„Nash Bridges“: Serien-Revival mit Don Johnson und Cheech Marin feiert US-Premiere

    US-Sender zeigt Sequel-Film an Thanksgiving

    Vera Tidona – 28.11.2021, 12:26 Uhr

    „Nash Bridges“-Revival mit Don Johnson und Cheech Marin – Bild: USA Network
    „Nash Bridges“-Revival mit Don Johnson und Cheech Marin

    USA Network präsentierte am Thanksgiving-Wochenende (27. November) ein Wiedersehen mit Don Johnson und Cheech Marin im „Nash Bridges“-Revival. Der Film vereint nach 20 Jahren erstmals wieder die beiden legendären Cops einer Spezialeinheit in San Francisco, die im Film einer neuen Generation alte Tricks beibringen wollen.

    Auch zwei Jahrzehnte später ist Nash Bridges (Johnson) noch immer der Chef der Special Investigation Unit (SIU) in San Francisco, muss sich aber einer veränderten Stadt stellen. Ein neuer Boss und ein Polizei-Alltag, in dem die Auswertung von Daten immer wichtiger wird, machen ihm das Leben schwer. Denn die Welt um ihn herum hat sich zwar grundlegend verändert. Doch Nash ist der Alte geblieben. Fehlen darf dabei nicht der frühere Ermittler Harvey Leek (Jeff Perry), der sich mittlerweile zu einem paranoiden Einsiedler entwickelt hat, der seiner Exzentrik freien Lauf lässt und an allerlei Verschwörungstheorien glaubt.

    Zu den Neuzugängen gehören: Diarra Kilpatrick („The Twilight Zone“) als Captain Lena Harris, Nashs Vorgesetzte; Bonnie Somerville („Code Black“) als Psychologin Christina Hunter, welche die Polizisten in San Francisco beurteilen soll; Joe Dinicol („Arrow“) als regeltreuer Millennial-Cop Steven Colton; Alexia Garcia („Pose“) als technikaffine Polizistin Chloe Zane; Angela Ko („Rebel“) als Ermittlerin Ellie Tang, die man als Adrenalinjunkie bezeichnen könnte; und Paul James („Greek“) als Ellies tougher Partner Keith „Philly“ Morton.

    Wenige Tage vor der Premiere wurde ein erster Trailer (per Twitter) veröffentlicht:

    Der „Nash Bridges“-Film wird von Don Johnson gemeinsam mit Drehbuchautor Bill Chais („Shark“) für USA Network entwickelt. Dabei könnte der Film bei Erfolg als sogenannter Backdoor-Pilot als Sprungbrett für eine neue Serie fungieren. Eine Bestätigung hierzu gibt es noch nicht. Serienschöpfer Carlton Cuse, der später hochkarätige Formate wie „Lost“ oder „Bates Motel“ verantwortete, ist an der Produktion jedoch nicht beteiligt. Ein deutscher Sendetermin für das Serien-Revival ist noch nicht bekannt.

    Die Originalserie „Nash Bridges„ wurde zwischen 1996 und 2001 mit insgesamt sechs Staffeln und 122 Episoden beim US-Sender CBS ausgestrahlt. In Deutschland folgte die Premiere nur wenige Monate später bei RTL II. Die letzte Free-TV-Ausstrahlung liegt mittlerweile aber zwölf Jahre zurück. 2009 hatte Tele 5 die Serie zuletzt im Programm. Don Johnson feierte mit der beliebten Actionserie einen enormen Erfolg nach der Kultserie „Miami Vice“ (1984–1989).

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1967) am

      Sehr schön, freue mich total drauf.....wäre dann nur die Frage, welcher deutsche Anbieter sich das Dingens schnappen wird!
      • (geb. 1983) am

        Am Liebsten wär' mir natürlich Sat.1, aber wahrscheinlicher wäre eher Kabel 1.
        Hauptsache nicht VOX - damit die Neuauflage nicht gleich nach der 3. Folge abgesetzt wird, weil der Herren mit der kleinen roten Murmel, die Einschaltquoten nicht hoch genug sind.
    • am

      Nach dem was man hört, scheint der Film leider eher von der Sorte "Boomer jammert zwei Stunden über die böse, böse Wokeness" zu sein. Schade. Hab die Serie gerne gesehen.
      • (geb. 1979) am

        Inwiefern?
      • am

        Unter anderem muss sich Nash bei seinen neuen Vorgesetzten dafür rechtfertigen, dass er im Einsatz eine Waffe dabei hat, weil ja heute angeblich Polizisten "verweichlichte Schneeflocken" sind, die lieber mit Kriminellen über ihre Gefühle reden, anstatt zurückzuschießen.
      • am

        also ich hab mir den film angeschaut und es war sehr unterhaltsam. 

        allerdings kommt es nicht an die serie ran. der film ist einfach zu kurz für den ganzen inhalt. 

        außerdem passen die neuen darsteller auch nichts in den film. allein schon steven (joe dinicol) der  vorgesetzte geht gar nicht.

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