„StartUp“: Späte Fernsehpremiere für Serie mit Martin Freeman („Sherlock“)

    Sony AXN nimmt Kryptowährungs-Drama ins Programm

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 11.08.2021, 13:58 Uhr

    „StartUp“ mit Martin Freeman (l.) landet bei Sony AXN – Bild: Crackle
    „StartUp“ mit Martin Freeman (l.) landet bei Sony AXN

    Drei Staffeln lang war die Serie „StartUp“ beim amerikanischen Streaminganbieter Crackle zu Hause. In Deutschland war die Serie mit „Sherlock“-Star Martin Freeman und Adam Brody („O.C., California“) bislang lediglich bei Prime Video und Netflix abrufbar. Nun kommt sie aber auch ins lineare Fernsehen. Der Pay-TV-Sender Sony AXN zeigt die zehn Episoden der ersten Staffel aus dem Jahr 2016 ab dem 14. Oktober immer donnerstags um 20:15 Uhr.

    „StartUp“ dreht sich um den korrupten FBI-Agenten Phil Rask (Freeman) und um Nick Talman (Brody), den Sohn eines zwielichtigen Mannes, der auf illegale Art und Weise ein großes Vermögen angehäuft hat. Nick hat dieses Geld nun zum Teil in ein StartUp investiert, mit dem das technische Genie Izzy Morales (Otmara Marrero) die Welt verändern will. Mit einer eigenen, handybasierten Währung sollen Menschen bei ihren Geldgeschäften von Banken unabhängig werden. Leider interessiert sich jedoch vor allem der haitianischer Gangster Ronald Dacey (Edi Gathegi) für die neue Technik und will sie bei seinen illegalen Geschäften einsetzen. Die unterschiedlichen Interessen treffen hart aufeinander.

    Kreiert wurde „StartUp“ von Ben Ketai („Chosen“, „The Expecting“). Martin Freeman war nur in den ersten beiden Staffeln als FBI-Agent Phil Rask zu sehen, dennoch mangelte es auch weiterhin nicht an bekannten Gesichtern. Aber dem zweiten Jahr stieß Ron Perlman („Sons of Anarchy“) zum Hauptcast, im dritten Jahr ist außerdem Mira Sorvino („Hollywood“) als NSA-Agentin Rebecca Stroud mit dabei.

    Die dritte Staffel von „StartUp“ lief bereits im Herbst 2018 bei Crackle. Seitdem wurden keine weiteren Episoden produziert. Crackle gehörte zeitweise zum Sony-Konzern (wie Sony AXN), weswegen das Produktionsstudio Sony Pictures TV dort mehrere Serien herstellte. Allerdings veräußerte Sony in zwei Wellen – im Frühjahr 2019 und Ende 2020 – zunächst die Anteilsmehrheit an Crackle und schließlich alle Anteile an Chicken Soup for the Soul Entertainment..

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