„Der Staatsanwalt“: Neue Staffel kündigt wichtige Wechsel im Team an

    Rainer Hunold nimmt Abschied von langjährigem Team-Mitglied

    Vera Tidona – 10.11.2022, 13:03 Uhr

    „Der Staatsanwalt“: Hauptkommissarin Kerstin Klar (Fiona Coors, l.), Oberstaatsanwalt Bernd Reuther (Rainer Hunold, M.) und Oberkommissar Max Fischer (Max Hemmersdorfer, r.) – Bild: ZDF/Daniel Dornhöfer
    „Der Staatsanwalt“: Hauptkommissarin Kerstin Klar (Fiona Coors, l.), Oberstaatsanwalt Bernd Reuther (Rainer Hunold, M.) und Oberkommissar Max Fischer (Max Hemmersdorfer, r.)

    Nach über 100 Folgen ist noch lange nicht Schluss für Rainer Hunold als „Der Staatsanwalt“. Der ZDF-Freitagskrimi sorgt seit 17 Jahren regelmäßig für hohe Einschaltquoten und stellte in der letzten Staffel im Frühjahr sogar einen neuen Zuschauerrekord mit über 7,45 Millionen auf. Pünktlich nach dem Jahreswechsel sorgt der Mainzer Sender nun für Nachschub in Form einer 18. Staffel – mit gravierenden personellen Veränderungen im Ermittler-Team. Los geht es am 13. Januar 2023 auf dem gewohnten Sendeplatz freitags um 20:15 Uhr, wobei alle Folgen schon ab dem 6. Januar in der ZDFmediathek bereitliegen werden.

    Gleich zum Staffelauftakt kündigt sich in der Folge „Kontrollverlust“ auf dramatische Weise eine personelle Veränderung im bewährten Ermittler-Team von Oberstaatsanwalt Bernd Reuther (Hunold) mit Oberkommissar Max Fischer (Max Hemmersdorfer) und Hauptkommissarin Kerstin Klar (Fiona Coors) an.

    Der Chefbuchhalter eines Wiesbadener Start-up-Unternehmens wird ermordet. Das junge Unternehmen forscht derzeit an der Entwicklung eines Flugautos. Für die Ermittler ist zunächst unklar, ob hier der Schlüssel zur Aufklärung des Falls liegt oder doch die privaten Verwicklungen in dem jungen Team eine Rolle spielen.

    Im Laufe der Ermittlungen tritt ein weiterer Todesfall aus der Vergangenheit zutage – während ein Mitglied aus Reuthers Team tödlich verletzt wird: Oberkommissar Max Fischer. Als Folge aus den dramatischen Ereignissen fasst Hauptkommissarin Kerstin Klar den Entschluss, ihren Dienst zu quittieren.

    Fiona Coors gehörte seit Beginn der Serie im Jahr 2005 zum Hauptcast der Serie neben Rainer Hunold, Kollege Max Hemmersdorfer wiederum stieß erst mit Staffel 15 als weiterer Ermittler zur Produktion dazu. Warum beide Darsteller nun zu Beginn der 18. Staffel aus der Serie ausgestiegen sind, wurde auch vonseiten des Senders bislang nicht kommentiert. Für Ersatz ist aber bereits gesorgt.

    Das ist das neue Team von Oberstaatsanwalt Reuther

    Oberstaatsanwalt Bernd Reuther (Rainer Hunold) mit dem neuen Ermittlerduo Alexander Witte (Jannik Mioducki) und Julia Schröder (Anika Baumann) sowie seinen alten Kollegen Kerstin Klar (Fiona Coors) und Max Fischer (Max Hemmersdorfer) auf der rechten Seite. ZDF/​Daniel Dornhöfer

    Nach den dramatischen Entwicklungen der Auftaktfolge kündigen sich zu Beginn der 18. Staffel gleich zwei neue Ermittler im Team von Oberstaatsanwalt Bernd Reuther an: Anika Baumann als Hauptkommissarin Julia Schröder und ihr neuer Kollege, Oberkommissar Alexander Witte, dargestellt von Jannik Mioducki, stellen sich als das neue Team des Oberstaatsanwalts vor.

    Die Mainzer Theaterschauspielerin Anika Baumann spielte bereits in diversen TV-Serien wie „SOKO Wismar“ und „SOKO Leipzig“ in Gastrollen mit. In „Der Staatsanwalt“ war sie bereits in der Folge „Gegenwind“ der zwölften Staffel in einer Nebenrolle dabei. Ihr Mitstreiter Jannik Mioducki aus Bielefeld wirkte zunächst in einigen internationalen Produktionen mit. Dem deutschen Fernsehpublikum ist der Newcomer vielleicht aus „Die Drei von der Müllabfuhr“ (2021) in einer Nebenrolle bekannt.

    „Der Staatsanwalt“ mit Rainer Hunold wird seit 2005 von Odeon Film für das ZDF produziert. In weiteren wiederkehrenden Rollen sind erneut Astrid Posner als Dr. Judith Engel und Heinrich Schafmeister als Dr. Stefan Schiller der Rechtsmedizin dabei.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      "Beim Berliner Tatort, steigt im zarten Alter von 67 Jahren Corinna Harfouch nochmal als Kommissarin ein." Wahrscheinlich hat der ÖRR sein Ziel allen halbwegs bekannten Schauspielerinnen zwischen 25 und  60 eine Rolle als Kommissarin zuzuschanzen schon erreicht und muss jetzt, weil ja streng nach Quote besetzt wird, auf ältere Semester zurückgreifen. Wenn das auch ausgereizt ist, wird der Zuschauer wahrscheinlich mit 20-jährigen Hauptkommissarinnen "erfreut".
      • am

        Find die Serie echt gut, ABER gehörte da nun nicht der Staatsamwalt mit Ü70 in Rente geschickt?
        Da seine "Tochter" nun geht fehlt ja genau das worauf die Serie aufbaute.
        • (geb. 1991) am

          Tja, Rainer Hunold hat halt noch keine Lust auf's Rentnerdasein. Beim Berliner Tatort, steigt im zarten Alter von 67 Jahren Corinna Harfouch nochmal als Kommissarin ein. Das kann man auch nicht so ganz nachvollziehen. Es müssten so viele gestandene Schauspieler aufhören, die jetzt in dem Alter sind.
          Clint Eastwood dreht immer noch Filme.
        • am

          Jau, dann sähe es im Totort ernsthaft duster aus!
          München weg - Köln weg. Auch unverständlich mit der Harfouch. Manche Schauspieler können halt noch nicht von ihrer Rente leben wie Sittler und Azorn. Die haben wenigstens die Reisleine rechtzeitig gezogen.
        • am

          Es ist nicht seine Tochter, sondern ex Schwiegertochter,ihr mann, also der Sohn vom Staatsanwalt
          war damals ausgestiegen und Wurde durch Max ersetzt
        • am

          Der Sohn von Staatsanwalt Reuter wurde von Marcus Mittermeier gespielt. Nach dessen Ausstieg (Anfang der 7. Staffel) kam Simon Eckert (als Kriminalhauptkommissar Christian Schubert) zur Serie. Erst mit dessen Ausstieg Anfang der 17. Staffel wurde Max Hemmersdorfer (als Kriminaloberkommissar Max Fischer) Teil des Teams.
        • am

          Aber auch Walter Sittler hat nicht so ganz aufgehört und dreht regelmäßig weiter - Filme und Serien. Nach Ende der Serie "Der Kommissar und das Meer" gibt es aktuell eine Fortsetzung mit der Serie "Der Kommissar und der See". Aber wieso auch nicht. Solange der Schauspieler zur Rolle passt ist das doch in Ordnung.

          Es gibt sicher genügend Zuschauer, die nicht nur junges Gemüse sehen wollen, sondern auch Schauspieler mit (Lebens-)Erfahrung.
        • am

          Sittler hat als Kommissar aufgehört, also in Rente gegangen. Wie auch Azorn.
          Stimmt, ist ja die Schwiegertochter. Aber alles sooo lange her und bei der ganzen Serienflut blickt man nicht mehr durch. Dazu kommt man ins demente Alter. 😄
        • am

          ohne den Statsanwalt reuter wäre die serie nichts...

      weitere Meldungen