„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“: Erster Trailer bestätigt Serienstart im Februar

    Moderne Serienadaption geht auf Amazon Prime Video an den Start

    Vera Tidona – 03.01.2021, 12:43 Uhr

    „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“

    Der Film „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ zur gleichnamigen Buchvorlage über das Leben und den Drogenabsturz Jugendlicher in den 1980er Jahren sorgte damals für eine Menge Aufsehen. Amazon hat die wahre Geschichte nun als Serie neu verfilmt und schickt „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ am 19. Februar bei Prime Video an den Start. Ein erster Trailer wirft einen modernen Blick auf den Absturz der Christiane F.

    Die Handlung folgt sechs Jugendlichen in Berlin, die für ihren Traum von Glück und Freiheit sämtliche Probleme mit Eltern, Lehrern und anderen Spießern hinter sich lassen wollen. Christiane (Jana McKinnon), Stella (Lena Urzendowsky), Babsi (Lea Drinda), Benno (Michelangelo Fortuzzi) Axel (Jeremias Meyer) und Michi (Bruno Alexander) stürzen sich in die berauschenden Nächte Berlins, ohne Einschränkungen und Regeln. Sie feiern das Leben, die Liebe und die Versuchung. Mit der Zeit müssen Christiane und ihre Clique erkennen, dass dieser Rausch nicht nur ihre Freundschaft zerstören wird, sondern sie in den Abgrund treiben kann.

    Trailer zu „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“

    In weiteren Rollen sind Angelina Häntsch und Sebastian Urzendowsky als Christianes Eltern sowie Bernd Hölscher, Hildegard Schmahl und Valerie Koch zu sehen.

    Die Serie wird von der „Weissensee“-Autorin Annette Hess gemeinsam mit den Produzenten Oliver Berben und Sophie von Uslar („Mitten in Deutschland: NSU“) entwickelt. Regie führt Philipp Kadelbach („Unsere Mütter, unsere Väter“, „Parfum“). Produziert wird die Serie von Constantin Television und Amazon Studios.

    Die im Jahr 1978 veröffentlichte Buchvorlage von Kai Hermann, Horst Rieck und Christiane F. wurde millionenfach verkauft und gehörte zur Pflichtlektüre in den Schulen. Die Verfilmung „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ von Regisseur Uli Edel lockte 1981 knapp fünf Millionen Zuschauer in die Kinos. Erzählt wird die wahre Geschichte der 14-jährigen Christiane F., die mit zwölf Jahren mit Drogen in Berührung kommt und immer tiefer abrutscht. Zwei Jahre später geht sie auf den Kinderstrich, um ihre Heroinsucht finanzieren zu können. Der schonungslose Blick auf ihr Leben, den Absturz und ihre Freier löste eine Welle der Diskussionen über die Drogenszene der Jugendlichen in Großstädten aus.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1988) am melden

      "Moderner Blick" kann sich auch einfach nur auf die Erzählweise und filmische Umstellung beziehen.
      Wenn man sich die Kleidung im Detail (und mit Pausetaste) anschaut, sieht es aber schon eher nach der damaligen Zeit aus als nach der heutigen.
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        Ich denke mal, dass das in der heutigen Zeit spielt

        Zitat:
        Ein erster Trailer wirft einen modernen Blick auf den Absturz der Christiane F
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        • am melden

          Spielt das damals oder heute? Das Auto sieht recht modern aus, aber auf einem Plakat steht "Westberlin". Ansonsten ist die Zeit für mich nicht erkennbar. Wahrscheinlich Absicht.
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          • (geb. 1990) am melden

            da bin ich gespannt drauf :)
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