Dokumentarreihe in 2 Teilen, Folge 1–2

    • Zusammenfassung der ersten Staffel
    • Folge 1 (90 Min.)
      Sibirien hat für uns Deutsche einen mythischen und gleichsam schaurigen Klang: zwischen der Romantik spektakulärer Natur und dem Horror einer grausamen Geschichte, zwischen Verheißung und Verbannung wild und fern, und doch seltsam verwandt. Im Spätsommer 2003 sind zwei deutsche Familien an den Baikalsee gezogen, um so zu leben, wie die Menschen hier heute in Sibirien leben. Dafür hatten sie sich beim ZDF beworben. Ein Kamerateam begleitete ihr Sibirien-Abenteuer; und bis zu sieben Millionen Zuschauer verfolgten Anfang 2004 den Kampf der Deutschen gegen die Kälte. Die Wiederholung an den Osterfeiertagen fasst nun die vierteilige Doku-Saga in zwei Filmen zusammen.
      Teil 1 erzählt die so unterschiedliche Ankunft der beiden deutschen Familien im Dörfchen Chuschir auf der Insel Olchon. Während Anja und Michael Möchel aus Bayern mit ihren vier Mädchen Ronja (11), Nelly (9) und den Zwillingen Lou und Jule (4 1/​2) die anfänglichen Schwierigkeiten mit Humor in den Griff kriegen, wäre für die Klapproths aus Stiege im Harz das Abenteuer beinahe schon am Flughafen von Irkutsk zu Ende gewesen. Vater Rene muss erst mal ins Krankenhaus, seine Frau Kerstin und Tochter Jennifer schaffen den schwierigen Einstieg in Chuschir nur mit Hilfe der Nachbarn Mischa und Mascha. Und dann beginnt der harte Alltag, die Suche nach Arbeit, eine Kräfte zehrende Routine im Umgang mit Kuh und Kalb, Schafen und Hühnern, dem Kartoffelacker, den Wasserfässern, dem Holzhacken und alldem, was das Leben ohne fließend Wasser oder kontinuierlichen Strom bedeutet. Das Sibirien-Abenteuer bringt für beide Familien aber auch gleich überraschende Kontakte und Freundschaften mit den russischen Nachbar-Familien. Irgendwann lernen sich die Deutschen in Chuschir dann auch kennen: „Seid ihr die Bayern?“ ruft Jenny aus Stiege über den Holzzaun dem holzhackenden Michael Möchel zu – „wir sind die deutsche Familie!“ (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereFr 09.04.2004ZDF
    • Folge 2 (90 Min.)
      Anfang Oktober bricht der Winter über das Dorf herein. Sternflüstern Teil 2 erzählt vom Kampf der beiden Familien und der Dorfbewohner gegen die Kälte, von der Expedition der Frauen, die in Irkutsk Winterkleidung für ihre Familien besorgen müssen, von Anja Möchels Versuch, in der Fischfabrik Arbeit zu finden und von Jennys Alltag in der Dorfschule. Winter, das heißt auch, dass man schlachtet, um endlich wieder Fleisch essen zu können – für die tierlieben Möchels und Jenny keine leichte Zeit, aber für die Eltern Klapproth eine weitere gute Erfahrung mit den russischen Nachbarn. Trotz der klirrenden Kälte bringt der Winter auch viel Spaß: Eisfischen mit den Männern aus dem Dorf, Segeln auf dem zugefrorenen See mit Michael Möchels selbstgebautem Eissegler.
      Anfang Dezember friert der Baikal so dicht zu, dass die kleine Fähre ihren Betrieb einstellt und Chuschir abgeschnitten ist. Die Familien wissen, dass es Wochen dauern kann, bis man über das meterdicke Eis zum Festland fahren kann. Sie müssen sich entscheiden: mit der letzten Fähre ihr Sibirien-Abenteuer beenden – oder den harten Winter auf der Insel im Baikal bleiben. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereSo 11.04.2004ZDF

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