Quoten: „Die Bachelorette“ kehrt mit Tief, „Kampf der Realitystars“ mit Bestwert zurück

    „Aktenzeichen XY“ dominiert bei Jung und Alt, „Grey’s Anatomy“ überraschend schwach

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 15.07.2021, 09:55 Uhr

    Maxime Herbord ist „Die Bachelorette 2021“ – Bild: TVNOW
    Maxime Herbord ist „Die Bachelorette 2021“

    Gleich zwei Reality-Formate kehrten am gestrigen Mittwochabend mit neuen Staffeln zurück. „Die Bachelorette“ ging bei RTL bereits in ihre achte Staffel, musste aber neue Allzeittiefs hinnehmen: Lediglich 1,28 Millionen Menschen hatten eingeschaltet, darunter 760.000 zwischen 14 und 49 Jahren. In der Zielgruppe wurden 11,4 Prozent erreicht – ein Wert über dem derzeit mauen Senderschnitt, der die Verantwortlichen aber kaum zufriedenstellen wird. „stern TV“ konnte im Anschluss die Kuppelshow sogar in die Schranken weisen und steigerte sich auf ordentliche 12,2 Prozent.

    Bei RTL Zwei stellten sich die ersten zehn Promis dem „Kampf der Realitystars“ – und im Gegensatz zu den Kölnern fuhr der Auftakt der zweiten Staffel neue Bestwerte ein. 1,19 Millionen Zuschauer und damit nur ein paar weniger als bei der „Bachelorette“ wurden gezählt, in der Zielgruppe kamen mit 610.000 bärenstarke 9,4 Prozent zustande. Der bisherige Rekord hatte bei 9,0 Prozent gelegen. Eine Wiederholung von „Prominent und obdachlos“ brachte es später immerhin noch auf 5,3 Prozent.

    Tagessieger bei Jung und Alt wurde mit komfortablem Vorsprung „Aktenzeichen XY…ungelöst“ im ZDF. 5,42 Millionen Gesamtzuschauer gingen mit Rudi Cerne auf Verbrecherjagd und sorgten für hervorragende 20,4 Prozent, bei den Jüngeren bedeuteten 1,10 Millionen nicht minder beeindruckende 16,2 Prozent. Sehr gefragt war nachfolgend auch das „heute journal“, das 4,51 Millionen Menschen (18,7 Prozent) unter anderem über die Hochwasserlage im Westen des Landes informierte. 2,90 Millionen (14,4 Prozent) blieben schließlich noch für das „auslandsjournal“ dran.

    Nicht viel zu melden hatte die Komödie „Klassentreffen“ im Ersten, die bei 2,96 Millionen Zusehern und durchwachsenen 11,1 Prozent hängenblieb, dafür aber bei den 14- bis 49-Jährigen angesichts 8,4 Prozent gut abschnitt. Zuvor hatten sich noch 4,61 Millionen Menschen (18,4 Prozent) in der „Tagesschau“ auf den neuesten Stand gebracht. „Plusminus“ und die „Tagesthemen“ rutschten im weiteren Verlauf des Abends auf einstellige Marktanteile von 7,9 und 9,0 Prozent ab, die Reichweiten gingen auf 1,92 Millionen bzw. 1,79 Millionen zurück.

    ProSieben setzte derweil die Ausstrahlung der 17. Staffel von „Grey’s Anatomy“ nach der EM-bedingten Pause fort – überall herumgesprochen scheint sich dies aber noch nicht zu haben. Nur 840.000 Zuschauer waren dabei, das reichte für lediglich 6,8 Prozent bei den Werberelevanten – beides neue Tiefstwerte für die langlebige Krankenhausserie. Noch schwerer tat sich eine neue Folge von „Seattle Firefighters“, die anschließend nur noch 6,0 Prozent schaffte. Den Tiefpunkt des Abends markierte allerdings die Joyn-Comedyserie „Frau Jordan stellt gleich“: Zunächst generierte die TV-Premiere der ersten beiden Folgen von Staffel zwei schon bescheidene 4,3 Prozent, ehe die Wiederholung von drei Folgen der ersten Staffel ernüchternde Werte zwischen 3,4 und 4,3 Prozent verzeichneten.

    Katastrophal lief es für Schwestersender Sat.1 schon zu Beginn des Abends, wo die Romanze „Dem Horizont so nah“ insgesamt 900.000 Zuschauer unterhielt und mit 4,5 Prozent in der Zielgruppe baden ging. „Erdbeben im Paradies“ versagte danach mit 3,8 Prozent. Selbst Kabel Eins musste man ziehen lassen, das wiederum auch keine Bäume ausreißen konnte: Die Krimikomödie „Scott und Huutsch: Eine Dogge zum Knutschen“ holte zu Beginn der Primetime 4,9 Prozent, für „Die Tom Hanks Story“ ging es knapp zwei Stunden später auf 5,9 Prozent nach oben. Ganz schwach startete angesichts 3,8 Prozent der „Bones“-Marathon bei VOX, der sich aber sukzessive auf erfreuliche 8,6 Prozent nach 23:00 Uhr steigerte.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1986) am

      Wird Zeit das der Beachlor Dreck endlich abgesetzt wird!

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