„neXt“: Tech-Thriller um mörderische KI findet Starttermin

    John Slattery im Kampf gegen selbstbewusste Siri-Schwester

    Bernd Krannich – 27.07.2020, 12:49 Uhr

    John Slattery als Paul LeBlanc in „neXt“

    Das amerikanische Sender FOX hat den 6. Oktober als Startdatum für seine Miniserie „neXt“ angekündigt. In dem Format spielt John Slattery den Tech-Visionär Paul LeBlanc, der sich im Kampf gegen eine sich entwickelnde künstliche Intelligenz befindet – deren Konstruktion er einst eigentlich bewusst unterbrochen hat.

    Die Serie war eigentlich schon für die abgelaufene Season geplant gewesen, wegen Corona aber für den Herbst aufgespart worden.

    Trailer zu „neXt“ (englisch)

    Dystopien, in denen die Computer als Kreationen der Menschen die Herrschaft übernehmen – oder meist schon übernommen haben – gibt es schon seit Jahren. Die Serie „neXt“ geht bei ihrem Szenario von unserer Realität aus, in der wir aus Bequemlichkeit bereits überall vernetzte Geräte in unseren Haushalten und der Umwelt installiert haben. In der Serie werden all diese Geräte schließlich von einer künstlichen Intelligenz – KI – gekapert, die ihre eigenen Pläne verfolgt.

    Das etwas nicht stimmt, bemerkt dabei zuerst … nun ein Wissenschaftler namens Richard Weiss (John Billingsley, „Star Trek – Enterprise“). Als der durch „Unfälle“ zu Tode kommt, entdeckt Cybercrime-Spezialistin Shea Salazar (Fernanda Andrade) von Homeland Security die Ungereimtheiten – und schließlich Weiss’ Aufzeichnungen.

    Sie wendet sich an den Tech-Pionier LeBlanc (Slattery), der sich schon lange mit der Gefahr einer sich der menschlichen Kontrolle entziehenden KI beschäftigt. Nicht von ungefähr, denn er selbst hat einst an solch einer KI entwickelt, das Projekt aber nach erschreckenden Erfahrungen eingefroren. Nach Informationen aus einem früheren Trailer erkennt er nun durch Salazar, dass jemand anderes seinen Code weiterentwicklet hat.

    Die KI auf Basis des Haushaltsassistenten iliza erinnert dabei bewusst an Siri und Konsorten. Anders als etwa Skynet aus dem „Terminator“-Franchise hat die keine Waffen, mit der sie Menschen aus dem Weg räumen kann, und so greift sie auf ihre zahlreichen Möglichkeiten über banale, vernetzte Geräte zurück. Und davon gibt es unglaublich viele. Dabei setzt sie auf Terror – und zahlreiche der Hauptrollen der Serie tragen die Familiennamen Salazar und LeBlanc … 

    Weiter Hauptdarsteller der Miniserie sind Michael Mosley, Jason Butler Harner („Ozark“), Eve Harlow („The 100“), Aaron Moten („Disjointed“), Gerardo Celasco („How to Get Away with Murder“), Elizabeth Cappucino (die junge Jessica in „Marvel’s Jessica Jones“) und Evan Whitten („Atlanta Medical“).

    Hinter der Serie „neXt“ steht „24“- und „Star Trek – Enterprise“-Produzent Manny Coto.

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