• Quoten: Neuer „Club der roten Bänder“ und „Sommerhaus“ starten ausbaufähig

    200. Ausgabe von „TV total“ siegt bei Jüngeren, ARD-Serien insgesamt

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 09.09.2026, 09:52 Uhr

    „Club der roten Bänder – Die neue Generation“ – Bild: RTL/Boris Breuer
    „Club der roten Bänder – Die neue Generation“

    Am gestrigen Dienstagabend ging bei VOX die neue Generation vom „Club der roten Bänder“ auf Sendung – der Auftakt verlief aus Quotensicht allerdings ausbaufähig: Mit 180.000 und 160.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren standen nur Marktanteile von 6,2 und 5,2 Prozent zu Buche, die Gesamtreichweiten betrugen 570.000 und 500.000. Das sind deutlich schwächere Werte, als die Ursprungsserie schon zu deren Start 2015 verzeichnete, allerdings muss man bedenken, dass die ersten beiden Folgen bereits seit zwei Wochen bei RTL+ bereitliegen. Wie es dort läuft, ist aktuell noch nicht bekannt.

    Mau kehrte auch „Das Sommerhaus der Stars“ bei RTL zurück: 200.000 Jüngere hatten eingeschaltet, mehr als 7,7 Prozent waren nicht drin. Insgesamt wurden 810.000 Zuschauer gezählt, nur einmal waren es bislang weniger. Da die Realityshow aber bei RTL+ zu einem der erfolgreichsten Formate zählt, dürften die linearen Quoten für die Kölner nur bedingte Aussagekraft haben.

    So hatte „TV total“ auf ProSieben leichtes Spiel, das zudem die 200. Ausgabe feierte. Diese sahen 390.000 Zielgruppen-Zuschauer und trieben den Marktanteil auf tolle 13,4 Prozent. Insgesamt entschieden sich 820.000 für die Comedyshow mit Sebastian Pufpaff, also noch einmal 10.000 mehr im Vergleich zum „Sommerhaus“. Der „TV total Stand up Club“ fiel im Anschluss jedoch bereits auf 5,7 Prozent zurück, ehe die ersten beiden Folgen des neuen Abenteuer-Formats „Surviving Amazonas – Die Prüfung der Shanenawa“ gar bei völlig enttäuschenden 3,1 und 3,2 Prozent landeten.

    Insgesamt waren die Serien im Ersten mal wieder nicht zu schlagen: Eine Wiederholung von „Die Kanzlei“ unterhielt zunächst 3,42 Millionen Zuschauer (17,7 Prozent), eine neue Folge von „In aller Freundschaft“ lag anschließend bei 3,27 Millionen (17,2 Prozent). Bei den Jüngeren sprangen gute 7,7 und 8,4 Prozent heraus, auch hier lag man also vor dem „Club der roten Bänder“. Nichts zu melden hatte das ZDF: Der erste Teil der Doku „9/​11 – Die Geiseln des Terrors“ kam nicht über 1,22 Millionen Zuseher und schwache 6,3 Prozent hinaus, ein „frontal spezial“ zum Thema „Die AfD und die Machtfrage“ steigerte sich danach nur leicht auf 1,59 Millionen und 8,3 Prozent. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass es bei den 14- bis 49-Jährigen zu 6,9 und 8,4 Prozent reichte.

    „Navy CIS“ und „Navy CIS: Origins“ verzeichneten derweil in Sat.1 zum Start in den Abend immerhin 7,2 und 6,6 Prozent in der Zielgruppe, die Gesamtreichweiten betrugen 1,06 Millionen bzw. 790.000. Für einen Doppelpack von „Navy CIS: Sydney“ ging es später auf 5,9 und 5,8 Prozent zurück. Die Rückkehr der Sozialdoku „Hartz Rot Gold“ bescherte RTL Zwei überdurchschnittliche 5,1 und 6,3 Prozent, während Kabel Eins mit „Star Trek II – Der Zorn des Khan“ angesichts 2,4 Prozent Schiffbruch erlitt.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      Immer diese Ausrede im Bezug auf RTL+! Zwar ist der Streamingsender weit erfolgreicher als Joyn, dennoch sollte man darauf nicht viel Gewicht legen.

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