„Star Trek: Discovery“: Die Galaxis retten im Schweinsgalopp – Review

    Ein Rückblick auf eine durchwachsene dritte Staffel

    Rezension von Bernd Krannich – 08.01.2021, 14:40 Uhr

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    Neuzugang Adira Tal, dargestellt von Blu del Barrio. CBS All Access

    Neue Charaktere…

    Nachdem die Discovery in der zweiten Staffel schon Ingenieurin Jett Reno (Tig Notaro) an Bord genommen hatte – die auch in der dritten Staffel wieder eine echte Bereicherung ist – schließt sich in der dritten Staffel einerseits Adira (Blu del Barrio) der Crew an. Die gerade so minderjährige Adira ist ein in einer Notsituation mit einem Trill-Symbionten verbundener Mensch und „sieht“ den Geliebten Grey Tal (Ian Alexander) als eine Art eigenständige Vision: Grey war der vorherige Träger des Tal-Symbionen, seine Erinnerungen sind somit Teil des Symbionten, den Adira nun trägt. Adira deckt in der Serie das „Star Trek“-Charakterklischee einer Figur ab, die noch dabei ist, sich selbst und die eigene Rolle in der Welt zu verstehen – verstärkt durch das junge Alter, die einzigartige Erfahrung als „Mensch“ mit Trill-Symbiont und die Tatsache, dass sich Adira keiner der traditionellen Geschlechterrollen zugehörig fühlt. In Stamits (Anthony Rapp) und Ehemann Hugh Culber (Wilson Cruz) findet Adira – zudem durch den Trill-Symbionten ein Genie – eine Ersatzfamilie.

    Ebenfalls mit einem Fuß an Bord ist Burnhams anfänglicher Begleiter Book. In seiner ersten Episode, als unklar ist, ob er einer von den Guten ist, kann er am meisten punkten. Ansonsten fällt er ins Han Solo-Fach: Ein gewitzter, charmanter Hasardeur, der vom eigenen Können überzeugt ist, immer wieder unkalkulierte Risiken eingeht – und überlebt. Anders als Solo hat Book – nebenbei empathisch begabt – schon früh sein Herz für die Underdogs entdeckt. Bei sich hat er seine Katze Grudge, von der man auch nach der Staffel nicht so recht weiß, was sie eigentlich zur Serie beitragen sollte.

    Am Ende der Staffel scheint die Discovery zudem den genialen Wissenschaftler Aurelio längerfristig an Bord zu nehmen: Osyraa hatte diesem in jungen Jahren das Leben gerettet, nachdem sie sein Genie erkannt hatte. Er stellte sich geradezu blind in ihren Dienst, musste zuletzt aber ihre Unmenschlichkeit erleben. Der an eine Art Rollstuhl gebundene Aurellio bleibt bisher eher platt, das zunächst Interessanteste an ihm ist, dass er von Kenneth Mitchell gespielt wird – in der ersten Staffel noch als Klingone Kol zu sehen, der zeitweise im Imperium die Macht an sich gerissen hatte.

    Pluspunkt: Oded Fehr (l.) als Admiral Charles Vance; mit Saru (Doug Jones) und Adjudantin Lt. Audrey Willa (Vanessa Jackson). ABC All Access

    Hervorzuheben ist daneben noch Admiral Charles Vance, der mit seiner ruhigen, reflektierten aber auch bestimmten Art in der Staffel oftmals die erzählerische Funktion einnimmt, die in anderen „Trek“-Serien Captain Kirk hat.

    …alte Probleme

    Denn der „kommandierende Offizier“ der Discovery ist und bleibt ein Problemfeld der Serie. Nach dem Zeitsprung und der Tatsache, dass Burnham sich in dem Jahr zwischen ihrer Ankunft und der der Discovery ein eigenes Leben aufgebaut hatte, ist Saru nominell unangefochten der Captain – Burnham will den Posten nicht. Allerdings tut Saru sich mit der Führungsrolle weiterhin schwer – so braucht er einen Stups, um zu erkennen, dass die Crew mit der Alle Menschen, die ich mal geliebt habe, sind nun seit hunderten von Jahren tot-Situation Hilfe braucht. Er hadert mit Kleinigkeiten und kann Burnhams Eigensinn nicht bremsen. So sehr, dass er sich schließlich gezwungen sieht, sie als Ersten Offizier abzulösen. Für die vakante Position fällt ihm niemand anderes ein, als Tilly (Mary Wiseman). Fähnrich Tilly.

    Zwar stimmt Sarus Analyse, dass das Schiff Tillys soziale Intelligenz braucht. Aber „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ hat Trekkies gelehrt, dass ein Führungsoffizier eben auch bisweilen unmenschlich harte Entscheidungen treffen muss.

    Unwucht in der Handlung

    Schon Erwähnung fand, dass die Rahmenhandlung der dritten Staffel – von der Ankunft in der dystopischen Zukunft bis zum „Happy End“ – mit nur 13 Folgen ohnehin viel zu hastig geplant war. Dazu kommt, dass etwa noch zwei Episoden darauf verwendet wurden, die mit der in die Zukunft gereiste Georgiou (Michelle Yeoh) für ihr eigenes Spin-Off in Stellung zu bringen – Berichten zufolge wird sie dabei als Mitarbeiterin der Section 31 auftreten (fernsehserien.de berichtete). So wurden im Wesentlichen zwei Folgen verwendet, um Imperator Georgiou einer moralischen Prüfung zu unterziehen und mit unklarem Ausgang „durch die Zeit“ zu schicken. Man darf gespannt sein, ob sie dabei wieder in der Prä-“Raumschiff Enterprise“-Ära aufschlägt oder sich die aktuellen „Star Trek“-Verantwortlichen etwas Neues einfallen lassen (der inneren Logik der Handlung folgend müsste Georgiou aber zurück ins 23. Jahrhundert reisen).

    Michelle Yeoh als Imperatorin Philippa Georgiou. CBS All Access

    Generell steht die Frage im Raum, ob „Discovery“ sich bei so einer komplexen Situation wie es die Galaxis um das Jahr 3189 ist, kleinteilige – und manchmal leider auch recht langweilige – „Folgen-der-Woche“ gönnen sollte, wenn man dann massive Veränderungen in einem Voice-over in den letzten Minuten unterbringen muss.

    Nostalgie ist Trumpf

    Was „Star Trek: Discovery“ hingegen mal wieder gelingt, ist die Sehnsucht der Fans nach Nostalgie zu befriedigen – und das auch mit einem Zeitsprung in die Zukunft. Die ganze Staffel über gibt es Namedropping und das Aufgreifen alter Handlungsfäden. Etwa mit einem Besuch des zukünftigen San Francisco. Oder dem Auftreten eines Trill. Oder der Episode „Wiedervereinigung Teil III“, die die Geschichte von Vulkaniern und Romulanern aus dem „Wiedervereinigung“-Zweiteiler von „Das nächste Jahrhundert“ wieder aufgreift. Oder gar dem Auftreten einer romulanischen Qowat Milat – ein Konzept, das erst jüngst in „Star Trek: Picard“ eingeführt wurde.

    Zeitreisen = Kopfschmerzen

    Man darf „Star Trek: Discovery“ zudem zugutehalten, dass die Serie versucht hat, den „Star Trek“-Kanon bezüglich Zeitreisen zu wahren. Denn die Discovery hat mit ihrem Sprung in die Zukunft den Zeitpunkt überschritten, der in „Star Trek – Enterprise“ als Ursprung des Temporalen Kriegs ausgemacht wurde, eine Zeit also, in der Zeitreisetechnik ziemlich verbreitet war. Dieser Konflikt ist auch weiterhin gesetzt – und hat zum Bann von Zeitreisen geführt. Die Reise der Discovery und die „Weiterreise“ von Georgiou durch die Zeit haben trotzdem aus Gründen der Praktikabilität keine großen Konsequenzen.

    Style over substance

    Einer der Pluspunkte der Reise in die Zukunft ist für „Star Trek: Discovery“ allerdings, dass man nun auch die Tricktechnik in allen Dingen das Raumschiff betreffend auf 11 hochdrehen kann.

    Gegenspielerin Osyraa (Janet Kidder) auf dem Bildschirm. CBS All Access

    Nicht alles weiß immer zu überzeugen, aber tatsächlich ist die neue Ära visuell sehr ansprechend. Dabei liegt die Stärke in den Details der neuen, kleinen Gadgets und ihrer „alltäglichen“ Verwendung. Für eine „Trek“-Serie dürfte es aber in den Augen vieler Fans ein Manko sein, wenn vor allem die Spezial-Effekte hervorzuheben sind, konnte „Trek“ doch ansonsten immer auf der inhaltlichen Ebene punkten.

    Was bringt die Zukunft?

    Entsprechend des Ausgangs der dritten Staffel kann man für die kommende Staffel am ehesten ein bisschen eine Rückkehr zu „Raumschiff Enterprise“ oder „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ erwarten: Aus der sehr gefestigten Position der Föderation könnte sich die Discovery – durch ihren Antrieb weiterhin in der Flotte hervorgehoben – in die „noch etwas wilden“ Randgebiete aufmachen, auf planetare Bevölkerungen treffen, die schon länger keinen Kontakt mit anderen Zivilisationen hatten.

    Einstweilen hat Michael Burnham das Kommando über die Discovery übernommen: Saru hatte sich eine längere Beurlaubung erbeten, um mit einem kelpianischen „Findelkind“ zu seinem Geburtsplaneten zu reisen, der in den vergangenen Jahrhunderten seit Sarus Aufbruch bedeutende Veränderungen durchgemacht hatte. Admiral Vance hatte letztendlich bewundernd anerkannt, dass Burnhams Weg nicht der sei, der von den Traditionen (und Sternenflottenvorschriften) vorgegeben sei, aber doch immer wieder zum richtigen Ergebnis führt und Burnham daher das Kommando über die Discovery aufdrängt – das Schiff sei zu wichtig, um während Sarus Abwesenheit auszusitzen.

    Nachdem die Discovery im Verlauf der Staffel mit der „aktuellen“ Technik des 32. Jahrhunderts generalüberholt worden war, erhielt schließlich auch die Crew neue Uniformen. Mit dem beherzten Kommando Fliegen wir! (Let’s fly!) verlässt die Discovery das Hauptquartier der Sternenflotte…

    Fazit

    Stell dir vor, es ist Staffelfinale bei „Star Trek“ – und keiner schaut zu… Der Eindruck mag täuschen – aber vermehrt war in den vergangenen Wochen zu hören oder zu lesen, dass sich Zuschauer freitags etwa auf „die neue Folge von ’The Mandalorian’“ gefreut haben, aber irgendwo in der Mitte der dritten Staffel von „Star Trek: Discovery“ stecken geblieben waren und sich nicht aufraffen konnten, weiterzuschauen.

    Die Hauptkritikpunkte sind schon erwähnt: Dass die Qualität der Folgen sehr schwankt und die Serie auch in der dritten Staffel wieder einmal nicht aus einem Guß erscheint.

    Bezeichnend ist, dass in dieser Staffel nicht die zentralen Figuren gestrahlt haben, Burnham, Saru oder auch Tilly. Die Brückencrew erhält in der neuen Staffel einige Gelegenheit, ihr Profil zu vertiefen, was gefällt (auch wenn ausgerechnet der einzige „Handlungsbogen“ um Detmer im Klischee versinkt). Auch andere Nebenfiguren wie der Admiral, Georgiou oder Jett Reno brachten in kurzen Auftritten mehr Spaß als die Protagonisten. Parallel schwächelt auch die übergreifende Handlung der dritten Staffel von „Star Trek: Discovery“ aus den erwähnten Gründen – aber einige Episoden vor allem aus der zweiten Staffelhälfte machten Spaß; vor allem der „Terra Firma“-Zweiteiler um Georgiou und auch die eher actionreichen Sequenzen aus den letzten beiden Episoden.

    Die Brückencrew bekommt Spielzeit: (erste Reihe; v.l.) Owosekun (Oyin Oladejo), Bryce (Ronnie Rowe) und Detmer (Emily Coutts) CBS All Access

    Die große Frage im weiterwachsenden „Star Trek“-(Prime-)Universum ist, ob sich „Discovery“ wird längerfristig behaupten können. Aktuell ist die Serie die Speerspitze, mit der CBS All Access und Paramount das Franchise ins Streaming-Zeitalter bringt – und das auch trotz der Personalprobleme im Produzentenstab aus den ersten beiden Staffeln. Aber wenn erstmal die Serie mit Georgiou oder die um die Crew der Enterprise unter Captain Pike in „Star Trek: Strange New Worlds“ zusammen mit „Star Trek: Picard“ als Alternativen da sind – wird „Discovery“ dann zügig aussortiert werden? Momentan wäre ein solcher Abschiedsschmerz jedenfalls – leider – kein großer.

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    Über den Autor

    Bernd Krannich ist Jahrgang 1974 und erhielt die Liebe zu Fernsehserien quasi in die Wiege gelegt. Sein Vater war Fan früher Actionserien und technikbegeistert, Bernd verfiel den Serien spätestens mit Akte X, Das nächste Jahrhundert und Buffy. Mittlerweile verfolgt er das ganzes Serienspektrum von „The Americans“ über „Arrow“ bis „The Big Bang Theory“. Seit 2007 schreibt Bernd beruflich über vornehmlich amerikanische Fernsehserien, seit 2014 in der Newsredaktion von fernsehserien.de.

    Lieblingsserien: Buffy – Im Bann der Dämonen, Frasier, Star Trek – Deep Space Nine

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1987) am melden

      "Das war die schlechteste Staffel einer Star Trek Serie, auch bei IMDb. Was war gut: Bilder, manchmal die Action und die Musik.
      STD hat es nicht geschafft, eine Marke oder ein Markenzeichen zu etablieren. Beliebigkeit der Charakter, mal meutern, mal Befehle verweigern dann plötzlich der "Taktgeber" für Führung. Die Charakter der Brückencrew??? Ich weis nichts über die. Ich weis z.B. mehr über Book. Die Geschichte zu oft "zurechtgedreht". Den Komplex: "Female, Minoritys and LBGQT" nervig umgesetzt und zu oft auf "Soap-Level" abgestiegen. Kaum Identifizierung mit dieser Seriencrew (Als "Hetero-Mann"). Dieser Staffel und der Serie fehlt eine "Star Trek" Seele!"

      So ist das.
      Als hätte man einer Gruppe von ahnungslosen, grünen, homosexuellen Jugendlichen gesagt, sie sollten man alles das in den Brei rühren, was sie für Star Trek halten.
      Natürlich wird dann LGBT, BML, Klima und Gender in den Vordergrund gestellt. Überbordende Action und Unterschienen-Humor.
      Oder man hat einer Gruppe Profis gesagt, dass so etwas - und nichts anderes - die Kids von heute "groovy" finden.
      Dabei war, ist und bleibt der Trekie über 30, wissenschaftsorientiert, konservativ, männlich, hetero und weiß.
      Schon JJ Abrahams ist mit seinerJump-n- Run- Version vom Roddenberry Universum am Publikum vorbeigerauscht.
      Picard macht es richtig: VON alten weißen Männern FÜR alte weiße Männer:
      Und: Schwupp! Gleich eine ganz andere Atmosphäre
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      • am melden

        Man merkt einfach den Druck der heutzutage auf den Produzenten einer Serie lastet. Seit Enterprise mit Captain Archer wissen auch die Star Trek Macher, wie fragil die Zusammenarbeit mit den Sendern ist die eine neue Staffel bestellen - oder auch nicht. Nach 4 Staffeln war bei Archer Schluß, dabei hatte die letzte Staffel Stoff für 3 oder 4 davon.

        Und so wird auch in Discovery in jeder Staffel ein großes Star Trek Ding abgefrühstückt. Staffel 1 war die Entstehung des klingonischen Reiches wie man es heute kennt, Staffel 2 der Staffelstab mit den Legenden der ersten Serien. Staffel 3 wird mal schnell die Föderation gerettet und in der nächsten vermutlich das ganze Universum. Und dann ist wieder Feierabend mit einer Star Trek Serie.

        Bei aller Spannung, ich finde das einfach nur schade.
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        • (geb. 1971) am melden

          Muss immer wieder schmunzeln wenn ich lese Discovery wäre langweilig und dann noch der Vergleich zu den alten Serien wie TNG kommt.
          Mal ehrlich ich bin ein Fan von Picard aber der Großteil der Folgen dort war um einiges langweiliger.
          Die 3.Staffel war für mich zwar auch die schwächste und trotzdem hatte ich Spaß beim schauen und werde auch die nächste die kommt anschauen.
          Die ganzen alten Star Trek Fans die immer noch ihren heißgeliebten alten Serien nachtrauern würde ich empfehlen sich diese wieder anzuschauen und uns die Spaß an der Serie haben mit ihren Kommentaren zu verschonen.
          Ich bin übrigens auch einer derer die alle Star Trek Filme und Serien gesehen hat, bin deshalb aber trotzdem offen für neues und lebe nicht nur in der Vergangenheit.
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          • (geb. 1974) am melden

            Ich werd heute die letzten beiden Folgen der 3. Staffel gucken, aber mir gefällt die Serie immer noch richtig gut.

            Vielleicht, weil die Charaktere einfach mal nicht "perfekt" sind, sondern irgendwie ganz normal wirken. Sie gehen miteinander um, wie andere auf der Arbeit auch und nicht vollkommen steif und formell.

            Endlich ein außerirdischer Käptn, Saru mochte ich von Anfang an am liebsten und er hadert immer damit, da er sehr emotional ist (besonders wenn es um sein Volk geht) und eigentlich mehr Stärke zeigen müsste. Tilly - wirkt durch ihre Nervosität ein wenig fehlt am Platz - sie ist aber auch sehr jung und hat oft genug gezeigt, das wesentlich mehr in ihr steckt.

            Allgemein find ichs gut, das die Charas endlich mal Emotionen haben dürfen und nicht alle wie Halb-Vulkanier wirken. Ich hab unendlich viel gelacht, was bei Star Trek oft nur bei einzelnen Charakteren vorkam (z.B. Lt. Barkley, Data, Quark). Hier konnte man aber quasi mal mit jedem lachen oder mitfiebern.

            Während sich bei den anderen ST Serien oft das Spiegeluniversum, Zeitreisen oder andere Phänome eher auf einzelne Episoden beschränkte, wird es hier als ganze Gesichte erzählt und miteinander verflochten.

            Während ich mich bei ST Picard ab Folge 2 nur noch gelangweilt hab, bin ich hier immer wieder gespannt, wie es weiter geht.
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            • am via tvforen.demelden

              Wirklich sehr schwach...war dabei eingepennt und habe immer noch nicht die Muße, die Folge weiterzuschauen.
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                Mußte mich richtiggehend durch die zweite Staffelhälfte "durchkämpfen". :-(

                Der im Wunschliste-Artikel kritisierte "Nicht-Cliffhanger" paßt schon so (weil durchaus "gängig") - außerdem ist eine 4. Staffel eh schon ausverhandelt. (Da muß man ja nicht unbedingt bei langweiligen "Frachtflügen" einsteigen... - außer es passiert währenddessen etwas Unvorhergesehenes.)
            • am melden

              Diese Staffel war "Schlechte Zeiten, schlechte Zeiten - im Weltall". Die Bemühungen hier wenigstens etwas von der Star-Trek-Philosophie zu transportieren waren soapig, oberflächlich, klischeehaft und letztlich auch erfolglos. Gruselig schlecht.

              Wer aufgepasst hat, musste bemerken, dass Burnham auch in dieser Staffel keine Gelegenheit ausließ, um hier und da eine Träne zu zerdrücken. Was soll das?

              Meine Gesamtbewertung der Serie in der IMDb ist aufgrund dieser Staffel und speziell der letzten 3 Episoden von 3 auf 1/10 gefallen und teilt damit bei mir diese Gesamtbewertung mit Serien wie bspw. "Painkiller Jane"...
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                Das ist kein Star Trek. Punkt.
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                • am melden

                  Bei "Discovery" bin ich schon in der 1. Staffel ausgestiegen. Um mal ein Zitat von Beverly Crusher zu bemühen: "Was ist das für ein Mist, den ich da sehe?"
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                  • (geb. 1955) am melden

                    Und ja, sollte diese Serie "Aussortiert" werden, ich vermisse sie nicht. Ich freue mich auf PIC, JL und die Crew der La Sirena!
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                    • (geb. 1955) am melden

                      Das war die schlechteste Staffel einer Star Trek Serie, auch bei IMDb. Was war gut: Bilder, manchmal die Action und die Musik.
                      STD hat es nicht geschafft, eine Marke oder ein Markenzeichen zu etablieren. Beliebigkeit der Charakter, mal meutern, mal Befehle verweigern dann plötzlich der "Taktgeber" für Führung. Die Charakter der Brückencrew??? Ich weis nichts über die. Ich weis z.B. mehr über Book. Die Geschichte zu oft "zurechtgedreht".  Den Komplex: "Female, Minoritys and LBGQT" nervig umgesetzt und zu oft auf "Soap-Level" abgestiegen. Kaum Identifizierung mit dieser Seriencrew (Als "Hetero-Mann"). Dieser Staffel und der Serie fehlt eine "Star Trek" Seele!
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                      • am melden

                        Mitte der Staffel gab es 1-2 Folge die nicht so schlecht waren, aber die Erklärung des "Brands" ist schon ein Witz an sich!

                        Gene Roddenberry dreht sich im Grabe um...mit der 1000 Jahre in die Zukunft Reise hatte man eine Chance und diese wurde nicht genutzt!
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                        • am melden

                          Puhh, welche Verschwendung, extra Netflix reanimiert um Discovery zu schauen.....
                          Hab mich jetzt durch die Hälfte gequält, und bin voll beim Autor.
                          Unendliches Geseier mit Gefühlsschwangeren tiefen Blicken beim gegenüberstehen ;
                          kommt etwas Spannung und Action auf wird dieses in Minuten abgehakt, um dann wieder in Aufklärerisches Gelaber überzugehen.


                          Warum viele Fans abgebrochen haben ist offentsichtlich :


                          Ein Captain (Saru) gegen den selbst Janeway eine knallharte Amazone war, solche Weicheier haben im Erbe von Kirk, Picard und Archer keine Chance, das mussten die Schreiber doch schon bei Sisko (DS9) lernen, der mit seinem spirituellen rumgeeiere durchgefallen ist.


                          Und ein erster Offizier (Tilly) der mich stark an Reginald Barcley (TNG)
                          erinnert der /die mich mit der unsicheren ängstlichen Art schon früher genervt hat.


                          Wenn nicht ab und zu (leider viel zu selten) einige nette CNG Effekte auftauchen würden könnte man das Ganze auch für ein Kammerspiel halten....
                          siehe William Shakespeare...gähhhn.


                          Ich bin dann mal weg...
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                            Die Serie ist sehr gute Unterhaltung aus dem Startrek Kosmos. Ich find's gut!
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                            • (geb. 1965) am melden

                              Ich finde die dritte Staffel ist die beste der Serie, hab den neuen Folgen entgegen gefiebert und kann die angesprochenen Kritikpunkte in keiner Weise nachvollziehen.
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                              • am melden

                                Season 1 und 2 fand ich ganz nett, gerade Season 2 hatte eine gute Mischung aus durchdachtem grossen Spannungsbogen mit guten einzelnen Episoden, ich habe mich auf die Ausstrahlung der nächsten Episode gefreut. Season 3 habe ich hingegen als einzige Katastrophe empfunden. So ein Mumpitz wie den Burn und dann auch noch mit der Begründung, jede Menge irres Techno-Gebrabbel, Bösewichte zum Totlachen, Tilly zur Nummer Eins, Mischaela zum Captain, frei schwebende Hololifte in bester Galaxy Quest Manier die 10 Mal mehr freien Raum durchqueren als das Schiff aussen gross ist, und und und. Dazu dauernd Rumgeheule, One-Women-Shows am laufenden Band, schlechte Dialoge, ich weiss gar nicht wo ich da anfangen und aufhören soll. Positive Momente gleich Null. Die einzigen ertragbaren Episoden waren 3x1 und 3x2, ansonsten fremdschämen. Da ziehe ich mir lieber The Mandalorian nochmal rein, oder sogar die ersten beiden Staffeln. Zuletzt war es eine echte Qual, da wirft man durch zusehen schlecht investierter Zeit nur noch mehr Zeit hinterher. Zurück ans Zeichenboard und nochmal von vorne bitte!
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                                • am melden

                                  ich mag sie auch, nur fehlen mir die Klingonen, Kardasianer usw
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                                  • (geb. 1963) am melden

                                    Ganz Ehrlich....mich hat die Serie von Anfang an Fasziniert und auch wieder in den Treckiecosmos zurück geführt. 
                                    Dieses klein klein hier bringt nichts,denn es gab immer schon Ungereimtheiten ohne Ende.....in allen Ablegern .
                                    Möchte hier auch keinem auf den Schlips treten,  aber ein wenig mehr Distanz statt kleinrederei fände ich besser.....
                                    Mit Discovery würde ein Quantensprung und eine Weiterentwicklung der Serie erreichen...einfallsreich, emotional und Tricktechnisch auf dem neusten Stand....alles wie immer. 
                                    Sorry...mir gefällt's...neue Staffel?   Sofort!
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                                    • am melden

                                      Blödsinn, die Serie wirktsächlich nicht immer aus einem Guss, macht aber Spass und darf gerne weitergehen. Obwohl ich fast alle Startrekserien gesehen habe, schaue ich sowas nicht in einem grossen Kontext. Eher stören mich die kurzen Staffeln und solche oberlehrerhaften Kommentierungen. Man muss ja nicht eine Serie zu Ende sehen, wenn man unzufrieden ist. Lieber Dicovery als nichts!
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