Vor dem Start: „ Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ feiert Fernsehpremiere bei VOX

    Missandei-Darstellerin Nathalie Emmanuel auf der Suche nach dem Happy End

    Bernd Krannich – 18.03.2020, 14:09 Uhr

    Kash (Nikesh Patel, l.) und die beste Freundin seiner Verlobten, Maya (Nathalie Emmanuel) in „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“

    VOX zeigt ab dem heutigen Mittwoch die junge US-amerikanische Miniserie „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“. Wöchentlich ab 20:15 Uhr werden Doppelfolgen als deutsche TV-Premiere gezeigt. TVNOW hat die komplette, zehnteilige Miniserie bereits zum Monatsbeginn in sein Angebot aufgenommen (fernsehserien.de berichtete).

    Die von der Autorin und Schauspielerin Mindy Kaling („The Mindy Project“, „The Office“) entwickelte Miniserie ist von der bekannten Filmvorlage von 1994 mit Hugh Grant und Andie MacDowell inspiriert. Beide handeln von Freundeskreisen, deren Beziehungsleben – romantisch wie platonisch – über einen längeren Zeitraum gezeigt wird. Dabei wird beiderseits des Atlantiks geblickt und es werden gesellschaftspolitische Fragen thematisiert, wobei das Geschehen an vier verschiedenen Hochzeitsfeierlichkeiten und einem Trauerfall festgemacht wird.

    Unser Rezensent Gian-Philip Andreas wurde seinerzeit mit der ersten Doppelfolge nicht warm und kritisierte unter anderem die Tatsache, dass die Serie sich des Titels des bekannten Films bediene, ohne dessen Vorreiterrolle gerecht zu werden. Stattdessen wird in der Serie die zusätzliche Laufzeit mit Plot-Klischees gestopft, so etwa, dass eine der Hauptfiguren feststellen muss, dass er unwissend bereits Vater ist, da die Mutter ihn nie über die Schwangerschaft informiert hatte.

    Zur Serie

    Die junge Politstrategin Maya (Nathalie Emmanuel; Missandei aus „Game of Thrones“) aus New York befindet sich an einer Kreuzung im Leben: Sie steckt in einer Affäre mit ihrem verheirateten Boss, der seinerseits aber gerade im Wahlkampf steckt und sich daher keine Scheidung „leisten“ kann. Da kommt eine Reise nach London als Ablenkung gerade richtig: Ihre drei früheren Kommilitonen Ainsley (Rebecca Rittenhouse), Craig (Brandon Mychal Smith) und Duffy (John Reynolds) sind allesamt in die Stadt an der Themse gezogen, nachdem die vier dort zusammen während des Studiums ein Auslandsjahr verbracht hatten. Trotz großer persönlicher Unterschiede wurden die vier durch die gemeinsame Zeit in der Fremde durch manche Lebenskrise zu Freunden fürs Leben. Nun will Ainsley den Investmentbanker Kash (Nikesh Patel) heiraten, einen Arbeitskollegen von Craig. Es folgt das große Rom-Com-Klischee: Bei ihrer Ankunft läuft Maya Kash über den Weg und verknallt sich in ihn, unwissend, dass es sich um den Mann an der Seite ihrer besten Freundin handelt … 

    Über die kommenden Monate wird die Lebens- und Liebesgeschichte der Vier erzählt. Mit dabei sind unter anderem Zoe Boyle als gelangweilte Londoner Hausfrau Gemma, die sich mit ihrer Nachbarin Ainsley angefreundet hat und diese enge Freundschaft nun überraschend erbittert gegen das Auftauchen von deren früherer bester Freundin verteidigt; Tom Mison („Sleepy Hollow“) als deren charmant-versoffener Ehemann; Harish Patel als Kashs verwitweter Vater Haroon, ein Einwanderer aus Pakistan, um den und dessen Gesundheit sich der Sohn sorgen muss; Sophia La Porta als Zara, Craigs Lebensgefährtin, die sich wegen dessen engen Freundschaften häufiger als Außenseiterin fühlt. In einer Gastrolle zu sehen: Filmdarstellerin Andie MacDowell als Ainsleys Mutter.

    „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ ist eine Miniserie, erzählt eine in sich abgeschlossene Geschichte. Für den Erfolgsfall hatten die Produzenten sich vorbehalten, das Format zur Anthologie aufzubauen, mit weiteren, in sich abgeschlossenen Staffeln – seit der Ausstrahlung in den USA im vergangenen Spätsommer gab es aber keine neuen Informationen.

    Trailer zu „Vier Hochzeiten and a Funeral“ (englisch)

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am melden

      und nach spätestens 3 Wochen bricht Vox die Serie ab. Nein danke, ohne mich.
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