Quoten: Starkes Finale von „Ninja Warrior Germany“ bei RTL

    Sat.1-Show „Pretty in Plüsch“ enttäuscht erneut, ZDF-Krimiserie „Die Chefin“ bleibt ungeschlagen

    Vera Tidona – 05.12.2020, 11:31 Uhr

    Die „Ninja Warrior Germany“-Moderatoren Jan Köppen (l.), Laura Wontorra und Frank Buschmann (r.) gratulieren dem Sieger Alexander Wurm, der zum dritten Mal in Folge „Last Man Standing“ wurde. – Bild: TVNOW/Markus Hertrich
    Die „Ninja Warrior Germany“-Moderatoren Jan Köppen (l.), Laura Wontorra und Frank Buschmann (r.) gratulieren dem Sieger Alexander Wurm, der zum dritten Mal in Folge „Last Man Standing“ wurde.

    Am Freitagabend, den 4. Dezember blieb „Ninja Warrior Germany“ bei RTL ungeschlagen der Sieger im Showkampf. 3,56 Millionen Zuschauer mit guten 11,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum schalteten das große Finale der aktuellen fünften Staffel in der Primetime ein. Vor allem die jüngeren Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren mit 2,07 Millionen wollten den dramatischen Showkampf der Kletterkünstler sehen, was einen starken Marktanteil von 24,3 Prozent und den sicheren Primetime-Sieg bedeutete. In beiden Fällen handelte es sich obendrein um Allzeitrekorde für die Physical-Gameshow.

    Derweil hatte die neue Sat.1-Show „Pretty in Plüsch“ auch in der zweiten Woche das Nachsehen und schaffte es nicht, sich aus dem Quotentief zu befreien (fernsehserien.de berichtete). Mit 930.000 Zuschauern kam das Format auf nur drei Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Nicht viel besser sah es bei den 14- bis 49-Jährigen in der werberelevanten Zielgruppe aus. Lediglich 430.000 schalteten die zweite Ausgabe der Musikshow ein, was weit unterdurchschnittlichen 5,1 Prozent Marktanteil entsprach.

    Das ZDF heimste indes wieder mit der erfolgreichen Krimiserie „Die Chefin“ die größte Reichweite beim Gesamtpublikum ein. 6,64 Millionen Zuschauer bei 20,5 Prozent Marktanteil schalteten die neue Folge der aktuellen Staffel ein. Bei den jüngeren Zuschauern waren immerhin 710.000 der 14- bis 49-Jährigen und 8,3 Prozent dabei. Davon profitieren konnte im Anschluss die Krimiserie „SOKO Leipzig“ mit ebenso starken 5,65 Millionen Zuschauern und 18 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Bei den Jüngeren blieben wie zuvor 710.000 (8,1 Prozent) dran.

    Das Erste musste sich mit seiner Komödie „Pohlmann und die Zeit der Wünsche“ mit Benjamin Sadler bei der starken Konkurrenz geschlagen geben. 3,96 Millionen Zuschauer insgesamt schalteten die neue Produktion des Senders ein, dennoch kamen ordentliche 12,3 Prozent zustande. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren 700.000 bei 8,1 Prozent dabei.

    ProSieben lockte mit dem Superheldenfilm „The First Avenger: Civil War“ insgesamt 1,60 Millionen Zuschauer (5,4 Prozent) vor den Bildschirm. In der werberelevanten Zielgruppe waren sogar 920.000 Zuschauer mit sehr guten elf Prozent dabei. Actionreich ging es auch bei RTL Zwei mit dem Film „xXx – Triple X“ und Vin Diesel in der Hauptrolle zu. 1,02 Millionen Gesamtzuschauer (3,3 Prozent) hatten eingeschaltet, in der Zielgruppe waren es 530.000 (6,2 Prozent).

    Kabel Eins setzte auf die Krimiserie „Blue Bloods“, die zu Beginn des Abends lediglich 670.000 Zuschauer insgesamt mit mauen 2,1 Prozent und ebenso schwache 2,9 Prozent der Werberelevanten interessierte. Bei VOX lief einmal mehr der Serien-Dauerbrenner„Law & Order: Special Victims Unit“, der jedoch nicht mehr als 840.000 Zuschauer (2,6 Prozent) insgesamt sowie 330.000 Jüngere (3,8 Prozent) vor den Bildschirm locken konnte.

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