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Die Pariser Hauptkommissarin Noémie Chastain (Laura Smet) reist in das beschauliche Dorf Avalone in Okzitanien nahe der spanischen Grenze. Dort soll sie einen Bericht verfassen und zugleich Abstand von ihrem letzten traumatischen Einsatz gewinnen, der sichtbare Narben in ihrem Gesicht hinterlassen hat. Empfangen wird sie vom örtlichen Kommissar Valant (Théo Costa-Marini) sowie dessen Mutter Catherine (Florence Muller), die gleichzeitig Bürgermeisterin und Schulleiterin des Ortes ist. Doch die erhoffte Ruhe findet Noémie nicht: Als ein Fass mit menschlichen Knochen aus dem Grund des Stausees geborgen wird, übernimmt sie die Ermittlungen.
Die Überreste eines Kindes führen wie befürchtet zu einem Cold Case, der die Bewohner Avalones bis heute erschüttert: Vor 23 Jahren, kurz vor der Flutung des ursprünglichen Dorfes für den Bau des Staudamms, verschwanden drei Kinder sowie der einzige Tatverdächtige spurlos. Gemeinsam mit dem Taucher Hugo (Tomer Sisley) lässt Noémie den Seegrund absuchen, um weitere Hinweise zu finden. Schon bald geraten die Eltern der verschwundenen Kinder ins Visier der Ermittlungen. Je tiefer Noémie in die Vergangenheit eintaucht, desto mehr Geheimnisse, Lügen und verdrängte Wahrheiten kommen ans Licht. Niemand scheint vertrauenswürdig zu sein. Erst als sie erkennt, wer bislang unbemerkt im Mittelpunkt des Falls steht, nähert sie sich der Wahrheit. (Text: GR)
Internationale Koproduktionen, an denen die ARD Degeto Film beteiligt ist, sind längst keine Seltenheit mehr. Erst vor wenigen Wochen startete im Ersten der Actionthriller "Prisoner - Auf der Flucht", der seinen Anspruch, nervenaufreibende Unterhaltung zu bieten, allerdings nur sporadisch einlösen konnte. Mit "Surface - Das versunkene Dorf", einer Bestselleradaption nach Olivier Norek, steht nun das nächste grenzübergreifende Projekt, in diesem Fall eine französisch-belgisch-deutsche …
Es fängt als Mystery-Thriller an: aus der Tiefe eines Sees taucht ein Fass mit Leichenteilen auf. Früher war dort ein Dorf, dass aber seit dem Bau eines Staudammes versunken ist. Eine durch einen Schusswechsel verletzte Polizistin wird aus Paris aufs Land geschickt, um die Polizeistation in dem neu erbauten Dorf zu untersuchen. Und gerät so in den Strudel der Ereignisse. Leider lässt die Spannung immer mehr nach, da wurde der Roman-Stoff, der für einen Spielfilm ausreichend gewesen wäre, nun auf Länge einer Miniserie gestreckt. Und zum Schluss gleitet das Ganze dann mehr und mehr in Richtung Dorf- bzw. Familiendrama ab. Nach dem mysteriösen Beginn hätte ich mehr erwartet.
Frommi am
Gemeinsame Krimiserie aus F, B und D. Aus bekannten Krimiversatzstücken zusammengesetzt, nur teilweise spannend. Wie seit einiger Zeit üblich unter besonderer Berücksichtigung von allerlei persönlichen Problemen fast aller Protagonisten und zu viel Drama. Mich stört die Annäherung von Noémie und dem Taucher, auch wenn das dramaturgisch ihr Trauma erklären soll. Man hat im solchen Fällen immer den Eindruck, dass das Ganze gedehnt bzw. aufgefüllt wird, wobei der Cast und die Optik nicht einmal schlecht sind. Solide Krimikost. Der Fall (Cold Case) kommt jedenfalls kommt nur langsam voran, wird erst in den letzten beiden Folgen interessant. Ähnliche Plots haben skandinavische Serien schon deutlich besser und spannender gemacht.
User 1110559 am
Den Start der Serie fand ich blöd, die Darsteller unsympathisch. Aber ab der zweiten Folge wird es besser und die Handlung ist insgesamt gut. Die Albträume der Polizistin verwirren etwas, aber am Ende wird alles aufgeklärt. Es gibt einige Wendungen zum Ende hin, und die Dorfbewohner haben ihr friedliches Leben ein zweites mal verloren (nach dem das Dorf vor 23 Jahren untergegangen ist). Am besten hat mir noch der drollige Hund gefallen, der wirklich gut dressiert war. Kann man sich gut ansehen, ist zwar nicht übermäßig spannend, aber okay. Ob es eine Fortsetzung geben wird, glaube ich nicht.
User 1942350 am
Was geschah mit dem drolligen Hund? Wurde der einfach zurückgelassen?
DerGlotzer am
Fand ich an sich ganz gut, kann man schauen. Der Kritik hierzu auf fs.de würde ich mich durchaus anschließen, also dass bspw. die Handlung schon manchmal etwas gestreckt wirkt oder warum ein solch markanter Vorfall medial keine Sau interessiert. Am Ende war mir nicht ganz klar, was wurde aus dem Romain, musste er sich noch irgendwie verantworten? So Ungenauigkeiten, wie dass es da eigentlich keine Polizei sondern nur Gendamerie gibt etc., wie vom Vorredner erwähnt, sind ja keine Seltenheit in solchen Serien. Da werden auch schon manchmal ganze Dienststellen erfunden ("Vermisstenstelle des LKA") oder Handlungen, die es so nicht gibt (Spurensicherung aka CSI ermittelt eigenständig oder Staatsanwälte ermitteln dauernd vor Ort), halt aus dramaturgischen Gründen. Eben ist halt letztlich Fiktion und wenn es unerhalten kann, passt das. Mal sehen, ob es da eine Fortsetzung gibt, geplant ist das offenbar bislang nicht.