[UPDATE] Überraschende Nachfolge bei „München Mord“: Sie wird die neue Chefin
[UPDATE] Überraschende Nachfolge bei „München Mord“: Sie wird die neue Chefin
Kabarettistin wird Nachfolgerin von Christoph Süß in ZDF-Krimireihe
Glenn Riedmeier – 16.08.2026, 11:55 Uhr (erstmals veröffentlicht am 27.07.2026)
Die neue kommissarische Leiterin Dr. Linda Hösl (Eva Karl Faltermeier, 2. v. r.) bringt ihren Ludwig Schaller (Alexander Held, l.), Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen, 2. v. l.) und Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier, r.) Kuchen ins Büro.
Seit der ersten Folge aus dem Jahr 2014 gehörte er fest zum Cast von „München Mord“: Christoph Süß als Kriminaloberrat Helmut Zangel. Doch Ende 2025 wurde bekannt, dass der Schauspieler und „quer“-Moderator aus persönlichen Gründen aus der erfolgreichen ZDF-Krimireihe aussteigt. Bislang war unklar, wer in seine Fußstapfen tritt. Nun steht fest, dass seine Nachfolge weiblich und mit kabarettistischem Hintergrund ist: Eva Karl Faltermeier steigt als neue Chefin ein. Dies bestätigte Produzent Sven Burgemeister von TV60Film gegenüber dem Münchner Merkur und der tz.
Demnach wird Eva Karl Faltermeier die neue Kriminaloberrätin Dr. Linda Hösl verkörpern und neue Chefin der Ermittler Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) und Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) sein. Ihren ersten Auftritt wird sie in der 23. Folge haben, die den Titel „Die Stadt, die es nicht gibt“ trägt und am 22. August im ZDF ausgestrahlt wird.
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Eva Karl Faltermeier kannte ‚München Mord‘ schon sehr gut und hat sich über die Anfrage gefreut, so Burgemeister gegenüber dem Münchner Merkur. In so eine Rolle und in einen Charakter wächst man mit der Zeit hinein und entdeckt immer mehr Möglichkeiten. Bei der Entscheidung habe den Produzenten motiviert, dass sie ihr Publikum in ihren Bühnenprogrammen leichtfüßig einhakt und mitnimmt, weil sie eine besondere Aura der Strenge und Unberechenbarkeit mit Intensität in der direkten Ansprache erzeuge.
Auf diese Weise habe Eva Karl Faltermeier einen unverwechselbaren Humor für ihre Bühnencharaktere kreiert. Sie könne jeden im Publikum gewinnen und abholen. Sie ist mutig, sie traut sich viel. Unser Ensemble in ‚München Mord‘ braucht genau das: mutige Partner, so Burgemeister weiter. Obwohl sie hauptberuflich eher Solokünstlerin ist, will sie sich entwickeln und Teamplayer sein, sie will probieren und sich im Schauspiel stärker fordern. Wir sind also sehr froh, dass wir uns mit Energie und Neugier mit ihr darauf einlassen dürfen. Das ist eine tolle Chance für uns alle.
Eva Karl Faltermeier als Dr. Linda Hösl ZDF/Susanne Bernhard
Eva Karl Faltermeier sagte gegenüber der Mediengruppe in der Montagsausgabe: Es ist natürlich eine wahnsinnige Ehre, in so eine spitzenmäßige Serie einsteigen zu dürfen. Über ihre Rolle verrät sie: Frau Dr. Hösl ist alles: dynamische Karrieristin, eine Oberpfälzerin, eine Kumpelin und eine strenge Vorgesetzte. Richtig schlau wird noch niemand aus ihr.
Die studierte Germanistin und Politikwissenschaftlerin Eva Karl Faltermeier war 2016 zunächst Teil des Gruppenkabaretts „Dreiviertelhack“ im Regensburger STATT-Theater, bevor sie ab 2018 erste Solo-Auftritte im „Vereinsheim Schwabing“ absolvierte und auf Poetry-Slam-Veranstaltungen auftrat. 2019 ging sie mit ihrem ersten Bühnenprogramm „Es geht dahi“ auf Tour, 2021 veröffentlichte sie ihr erstes Buch „Der Grant der Frau. Geschichten einer unterschätzten Emotion“. Im gleichen Jahr erhielt sie den Förderpreis beim „Bayerischen Kabarettpreis“ und beim „Hessischen Kabarettpreis“ sowie den Jury-Preis „Frühreif und Verdorben“ beim „Prix Pantheon“. Seit 2023 präsentiert sie im BR Fernsehen ihre eigene Personalityshow „Karlsplatz“.
Die ersten zwei „München Mord“-Folgen mit Eva Karl Faltermeier sind bereits produziert. Im Herbst starten die Dreharbeiten zum nächsten 90-Minüter. Ihr Einstand in der 23. Folge, die am 22. August ausgestrahlt wird, ist auch aus einem anderen Grund von besonderer Bedeutung: In jener Episode wird zum letzten Mal Alexander Held als Hauptkommissar Ludwig Schaller zu sehen sein.UPDATE: Der letzte Auftritt von Alexander Held findet doch erst in Folge 24 mit dem Titel „Das Recht auf Glück“ statt, die bereits am Samstag, den 15. August bei ZDF.de veröffentlicht wurde. Einen TV-Termin hierfür gibt es noch nicht. Der Schauspieler ist am 12. Mai im Alter von 67 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben (fernsehserien.de berichtete).
Für mich die bisher beste Folge. Habe sie sehr genossen und da ich sowieso ein großer Fan von Eva Karl Faltermeier bin, freue ich mich auch auf die folgenden Sendungen. Natürlich wird die Lücke, die Alexander Held hinterlässt, nicht 1:1 gefüllt werden, aber man kann es ja auch anders gut hinbekommen. Ich bin gespannt.
Didi1955 (geb. 1955) am
Ohne Herrn Held als Schaller sollte die Serie eingestellt werden. Und Frau Faltermeier ist eine Fehlbesetzung.
Old School am
Also nichts gegen Karl-Faltermeier als Stangl-Nachfolgerin, aber nach dem Tod von Held hätte ich gedacht die Beiden (Heerwagen und Mittermeier) halten es wie nach dem Tod von Mühe im Der letzte Zeuge. 😒 Schaumer mal! Einmal ist ja der Gelbwurst-Gourmet noch dabei.
User 1358344 am
Ich bin auch gerade sehr überrascht, Old School.
Fernsehsenf am
Ja eben. Wozu noch eine neue Chefin präsentieren, wenn es mit der Serie, gefühlt, sowieso nicht weitergehen kann? (kopfkratz)
User 1751781 am
Nachdem in den aktuellen Folgen mit Eva-Karl Faltermeier auch Alexander Held noch mitspielt, ist die Entscheidung offensichtlich weit vor dessen unerwarteten Tod erfolgt. Ich kann mir auch kein München Mord ohne Ludwig Schaller vorstellen, bin da aber offen, wie entschieden wird. Hubert ohne Staller funktioniert ja auch ganz gut, obwohl es natürlich nicht mehr das Gleiche ist wie vorher. Trotzdem: Alexander Held fehlt einfach.