„GNTM“-Finale findet im kleinsten Kreis statt

    „Vorsicht ist der beste Schutz“

    Glenn Riedmeier – 16.03.2020, 11:55 Uhr

    Heidi Klum

    Das Finale der diesjährigen Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ ist zwar noch gut zwei Monate entfernt, doch schon jetzt traf ProSieben die Entscheidung, dass es nicht wie sonst üblich vor großem Publikum in einer Arena stattfinden wird. Weil das Coronavirus voraussichtlich auch in zwei Monaten noch nicht gebannt sein wird, verfährt ProSieben nach dem Motto „Vorsicht ist der beste Schutz“ und verlegt das Finale in ein klassisches Fernsehstudio. Dort soll im kleinsten Kreis die Siegerin gekürt werden – so wie es einst bei der ersten Staffel im Jahr 2006 der Fall war.

    „Es ist super schade, dass wir das #GNTM-Finale nicht in einer riesigen Halle mit Publikum feiern können. Aber der Schutz der #GNTM-Fans ist wichtiger. Wir werden uns trotzdem wilde, große, verrückte Dinge ausdenken, damit das Finale richtig viel Spaß macht. Danke für euer Verständnis“, so Moderatorin Heidi Klum.

    ProSieben-Senderchef Daniel Rosemann kommentiert: „Es ist unabdingbar, dass wir uns aufgrund der aktuellen Entwicklungen schon zwei Monate vor dem #GNTM-Finale ein neues Szenario für das Finale überlegen. Ich freue mich, wenn wir 2021 das Finale wieder mit mehreren tausend Fans in einer Arena feiern können.“

    Allgemein hält ProSieben an seinem derzeitigen Plan fest, Shows wie „Late Night Berlin“, „The Masked Singer“ oder „Schlag den Star“ ohne Studiopublikum weiter zu produzieren – so wie es vergangenen Samstag bereits bei „Wer schläft, verliert!“ der Fall war. Auch die Liveshow von „Big Brother“ in Sat.1 soll heute Abend planmäßig vonstattengehen – ohne Zuschauer vor Ort. RTL will vorerst ebenfalls an der Fortsetzung von „Let’s Dance“ und „Deutschland sucht den Superstar“ festhalten – vor einem stark reduzierten Live-Publikum. Lediglich Angehörige wie Freunde und Familie dürfen im Studio die Kandidaten anfeuern.

    In Österreich wurde „Dancing Stars“ hingegen vorerst ausgesetzt. Auch in den USA wurde inzwischen mehrfach ein kompletter Produktionsstopp für Shows wie „Jimmy Kimmel Live!“, „The Late Late Show with James Corden“ oder „The Daily Show with Trevor Noah“ verordnet, nachdem man zunächst ohne Publikum weiter produzieren wollte.

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