„Alpentod“: Krimireihe mit Veronica Ferres geht weiter

Koproduktion von RTL und ServusTV mit Tim Oliver Schultz und Salka Weber

Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier – 10.09.2026, 17:25 Uhr

„Alpentod – Ein Bergland-Krimi“: Drehstart zu den Folgen 5 und 6 – Bild: RTL/Johannes Jank
„Alpentod – Ein Bergland-Krimi“: Drehstart zu den Folgen 5 und 6

Im Rahmen seines „tödlichen Dienst-Tags“ hat RTL im Frühjahr 2025 „Alpentod – Ein Bergland-Krimi“ an den Start gebracht. Die Koproduktion mit ServusTV ist mit Veronica Ferres, Tim Oliver Schultz und Salka Weber in den Hauptrollen prominent besetzt und konnte mit den bisherigen vier Folgen in Spielfilmlänge quotentechnisch überzeugen. Somit überrascht es wenig, dass die Reihe fortgeführt wird. Zwei weitere 90-Minüter entstehen derzeit in Hallein und Salzburg.

Veronica Ferres („The Unholy Trinity“, „Die Frau vom Checkpoint Charlie“) verkörpert in „Alpentod“ die resolute und schlagfertige Ermittlerin Birgit Reincke, die mit Anfang 50 ihren Job vermeintlich an den Nagel gehängt hat. An ihrer Seite ermitteln Jonas Becker (Tim Oliver Schultz; „Systemfehler“, „Club der roten Bänder“), ein angriffslustiger und impulsiver Kripo-Neuling, und Dr. Marie Sonnleitner (Salka Weber; „Deadlines“, „Oh Hell“), eine brillante Wissenschaftlerin aus dem benachbarten Salzburg, die mit scharfem Verstand und ungewöhnlichem Blick auf Tatorte und Zusammenhänge ausgestattet ist. Die drei Underdogs werden gerade wegen ihrer Differenzen zum unschlagbaren Trio und nehmen jede noch so kleine Fährte auf, um Verbrechen zu lösen.

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Im ersten neuen Fall „Tod Ex Machina“ führt ein mysteriöser Mord Birgit Reincke und Jonas Becker tief in die Berchtesgadener Bergwelt. In einem abgelegenen Flussbett wird die Leiche des jungen Ole Dollhopf entdeckt. Mithilfe der archäologischen Funde von Dr. Marie Sonnleitner stoßen die Ermittler auf die Spur einer abgeschotteten Aussteigergemeinschaft, längst vergessener Vermisstenfälle und heftiger Proteste gegen den Bau eines hochmodernen Rechenzentrums.

Die zweite neue Folge trägt den Titel „Keiner kommt davon“. Ein Mord in einem traditionsreichen Sägewerk markiert für Birgit Reincke und Jonas Becker den Beginn eines Falls, der schon bald weit über die Grenzen des Betriebs hinausreicht. Die Ermittlungen führen zu illegalen Holzgeschäften, einem österreichischen Großhändler und einem weiteren Todesfall, der bislang als Unfall galt. Die Spur führt über die deutsch-österreichische Grenze bis nach Salzburg. Dort gerät auch der renommierte Rechtsmediziner Prof. Martin Naber ins Visier – ein alter Weggefährte von Dr. Marie Sonnleitner.

In weiteren Rollen spielen Karl Markovics, Murathan Muslu, Heiko Ruprecht, Marcel Mohab, Sami Loris, Kathrin Anna Stahl, Victoria Mayer, Michael Rast und Stefan Murr mit. Neu im Cast dabei ist außerdem Nachwuchsschauspielerin Laura Schlittke als Birgits Tochter Julia Reincke.

Gedreht wird bis Oktober in Hallein, Salzburg und Umgebung. Regie führt Tim Trageser nach Drehbüchern von Sabine Leipert und Ben Roessel für „Tod Ex Machina“ sowie von Andreas Brune und Sven Frauenhoff für „Keiner kommt davon“. Als Produktionsfirma steht die Warner Bros. International Television Production Deutschland GmbH im Auftrag von RTL und ServusTV hinter der Reihe. Die Moonlake Entertainment GmbH fungiert als ausführende Service-Produktion. Gefördert wird die Reihe durch FISA+ und Film in Austria (ABA) sowie die Filmförderung des Landes Salzburg. Die Ausstrahlung der beiden neuen Folgen ist für Frühjahr 2027 am „Tödlichen Dienst-Tag“ bei RTL geplant. Vorab werden sie auf dem Streamingdienst RTL+ abrufbar sein. In Österreich werden die beiden Fälle ebenfalls im kommenden Frühjahr am Samstagabend bei ServusTV zu sehen sein.

Mit seinen Krimireihen erreicht RTL – wie auch ARD und ZDF – vor allem das ältere Publikum. Dies war auch bei den bisherigen Folgen von „Alpentod“ nicht anders. Mehr als 3 Millionen Zuschauer waren bei den einzelnen 90-Minütern mit dabei. Bei den 14- bis 49-Jährigen war das Interesse hingegen deutlich verhaltener. Die im Frühjahr 2026 gezeigten Episoden 3 und 4 kamen in der jungen Zielgruppe lediglich auf weniger als 6 Prozent Marktanteile.

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