Etwas über drei Monate nach Bestellung der fünften Staffel des Netflix-Erfolgs „The Lincoln Lawyer“ hat der Streamingdienst nun angekündigt, dass es sich dabei um die letzte Staffel der Serie handeln wird. Das kommt nur halbwegs überraschend: Einerseits gäbe es noch eine weitere Buchvorlage, um die Geschichte um Mickey Haller (Manuel Garcia-Rulfo) weiterzuerzählen, andererseits sind fünf Staffeln für die Entscheider bei Netflix schon eine obere Grenze.
Die Ko-Showrunner Ted Humphrey und Dailyn Rodriguez haben sich in einem Statement versöhnlich mit dem Ende geäußert: Es erlaube ihnen, der Geschichte um Mickey ein rundes Ende zu geben, was für sie immer eine Hoffnung gewesen war.
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Die fünfte Staffel der Serie ist vom Roman „Resurrection Walk“ inspiriert, dem siebten Band der „Lincoln Lawyer“-Buchreihe. Aktuell hat Connelly in der Reihe acht Bücher veröffentlicht, den letzten 2025. In der Geschichte bittet Artemisia „Emi“ Finch (frischgebackene Hauptdarstellerin Cobie Smulders) darum, eine zu Unrecht verurteilte Frau freizubekommen. In einer Staffel, in der familiäre Bindungen und vergrabene Geheimnisse zentrale Rollen spielen, erklärt sich der titelgebende Anwalt bereit, die Rechtmäßigkeit des Freiheitsentzuges von einem Gericht prüfen zu lassen, um ein sechs Jahre altes Mordurteil aufzuheben. Je tiefer Mickey gräbt, desto finsterer sind jedoch die Kräfte, denen er sich gegenübersieht.
„The Lincoln Lawyer“ ist eine Produktion der A+E Studios im Auftrag von Netflix. Als Schöpfer und ausführender Produzent fungiert David E. Kelley. Showrunner sind Rodriguez und Humphrey, der bei der Entwicklung der Serie mitwirkte. Beide treten ebenso wie Vorlagengeber Michael Connelly, Ross Fineman, Barry Jossen, Tana Jamieson und Matthew J. Lieberman als Executive Producer in Erscheinung.
Wenn Netflix die Serie absetzt, könnte Amazon doch zuschnappen. die Serie retten und endlich ein Crossover mit Bosch durchführen und beide Serien Fortsetzen.
Vritra am
Na, leider ist die Serie durchwachsen. Die erste Staffel war top, die zweite noch ordentlich, an die dritte kann ich mich kaum noch erinnern und die aktuelle, wieder bessere vierte Staffel bestand aus Klischees und war vorhersehbar. Ich würde vermuten, dass das auch allen aufgefallen ist, die keine Hardcore-Fans der Serie/Romane sind, weshalb sicher auch die Abrufzahlen die Kosten nicht mehr rechtfertigen. Bei Netflix wird ja inzwischen eher der Taschenrechner gezückt, als großartige Serien oder Filme zu produzieren; leider.
So freue ich mich auf eine hoffentlich fulminante Abschlussstaffel und darüber, dass die Stoffe nicht völlig zu Tode gemolken werden. Fünf Staffeln wären so mancher Serie, die deutlich länger lief, besser zu Gesicht gestanden. Meist fällt den Autoren darüber hinaus sowieso gar nichts mehr Erzählenswertes ein.