„Alien“-Serie muss auf „Fargo“-Drehschluss warten

    FX-Boss nennt weitere Details zum Projekt von Noah Hawley

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 18.02.2022, 12:38 Uhr

    „Alien Covenant“ war 2017 die bislang letzte Begegnung mit dem „unheimlichen Wesen aus einer fremden Welt“ – Bild: 20th Century Fox
    „Alien Covenant“ war 2017 die bislang letzte Begegnung mit dem „unheimlichen Wesen aus einer fremden Welt“

    Es wird noch eine Weile dauern, bis das „Alien“ auch im Serienuniversum aus seinem Ei schlüpft. FX-Senderchef John Landgraf hat im Rahmen der TCA Winter Press Tour ein Update zu dem neuen Serienprojekt von „Fargo“-Schöpfer Noah Hawley gegeben. Wie bereits seit Ende 2020 bekannt, soll die geplante „Alien“-Serie auf der Erde spielen. Landgraf nannte nun auch ein paar weitere Details.

    So wird Sigourney Weavers legendäre Figur Ripley nicht Teil der Serie sein: Es wird einige große Überraschungen für das Publikum geben. Aber ‚Alien‘ spielt vor Ripley. Es ist die erste Geschcihte, die im Alien-Franchise auf der Erde spielt, (…) am Ende unseres Jahrhunderts, etwa 70 Jahre in der Zukunft. Auch andere bekannte Figuren aus den früheren „Alien“-Filmen werden laut Landgraf in der Serie nicht auftauchen.

    Serien-Entwickler Noah Hawley habe aktuell bereits fünf Drehbücher für die „Alien“-Serie entwickelt. Dennoch wird das Projekt erst einmal Platz für die kürzlich bestellte, fünfte Staffel von „Fargo“ (fernsehserien.de berichtete) machen müssen, die Hawley zuerst umsetzen wird. Dies habe laut Landgraf mit den Produktionsbedingungen im Mittleren Westen der USA zu tun, weshalb der Drehstart für die neuen „Fargo“-Episoden noch in diesem Winter erfolgen müsse.

    Noah hat diese unglaubliche Fähigkeit, und ich denke, man hat das bei ‚Fargo‘ gesehen, einen Weg zu finden, dem Original treu zu bleiben (…), aber auch etwas Neues mit an den Tisch zu bringen, das zeitgleich eine Erweiterung und eine Neuerfindung eines Franchises darstellt, so John Landgraf. Diese könne man sowohl auf den Original-Film der Coen-Brüder, als auch auf die ersten beiden „Alien“-Filme von Ridley Scott und James Cameron beziehen.

    „Alien“ gilt als einer der größten Klassiker der Science-Fiction- und Horror-Genres und machte Sigourney Weaver nach dem Kinostart 1979 zu einem Weltstar. In drei weiteren Filmen, stets inszeniert von aufstrebenden Jungregisseuren, verkörperte sie die gegen die unheimlichen Xenomorphs kämpfende Ellen Ripley: „Aliens – Die Rückkehr“ von James Cameron (1986), „Alien III“ von David Fincher (1991) und „Alien – Die Wiedergeburt“ von Jean-Pierre Jeunet (1997).

    Nach einem von vielen Fans eher kritisch gesehenen Umweg über „Alien vs. Predator“ (2004) und „Aliens vs. Predator: Requiem“ (2007) kehrte Regisseur Ridley Scott schließlich mit den beiden Prequels „Prometheus – Dunkle Zeichen“ (2012) und „Alien: Covenant“ (2017) zu dem Film-Franchise zurück. Er ist auch an dem aktuellen Serienprojekt als Produzent beteiligt.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1976) am

      Wie soll die Story denn schlüssig sein wenn im ersten Film die Menschheit das erste Mal auf die fremde Lebensform trifft?

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