ZDF kündigt Fortsetzungen von „Morgen hör ich auf“, „Ku’damm 56“ und „Tannbach“ an

    „Fargo“, „Outcast“ und „Wayward Pines“ werden bei ZDFneo laufen

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 24.08.2016, 11:38 Uhr

    „Morgen hör’ ich auf“: Jochen Lehmann (Bastian Pastewka, l.) mit TV-Familie – Bild: ZDF / Martin Valentin Menke
    „Morgen hör’ ich auf“: Jochen Lehmann (Bastian Pastewka, l.) mit TV-Familie

    Das ZDF meint es offenbar ernst und will im fiktionalen Serienbereich weiter angreifen. Nachdem es zunächst lange ruhig blieb um mögliche Fortsetzungen der jüngsten Eigenproduktionen, bestätigte Programmdirektor Norbert Himmler nun im FAZ-Interview, dass die Dramaserie „Morgen hör ich auf“ mit Bastian Pastewka sowie die historischen Serien „Ku’damm 56“ und „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“ in die nächste Runde gehen werden. Details zu den Dreharbeiten und möglichen Ausstrahlungsterminen liegen allerdings noch nicht vor. Von einer allzu zeitnahen Fortsetzung ist erfahrungsgemäß allerdings nicht zu rechnen.

    Darüber hinaus will das ZDF weiter investieren und plant einige neue Serien, darunter eine Adaption des Buches „Das Pubertier“ von Jan Weiler sowie „Der gleiche Himmel“, eine Spionagegeschichte aus dem Kalten Krieg. Für den auf jüngere Zuschauer ausgerichteten Spartensender ZDFneo entstehen neben den bereits angekündigten Drama-Eigenproduktionen „Tempel“ und „Der Sommer meines Lebens“ in Kooperation mit belgischen Partnern die Serien „Tabula Rasa“ und „Highway of Love“. „Für dieses eher jüngere Publikum lohnt es sich, ebenso hochwertige Inhalte zu produzieren“, so Himmler über die Pläne.

    Auch internationale Lizenzserien wird es verstärkt bei ZDFneo zu sehen geben. Explizit nannte Himmler die Kritikerlieblinge „Outcast“, „Wayward Pines“ und „Fargo“. Ein Vorteil für die Zuschauer: In Zusammenhang mit dem im Oktober startetenden „Jungen Angebot“ wird es – anders als bisher – künftig möglich sein, die Serien auch online zur Verfügung zu stellen. Angst vor der Konkurrenz durch Streamingdienste wie Netflix oder Amazon hat Himmler nicht. „Wer schaut auf die reichhaltigen Bestände unserer Mediathek? Wenn ich das alles addiere, dann haben wir Einschaltquoten und Abrufzahlen, von denen Netflix und Amazon in Deutschland nur träumen können“, gibt sich der Programmdirektor selbstbewusst.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1947) am melden

      Bin sehr gespannt auf die Ursachen, dass Pastewka erneut "an den Drucker tritt"?!
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      • (geb. 1990) am melden

        Oja, reichhaltige Bestände voller "Rosamunde Pilcher" und "Traumschiff", Da wird Netflix bestimmt vor Neid erblassen...
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        • (geb. 1967) am melden

          Da hat sich ja das ZDF echt laaaaaaaange für Zeit gelassen, "Morgen hör ich auf" fortzusetzen zu wollen!
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