„Der Preis ist heiß“: Thorsten Schorn wird Nachfolger von Walter Freiwald

    Co-Moderator der Gameshow-Neuauflage steht fest

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 20.06.2017, 13:51 Uhr

    Thorsten Schorn – Bild: MG RTL D/Stefan Gregorowius
    Thorsten Schorn

    RTLplus bleibt im Gameshow-Fieber. Nach „Jeopardy!“, „Ruck Zuck“, „familien duell“ und „Glücksrad“ erweitert der Spartensender im Herbst sein Angebot mit der Neuauflage von „Der Preis ist heiß“. Während Wolfram Kons („Guten Morgen Deutschland“) bereits als neuer Moderator und Nachfolger von Harry Wijnvoord angekündigt wurde, war bislang noch offen, ob es auch wieder einen Co-Moderator geben wird. Doch nun steht fest: Thorsten Schorn wird in die Fußstapfen von Walter Freiwald treten, der diese Funktion im Original innehatte.

    „Ich liebe dieses Spiel. Manchmal halte ich am Supermarktregal mit der Hand das Preisschild zu und versuche zu raten, was das Glas Oliven kostet. Ich freue mich sehr darauf, diesen Klassiker zusammen mit Wolfram Kons zurück ins Fernsehen zu bringen“, so Thorsten Schorn, für den sich ein Kreis schließt. Denn er begann seine Fernsehkarriere als Praktikant bei der „Der Preis ist heiß“ in den 1990er Jahren. Er ist vor allem bekannt als Radiomoderator (lange Zeit bei 1Live und inzwischen bei WDR 2), Reporter bei „stern TV“ und „Zimmer frei!“ sowie als Off-Stimme des VOX-Erfolgsformats „Shopping Queen“.

    „Das wird ein wunderbares Doppelpassspiel mit Thorsten Schorn. Ich mag seine Stimme, seinen Witz und seine Schnelligkeit im Kopf. Wir haben schon bei den ersten Treffen gemerkt: Das wird dynamisch, witzig, spontan und unglaublich spielfreudig. Er ist genau so heiß wie ich auf die Show. Thorsten Schorn, herzlichst willkommen!“, sagt Wolfram Kons.

    Als Produktionsfirma der deutschen Neuauflage zeichnet UFA Show & Factual verantwortlich. Es bleibt abzuwarten, inwiefern diese den Charme des Originals aufgreifen kann. Denn zu den Markenzeichen der Sendung gehörten ein aufgedrehtes Publikum, ein großes Studio und zahlreiche Sachpreise. Faktoren, die bei den bisherigen RTLplus-Neuauflagen nicht umgesetzt wurden. Immerhin wird „Der Preis ist heiß“ im Gegensatz zu den vier bisherigen Gameshows nicht im kleinen Hürther Studio produziert, sondern in den MMC-Studios in Köln-Ossendorf.

    RTL sendete das Original ab 1989 zunächst werktags gegen 17.00 Uhr und verlegte es Ende 1992 auf 10.30 Uhr, kurz darauf auf 11.00 Uhr am Vormittag. Nach der letzten, der 1874. Ausgabe im Herbst 1997 verabschiedete sich die Sendung – nicht etwa wegen zu schlechter Einschaltquoten, sondern da die Zuschauer RTL zu alt waren. Wijnvoord tauchte auf dem Sender tm3 danach mit einer Kochshow auf, die konsequenterweise „Der Reis ist heiß“ hieß. Walter Freiwald kam nach dem Ende der Show beim Teleshopping-Sender RTL Shop unter und erlangte vor zwei Jahren im Dschungelcamp einen zweifelhaften Karriereschub.

    In den Vereinigten Staaten ist das Original „The Price Is Right“ seit 1956 auf Sendung und wird auch heute noch im Vormittagsprogramm von CBS ausgestrahlt. Seit 2007 wird die US-Version von Drew Carey moderiert.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Mein Gott, wie furchtbar. Ich hasse es, wenn jemand so etwas schreibt, aber hier muss ich selbst mal fragen: wer guckt sich diesen Mist denn an? Das war damals schon unerträglich.

      Aber ich gebe zu, diese Gameshow-Mania habe ich nie verstanden. Ich mag weder Gerichts- noch Kochshows, aber bevor ich mir noch einmal "Der Preis ist heiß" antue, gucke ich lieber zwei Wochen Tim Mälzer beim Kochen zu. Ununterbrochen.

      "Charme des Originals"? Euer Ernst? Okay, ist alles Geschmackssache, und ich muss es nicht sehen. Musste aber raus.

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