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  • Die sogenannte Mosaic-Expedition ist die bislang grösste aller Zeiten. Im September 2019 macht sich der deutsche Eisbrecher «Polarstern» auf den Weg zum Nordpol. Auf einer Eisscholle wurde ein Forschungscamp eingerichtet mit der Mission, den Klimawandel zu verstehen. Ein einzigartiges Mammutprojekt mit Schweizer Beteiligung. Zu den Schweizer Spezialistinnen und Spezialisten an Bord gehört Martin Schneebeli von der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft in Davos. Er und sein Team sind Expertinnen und Experten für einzigartige Kristallformationen: den Schnee. Der Schnee spielt eine Schlüsselrolle im Klimasystem der Arktis. In absoluter Dunkelheit und bei Temperaturen bis minus 40 Grad wollen Forscherinnen und Forscher des Schnee- und Lawineninstituts Davos die arktische Schneeflocke entschlüsseln. Welche Mikrostruktur hat sie? Und wie beeinflusst sie das Schmelzen des Eises? Noch nie wurde die arktische Schneedecke so umfassend untersucht. Die Schweizer Spezialistinnen und Spezialisten bauen auf ihre jahrzehntelange Expertise aus der Schnee- und Gletscherforschung in den Alpen. Ihr umfangreiches Wissen über den alpinen Schnee und ihre modernen Messinstrumente bringen sie jetzt in die Arktis. Die Forscherteams leisten hier Pionierarbeit in der Polarforschung. An Bord der «Polarstern» sind auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Paul-Scherrer-Instituts aus Villigen . Sie untersuchen den Geburtsort des Schnees: die arktische Atmosphäre. Ihre Spurensuche beginnt bei den kleinsten Partikeln in der Luft: Meersalz, Feinstaub oder Saharasand werden im roten Messcontainer mit dem Schweizer Kreuz aus der eisigen Kälte gefiltert. Sie geben Aufschluss über die Wolkenbildung in der Arktis. Und schaffen damit notwendiges Wissen über einen weiteren Grundpfeiler des arktischen Klimasystems. «SRF DOK» erzählt die Reise der Schweizer Forschenden in das pochende Herz des Klimas im arktischen Eis. Eine Reise an einen Ort, der im Winter praktisch unzugänglich ist und sich dramatisch verändert. Es ist Forschung am Limit. In der absoluten Dunkelheit der Polarnacht, bei Sturm und extremen Temperaturen. Dann fordert die weltweite Corona-Pandemie Flexibilität. Schliesslich fordert das sommerliche Schmelzwasser die Teams auf ihrer brüchigen Eisscholle. Auf dieser einmaligen Forschungsexpedition, die im Oktober 2020 endete, vertiefen und erweitern die Schweizer Klimaforschenden ihr Knowhow und Wissen, um Veränderungen besser zu verstehen. Denn was in der Arktis passiert, hat Folgen für den gesamten Planeten. Der Film ist eine Produktion der UFA Show & Factual im Auftrag von «SRF DOK» . (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 01.04.2021 SRF 1
  • Sophie ist weder eine Ausnahme-Alpinistin noch bricht sie Rekorde. Aber sie hat Ausdauer, Mut und schreckt vor Rückschlägen nicht zurück. Schon zweimal musste sie, ohne den Gipfel zu erreichen, vom 8167 Meter hohen Dhaulagiri heimkehren, ausgerechnet dem Berg, den die Schweizer 1960 erstbestiegen haben. Klappt es beim dritten Mal? Es ist kein gerader Weg, der Sophie Lavaud an die 8000er geführt hat. Es ist ein Aufstieg mit vielen Spitzkehren und etliche Male musste sie umkehren. Ursprünglich wollte Sophie Tänzerin werden. Spitzenschuhe, Spiegel und Tüll waren ihre Welt und nicht Steigeisen und Daunenanzüge. Als dieser Lebenstraum aus gesundheitlichen Gründen platzte, entdeckte Sophie diese andere Welt aus Eis und Schnee, die sie immer mehr in den Bann zog. Dazwischen aber lagen Jahre eines Berufslebens, in denen wenig darauf hindeutete, dass die Geschäftsfrau einmal auf dem Gipfel des Everest oder des K2 stehen würde. Doch dann kam die Finanzkrise von 2008 und Sophie musste ihr Leben einmal mehr neu erfinden. Inzwischen hat sie 18 Expeditionen zu den höchsten Gipfeln des Himalayas hinter sich, elf davon führten zum Erfolg. Doch was bedeutet Erfolg an diesen Bergen? Und warum tut man sich das Leiden des Höhenbergsteigens an? Der Film begleitet Sophie Lavaud im Frühling 2021 nach Nepal zum Dhaulagiri und erzählt ihre Geschichte vom Scheitern und Wiederaufstehen. Der Dhaulagiri ist der siebthöchste Berg der Welt und wurde als vorletzter aller 8000er am 13. Mai 1960 von einer Schweizer Expedition erstbestiegen. Sieben Expeditionen vor ihnen waren gescheitert. Die Schweizer wählten den Nordostgrat, der heute als Normalroute gilt. Während in diesen Pionierzeiten das Besteigen von 8000ern nur den stärksten Bergsteigern vorbehalten blieb, sind heute auch normale Alpinisten erfolgreich, meist dank grösserer logistischer Unterstützung. Immer zahlreicher zieht es auch Frauen an die höchsten Berge. Bei der Dhaulagiri-Expedition von Sophie Lavaud vom Frühling 2021 sind alle Teilnehmerinnen Frauen, inklusive dem Filmteam. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 10.08.2022 SRF 1
  • Sie sind jung, motiviert und bereit für das grosse Abenteuer. Die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams lernen während zwei Jahren die Kniffs und Tricks des klassischen Bergsteigens. Gemeinsame Touren, Trainings und Workshops schweissen das Team zusammen. Im dritten Jahr wartet mit der Abschluss-Expedition der Höhepunkt ihrer Ausbildung. In der vierten Folge werden die Männer in den Gastlosen ihre erste grosse Bergtour machen. Sie üben dort das Seilhandling, werden dabei aber durch ein nahendes Gewitter bedroht. Schnelle Entscheidungen müssen innerhalb kürzester Zeit gefällt werden. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 12.09.2024 SRF zwei
  • Sechs Männer und sechs Frauen trainieren zwei Jahre lang intensiv ihre technischen, körperlichen und mentalen Fähigkeiten im klassischen Bergsteigen. Von Rissklettern über Bigwall-Routen bis zum Übernachten in der Wand: Das Expeditionsteam wächst in gemeinsamen Touren und Workshops zusammen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Vertrauen, Zusammenhalt und mentale Stärke: Vom ersten Klettern in Varzo und Kandersteg bis zur Portaledge-Nacht in Italien. Die sechs Frauen und Männer wachsen zusammen – und über sich hinaus. Sie lernen, mit den Gefahren der Berge umzugehen, neue Wege zu finden, Entscheidungen unter Druck zu treffen – und auch, mit Verlust umzugehen. Besonders emotional: der Abschied von einem geliebten Freund. Was bleibt, ist mehr als nur alpine Technik: Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Höhen und Tiefen – und den Mut, trotz allem weiterzuklettern. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 30.07.2025 SRF 1
  • Sie sind jung, motiviert und bereit für das grosse Abenteuer. Die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams lernen während zwei Jahren die Kniffs und Tricks des klassischen Bergsteigens. Gemeinsame Touren, Trainings und Workshops schweissen das Team zusammen. Im dritten Jahr wartet mit der Abschluss-Expedition der Höhepunkt ihrer Ausbildung. Sich mit der Natur messen, eine Route begehen, auf der noch niemand zuvor seine Spuren hinterlassen hat, gemeinsam Gipfel erobern. Davon träumen die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams. Und es ist das, was sie jedes Mal aufs Neue anspornt, auch bei garstigem Wetter und Kälte den Rucksack zu packen und sich auf den Weg zu machen. Wer es ins Team schaffen will, muss bereits von Beginn weg über ein hohes Kletterniveau verfügen, viele Hochtouren absolviert haben und das Seilhandling im Schlaf beherrschen. Es ist ein harter Konkurrenzkampf. Denn nur die Besten werden während zwei Jahren von einem Lead-Guide, Experten des SAC sowie weiteren externen Fachleuten im klassischen Bergsteigen ausgebildet. Die Palette reicht von Rissklettern, Drytooling, Skihochtouren, Bigwallklettern, nachhaltigem Reisen und Planen bis hin zum Mentaltraining. Auf der Abschluss-Expedition im dritten und letzten Jahr, die das Team selbstständig organisiert, wenden sie das Erlernte an. Und wer weiss, vielleicht können sie am Ende ihrer Ausbildung gar eine Erstbegehung feiern. SRF begleitete das SAC-Expeditionsteam während einem Jahr von der Eintrittsprüfung bis hin zum Entscheid, wohin die jungen Frauen und Männer für ihre Expeditionen reisen werden. In der ersten Folge geht es um die Auswahl der zukünftigen Expeditionsteam-Teilnehmenden. 21 Anwärterinnen und Anwärter treffen sich in Kandersteg BE und werden über zwei Tage auf Herz und Nieren geprüft. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 11.09.2024 SRF zwei
  • Sie sind jung, motiviert und bereit für das grosse Abenteuer. Die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams lernen während zwei Jahren die Kniffs und Tricks des klassischen Bergsteigens. Gemeinsame Touren, Trainings und Workshops schweissen das Team zusammen. Im dritten Jahr wartet mit der Abschluss-Expedition der Höhepunkt ihrer Ausbildung. In der zweiten Folge geht es um das erste richtige Kennenlernen der Männer. Um als Team zu wachsen, werden sie ein Wochenende gemeinsam in den Bergen verbringen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 11.09.2024 SRF zwei
  • SRF DOK Das Expeditionsteam Grönland – Im Eisbärengebiet Folge 3 Eisberg 2025
    Das Team teilt sich auf und wagt erste Klettertouren auf grönländischem Neuland. Eine schöne Route entpuppt sich als Falle. Zu instabil, zu viel Steinschlag – das Team muss abbrechen. Mit Mut, Ausdauer und Kampfgeist starten sie erneut – und feiern am Ende zwei Erstbesteigungen in Grönland. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Di. 30.12.2025 SRF 1
  • SRF DOK Das Expeditionsteam Grönland – Auf hoher See Folge 2 Naomie Bürki auf dem Segelschiff
    Nichts als Wasser, Wind und Wille – der Nordatlantik zeigt keine Gnade. Sturm, hohe Wellen, Übelkeit. Über 58 Stunden liegt eine Teilnehmerin seekrank im Bett, und der Rest des Teams kommt an seine Grenzen. Doch nach vier endlosen Tagen taucht Ostgrönland am Horizont auf – dafür sind sie hier. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 29.12.2025 SRF 1
  • v.li.: Ramona Volken und Lea Schneider auf dem Segelschiff
    Acht Bergsteigerinnen brechen auf ins Abenteuer ihres Lebens: per Bahn, Bus und Fähre ans Ende der Welt – bis zum Segelschiff Caval’ou in Reykjavík. Ziel: Erstbesteigungen in Ostgrönland. Mut, Teamgeist und eisige Träume warten. Doch schon am Start wird das Team auf eine erste Probe gestellt. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 29.12.2025 SRF 1
  • SRF DOK Das Expeditionsteam Grönland – Im Eisbärengebiet Folge 3 Eisberg 2025
    Nach langer Zeit auf See, endlich Land. Doch die Freude ist kurz getrübt. Im Eisbärengebiet müssen sie ab jetzt das Gewehr griffbereit halten. Unbeirrt segelt das Team weiter in den ersten Fjord hinein und entdeckt die ersten vielversprechenden Kletterrouten. Ihr Kletterabenteuer kann beginnen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 29.12.2025 SRF 1
  • Schiff in Fjord
    Nach ersten Erfolgen auf grönländischem Territorium ziehen die Frauen weiter. Stillstand ist keine Option. Das Team bricht auf – hinein in den mystischen Skjoldungen Fjord. Zwischen Eisbergen und steilen Wänden erspähen sie ihr bisher grösstes Ziel: ihr erstes gemeinsames Big-Wall-Projekt. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Di. 30.12.2025 SRF 1
  • SRF DOK Das Expeditionsteam Grönland Das Expeditionsteam Grönland – In mystischen Fjorden Folge 5 Gruppenbild Expeditionsteam 2025
    Das Team liegt im Skjoldungen Fjord vor Anker – ein starkes Team zwischen Sturm, Eis und steilen Wänden. Ihr Ziel: die Nordostwand des Mount Queen Lilliana. Doch der Berg zeigt seine wilde Seite – Steinschlag, Wetter, Zweifel. Nur noch acht Tage bleiben. Werden sie es trotzdem schaffen? (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Di. 30.12.2025 SRF 1
  • Sie sind jung, motiviert und bereit für das grosse Abenteuer. Die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams lernen während zwei Jahren die Kniffs und Tricks des klassischen Bergsteigens. Gemeinsame Touren, Trainings und Workshops schweissen das Team zusammen. Im dritten Jahr wartet mit der Abschluss-Expedition der Höhepunkt ihrer Ausbildung. Die dritte Folge handelt vom ersten richtigen Kennenlernen der Frauen. SRF begleitet sie in ein Bigwall Camp und auf ihre erste gemeinsame Mehrseillängen-Route. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 11.09.2024 SRF zwei
  • Sie sind jung, motiviert und bereit für das grosse Abenteuer. Die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams lernen während zwei Jahren die Kniffs und Tricks des klassischen Bergsteigens. Gemeinsame Touren, Trainings und Workshops schweissen das Team zusammen. Im dritten Jahr wartet mit der Abschluss-Expedition der Höhepunkt ihrer Ausbildung. In der siebten Folge begleitet SRF die beiden Expeditionsteams nach Italien in eine weitere Ausbildungswoche. Dort erleben sie ihre erste Nacht in einem Portaledge in einer Steilwand und definieren ihr Expeditionsziel. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 12.09.2024 SRF zwei
  • Sie sind jung, motiviert und bereit für das grosse Abenteuer. Die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams lernen während zwei Jahren die Kniffs und Tricks des klassischen Bergsteigens. Gemeinsame Touren, Trainings und Workshops schweissen das Team zusammen. Im dritten Jahr wartet mit der Abschluss-Expedition der Höhepunkt ihrer Ausbildung. In der fünften Folge geht das SAC Expeditionsteam der Frauen ins Wallis. In Champex-Lac VS erlernen sie das Seilhandling und klettern selten begangene Routen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 12.09.2024 SRF zwei
  • Sie sind jung, motiviert und bereit für das grosse Abenteuer. Die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams lernen während zwei Jahren die Kniffs und Tricks des klassischen Bergsteigens. Gemeinsame Touren, Trainings und Workshops schweissen das Team zusammen. Im dritten Jahr wartet mit der Abschluss-Expedition der Höhepunkt ihrer Ausbildung. In der sechsten Folge wird es stürmisch. Beide Expeditionsteams erleben die Berge in einem gemeinsamen Ausbildungswochenende von ihrer stürmischen Seite und müssen Abschied nehmen von einem geliebten Freund. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 12.09.2024 SRF zwei
  • Aber dazu muss Immo Ortlepp erst einmal das Vertrauen des Wildtieres gewinnen. Mit Wildschweinen hat der erfahrene Jäger und Naturbursche schon oft erfolgreich zusammengearbeitet, mit einem Hirsch noch nie. Nach einem Jahr wird sich zeigen, ob die Ausbildung von Harry gelungen ist. Die Dokumentation begleitet Harrys Weg vom wenige Wochen alten Hirschkalb bis zum einjährigen Spiesser und zeigt, dass es möglich ist, dass Wildtier und Mensch so weit zusammenwachsen, dass sie Seite an Seite durch den Wald gehen und gemeinsam eine Aufgabe erfüllen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 01.06.2020 SRF 1
  • Die 18 Inseln der Färöer – allesamt schroff und wild, mit spektakulären Steilkliffen, Fjorden und hohen Bergen – verteilen sich zwischen Island, Schottland und Norwegen. Es ist ein kleines Land mit einem besonderen Status und einer eigenwilligen Bevölkerung. Seit dem 14. Jahrhundert sind die Färöer-Inseln Teil des Dänischen Königreichs. Mehr als die Hälfte aller Färinger – so heissen die Inseln-Bewohner – wünscht sich eine vollständige Unabhängigkeit von Dänemark – so wie Birgir Enni. Der 64-jährige Seemann und Muscheltaucher ist fest davon überzeugt: „Man hat immer eine bessere Zukunft, wenn man selbst bestimmt. Hier gibt es genug zum Überleben. Wir haben ein sehr gutes Leben.“ Die Einwohner der Färöer-Inseln leben hauptsächlich von dem, was der Nordatlantik ihnen an Nahrung bietet. Einer der grössten Fischhändler des Landes ist Jens-Martin Knudsen – ehemaliger Torwart der Fussballnationalmannschaft und heute noch eine Legende. Er ist einer der Wenigen, der in der Unabhängigkeit seines Landes keine Zukunft mehr sieht, sondern lieber heute als morgen der Europäischen Union beitreten möchte. „Dann haben wir eine Stimme und können Entscheidungen mit beeinflussen.“ Das Gold der Färöer – wie die Menschen hier sagen – sind die Schafe. Über 80’000 gibt es, fast doppelt so viele wie Menschen. Übersetzt heissen die Färöer deshalb auch Schafsinseln. Die Designerinnen Gudrun&Gudrun haben einen neuen Markt für die Schafwolle geschaffen. 30 Strickerinnen verarbeiten die Wolle zu Pullovern, Kleidern und Jacken. (Text: SRF)
  • Die meisten dieser Geständnisse sind zustande gekommen, weil die Polizeibeamten eine umstrittene Vernehmungsmethode angewendet haben, die so genannte Reid-Methode. Entwickelt wurde die Methode bereits 1948 von John Reid, einem Polizeibeamten aus Chicago. Die Reid-Methode gehört zu den erfolgreichsten Verhörtechniken überhaupt – aber sie birgt die Gefahr, falsche Geständnisse zu erzeugen. Der heute 46-jährige Lamarr Monson aus Detroit war zur falschen Zeit am falschen Ort: Er entdeckte eine schwerverletzte junge Frau und benachrichtigte die Polizei. Diese nahm ihn mit – doch aus dem Zeugen wurde kurzerhand ein Verdächtiger. Die Polizisten, die ihn befragten, setzten ihn in der Vernehmung dermassen unter Druck, dass er die Tat gestand, obschon er unschuldig war. Lamarr Monson sass 22 Jahre lang im Gefängnis. Im Film «Falsche Geständnisse» wird die Reid-Methode erklärt. Ein ehemaliger Polizeibeamter erzählt, wie er bei Befragungen immer wieder erlebt hat, dass unschuldige Menschen so weit gebracht werden konnten, dass sie ein Verbrechen gestehen. Diese Menschen wiederum erzählen von ihren Erinnerungen an den Verhörraum, wo sie von der Aussenwelt abgeschnitten und von Beamten bedrängt, irgendwann das sagten, was diese hören wollten – und was damit ihr eigenes Leben für Jahre oder vielleicht für immer veränderte. (Text: SRF)
  • 55 Min.
    Olivia und Lion im Freibad.
    Der 9-jährige Livio ist ein lieber, aufgeweckter Junge – solange er bestimmen kann. Werden an ihn aber Anforderungen gestellt, kann er ausrasten. Seine Eltern und Fachpersonen sind überfordert. Auch die 15-jährige Emilia und der 5-jährige Lion zeigen ein ähnliches Verhalten. Neuere Forschungen begründen die extreme Vermeidung von Anforderungen neurologisch. Das Syndrom wird PDA genannt (Pathological Demand Avoidance, eine krankhafte Vermeidung von Anforderungen). Ob es mit einer Autismus-Spektrum-Störung im Zusammenhang steht, ist umstritten. PDA ist im deutschsprachigen Raum noch wenig erforscht. Schätzungen gehen davon aus, dass nur wenige Kinder von PDA betroffen sind. Umso gravierender sind aber die Folgen für Familien und Umfeld. SRF DOK porträtiert Kinder und Jugendliche, die wegen ihrer PDA-Verhaltensstörung jedes System ans Limit bringen. (Text: SRF)
    Schweizer TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 27.11.2025
  • Als Familie Nasser mit den Kindern Kusai, 9, und Judi, 5, im November 2013 in der Schweiz ankommt, sind sie plötzlich Flüchtlinge. In Syrien wurde ihr gutes Leben zerstört. In der Schweiz fangen sie wieder komplett bei null an. Die Platzverhältnisse im Durchgangszentrum sind eng, aber alle sind zuerst einfach nur glücklich, in Sicherheit zu sein. Mit dem Alltag kommen dann Probleme. Die Eltern finden keine Arbeit, kommen mit der Sprache nicht zurecht und sind unglücklich. Kusai hat alle Fotos von zuhause verbrannt und will nichts mehr vom Krieg hören. «Man kann nicht leben, wenn man immer die schlimmen Bilder anschaut», sagt er nach zwei Jahren zu seinen Eltern. Sie sitzen herum und verfolgen ständig die News aus Syrien online am Handy. Wie ist das für diese Kinder in jungen Jahren schon wieder neue Wurzeln schlagen zu müssen? In einem Land, wo man zuerst einmal kein Wort versteht und vieles so anders ist als zuhause? Und jetzt ist wieder Krieg. Russland hat die Ukraine überfallen und mit den Kriegs-Bildern kommen bei Familie Nasser die schlimmsten Erinnerungen wieder hoch. Eine Nichte von Kusai, sie war damals elf Jahre alt, als sie in der Schweiz ankamen, sagte ihrer Mutter vor einer Woche: «Sollte es in der Schweiz Krieg geben, werde ich Tabletten nehmen und mich umbringen». Sie ist jetzt 19 Jahre alt und überzeugt, dass sie keinen zweiten Krieg aushalten könnte. Reporterin Andrea Pfalzgraf hat die Grossfamilie Nasser in den letzten acht Jahren in der Schweiz mit der Kamera begleitet. In Syrien konnte Kusai wegen des Krieges nur ein Jahr zur Schule gehen. Heute ist er 17 und besucht die Wirtschaftsmittelschule in Bern. Viele Jahre litt er unter Albträumen und versteckte sich nachts unter dem Bett aus Angst vor den Bomben. Seine Schwester Judi war bei der Flucht in die Schweiz fünf Jahre alt und zeichnete Kinder mit abgerissenen Beinen und Armen. Heute tanzt sie in der Freizeit Hiphop und ist happy, wenn nicht gerade Covid-19 ihre Lebensfreude trübt. Schicksalsjahre einer Familie in der Fremde, die vor dem Krieg in Syrien nicht einmal wusste, wo die Schweiz ist. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere ungesendet
  • Einst führte sie ein Leben wie aus Tausendundeiner Nacht, stand als schillernde Figur des internationalen Jetset im Rampenlicht, begeisterte mit ihren Looks: Farah Diba Pahlavi, die 1967 zur ersten und einzigen Kaiserin in der Geschichte Persiens wurde. Gleichzeitig bekamen die Frauen im Iran Rechte – und die Kaiserin selbst veränderte mit zahlreichen eigenen Sozialprojekten das Land. Umso tiefer war ihr Fall: 1979 wurde ihr Mann, Mohammad Reza Pahlavi gestürzt – die islamische Revolution fegte die Monarchie weg und die Familie floh ins Ausland. Eine jahrelange Odyssee begann. Farah Dibas Traumleben verwandelte sich in einen Albtraum. Der Schah erkrankte schwer an Krebs und starb im Juli 1980 im Alter von 60 Jahren in Ägypten, wo Präsident Sadat der Familie Exil gewährt hatte. Seitdem lebt die Ex-Kaiserin zurückgezogen in Paris und den USA. Die Kette der Schicksalsschläge riss nicht ab. 2001 wurde Farah Dibas jüngste Tochter Prinzessin Leila tot in einem Londoner Hotel aufgefunden. Sie hatte sich mit Schlaftabletten das Leben genommen. 2011 erschoss sich auch ihr jüngster Sohn Prinz Ali Reza Pahlavi in seinem Haus in Boston. Er litt seit dem Tod des Vaters und der Schwester unter schweren Depressionen. Wer ist die Frau, die einst als Studentin dem Schah zugeführt wurde und heute die Fehler, die unter seiner brutalen Herrschaft gemacht wurden, zunehmend analysiert? Der Film von Gero von Boehm erzählt das bewegte Leben der Farah Diba Pahlavi, die am 14. Oktober 2018 ihren 80.Geburtstag feierte. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 06.02.2019 SRF 1
  • Die Familie Wyss lebt in den 60-er Jahren ein gutes Leben auf den Bahamas. Doch plötzlich entscheidet die Mutter, mit den Kindern wieder in die Schweiz zurückzukehren. Jede der Schwestern und auch die Eltern haben eine ganz eigene Version der prägenden Ereignisse von damals und gehen sehr unterschiedlich damit um. Wie in einem spannenden Detektivspiel wird die Lebensgeschichte der Familie von Tochter Sonja Wyss nach und nach entwirrt. Sonja wurde im Paradies geboren, in eine glückliche Familie mit drei Schwestern auf den Bahamas der 60-er Jahre, mitten in den modernen Wohlstand des American Way of Life. Doch plötzlich landet sie mit Mutter und Schwestern in der kalten, engstirnigen, reglementierten Schweiz. Dieser Weltenwechsel passiert so plötzlich, dass Sonja und ihre Schwestern aus Mangel an Haus und Geld auf Pflegefamilien aufgeteilt werden. Ihre Eltern sind von nun an getrennt, es ist mitten im Winter. Der Weggang aus dem Paradies hätte dramatischer nicht sein können. Was war genau passiert? Wie geht jede der Schwestern und wie gehen die beiden Elternteile mit diesem Trauma um? Wie hat es sie geprägt und wie gestalten sie ihr Leben heute? Filmemacherin und Tochter Sonja Wyss geht diesen Fragen nach und entwirrt ihre eigene Familiengeschichte auf spannende Art und Weise, indem sie jedes Familienmitglied getrennt zu den Geschehnissen befragt. Jede der Schwestern scheint eine ganz eigene Version der Ereignisse zu haben. Obwohl sie die gleichen Gene und die gleiche Geschichte teilen, erleben sie die Beziehung zu ihren Eltern und untereinander dennoch völlig anders. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 24.09.2023 SRF 1
  • SRF DOK Fasten – Das steckt hinter dem Trend Stéphane aus Frankreich fastet zwei Wochen in einer Klinik am Bodensee.
    Jüngste wissenschaftliche Studien unterstreichen den potenziellen Nutzen des Fastens bei der Behandlung verschiedener Krankheiten. Fasten führt zu einer Umstellung des Stoffwechsels zugunsten der Autophagie, einem Selbstreinigungsmechanismus, für den Ohsumi, der Entdecker dieses Prozesses, 2016 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhielt. Stéphane ist 50 Jahre alt, IT-Berater, lebt in Frankeich und hat mit klassischen Zivilisationskrankheiten zu kämpfen: Er ist ständig gestresst, verbringt viele Stunden sitzend vor dem Computer und gönnt sich gerne ein deftiges Essen und dazu ein Glas Wein – was sich wiederum in seinem Gewicht niederschlägt. Doch Stéphane will etwas ändern. Gesünder soll er werden, fitter, ausgeglichener. Er macht eine Fastenkur im deutschen Überlingen. In einer spezialisierten Klinik ernährt sich Stéphane zwei Wochen lang unter ärztlicher Überwachung nur von Wasser und Gemüsebrühe. Doch hält der Hype, was er verspricht? Für ihren Film reisten Sylvie Gilman und Thierry de Lestrade von Frankreich über Deutschland und Kalifornien bis nach Tahiti – und erfuhren dabei Erstaunliches. Sie interviewten Forscherinnen, Ärzte, Klinikpersonal und Patientinnen, die allesamt überzeugt sind: Die Wirkung des Fastens wird sogar noch unterschätzt. Und dies gelte nicht nur für intensive, von Verzicht geprägte Fastenperioden, wie Stéphane sie sich vornimmt. Auch das sogenannte Intervallfasten – oder englisch: Intermittent fasting -, bei dem täglich zwischen 12 bis 16 Stunden auf Nahrung verzichtet wird, habe erstaunliche Effekte. Ob auch Stéphane nach den zwei Wochen überzeugt ist? Oder wird er statt zur Gemüsebrühe doch wieder lieber zum Rotwein greifen? (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 12.02.2026 SRF 1

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