unvollständige Folgenliste (Seite 14)

  • Ihre eigenartigen Gesichter regen die Fantasie der Menschen seit Jahrtausenden an. Es gibt 200 verschiedene Eulenarten auf der Welt, und die Eulen sind auf jedem Kontinent zu finden, mit Ausnahme der Antarktis. Dennoch weiss man relativ wenig über diese Raubvögel. Was ist das Geheimnis ihres Erfolgs? Sie verfügen über «Superkräfte», die sie von andern Vögeln unterscheiden. Das Filmteam begleitet die beiden Schleiereulen Lily und Luna vom Moment des Schlüpfens bis zu ihren ersten Flugversuchen und bietet faszinierende Einblicke in die rätselhafte Welt dieser Vögel. Luna und Lily werden von Menschen aufgezogen. Lloyd und Rose kümmern sich um die beiden kleinen Schleiereulen wie um ihre eigenen Kinder. Schon im Ei antworten die Küken auf die vertrauten Stimmen ihrer Eltern. Wenn sie ausgewachsen sind und in der Nacht jagen, finden sie ihre Beute, ohne sie zu sehen. Ihre Augen machen 70 Prozent des Gesichts aus. Dadurch können sie das vorhandene Licht optimal nutzen. Zudem verfügen sie über ein exzellentes Gehör. Sie sind in der Lage, ihre Beute sogar unter einer Schneedecke zu hören. Verstärkt wird ihre hervorragende Jagdtechnik durch einen Trick: Eulen können ihre Köpfe um 270 Grad drehen und ihre Opfer Dank dieser ungewöhnlichen Beweglichkeit direkt ins Visier nehmen. Ihre besonders geformten Flügel ermöglichen es ihnen zudem, beinahe lautlos zu fliegen. Doch bis Luna und Lily so weit sind, dauert es einige Monate. Vor ihnen liegt ein langer Prozess des Ausprobierens und Scheiterns – die ersten Flugversuche, die erste selbst gefangene Beute und der Abschied von den Pflegeeltern. Wissenschaftler begleiten die Raubvögel in ihrer Entwicklung und lüften mit verschiedenen Experimenten die Geheimnisse hinter den Superkräften der Eulen. (Text: SRF)
  • Ein Temperaturrekord jagt den nächsten. Auch in Europa werden Hitzewellen immer häufiger, länger und heisser. Vor allem in Städten sind Hitzewellen besonders intensiv und werden oft zu sogenannten Wärmeinseln. Ein Temperaturunterschied von bis zu 10 Grad Celsius zwischen Grossstädten und ihrem Umland ist nicht abwegig. In Paris beispielsweise ist die Gefahr, bei einer Hitzewelle zu sterben, so gross wie in keiner anderen europäischen Stadt. Zukünftige Temperaturen von über 50 Grad Celsius sind in der Metropole durchaus denkbar. Doch auch auf dem Land stellen Hitzewellen uns vor enorme Herausforderungen und selbst im Mittelmeer steigen die Temperaturen bedrohlich an. Zwar kann der menschliche Körper auf eine Reihe von Abkühlungsmechanismen zurückgreifen, jedoch stossen diese schneller an ihre Grenzen als bisher vermutet. Wie können wir uns also in Zukunft angesichts stetig steigender Temperaturen vor der Hitze schützen? Und welche Anpassungsstrategien stehen zur Verfügung? Der Film reist an verschiedene westeuropäische Hotspots und zeigt, wie die Hitzewellen unser Leben verändern. Zudem stellen Wissenschaftlerinnen und Experten aus aller Welt mögliche Adaptionsstrategien vor und untersuchen, wie sich Städte, Landwirtschaft und Gesundheitssysteme auf zukünftige Hitzewellen vorbereiten können. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 01.09.2024 SRF 1
  • Lebensräume, die kontrastreicher nicht sein könnten. Einmal mild und sanft, das andere Mal bizarr und unberechenbar. Rumäniens Waldkarpaten, die heisse Steppe Spaniens, die romantische Inselwelt an der Küste von Wales, die mediterranen Bergzüge im Süden Frankreichs und die alpinen Welten Tirols: «Europas letzte Nomaden» erzählt vom Leben und Überleben. Von Tieren, die voneinander abhängig sind, im ständigen Spannungsfeld des Mit- und Gegeneinanders. Von Menschen unterschiedlichster Herkunft und aus den unterschiedlichsten Kulturlandschaften des europäischen Kontinents, die Jahr für Jahr alles geben, um uralte Traditionen zu bewahren. Mögen die Hirten geografisch noch so weit voneinander entfernt leben, es gibt etwas, das sie alle verbindet: ihr Leben in tiefem Einklang mit der Natur. Zum Beispiel im Herzen der Waldkarpaten, in den Maramures. Die ursprünglichste und zugleich ärmste Region Rumäniens grenzt direkt an die Ukraine. Hier glaubt man sich zurückversetzt in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Das offene Feuer ersetzt die Energiesparlampe, die Hirten rühren den Käse selbst, um dann mit ihren Herden wieder über die malerischen Hügel der Grenzregion zu ziehen. Der Wolf ist hier eine permanente Bedrohung für die Schafe: meist bleibt er unsichtbar, doch seine Anwesenheit ist zu spüren. (Text: SRF)
  • Den Anwohnern reicht es. In Barcelonas beliebtem Viertel Barceloneta demonstrieren sie dagegen, dass immer mehr Mietwohnungen in Ferienapartments verwandelt und von Portalen wie Airbnb vermarktet werden. Besucher werden mit Graffitis „Tourist Go Home“ konfrontiert. In Venedig protestiert die Bürgerinitiative „No grandi navi“ („Keine Kreuzfahrtschiffe“) gegen einen Tourismus, der eine akute Gefahr für die Lagunenstadt darstellt. Und in Dubrovnik hat sich im Stadtparlament Widerstand gegen die Privatisierung des Hafens formiert. Man sorgt sich um die Sicherheitslage im ummauerten Unesco-Weltkulturerbe mit nur drei Ausgängen. Venedig, Barcelona, Dubrovnik: Der Film zeigt drei Städte, die Gefahr laufen, ihre Authentizität und originäre Atmosphäre mehr und mehr in ein lukratives Geschäftsmodell zu verwandeln. Eine riskante Idee. Wer profitiert, wer verliert? Filmemacherin Antje Christ trifft Bürgermeister, Tourismusexperten, Politaktivisten, Anwohner und Betroffene. Venedig und Co stehen vor dem Kollaps, sind die Sehnsuchtsorte noch zu retten? (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 28.06.2017 SRF 1
  • Es sind insbesondere amerikanische Evangelikale, die Donald Trump unterstützen. Die Gemeinschaften, die sich «evangelikal» nennen, sind in den USA verbreitet. Einige sind gegen Abtreibung, gegen Homosexuelle und anerkennen auch fundamentale Erkenntnisse der Wissenschaft nicht. Sie veranstalten Festivals, an denen die biblische Botschaft in moderne Musik verpackt ist. Sie legen Wert auf religiöse Erziehung und bewegen sich unter Gleichgesinnten. Der Dokumentarfilm begleitet verschiedene evangelikale Gemeinschaften in den USA und zeigt zudem auf, dass sich vielerorts Religion und Staatsgewalt sehr nahestehen: In Virginia zum Beispiel geht die Polizei gemeinsam mit einem Pastor auf Streife. Verdächtige sollen so gleich vor Ort mit religiösen Botschaften versorgt werden. In Kentucky steht eine Arche Noah nach Originalmassen. Das Museum soll die kreationistische Theorie veranschaulichen, die besagt, dass das Universum buchstäblich in sechs Tagen erschaffen wurde. In Georgia gehen einige Evangelikale noch einen Schritt weiter: Sie haben eine christliche Bürgerwehr gebildet. Mit Schusswaffen ausgerüstet trainieren sie, um gegen Atheisten und Kommunisten vorgehen zu können – wenn nötig, sind sie bereit, im Namen Gottes in den Krieg zu ziehen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere So. 13.09.2020 SRF 1
  • Jürg Läderach, der seine Schokoladenfirma zu einem weltumspannenden Betrieb aufgebaut hat, kaufte Ende der 1990er-Jahre mit Gleichgesinnten den «Hof Oberkirch» im sankt-gallischen Kaltbrunn und erschuf sich dort eine eigene evangelikale Welt: eine religiöse Gemeinschaft und eine Schule mit Internat. Dort sollen mehrere Kinder über Jahre hinweg von den Verantwortlichen gezüchtigt worden sein. Jürg Läderach bestreitet, jemals Kinder geschlagen zu haben. Er und die anderen damals Verantwortlichen distanzieren sich von «Missbrauch, Gewalt und Diskriminierung in jeder Form». Ehemalige Schülerinnen und Schüler berichten indes von einem Klima der Angst und Kontrolle, von Züchtigung und psychischer Gewalt, mutmasslich begangen von den damals Verantwortlichen an der Schule und im Internat. Strafrechtlich verfolgen lassen sich die mutmasslichen Taten nicht mehr, das meiste ist verjährt. Es sind einzig die Aussagen der Betroffenen, die den von ihnen geschilderten körperlichen und seelischen Missbrauch aufzeigen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 21.09.2023 SRF 1
  • Der Film des dänischen Dokumentarfilmers Mads Ellesøe beginnt im kleinen Büro eines Personalvermittlers in Kampala, Uganda. Hier stapeln sich die Personalakten auf dem Boden. Die Firma vermittelt insbesondere Personal an die private Militärfirma Aegis – für US-Einsätze im Irak und in Afghanistan. „Wer kämpfen kann, bekommt Arbeit“, sagt der Leiter des Personalvermittlers. Wie viele der angeworbenen Söldner genau Ex-Kindersoldaten sind, kann er jedoch nicht sagen. Das vom 20-jährigen Bürgerkrieg gebeutelte Uganda ist eines der ärmsten Länder der Welt. Auch im ehemaligen Bürgerkriegsland Sierra Leone rekrutieren private Militärfirmen ihr Personal. Zum Beispiel im Camp Lion. „Als ich im ‚Camp Lion‘ erstmals wieder eine Waffe in der Hand hielt, um für den Irak zu trainieren, für einen neuen Krieg, kam die Erinnerung an den Bürgerkrieg hoch und ich musste weinen“, sagt der ehemalige Kindersoldat und Irak-Söldner Bockarie Marrah. Er ist einer der Ex-Kindersoldaten aus Sierra Leone, die im Dokumentarfilm erzählen, wie sie von privaten Militärfirmen in den Irak geschickt wurden – um den USA zu dienen. Seltsam mutet es an, wenn diese ehemaligen Kindersoldaten in Uniformen vor der Kamera stehen, auf denen der Name westlicher Militärunternehmen prangt. Die meisten von ihnen wurden von der britischen Militärfirma Aegis rekrutiert, die ihren Sitz zwischenzeitlich in Basel hatte. Aegis ist eine der grössten Militär- und Sicherheitsfirmen der Welt und wird von namhaften Persönlichkeiten aus Politik und Militär geleitet. Ein prominentes Gesicht ist auch der britische Ex-Oberst Tim Spicer, der Aegis im Jahr 2002 gründete. Aegis wurde von den USA im Irak-Krieg mit der Koordination sämtlicher privater Sicherheitsdienstleister betraut. Und befehligte damit nach den USA die zweitgrösste Streitmacht im Irak. Der Dokumentarfilm zeigt auf, was diese Auslagerung bedeutet: Wie jede Industrie sucht in Zeiten der Globalisierung auch die Kriegsbranche nach möglichst billigen Arbeitskräften. Aegis bezahlt den Söldnern aus Sierra Leone einen Hungerlohn: rund 250 Dollar. Dabei schreckt die Firma auch nicht davor zurück, traumatisierte junge Männer anzuheuern, die als Kind von Militär- und Rebellenführern zwangsrekrutiert wurden. Wie Mohamed Jalloh, der 13 Jahre alt war, als sein Vater vor seinen Augen geköpft und er von den Rebellen gezwungen wurde, für sie im Bürgerkrieg zu kämpfen. Manche Kinder wurden gar gezwungen, ihre eigenen Eltern zu töten. Sie wurden mit Drogen vollgepumpt und gedrillt. Kämpfen, um zu überleben. Trotz negativer Schlagzeilen gibt es bis heute weder für private Militärfirmen noch für Privatsoldaten eine internationale Regelung. „Privatsoldaten machen die Entscheidung, in den Krieg zu ziehen, bedeutend leichter“, sagt Lawrence Wilkerson, Ex-Stabschef im US-Aussenministerium. Durch die fehlende Kontrolle können sich die Regierungen der parlamentarischen Aufsicht entziehen – und sie müssen für den Einsatz von Privatsoldaten keine Rechenschaft ablegen. Gefallene Privatsoldaten erscheinen in keiner Statistik. (Text: SRF)
  • Die sogenannte Mosaic-Expedition ist die bislang grösste aller Zeiten. Im September 2019 macht sich der deutsche Eisbrecher «Polarstern» auf den Weg zum Nordpol. Auf einer Eisscholle wurde ein Forschungscamp eingerichtet mit der Mission, den Klimawandel zu verstehen. Ein einzigartiges Mammutprojekt mit Schweizer Beteiligung. Zu den Schweizer Spezialistinnen und Spezialisten an Bord gehört Martin Schneebeli von der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft in Davos. Er und sein Team sind Expertinnen und Experten für einzigartige Kristallformationen: den Schnee. Der Schnee spielt eine Schlüsselrolle im Klimasystem der Arktis. In absoluter Dunkelheit und bei Temperaturen bis minus 40 Grad wollen Forscherinnen und Forscher des Schnee- und Lawineninstituts Davos die arktische Schneeflocke entschlüsseln. Welche Mikrostruktur hat sie? Und wie beeinflusst sie das Schmelzen des Eises? Noch nie wurde die arktische Schneedecke so umfassend untersucht. Die Schweizer Spezialistinnen und Spezialisten bauen auf ihre jahrzehntelange Expertise aus der Schnee- und Gletscherforschung in den Alpen. Ihr umfangreiches Wissen über den alpinen Schnee und ihre modernen Messinstrumente bringen sie jetzt in die Arktis. Die Forscherteams leisten hier Pionierarbeit in der Polarforschung. An Bord der «Polarstern» sind auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Paul-Scherrer-Instituts aus Villigen . Sie untersuchen den Geburtsort des Schnees: die arktische Atmosphäre. Ihre Spurensuche beginnt bei den kleinsten Partikeln in der Luft: Meersalz, Feinstaub oder Saharasand werden im roten Messcontainer mit dem Schweizer Kreuz aus der eisigen Kälte gefiltert. Sie geben Aufschluss über die Wolkenbildung in der Arktis. Und schaffen damit notwendiges Wissen über einen weiteren Grundpfeiler des arktischen Klimasystems. «SRF DOK» erzählt die Reise der Schweizer Forschenden in das pochende Herz des Klimas im arktischen Eis. Eine Reise an einen Ort, der im Winter praktisch unzugänglich ist und sich dramatisch verändert. Es ist Forschung am Limit. In der absoluten Dunkelheit der Polarnacht, bei Sturm und extremen Temperaturen. Dann fordert die weltweite Corona-Pandemie Flexibilität. Schliesslich fordert das sommerliche Schmelzwasser die Teams auf ihrer brüchigen Eisscholle. Auf dieser einmaligen Forschungsexpedition, die im Oktober 2020 endete, vertiefen und erweitern die Schweizer Klimaforschenden ihr Knowhow und Wissen, um Veränderungen besser zu verstehen. Denn was in der Arktis passiert, hat Folgen für den gesamten Planeten. Der Film ist eine Produktion der UFA Show & Factual im Auftrag von «SRF DOK» . (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 01.04.2021 SRF 1
  • Sophie ist weder eine Ausnahme-Alpinistin noch bricht sie Rekorde. Aber sie hat Ausdauer, Mut und schreckt vor Rückschlägen nicht zurück. Schon zweimal musste sie, ohne den Gipfel zu erreichen, vom 8167 Meter hohen Dhaulagiri heimkehren, ausgerechnet dem Berg, den die Schweizer 1960 erstbestiegen haben. Klappt es beim dritten Mal? Es ist kein gerader Weg, der Sophie Lavaud an die 8000er geführt hat. Es ist ein Aufstieg mit vielen Spitzkehren und etliche Male musste sie umkehren. Ursprünglich wollte Sophie Tänzerin werden. Spitzenschuhe, Spiegel und Tüll waren ihre Welt und nicht Steigeisen und Daunenanzüge. Als dieser Lebenstraum aus gesundheitlichen Gründen platzte, entdeckte Sophie diese andere Welt aus Eis und Schnee, die sie immer mehr in den Bann zog. Dazwischen aber lagen Jahre eines Berufslebens, in denen wenig darauf hindeutete, dass die Geschäftsfrau einmal auf dem Gipfel des Everest oder des K2 stehen würde. Doch dann kam die Finanzkrise von 2008 und Sophie musste ihr Leben einmal mehr neu erfinden. Inzwischen hat sie 18 Expeditionen zu den höchsten Gipfeln des Himalayas hinter sich, elf davon führten zum Erfolg. Doch was bedeutet Erfolg an diesen Bergen? Und warum tut man sich das Leiden des Höhenbergsteigens an? Der Film begleitet Sophie Lavaud im Frühling 2021 nach Nepal zum Dhaulagiri und erzählt ihre Geschichte vom Scheitern und Wiederaufstehen. Der Dhaulagiri ist der siebthöchste Berg der Welt und wurde als vorletzter aller 8000er am 13. Mai 1960 von einer Schweizer Expedition erstbestiegen. Sieben Expeditionen vor ihnen waren gescheitert. Die Schweizer wählten den Nordostgrat, der heute als Normalroute gilt. Während in diesen Pionierzeiten das Besteigen von 8000ern nur den stärksten Bergsteigern vorbehalten blieb, sind heute auch normale Alpinisten erfolgreich, meist dank grösserer logistischer Unterstützung. Immer zahlreicher zieht es auch Frauen an die höchsten Berge. Bei der Dhaulagiri-Expedition von Sophie Lavaud vom Frühling 2021 sind alle Teilnehmerinnen Frauen, inklusive dem Filmteam. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 10.08.2022 SRF 1
  • Sie sind jung, motiviert und bereit für das grosse Abenteuer. Die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams lernen während zwei Jahren die Kniffs und Tricks des klassischen Bergsteigens. Gemeinsame Touren, Trainings und Workshops schweissen das Team zusammen. Im dritten Jahr wartet mit der Abschluss-Expedition der Höhepunkt ihrer Ausbildung. In der vierten Folge werden die Männer in den Gastlosen ihre erste grosse Bergtour machen. Sie üben dort das Seilhandling, werden dabei aber durch ein nahendes Gewitter bedroht. Schnelle Entscheidungen müssen innerhalb kürzester Zeit gefällt werden. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 12.09.2024 SRF zwei
  • Sechs Männer und sechs Frauen trainieren zwei Jahre lang intensiv ihre technischen, körperlichen und mentalen Fähigkeiten im klassischen Bergsteigen. Von Rissklettern über Bigwall-Routen bis zum Übernachten in der Wand: Das Expeditionsteam wächst in gemeinsamen Touren und Workshops zusammen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Vertrauen, Zusammenhalt und mentale Stärke: Vom ersten Klettern in Varzo und Kandersteg bis zur Portaledge-Nacht in Italien. Die sechs Frauen und Männer wachsen zusammen – und über sich hinaus. Sie lernen, mit den Gefahren der Berge umzugehen, neue Wege zu finden, Entscheidungen unter Druck zu treffen – und auch, mit Verlust umzugehen. Besonders emotional: der Abschied von einem geliebten Freund. Was bleibt, ist mehr als nur alpine Technik: Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Höhen und Tiefen – und den Mut, trotz allem weiterzuklettern. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 30.07.2025 SRF 1
  • Sie sind jung, motiviert und bereit für das grosse Abenteuer. Die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams lernen während zwei Jahren die Kniffs und Tricks des klassischen Bergsteigens. Gemeinsame Touren, Trainings und Workshops schweissen das Team zusammen. Im dritten Jahr wartet mit der Abschluss-Expedition der Höhepunkt ihrer Ausbildung. Sich mit der Natur messen, eine Route begehen, auf der noch niemand zuvor seine Spuren hinterlassen hat, gemeinsam Gipfel erobern. Davon träumen die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams. Und es ist das, was sie jedes Mal aufs Neue anspornt, auch bei garstigem Wetter und Kälte den Rucksack zu packen und sich auf den Weg zu machen. Wer es ins Team schaffen will, muss bereits von Beginn weg über ein hohes Kletterniveau verfügen, viele Hochtouren absolviert haben und das Seilhandling im Schlaf beherrschen. Es ist ein harter Konkurrenzkampf. Denn nur die Besten werden während zwei Jahren von einem Lead-Guide, Experten des SAC sowie weiteren externen Fachleuten im klassischen Bergsteigen ausgebildet. Die Palette reicht von Rissklettern, Drytooling, Skihochtouren, Bigwallklettern, nachhaltigem Reisen und Planen bis hin zum Mentaltraining. Auf der Abschluss-Expedition im dritten und letzten Jahr, die das Team selbstständig organisiert, wenden sie das Erlernte an. Und wer weiss, vielleicht können sie am Ende ihrer Ausbildung gar eine Erstbegehung feiern. SRF begleitete das SAC-Expeditionsteam während einem Jahr von der Eintrittsprüfung bis hin zum Entscheid, wohin die jungen Frauen und Männer für ihre Expeditionen reisen werden. In der ersten Folge geht es um die Auswahl der zukünftigen Expeditionsteam-Teilnehmenden. 21 Anwärterinnen und Anwärter treffen sich in Kandersteg BE und werden über zwei Tage auf Herz und Nieren geprüft. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 11.09.2024 SRF zwei
  • Sie sind jung, motiviert und bereit für das grosse Abenteuer. Die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams lernen während zwei Jahren die Kniffs und Tricks des klassischen Bergsteigens. Gemeinsame Touren, Trainings und Workshops schweissen das Team zusammen. Im dritten Jahr wartet mit der Abschluss-Expedition der Höhepunkt ihrer Ausbildung. In der zweiten Folge geht es um das erste richtige Kennenlernen der Männer. Um als Team zu wachsen, werden sie ein Wochenende gemeinsam in den Bergen verbringen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 11.09.2024 SRF zwei
  • SRF DOK Das Expeditionsteam Grönland – Im Eisbärengebiet Folge 3 Eisberg 2025
    Das Team teilt sich auf und wagt erste Klettertouren auf grönländischem Neuland. Eine schöne Route entpuppt sich als Falle. Zu instabil, zu viel Steinschlag – das Team muss abbrechen. Mit Mut, Ausdauer und Kampfgeist starten sie erneut – und feiern am Ende zwei Erstbesteigungen in Grönland. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Di. 30.12.2025 SRF 1
  • SRF DOK Das Expeditionsteam Grönland – Auf hoher See Folge 2 Naomie Bürki auf dem Segelschiff
    Nichts als Wasser, Wind und Wille – der Nordatlantik zeigt keine Gnade. Sturm, hohe Wellen, Übelkeit. Über 58 Stunden liegt eine Teilnehmerin seekrank im Bett, und der Rest des Teams kommt an seine Grenzen. Doch nach vier endlosen Tagen taucht Ostgrönland am Horizont auf – dafür sind sie hier. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 29.12.2025 SRF 1
  • v.li.: Ramona Volken und Lea Schneider auf dem Segelschiff
    Acht Bergsteigerinnen brechen auf ins Abenteuer ihres Lebens: per Bahn, Bus und Fähre ans Ende der Welt – bis zum Segelschiff Caval’ou in Reykjavík. Ziel: Erstbesteigungen in Ostgrönland. Mut, Teamgeist und eisige Träume warten. Doch schon am Start wird das Team auf eine erste Probe gestellt. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 29.12.2025 SRF 1
  • SRF DOK Das Expeditionsteam Grönland – Im Eisbärengebiet Folge 3 Eisberg 2025
    Nach langer Zeit auf See, endlich Land. Doch die Freude ist kurz getrübt. Im Eisbärengebiet müssen sie ab jetzt das Gewehr griffbereit halten. Unbeirrt segelt das Team weiter in den ersten Fjord hinein und entdeckt die ersten vielversprechenden Kletterrouten. Ihr Kletterabenteuer kann beginnen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 29.12.2025 SRF 1
  • Schiff in Fjord
    Nach ersten Erfolgen auf grönländischem Territorium ziehen die Frauen weiter. Stillstand ist keine Option. Das Team bricht auf – hinein in den mystischen Skjoldungen Fjord. Zwischen Eisbergen und steilen Wänden erspähen sie ihr bisher grösstes Ziel: ihr erstes gemeinsames Big-Wall-Projekt. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Di. 30.12.2025 SRF 1
  • SRF DOK Das Expeditionsteam Grönland Das Expeditionsteam Grönland – In mystischen Fjorden Folge 5 Gruppenbild Expeditionsteam 2025
    Das Team liegt im Skjoldungen Fjord vor Anker – ein starkes Team zwischen Sturm, Eis und steilen Wänden. Ihr Ziel: die Nordostwand des Mount Queen Lilliana. Doch der Berg zeigt seine wilde Seite – Steinschlag, Wetter, Zweifel. Nur noch acht Tage bleiben. Werden sie es trotzdem schaffen? (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Di. 30.12.2025 SRF 1
  • Sie sind jung, motiviert und bereit für das grosse Abenteuer. Die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams lernen während zwei Jahren die Kniffs und Tricks des klassischen Bergsteigens. Gemeinsame Touren, Trainings und Workshops schweissen das Team zusammen. Im dritten Jahr wartet mit der Abschluss-Expedition der Höhepunkt ihrer Ausbildung. Die dritte Folge handelt vom ersten richtigen Kennenlernen der Frauen. SRF begleitet sie in ein Bigwall Camp und auf ihre erste gemeinsame Mehrseillängen-Route. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mi. 11.09.2024 SRF zwei
  • Sie sind jung, motiviert und bereit für das grosse Abenteuer. Die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams lernen während zwei Jahren die Kniffs und Tricks des klassischen Bergsteigens. Gemeinsame Touren, Trainings und Workshops schweissen das Team zusammen. Im dritten Jahr wartet mit der Abschluss-Expedition der Höhepunkt ihrer Ausbildung. In der siebten Folge begleitet SRF die beiden Expeditionsteams nach Italien in eine weitere Ausbildungswoche. Dort erleben sie ihre erste Nacht in einem Portaledge in einer Steilwand und definieren ihr Expeditionsziel. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 12.09.2024 SRF zwei
  • Sie sind jung, motiviert und bereit für das grosse Abenteuer. Die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams lernen während zwei Jahren die Kniffs und Tricks des klassischen Bergsteigens. Gemeinsame Touren, Trainings und Workshops schweissen das Team zusammen. Im dritten Jahr wartet mit der Abschluss-Expedition der Höhepunkt ihrer Ausbildung. In der fünften Folge geht das SAC Expeditionsteam der Frauen ins Wallis. In Champex-Lac VS erlernen sie das Seilhandling und klettern selten begangene Routen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 12.09.2024 SRF zwei
  • Sie sind jung, motiviert und bereit für das grosse Abenteuer. Die Mitglieder des SAC-Expeditionsteams lernen während zwei Jahren die Kniffs und Tricks des klassischen Bergsteigens. Gemeinsame Touren, Trainings und Workshops schweissen das Team zusammen. Im dritten Jahr wartet mit der Abschluss-Expedition der Höhepunkt ihrer Ausbildung. In der sechsten Folge wird es stürmisch. Beide Expeditionsteams erleben die Berge in einem gemeinsamen Ausbildungswochenende von ihrer stürmischen Seite und müssen Abschied nehmen von einem geliebten Freund. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Do. 12.09.2024 SRF zwei
  • Aber dazu muss Immo Ortlepp erst einmal das Vertrauen des Wildtieres gewinnen. Mit Wildschweinen hat der erfahrene Jäger und Naturbursche schon oft erfolgreich zusammengearbeitet, mit einem Hirsch noch nie. Nach einem Jahr wird sich zeigen, ob die Ausbildung von Harry gelungen ist. Die Dokumentation begleitet Harrys Weg vom wenige Wochen alten Hirschkalb bis zum einjährigen Spiesser und zeigt, dass es möglich ist, dass Wildtier und Mensch so weit zusammenwachsen, dass sie Seite an Seite durch den Wald gehen und gemeinsam eine Aufgabe erfüllen. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Mo. 01.06.2020 SRF 1
  • Die 18 Inseln der Färöer – allesamt schroff und wild, mit spektakulären Steilkliffen, Fjorden und hohen Bergen – verteilen sich zwischen Island, Schottland und Norwegen. Es ist ein kleines Land mit einem besonderen Status und einer eigenwilligen Bevölkerung. Seit dem 14. Jahrhundert sind die Färöer-Inseln Teil des Dänischen Königreichs. Mehr als die Hälfte aller Färinger – so heissen die Inseln-Bewohner – wünscht sich eine vollständige Unabhängigkeit von Dänemark – so wie Birgir Enni. Der 64-jährige Seemann und Muscheltaucher ist fest davon überzeugt: „Man hat immer eine bessere Zukunft, wenn man selbst bestimmt. Hier gibt es genug zum Überleben. Wir haben ein sehr gutes Leben.“ Die Einwohner der Färöer-Inseln leben hauptsächlich von dem, was der Nordatlantik ihnen an Nahrung bietet. Einer der grössten Fischhändler des Landes ist Jens-Martin Knudsen – ehemaliger Torwart der Fussballnationalmannschaft und heute noch eine Legende. Er ist einer der Wenigen, der in der Unabhängigkeit seines Landes keine Zukunft mehr sieht, sondern lieber heute als morgen der Europäischen Union beitreten möchte. „Dann haben wir eine Stimme und können Entscheidungen mit beeinflussen.“ Das Gold der Färöer – wie die Menschen hier sagen – sind die Schafe. Über 80’000 gibt es, fast doppelt so viele wie Menschen. Übersetzt heissen die Färöer deshalb auch Schafsinseln. Die Designerinnen Gudrun&Gudrun haben einen neuen Markt für die Schafwolle geschaffen. 30 Strickerinnen verarbeiten die Wolle zu Pullovern, Kleidern und Jacken. (Text: SRF)

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