Staffel 2: Jenseits des Polarkreises, Folge 1–4

    • Staffel 2, Folge 1 (45 Min.)
      Die Fortsetzung der Sibirien-Saga „Sternflüstern“ führt zwei deutsche Familien in den hohen Norden des immensen, geheimnisvollen Landes: in einen Alltag, geprägt von Permafrost und Polarnacht, in die Wildnis der Tundra und zu Menschen, die ihrer lebensfeindlichen Umgebung Zeitlosigkeit und Freiheit abzuringen verstehen. Das bewährte „Sternflüstern“-Team begleitet ihre Annäherung an all das Fremde, das doch untrennbar zum Mythos Sibirien gehört, und entdeckt mit ihnen, am äußersten Rand der bewohnten Welt, auch einen ganz unerwarteten Wandel. Wie werden sie Sibiriens Norden erleben? Wie lange werden sie durchhalten? „Sternflüstern“ ist auch die Geschichte der Sehnsucht nach einem Land, dem wir uns immer wieder annähern, und das doch nie sein Geheimnis verliert.
      Zwei deutsche Familien machen sich auf die Reise in ihre neue Heimat Sibirien: die Rabes aus Schleswig-Holstein und die Studtes aus Sachsen-Anhalt. Mehrere Tage sind sie unterwegs mit Schiff, Bahn, Flugzeug und Hubschrauber. So bekommen sie eine erste Ahnung von der unendlichen Weite des Landes. Und je weiter sie in das Land ihrer Träume hineinfahren, desto gespannter werden sie auf das, was sie an ihrem neuen Wohnort hoch im Norden, jenseits des Polarkreises erwartet. Erste Kontakte zu Mitreisenden werden geknüpft, erste Geschichten ausgetauscht. Dann endlich die Ankunft in einer kleinen Siedlung mitten in der Tundra. Jede Familie hat mit ersten Schwierigkeiten zu kämpfen: die Einen haben Horden von Kakerlaken in der Küche, die Anderen stehen erst mal ohne Wasser da. Langsam entdecken die Familien ihr neues Zuhause.
      Erste Einkäufe werden getätigt und Freundschaften entwickeln sich. Jana Studte (12) besucht schon bald die Schule – eine große Überwindung für das zwölfjährige Mädchen. Familie Rabe ist fasziniert vom Leben der Nenzen, den sibirischen Ureinwohnern, die als Nomaden durch die Tundra ziehen. Kyrill, ein junger Nenze, nimmt die Rabes mit zu Fischern, die ihr Zelt am Ufer des Ob aufgeschlagen haben. ZDFneo zeigt von Dienstag, 29. November 2011 bis Freitag, 2. Dezember 2011, alle vier Teile der Dokusoap „Sternflüstern: Jenseits des Polarkreises“ um jeweils 19:30 Uhr. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDi 28.12.2004ZDF
    • Staffel 2, Folge 2 (45 Min.)
      Familie Rabe aus Schleswig-Holstein entdeckt eine völlig neue Welt. Ein Zelt, das verloren in der Weite der Tundra steht, wird ihr neues Zuhause. Aber hier wohnen sie nicht allein. Kyrill und seine Verwandten leben hier auch – es gibt keinen Strom und nicht mal ein Plumpsklo. Man trinkt das Wasser aus einem See und isst dazu rohen Fisch, der mit dem Messer vor dem Mund abgeschnitten wird. In der Siedlung bemühen sich die Studtes unterdessen um Arbeit. Vater Erik findet schnell einen Job in der örtlichen Kolchose. Für Mutter Kathrin ist es schwieriger. Der Kindergarten hat zwar Arbeit für sie, doch dafür muss sie aufwändige Untersuchungen im Krankenhaus über sich ergehen lassen. In der Tundra wird es immer kälter. Rabes haben sich an das harte Leben angepasst.
      Sie gehen fischen und jagen, sammeln Holz zum Heizen und ernähren sich von Fisch und Brot. Es gibt keine Möglichkeit, sich zu waschen, und bald fällt auch schon der erste Schnee. Wie lange werden sie es in der Tundra noch aushalten? (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 30.12.2004ZDF
    • Staffel 2, Folge 3 (45 Min.)
      Bei einem Jagdausflug in die Tundra ist Familie Studte auf den Geschmack gekommen: Ein befreundeter Nenze nimmt sie mit zu seinen Verwandten in der Tundra. Mehrere Stunden geht es im offenen Motorschlitten durch die vereiste Landschaft über Flüsse und Seen hinweg. Die nächste Zeit werden Studtes in einem von sieben Winter-Zelten leben, die die Nomaden mitten im Nirgendwo aufgestellt haben. Mit über 1000 Rentieren ziehen sie gen Süden, wo einige hundert zum Schlachten verkauft werden sollen. Familie Rabe ist inzwischen in die Siedlung zurückgekehrt. Die Kinder besuchen die Schule. Vater Karl findet Arbeit im Krankenhaus – seine Frau Kathrin kümmert sich um Nomaden-Kinder, die im Internat leben. Familie Studte hat sich noch nicht ganz an das Nomadenleben gewöhnt. Rohes Fleisch und Rentierblut verzehren die Nenzen bevorzugt. Und dann macht ihnen auch die Kälte zu schaffen. Bei minus 20 Grad und scharfem Nordwind ist der Gang vors Zelt kein Spaß mehr. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDi 04.01.2005ZDF
    • Staffel 2, Folge 4 (45 Min.)
      Familie Rabe zieht es noch einmal in die Tundra. Kyrill zeigt ihnen, wie die Nomaden mit ihren Rentieren in Eis und Schnee überleben. Gerade zieht ein großer Tross mit Schlitten und Zelten hinter einer riesigen Herde her. Rabes schließen sich an. Auch sie müssen nun die riesigen Zelte – die Tschums – auf- und abbauen. In der eisigen Kälte eine Qual. Die Studtes sind mit Fischern weit in den Norden gezogen. Mit riesigen Bohrern brechen sie das Eis des Ob auf und warten, dass Fische anbeißen. Es ist die schwerste Zeit des Jahres für die Menschen hier. Denn langsam verlischt das Tageslicht, bis die Polarnacht die Tundra in völlige Dunkelheit hüllt. Wie werden die beiden Familien die Kälte und die Dunkelheit des Nordens erleben? Wie lange werden sie durchhalten? (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 06.01.2005ZDF

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