Schauspieler Uwe Friedrichsen im Alter von 81 Jahren verstorben

    Deutsche Stimme von „Columbo“

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 02.05.2016, 15:51 Uhr

    Uwe Friedrichsen – Bild: ZDF
    Uwe Friedrichsen

    Uwe Friedrichsen ist tot. Der vielseitige Schauspieler und Synchronsprecher starb am 30. April im Alter von 81 Jahren in einem Hamburger Krankenhaus, wie seine Witwe und seine Künstleragentur jetzt bestätigten. Todesursache sollen die Folgen eines Hirntumors gewesen sein.

    Uwe Friedrichsen wurde am 27. Mai 1934 in Altona geboren. Nach der Schule absolvierte er eine kaufmännische Lehre bei einem Hamburger Porzellanhersteller, parallel wirkte er in einer Laienspielgruppe der Volkshochschule mit. Er strebte schon früh eine private Schauspielausbildung an, worüber seine Eltern nicht sehr glücklich waren, und ihn deshalb auch nicht finanziell unterstützten. Das Geld dafür verdiente Friedrichsen mit Jobs im Hafen und als Zeitungsausträger. 1953 gründete er schließlich gemeinsam mit Marcus Scholz das Theater 53, wo er selbstinszenierte Kurzgeschichten spielte. Dort wurde er von Ida Ehre entdeckt, die ihm 1955 ein Engagement bei den Hamburger Kammerspielen verschaffte. Nur ein Jahr später folgte der Ritterschlag, als ihn Generalintendant Gustaf Gründgens ans Deutsche Schauspielhaus holte, wo Friedrichsen bis 1968 aktiv war. Unter anderem spielte er den Schüler in Gründgens legendärer „Faust“-Verfilmung.

    Bald folgten zahlreiche Engagements für Film und Fernsehen. Friedrichsen verkörperte 1968 Sergeant Pepper im Edgar-Wallace-Film „Der Gorilla von Soho“ und erlangte größere Bekanntheit in der Rolle des Zollfahnders Hans Zaluskowski in der NDR-Wirtschaftskrimi-Serie „Schwarz Rot Gold“. Für viele Kinder war er an der Seite von Liselotte Pulver und Horst Janson zwischen 1979 und 1981 auch in der „Sesamstraße“ prägend. Anfang der 1990er Jahre spielte er in der Familiensaga „Oppen und Ehrlich“ den Bürgermeister Oppen. Ferner wirkte er in „Der Alte“, „Tatort“, „Verbotene Liebe“, „Tanja“, beim „Traumschiff“ und im „Großstadtrevier“ mit. Seine letzte Serienhauptrolle hatte er 2007 in der Sat.1-Miniserie „Hilfe, Hochzeit!“.

    Neben seiner Schauspielkarriere war Friedrichsen auch ein gefragter Synchron- und Hörspielsprecher. 1964 sprach er etwa in Karl Mays „Der Schut“ den Bösewicht und lieh 1968 Ringo Starr im Beatles-Zeichentrickfilm „Yellow Submarine“ seine Stimme. Vertraut ist er vielen US-Serienfans auch als deutsche Stimme von „Columbo“ (Peter Falk). Auch als Jerry Lewis, Richard Attenborough, Gérard Depardieu, Donald Sutherland und Danny Glover (in allen vier Teilen der Kult-Actionfilmreihe „Lethal Weapon“) war er zu hören. Ferner ermöglichte ihm sein stimmliches Talent auch Engagements als Sänger, beispielsweise in den Musicals „Chicago“ (1976/1977) und „My Fair Lady“ (1995), aber auch an der Mailänder Scala und in der Londoner Royal Albert Hall absolvierte er Gastauftritte. Er schrieb sogar eigene Chansons und hielt literarische Lesungen ab mit Texten von Tucholsky, Ringelnatz und Kästner.

    Trotz seiner Aktivitäten für das Fernsehen verlor Friedrichsen nie den Bezug zu seinen Wurzeln und war als freier Schauspieler immer wieder auf Theaterbühnen zu sehen und inszenierte darüber hinaus auch Stücke als Regisseur. Herausragend war auch sein soziales Engagement, das ihm über mehrere Jahrzehnte am Herzen lag. 1994 erhielt er das Bundesverdienstkreuz sowie 2003 die Biermann-Ratjen-Medaille der Stadt Hamburg. In den frühen 1990er Jahren erkrankte er an Krebs und fuhr daraufhin die Zahl seiner Aktivitäten etwas zurück.

    Friedrichsen hinterlässt neben seiner Ehefrau insgesamt vier Kinder.

    „Uwe Friedrichsen war untrennbar mit dem Norden verbunden: aufrichtig, authentisch, humorvoll – Eigenschaften, mit denen er im NDR und im Ersten das Bild von Norddeutschland und seinen Menschen mitprägte. Er wird uns fehlen“, trauert NDR-Intendant Lutz Marmor. Anlässlich des Todes ändert das NDR Fernsehen am heutigen Montag (2. Mai) sein Programm und zeigt um 23.15 Uhr die Episode „Stoff“ aus der Serie „Schwarz Rot Gold“ von 1991.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Er war ein toller Synchronsprecher. RIP.
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      • am via tvforen.demelden

        Traurig. 81 Jahre .... mmh, kein Alter.
        Mir war er als Synchronsprecher und in der Rolle als Zollfahnder Hans Zaluskowski in der Serie "Schwarz Rot Gold" bekannt. Da ich selbst bei dem "Verein" tätig war konnte ich damals manches nachvollziehen und jede Folge gesehen...
        • am via tvforen.demelden

          Uwe Friedrichsen gehört als Jones Burte, der Kompagnon von John Kling (Hellmut Lange), zu den Helden meiner Kindheit. "John Klings Abenteuer" wechselten sich Ende der 60er/Anfang der 70er Mittwoch frühabends im ZDF mit "Percy Stuart" ab. Beide Serien fand ich klasse.

          Später war Uwe Friedrichsen äußerst eindrucksvoll für mich als Zollfahnder "Zalu". "Schwarz - Rot - Gold" gehört überhaupt zu den Edelsteinen unter den deutschen Fernsehserien. Nicht das ewige "Who's dunnit?" in Sachen Mord und Totschlag, sondern "Wie kriegen wir die White-Collar-Edelganoven, die Millionen verschieben, am Schlafittchen?" Das Ganze spannend erzählt.

          In dem Nord-3-Vorabendmagazin "DAS - Die Abendschau" war er mal zu Gast auf dem roten Sofa. Die Moderatorin fragte ihn, ob er tatsächlich auf Kommando, ohne jeden Anlass, loslachen könnte. Friedrichsen nickte. "Dann machen Sie doch mal!" Tatsächlich konnte er sofort aus dem Stand herzhaftes Lachen vorspielen bis hin zu brüllendem Gelächter. Fand ich eindrucksvoll.
          • am via tvforen.demelden

            Sehr schade. :(
            Uwe Friedrichsen ist jemand, der durch die Sesamstraße mit zu meinen ersten Fernseh-Kindheitserinnerungen zählt, wie auch alle anderen Schauspieler der Rahmenhandlung der ersten deutschen Staffeln. Vermutlich deshalb ist sein Tod besonders berührend.
            Als Synchronsprecher habe ich Friedrichsen auch sehr geschätzt. Sein Stil, dieses gewisse Etwas dabei, hat mir immer gut gefallen. Das berühmte vorgelesene Telefonbuch hätte ich mir wahrscheinlich von Uwe Friedrichsen angehört, ansonsten höchstens noch von Eckart Dux.
            • am via tvforen.demelden

              Elefantenboy. Ja, das hatte ich auch immer sehr gerne gesehen und nicht zu vergessen als "Großer
              Wolf" im Schatz im Silbersee (1962) synchron zu hören.Sehr traurig. Wir in Bayern sagen "SERVUS"!
              • am via tvforen.demelden

                Den hab ich öfters mal gesehen, zuletzt in der Serie Hilfe! Hochzeit! – Die schlimmste Woche meines Lebens
                • am melden

                  Schade, schon wieder ein Guter :(
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                  • am via tvforen.demelden

                    Uwe Friedrichsen habe ich mal als Opa in "Opa wird verkauft" gesehen. Das war toll. Ist so 2 oder 3 Jahre her.
                    • am via tvforen.demelden

                      Es gibt wohl kaum noch 3 Tage ohne eine weitere traurige Nachricht aus der Film/Showbranche.

                      Uwe Friedrichsen habe ich als Schauspieler natürlich als Zollfahnder Zaluskowski in guter Erinnerung. Richtig toll als Komödiant hat er in der ( leider kurzlebigen ) Serie "Oppen & Ehrlich aufgespielt, wo er sich mit Andreas Schmidt-Schaller herliche Duelle liefert.

                      Seine Stimme ist vielleicht einigen noch mehr vertraut : Für mich ist er die deutsche Stimme von Sidney Poitier und Danny Glover !


                      Gruß

                      Sir Hilary
                  • am via tvforen.demelden

                    Ich bin sehr betroffen, denn er war einer meiner Lieblingsschauspieler.
                    Besonders gerne gesehen habe ich ihn in der Rolle des "Jonas Burthe" (John Klings
                    Abenteuer).
                    • am via tvforen.demelden

                      Wilkie schrieb:
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                      > Ich bin sehr betroffen, denn er war einer meiner
                      > Lieblingsschauspieler.

                      Dem kann ich mich anschließen, zumal er mich seit meiner Kindheit begleitet hat (Sesamstraße). Auch als Sprecher habe ich ihn sehr geschätzt...
                  • am via tvforen.demelden

                    Zu meinen Kindheitserinnerungen gehört, um 18.00 Uhr im "Dritten" die Sesamstraße geguckt zu haben: mit Horst, Lilo, Uwe und Manfred. Tja, nun hat Uwe sich verabschiedet! :'(
                    • am via tvforen.demelden

                      Und mit Ilse, Ute und Henning :-) Das sind auch meine ersten Erinnerungen an Uwe Friedrichsen.
                  • (geb. 1990) am melden

                    Es ist schwierig "die" Stimme von Columbo auszumachen. Neben Klaus Schwarzkopf gab es da noch Claus Biederstedt und Horst Sachtleben. Uwe Friedrichsen war es mit seinen gerade mal 2 Einsätzen sicherlich nicht.
                      hier antworten
                    • am via tvforen.demelden

                      Schade, schon wieder ist ein überragender Schauspieler und Synchronsprecher gestorben.

                      http://www.t-online.de/unterhaltung/id_77723850/-bild-uwe-friedrichsen-ist-gestorben-er-spielte-in-der-sesamstrasse-.html
                      • am via tvforen.demelden

                        diesem grossartigen Schauspieler sollte man schon ein paar Sätze mehr widmen ..
                        Geboren in lausigen Zeiten, 1934, war der Hamburger Jung schon in jungen Jahren an einer Laienbühne und finanzierte sich seine spätere Schauspielerausbildung als Zeitingsausträger und Hafenarbeiter .. später, in den 50ern, kam er zu Gustaf Gründgens ans Deutsche Schauspielhaus Hamburg, dessen Ensemble er bis 1968 angehörte.

                        Übrigens war es kein geringerer als ausgerechnet Herbert von Karajan, dem seine ausgezeichnete Stimme auffiel und der ihn als Rezitator von Liederzyklen engagierte - so kam es, dass Friedrichsen sogar auf der Bühne der Mailänder Scala und der Londoner Royal Albert Hall stand ..

                        Eine seiner ersten Filmrollen bekam er durch Gründgens als einer der Schüler in der legendären FAUST-Verfilmung. Später folgten Rollen u.a. in dem Edgar-Wallace-Film "Der Gorilla von Soho" und vielen TV-Produktionen wie in "John Klings Abenteuer " im Jahr 1965 zusammen mit Hellmut Langen "Stadt ohne Sheriff" und vielen Folgen der Sesamstraße zwischen 1979 und 1981 als Uwe.

                        Am bekanntesten hat ihn sicher die Fernsehrolle des Zollfahnders Zaluskowski in den 18 Folgen der Serie "Schwarz Rot Gold" Anfang der 1980 gwn´macht und in der Rolle des Bürgermeister Hinrich Oppen in der Serie "Oppen und Ehrlich".

                        Aber er ist vor allem und bis ins hohe Alter vor allem ein Bühnenschauspieler gewesen - selbt´st hatte ich das ausserordentliche Glück, ihn in Hamburg in der Rolle des "Pozzo" in Samuel Becketts Stück "Warten auf Godot" zu sehen ... zusammen mit Charly Brauer und Werner Rehm in den Rollen der zwei landstreicher war das wirklich ein Erlebnis und einfach unvergesslich.

                        Seine unverwechselbare Stimme kennen sicher alle aus zahlreichen Hörbüchern und Hörspielen wie zB als den Titelbösewicht „Der Schut“ im gleichnamigen Hörspiel in der Inszenierung von Joseph Offenbach, der dabei auch den Hadschi Halef Omar sprach, neben Charles Brauer als Kara Ben Nemsi.

                        Auch als Synchronsprecher hat er viel geleistet - hier eine Auswahl (Quelle: Wiki)
                        Ringo Starr (in „Die Beatles: Yellow Submarine“, 1968)
                        Jon Voight (in Asphalt-Cowboy, 1969)
                        Bruce Dern (in Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe, 1969)
                        Michael York (in Die vier Musketiere, 1974)
                        Donald Sutherland (in MASH, 1970)
                        Danny Glover (Lethal Weapon 1–4, 1987–1998)

                        Am bekanntesten aber wurde er im Synchronmethie als Peter Falks deutsche Stimme in der Rolle des Lieutenant Columbo.

                        Uwe Friedrichsen war auch ein großer Verfechter der plattdeutschen Mundart, die er als kleiner Junge bei seinen Großeltern erlernte und die er bis ins hohe Alter pflegte.
                        Sein privates Engagement galt seit 2011 vor allem der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) tätig und warb für diese als "Bootschafter" um Spenden zu sammeln.

                        Der ewige Junggeselle hatte zwar drei uneheliche Kinder, heiratete aber erst 1988 - keine der Mütter seiner Kinder sondern die schweizer Schauspielerin Nathalie Emery, dieser Ehe enstammte ebenfalls eine Tochter. Die Ehe hielt bis Anfang der 2000er, im Jahre 2005 heiratete er ein zweites Mal, mit seiner 2. Frau Ute Papst, die er bereits mehr als 30 Jahre zuvor kennengelernt hatte, als ihn die damals 15-Jährige für eine Schülerzeitung interviewte. Nach einer Krebserkrankung in dieser Zeit zog er sich weitgehenst aus dem öffentlichen Leben zurück.
                        Nun ist seine sonore Stimme für immer verklungen - ich wünsche ihm ewiges Meeresrauschen und eine frische Brise um die Nase ... Tschüss, Hamburger Jung

                      • am via tvforen.demelden

                        Das ist ja traurig. Ich wusste gar nicht, dass er schon so alt ist. Aber ich hab mal nachgeschaut, woher ich ihn so gut in Erinnerung hatte. Das müssen die Serien "Elefantenboy" und "Stadt ohne Sheriff" gewesen sein, die ich als Kind geliebt habe - da kommt das schon hin mit dem Alter.
                        Möge er in Frieden ruhen.
                      • am via tvforen.demelden

                        Uwe Friedrichsen hat Columbo bloß zweimal - in den ersten beiden Filmen - gesprochen
                      • am via tvforen.demelden

                        Uwe Friedrichsen hat Columbo bloß zweimal - in den ersten beiden Filmen - gesprochen
                      • am via tvforen.demelden

                        Gestern hab ich ihn noch in der Sendung mit der Maus als Erzähler bei "Lars der kleine Eisbär' gehört.

                        Verdammte Scheiße, langsam reicht es!

                        Ruhen sie in Frieden

                        TVMaster74
                      • am via tvforen.demelden

                        tiramisusi schrieb:
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                        > diesem grossartigen Schauspieler sollte man schon
                        > ein paar Sätze mehr widmen ..

                        Och, Tante Wicki reicht mir da eigentlich, das muss ich nicht alles abpinseln.
                      • am via tvforen.demelden

                        Das macht mich auch sehr traurig.Den Zollfahnder "Zaluvskowski"habe ich mit meinen Eltern im Tv auch immer gerne gesehen.Seine Synchronstimme die immer so wunderbar klar und angenehm erklang,wird
                        bestimmt vielen Tv und Hörspiel Fans für immer in ewiger Erinnerung bleiben.
                        Neben "Heinz Reinke" gehörte "Uwe Friederichsen"zu meinen liebsten norddeutschen Schauspielern.

                        Statt wie sonst "Ruhe in Frieden"möchte ich an der Stelle sagen "Tschüss Uwe"und danke für die wunderbare Schauspielkunst mit der mancher Sonntag Abend im Tv ein Highlight war!!!
                      • am via tvforen.demelden

                        Ralfi schrieb:
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                        > tiramisusi schrieb:
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                        > -----
                        > > diesem grossartigen Schauspieler sollte man
                        > schon
                        > > ein paar Sätze mehr widmen ..
                        >
                        > Och, Tante Wicki reicht mir da eigentlich, das
                        > muss ich nicht alles abpinseln.

                        ja genau, lieber schnell nur als Sensationsmeldung als erster raushauen .... ohne einen einzigen persönlichen Gedanken ...im übrigen habe ich nicht abgepinselt, ich habe telweise zitiert.
                      • am via tvforen.demelden

                        Ach Mann, wird das noch aufhören? :-(

                        Sein schauspielerisches Talent habe ich nie zu würdigen gewußt, mir war er von früher aus der Sesamstraße am ehesten als Schauspieler bekannt, aber seine angenehme Stimme habe ich immer geliebt :-(
                        Die Lethal-Weapon-Filme wären ohne ihn nicht das, was sie sind.

                        Machs gut Uwe :-(

                        Snake
                      • am via tvforen.demelden

                        Ralfi schrieb:
                        -------------------------------------------------------
                        > tiramisusi schrieb:
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                        > > diesem grossartigen Schauspieler sollte man
                        > schon
                        > > ein paar Sätze mehr widmen ..
                        >
                        > Och, Tante Wicki reicht mir da eigentlich, das
                        > muss ich nicht alles abpinseln.

                        Davon war auch eher weniger die Rede. Ich z.b. schreibe immer aus dem Gedächtnis wenn ich eine Todesmeldung verfasse, weis ich nicht genug über die Person, überlasse ich den Thread anderen die mehr zu sagen haben....
                      • am via tvforen.demelden

                        Als ich vom Tod von Uwe Friedrichsen erfuhr, habe ich zuerst an seine Rolle als Jones Burthe in "John Klings Abenteuer" gedacht, weil ich ihn aus dieser Serie kenne. Trotzdem ist mir sein Rollenname nicht im Gedächtnis geblieben. Er war ja auch nur der "zweite Mann" neben John Kling, nach dem die Serie benannt war und der von dem am 13. Januar 2011 verstorbenen Hellmut Lange gespielt wurde.

                        Hier ein Foto der beiden aus der Hörzu 52/1969:

                        [URL=http://www.bilder-hochladen.tv/pic/8nqC70Dz/John-Klings-Abenteuer][IMG]http://th4.bilder-hochladen.tv/8nqC70Dz.jpg[/IMG][/URL]
                      • am via tvforen.demelden

                        Fernsehfan schrieb:
                        -------------------------------------------------------
                        > Uwe Friedrichsen hat Columbo bloß zweimal - in
                        > den ersten beiden Filmen - gesprochen

                        Hätte man Uwe Friedrichsen nach 1973 für "Columbo" beibehalten, hätte er den Inspektor durch dessen gesamte Karriere begleiten können, und es hätte für Columbo-Fans, die sich mittlerweile täglich auf zdf_neo einem wechselnden Stimmenchaos ausliefern müssen, eine befriedigende Kontinuität gegeben. Dennoch bin ich froh, dass es nur zwei Pilotfilme waren, in denen Friedrichsen die Hauptrolle synchronisierte, denn im Vergleich zum sachlichen und warmherzigen Klaus Schwarzkopf fällt meines Erachtens der polternde, knurrige Offiziers-Ton des Hanseaten stark ab.
                      • am via tvforen.demelden

                        Laut "Columbo Das große Buch für Fans" war Friedrichsen schon zu ARD-Zeiten zu teuer, da man ab dem dritten synchronisierten Fall in München synchronisierte. Da hätte man Reise- und Hotelkosten bezahlen müssen, da er ja in Hamburg lebte.

                        Nach Schwarzkopfs Tod wurde er erstmal wieder angedacht. Da er aber als Schauspieler schon sehr präsent war, sah man dann doch davon ab.

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