„Rote Rosen“: 15. Staffel mit Madeleine Niesche startet im Februar

    Andrea Lüdke und Björn Bugri neu in der ARD-Telenovela

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 22.01.2018, 15:03 Uhr

    „Rote Rosen“: Sonja (Madeleine Niesche, l.) mit ihrer Adoptivschwester Eva Pasch (Andrea Lüdke, m.) und deren frischangetrautem Ehemann Tilmann Oberberg (Björn Bugri, r.) – Bild: ARD/Thorsten Jander
    „Rote Rosen“: Sonja (Madeleine Niesche, l.) mit ihrer Adoptivschwester Eva Pasch (Andrea Lüdke, m.) und deren frischangetrautem Ehemann Tilmann Oberberg (Björn Bugri, r.)

    Nach jeweils 200 Folgen wird zu Beginn einer neuen Staffel des ARD-Dauerbrenners „Rote Rosen“ eine neue Serienheldin eingeführt, um die sich künftig die Geschichte drehen wird. Schon in wenigen Wochen ist es wieder so weit: Am 27. Februar zeigt das Erste die 2601. Folge. Dann wird Madeleine Niesche zur neuen Hauptdarstellerin.

    Niesche verkörpert Sonja Pasch, deren Leben anfangs überhaupt nicht auf Rosen gebettet war: Sie ist kein leibliches Kind des Unternehmerehepaars Sybille Pasch (Johanna Liebeneiner) und ihres verstorbenen Mannes Bernhard. Sie war die engste Schulfreundin der Pasch-Tochter Eva (Andrea Lüdke) und wurde in die Familie aufgenommen, als ihre leibliche Mutter immer tiefer in die Medikamentenabhängigkeit rutschte und schließlich daran starb. Ihre Verbundenheit zu ihrer Freundin und nun sogar Schwester Eva wurde dadurch noch intensiver. Sonja machte eine Ausbildung als Keramikmeisterin, während Eva ein Marketing-Studium in Düsseldorf begann. Dennoch hielten beide engen Kontakt, auch als Eva nach dem Studium als Unternehmensberaterin international Karriere machte und Sonja einen Designer-Job in Freiburg annahm.

    Eva wurde Patentante von Sonjas einzigem Sohn Moritz (Felix Jordan) und reiste sofort aus London an, als Sonja ihre Scheidung von Moritz’ Vater durchlitt. Doch kann diese „ewige“ Schwesternliebe auch den Sturm überstehen, den ein Mann zwischen ihnen entfacht? Eva hat es bislang immer genossen, ungebunden zu sein – doch dann lernte sie bei einem Urlaub auf einer Westernranch in den USA den Hamburger Sattlermeister Tilmann (Björn Bugri) kennen. Eine Begegnung mit Folgen: Die gegenseitige Anziehungskraft war so intensiv, dass sie kurzentschlossen – ohne Wissen der Mutter oder der Geschwister – in einer Wedding Chapel in Las Vegas heirateten. Als sich Tilmann in den Lüneburger Gutshof mit den Stallungen verliebt, in denen er sich als Sattler selbstständig machen möchte, spürt sie, dass auch sie bereit ist für eine Veränderung in ihrem Leben.

    Sonja hingegen ereilt der Ruf aus Lüneburg. Sie soll die altehrwürdige, aber marode Familien-Keramikmanufaktur mit ihren Entwürfen wieder auf die Erfolgsspur zurück bringen. Es ist für sie ein Zeichen des Schicksals, einen Neuanfang in ihrer alten Heimat zu wagen. Ihr Bruder Gregor Pasch (Wolfram Grandezka) hat vor einigen Wochen als taffer Sanierer die Geschäftsführung übernommen und bittet Sonja, mit ihrem kreativen Talent die Rettung der Manufaktur mit 87 Arbeitsplätzen zu unterstützen. Aber erst als auch ihr Sohn Moritz, der seit seiner Geburt an Diabetes leidet, sein Okay gibt und alleine in Freiburg bleiben will, ist Sonja bereit, in Lüneburg ein neues Leben zu beginnen.

    Die in Röbel/Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) geborene Madeleine Niesche war bislang vor allem als Theaterschauspielerin tätig, unter anderem am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, dem Nationaltheater Weimar und dem Theater Koblenz. In den letzten Jahren spielte sie an der Seite von Jeanette Biedermann und Hugo Egon Balder in den Boulevardkomödien „Aufguss“ und „Sei lieb zu meiner Frau“ in den führenden Komödienhäusern wie dem Theater am Kurfürstendamm und der Komödie im Bayerischen Hof. Im Fernsehen war sie bei diversen Serien Gastdarstellerin, darunter „SOKO Köln“, „Wilsberg“, „Mord mit Aussicht“ und „Danni Lowinski“. Niesche ist mit dem Schauspieler und Regisseur Werner Tritzschler verheiratet und lebt mit ihm und der gemeinsamen Tochter in Köln. In ihrer Freizeit ist sie dem Wassersport verbunden und besitzt einen Tauch-, Segel- und Motorbootführerschein sowie ein Kanu.

    Auch nach bald mehr als 2.600 Folgen ist „Rote Rosen“ weiterhin ein Quotengarant im ARD-Nachmittagsprogramm werktags um 14.10 Uhr. Die ursprünglich auf lediglich 100 Folgen ausgelegte Telenovela ging 2006 an den Start und stellte erstmals eine Frau über 40 in den Mittelpunkt. „Als Frau, als Schauspielerin, gilt man ab einem gewissen Alter ja erotisch einfach als nicht mehr interessant, da ist man dann eben Mutter und gut und darum finde ich es schön, dass hier die Frau auch noch mal eine neue Liebe findet, das ist doch toll!“, so die neue Hauptdarstellerin Madeleine Niesche.

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