Sonntagsquoten: „Tatort“ siegt, Staffeltief für RTL-Dschungelcamp

    Starker Abend für „Navy CIS“ bei Sat.1

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 25.01.2016, 11:05 Uhr

    „Tatort: Totenstille“ – Bild: SR/Manuela Meyer
    „Tatort: Totenstille“

    Die Primetime des Sonntags war auch gestern Abend wieder in der Hand des „Tatorts“. Beim neuen Fall „Totenstille“ aus Saarbrücken waren 9,69 Millionen Zuschauer dabei, die für hervorragende 25,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum gesorgt haben. Auch in der jungen Zielgruppe war der ARD-Krimi gefragt: 3,01 Millionen 14- bis 49-Jährige bei starken 21,3 Prozent waren dabei. Bei „Anne Will“ blieben im Anschluss insgesamt noch 3,98 Millionen Menschen bei 12,8 Prozent dran. Davon waren allerdings nur noch 740.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren.

    Im ZDF sorgte das Melodram „Katie Fforde: Warum hab ich ja gesagt?“ für schmalziges Kontrastprogramm. 4,51 Millionen Menschen entschieden sich für den TV-Film und bescherten dem Mainzer Sender solide 12,0 Prozent. Die britische Krimiserie „Inspector Barnaby“ konnte sich im Anschluss sogar auf tolle 16,6 Prozent bei 4,38 Millionen Zuschauern steigern und somit dem RTL-Dschungel die Stirn bieten.

    Apropos Dschungelcamp: Die Reality-Eventshow hatte gestern um 22.15 Uhr einen schwachen Abend zu verzeichnen. Mit insgesamt 6,12 Millionen Zuschauern und 23,6 Prozent des Gesamtpublikums handelte es sich um die bislang schwächste Ausgabe der Staffel. In der Zielgruppe war dennoch ein Marktanteil von weit überdurchschnittlichen 33,3 Prozent drin. Im Vorprogramm setzte RTL auf die US-Komödie „Ted“, die von durchwachsenen 2,74 Millionen Menschen bei 13,9 Prozent in der Zielgruppe gesehen wurde.

    Einen unerwartet starken Abend erlebte Sat.1: Eine neue Folge des Dauerbrenners „Navy CIS“ begeisterte zunächst 3,83 Millionen Zuschauer, was 13,3 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe entsprach. Auch der Ableger „Navy CIS: New Orleans“ konnte sich inzwischen eine Fanbase aufbauen: 3,49 Millionen Menschen blieben dran und sorgten für tolle 12,2 Prozent in der Altersklasse der 14- bis 49-Jährigen. Deutlich weniger gefragt war Schwestersender ProSieben, der mit einer Wiederholung des US-Thrillers „Verblendung“ lediglich 2,20 Millionen Menschen vor dem Fernseher vereinen konnte. In der Zielgruppe wurde maue 10,3 Prozent erreicht.

    Bei den Sendern der zweiten Reihe gab es gestern Abend ebenfalls keinen Grund zum Feiern. „Die Ludolfs“ sind bei kabel eins kein Straßenfeger mehr und konnten nur noch 720.000 Menschen zum Einschalten bewegen, was schwachen 3,2 Prozent in der Zielgruppe entsprach. Bei VOX blieb „Promi Shopping Queen“ mit 1,14 Millionen Zuschauern und 5,1 Prozent ebenfalls hinter früheren Bestwerten zurück.

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