„Andor“: Die einzige der bisherigen „Star Wars“-Serien, die es wirklich gebraucht hat? – Review

    Auftaktstaffel überzeugt mit originellem Ansatz und dunklem Tonfall

    Marcus Kirzynowski
    Rezension von Marcus Kirzynowski – 26.11.2022, 18:09 Uhr

    „Star Wars: Andor“ mit Diego Luna (r.) und Stellan Skarsgard (l.) – Bild: Lucasfilm/Disney+
    „Star Wars: Andor“ mit Diego Luna (r.) und Stellan Skarsgard (l.)

    Innerhalb des „Star Wars“-Kontextes musste man die Serie „Andor“ schon eher zu den gewagteren Projekten rechnen: ein Prequel über die Vorgeschichte einer Figur, die vorher nur in einem einzigen Film auftauchte und an dessen Ende auch gleich ums Leben kam. Hatte nun wirklich irgendein Fan darauf gewartet, mehr von diesem Cassian Andor (Diego Luna) zu sehen? Zumal schon jener Standalone-Film „Rogue One: A Star Wars Story“ nicht gerade zu den beliebtesten Beiträgen des Franchise zählt. Nach der zwölften und letzten Folge der ersten Staffel muss man allerdings feststellen, dass das Konzept aufgegangen ist. Insgesamt ist „Andor“ wahrscheinlich sogar die bisher beste Streamingserie aus der weit, weit entfernten Galaxis.

    Was wird in „Andor“ erzählt?

    Eigentlich eine klassische Heldenreise, aber mit einem Antihelden. Ein gesellschaftlicher Außenseiter und Ausgestoßener wird ständig vom Schicksal – oder um es weniger pathetisch auszudrücken, einfach von seinem Pech – gebeutelt, gerät nacheinander von einer scheinbar ausweglosen Situation in die nächste, verliert gerade erst gewonnene Verbündete gleich wieder und geht doch gestärkt aus allen Widrigkeiten hervor. Am Ende (der ersten Staffel) hat er ein (vorläufiges) Ziel gefunden, das seinem bisher rast- und weitgehend freudlosen Leben einen Sinn geben könnte: den Kampf gegen die Diktatur des Imperiums.

    Die Hindernisse, die er bis dahin überstehen muss, sind ein privater Sicherheitsdienst auf seinem zweiten Heimatplaneten Ferrix, einer ärmlichen Arbeiterwelt, eine Undercover-Kamikaze-Mission in einer imperialen Garnison auf dem sonst nur von Hirten bewohnten Planeten Aldhani und eine faktisch lebenslange Haftstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis auf Narkina 5, wo er unter menschenunwürdigen Bedingungen Zwangsarbeit verrichten und dahinvegetieren muss. Jedes Mal schafft er das scheinbar Unmögliche: trotz einer überwältigenden Übermacht zu überleben und zu entkommen. Gleichzeitig gewinnt er dadurch Einblicke in das perfide, menschenverachtende System des Imperiums, die seinem vorher eher unbestimmtem Zorn eine Richtung geben. Er lernt schrittweise, dass es vielleicht doch wichtigere Dinge geben könnte, als immer nur seine eigene Haut zu retten.

    Untypischer Antiheld: Cassian Andor (Diego Luna) Disney+

    Mit welchen Figuren wird erzählt?

    Die Titelfigur Cassian Andor ist einerseits ein Antiheld in der Tradition von Han Solo oder Lando Calrissian. Andererseits ist er deutlich abgestumpfter und skrupelloser als diese. Gleich in der Auftaktfolge erschießt er kaltblütig einen wehrlosen Widersacher, der ihn um Gnade anfleht. Andor ist von Beginn an ein Mann, der nicht mehr viel zu verlieren hat. Bereits als Kind hat ihm das Imperium seine Familie, seinen eigentlichen Heimatplaneten und seine Kultur geraubt. Seine Ersatzfamilie besteht aus einer ältlichen Schmugglerin und einem Droiden. Er ist ein kleiner Dieb, der sich mehr schlecht als recht durchschlägt. Und im Laufe der zwölf Episoden wird es für ihn immer noch schlimmer. Anders als die Skywalkers, Solos und Palpatines der Kinofilme hat Andor aber auch keine überragenden Fähigkeiten – er verfügt nicht über die Macht, ist kein grandioser Pilot oder Schütze, hat nicht einmal besonderen Charme. Er ist einfach nur ein Niemand am unteren Rand der Gesellschaft.

    Das trifft auch auf fast alle anderen wichtigen Figuren der Serie zu. Die Guten sind hier – mit Ausnahme der Senatorin Mon Mothma (Genevieve O’Reilly) – kleine Händler, Arbeiter oder Strafgefangene. Die Gegenspieler sind diesmal auch keine abgrundtief bösen und übermächtigen Sith-Lords, nicht einmal führende Generäle oder Grand Moffs – die imperiale Geheimdienstoffizierin Dedra Meero (Denise Gough) und der unehrenhaft entlassene Sicherheitsdienst-Inspektor Syril Karn (Kyle Soller) sind kleine Rädchen im Getriebe des Systems, die eher an ihren eigenen Karrieren interessiert sind als an irgendeinem übergeordneten Ziel. Sie gehören zu jener Kategorie Beamter, die, sollten sie irgendwann nach Sturz des Systems vor ein Gericht gestellt werden, argumentieren würden, sie hätten doch nur ihre Pflicht getan und nichts von den Verbrechen gewusst, die die Regierung organisiert habe.

    Kleines Rädchen im imperialen Getriebe: Syril Karn (Kyle Soller) Disney+

    Welche Welt wird in „Andor“ gezeigt?

    Die Wahl der Hauptfiguren geht Hand in Hand mit der Welt, die die Serie entwirft. Zum ersten Mal sehen wir ausgiebig die proletarischen Ecken des „Star Wars“-Universums, jene Planeten, die die ganze Galaxis am Laufen halten: gigantische Industrieplaneten, ausgebeutete Minenplaneten, sterile Gefängniskomplexe, in denen im Akkord Teile für den Todesstern zusammengeschraubt werden. Es ist eine düstere und dreckige Welt, weit entfernt von den Palästen auf Alderaan und Naboo. Aber auch das Imperium erscheint hier als Bürokratie, die selbst für deren Mitarbeiter trostlos wirkt. Ob sich Meero in endlosen Meetings mit intriganten und uneinsichtigen Kollegen herumschlagen oder Karn nach seinem Neuanfang in einem kafkaesken Großraumbüro stupide Aufgaben erfüllen muss: von der bedrohlichen Faszination eines Darth Vader und anderer imperialer Führer ist hier nichts zu spüren. Das Imperium ist wie jede reale Diktatur letztlich ein totalitäres System, das jeden auffrisst, der es nicht selbst ganz nach oben schafft.

    Wie wird das inszeniert?

    Atmosphärisch weitgehend dunkel. Zwar darf auch hier ein liebenswerter Droide nicht ganz fehlen, aber der ist auch fast das einzige Zugeständnis an jüngere Zusehende und die Spielzeugindustrie. Lockere Sprüche wie die eines Han Solo findet man in „Andor“ nicht, angesichts ihrer Situation würden sie den Figuren auch im Hals steckenbleiben. Es gibt auch keine CGI-generierten lustig aussehenden Aliens, die die Straßen bevölkern würden. Mehr als die anderen „Star Wars“-Serien für Disney+ arbeitet diese mit herkömmlichen Effekten und Hintergründen. Dadurch wirkt sie optisch ziemlich old-school, was aber auch besser zur ursprünglichen Filmtrilogie passt als die optisch überfrachtete Prequel-Trilogie und teils auch die anderen Streamingserien.

    Kämpft nicht nur gegen Rebellen, sondern auch gegen störrische Kollegen: Dedra Meero (Denise Gough) Disney+

    Am auffälligsten ist aber, dass Wörter wie Jedi oder „die Macht“ in der gesamten Staffel kein einziges Mal fallen. Wie schon in „Rogue One“ spielen diese für das Franchise so typischen Konzepte in „Andor“ keinerlei Rolle. Einerseits kann man sich fragen, ob das dann überhaupt noch „Star Wars“ ist, andererseits wirkt die Erzählung dadurch sehr geerdet. Diese Serie ist zur Abwechslung mal kein Märchen für Erwachsene, sondern eine fast schon realistische Parabel über Diktatur und Widerstand und „echte“ Science-Fiction statt Fantasy.

    Wie fällt das Fazit aus?

    „Andor“ scheint die Serie zu sein, die professionelle KritikerInnen und „Star Wars“-Fans der ersten Stunde lieben, während sie gleichzeitig am wenigsten Massen-Appeal hat. Sie ist über weite Strecken eben nicht eine weitere Variation des Immergleichen, versucht nicht wie etwa „Obi-Wan Kenobi“, erzählerische Lücken zu füllen, die es gar nicht gab, sondern zeigt das bekannte Universum aus einer zuvor weitgehend unbekannten Perspektive. Innerhalb der etablierten Geschichte vom Aufstieg und Fall des Imperiums erzählt sie quasi Geschichte von unten, aus Sicht der einfachen Menschen, die in den Geschichtsbüchern nicht erwähnt werden und doch ihre Rollen gespielt haben. Trotz einiger dramaturgischer Längen und Holprigkeiten funktioniert das erstaunlich gut. Wenn es eine der bisherigen „Star Wars“-Serien wirklich gebraucht hat, dann wohl diese.

    Dieser Text basiert auf der Sichtung der kompletten ersten Staffel von „Andor“.

    Meine Wertung: 4/​5

    Die gesamte erste Staffel der Serie ist bei Disney+ verfügbar. Die Dreharbeiten zur zweiten Staffel sind gerade angelaufen – sie bringt die Handlung bis an den Film „Rogue One: A Star Wars Story“ und wird wohl 2024 erscheinen (fernsehserien.de berichtete).

    Über den Autor

    Marcus Kirzynowski ist Düsseldorfer Journalist und Serienfreund; wuchs mit "Ein Colt für alle Fälle", "Dallas" und "L.A. Law" auf; Traumarbeitgeber: Fisher & Sons, County General Notaufnahme; die Jobs auf dem Battlestar Galactica und im West Wing wären ihm hingegen zu stressig; Wunschwohnort: Cicely, Alaska. Schreibt über amerikanische und europäische TV-Serien sowie andere Kultur- und Medienthemen, u.a. für fernsehserien.de und sein eigenes Online-Magazin Fortsetzung.tv.

    Lieblingsserien: Six Feet Under, Emergency Room, The West Wing

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      Warum zählt Rogue One nicht gerade zu den beliebtesten Filmen? Ich dachte doch.... beliebter als die Sequel-Trilogie allemal...
      • am

        Ich stimme voll zu. Mir hat Andor auch extrem gut gefallen, gerade weil der Erzählton viel ernsthafter und "realistischer" war. Mir gefällt auch das langsame Erzählen gut. Ich habe alle Folgen verschlungen und werde sich noch einmal schauen. Mir gefällt aber auch The Mandolorian extrem gut. Manche hier tun so, als müsste man sich entscheiden. Nein, Mado ist all-age-Unterhaltung, Andor ist für ein erwachsenes Publikum, beides ist auf seine weise großartig. Ich finde es toll, dass diese Star-Wars-Welt wirklich anfängt zu leben und verschiedene Perspektiven öffnet. Das Star-Wars-Universum ist so groß und bunt. Es verträgt das :-))
        • am

          Niemand muss sich entscheiden, aber das ändert nichts daran, dass die erste Staffel sehr behäbig ist.

          Warum immer so ein Totschlagargument wie "ist halt für Erwachsene" kommt, muss sich jemanden, der zum Beispiel "Game of Thrones" von Anfang an liebte, nicht erschließen.
      • (geb. 1976) am

        Es ist immer wieder interessant wie sehr die Meinung von echten Fans und die Meinung selbsternannter Kritiker auseinander geht. Ich persönlich bin inzwischen soweit, dass ich mir nur noch Filme und Serien anschaue die von Kritikern als schlecht bezeichnet wurden.

        Was Andor angeht kann man allen Fans nur zustimmen. Die Serie kommt nicht in Fahrt und man muss ewig rumrätseln um was es sich bei der angeblichen Story handelt.
        Was den Vergleich mit anderen SW-Serien durch den Kritiker angeht hinkt dieser alleine durch den Fakt gewaltig, dass es sich bei Andor um die erst echte Serie in normaler Staffellänge handelt. Hätte man Obi-Wan Kenobi genauso viel Zeit eingeräumt hätte man dort zum Beispiel eine deutlich bessere Story aufbauen können.

        Also Herr Kirzynowski lieber noch mal überlegen und dann kommentieren.
        • am

          Interessant. Was definiert denn einen echten Fan, und was einen selbsternannten Kritiker?
          Bedeutet das, dass ein echter Fan Andor nicht gut finden darf? Oder ist am Ende des Tages der "echte Fan" auch nur ein selbsternannter "echter Fan"?
          Also Herr MarkoP, erleuchte uns, oder wie ein "echter Fan" sagen würde; führe uns aus der dunklen Seite der Macht.
        • (geb. 1966) am

          Danke Phantomias, du sprichst mir aus der Seele.
          Ich bin immer wieder überrascht davon wie ungehalten sogenannte Fans reagieren, wenn jemand nicht ihre Meinung vertritt. Eigentlich müsste doch jedem Leser hier klar sein, dass alle Kritiken und alle Kommentare letztlich nur Meinungen sind. Oder Ausdruck des persönlichen Geschmacks. Und über Geschmack lässt sich nun mal nicht streiten.
      • (geb. 1987) am

        Star Wars ist kein Märchen für Erwachsene, sondern für Kinder.
        In den 80ern waren es Kinder, die Star Wars zu Star Wars machten und diese Kinder sind jetzt groß.

        Andor ist ein klasisches Märchen für Erwachsene. Ernst, rebellisch, hart erklärt es, wie selbst "der Kleine Mann" irgendwann gegen Unterdrückung und Knechtschaft aufsteht.
        Cassian (und auch anderen) mussten zuerst die Augen geöffnet werden, bevor man sich gegen den übermächtigen Gegner wendet.
        Andor ist eine herrliche Abwechselung zu den immer alberner gewordenem Rest.
        Wer auf wild blinkende und hupende Roboter, niedliche Aliens, dümmliche "Ich hab' da ein ganz mieses Gefühl" Sprüche oder das "WOOOOOOOOOOOHHHH!!!!" steht, wird in den neuen Jump-and-Run- Filmen, bei Mandalorian oder den Zeichentrickfilmen glücklich.
        Aber wie bei Batman kommt nach all dem quietschbunten Zirkusnummern auch mal was Ernstes um die Ecke, das viele Erwachsene anspricht.
        Warum nicht?
        • am

          Lol, 70-80 Prozent der damaligen Kinogänger 1977/78 (erster Star Wars Film) waren junge Erwachsene !!! Die Kinder kamen erst im Schlepptau mit an und sind dann vor allem mit den VHS Sachen aufgewachsen.
      • am

        Ich bin Jahrgang 1969 und wirklich ein Star Wars Fan der erste Stunde. Aber Andor kann ich einfach nichts abgewinnen. Die Serie ist ein langweilig und uninteressant. Einfach schlecht. Zudem sind die meisten Darsteller bestenfalls zweitklassig. Ich habe zwar die erste Staffel durchgehalten aber jetzt bin ich raus.
        Ich genieße jetzt einfach die Vorfreude auf die dritte Staffel von THE MANDALORIAN,
        • am

          Ich bin ein großer SW-Fan und mir gfielen die Serien, sogar einige Animes, sehr gut. Als ich den Trailer von Andor sah, waren die Erwartungen groß, wobei für mich Rogue One sowieso der besten SW-Film ever ist. Klar, Andor ist anders, ist dreckig und keine High-Class-Serie, doch Andor ist grotten Langweilig und Zäh! Es passiert einfach nix, es entwickelt sich nicht weiter. Ich habe mir diese erste Steffel mit seinen 12 Episoden angeschaut, werde aber die weiteren nicht mehr anschauen. Ich habe mich von Folge zu Folge gequält. In 12 Episoden nur 3 Actionszenen ist einfach zu wenig. Es muss auch nicht immer Action sein, wenn es wie bei Game of Thrones oder House of the Dragon zumindest Spannend ist, aber noch nicht mal das ist Andor! Wirklich Schade, wie man hier eine gute Idee so vermasselt hat.
          • am

            Allerdings soll die zweite Staffel mit ihren 12 Folgen fünf Jahre bis zur Handlung von Rogue One abarbeiten.
            Da kann man doch davon ausgehen, dass es wesentlich flotter wird. Ich werde mir die zweite Staffel deshalb definitiv anschauen.
        • am

          Auch ich bin STAR WARS-Fan der ersten Stunde und mir gefiel auch ROGUE ONE sehr gut.

          ANDOR kommt aber einfach nicht in Fahrt.

          Die Serie ist ein Beispiel dafür, dass die Summe guter Einzelteile nicht unbedingt ein gutes Ganzes ergeben müssen. Viele Charaktere haben mir gefallen, aber die Geschichte hat zu viele Längen. Insbesondere der Handlungsstrang im Hochsicherheitsgefängnis hat die Haupthandlung total ausgebremst.
          Da hat mir THE MANDALORIAN erheblich besser gefallen.
          • am

            Die Aussage von Herrn Kirzynowski, dass Rogue One eher zu den unbeliebteren Filmen der Fans gehört, ist übrigens komplett falsch. Der ist nach der Original Trilogie der beliebteste SW-Film. So ist das richtig
          • (geb. 1966) am

            Soweit ich das recherchieren konnte: Die Original Trilogie ist inflationsbereinigt die finanziell erfolgreichste Trilogie. Bei den weltweiten Kinobesucherzahlen ist die letzte Trilogie die erfolgreichste. Von den Star Wars Filmen aus den 10er-Jahren liegt Rogue One beim finanziellen Erfolg an vierter Stelle. Bei den Kritikern liegt er mal an zweiter Stelle nach 'Das Imperium schlägt zurück' (unter Kritikern einhellig der beste Star Wars Film), mal an dritter Stelle nach 'Krieg der Sterne'. Ich persönlich sehe ihn inhaltlich mehr als einen genial gemachten SiFi-Kriegsfilm im Stile von 'Das dreckige Dutzend' denn einen Star Wars Film. Aber die Optik, die Machart ist definitiv großes Kino auf dem Niveau der ersten beiden Star Wars Filme.
        • am

          Ich bin auch Star Wars Fan seit gut 35 Jahren.
          Die Staffel war ok, mehr nicht. Verstehe die positiven Kritiken nicht ganz. Der hat gute Ansätze, das alles wird aber viel zu behäbig erzählt. Beispiele sind die ersten Folgen, die man in einer hätte packen können. Genau wie die Folgen 4 und 5, so wie die Übergangsepisode Nr. 7, die man gestrafft lieber hätte aufteilen sollen.
          Dazu gesellt sich meine Kritik, dass Star Wars IMMER Pulp war. Das geht bei Andor alles flöten, dieses spezielle Star Wars Feeling.
          Ne, "The Mandalorian" ist da um Klassen besser und auch mit "Das Buch von Boba Fett" hatte ich mehr Spaß.
          Im Übrigen finde ich aber "Rogue One" absolute Spitze und hoffe, dass die zweite Staffel von "Andor" dem auch näherkommt.
          Diego Luna finde ich als Andor auch gut, genau wie im besseren Film oder auch in Narcos: Mexico.
          • (geb. 1966) am

            Als Pulp Fiction bezeichnet man Groschenromane, Schundliteratur, billig gemachte Fließbandproduktionen. Wie kann man darauf kommen, dass Star Wars immer Pulp war?
            Ganz im Gegenteil, Star Wars war immer pompös, aufwändig, neu, großartig und einzigartig. Auch wenn die drei Trilogien qualitativ unterschiedlich sind und nur die erste wirklich originell im Sinne von nie dagewesen war.
        • (geb. 1980) am

          Die letzte Folge rund um die Beerdigung war einfach nur Episch. Nach dem Abspann kommt übrigens noch was.
          • am

            Danke für die Info mit dem Abspann, hätte ich sonst nicht gesehen! Tolle Serie, schließe mich der Kritik des Review Autors nahtlos an. Freue mich auf die 2te Staffel!

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