auch Hans Paul ist immer auf der Jagd nach einem spektakulären Foto. ZDF-History erzählt die Geschichte der dreistesten Bilderjäger.
    Viele Prominente hassen sie – Klatschblätter zählen auf sie: Paparazzi. Weltweit jagen sie Personen öffentlichen Lebens, ob Hollywoodstars oder Politiker. Vor ihnen ist keiner sicher. Seit über 100 Jahren fangen dreiste Fotografen einmalige Momente ein. Viele davon haben Skandale ausgelöst und sind unvergessen. „ZDF-History“ geht auf Spurensuche und erzählt die Geschichte berühmter Fotos und ihrer Bilderjäger. Ende des 19. Jahrhunderts fängt alles an. Die fotografische Technik wird mobiler und erlaubt unmittelbare, spontane Fotos. Das erste Paparazzo-Foto der Geschichte wird am 31. Juli 1898 um 4:00 Uhr morgens geschossen. Die Fotografen Willy Wilcke und Max Christian Priester klettern in Friedrichsruh bei Hamburg in das Schlafzimmer des eben verstorbenen ehemaligen Reichskanzlers Otto von Bismarck und fotografieren den Toten in seinem Sterbebett. Doch statt eines satten Honorars handeln sich die dreisten Fotografen eine Haftstrafe ein, die Rechte an ihrem Foto werden ihnen aberkannt. Dennoch geht die Jagd nach spektakulären Bildern weiter. Nicht selten lauern Paparazzi tagelang der Prominenz auf. So auch der „BILD“-Journalist Hans Paul. Im Film von Julia Zipfel berichtet er über den Wettkampf um das „beste Bild“ und seine Obsession, ein Sensationsfoto zu schießen. Die „gejagten“ VIPs bleiben dabei nicht immer gelassen: 1973 schlägt Marlon Brando einem Fotografen fünf Zähne aus; andere wehren sich vor Gericht gegen Paparazzi und Klatschreporter. Darunter Prinz William und seine Frau Kate. Bei diesem Paar ist die Angst groß, dass sich die Geschichte wiederholen könnte: 1997 starb Williams Mutter, Lady Diana, in Paris auf der Flucht vor lästigen Fotografen. Die Bilder der sterbenden „Prinzessin der Herzen“ wurden nicht abgedruckt – darauf hatte sich die Medienlandschaft verständigt. Als der Sender CBS im Jahr 2010 doch ein Bild veröffentlichte, brach ein Sturm der Entrüstung los. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Paparazzi und ihrer „Opfer“. Anhand berühmter Bilder zeichnet der Film die Entwicklung der Bilderjäger nach. Zu Wort kommen neben Paparazzi selbst auch Prominente, die von ihnen „gejagt“ werden, wie Dana Schweiger. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 25.09.2022 ZDF
  • 45 Min.
    Französische Widerstandskämpfer unterstützen die Rückeroberung Frankreichs durch die Alliierten.
    Sie schlagen ohne Vorwarnung zu: Für die einen sind sie Freiheitskämpfer, für andere Terroristen. Partisanen verüben hinter den feindlichen Linien Anschläge oder Sabotage, auch heute noch. In der Ukraine kämpfen Partisanen gegen Putins Truppen. Dort attackieren sie Stellungen und Nachschubwege der russischen Angreifer. Wie schon im Zweiten Weltkrieg – als auf demselben Boden Partisanen die deutschen Invasoren angriffen. Damals kämpften sie im besetzten Europa gegen Hitlers Kriegsmaschine. Überall sah sich die Wehrmacht Attacken von spontan gebildeten oder durch Exilregierungen organisierten Partisanengruppen ausgesetzt. Die Besatzer reagieren meist mit brutaler Gewalt und grausamen Vergeltungsschlägen, durch die wahllos unzählige Zivilisten sterben. Doch wo verläuft die Grenze zwischen legitimem Widerstand und grausamem Terrorismus? Der Film erzählt mit teils kaum bekannten Bildern die Geschichte des neuzeitlichen Partisanenkrieges vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Die Autoren rekonstruieren beispielhaft Fälle unter anderem aus Frankreich, Italien, der Sowjetunion und der heutigen Ukraine und beleuchten deren militärhistorische und völkerrechtliche Hintergründe. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 11.11.2023 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 12.11.2023 ZDF
  • 45 Min.
    Irgendwann ist jede Pandemie vorbei. Aber was kommt dann? Cholera, Pest und Pocken haben die Welt tiefgreifend verändert. Wird auch das Leben nach Corona ein ganz anderes sein? „ZDF-History“ zeigt die Folgen der großen Pandemien der Geschichte: Sie entvölkerten ganze Kontinente, brachten Hass und Verzweiflung, aber auch technischen Fortschritt und kulturelle Blüte. Aus dem großen Sterben ging Neues hervor. Wird es auch diesmal so sein? Die Dokumentation fokussiert auf vier große historische Pandemien – Pest, Pocken, Cholera und Spanische Grippe – und zeigt deren Langzeitfolgen. Die Pest im 14. Jahrhundert war für die Menschen sicherlich ein furchtbares Trauma. Aber sie brachte den Überlebenden in den Städten oft höhere Löhne und mehr Wohlstand, der Kunst und Kultur erblühen ließ. Medizin-, Wirtschafts- und Kunsthistoriker*innen analysieren die oft paradoxen Folgen der historischen Seuchen und setzen sie in Bezug zur heutigen Corona-Pandemie. Auch diese kennt Gewinner und Verlierer: Während der Einzelhandel leidet, boomen Onlinehändler. Bringt auch die Coronakrise einen epochalen Wandel für unser Leben? (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 31.07.2021 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 01.08.2021 ZDF
  • 90 Min.
    Wladimir Putin, Vorsitzender des Komitees für Außenbeziehungen der Stadtverwaltung St. Petersburg, in seinem Büro.
    2025 ist Wladimir Putin ein Vierteljahrhundert an der Macht. Aber wie ist er dorthin gekommen? Das plattformübergreifende Filmprojekt „Der Pate von St. Petersburg“ erzählt von Putins Aufstieg in einer der gefährlichsten Städte der Welt der 1990er Jahre. Als Vizebürgermeister und Strippenzieher wird er zum zweiten Mann der Stadt. In einer Zeit grausamer Fehden rivalisierender Verbrecherbanden knüpft er ein Netzwerk aus KGB- und Mafia-Seilschaften: eine Basis für Russlands künftige Machtelite, die auf dem Weg nach oben deutliche Spuren von Korruption, schwarzen Kassen und rätselhaften Todesfällen hinterlässt. Der Film stützt sich auf exklusive Zugänge zu Putins damaligem Umfeld, einen Untersuchungsbericht aus dem St. Petersburger Stadtparlament, Gespräche mit deutschen Akteuren, ungehörte Augenzeugen und bisher nicht gesehene Filmaufnahmen. Die Doku enthüllt, wie Putin, der für viele Beobachter aus dem Westen aus dem Nichts zu kommen schien, ein Geflecht knüpfte, das später in der Lage war, einen ganzen Staat zu durchdringen und zu kontrollieren. Heute sitzen die „Petersburger“ in einflussreichen Positionen – sofern sie sich nicht mit Putin überworfen haben. Denn vermeintliche Verräter und Abtrünnige betrachtet er als Feinde. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Di. 23.09.2025 ZDF
  • Er prägte mehr als ein Jahrzehnt lang das Spiel von Bayern München, von Real Madrid sowie der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und sorgte oftmals auch abseits des Platzes für Kontroversen: Paul Breitner.
    Kaum ein deutscher Fußballer hat so polarisiert wie er – und tut es noch: Paul Breitner. Der Bayer mit dem markanten Vollbart vertritt stets offensiv seine Meinung. Das gefällt nicht jedem. Kaum jemand kennt die andere Seite des legendären Fußball-Rebellen: Schon mit 19 heiratet er seine Jugendfreundin Hilde, mit der er nun Goldene Hochzeit feiert. Bis heute helfen die Breitners bei der Münchner Tafel – ehrenamtlich und persönlich, jede Woche. Zum ersten Mal spricht Hilde Breitner in dem Dokumentarfilm von Uli Weidenbach über ihr Leben an der Seite von Paul. „Mit Sicherheit trägt er Widersprüche in sich, aber er ist immer konsequent“, sagt sie. „Er ist ein total ehrlicher Mensch. Und Ehrlichkeit tut immer weh. Das ist auch für mich nicht einfach.“ Es ist diese Konsequenz, mit der sich Breitner immer wieder Feinde macht. Angefangen in den 70er-Jahren, als er sich mit Mao-Bibel ablichten lässt und die Presse ihn als „linken Paul auf der linken Seite“ abstempelt. Ein paar Jahre später plant er mit seinem Kumpel Uli Hoeneß, mit dem er als Jungprofi in einer WG zusammengelebt hat, die Machtübernahme beim FC Bayern und schiebt Trainer und Präsident des Klubs einfach beiseite. Sein Credo: „Solange ich so gut spiele, werd’ ich meine ‚Goschen‘ immer wieder aufmachen und tun und sagen, was ich will und was ich für richtig halte.“ Diese Haltung prägt auch sein Leben nach der aktiven Fußballerlaufbahn und verhindert womöglich, dass er 1998 zum Bundestrainer berufen wird. Sie führt jedoch auch dazu, dass die jahrzehntelange Freundschaft mit Uli Hoeneß zerbricht. Die Dokumentation zeigt die Karriere eines Mannes, der für manche der „ewige Rebell“ bleibt und für andere einfach nur eine lebende „Fußball-Legende“ ist. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 04.07.2021 ZDF
  • Am 6. Dezember 1941 griffen japanische Flugzeuge die US-Flotte in Pearl Harbor an und versenkten die „USS Arizona“. Jetzt konnten Spezialkameras erstmals das Innere des Wracks filmen. Die spektakulären Aufnahmen rekonstruieren aus einer ganz neuen Perspektive die dramatischen Stunden des Angriffs, der Weltgeschichte schrieb. Er führte zu Amerikas Eintritt in den Zweiten Weltkrieg und damit letztlich zur Niederlage Japans und Deutschlands. Seit dem Angriff japanischer Flugzeuge auf Pearl Harbor vor 75 Jahren liegt die „USS Arizona“ als Symbol für den ersten „Ground Zero“ der amerikanischen Geschichte auf dem Grund von Pearl Harbor. Sie ist eine nationale Gedenkstätte für die im Schiff begrabenen Soldaten. Unterwasserspezialisten, die schon das Wrack der „Titanic“ filmten, durften jetzt das gigantische Wrack mit speziell entwickelten ROV-Kameras betauchen, filmen und dreidimensional scannen. Die fesselnden Unterwasseraufnahmen, aufwändigen Computeranimation und teils nie gesehenen Archivaufnahmen werden ergänzt durch Interviews mit Meeresforschern, Historiker und den letzten Veteranen des Angriffs auf Pearl Harbor. Sie betten die Erkenntnisse des Tauchgangs in den historischen Kontext ein und verbinden sich mit ihnen zu einem ganz neuen Bild des Tages, der die Welt veränderte. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 04.12.2016 ZDF
  • Im April 1989 gehen erst 100, dann Tausende junge Menschen in Peking auf die Straße. Sie protestieren für demokratische Reformen. Es ist eine Zeit des Umbruchs. Jeden Tag werden es mehr. Der Platz des Himmlischen Friedens in Peking wird zum Symbol einer Freiheitsbewegung von Studenten, Arbeitern und Akademikern. Sie alle hoffen auf Veränderung. Doch am 4. Juni schickt die Staatsmacht Panzer. „ZDF-History“ wirft – mit bisher nie gezeigten Aufnahmen – einen neuen Blick auf die Zeit vor dem Massaker. Es sind sieben Wochen der Hoffnung. Aus 40 Stunden Archivmaterial entsteht die bewegende Chronologie einer Zeit, in der ein freiheitliches China möglich scheint. Es sind Bilder und Szenen, die besonders berühren. Sie vermitteln einen Hauch von Demokratie und Freiheit. Doch die kommunistischen Hardliner fürchten im Juni 1989 eine instabile Ordnung mehr als alles andere. Am Ende setzen sie sich durch und lassen auf die Protestierenden schießen. Während in mehr als 300 Städten der chinesische Freiheitsgedanke in Blut ertrinkt, festigen die Machthaber ihren Allmachtsanspruch. Bis heute ist die Erinnerung an dieses Massaker verboten. Ein ganzes Volk soll vergessen. Zum 30. Jahrestag richtet „ZDF-History“ den Blick auf jene sieben Wochen Hoffnung, die China immer noch prägen: Die einen wollen verhindern, dass sich so etwas wiederholt, die anderen hoffen, dass der Freiheitswille wieder erwacht. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 02.06.2019 ZDF
  • Sie beschützen die Mächtigen und setzen ihr Leben aufs Spiel, bleiben anonym: „Leibwächter“ im Dienste des Staates. „ZDF-History“ blickt hinter die Kulissen einer sonst verborgenen Welt. Zahlreiche aktive und ehemalige Personenschützer des Bundeskriminalamtes äußern sich erstmals vor der Kamera. Sie erzählen von ihrer Ausbildung, ihren Ängsten, von gefährlichen Situationen und bewegenden Momente der Geschichte, die sie hautnah miterleben durften. Seit den frühen 1950er Jahren ist die Sicherungsgruppe des Bundeskriminalamtes für den Schutz hochrangiger bundesdeutscher Politiker und Staatsgäste verantwortlich. Im „Deutschen Herbst“ 1977 und danach standen Personenschützer an vorderster Front gegen den Terror der RAF. Im Film schildern sie ihre Furcht vor dem Super-GAU: ein Attentat auf die Schutzperson, das sie nicht verhindern konnten. Doch sie berichten auch von großen Momenten: Personenschützer standen mit auf dem „Prager Balkon“, als Außenminister Genscher 1989 die erlösenden Worte an die DDR-Flüchtlinge richtete. Sie mussten Bundeskanzler Helmut Kohl vor Eierwerfern schützen und mit Außenminister Joschka Fischer joggen. Der besondere Auftrag prägt nicht nur das Leben der Personenschützer, sondern auch das ihrer Schutzbefohlenen. Der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum und der ehemalige BKA-Präsident Hans-Ludwig Zachert sowie Familienangehörige schildern, wie sich ihr Leben unter Personenschutz veränderte, wie sie zurechtkamen mit einem Alltag, in dem fast jeder Schritt unter Aufsicht erfolgte und für Privates wenig Raum blieb. Personenschützer und ihre Schutzpersonen – die Dokumentation spiegelt ein Leben im Ausnahmezustand. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 25.09.2016 ZDF
  • Sie riskieren täglich ihr Leben, um das anderer zu bewahren: die Personenschützer der Bundespolizei und des BKA. Nur selten geben sie Einblicke in ihren gefährlichen Job. Der Film erzählt die Geschichte des Personenschutzes aus der Insider-Perspektive: Ehemalige und aktive Personenschützer lassen sich exklusiv bei Training und Einsatz filmen und schildern, wie sie und ihre Familien mit der stets gegenwärtigen Gefahr umgehen. Dabei wird deutlich: Die Arbeit der Personenschützer hat sich über die Jahrzehnte stark verändert. Waren sie unter Kanzler Adenauer fast so etwas wie „bewaffnete Kammerdiener“, gehören sie spätestens seit dem RAF-Terror der 70er-Jahre hochgerüsteten Spezialeinheiten an, die sich heute auch den Gefahren des globalisierten Terrorismus stellen müssen. So ist der Wandel des Personenschutzes auch ein spannendes Stück deutscher und internationaler Geschichte im Bereich der Sicherheit. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 19.07.2020 ZDF
  • Peter Kraus ist bis heute einer der größten Entertainer im deutschen Showbusiness. Mit seiner Musik, seinen Filmen und TV-Shows beeinflusste er den Zeitgeist der Bundesrepublik. Er bringt den Rock ‚n‘ Roll nach Deutschland, ist Kinostar neben Heinz Rühmann und Hans Albers und erobert mit Conny Froboess die Schlagerwelt. Mit 83 Jahren ist er immer noch auf Tour. „ZDF-History“ zeigt seine legendären Momente – von den 50ern bis heute. Bei der Gründung der Bundesrepublik 1949 ist Peter Kraus zehn Jahre alt. Vier Jahre später steht er im Kästner-Film „Das fliegende Klassenzimmer“ vor der Kamera. Doch seine eigentliche Karriere macht er als Sänger. 1957 landet er mit „Tutti Frutti“ seinen ersten Hit. Die Presse feiert ihn als den deutschen Elvis. Kraus liefert in den Jahren des Wirtschaftswunders den Soundtrack des Aufbegehrens. Er bringt den Hüftschwung, Jugendlichkeit und Sexappeal in die muffigen Fünfziger und hat damit unerhörten Erfolg. Allein in den ersten vier Jahren seiner Karriere verkauft er zwölf Millionen Schallplatten, bis 1964 ist er Stammgast in den deutschen Singlecharts. Doch Ende der 60er-Jahre erlebt er einen Karriereknick und erfindet sich neu. Er spielt in Wien Theater und geht zum Fernsehen. Mit „Bäng Bäng“ bringt er die erste erfolgreiche Comedyshow auf den Bildschirm. Seine Musikshows „8x1 in Noten“ und „Hallo Peter“ prägen ein Jahrzehnt lang die deutsche Fernsehunterhaltung mit. Neben der TV-Arbeit nimmt er immer wieder neue Platten auf. In der Dokumentation kommen Peter Kraus, seine Frau Ingrid und Größen aus der Showbranche zu Wort – darunter Mary Roos und Helge Schneider, die sehr persönlich über ihre Freundschaft und ihre Zusammenarbeit mit Deutschlands Rock-’n’-Roll-Legende sprechen. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 25.02.2023 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 26.02.2023 ZDF
  • 45 Min.
    Vom Flüchtlingskind zum Superstar, vom Schlager- zum Rocksänger: Peter Maffay. Mit mehr als zwanzig Nummer-eins-Alben und 50 Millionen verkauften Tonträgern gehört er zu den erfolgreichsten Musikern Deutschlands.
    Er ist einer der größten deutschen Stars: Peter Maffay. Seit mehr als fünf Jahrzehnten steht er auf der Bühne – und hat sich dabei immer wieder neu erfunden. „Terra X History“ zeichnet anhand von sieben entscheidenden Wendepunkten in Maffays Leben nach, wie das Einwandererkind aus Rumänien erst zum Schlagersänger, dann zum umjubelten Rockstar und schließlich zu einer deutschen Legende wird. Es sind die Brüche, die Maffays Biografie ausmachen – musikalisch und privat. 1963 mit knapp 14 Jahren aus Siebenbürgen nach Deutschland gekommen, hilft ihm die Musik, sich in der neuen Heimat zu integrieren. Er spielt in einer Beatband, tritt mit Folksongs in kleinen Klubs auf und wird im Sommer 1969 in München entdeckt. Seine Karriere startet mit der Liebesschnulze „Du“ – mit ihr geht sein Stern am deutschen Schlagerhimmel auf. Doch Maffay fühlt sich bald unwohl in seiner Rolle. Er will andere eigene Musik machen. „Es hätte gnadenlos nach hinten losgehen können“, sagt er heute, „und von dem kleinen Maffay wäre nicht mehr viel übrig geblieben.“ Doch das Publikum geht seinen Weg mit, und Maffay wird mit deutschsprachiger Rockmusik zu einem der erfolgreichsten deutschen Musiker. 1983 nimmt seine Karriere eine weitere unerwartete Wendung: Tabaluga, die Platte für Kinder, wird eine Sensation. Damit findet der Sänger sein Lebensthema neben der Musik: Er gründet mehrere Stiftungen, unterstützt benachteiligte Kinder. Eigene Kinder hat Maffay dagegen lange nicht, lebt stattdessen jahrzehntelang ein rastloses Rockstarleben, lange Zeit angetrieben von Nikotin und Alkohol. Vier Ehen gehen in die Brüche, ehe sich Maffay entschließt, mit 75 endlich kürzerzutreten – für seine fünfte Ehefrau und seine beiden Kinder. „Terra X History“ erzählt die Geschichte eines Musikers, der mehr will, als nur Hits zu produzieren – nämlich Spuren hinterlassen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 22.03.2026 ZDF
  • 45 Min.
    Das Leben in der DDR war begrenzt – im wahrsten Sinne des Wortes. Doch mit Witz und Phantasie eroberten manche DDR-Bürger Freiräume, ohne sich direkt mit der Staatsmacht anzulegen. Sie schufen sich ihre ganz eigenen Traumwelten in der DDR. Der Phantasie schienen dabei keine Grenzen gesetzt. Ob exotische Speisen, extravagante Mode oder gar Sportwagen „Marke Eigenbau“: Hauptsache, den Alltag zumindest für ein paar Stunden hinter sich lassen. Sabine von Oettingen hilft der modischen DDR-Mangelwirtschaft auf eigene Faust ab – mit selbst geschneiderter Alltagskleidung, die sie auf Märkten verkauft. Doch ihr Traum ist es, Mode für die ganz große Bühne zu entwerfen. 1983 schafft sie es, mit einigen Freundinnen eine Modenschau in einem Ostberliner Jugendklub auf die Beine zu stellen – ein Hauch von Haute Couture in der Hauptstadt der DDR. In der Folge entstehen Kreationen, die unter anderem aus Duschvorhängen und Folien aus dem Gartenbedarf zusammengenäht werden. Natürlich bleibt das nicht unbeobachtet von der Staatssicherheit, die hier wie überall „feindlich-negative Tendenzen“ vermutet. Das gilt auch für das, was Kristian Wegscheider aus Dresden macht: Er mietet in den 1980ern mehrfach einen großen Elbdampfer und lädt Hunderte Freunde zu rauschenden Festen ein. Ein wahrhaftes „Schiff der Träume“: Alle Mitreisenden sind kostümiert und träumen sich weit weg von der grauen Gegenwart – in die Zeit des Rokoko oder des Wilden Westens, misstrauisch beäugt von der sozialistischen Staatsmacht. Andere DDR-Bürger frönen dem Hobby der sogenannten Indianistik, wie Hartmut Felber. Mehrere Dutzend Gruppen mit Tausenden Mitgliedern beschäftigen sich in ihrer Freizeit mit Kultur und Lebensweise der nordamerikanischen Ureinwohner. Vor allem in den Sommermonaten treffen sich viele Gleichgesinnte, leben wochenlang in Tipis und tauschen Tipps für die Herstellung von Kleidung oder Ausrüstungsgegenständen aus. Doch auch hier sind die Späher von der Stasi immer dabei. Die Leidenschaft von Heinz Melkus aus Dresden sind schnelle Autos. Seit den 1950ern fährt der Fahrschullehrer Rennen. Sein Traum ist jedoch ein eigener Sportwagen mit Straßenzulassung. Tatsächlich schafft er es 1969, „zu Ehren des 20. Jahrestags der DDR“, die Genehmigung für den Kleinserienbau seines „Melkus RS 1000“ zu bekommen – einen schnittigen Ferrari-Verschnitt auf Basis des Wartburg 353, aus dessen Zweitaktmotor bis zu 90 PS herausgekitzelt werden, mit Flügeltüren und stromlinienförmiger Kunststoff-Karosserie. Schon einige Jahre zuvor hat sich der Koch Rolf Anschütz seinen Traum verwirklicht: ein japanisches Restaurant mitten in der DDR – nicht in Leipzig oder Ostberlin, sondern im kleinen Suhl im Thüringer Wald. Bei der Zubereitung der Speisen ist Improvisation angesagt – weil es die meisten Zutaten in der DDR nicht gibt, wird mit Ersatz gearbeitet: Spinat statt Seetang, gefärbter Karpfen statt Lachs. Nach und nach verwandelt sich das Restaurant in ein stilechtes traditionelles japanisches „Ryotei“, samt fernöstlichem Garten und rituellem Bad. Ein Kulturschock für DDR-Bürger, die sonst eher Buletten und Salzkartoffeln gewohnt sind. Trotz für DDR-Verhältnisse gesalzener Preise gibt es bald Wartelisten von bis zu zwei Jahren. „ZDF-History“ erzählt Geschichten aus einer DDR, in der sich einige Menschen durchaus erstaunliche Freiheiten herausnehmen konnten. Geschildert wird aber auch, wie eingeschränkt und überwacht diese Freiheit war. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 22.01.2022 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 23.01.2022 ZDF
  • Die britische Monarchie – ohne Prinz Philip ist sie kaum vorstellbar. Seit fast 70 Jahren ist er an der Seite der Queen, aber der Start in ihre Ehe war alles andere als einfach. Der junge Philip gilt als Außenseiter. Er stammt aus einem deutschen Fürstenhaus und seine Schwestern sind mit Deutschen verheiratet. Ein schwerer Makel in der Zeit des Zweiten Weltkriegs, als Philip und die junge Thronfolgerin Elisabeth erste zarte Bande knüpfen. Im Umfeld des Hofes gibt es starken Widerstand gegen Philip. Auch Elisabeths Vater, König George VI., bremst. Ihnen gegenüber steht Philips ehrgeiziger Onkel, Lord Mountbatten, der alles zugunsten der Ehe seines Neffen mit der Thronfolgerin unternimmt. Am Ende siegt die Liebe Elisabeths zu Philip. 1947 geben sich beide das Ja-Wort. In der Dokumentation schildern Historiker und enge Verwandte, mit welchen Widerständen der junge Prinz zu kämpfen hatte und wie die Jahrhunderthochzeit schließlich doch gelang. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 20.12.2015 ZDF
  • Säbel, Augenklappe und Totenkopf-Flagge bis heute sind sie die Symbole einer eher zweifelhaften Romantik. Freibeuter und Piraten gibt es, seit Menschen zur See fahren. Von Klaus Störtebeker über Francis Drake bis hin zu Hollywoods Piraten der Karibik. Auch Frauen fanden Gefallen am Leben als Piratin. „ZDF-History“ schildert den Mythos der Seeräuberei und zeigt, wie Männer und Frauen unter der Totenkopf-Flagge tatsächlich lebten. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 04.09.2016 ZDF
  • 45 Min.
    Der Entführer Dieter Degowski gibt in der Kölner Innenstadt einem Journalisten ein Interview, während er sein Opfer mit der Waffe bedroht. Das „Geiseldrama von Gladbeck“ führt zu heftiger Kritik an der Polizei, die viel zu spät eingegriffen und deshalb mehrere Tode zu verantworten habe. Von links: Ines Voitle, Dieter Degowski und Silke Bischoff
    Griff die Polizei beim Geiseldrama von Gladbeck viel zu spät ein? Warum konnte die Terrorgruppe NSU jahrelang unentdeckt morden? Immer wieder gerät die Polizei ins Kreuzfeuer der Kritik. „Terra X History“ zeigt spannende Fälle aus 100 Jahren Polizeigeschichte, die Schlagzeilen machten. Insider und Experten erklären, warum die Polizisten jeweils so und nicht anders reagierten. Ist die Kritik an ihnen berechtigt, oder sind sie nur der Sündenbock? (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 06.04.2024 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 07.04.2024 ZDF
  • Royals im 21. Jahrhundert? Ein Job für Powerpaare! „ZDF-History“ blickt auf die Herausforderungen der populären jungen Paare in den Königshäusern von England, Schweden und Spanien. Wie gelingt es ihnen, die Monarchien zukunftsfähig zu machen? In Spanien tragen Felipe und Letizia bereits die Verantwortung. In Großbritannien stehen William und Kate, in Schweden Victoria und Daniel in den Startlöchern, um ein jahrhundertealtes Erbe anzutreten. Doch selbstverständlich ist der Fortbestand ihrer Monarchien nicht. Die Royals stehen vor großen Herausforderungen. Gesellschaftliche Spaltung, politische Fragmentierung, separatistische Bewegungen. Den Unmut der Bürger bekommen die Königshäuser an der Staatsspitze deutlich zu spüren. Vor allem junge Menschen sehen in der Monarchie ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten, halten sie für undemokratisch. Filmemacherin Julia Melchior konnte die drei Powerpaare aus England, Spanien und Schweden bei zahlreichen Gelegenheiten begleiten und sich ein Bild machen vom Selbstverständnis dieser neuen Königsgeneration, in deren Händen das Projekt „Zukunft Königshaus“ liegt. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 29.10.2022 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 30.10.2022 ZDF
  • Sie wollte nie eine Märchenprinzessin sein und gilt als das am härtesten arbeitende Mitglied der Royal Family: Prinzessin Anne. „ZDF-History“ gibt Einblicke in ihr ungewöhnliches Leben. Obwohl die Tochter der Queen jährlich die meisten Termine des britischen Königshauses wahrnimmt, ist nur wenig über die Prinzessin bekannt. Sie steht in der Öffentlichkeit und hat es doch geschafft, weitgehend privat zu bleiben. Enge Familienmitglieder – wie ihre Kinder Peter Philipps und Zara Tindall sowie ihr zweiter Ehemann Admiral a.D. Sir Timothy Laurence – schildern ihre Erlebnisse mit der Princess Royal. Die einzige Tochter der Queen steht nicht gerne im Rampenlicht und hat sich stets verweigert, dem Klischeebild einer Märchenprinzessin zu entsprechen. Schon immer verbringt die leidenschaftliche Reiterin ihre Zeit lieber auf dem Rücken der Pferde als auf glamourösen Dinnerpartys und rauschenden Bällen. 1976 reitet sie für Großbritannien bei den Olympischen Spielen in Montreal, riskiert als Military-Reiterin Kopf und Kragen. „Der wohl gefährlichste Sport der Welt“, meint Sebastian Coe, Präsident des Leichtathletik-Weltverbands und Weggefährte von Anne. Auch bei einem Kidnapping-Versuch 1974 beweist die Prinzessin Mut – und weigert sich, das Auto zu verlassen, als ein Angreifer sie mit vorgehaltener Pistole aus dem Wagen zwingen will. „Ich war wütend, weil er mir das Kleid zerriss“, erinnert sie sich später an den Vorfall. Die Prinzessin kann den Täter beruhigen, der vier Menschen anschießt, bevor er von Sicherheitskräften überwältigt wird. Heute, mit 70 Jahren, ist das Leben der Prinzessin deutlich ruhiger geworden. Sie verbringt viel Zeit auf ihrem ländlichen Privatsitz Gatcombe Park, freut sich über Besuch ihrer Enkelkinder und liebt gemeinsame Segeltörns an der Westküste Schottlands mit ihrem Mann Sir Timothy Laurence. Doch an Ruhestand denkt sie noch lange nicht. So lange es geht, will sie weiterhin „im Dienst ihrer Majestät“ tätig sein und Termine wahrnehmen. Darunter auch als Ehrenoberst des britischen Militärs, denn die Prinzessin liebt es, in „Panzern zu fahren und Geschütze abzufeuern“, wie eine Hofdame in der Dokumentation verrät. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Sa. 17.07.2021 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 18.07.2021 ZDF
  • Andere in seinem Alter genießen längst ihren Ruhestand. Doch Prinz Charles hat die wichtigste Aufgabe seines Lebens noch vor sich: König! Er ist der mittlerweile dienstälteste Thronanwärter in der Geschichte der britischen Monarchie. Seit mehr als 50 Jahren bereitet er sich darauf vor, Staatsoberhaupt des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland zu werden. „Er hätte sich damit begnügen können, zu warten und die Hände in den Schoß zu legen, stattdessen hat er das Beste aus dieser Rolle gemacht“, sagt Charles’ Sohn Prinz Harry, der ebenso wie sein Bruder William für die Dokumentation ein Exklusivinterview gegeben hat. Umweltschutz ist eines der Themen, für das sich sein Vater seit Jahrzehnten engagiert. Die Prinzen erinnern sich, wie er sie schon als Teenager in den Ferien mit an den Strand genommen hat, um Müll zu sammeln. „Schon damals hat er öffentlich immer wieder vor der Umweltverschmutzung und den Gefahren unserer Wegwerfkultur gewarnt“, so Prinz William. Der Thronanwärter nutzt die Möglichkeiten, die seine Stellung ihm bietet, um Projekte, die ihm am Herzen liegen, voranzubringen. Nicht selten wurde ihm das als politische Einmischung angekreidet. Seine Stiftung „The Prince’s Trust“ will sozial benachteiligten Jugendlichen einen besseren Start ins Berufsleben ermöglichen und initiiert Förderprogramme in strukturschwachen Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit. Für die Dokumentation hat der Filmemacher John Bridcut den Thronfolger ein Jahr lang begleitet. Das Kamerateam hatte bei offiziellen Anlässen Zugang hinter die Kulissen, es filmte den Prinzen auf Reisen in Staaten des Commonwealth ebenso wie in der englischen Provinz. Herausgekommen ist ein sehr persönliches Porträt, das auch einen Einblick in den privaten Alltag bietet. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 22.12.2019 ZDF
  • 45 Min.
    Der „Prince of Wales“ ist einer undurchsichtigsten Titel des britischen Königshauses. König Charles III trug ihn 64 Jahre lang. Nun hat sein Sohn William den Titel inne.
    Die Rolle des Prinzen von Wales ist die wohl undurchsichtigste Position im britischen Königshaus. Ein Titel, der dem erstgeborenen männlichen Thronfolger gebührt. Doch ist er Fluch oder Segen? Wie herausfordernd langes Warten auf den Job des Monarchen sein kann, haben viele Prinzen von Wales vom Mittelalter bis heute erfahren. Strenge Erziehung, öffentliche Verantwortung und so manche Verfehlung haben die königlichen Dynastien schon ins Wanken gebracht. Mit ihm fing vor siebenhundert Jahren alles an: Edward von Woodstock, furchtloser und gefürchteter Kämpfer, wegen seiner schwarzen Rüstung auch der Schwarze Prinz genannt. Edward schmückte sich als erster mit den drei Straußenfedern, die seither das Wappen des Prinzen von Wales zieren – nebst dem Motto „Ich dien“. Von ihm stammt auch der rote Rubin, den Elizabeth II. stolz in ihrer Krone trug. Nicht jeder Titelinhaber nahm es mit den Pflichten so genau: Als Prinz von Wales verprasste Georg IV. im 18. Jahrhundert ein Vermögen, frönte dem Glücksspiel und genoss ein abwechslungsreiches Sexualleben. Der spätere Edward VIII. wurde als Prinz von Wales gefeiert wie ein Popstar, galt als Lebemann und Modernisierer. Doch nach seiner Abdankung wegen der Heirat mit der geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson wurde er zur Persona non grata. Den Thron überließ er seinem Bruder – und dessen Tochter Elizabeth. Die stabilisierte die Krone, auch wenn ihr Sohn Charles als Prinz von Wales etliche Skandale verursachte. Von vielen mitleidig belächelt, konnte er erst nach 70 Jahren den Thron besteigen. Auch sein Sohn William hat es nicht leicht: Als Teenager verlor er seine Mutter Prinzessin Diana. Seine Frau Catherine und Vater Charles sind an Krebs erkrankt und Bruder Harry ätzt aus dem amerikanischen Exil mit immer neuen Vorwürfen. Seine Zeit als Prinz von Wales scheint eher Fluch als Segen zu sein. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 28.12.2025 ZDF

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