The CW setzt „No Tomorrow“ und „Frequency“ endgültig ab

    Beide Serien überlebten ihre erste Staffel nicht

    The CW setzt "No Tomorrow" und "Frequency" endgültig ab – Beide Serien überlebten ihre erste Staffel nicht – Bild: The CW
    Peyton List am Radio in „Frequency“

    Keine Zukunft beim US-Sender The CW haben die beiden Serien „No Tomorrow“ und „Frequency“. Beide starteten im Herbst mit eher mauem Erfolg. Beide Serien erhielten daher keine Aufstockung von 13 auf 22 Episoden, was schon ein sehr schlechtes Omen für ihre Zukunft war (fernsehserien.de berichtete). Einziger Hoffnungsschimmer war die Frage, ob die Serien in der Zweitverwertung bei Netflix in den USA durchschlagende Erfolge würden. Am Ende der Season steht nun fest, dass dies nicht geschehen ist, so dass nun die offizielle Einstellung erfolgte.

    Beide Serien sind in Deutschland noch nicht gezeigt worden. Durch Paketdeals dürfte die ProSiebenSat.1-Gruppe ein Vorkaufsrecht auf die Serien haben.

    Nachdem der Sender frühzeitig die meisten seiner Serien verlängert hatte (fernsehserien.de berichtete), ist nur noch das Schicksal der beiden Mitte der Season mit neuen Folgen ins Programm zurückgekommenen Serien „iZombie“ und „The Originals“ offen. Dabei werden „iZombie“ gute Verlängerungschancen eingeräumt, den „Originals“ mäßige.

    No Tomorrow
    In „No Tomorrow“ glaubt Protagonist Xavier Holliday (Joshua Sasse) fest an den kommenden Weltuntergang durch einen Asteroiden – das nicht als bloße Spinnerei, sondern weil er eine von der Wissenschaft abweichende Meinung zur Flugbahn eines sehr nahe an der Erde vorbeifliegenden Asteroiden hat. Im „Wissen“ um das Datum des kommenden Endes der Erde lebt er sein Leben in vollen Zügen und hat dabei die ansonsten sehr bodenständige Angestellte Evie (Tori Anderson) in seinen Bann gezogen.

    Weitere Hauptrollen in „No Tomorrow“ haben Jonathan Langdon, Sarayu Blue, Jesse Rath und Amy Pietz.

    Frequency
    In „Frequency“ sind die Polizistin Raimy Sullivan (Peyton List) und ihr Vater Frank (Riley B. Smith) gemeinsam auf der Suche nach einem Serienkiller – allerdings getrennt durch eine Zeitdifferenz von 20 Jahren und verbunden über ein Amateurfunkgerät, das die Zeitdifferenz überbrückt.

    Zum Auftakt der Serie kann Raimy mit einer Radiobotschaft verhindern, dass ihr Vater in der Vergangenheit stirbt. Damit setzt sie aber einen Dominoeffekt in Gang, der gleichfalls tragische Auswirkungen auf ihre Gegenwart hat. So müssen Tochter und Vater fortan versuchen, die Geschichte wieder „ins Reine“ zu bringen.

    „Frequency“ ist die Adpation eines gleichnamigen Films aus dem Jahr 2000. Daneben ist es eine von vier Zeitreiseserien, an denen sich die großen US-Sender in diesem Jahr versucht hatten. Nach „Time After Time“ von ABC (fernsehserien.de berichtete) ist es die zweite Absetzung, die beiden anderen Serien („Making History“ bei FOX und „Timeless“ bei NBC) haben nach Branchenberichten nur marginale Chancen auf eine Verlängerung.

    Weitere Hauptrollen in der Serie haben Devin Kelley, Mekhi Phifer, Anthony Ruivivar, Lenny Jacobson und Daniel Bonjour.

    09.05.2017, 08:41 Uhr – Bernd Krannich/fernsehserien.de

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