v. l.: Sara Gilbert, Bruce McGill und Sherilyn Fenn
Bild: ABC/Amazon Prime Video/Starzplay
Netflix produziert die erste Realserien-Adaption des Kult-Cartoons „Scooby-Doo“ – und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Erst Anfang der Woche enthüllte der Streamingdienst mit ersten Bewegtbildern, das die titelgebende Dogge nicht etwa wie in den Kinofilmen CGI-animiert wird, sondern in „Scooby-Doo: Origins“ tatsächlich von einem echten Hund gespielt wird (fernsehserien.de berichtete). Die Besetzung der vier zentralen Teenagerdetektive, die das Mystery-Inc.-Team bilden, wurde ebenfalls schon verkündet. Jetzt allerdings überrascht Netflix mit einem weiteren Schwung an Schauspielern, die ebenfalls an Bord der Serie sind. Satte 15 Namen werden genannt, darunter einige äußerst bekannte Hollywoodstars.
Dazu zählt beispielsweise Sara Gilbert, vor allem bekannt als Darlene Conner aus „Roseanne“ und der Nachfolgeserie „Die Conners“. Auch Bruce McGill, der 105 Folgen lang Vince Korsak in „Rizzoli & Isles“ spielte, ist mit von der Partie. „Twin Peaks“-Fans dürfen sich außerdem auf ein Wiedersehen mit Sherilyn Fenn freuen – im David-Lynch-Klassiker spielte sie die Rolle der Audrey Horne. Peter Macon wiederum verkörperte in der hochgelobten Science-Fiction-Serie „The Orville“ Lieutenant Commander Bortus.
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Die vier Hauptdarsteller, die das Mystery-Inc.-Team bilden, sind: Tanner Hagen („The Pitt“) als Shaggy Rogers, Abby Ryder Fortson („Togetherness“) als Velma Dinkley, Maxwell Jenkins („Lost in Space“) als Fred Jones und Mckenna Grace („Young Sheldon“) als Daphne Blake. Als Freunde und Hobbydetektive gehen sie mit dem titelgebenden Hund, der dänischen Dogge Scooby-Doo, geheimnisvollen und übersinnlichen Ereignissen auf die Spur – so wie in den zahlreichen Zeichentrickvorlagen.
Wie der Titel „Scooby-Doo: Origins“ bereits andeutet, geht die Serie geht zurück zu den Anfängen und soll zeigen, wie sich die vier Freunde kennenlernen und zur Mystery Inc. zusammenfinden. Während ihres letzten Sommercamps stolpern die Freunde Shaggy und Daphne über ein unheimliches Rätsel rund um einen einsamen, verlassenen Welpen (Scooby-Doo), der Zeuge eines übernatürlichen Mordes geworden sein könnte. Gemeinsam mit der pragmatischen, wissenschaftlich interessierten Städterin Velma und dem merkwürdigen, aber hübschen Neuling Fred machen sie sich daran, den Fall zu knacken. Allerdings geraten dabei alle vier in gruselige Albträume, die ihre Geheimnisse zu enthüllen drohen.
Der Kult um Scooby-Doo und sein menschliches Detektiv-Team hält mittlerweile mehr als fünf Jahrzehnte an. Am 13. September 1969 erblickte Scooby-Doo das Licht der Fernsehwelt. An diesem Tag wurde die allererste Folge der ersten Serie „Scooby Doo, wo bist du?“ im US-Fernsehen ausgestrahlt. Das grundlegende Prinzip: Die jugendlichen Freunde Fred, Daphne, Velma und Shaggy bilden zusammen mit der tollpatschigen Dogge Scooby-Doo die Mystery Inc. Sie werden gerufen, um mysteriösen Ereignissen auf den Grund zu gehen. Zumeist entpuppen sich die Geister am Ende der Folge als menschliche Kriminelle. „Scooby-Doo“ stammt aus der bekannten Zeichentrickschmiede Hanna-Barbera, die auch für weitere Serienklassiker wie „Tom & Jerry“ und „Familie Feuerstein“ verantwortlich zeichnet.
In regelmäßigen Abständen wurden immer wieder neue Serien-Ableger gestartet, so dass es inzwischen 13 verschiedene „Scooby-Doo“-Serien sowie zahlreiche Specials in Spielfilmlänge gibt. Die jüngste Serie „Scooby-Doo und wer bist Du?“ aus dem Jahr 2019 orientierte sich wieder stark an den Ursprüngen. 2023 erschien das Spin-Off „Velma“, das den weiblichen Charakter Velma Dinkley in den Mittelpunkt stellt und zeitlich vor der Gründung der Mystery Inc. angesiedelt ist. Seit Kurzem ist diese Serie erstmals auch in deutscher Synchronfassung auf HBO Max verfügbar.