Quoten: „Das Traumschiff“ auf siegreicher Weihnachts-Fahrt

    „Tatort“ mit Ulrike Folkerts dicht auf den Fersen

    Ralf Döbele – 27.12.2020, 10:55 Uhr

    „Das Traumschiff“: Kapitän Prager (Florian Silbereisen) und sein Bruder Moritz (Joko Winterscheidt) waren am 2. Weihnachtsfeiertag nicht einzuholen

    Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu und wieder einmal lieferten sich am 2. Weihnachtsfeiertag der „Tatort“ und „Das Traumschiff“ einen Quoten-Schlagabtausch. Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) konnte durchaus als starke Verfolgerin punkten. So verbuchte der Fall „Unter Wölfen“ im Ersten 6,51 Millionen Zuschauer, was einen Marktanteil beim Gesamtpublikum von 19,8 Prozent bedeutete. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen ermittelten überdurchschnittlich gute 13,4 Prozent.

    Auch wenn dieser „Tatort“ stärker abschnitt als der im letzten Jahr – letztendlich war „Das Traumschiff“ doch nicht einzuholen. 6,56 Millionen Zuschauer gingen insgesamt auf die Reise nach Kapstadt mit Florian Silbereisen und „Denver-Clan“-Ikone Linda Evans. Mit genau 20,0 Prozent Marktanteil bei allen Zusehern ab 3 Jahren und satten 16,5 Prozent bei den Jüngeren darf die mittlerweile 88. Kreuzfahrt als voller Erfolg verbucht werden.

    Im Anschluss daran konnte die „Kreuzfahrt ins Glück“ beachtliche 5,38 Millionen Zuschauer halten und auch der Marktanteil konnte sich mit 18,8 Prozent insgesamt und 14,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen sehen lassen. Im Ersten übernahm zeitgleich „Maria Wern, Kripo Gotland“ die Ermittlungen, konnte aber nicht gleichermaßen von ihrem Lead-In profitieren. Letztendlich blieben nur 3,85 Millionen Zuschauer beziehungsweise 13,2 Prozent und deutlich schlankere 5,6 Prozent in der Zielgruppe nach Ende des „Tatorts“ dran.

    Bei RTL waren in der Primetime die Dinosaurier los und tatsächlich entschieden sich 3,13 Millionen Zuschauer für die Free-TV-Premiere von „Jurassic World: Das gefallene Königreich“. Der Gesamtmarktanteil lag so bei 9,8 Prozent insgesamt und bei guten 13,0 Prozent bei den Werberelevanten. Die anschließende Wiederholung von „Jurassic World“ lag bei den 14- bis 49-Jährigen dann immer noch bei starken 14,5 Prozent, die Zuschauerzahl fiel insgesamt aber auf 1,73 Millionen.

    Geschlagen geben mussten sich Chris Pratt und Co. um 20:15 Uhr aber gegen Elyas M’Barek und seine Schülerschar. „Fack ju Göhte 3“ zog mit 13,4 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe an dem Dino-Abenteuer vorbei. Insgesamt entschieden sich 1,73 Millionen Zuschauer und lediglich 5,4 Prozent insgesamt für die Comedy-Fortsetzung.

    Sat.1 versuchte es unterdessen mit der Disney-Realverfilmung des Märchenklassikers „Die Schöne und das Biest“ aus dem Jahr 2017. Emma Watson verbuchte insgesamt zwei Millionen Zuschauer, was aber nur einem Marktanteil von 6,3 Prozent beim Gesamtpublikum entsprach. Deutlich beachtlicher war der Marktanteil hier bei den 14- bis 49-Jährigen, der bei starken 12,0 Prozent lag.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Wenn man sich die letzten Jahre von "Traumschiff" und alleine die Folgen, die heute liefen, anschaut (und die waren noch etwas holperig und gerade beim Schnit verbesserungsfähig) liegen da Welten zwischen.
      Auch wenn man bei den letzten Folgen mal die unausgefeilte Greenscreen-Technik wegdenkt, bleibt da nur noch langweile übrig. Mann kann zum einen die Aufteilung der Geschichten nicht mehr erkennen. Auch diese durch und durch mit Möchtegern-Jungschauspieler mit einem Mimikausdruck wie Holz ausgestattete Folge(n) gehört zu den allerschlechtesten gehgört, die ich jemals gesehen habe.
      Laßt die Filmserie bitte mit etwas Anstand sterben. Gehirntot ist sie schon.
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        Seit dieser Glühwein Wüterich den Kutter lenkt schalten wir das eh nicht mehr ein.Mit Schauspiel hat das nix mehr zu tun.Es nervt nur noch das der überall seinen A...drin hat
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          Meine Mutter ist 72 Sie war immer ganz Happy lief Weihnachten und Neujahr Kreuzfahrt und Traumschiff.Dieses Weihnachten sagte Sie wortwörtlich "Das War das Schlechteste Traumschiff das Sie je gesehn hat"Kreuzfahrt in Glück ging so sagte Sie, aber das war solch ein Mist und was da in letzter Zeit für Leute/Gastrollen mitmischen das war unterirdisch.Das seien garkeine Schauspieler .
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            Traumschiff ein glatter Reinfall. Soviel Schei...........auf einmal, nicht real und die Wussow kann auch in Rente gehen. Nie wieder.
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            • (geb. 1967) am melden

              Das das Traumschiff zu Weihnachten eine Top Quote einfuhr ist keine Überraschung! Angesichts des Lockdown und Beschränkungen bei Verwandtenbesuchen zu den Feiertagen lechzen die Menschen gerade zu nach heile Welt. Da war das Traumschiff gerade richtig!
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