„FBI: Most Wanted“: Dritte Staffel kommt endlich nach Deutschland

    Neue Folgen mit großen Veränderungen im Cast

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 01.09.2022, 08:00 Uhr

    „FBI: Most Wanted“ – Bild: CBS
    „FBI: Most Wanted“

    Mit einiger Verspätung schafft es die dritte Staffel von „FBI: Most Wanted“ ins deutsche Fernsehen: Ziemlich genau ein Jahr nach der Premiere in den Vereinigten Staaten wird sie ab dem 21. September auf dem Pay-TV-Kanal Sat.1 Emotions gezeigt – jeweils mittwochs ab 20:15 Uhr in Doppelfolgen. Wermutstropfen: Während sich bei den ersten zwei Staffeln zeitnah daran auch die Free-TV-Premiere in Sat.1 anschloss, ist diesmal ein Termin noch nicht in Sicht.

    Das Spin-Off zur US-Serie „FBI: Special Crime Unit“ folgt den Einsätzen der „Most Wanted“-Einheit der amerikanischen Bundespolizei FBI, die versucht, unter der Leitung von Supervisory Special Agent Jess LaCroix (Julian McMahon) die meistgesuchten flüchtigen Verbrecher der USA dingfest zu machen.

    Zur dritten Staffel müssen sich die Fans der Serie auf einige Veränderungen im Cast einstellen. Nathaniel Arcand, Darsteller von Agent Clinton Skye, stieg bereits vor der dritten Staffel auf eigenen Wunsch aus. Kellan Lutz alias Special Agent Kenny Crosby ist lediglich im Staffelauftakt noch dabei, danach zog auch er sich aus persönlichen Gründen aus der Serie zurück, um mehr Zeit für seine Familie zu haben. Als wäre das noch nicht genug, heißt es im Verlauf der Staffel auch noch Abschied nehmen von Julian McMahon, der seit Beginn der Serie den Team-Leader Jesse „Jess“ LaCroix spielte.

    Im Gegenzug führt künftig Dylan McDermott, der zuletzt als Bösewicht in „Law & Order: Organized Crime“ für Unruhe sorgte, das Team als neuer Leader Remy Scott an. Darüber hinaus verstärkt die aus „The Man in the High Castle“ bekannte Alexa Davalos als neue Agentin Kristin Gaines das Team, das fortan aus den noch verbliebenen Mitgliedern Sheryll Barnes (Roxy Sternberg) sowie Analystin Hana Gibson (Keisha Castle-Hughes) besteht.

    In den USA sind die insgesamt drei „FBI“-Serien (mit dem in Deutschland noch nicht gestarteten „FBI: International“) äußerst erfolgreich und wurden allesamt bereits großzügig bis ins Jahr 2024 verlängert (fernsehserien.de berichtete). Produziert werden die Crime-Dramen von Dick Wolf, der auch für NBC die Serien-Franchises „Law & Order“ und „Chicago“ aus der Taufe gehoben hat. In Deutschland hatte das „FBI“-Franchise hingegen von Beginn an keinen allzu großen Zuspruch erfahren. Nach schlechten Quoten verlor die Mutterserie zunächst ihren Primetime-Sendeplatz, bevor schließlich auch am späten Abend die Free-TV-Premiere kurz nach Beginn der dritten Staffel vorzeitig abgebrochen wurde. Zuletzt liefen neue Folgen in Sat.1 im Mai 2021, von „FBI: Most Wanted“ brachte der Bällchensender immerhin bis August 2021 die zweite Staffel zu Ende.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1953) am

      Hauptsache, die Serie wird gesendet. Wo, ist mir egal. AXN und 13h Street sind auch Privatsender.
      • (geb. 1959) am

        Ich fände es auch besser wenn 13. Street oder Axn solche Serien ausstrahlen würden.
        Nichts gegen die privaten Sender aber nach dem dritten Werbeblock blickt man meist nicht mehr durch
        • am

          Sat 1 Emotions geht auch, dort laufen die Sendungen immer im normalen Rthymus durch, selbst wenn der Muttersender mal wieder beschließt es abzusetzen und Harry Potter zum Aktenzeichen XYZ fachen mal zu zeigen.
          • am

            Selbst wenn Sat1 diese Serie zeigen wird, was ich nicht glaube, werde ich warten bis 13 Street diese Staffel zeigt. Das Chaos im Free-TV tu ich mir schon seit Jahren nicht mehr an.
            • (geb. 1994) am

              Während wsl besser wenn FBI Serien an 13 Street abtreten würde, dort läuft das Franchise gut!
              • am

                Auch das ist wieder ein gutes Beispiel dafür, dass solche Serien im Stream erfolgreich laufen, im Free-TV (Sat.1) aber nicht gut ankommen, weil die Zuschauer im Free-TV lieber nur noch Trash-, Quizshow- oder Castingmist schauen. Überhaupt muss man aber auch sagen, dass die Quotenberechnung total veraltet, nicht mehr zeitgemäß ist, da es doch schon zuviele gibt, die auf Streamingsender schalten wenn das Free-TV-Programm unerträglich ist. Und das sieht man von Tag zu Tag immer mehr.

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