„1883“: Weitere Hauptdarsteller für „Yellowstone“-Prequel bestätigt

    Westernserie folgt dem gefährlichen Weg von John Duttons Vorfahren

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 19.11.2021, 14:41 Uhr

    Plakat zu „Yellowstone“-Prequel „1883“: Der Weg der Duttons nach Montana ist ein gefährlicher – Bild: Paramount
    Plakat zu „Yellowstone“-Prequel „1883“: Der Weg der Duttons nach Montana ist ein gefährlicher

    Wie jeder andere Anbieter auch, setzt ViacomCBS darauf, aus erfolgreichen Serien erfolgreiche Franchises zu machen. Der Erfolg der Kabel-Serie „Yellowstone“ mit Kevin Costner hat so zur Bestellung des Prequels „1883“ geführt, das ab dem 19. Dezember beim Streaming-Dienst Paramount+ veröffentlicht wird.

    Die Handlung nimmt die Zuschauer, wie der Serientitel bereits nahelegt, mit ins Jahr 1883 und erzählt von den Anfängen der Familie Dutton: Im Zentrum der Serie steht deren langer und beschwerlicher Weg durch die Great Plains von Nordamerika in Richtung Westen auf der Suche nach einer besseren Zukunft im wunderschönen Montana. Letztendlich legen sie damit den Grundstein für den heutigen Besitz der Yellowstone Ranch.

    Obwohl die Produktion der Serie „1883“ schon lange läuft, hat Paramount+ nun die letzten Hauptdarsteller sowie diverse Nebendarsteller bestätigt.

    Zuvor bekannt war, dass Tim McGraw und Faith Hill die Dutton-Vorfahren James und Margaret porträtieren, die mit ihrer Familie die beschwerliche Reise in einem kleinen Treck antreten. Sam Elliott hat zudem die zentrale Rolle als Shea Brennan, ein ebenso taffer wie charismatischer Cowboy, der die Herkules-Aufgabe übernommen hat, die Führung über den Treck zu übernehmen, dem auch die Duttons angehören.

    Die neuen Darsteller und ihre Figuren:

    Hauptrollen

    • Kinderdarsteller Audie Rick ist als „junger John Dutton Sr.“ zu sehen (der spätere Vater von „Yellowstone“-Protagonist John Dutton wurde in der Hauptserie in einer Episode von Dabney Coleman gespielt);
    • Marc Rissmann spielt Josef, einen Einwanderer aus Europa, der zusammen mit seiner Gattin Risa (Anna Fiamora) reist und sich diesem Zug angeschlossen hat, bei dem zur Sicherheit erfahrene Führer (Cowboys) die „Zivilisten“ in den noch ungezähmten Westen begleiten;
    • Eric Nelsen (Web-Soap-Opera „The Bay“) in der Rolle des Ennis dabei, ein junger und attraktiver Cowboy, den die Jobsuche weg vom Viehtrieb hin zum Begleitschutz gebracht hat;
    • James Landry Hébert („Taken“) porträtiert Wade, ein weiterer der Cowboys.

    Nebenrollen

    • Dawn Olivieri („House of Lies“) als die verwitwete Claire: Die Schwester von James Dutton und gleichsam pragmatisch wie bissig, die mit ihrem Bruder und seiner Familie auf der Suche nach einer neuen Heimat ist;
    • Jungdarstellerin Emma Malouff („American Crime Story“ Staffel 3) als Claires Tochter Mary Abel;
    • Alex Fine als Grady: Der schließt sich als Anführer eines kleinen Trupps von sechs Cowboys dem Treck an, um für die Gruppe unterwegs einige Rinder zusammenzutreiben und zu führen;
    • Gratiela Brancusi als Noemi: eine jüngst verwitwete Frau mit zwei kleinen Söhnen;
    • Amanda Jaros („Women of the Movement“) als Alina: Eine ausgelaugt erscheinende Frau mit unverwüstlicher Hoffnung und gleichzeitig eine Einwanderin, die nur wenige Brocken Englisch spricht;
    • Nichole Galicia („Defiance“) als Prostituierte Guinevere: Sie verdient sich ihren Lebensunterhalt in Fort Worth, Texas;
    • Stephanie Nur („The Quest“) als Melodi: eine weitere Prostituierte;
    • Noah Le Gros als junger Cowboy Colton: Er verfügt gerade für dieses Unternehmen über einiges wichtiges Wissen;
    • Martin Sensmeier („Westworld“) als Sam: ein Krieger aus dem Stamm der Comanchen.

    Der bereits zuvor veröffentlichte Trailer zu „1883“:

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1978) am

      Wie praktisch! Man siedelt das Prequel zu einer Zeit an, als man die Ureinwohner bereits besiegt und vertrieben hatte und so kommt die Serie anscheinend ohne indigene Schauspieler aus, die ja wohl auch in der Originalserie nur vereinzelt vertreten sind.

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