(1): Kassav’ und der Sound von Guadeloupe Sandstrände, Palmen, kristallklares Wasser und strahlender Sonnenschein lassen gerne vergessen, dass die französische Antilleninsel Guadeloupe nicht nur ein Urlaubsparadies ist, sondern auf eine leidvolle Geschichte der Sklaverei zurückblickt. In den 1980er Jahren erfasste die Band Kassav’ das Wesen Guadeloupes in ihrer Musik und legte das Fundament für einen neuen Stil: den Zouk. Die politisch engagierten Songs mit kreolischem Text und traditionellen Schlaginstrumenten verhalfen der Band zu internationalem Erfolg. (2): Alle in einem Boot auf den Iles des Saintes Vor Guadeloupe erstreckt sich in den türkisfarbenen Gewässern der Karibik der kleine
Archipel der Iles des Saintes. Ab dem 17. Jahrhundert landeten auf diesen kargen Inseln Seefahrer aus der Bretagne und der Normandie. Um die lokalen Meeresströmungen zu bezwingen, konzipierten die neuen Einwohner ein besonders manövrier- und hochseefähiges Wasserfahrzeug, die Saintoise. Das solide Holzboot wurde rasch zum Wahrzeichen der Antillen. (3): Guadeloupe: Eine Entscheidung für die Freiheit Auf der Insel Basse-Terre zählt die Ortschaft Capesterre-Belle-Eau mit den spektakulären Wasserfällen von Carbet zu den großen Touristenattraktionen Guadeloupes. Im 19. Jahrhundert strömten nach Abschaffung der Sklaverei massenhaft indische Kontraktarbeiter auf die Insel. (Text: arte)
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