„Chicago Fire“: Diese Hauptfigur erhält überraschend eine Auszeit

Einschnitt in der aktuellen Staffel der „One Chicago“-Serie

Ralf Döbele
Ralf Döbele – 23.01.2026, 14:36 Uhr

Dermot Mulroney in „Chicago Fire“ – Bild: NBC
Dermot Mulroney in „Chicago Fire“

Personelle Veränderungen sind nicht gerade ungewöhnlich im Firehouse 51 oder im „One Chicago“-Universum generell. Dennoch gibt es jetzt einen spürbaren Einschnitt bei „Chicago Fire“. Dermot Mulroney wird mit seiner Figur Battalion Chief Dominick „Dom“ Pascal für einen Teil der noch laufenden Saison pausieren. Seine Vertretung ist allerdings bereits gefunden.

Wie Deadline Hollywood berichtet, tritt Pascal zunächst letztmals in Episode 14 auf und verabschiedet sich anschließend vorübergehend aus dem Geschehen. Ob und in welcher Form die Figur zum Staffelende zurückkehrt, ist offen, da die Entwicklung der Drehbücher für die finalen Episoden noch nicht abgeschlossen ist.

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Vor der Auszeit ist Dermot Mulroney noch Teil des großen „One Chicago“-Crossover-Events, das in Episode 13 von „Chicago Fire“ sowie in „Chicago Med“ und „Chicago P.D.“ am 4. März ausgestrahlt wird (fernsehserien.de berichtete). Die Auszeit ist laut Produktionskreisen erzählerisch begründet und Teil eines größeren Storybogens rund um Pascals Rolle bei Firehouse 51. Gespräche über mögliche Cast-Verlängerungen mit Blick auf eine bislang nicht offiziell bestätigte 15. Staffel seien demnach noch nicht aktuell.

Während Pascal abwesend ist, führt „Chicago Fire“ eine neue Führungsfigur ein, um die entstandene Lücke zu schließen. Rob Morgan („This Is Us“) übernimmt die wiederkehrende Rolle des Battalion Chief Hopkins. Er wird als erfahrener, autoritärer Vorgesetzter mit belasteter Vergangenheit beschrieben, der mehrere Feuerwachen in Chicago beaufsichtigt hat. Hopkins feiert seinen Einstand in Episode 16 und wird insgesamt in vier Folgen zu sehen sein, darunter auch im Staffelfinale.

Dermot Mulroney war im Sommer 2024 zur Serie gestoßen, nachdem Eamonn Walker als langjähriger Chief Boden „Chicago Fire“ verlassen hatte (fernsehserien.de berichtete). Als Dom Pascal etablierte er einen deutlich anderen Führungsstil, der innerhalb der Wache zunächst auf Widerstand stieß, sich im Verlauf der Handlung jedoch festigte. Parallel zu „Chicago Fire“ steht Mulroney aktuell auch für die Netflix-Serie „The Hunting Wives“ vor der Kamera, deren zweite Staffel zeitgleich produziert wird.

Rob Morgan bringt umfangreiche Serien- und Kinoerfahrung mit. Zu seinen bekanntesten TV-Rollen zählt Turk Barrett aus dem Marvel-Netflix-Universum, zuletzt war er unter anderem in „Winning Time: Aufstieg der Lakers-Dynastie“ und „Lawmen: Bass Reeves“ zu sehen.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • (geb. 1973) am

    Das riecht doch verdächtig nach Kosteneinsparung, denn mittlerweile spielen fast alle nur noch in 18/19/20 von 22 Folgen mit
    • (geb. 1994) am

      Vl dreht er für ne andere Serie...
    • (geb. 1967) am

      Ich habe mal gelesen, dass bei F.B.I das jetzt auch so sein soll, dass kriegt man auch schon krass mit, dass nicht ALLE Hauptdarsteller in ALLEN Folgen zu sehen sind, aufgrund, bestimmt von Kosten Einsparung....
    • (geb. 1967) am

      @pat94: wer bitte ist VI?
    • (geb. 1974) am

      @Sentinel2003: Ich glaube, das sollte "großes V kleines L" sein, Vl, als Abkürzung für "vielleicht": "Vielleicht dreht er für ne andere Serie" (und nicht Großes V Großes i).

      Generell: Ja, etwa "Deadline" meldet immer wieder, dass die Sender und Studios versuchen, Geld zu sparen. Manchmal dadurch, dass Hauptdarsteller nicht mehr in allen Folgen vorkommen (wozu aber Verträge in beiderseitigem Einverständnis geändert werden müssen) oder durch weniger "Episoden pro Staffel" (ich glaube es war das OneChicago-Franchise, wo alle Serien in diesem Jahr nur noch 21 Folgen produzieren) oder eben auch dadurch, dass sie die Darsteller bitten, auf Geld zu verzichten. Bei "Fire Country" etwa hatten sich die Darsteller zuletzt zusammengetan und einer Lohnkürzung eine Absage erteilt - daraufhin starb eine Hauptfigur den Serientot. 
      Freie Sendeplätze werden mit Reality und Sport gefüllt.

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