Kommentare 1–10 von 13
Martina (geb. 1978) am
Wahrscheinlich hätte ich mir die Serie nie angeschaut, wenn ich nicht in Folge vier das Bild von Marton Csokas gesehen hätte, den ich seit Xena Zeiten heiß liebe. Also habe ich es trotz der schlechten Bewertungen gewagt und muss sagen, dass ich die Serie besser fand, als erwartet. Allerdings ist es weniger Dallas in der Lüneburger Heide, als mehr Karl-May-Festspiele. Das ist es auch, was die Serie wirklich runterzieht. Die Westernmusik gemischt mit der jaulenden Möchtegern-Oper und dem englischen Song im Abspann sind einfach grauenhaft!
Die Schauspieler, allen voran Tom Wlaschiha und Marton Csokas, der mich mit seinem Deutsch wirklich überrascht hat, liefern eine ordentliche Leistung ab. Johanna wirkt in ihrem Rachefeldzug mitunter übertrieben und zwischenzeitlich war ich nicht sicher, wo die Geschichte hinführen sollte, aber alles in allem war es solide gemachte Unterhaltung.
Rilana am
OT
Also, mir hat das wirklich sehr gut gefallen, deshalb habe ich nachträglich (andere) Fotos von der Johanna-Schauspielerin angeschaut.
Dabei ist mir aufgefallen, dass ich sie gestylt "nur" normal hübsch finde, aber mit Dreck im Gesicht und zotteligen Haaren traumhaft schön.
Das ist doch seltsam. Vielleicht sollten sich alle schönen jungen Frauen Asche ins Gesicht reiben und damit ihre Schönheit betonen. (Scherzchen) Es muss ja nicht gleich Erdöl in den Haaren sein... ;-)
Ich glaube, unsere ganze Welt ist derart verkünstlicht, dass bei mir eine Sehnsucht nach natürlicher Schönheit besteht. Nach der Abwesenheit von "Design".
(Obwohl der Dreck natürlich auch designt war, aber ihr versteht, was ich meine.)
OT Endefrankie_dvr am
Wieso werden 4 Teile in der ARD gesendet und dann muss man Teil 5 und 6 in der ARD-Mediathek streamen?User 1581278 am
Die Serie ist inhaltlich sehr gelungen, hat mich richtig gefesselt, aber die Aussprache einiger Schauspieler war sehr undeutlich und was sehr genervt hat war diese extrem laute Musik. Ohne Fernbedienung in der Hand kann man nicht fern sehen.User 709663 am
Kann nur meinen Vorredner zustimmen...(fast) alle älteren Menschen haben keine Chance due letzten Teile zu sehen. 😞😠
Bei uns ist auch das Netz so schlecht, dass es ekelhaft ist, alles anzusehen macht gar keinen Spaß...😠😠User 1581278 am
Das scheint ja jetzt die neuste Marotte zu sein. Demnächst läuft "Kudamm 77",aber nicht alle Folgen werden ausgestrahlt. Das ist so unerhört. Hauptsache wir zahlen die teure GEZ.
Rilana am
Man fasst es nicht. Ein deutscher Western mit einem Schuss Heimatfilm. Hat mich total abgeholt und mitgenommen.
Ich hatte Angst vor dem Ende, weil ich dachte, das wird jetzt verstolpert und macht noch alles zunichte. Aber nein, ich fand es superspannend und würdig.
Harriet Herbig-Matten (Johanna) kannte ich nicht. Sie hat der Serie Leben eingehaucht und man möchte gar nicht aufhören, sie anzuschauen. Insgesamt sehr gut und ungewöhnlich besetzt. Mir hat da wirklich alles gut gefallen, wahrscheinlich weil ich mich so gefreut habe, dass mal "so eine" Serie kommt.
Ich fand es auch nicht politisch aufdringlich gegen fossile Energie. Ich hab da statt "Öl böse" eher "Gier böse" wahrgenommen.
Also, von mir dicken Daumen hoch und gerne mehr von dem Hof und dem Dorf und Johanna.
Auch gerne allgemein bei anderen Produktionen diese Richtung beibehalten. Mehr mit Kostümen, aber bitte ohne politische Belehrungen. Wenn in einer Fortsetzung die Bauern dem Marxismus frönen und Johanna als Sufragette heimkehrt und ihre dunkelhäutige lesbische Gespielin mitbringt, wäre das z.B. nicht in meinem Sinne.KATI68 (geb. 1968) am
Ich fand die Serie großartig, mein Mann und ich haben echt mitgefiebert. Ich habe eigentlich nur einen Kritikpunkt: wie kann es sein dass permanent die Heide blüht???User 1656114 am
Ich finde es gut, dass die ARD auch mal wieder eine etwas aufwändigere Serie in Angriff genommen hat, und mit Hans Zimmer eine wirkliche Größe der Filmmusik gewinnen konnte, wenn mich auch diese von seiner Filmmusik nicht so ganz überzeugt hat. Außerdem fand ich gut, dass einmal eine größere deutsche Produktion nicht irgendwie die Nazizeit zum Hintergrund hat, sondern hier wohl um die Jahrhundertwende um 1900 spielen soll. Der reiche rücksichtslose Großgrundbesitzer, der die Chance erkennt und koste es was es wolle sein Projekt durchzieht, wird stark von Game of Thrones Darsteller Tom Wlaschiha gespielt. Der Rest des Cast ist ordentlich, aber nicht außergewöhnlich. Zwei Sachen haben bei mir Punktabzüge verursacht: Die Anleihen von Cowboy/Wildwest fand ich nervig, das halte ich für unrealistisch für das Deutsche Reich in dieser Zeit. Und irgendwie konnte ich mir den Eindruck nicht verkneifen, dass dabei die Agenda "ihr-müsst-fossile-Brennstoffe-doof-finden-und-Ölbohrtürme-in-die-Luft-sprengen" reingearbeitet werden sollte. Das Ganze dann verpackt mit einer Frau mit extremen Gesichtszügen, die sich gegen die Konventionen stellt. Ich mag es einfach nicht, dass ARD/ZDF mit dem Geld der Gebührenzahler einseitig irgendwelche politischen Themen aufdrängen und erziehen wollen. Das wurde hier jetzt nicht so aufdringlich wie in anderen Produktionen gemacht, aber man konnte es auch nicht einfach bleiben lassen. Deshalb 3 von 5Rivka am
Letzte Folge gesehen, die etwas unübersichtlich wurde. Alles in allem: spannend, tolle Kameraführung und Dank an die Klasse Schauspieler: innen, die noch nicht ständig irgendwo verramscht werden.👍
Krabbenfischer am
Besser als Mozart, aber trotzdem langatmig und uninteressant, trotz der guten Darsteller. Klein Dallas in der Lüneburger Heide. Bin bei Folge 3 sanft entschlummert 😴Schade
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