Quoten: Gute Rückkehr für „Grill den Henssler“, Borowski-“Tatort“ thront über allem

    „Dr. Dolittle“ im Spielfilmduell vorn, „Trucker Babes“ nehmen Fahrt auf

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 11.04.2022, 09:33 Uhr

    „Grill den Henssler“: (v. l.) Steffen Henssler, Laura Wontorra, Filip Pavlovic, Harald Glööckler, Lisa Angermann und Anouschka Renzi – Bild: RTL/Frank W. Hempel
    „Grill den Henssler“: (v. l.) Steffen Henssler, Laura Wontorra, Filip Pavlovic, Harald Glööckler, Lisa Angermann und Anouschka Renzi

    Am gestrigen Sonntagabend startete bei VOX die mittlerweile 16. Staffel der Koch-Competition „Grill den Henssler“, die aus einigen Spezialfolgen bestehen wird. Für das „Dschungel-Special“ lief es schon mal ganz gut: 480.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren bescherten den Kölnern überdurchschnittliche 7,8 Prozent. Mit den konstant zweistelligen Werten, die zuvor auf diesem Sendeplatz „Kitchen Impossible“ erzielt hatte, konnte man somit zunächst nicht mithalten, auf diesem Ergebnis lässt sich aber aufbauen. Insgesamt waren 1,42 Millionen Menschen beim Staffelauftakt dabei.

    Den dominanten Tagessieg in allen Altersklassen sicherte sich ein neuer „Tatort“ mit Klaus Borowski (Axel Milberg) im Ersten: 9,32 Millionen Zuschauer ab drei Jahren hatten eingeschaltet und sorgten für herausragende 29,8 Prozent, bei den Jüngeren wollten 1,85 Millionen den Krimi nicht verpassen – hier standen nicht minder beeindruckende 23,9 Prozent zu Buche. „Euer Ehren“ konnte im Folgenden nicht ganz an die Quoten der ersten vier Folgen vom Samstagabend anknüpfen, zufriedenstellend lief es aber trotzdem: 3,48 Millionen und 3,12 Millionen blieben ab 21:45 Uhr für die finalen Episoden 5 und 6 dran, das entsprach 13,4 und 15,9 Prozent. Nur die Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren suchten nach dem „Tatort“ schnell das Weite, mehr als maue 4,8 und 4,3 Prozent waren nicht mehr drin.

    Im ZDF tat sich die zweite Folge der neuen „Herzkino“-Reihe „Freunde sind mehr“ derweil etwas schwerer: 3,60 Millionen Gesamtzuschauer erlebten das „Viergefühl“, mit 11,5 Prozent verpassten die Mainzer den Senderschnitt. Auch in der Zielgruppe reichte es nur zu überschaubaren 5,0 Prozent. Das „heute journal“ steigerte sich hier im Anschluss massiv auf 11,3 Prozent und informierte insgesamt mit 5,26 Millionen (19,6 Prozent) ebenfalls deutlich mehr Zuseher. „McDonald & Dodds“ ermittelten schließlich vor nur noch 1,88 Millionen, der Marktanteil sank auf lediglich 10,3 Prozent.

    Im Spielfimduell der Privatsender ging indes RTL als glanzloser Sieger hervor: Die Free-TV-Premiere von „Die fantastische Reise des Dr. Dolittle“ unterhielt insgesamt 2,48 Millionen Zuschauer, bei den Werberelevanten kam der Film auf 10,5 Prozent. „Percy Jackson – Diebe im Olymp“ fiel nachfolgend auf 9,1 Prozent zurück. ProSieben schickte „X-Men: Dark Phoenix“ ins Rennen und verbuchte damit solide 9,7 Prozent in der Zielgruppe, 1,32 Millionen Zuschauer ab drei Jahren wurden gezählt. „Alien: Covenant“ hielt sich danach recht stabil bei 9,3 Prozent.

    Sat.1 schaffte mit „Selbst ist die Braut“ ordentliche 8,3 Prozent, insgesamt interessierte der Streifen 1,40 Millionen und damit ein paar Zuschauer mehr als bei den Kollegen von ProSieben. „Leben leicht gemacht – The Biggest Loser“ endete am Vorabend angesichts 9,8 Prozent und 1,42 Millionen Gesamtzuschauer zwar mit einem Staffelrekord, das Niveau, das man von der Abspeckshow noch unter dem bisherigen Titel „The Biggest Loser“ gekannt hatte, wurde aber nie erreicht.

    Langsam Fahrt nehmen derweil die „Trucker Babes“ bei Kabel Eins auf: Diesmal reichte es zu erfreulichen 5,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen – neuer Staffelrekord – und einer Gesamtreichweite von 920.000 Zuschauern. „Abenteuer Leben am Sonntag“ generierte später sogar tolle 7,0 Prozent. Damit wies man auch RTL Zwei in die Schranken, wo „Midnight Sun – Alles für dich“ bei schwachen 2,9 Prozent hängen blieb, ehe „Love Island“ kurz vor dem Finale mit 3,8 Prozent einmal mehr blass blieb.

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