„Project Blue Book“: UFO-Drama mit Aidan Gillen („Game of Thrones“) bei TVNOW

    „Die unheimlichen Fälle der U.S. Air Force“ in den 1950er Jahren

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 19.09.2019, 15:23 Uhr

    „Project Blue Book“ – Bild: TVNOW
    „Project Blue Book“

    Die in den USA recht erfolgreiche Mystery-Serie „Project Blue Book“ hat eine deutsche Heimat gefunden: TVNOW. Dort wird die erste Staffel ab dem 15. Oktober 2019 veröffentlicht. Die Serie des amerikanischen Senders History beruft sich auf das reale „Project Blue Book“, in dem UFO-Sichtungen durch die U.S. Air Force dokumentiert sind – allerdings halt im wörtlichen Sinn der Abkürzung als „Unidentified Flying Opjects“ und nicht etwa als „fliegende Untertassen“. Entsprechend wird in der Serie der Astronom Dr. J. Allen Hynek (dargestellt von Aidan Gillen, Kleinfinger aus „Game of Thrones“) damit beauftragt, Erklärungen für diese „UFO“-Sichtungen zu finden – natürlich nichts mit Aliens, die die kann es ja gar nicht geben. Doch die Serie hat einen Twist …

    Da die Serie in Deutschland den Untertitel „Die unheimlichen Fälle der U.S. Air Force“ hat – eine Hommage an die „unheimlichen Fälle des FBI“, die in „Akte X“ untersucht werden – ist klar, dass Hynek in der Serie schließlich auch deutliche Hinweise auf Außerirdische finden wird. Mehr noch: Die Air Force weiß von den Außerirdischen und will Hynek vor allem dazu nutzen, die aufkommende Hysterie über die Himmelserscheinung zu beruhigen, in dem er die meisten mit wissenschaftlichen Methoden „entlarvt“ und erklärt. Doch er darf nicht zuviel aufdecken, daher hat man ihm Captain Michael Quinn (Michael Malarkey, „Vampire Diaries“) zur Seite gestellt: Der soll ihn vorgeblich unterstützen, doch eben auch überwachen.

    Weitere Hauptrollen haben: Neal McDonough („Arrow“) als militärischer Projektleiter General James Harding, Michael Harney („Orange is the New Black“) als weiterer General, Laura Mennell („Alphas“, „Loudermilk“) als Ehefrau Mimi Hynek sowie Ksenia Solo („Lost Girl“) als mysteriöse Susie, die sich mit Mimi anfreundet, aber ganz eigene Absichten verfolgt.

    J. Allen Hynek hat es tatsächlich gegeben. Er hat sich tatsächlich vom Skeptiker zum Ufologen entwickelt und erstellte die bekannte Einstufung von UFO-Sichtungen, zu der auch die inzwischen berühmte „Nahbegegnung der dritten Art“ gehört. History verspricht, dass sich jede Episode auf tatsächliche Akten von damals berufen und authentische historische Ereignisse mit UFO-Theorien verknüpfen wird.

    In den USA war „Project Blue Book“ sehr erfolgreich für History, das auch schon eine zweite Staffel bestellt hat.

    Amerikanischer Trailer zu „History“

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Bernd Krannich
      >J. Allen Hynek hat es tatsächlich gegeben. Er hat sich tatsächlich vom Skeptiker zum Ufologen entwickelt und erstellte die bekannte Einstufung von UFO-Sichtungen, zu der auch die inzwischen berühmte "Nahbegegnung der dritten Art" gehört. History verspricht, dass sich jede Episode auf tatsächliche Akten von damals berufen und authentische historische Ereignisse mit UFO-Theorien verknüpfen wird.>

      Bei dir hört sich der Satz "vom Skeptiker zum Ufologen entwickelt ..." sehr negativ an.

      Hier mal so, wie ich es auch sehe:

      Tante wiki
      "Dennoch bemühte sich Hynek um eine wissenschaftliche Herangehensweise an das Thema und engagierte sich ab Anfang der 1970er Jahre in verschiedenen Organisationen wie dem Mutual UFO Network (MUFON). 1973 gründete er das Center for UFO Studies (CUFOS) und hielt 1978 eine Rede zum Thema vor der UNO-Vollversammlung. Außerdem verfasste er eine Reihe von Büchern zum Thema. In The UFO Experience von 1972 schlug er ein heute oft verwendetes Klassifizierungssystem für UFO-Sichtungen vor, das verschiedene Typen entfernter Sichtungen sowie die bekannten drei Stufen so genannter „Nahbegegnungen“ (close encounters) umfasste."

      Manche Sichtungen von "Unbekannten Fliegenden Objekten" sind nicht immer erklärbar.

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