Sat.1 produziert „Liar“-Adaption mit Felicitas Woll

    „Bad Banks“-Star Barry Atsma als Gegenspieler in „Du sollst nicht lügen“

    Ralf Döbele – 12.02.2020, 11:52 Uhr

    Felicitas Woll und Barry Atsma in „Du sollst nicht lügen“

    Sat.1 soll demnächst sein eigenes „Labyrinth der Lügen“ erhalten. Der Sender hat eine Adaption der britischen Dramaserie „Liar“ in Auftrag gegeben, in der Felicitas Woll („Berlin, Berlin“) und Barry Atsma („Bad Banks“) die Hauptrollen übernehmen werden. Titel der deutschen Miniserie: „Du sollst nicht lügen“.

    Die Handlung schließt sich an das Original an. Laura (Woll) und Hendrik (Atsma) verbringen den vermeintlich perfekten Abend zusammen. Auf ihrem Date verstehen sie sich blendend, tauschen erste Zärtlichkeiten aus. Dann soll Hendrik sie vergewaltigt haben – behauptet Laura. Hendrik besteht darauf, dass alles einvernehmlich war. Wem glaubt man nun?

    In weiteren Hauptrollen sind Friederike Becht, Sophie Pfennigstorf und Sönke Möhring zu sehen. Regie führt Jochen Alexander Freydank. Astrid Ströher und Dirk Morgenstern schrieben die Adaption. Produzent ist Mathias Lösel für filmpool fiction.

    Die Originalserie ging 2017 beim britischen Sender ITV und dem US-Kabelsender AMC an den Start. Im März geht nun auch eine zweite Staffel an den Start. In Deutschland war „Liar“ zunächst bei TVNOW und anschließend bei VOX zu sehen.

    „Ich selbst bin ein bekennender Fan von ‚Liar‘ und freue mich umso mehr, dass wir für die Adaption zwei großartige Schauspieler gewinnen konnten“, so Sat.1-Geschäftsführer Kaspar Pflüger in einem Statement. „Mit der wunderbaren Felicitas Woll in der weiblichen Hauptrolle und Barry Atsma als ihren charismatischen Gegenspieler erzählen wir die Geschichte mit dieser fesselnden Prämisse für den deutschen Markt.“

    Auf jenem Markt erhofft sich Sat.1 für „Du sollst nicht lügen“ natürlich einen größeren Erfolg als für die letzten zwei Eigenproduktionen. „Think Big!“ und „Die Läusemutter“ haben seit dem Start Anfang Februar am Freitagabend zur Primetime mit äußerst mauen Quoten zu kämpfen (fernsehserien.de berichtete).

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