Sat.1 will mehr Hochzeiten und tauft „The Biggest Loser“ um

    Sender hat „Liebe im Sinn“ und „Leben leicht gemacht“

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 07.10.2021, 15:56 Uhr

    „Leben leicht gemacht – The Biggest Loser“ mit Sigrid Ilumaa, Dr. Christine Theiss und Ramin Abtin (v. l. n. r.) – Bild: Sat.1/Julia Feldhagen
    „Leben leicht gemacht – The Biggest Loser“ mit Sigrid Ilumaa, Dr. Christine Theiss und Ramin Abtin (v. l. n. r.)

    Mit „Hochzeit auf den ersten Blick“ fährt Sat.1 mittlerweile seit sieben Jahren solide Einschaltquoten ein. Offenbar inspiriert von diesem Erfolg möchte der Bällchensender künftig noch öfter die Hochzeitsglocken läuten lassen und hat nun ein neues Format angekündigt. Auch bei „Liebe im Sinn“ handelt es sich um ein „Heiratsexperiment“.

    30 Singles erhalten in der Sendung die Chance, sich auf außergewöhnliche Weise kennenzulernen und sich in verschiedenen „Experimentier-Phasen“ zu prüfen, um im besten Fall den passenden Partner fürs Leben zu finden. Die Beziehungswilligen können sich in mehreren Stufen mit allen Sinnen verlieben. Wer kann sich vorstellen, beim Kennenlernen allein den eigenen Sinnen zu vertrauen? Und wer ist bereit, sich zu verloben und das Liebesglück in eine Hochzeit münden zu lassen?

    Bei dieser Beschreibung werden Erinnerungen an den jüngsten Sat.1-Datingshow-Versuch „5 Senses for Love – Heirate dein Blind Date“ geweckt, der vor einigen Monaten mit wechselhaften Quoten lief. Bei „Liebe im Sinn“ sollen sich die potenziellen Partner bei „perfekter Anziehung“ und nach ihrer Verlobung im gemeinsamen Urlaub noch intensiver kennenlernen. Wenn das Experiment gelingt, geben sich die Paare das Jawort und starten in eine hoffentlich glückliche Ehe. Interessierte Singles ab 25 Jahre können sich ab sofort bewerben unter: www.sat1.de/​bewerben.

    Ein andere Sendung, „The Biggest Loser“, ist noch länger bei Sat.1 im Programm. Umso überraschender ist es, dass der Sender nach 13 Staffeln plötzlich auf die Idee kommt, das Format umzubenennen. Ab 2022 wird die Abnehmshow unter dem eingedeutschten Titel „Leben leicht gemacht“ laufen.

    Erhalten bleiben dem Format Camp-Chefin Dr. Christine Theiss und Coach Ramin Abtin. Neu im Team ist Personaltrainerin Sigrid Ilumaa, die künftig gemeinsam mit wechselnden prominenten Gast-Coaches den Teilnehmern unter die Arme greift, damit sie ihren Lebensstil nachhaltig verändern. Die Dreharbeiten zur nächsten Staffel mit 20 neuen Kandidaten sind bereits auf der griechischen Insel Naxos gestartet. Die Ausstrahlung ist für das Frühjahr 2022 geplant.

    Sowohl „Liebe im Sinn – Das Heiratsexperiment“ als auch „Leben leicht gemacht“ werden im Auftrag von Sat.1 von Redseven Entertainment, einem Tochterunternehmen der Red Arrow Studios, produziert.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1968) am

      Für mich geht aus dem Artikel nicht hervor, weshalb man "The Biggest Loser" umbenannt hat.
      Stört sich jemand daran, dass "Loser" wie ein Schimpfwort klingt? In diesem Format soll es doch vorrangig darum gehen, Gewicht zu verlieren. Je mehr, desto besser.
      Und am Ende ist derjenige "The Biggest Loser", der am meisten Gewicht verloren hat.
      • am

        Der Titel der Sendung wurde damals gewollt doppeldeutig gewählt. Einmal "Biggest Loser" im negativen Sinne von "Fettester Waschlappen" und dann im positiven Sinne "Der, der am meisten Gewicht verloren hat". Dass man heutzutage sagt, dass man dieses "lustige Wortspiel" nicht mehr haben möchte, ist doch gut.
      • (geb. 1968) am

        Vielen Dank für die Aufklärung. Ein Wortspiel hatte ich tatsächlich nicht dahinter vermutet.
        Interessant finde ich, wie lange sich dieser Titel gehalten hat.
    • (geb. 1967) am

      Oh Mein Gott...Gäääääähn
      • am

        Genau meine Meinung
    • (geb. 1979) am

      So viel zum Thema: Mehr Seriosität

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