• Folge 1 (43 Min.)
    Die Orang-Utans leben hauptsächlich auf Borneo. Ihre Gene stimmen bis zu 98 Prozent mit denen des Menschen überein, und sie nutzen sogar Werkzeuge. – Bild: NDR /​ NDR Naturfilm/​Zorillafilm
    Die Orang-Utans leben hauptsächlich auf Borneo. Ihre Gene stimmen bis zu 98 Prozent mit denen des Menschen überein, und sie nutzen sogar Werkzeuge.
    Die erste Folge der zweiteiligen Dokumentation führt in die schwindelerregenden Baumwipfel Borneos, Heimat der Orang-Utans. Dank modernster Drohnentechnik erleben wir die Welt dieser faszinierenden Menschenaffen erstmals hautnah. Im Mittelpunkt stehen Sati und ihre Tochter Huyan, deren Leben die Zuschauenden tief in den Regenwald eintauchen lässt. Der Film zeigt die Herausforderungen ihres Dschungelalltags: Klettern in über 40 Metern Höhe, die mühsame Nahrungssuche und Begegnungen mit anderen Waldbewohnern wie dem seltenen Malaienbären, der eine Schwäche für Honig hat, und den agilen Gibbons, die das Gegenteil der eher gemächlichen Orang-Utans sind. Das unbekannte Leben dieser Menschenaffen zu filmen, ist eine der größten Herausforderungen im Naturfilm. Die mehrfach preisgekrönten und Emmy-nominierten Kameramänner und Biologen Thoralf Grospitz und Jens Westphalen sind dank ihrer langen Erfahrung prädestiniert, die Geschichte der „Waldmenschen“ in emotionalen Bildern einzufangen. Sie kommen den Tieren mit besonderen Aufnahmen so nah wie selten zuvor. Zugleich wird die Bedrohung ihrer Heimat durch die Ausbreitung von Palmölplantagen thematisiert. Viele der Menschenaffen verlieren ihren Lebensraum. Addy ist eine davon. Im Sepilok Rehabilitation Center wird das Orang-Utan-Waisenkind auf ein Leben in Freiheit vorbereitet und lernt hier alles, was ihr sonst von ihrer Mutter beigebracht worden wäre. Begleiten Sie Addy, Sati und Huyan auf eine spannende Reise und erfahren Sie, warum der Schutz der Regenwälder so essenziell ist – nicht nur für die Orang-Utans, sondern für das Leben auf unserem Planeten. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Do. 11.06.2026 arteDeutsche Streaming-Premiere Do. 11.06.2026 arte.tv
  • Folge 2 (43 Min.)
    Ein ausgewachsenes Orang-Utan-Männchen mit ausgeprägten Wangenwülsten und einem großen Kehlsack: Damit ist er in den Augen der Weibchen besonders attraktiv.
    Wir wissen, dass ihr Überleben am seidenen Faden hängt. Wie sich Orang-Utans aber in der Wildnis wirklich verhalten und sich in ihrer dreidimensionalen Welt genau orientieren, wurde im Detail bisher nie gefilmt. Noch immer wird Erstaunliches über die „Waldmenschen“ herausgefunden. Die Dokumentation setzt vor allem auf spektakuläre Drohnenbilder, um erstmals das Tierverhalten der Orang-Utans auf Augenhöhe festzuhalten und ihren Lebensraum erlebbar zu machen. Aufnahmen aus 40 Meter Höhe zeigen, dass ihr Leben ein ständiger Drahtseilakt ist. In der zweiten Folge der beeindruckenden Dokumentation erleben wir Sati und ihre anderthalbjährige Tochter Huyan, wie sie in der Nachbarschaft ein wenige Tage altes Orang-Utan Baby mit seiner Mutter beobachten. Die Kamera begleitet die Menschenaffen beim Nestbau, zeigt, wie sie sich mit „Regenschirmen“ vor tropischen Wolkenbrüchen schützen und wird Zeuge spannender Begegnungen mit Nachbarn wie Zwergelefanten und jagenden Greifvögeln. Zudem folgen wir den Fortschritten des Orang-Utan-Waisenmädchens Addy im Rehabilitation Center. Dann sorgt ein junges Orang-Utan-Männchen beim Team aus Sepilok für Aufregung, das aus einer Palmölplantage gerettet und in einen sicheren Wald umgesiedelt wird. Die Episode stellt aber auch den Einsatz von Naturschützern vor, die den Regenwald durch Aufforstungsprojekte erneuern wollen. Projekte, die zumindest ein wenig Hoffnung geben. Der zweite Teil des Films ist ein eindringlicher Appell, die Regenwälder Borneos zu bewahren – nicht nur für die Orang-Utans, sondern auch für die Vielfalt des Lebens, die von ihnen abhängt. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Do. 11.06.2026 arteDeutsche Streaming-Premiere Do. 11.06.2026 arte.tv

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