• Staffel 3, Folge 3 (52 Min.)
    Ira Losco erreichte beim Eurovision Song Contest zwei Mal das Finale (2. Platz, 12. Platz) und ist Maltas bekannteste Pop-Sängerin. – Bild: Marcus Winterbauer
    Ira Losco erreichte beim Eurovision Song Contest zwei Mal das Finale (2. Platz, 12. Platz) und ist Maltas bekannteste Pop-Sängerin.
    Valletta ist eine der prunkvollsten Städte Europas, und so zählt die Hauptstadt von Malta seit 1980 in ihrer Gesamtheit zum Unesco-Welterbe. Valletta wurde ab 1566 aus einem Guss erbaut, von den Rittern des Johanniterordens – bekannt als die Malteserritter. Der Film untersucht, wie der Welterbestatus das Stadtbild und das Leben der Bewohner verändert. Historikerinnen, Architekten, Stadtplaner und Künstlerinnen erzählen davon, wie die Bewahrung des wertvollen Erbes, Tourismus, und Immobilienboom zusammenwirken. So steht Maltas Hauptstadt Valletta heute exemplarisch für die Chancen und Konflikte, die mit dem Status als Welterbestätte verbunden sind. Die Kunsthistorikerin Charlene Vella beschreibt die Stadt als Gesamtkunstwerk. Der Architekturhistoriker Conrad Thake erläutert die Entstehung Vallettas nach der Großen Belagerung 1565. Der Kunsthistoriker Keith Sciberras zeigt die internationale Bedeutung von Caravaggios berühmtem Werk „Die Enthauptung Johannes des Täufers“ in der St. John’s Co-Cathedral. Stadtplaner Antoine Zammit und Unesco-Botschafter Alexander Farrugia diskutieren, wie sich das historische Erbe mit den Bedürfnissen einer lebendigen Stadtgesellschaft vereinbaren lässt, und Sängerin Ira Losco, Eurovision-Teilnehmerin, erzählt, warum sie Valletta so schätzt und auf Malta bleibt. Der Film „Unesco-Weltkulturerbe – Schätze für die Ewigkeit: Valletta“ zeigt dank exklusiver Zugänge zu den Bauten der Malteserritter, wie sich die einstige Festungsstadt zu einem weltweit beachteten Kulturerbe entwickelt hat. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere So. 06.09.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere So. 20.09.2026 arte
  • Staffel 3, Folge 4 (51 Min.)
    Die Krakauer Künstlerin Malgorzata Markiewicz hat den „Vorhang der Frauen“ für das Slowacki-Theater entworfen.
    1978 entscheidet die Unesco zum ersten Mal, was Weltkulturerbe bedeutet – und Krakau steht ganz oben auf der Liste. Nicht ein einzelnes Bauwerk wird ausgezeichnet, sondern eine ganze Idee von Stadt: ein Ensemble aus Königsmacht, Handel, Religion und Wissen. Der Film folgt dieser Stadt von den Tuchhallen am Hauptmarkt Rynek Główny bis in die Randbezirke – und fragt, wie eine über 700 Jahre alte Königsstadt mit ihrem historischen Erbe umgeht. Stadtführerin Kamila Grodzicka erklärt, warum das Stapelrecht die Tuchhallen zur Schaltstelle Europas machte. Kunsthistoriker Andrzej Betlej zeigt, was im Wawelschatz bewahrt wird – und welche Bedeutung diese Sammlung bis heute hat. Und weil es in Krakau nur sehr wenige weibliche Denkmäler gibt, hat die Künstlerin Małgorzata Markiewicz einen Vorhang für das Słowacki-Theater geschaffen, auf dem die Namen von 130 Frauen von Hand gestickt sind. Der Dokumentarfilm führt auch nach Kazimierz – einst ein lebendiges jüdisches Viertel, wo über 60.000 Menschen lebten, bevor die deutsche Besatzung die Gemeinde nahezu auslöschte. Heute ist Kazimierz ein Viertel im Wandel – zwischen Erinnerung, Tourismus und neuem Leben. Und nach Nowa Huta, die sozialistische Planstadt vor den Toren der Altstadt, für die Krakau heute eine eigene Unesco-Kandidatur vorbereitet. Es bleibt der Eindruck einer Stadt, die nicht vergisst. Und nicht aufhört, sich zu erinnern. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere So. 06.09.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere So. 27.09.2026 arte

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