unvollständige Folgenliste (Seite 32)

  • Nur fünf Kilometer vom Stadtzentrum Bukarests entfernt lebt die 11-köpfige Familie Enache auf dem Areal eines stillgelegten Wasserreservoirs im Vacaresti Nationalpark. Mit Hochhäusern in Sichtweite und unter besorgter Beobachtung der Behörden führen sie ein isoliertes, naturnahes Leben am Rande der Gesellschaft. Sie schlafen in einer Baracke, fischen ihr Essen mit blossen Händen aus dem See und folgen dem Rhythmus der Jahreszeiten. Die Schule besuchen die Kinder nicht. Als die Regierung das urbane Delta zum Naturschutzreservat erklärt, wird die Familie in die Stadt zwangsumgesiedelt und mit einer ihr völlig fremden Realität konfrontiert. Über vier Jahre hat Regisseur Radu Ciorniciuc die Enaches hautnah begleitet. Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm zeigt auf, welche Folgen Stadtentwicklung für Einzelne haben können. Er ist aber vor allem ein ergreifendes Familienporträt über eine Familie am Rande, die den Anschluss an die moderne Gesellschaft finden sollte. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 17.10.2021 SRF 1
  • Auf der langen Reise kommt es zu Begegnungen mit Menschen links und rechts der Memel. Begleitet wird zum einen die junge weissrussische Familie, die nahe der Memel in einem kleinen Dorf ihren Traum vom einfachen Leben verwirklicht hat, ebenso wie der alte litauische Partisan, der gegen Ende des Zweiten Weltkrieges gegen die russischen Besatzer kämpfte und zehn Jahre seines Lebens in sowjetischer Lagerhaft verbrachte. In Sowjetsk auf der anderen Seite der Memel trifft das Filmteam einen jungen Schauspieler. Und es erlebt eine Stadt, in der ausser ein paar Gebäuden, die den Krieg überstanden haben, nicht mehr viel an die Jahrhunderte erinnert, in denen Sowjetsk Tilsit hiess und deutsch war. Durch das alte Memelland, das einst zu Ostpreussen gehörte, geht die Reise entlang der Memel weiter bis zum Delta. Es ist ein wildes Stück Natur, eine Wasserwildnis wie ein Aderngeflecht mit heimlichen Buchten, Erlenbrüchen, Urwäldern aus Schilf, durch welche die Mündungsarme der Memel zur Ostsee fliessen. (Text: SRF)
  • Sie leben in der selbstgewählten Einsamkeit: die Mennoniten. Sie bauen Kolonien an den entlegensten Plätzen der Erde auf. Um sich vor den Versuchungen der modernen Welt zu schützen, leben sie fast ausschliesslich als Selbstversorger. Der Filmemacherin Mélanie van der Ende ist es gelungen, einen Zugang zu dieser verschlossenen Gemeinschaft zu finden. Einige Mennoniten haben sich bereit erklärt, ihre Türen zu öffnen und vor der Kamera über ihr Leben zu sprechen. In der Kolonie «Little Belize» in Zentralamerika sieht es aus, als ob die Zeit stehengeblieben ist. Die Menschen benutzen Pferdewagen, um sich fortzubewegen, und sie sprechen Plattdeutsch, ein alter deutscher Dialekt. Doch die Aussenwelt lässt sich auch hier nicht komplett ausblenden und wenn sich jemand nicht an die Regeln hält, dann hat er keinen Platz mehr in den Reihen der Mennoniten. Wilhelm, der ehemalige Doktor der Kolonie, wurde aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, weil er sich für Notfälle ein Mobiltelefon besorgt hatte. Nun hat er mit anderen eine eigene, etwas offenere Gemeinschaft gegründet. Die moderne Welt ist für viele mennonitische Familien eine so grosse Bedrohung, dass sie auswandern und bisher unbesiedelte Regionen für sich einnehmen. So begleitet die Filmemacherin Mennoniten, die von Belize nach Peru auswandern, in den tiefen Urwald des Amazonas. Dort hoffen sie, ihre Glaubensgemeinschaft nach ursprünglicher Doktrin leben zu können. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 26.02.2020 SRF 1
  • 52 Min.
    Schlafstörungen, plötzliche Schweissausbrüche, Tränen in der Teamsitzung: Die hormonellen Veränderungen während der Wechseljahre erleben viele Frauen als enorm anstrengend. Doch statt sie zu thematisieren – mit Freundinnen, dem Partner, am Arbeitsplatz – bevorzugen es viele, zu schweigen: «Im Krankenhaus, in dem ich arbeite, wird mehr über Sex gesprochen als über die Menopause», erzählt etwa eine der Protagonistinnen im Film. «Ich bin froh, dass ich alleine schlafe», sagt eine andere, die nachts in durchgeschwitzten Bettlaken aufwacht: «Dass es keinen Mann gibt, der mich so sieht. Denn in diesem Zustand bin ich sicher wenig begehrenswert.» Sowieso, das Begehren: Zu spüren, dass sie nicht mehr gleich angeschaut, gleich wahrgenommen werde, wie als junge Frau – auch das mache ihr zu schaffen. Und damit ist sie bei Weitem nicht allein. Für den Dok «Menopause» hat die französische Filmemacherin Julie Talon es geschafft, zwölf Frauen vor die Kamera zu holen, die über ihre Unsicherheiten und Erfahrungen sprechen – mit radikaler Offenheit. Sie sagen, was selten ausgesprochen wird. Und machen gleichzeitig auch Hoffnung und Lust auf diese neue Lebensphase: «Ich fühle mich heute viel freier und voller Pläne», berichtet eine. Viele beschreiben eine neu gewonnen Gelassenheit und eine Versöhnung mit ihrem eigenen Körper. Früher habe sie unzählige Diäten gemacht, um Gewicht zu verlieren und sich dem Schönheitsideal ihrer Partner anzupassen, erzählt eine Protagonistin: «Heute sage ich: Mein dicker Hintern ist politisch. So sieht eine Frau mit 53 aus. Wenn dir das nicht passt, auch gut.» (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 09.03.2025 SRF 1
  • Lori Shinsekis Film zeigt auf eindrückliche Weise, wie traumatisch die Trennung für die Zwillinge im Namen der Wissenschaft war. Dies, obwohl ihnen die Existenz ihres Zwillings nicht bewusst war. Sie alle spürten jedoch immer, dass etwas Wichtiges in ihrem Leben fehlte. Nur einem Zufall war es zu verdanken, dass die Zwillinge voneinander erfuhren. Die Forschenden nahmen für sich das Recht in Anspruch, über die Familien frei zu verfügen und Gott zu spielen, ohne jegliches Unrechtbewusstsein. Bis heute werden die Unterlagen der Adoptionsagentur Louise Wise Center, die die Zwillinge getrennt platziert hat, unter Verschluss gehalten – ein weiterer Affront für die betroffenen Zwillingspaare. (Text: SRF)
  • Original-TV-Premiere Mi. 05.02.2020 SRF 1
  • Pfützen austrocknen, Netze spannen, Gift sprühen – das sind die Mittel, mit denen die Schädlingsbekämpfer bisher gegen die Mücken gekämpft haben. Doch mit mässigem Erfolg: Die Mücken werden zunehmend resistent gegen die Abwehrmethoden. Die Forschung ist gezwungen, im Kampf gegen die Mücke immer wieder neue Massnahmen zu erfinden. Die Forscher greifen zu aggressiveren Mitteln: Sie behandeln die Mücken mit Bakterien, welche die Übertragung der Krankheitserreger auf den Menschen verhindern sollen. Oder sie stellen genmanipulierte Mücken im Labor her, welche die mit Viren infizierten Mücken verdrängen sollen. Das Problem dabei: Die meisten Massnahmen werden nach einigen Mückengenerationen wirkungslos. Durch die Mobilität der Menschen breiten sich die infizierten Mücken immer weiter aus. Die Ansteckung mit gefährlichen Krankheiten ist also längst nicht mehr nur ein Problem in fernen Ländern, sondern kann auch in Europa zur echten Gefahr werden. Wer gewinnt: Mensch oder Mücke ? (Text: SRF)
  • Im Herbst 2015 beschliesst Salam Aldeen, dass er der Flüchtlingskrise im Mittelmeer nicht mehr tatenlos zusehen will. Er stellt die gemeinnützige Organisation «Team Humanity» auf die Beine und reist kurzerhand auf die griechische Insel Lesbos. Dort arbeitet er Tag und Nacht und rettet unzählige Flüchtlinge aus dem Mittelmeer. Eines Nachts wird er festgenommen und wegen Menschenschmuggels angeklagt. Mit vier weiteren Flüchtlingshelfern – einem Dänen und drei Spaniern – kommt er ins Gefängnis. Nach zwei Nächten dürfen seine Kollegen nach Hause, Salam jedoch muss bis zum Prozess in Griechenland bleiben. Nach 20 Monaten ist er finanziell und auch psychisch am Ende – dann darf er doch nach Hause. Aber der bevorstehende Prozess hängt auch in Dänemark wie ein Damoklesschwert über ihm. Sein Leben besteht fortan aus Anwaltsterminen und Beratungen mit Politikern. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haftstrafe. Und immer wieder stellt sich Salam die Frage, wie es so weit kommen konnte, dass er sich für seine Menschlichkeit vor Gericht verantworten und für diesen Prozess nach Griechenland zurückkehren muss. Salam Aldeen ist mit seinem Schicksal nicht allein. In letzter Zeit werden vermehrt Flüchtlingshelfer wegen Menschenschmuggels angeklagt. Und somit wird der Prozess gegen Salam Aldeen und seine Kollegen zum Präzedenzfall in der Flüchtlingshilfe. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 04.09.2019 SRF 1
  • Deutschland ist wirtschaftlich und politisch der Grundpfeiler von Europa geworden. Deutschland hat ein neues Wirtschaftswunder geschafft, gleichzeitig hat sich aber auch die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufgerissen. Mit ihrem Entscheid, die Grenze für Flüchtlinge zu öffnen, und mit ihrer Aussage «Wir schaffen das», hat Angela Merkel das Land gesellschaftlich und politisch gespalten. Die Physikerin Merkel hat die Energiewende angestossen. Und Angela Merkel hat mit ihrem Mitte-links-Kurs die eigene Partei, die einst konservative CDU entkernt und entzweit. Gleichzeitig hat sie durch ihren Pragmatismus den Koalitionspartner, die SPD, zahnlos gemacht und in eine historische Krise gestürzt. Zurück bleibt ein Deutschland, dessen innenpolitische Statik erschüttert wurde und das heute grundlegend verändert und gespalten ist. «DOK» reist durch Merkel-Deutschland. Dabei besucht der langjährige Deutschland-Korrespondent Adrian Arnold Menschen und Orte, über die er in den letzten Jahren berichtet hat und die heute Beleg sind für diese wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Veränderung im Land. Ein Beleg für Merkels Vermächtnis. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 19.02.2020 SRF 1
  • Bröckelnde klassizistische Fassaden, Glanzstücke der Moderne und eindrucksvolle Beispiele des Brutalismus – Belgrad wartet mit einem Architekturstil aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf. Neben prunkvollen Gebäuden und repräsentativen Objekten birgt die Stadt romantische Viertel mit halb verfallenen Häusern, und an vielen Ecken finden sich Zeichen urbaner Subkultur. Das kreative Zentrum der 1,7 Millionen-Einwohner-Stadt liegt am rechten Ufer der Save im ehemaligen Industrie- und Arbeiterviertel Savamala. Die Kreativen haben vor einigen Jahren dieses verfallene und von der Stadtverwaltung aufgegebene Viertel eingenommen, Clubs und Bars zogen in die verlassenen Lagerhallen und Savamala trug Belgrads Ruf als Partymetropole in die Welt. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 20.04.2020 SRF 1
  • Ljubljana ist mit seinen 280’000 Einwohnern eine der kleineren Hauptstädte Europas. Seit 2016 trägt sie den Titel die «Grüne Hauptstadt Europas». Damit wurde sie von der EU für ihr herausragendes Nachhaltigkeitskonzept ausgezeichnet. Dazu gehören die vollkommen autofreie Altstadt sowie ein einmaliges menschen- und umweltfreundliches Konzept der kostenlosen Stadtbeförderung. Ljubljana wirkt nach aussen ruhig und gelassen, die Stimmung ist entspannt. Doch hinter den Kulissen herrscht energiegeladene Aufbruchsstimmung, spürt man Innovation und kreative Ideen. Der Stadtbauer Andrej Persin bringt jeden Morgen mit einem Handkarren sein Gemüse auf den Zentralmarkt, während der Kavalierfahrer Zoran Stojinovic in einem Elektrocaddy seine Runden durch die Altstadt dreht und Spela Zupanc mit Stand-up-Paddling auf der Ljubljanica die Stadt erkundet. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 27.04.2020 SRF 1
  • 25 Jahre nach dem Bosnienkrieg hat sich Sarajevo von den Kriegswirren erholt und ist wieder eine kosmopolitische europäische Grossstadt mit einem einzigartigen orientalischen Flair. Auch wenn die Stadtbevölkerung inzwischen zu fast 80 Prozent muslimisch ist, sind hier junge Frauen in knappen Miniröcken genauso anzutreffen wie ihre in schwarze Burkas gekleideten Altersgenossinnen. So wundert es keinen, dass in Sarajevo, auf 800 Metern Höhe, Arman Galicic Wein anbaut, dass in der Gaststube von Mersiha Hadzibajric schon europäische Könige bosnische Spezialitäten probiert haben und Designerin Emina Hodzic, die selbst ein Kopftuch trägt, reizvolle Abendroben für echte Prinzessinnen und moderne Geschäftsfrauen entwirft. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 20.04.2020 SRF 1
  • Man muss nur ein paar Minuten durch das Stadtzentrum spazieren und trifft auf Häuser aller Religionen und Zeiten. Es ist wie eine Zeitreise durch die Geschichte des Landes, das für seine religiöse Vielfalt und die Toleranz gegenüber Andersgläubigen bekannt ist. Bulgarien war auch das einzige Land, in dem es nach dem Zweiten Weltkrieg sogar mehr Juden gab als davor. Sie wurden von ihren Mitbürgern während der NS-Zeit beschützt. Die Strassenbahnfahrerin Albena Asparukhova fährt durch die schönsten Bezirke der Metropole, die Architektin Petja Petkova nimmt mit zum Tanz auf dem Platz vor dem Nationaltheater und Hristina Kamenova entdeckt Kvartal, das alte jüdische Viertel, das sich langsam von einem Geheimtipp zu einem Szeneviertel entwickelt. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 27.04.2020 SRF 1
  • Egal, ob in Frankreich, Deutschland, Dänemark oder Japan, die berühmtesten Köche der Welt verbindet eine Passion zum perfekten Essen. Der Schweizer Spitzenkoch Daniel Humm, der im Herzen von New York das Dreisternerestaurant Eleven Madison Park betreibt, erzählt vom täglichen Glück, in der Küche Essen zu kreieren. Inspiriert wird er vom Jazzmusiker Miles Davis, der seinem Restaurant erst zur internationalen Spitzenklasse verholfen habe. Die hohen Anforderungen, um die Gaumen der Michelin-Inspektorinnen und -Inspektoren zu befriedigen, geben aber auch immer wieder Anlass zur Kritik. Denn die Sternevergabe ist keine exakte Wissenschaft. Kritik am Michelin-System könne jedoch fatal sein und jede Hoffnung auf einen Stern zunichtemachen, sagt ein Experte. Hinter der glamourösen Fassade von hochdekorierten Sterneküchen tobt nicht selten ein brutaler Konkurrenzkampf. Endlose Arbeitstage laugen aus und der permanente Druck lassen so manchen Küchenchef zu Alkohol oder Drogen greifen. Der Stress in den Sterneküchen kann sich auch in körperlicher Gewalt entladen, erzählt eine bekannte Gastrobloggerin. Sie schildert, wie hohe Präsenzzeiten zu Isolation und Burnouts führen können. Manchmal sei die Verzweiflung so gross, dass Suizid der letzte Ausweg zu sein scheint. Wie beim Schweizer Dreisternekoch Benôit Violier, der bis 2016 das Restaurant L’Hôtel de Ville in Crissier erfolgreich geführt hatte. Der Schock und die Anteilnahme in der Gastroszene waren gross, als der Suizid des 44-Jährigen öffentlich wurde. Der Auftritt seiner Witwe, die seitdem das Restaurant im Sinne und Geiste ihres verstorbenen Mannes weiterführt, zeigt, dass man sich in diesem Metier keine Schwäche leisten kann. Sie ordnete an, das Restaurant einen Tag nach dem tragischen Tod ihres Ehemannes wieder zu öffnen. Aber auch der Verlust eines Sterns kann dramatische Folgen haben. Den Betroffenen bleibt oft nichts als Enttäuschung und Scham. Das Ausbleiben der Gäste hat auch ökonomische Folgen und betrifft die ganze Belegschaft. (Text: SRF)
  • Bundesrat Beat Jans ist nicht zu beneiden. Die Aufbruchstimmung, die er bei seinem Amtsantritt verbreitete, ist verflogen. Denn die Probleme im Asylbereich werden immer grösser und drängender. Die Integration in den Arbeitsmarkt ist in vielen Fällen sehr schwierig, vielerorts macht sich diesbezüglich Ernüchterung breit. Dazu kommen die nicht abreissenden negativen Schlagzeilen in Zusammenhang mit Asylsuchenden, die kriminell werden. Immer mehr Politiker und Experten fordern einen grundlegenden Systemwechsel. Als Vorbild wird Australien genannt, denn den Australierinen und Australiern ist es gelungen, die unkontrollierte Asylmigration stark einzudämmen. Boote werden auf dem offenen Meer konsequent gestoppt und zurückgeschickt. Wer es trotzdem nach Australien schafft, wird auf eine Pazifikinsel gebracht, wo das Asylgesuch dann bearbeitet wird. Solche sogenannten Drittstaatenlösungen sollen auch die EU und die Schweiz einführen, lautet eine immer populärere Forderung. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 03.10.2024 SRF 1
  • Sein Fall war tief: Vom gefeierten „Lehrer der Nation“ zum Geächteten. Jürg Jegge gab diesen Frühling zu, mehrere Schüler sexuell missbraucht zu haben. „DOK“-Autorin Karin Bauer zeigt erstmals, wie es ihm gelang, in aller Öffentlichkeit ein geschlossenes System aufzubauen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 05.10.2017 SRF 1
  • Seit fast 28 Jahren lebt der schweizerisch-kanadische Bärenforscher Reno Sommerhalder unter den grossen Pelztieren. 2013 macht er sich in der ussurischen Wildnis, im äussersten Osten Sibiriens, an ein besonders ambitiöses Projekt. Zusammen mit dem russischen Biologen Sergey Kolchin bringt er junge Bärenwaisen durch ihren ersten Sommer – zwei Männer als Ersatzbärenmütter. Dabei müssen die Jungbären nicht nur vor hungrigen Bärenmännchen geschützt werden, sondern auch vor Amurtigern, den unangefochtenen Herrschern in der ussurischen Taiga. Die leiblichen Mütter der Bärenjungen sind von Jägern getötet worden. Ohne die Hilfe von Sommerhalder und Kolchin hätten die Waisen keine Überlebenschancen. Doch können Menschen als Ersatzbärenmütter fungieren? Die beiden Bärenforscher wissen um die Problematik solcher Bemühungen, denn Jungbären können sich durch die Betreuung leicht an Menschen gewöhnen und so zu aufdringlichen Problembären werden oder zur leichten Jagdbeute. Im «DOK»-Film von Beat Bieri schildert Reno Sommerhalder, welche Auswilderungsmethode Kolchin und er entwickelt haben, um solchen Schwierigkeiten vorzubeugen. Doch wird das ausreichen, um den jungen Bären ein Überleben zu sichern? Denn in den sibirischen Wäldern ist die Jagd auf Bären üblich. (Text: SRF)
  • Vom Operationssaal bis zum modernen Labor sind die Züge mit allem ausgestattet, was eine moderne Klinik benötigt. Heiliger Lukas heisst der Medizinzug, den der Film zwei Wochen auf seiner Reise begleitet. Er hat sogar einen Kirchen-Waggon. Die Filmemacher reisen durch eine Welt, die neun Monate im Jahr nur den Winter kennt. Sie treffen Menschen, die ein einfaches Leben führen und hart arbeiten. Und sie begleiten Ärzte, die sich aufopfern, um so vielen Menschen wie möglich zu helfen. (Text: SRF)
  • Die Raurimu-Spirale schraubt sich durch das zentrale Vulkanplateau auf der Nordinsel.
    Im Norden von Auckland liegt Little Barrier Island, eine Vulkaninsel, die noch so ursprünglich ist wie Neuseeland vor der Besiedlung der Menschen. Nikola Toki, Botschafterin für bedrohte Arten, sucht hier nach der Wetapunga, der grössten Heuschrecke der Welt. Nur ein paar Dutzend sollen noch in freier Wildbahn leben. Weiter an der Nordküste erstreckt sich das Reich der Obstbauern. Te Puke ist die Kiwi-Hauptstadt der Welt – und Geoff Oliver einer der ersten Kiwi-Landwirte Neuseelands. Beschädigte Früchte liefert er an benachbarte Viehbetriebe – als nachhaltige Süssigkeit für die Kühe. Kurz vor dem fauchenden Mount Ruapehu, dem grössten Vulkan im Tongariro-Nationalpark, hält der Zug in Otorohanga. Die Kleinstadt führt zu den Waitomo Caves, den leuchtenden Höhlen, wo Glühwürmchen mit klebrigen Fäden ihre Brutplätze spannen. Die Inselmitte ist das Kernland der Maori. Hier dampfen geothermale Quellen. Soltice Morrison forscht an den insgesamt 3800 Seen des Landes, die zunehmend durch Chemikalien und Düngemittel verschmutzt sind. Sie steht für eine neue Maori-Generation und verbindet kulturelle Naturverbundenheit mit ihrer wissenschaftlichen Forschung. Der Zug ist auch ein Symbol für den Fortschritt und Richtungswechsel eines Landes, das sich für die wichtigsten Themen der Zukunft wappnet. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 03.07.2023 SRF 1
  • Die Eisenbahnfahrt über die Südalpen Neuseelands ist ein unvergessliches Erlebnis.
    Entlang der Ostküste fährt der «Coastal Pacific» am Lake Rotoiti vorbei. Im Gletschersee forscht Biologe Don Jellyman nach neuseeländischen Langflossenaalen. Es sind meterlange Urtiere, die aus den kalten Tiefen emporsteigen und irgendwann zum Laichen in den tropischen Ozean schwimmen, wo sie spurlos verschwinden. Vorbei an der Kaikoura-Halbinsel fährt der Zug bis nach Christchurch. Im Jahr 2011 legte ein Erdbeben die Stadt in Schutt und Asche. Riki Manuel ist einer der bekanntesten Maori-Holzschnitzkünstler des Landes. In seinen Werken verarbeitet er die Katastrophe und trägt die Geschichte von Generation zu Generation weiter. In Christchurch übernimmt der TranzAlpine die Führung. Er durchquert die Südalpen, bis er die Westküste erreicht. Hier sind die weissen Strände fast menschenleer. Die Gegend ist schienenfrei, das raue Klima und die isolierte Lage haben die Urlandschaften bewahrt. Seit Generationen werden Hunderte von Rindern zwischen Regenwäldern und steilen Felswänden mit dem Jetboat durch den Gletscherfluss am Arawhata-Tal getrieben. Weiter südlich liegt Fiordland. Der kalte Urwald gilt als eines der am wenigsten erforschten Gebiete der Welt. Ein Bergsteiger soll eine alpine Eidechse gesehen haben, die seit Jahrmillionen im rauen Klima überlebt hat, doch seit der Begegnung fehlt von ihr jede Spur. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 10.07.2023 SRF 1
  • Von heute auf morgen war Romeos Mutter weg. Verschwunden hinter den Gefängnismauern der Justizvollzugsanstalt Hindelbank. Romeo war damals 13-jährig. Dass seine Mutter eine mehrjährige Strafe absitzt, wusste nur die engste Familie. Für alle anderen war sie auf Geschäftsreisen oder in Kur. Aus Angst vor sozialer Stigmatisierung finden Geschichten wie diese im Verborgenen statt. Die Inhaftierung eines Familienmitglieds ist für Angehörige immer ein Schock. Partnerschaften scheitern, Familien zerbrechen und nicht selten verlieren Eltern durch ihre persönliche Not den Blick für die Bedürfnisse ihrer Kinder. Wie erklärt man einem fünfjährigen Kind, dessen Papa in U-Haft sitzt, dass er sehr lange nicht mehr nach Hause kommt? Für Nadja, deren Mann in der JVA Thorberg eine mehrjährige Strafe absitzt, sind Fragen wie diese eine Herausforderung. Über Nacht war sie alleinerziehend – bei einem Arbeitspensum von 100 Prozent. Nun versucht sie, den Kontakt zu ihrem Mann aufrechtzuerhalten, auch für ihre Tochter. Ungefähr 50’000 Menschen in der Schweiz sind als Angehörige «mitgefangen», 9000 davon Kinder. Obwohl die Auswirkungen von Haft auf sie schwerwiegend sein können, gibt es in der Deutschschweiz kaum Hilfsangebote für Betroffene. In der Westschweiz dagegen besteht ein flächendeckendes Unterstützungsangebot für Angehörige von Inhaftierten. Die Stiftung «Relais Enfants Parents Romands», kurz REPR genannt, bietet direkt vor den Gefängnissen Beratungen an. Ein solches Angebot hätten sich auch die Eltern von Raphael gewünscht. Während sechs Monaten sass ihr erwachsener, psychisch kranker Sohn in Untersuchungshaft. Die Besuche gestalteten sich für alle Beteiligten als äusserst schwierig. Berührungen waren nicht erlaubt und Gespräche fanden nur durch eine Trennscheibe statt. Raphaels Haftbedingungen wirkten sich direkt auf seine Eltern aus, die sich immer ohnmächtiger fühlten – bis zum erschütternden Ende. Es ist unbestritten, dass die Angehörigen für eine gelingende Resozialisierung eine wichtige Rolle spielen. Die fehlende Unterstützung ist somit nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für die ganze Gesellschaft eine versäumte Chance. «Mitgefangen» greift ein Thema auf, das die ganze Gesellschaft betrifft. Der Film lässt an Schicksalen teilhaben, die allzu oft im Verborgenen bleiben und zeigt auf, dass im Schweizerischen Justizsystem Handlungsbedarf besteht: «Auch kleine Veränderungen wären gut», sagt der junge Romeo: «Etwas häufiger telefonieren oder längere Besuchszeiten, das würde Kindern von Inhaftierten schon viel helfen.» (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 15.06.2023 SRF 1
  • Während des Zweiten Weltkrieges baute die Schweizer Armee in der Fluh von Mitholz ein riesiges Munitionslager. Es sollte den Nachschub für die Truppen, die sich ins Reduit der Alpenfestung zurückgezogen haben, gewährleisten. Eine Strategie, die auf General Henri Guisan zurückgeht, der glaubte, die Schweiz so am besten verteidigen zu können. Tatsächlich blieb die Schweiz, abgesehen von einigen Bombardierungen an der Grenze, vom Krieg verschont. Mehr Probleme als der Feind schaffte der Armee die Lagerung der Munition. Unmittelbar nach dem Krieg kam es zu Explosionen in Munitionsdepots. Die Armeeführung diskutierte Massnahmen, verzichtete jedoch darauf, die Vorschriften für die Lagerung der Munition zu verschärfen. In der Nacht vom 19. auf den 20. Dezember 1947 kam es in der Fluh von Mitholz zur Katastrophe. Drei Explosionen zerstörten nicht nur das Munitionslager, sondern auch das Dorf. Neun Menschen starben. Das Dorf Mitholz wurde dank Entschädigungen des Bundes wiederaufgebaut. Die tragische Geschichte geriet in Vergessenheit. Die Armee räumte das zerstörte Munitionsdepot und versenkte Hunderte von Tonnen Munition im Thunersee. Sie verschwieg jedoch der Bevölkerung, dass unter dem eingestürzten Felsen über 3000 Tonnen Munition verschüttet blieben. Erst 70 Jahre später, Ende Juni 2018, überbringen Vertreter des VBS den Bewohnerinnen und Bewohnern von Mitholz die Hiobsbotschaft. Im Februar 2020 erfahren sie schliesslich von Bundesrätin Viola Amherd, dass das VBS die verschüttete Munition räumen will. Nach einer Vorbereitungszeit von zehn Jahren müssen die Bewohnerinnen und Bewohner das Dorf spätestens 2030 verlassen. Sie können frühestens 2040 wieder ins Dorf zurückkehren. Die Konsequenzen sind ein Schock für die Bevölkerung. Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner sind seit Generationen in Mitholz verwurzelt. Die Aussicht, die Heimat wohl für immer zu verlassen, lastet schwer. Einige können dies akzeptieren, weil damit die Gefahr der verschütteten Munition für künftige Generationen aus der Welt geschafft wird. Andere sind nicht bereit, ihr Zuhause aufzugeben. Bis hierher schildert der Film die Ereignisse. Inzwischen hat das VBS seine Strategie angepasst. Im März 2022 hat es der Bevölkerung mitgeteilt, dass der Gefahrenperimeter, aus dem die Bewohnerinnen und Bewohner zwingend wegziehen müssen, nicht mehr das ganze Dorf umfasse. Das bedeutet, dass rund zwei Drittel der Bevölkerung während der Räumungsarbeiten im Dorf verbleiben könnten. Jene, die ausharren würden, wären jedoch über Jahre mit einer grossen Baustelle konfrontiert: Lärm, Dreck und vorübergehende Evakuationen – eine massive Einschränkung ihrer Lebensqualität. Es ist im Moment noch offen, für welche Bewohnerinnen und Bewohner dies eine Alternative zum Wegzug sein wird. Weil Schutzbauten für Bahn und Strasse notwendig sind, müssen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner das Dorf auf jeden Fall bereits 2025 verlassen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 02.06.2022 SRF 1
  • Es war der 11. Dezember – im französischen Kulturzentrum in Kabul steht eine Theaterpremiere an. Alle freuen sich, die einheimischen und ausländischen Darsteller, das Publikum. Auch wenn das Stück keine leichte Kost ist; es geht um die alltägliche Bedrohung in Afghanistan. Während der Aufführung sprengt sich ein 17 Jahre alter Selbstmordattentäter in die Luft. Der Attentäter und zwei Besucher sterben. 40 Menschen werden verletzt. Was man nicht sieht: die seelischen Wunden. Der Dokumentarfilm macht diese Wunden sichtbar. In ausführlichen Interviews berichten Betroffene des Anschlags davon, wie sie den Anschlag erlebt haben und wie sie in der Folge damit umgehen. Sie sprechend direkt in die Kamera und damit auch direkt zum Publikum. Einige der Künstler, die den Anschlag auf der Bühne oder im Publikum erlebt haben, fliehen nach dem Anschlag nach Europa, teils unter dramatischen Umständen. Die meisten aber bleiben in Kabul und formieren sich neu – sie kehren gemeinsam zurück auf die Bühne und wagen den Schritt auf die Strassen Kabuls, wo sie riskante, exponierte Produktionen organisieren. Zum ersten Mal treten sie wieder gemeinsam auf, als der Lynchmord an der jungen Studentin Farkhunda weltweit Schlagzeilen macht – mit der Re-Inszenierung ihres Mords setzen sie sich an die Spitze einer wütenden Protestbewegung, ungeschützt, vor Tausenden Passanten. Der Film ist die Geschichte hinter einer scheinbar alltäglichen Nachrichtenmeldung. Und er soll zeigen, welche Kraft Kultur hat. (Text: SRF)
  • Seit Anfang des Jahrhunderts widmet sich das Medizinerpaar Ugur Sahin und Özlem Türeci dem Ziel, die Krebsmedizin zu individualisieren. Bei der von ihnen gegründeten Firma BioNTech steht dabei die neuartige mRNA-Technologie im Mittelpunkt. Das «m» in mRNA steht für «messenger», also Bote, RNA für Ribonukleinsäure. Die mRNA überträgt die Informationen für die Produktion eines Antigens an unsere Zellmaschinerie, die Proteine herstellt. Zellen in unserem Körper präsentieren dann das selbst produzierte Antigen und lösen dadurch die gewünschte spezifische Immunantwort aus. Die Idee, mRNA Forschung auch für Impfstoffe gegen Viren anzuwenden, kam Sahin und Türeci im Januar 2020. Sie lasen von einem Virus im chinesischen Wuhan und entschieden sich innerhalb weniger Stunden: BioNTech widmete sich sofort der Suche nach einem Impfstoff. In einem ersten Schritt brauchten sie dazu sehr viel Geld und gute Nerven. Selbst nachdem hunderte Millionen gesammelt waren und die Entwicklung des Impfstoffs Fahrt aufnahm, blieben noch viele Fragen offen. Schliesslich beschleunigte die Kooperation mit dem Pharmariesen Pfizer den ganzen Prozess. Nur wenige Monate nach Beginn der Entwicklung des Impfstoffs folgte die Zulassung auch in der Schweiz. Inzwischen wurden bereits Millionen Menschen damit geimpft. Doch wie geht es nun bei der Krebsforschung weiter? Und kann die mRNA-Technik auch bei der Bekämpfung von Malaria helfen? Dem Dokumentarfilmer Michael Schindhelm gelingt ein intimer Blick hinter die Kulissen des Unternehmens an der Mainzer Goldgrube. Er erhält einen raren Einblick in das Denken der Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci und erfährt, was sie antreibt. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 24.10.2021 SRF 1
  • Der gesundheitliche Zustand sowie das auffällige Verhalten ihrer Hündin bringen die Filmautorin Salome Pitschen dazu, verschiedene Experten im In- und Ausland aufzusuchen. Im Zürcher Oberland trifft sie die Körpertherapeutin Monika Obi. Sie kommuniziert physisch und energetisch mit Tieren. Während sie Bina behandelt, reguliert sie nicht nur ihren Gesundheitszustand, sondern empfängt auch intuitiv Botschaften und Bilder von ihr, welche ihr Verhalten verständlich machen. Die Erfolge der Therapeutin machen die Filmemacherin neugierig. Sie will mehr erfahren über die Kommunikation zwischen Mensch und Tier und besucht die beiden Tierlehrer Fredy Knie junior und dessen Schwiegersohn Maycol Errani. Sie geben Einblick in ihre Arbeit, welche auf Liebe und Respekt basiert. Dank dieser Grundeinstellung sind die Pferde bereit, vieles zu geben und vollbringen grosse Leistungen. James French schafft es mit Leichtigkeit, dass sich Tiere – sogar Pferde – in seiner Gegenwart einfach hinlegen und entspannen. Der Brite ist der Gründer der «Trust Technique». Er hilft Tieren und ihren Menschen Vertrauen zu finden. Seine sanfte Technik basiert auf dem «present moment», einem Zustand der Gegenwärtigkeit, ähnlich einer Meditation. Kaum zurück bei Bina, versucht die Filmemacherin, die Ratschläge umzusetzen. Nicht zu viel denken, präsent sein, sich in Bina hineinversetzen. Sie entspannt sich und Bina mit ihr. Um diesen Mechanismus besser zu verstehen, besucht sie den Biologen Rupert Sheldrake in London. Er hat jahrelang Quantenphysik und Telepathie erforscht und zahlreiche Bücher geschrieben, unter anderem «Der siebte Sinn der Tiere». Rupert Sheldrake hat über 5000 Geschichten von Tieren ausgewertet, deren Besitzer merkten, dass die Tiere deren Absichten kannten. Dank Bina lernt die Regisseurin nicht nur Unerwartetes über die Möglichkeiten nonverbaler Kommunikation kennen, sondern erfährt auch vieles über sich selbst. Anhand der persönlichen Geschichte werden universelle Gesetze im Zusammenleben von Mensch und Tier sicht- und nachvollziehbar. (Text: SRF)

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