Quotenfeuerwerk: „Big Bang Theory“-Staffelstart mit Allzeit-Rekord

    Tagessieg für „Wer wird Millionär?“, „The Bridge – America“ floppt

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 05.01.2016, 11:40 Uhr

    „The Big Bang Theory“ – Bild: CBS
    „The Big Bang Theory“

    Das neue Fernsehjahr beginnt für ProSieben mit schönen Nachrichten. Zumindest am gestrigen Montag konnte sich der Münchner Sender auch ohne Stefan Raab bestens präsentieren – auch wenn das Programm äußerst einseitig geriet. Der Start der neunten Staffel von „The Big Bang Theory“ wurde insgesamt von starken 2,98 Millionen Zuschauern gesehen – die größte Reichweite, die die US-Kultsitcom hierzulande je erreicht hat. Dies entsprach einem Gesamtmarktanteil von 8,6 Prozent, während in der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sogar überragende 19,8 Prozent erreicht wurden. Im Anschluss strahlte ProSieben noch sieben(!) weitere Folgen als Wiederholung aus. Doch auch hier machten sich keine Sättigungserscheinungen bei den Zuschauern bemerkbar. Die Zielgruppen-Marktanteile bewegten sich zwischen 14,3 und 16,5 Prozent und damit stets deutlich über dem Senderschnitt.

    Tagessieger beim Gesamtpublikum wurde allerdings RTL. Auch der Quiz-Dauerbrenner „Wer wird Millionär?“ mit Günther Jauch zeigt keine Abnutzungserscheinungen. 5,81 Millionen Zuschauer entschieden sich für die neue Doppelfolge, was überdurchschnittlichen 16,9 Prozent des Gesamtpublikums und 14,8 Prozent der jungen Zielgruppe entsprach. Mit deutlich kleineren Werten musste sich Sat.1 zufrieden geben. Die „Sherlock Holmes“-Verfilmung mit Robert Downey jr. sahen lediglich 1,49 Millionen Menschen bei schwachen 4,6 Prozent insgesamt und 8,0 Prozent in der Zielgruppe zu.

    Die Öffentlich-Rechtlichen lieferten sich ein Filmduell, das der ZDF-Krimi „Die 7. Stunde“ für sich entschied. 5,08 Millionen Zuschauer bei tollen 14,6 Prozent Marktanteil schalteten insgesamt ein. Davon waren 1,20 Millionen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren, was ebenfalls guten 9,8 Prozent in der Zielgruppe entsprach. Währendessen kam die ARD mit dem dreistündigen Thrillerdrama „Das Programm“ auf 4,24 Millionen Zuschauer bei 13,3 Prozent. Beim jungen Publikum wurden 7,6 Prozent erreicht.

    Bei den Sendern der zweiten Reihe hatte RTL II die Nase vorn, wo sich „Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie!“ etwas von ihrer Schwächephase erholen konnten. 1,36 Millionen Zuschauer und 6,5 Prozent in der Zielgruppe sprangen für die neue Folge ab 20.15 Uhr heraus. Die neue Doku-Soap „Lugner und Cathy – Der Millionär und das Bunny“ konnte diese Werte allerdings nicht halten und wurde lediglich von durchwachsenen 1,08 Millionen Menschen bei 5,8 Prozent in der Zielgruppe gesehen. Hinter RTL II positionierte sich zur Primetime VOX, wo eine neue Folge von „Chicago Fire“ 1,32 Millionen Zuschauer bei 5,2 Prozent in der Zielgruppe zum Einschalten bewegen konnte. Der Katastrophenfilm „Volcano“ aus dem Jahr 1997 blieb währenddessen bei unspektakulären 1,18 Millionen Zuschauern hängen.

    Unter ferner liefen ging die Free-TV-Premiere von „The Bridge – America“ vonstatten. Die erste Folge sahen um 22.15 Uhr bei ProSieben Maxx ohnehin schon schwache 120.000 Zuschauer, bei den Episoden 2 und 3 sackte die Reichweite auf bedenkliche 60.000 und 40.000 Menschen herab. Die Zielgruppen-Marktanteile lagen bei 1,0 sowie 0,7 und 0,8 Prozent.

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