„Justified“: Kultregisseur Quentin Tarantino soll Fortsetzung mit Timothy Olyphant drehen

    FX entwickelt Miniserie „Justified: City Primeval“

    Vera Tidona – 26.02.2022, 13:07 Uhr

    Regisseur Quentin Tarantino am Set von „Django Unchained“ – Bild: Columbia Pictures
    Regisseur Quentin Tarantino am Set von „Django Unchained“

    Nicht zuletzt mit dem Überraschungshit „Yellowstone“ mit Kevin Costner erlebt derzeit das Western-Genre in Film und Serie ein erfolgreiches Revival. Während Paramount sein „Yellowstone“-Franchise ausweitet, hat sich der US-Kabelsender FX dazu entschieden, den eingestellten Serienhit „Justified“ mit Timothy Olyphant wiederzubeleben. Für die Regie der nachfolgenden Miniserie „Justified: City Primeval“ ist nun niemand Geringerer als Kultregisseur Quentin Tarantino im Gespräch.

    Noch befinden sich die Verhandlungen zwischen dem Sender und dem erfolgreichen Filmemacher ganz am Anfang, eine Zusage vonseiten des Erfolgsregisseurs gibt es demnach noch nicht. Die Besetzung würde durchaus passen, ist Quentin Tarantino doch ein großer Genre-Fan und drehte den Oscar-prämierten Film „Django Unchained“ und „The Hateful 8“ als Neo-Western. Zudem inszenierte er bereits mit Timothy Olyphant seinen jüngsten prominent besetzten Kinohit „Once Upon a Time in Hollywood“.

    In „Justified: City Primeval“ schlüpft Timothy Olyphant nach sechs Staffeln „Justified“ (2010 bis 2015) erneut in seine Paraderolle als Deputy U.S. Marshal Raylan Givens nach einer Romanvorlage von Elmore Leonard. Die Miniserie setzt acht Jahre nach dem Finale der letzten Staffel ein: Marshal Raylan Givens hat Kentucky inzwischen verlassen und lebt nun in Miami. Dort versucht er, die Balance zwischen seiner Arbeit als Marshal und als Teilzeitvater eines 14-jährigen Mädchens zu halten. Eine zufällige Begegnung auf einem Highway in Florida führt ihn nach Detroit, wo er auf Clement Mansell alias The Oklahoma Wildman trifft, einen gewalttätigen Soziopathen, der den Cops in Detroit schon einmal entwischen konnte.

    Entwickelt wird die Miniserie von FX Productions und Sony Pictures Television. Als Vorlage dient der Roman „City Primeval: High Noon In Detroit“ von Leonard aus dem Jahr 1980. Neben Olyphant ist auch Serienschöpfer Graham Yost wieder mit an Bord. Als Showrunner fungieren diesmal jedoch Dave Andron und Michael Dinner. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

    Die überraschende Entscheidung, die erfolgreiche und von Fans gefeierte Serie „Justified“ nach sechs Staffeln zu beenden, traf damals Serienschöpfer Graham Yost gemeinsam mit Hauptdarsteller Timothy Olyphant selbst, da sie der Meinung waren, dass die Story auserzählt sei. Die deutsche Erstausstrahlung der kompletten Serie übernahm der Pay-TV Sony AXN. Im Free-TV wurden bis heute lediglich die ersten beiden Staffeln bei Kabel Eins gezeigt.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      Justıfıed gehört zu meinen Lieblingsserien, ich habe sehr auf eine Fortsetzung gehofft. Das es nun ausgerechnet Tarantino wird, dessen Filme für mich einfach nur alle gleich sind (viel Gewalt, böse Jungs, mehr Gewalt) ist eine sehr große Enttäuschung.
      • am

        Das würde mich freuen wenn es etwas in diese Richtung wieder gib: Justified und nicht „Yellowstone“

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