„Scooby-Doo: Origins“: Stars aus „Roseanne“, „Twin Peaks“, „The Orville“ und „Rizzoli & Isles“ in neuer Netflix-Serie

Cast der Realserien-Adaption des Zeichentrickklassikers wächst weiter

Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier – 10.06.2026, 18:06 Uhr

v. l.: Sara Gilbert, Bruce McGill und Sherilyn Fenn – Bild: ABC/Amazon Prime Video/Starzplay
v. l.: Sara Gilbert, Bruce McGill und Sherilyn Fenn

Netflix produziert die erste Realserien-Adaption des Kult-Cartoons „Scooby-Doo“ – und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Erst Anfang der Woche enthüllte der Streamingdienst mit ersten Bewegtbildern, das die titelgebende Dogge nicht etwa wie in den Kinofilmen CGI-animiert wird, sondern in „Scooby-Doo: Origins“ tatsächlich von einem echten Hund gespielt wird (fernsehserien.de berichtete). Die Besetzung der vier zentralen Teenagerdetektive, die das Mystery-Inc.-Team bilden, wurde ebenfalls schon verkündet. Jetzt allerdings überrascht Netflix mit einem weiteren Schwung an Schauspielern, die ebenfalls an Bord der Serie sind. Satte 15 Namen werden genannt, darunter einige äußerst bekannte Hollywoodstars.

Dazu zählt beispielsweise Sara Gilbert, vor allem bekannt als Darlene Conner aus „Roseanne“ und der Nachfolgeserie „Die Conners“. Auch Bruce McGill, der 105 Folgen lang Vince Korsak in „Rizzoli & Isles“ spielte, ist mit von der Partie. „Twin Peaks“-Fans dürfen sich außerdem auf ein Wiedersehen mit Sherilyn Fenn freuen – im David-Lynch-Klassiker spielte sie die Rolle der Audrey Horne. Peter Macon wiederum verkörperte in der hochgelobten Science-Fiction-Serie „The Orville“ Lieutenant Commander Bortus.

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Doch damit nicht genug – 11 weitere Schauspieler werden ebenfalls in „Scooby-Doo: Oirigins“ zu sehen sein: Rusty Schwimmer („The Guardian – Retter mit Herz“), Maxwell Simkins („Shifting Gears“), Jona Xiao („Halt and Catch Fire“), Dani Deetté („The Sinner“), Elysée Sanvillé („72 Hours“), Alex Isles („Normal with a Capitol N“), Avery Kristen Pohl („General Hospital“), Pamela Mitchell („1883“), Ross Kimball („Jury Duty“), Wynn Everett („Chad Powers“) und Sauriyan Sapkota („Der Untergang des Hauses Usher“). Bereits zuvor wurde Paul Walter Hauser („Kingdom“) für eine durchgehende Serienrolle bestätigt. In welchen Rollen all diese Schauspieler zu sehen sein werden, bleibt abzuwarten. Netflix machte dazu noch keine Angaben.

Die vier Hauptdarsteller, die das Mystery-Inc.-Team bilden, sind: Tanner Hagen („The Pitt“) als Shaggy Rogers, Abby Ryder Fortson („Togetherness“) als Velma Dinkley, Maxwell Jenkins („Lost in Space“) als Fred Jones und Mckenna Grace („Young Sheldon“) als Daphne Blake. Als Freunde und Hobbydetektive gehen sie mit dem titelgebenden Hund, der dänischen Dogge Scooby-Doo, geheimnisvollen und übersinnlichen Ereignissen auf die Spur – so wie in den zahlreichen Zeichentrickvorlagen.

Wie der Titel „Scooby-Doo: Origins“ bereits andeutet, geht die Serie geht zurück zu den Anfängen und soll zeigen, wie sich die vier Freunde kennenlernen und zur Mystery Inc. zusammenfinden. Während ihres letzten Sommercamps stolpern die Freunde Shaggy und Daphne über ein unheimliches Rätsel rund um einen einsamen, verlassenen Welpen (Scooby-Doo), der Zeuge eines übernatürlichen Mordes geworden sein könnte. Gemeinsam mit der pragmatischen, wissenschaftlich interessierten Städterin Velma und dem merkwürdigen, aber hübschen Neuling Fred machen sie sich daran, den Fall zu knacken. Allerdings geraten dabei alle vier in gruselige Albträume, die ihre Geheimnisse zu enthüllen drohen.

Die erste Realfilm-Serienadaption des Zeichentrickklassikers wird von den beiden Autoren und Showrunnern Josh Appelbaum und Scott Rosenberg für Midnight Radio, Berlanti Productions und Warner Bros. Television entwickelt. Als Produzenten zeichnen André Nemec, Jeff Pinkner, Greg Berlanti, Sarah Schechter und Leigh London Redman verantwortlich. Die Regie der Auftaktfolge führt Toby Haynes.

Das Mystery-Inc.-Team von „Scooby-Doo“ © & ™ Warner Bros. Entertainment Inc.

Der Kult um Scooby-Doo und sein menschliches Detektiv-Team hält mittlerweile mehr als fünf Jahrzehnte an. Am 13. September 1969 erblickte Scooby-Doo das Licht der Fernsehwelt. An diesem Tag wurde die allererste Folge der ersten Serie „Scooby Doo, wo bist du?“ im US-Fernsehen ausgestrahlt. Das grundlegende Prinzip: Die jugendlichen Freunde Fred, Daphne, Velma und Shaggy bilden zusammen mit der tollpatschigen Dogge Scooby-Doo die Mystery Inc. Sie werden gerufen, um mysteriösen Ereignissen auf den Grund zu gehen. Zumeist entpuppen sich die Geister am Ende der Folge als menschliche Kriminelle. „Scooby-Doo“ stammt aus der bekannten Zeichentrickschmiede Hanna-Barbera, die auch für weitere Serienklassiker wie „Tom & Jerry“ und „Familie Feuerstein“ verantwortlich zeichnet.

In regelmäßigen Abständen wurden immer wieder neue Serien-Ableger gestartet, so dass es inzwischen 13 verschiedene „Scooby-Doo“-Serien sowie zahlreiche Specials in Spielfilmlänge gibt. Die jüngste Serie „Scooby-Doo und wer bist Du?“ aus dem Jahr 2019 orientierte sich wieder stark an den Ursprüngen. 2023 erschien das Spin-Off „Velma“, das den weiblichen Charakter Velma Dinkley in den Mittelpunkt stellt und zeitlich vor der Gründung der Mystery Inc. angesiedelt ist. Seit Kurzem ist diese Serie erstmals auch in deutscher Synchronfassung auf HBO Max verfügbar.

Auch Realverfilmungen gab es bereits: 2002 erschien der erste „Scooby-Doo“-Kinofilm, der mit Freddie Prinze Jr. als Fred, Sarah Michelle Gellar als Daphne, Matthew Lillard als Shaggy und Linda Cardellini als Velma besetzt war. 2004 folgte die Fortsetzung „Scooby-Doo 2 – Die Monster sind los“. 2009 und 2010 gab es außerdem noch zwei Fernsehfilme mit anderen Hauptdarstellern.

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