„That ’90s Show“: Netflix bestellt Fortsetzung von „Die wilden Siebziger“

    Kurtwood Smith und Debra Jo Rupp beherbergen im Sommer 1995 ihre Enkelin

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 09.10.2021, 13:16 Uhr

    Kitty (Debra Jo Rupp) und Red (Kurtwood Smith) in „Die wilden Siebziger“ – Bild: FOX
    Kitty (Debra Jo Rupp) und Red (Kurtwood Smith) in „Die wilden Siebziger“

    Nach „Fuller House“ hat Netflix eine weitere Fortsetzung einer Kult-Sitcom bestellt: „That ’90s Show“. Dabei handelt es sich um eine lose Weiterführung zu „That ’70s Show“ aka „Die wilden Siebziger“: Red und Kitty Forman heißen darin ihre Enkelin Leia für einen ausgedehnten Besuch im Sommer 1995 bei sich in Point Place, Wisconsin willkommen. Die lernt dabei gleichermaßen das Kleinstadtleben wie die neue Generation der örtlichen Jugend kennen.

    Kurtwood Smith und Debra Jo Rupp nehmen dabei ihre Rollen als Red und Kitty wieder auf, zudem fungieren die beiden hier auch als Executive Producer. Ihre Enkelin Leia ist genauer gesagt die Tochter von Eric (Topher Grace) und Donna (Laura Prepon), die Rolle der Enkelin ist aktuell noch unbesetzt. Netflix hat zunächst eine zehnteilige Auftaktstaffel für „That ’90s Show“ bestellt, die als Multi-Camera-Sitcom produziert wird.

    „Die wilden Siebziger“ wurde in den USA zwischen 1998 und 2006 in acht Staffeln mit 200 Folgen bei FOX ausgestrahlt. Nach Deutschland kam die Serie ab 2000 durch RTL, die letzten Staffeln hatten bei Kabel Eins ihre Deutschlandpremiere. Die Serie brachte den Durchbruch für die (damals) jüngeren Darsteller Grace und Prepon ebenso wie für Mila Kunis, Danny Masterson, Ashton Kutcher und Wilmer Valderrama. Neben Smith und Rupp gehörten zudem auch Don Stark, Tanya Roberts und Tommy Chong zu den Hauptdarstellern.

    Wieder mit an Bord sind die ursprünglichen Serienschöpfer Bonnie und Terry Turner, die stilecht auch ihre eigene Tochter Lindsey Turner als zusätzliche Autorin und Produzentin ins Boot geholt haben. Ein weiterer Produzent ist Gregg Mettler, der ebenfalls schon beim Original mitwirkte – während für die beiden in den 1940ern geborenen Turners „Die wilden Siebziger“ bisher eher das Ende der aktiven Karriere war, begann Mettler damals erst und arbeitete zuletzt etwa auch bei „Man with a Plan“ und „Call Me Kat“. Ebenfalls erneut als Produzenten mit an Bord sind Marcy Carsey und Tom Werner, deren Firma das Original herstellte.

    Carsey und Werner hatten auch schon den Ableger „That ’80s Show“ produziert, der mit dem Original aber fast gar keine Überschneidungen hatte und daher eher ein „geistiger Nachfolger“ war. Die Serie hatte es 2002 auch nur auf eine Staffel mit 13 Folgen gebracht.

    Bekanntlich war einer der größeren Comedy-Hits bei Netflix „Fuller House“, das ebenfalls eine Fortsetzung einer erfolgreichen Sitcom war, in diesem Fall „Full House“. In den USA war für Netflix daneben auch die Sitcom „The Ranch“ ein großer Erfolg, in der die „Die wilden Siebziger“-Darsteller Ashton Kutcher und Danny Masterson zentrale Rollen spielten. Daher hatten hier auch diverse Kollegen aus „Die wilden Siebziger“ in Gastrollen vorbeigeschaut, darunter auch Rupp und Smith.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1977) am

      Ich mochte Die wilden Siebziger sehr. Besonders wegen Eric und Donna. Ihre Beziehung war das Salz in der Suppe. Wenn die beiden nicht dabei sind, ist das nicht gerade gut. Ich hoffe trotzdem, dass die Autoren irgendwas daraus machen können.
      • (geb. 1994) am

        bin gespannt ob man wie bei Fuller House paar alte Stars in Cameos zu sehen sein werden...
        • (geb. 1984) am

          Okay. Da bin ich mal gespannt...

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