• Mein Onkel vom Mars

      107 Episoden in 3 Staffeln
      Deutsche Erstausstrahlung: 15.05.1976 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: 29.09.1963 CBS (Englisch)

      Eines Tages bekommt Tim O’Hara Besuch vom Mars – ein äußerst gebildetes und witziges Männchen, das fürderhin den Namen „Onkel Martin“ erhält. Witzige Gags kennzeichnen die Serie, bei der es natürlich darum geht, allerlei Erfindungen zu kreieren, die „Onkel Martin“ wieder zum Mars bringen und seine irdische Existenz den Nachbarn vorenthalten sollen – vor allem dem mit einer netten Nachbars-Oma befreundeten Polizisten „Brannon“ … 

      Großartig Bill Bixby in einer seiner frühen Rollen – witzig spritzig und nicht nur für junge Zuschauer. (Text: Dr. Lütgemeier)

      Mein Onkel vom Mars auf DVD

      DVD-News: Mein Onkel vom Mars - Vol. 3 (2 DVDs) erscheint am 24.08.2018 hier bestellen

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      Mein Onkel vom Mars – Community

      Ekkie (geb. 1966) am 20.06.2018 21:42: MEIN ONKEL VOM MARS
      (Volume 2 - elf Folgen der Kultserie auf zwei DVDs)
      Mit dem zweiten DVD-Set der Science-Fiction-Sitcom MEIN ONKEL VOM MARS präsentiert Pidax diesmal folgende Episoden:
      86. Duett für zwei alte Pistolen (That Time Machine is Waking Up That Old Gang of Mine)
      87. Zwei seltsame Damen (Avenue „C“ Mob)
      88. Der doppelte Tim (Tim and Tim Again)
      89. Loralee, der Gangsterschreck (Lorelei Brown vs. Everybody)
      90. Das Zweieinhalb-Millionen-Ding (The O‘Hare Cape)
      91. Der Geheimnisträger (Who‘s Got A Secret?)
      92. Tim macht eine Erbschaft (Heir Today, Gone Tomorrow)
      93. Rendezvous im Trödelladen (Martin‘s Revolti n‘ Development)
      94. Mit Perücke und Korsett (TV or Not TV)
      95. Bubi kann alles (Man from Uncle Martin)
      96. Gefährliche Düfte (Martin the Mannequin)
      Bonusmaterial: leider keins (nur Wendecover)

      Handlung: Der Marsianer, der unter dem Decknamen Martin O'Hara (gespielt von Ray walston), bei dem Reporter Tim O'Hara (gespielt von Bill Bixby) wohnt, versucht immer noch sein abgestürztes Raumschiff zu reparieren. Da es auf der Erde keine Ersatzteile gibt, muß er die fehlenden Teile neu erfinden. Zu Martins Erfindungen gehören unter anderem eine Zeitmaschine (dies ist seine wohl wichtigste Erfindung), ein Fotoapparat, mit dem man Ereignisse in der Zukunft fotografieren kann, Klon-Apperate und Wunderpillen. Außerdem verfügt Martin über verschiedene Superkräfte: Unsichtbarkeit, Telekinese und mehr. Martin und Tim gelangen immer wieder in haarstäubende Situationen: Leute werden in Schaufensterpuppen verwandelt, es gibt Zeitreisen in die Vergangenheit und auch Geheimagentenabenteuer wie bei James Bond.

      Das ZDF sendete damals nur die Farbfolgen (Staffel 3) und danach die Zeichentrickserie. Onkel Martin (gespielt von Ray Walston) wurde in den ZDF-Folgen von Erich Ebert gesprochen, und Tim O'Hata (gespielt von Bill Bixby) wurde damals von Berno von Cramm gesprochen. Die deutsche Synchronisation fand 1976 bei FSM (Fernsehstudio München) statt.
      Bei der Episode "Gefährliche Düfte" sind 30 Sekunden nur in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln vorhanden. Nachforschungen ergaben, daß diese 30 Sekunden (die übrigens sehr wichtig für die Handlung sind) schon damals beim ZDF fehlten. Peter Greenwood hat noch die Music & Effects-Bänder von allen Episoden, also könnte man ebentuell für eine Neuauflage die fehlenden 30 Sekunden zusammen mit den in Deutschland unveröffentlichen Schwarzweißfolgen deutsch synchronisieren lassen. Vermutlich war eine Filmrolle der Episode "Gefährliche Düfte" beschädigt, denn bei diesen 30 Sekunden sieht mal einen dicken Kratzer auf dem Filmmaterial. Jedenfalls können wir erstmal froh sein, daß die fehlenden wichtigen 30 Sekunden eingefügt wurden. Ansonsten ist die Bildqualität wie schon bei Vol. 1 sehr gut, weil die 35...
      VolkerZockstein (geb. 1965) am 19.05.2018 12:03: Mein Onkel vom Mars (My favorite Martian) - Vol. 3 mit den letzten Folgen der Serie kommt am 24.08.18 auf 2 DVDs
      https://www.pidax-film.de/Serien-Klassiker/Mein-Onkel-vom-Mars-My-favorite-Martian-Vol-3::1353.html?XTCsid=k2gve7n6n0nr6d781dfgjv0635
      Ekkie (geb. 1966) am 03.05.2018 11:29: Nach 40 Jahren ist er endlich zurückgekehrt: MEIN ONKEL VOM MARS
      (Volume 1 - elf Folgen der Kultserie auf zwei DVDs)

      Wie fing alles an, und worum ging es?
      Die Amerikaner starten einen Testflug mit einer X-15. Ein Raumschiff vom Mars muß ausweichen und macht eine Bruchlandung auf der Erde. Der Reporter Tim O'Hara, gespielt von Bill Bixby (Genre-Fans bekannt als David Bruce Banner in DER UNGLAUBLICHE HULK) findet einen Marsianer (gespielt von Ray Walston) in dem abgestürzten UFO und bringt in sein Haus. Tim will einen Bericht über den Marsmenschen schreiben, aber schließlich gelingt es dem Marsianer, der nun unter dem Decknamen Onkel Martin lebt, Tim zu überzeugen, dies nicht zu tun. Martin sieht äußerlich wie ein normaler Mensch aus, hat hat viele besondere Kräfte. Er kann Antennen aus seinem Kopf ausfahren und sich unsichtbar machen, er kann Gedanken lesen, und er kann mit Hilfe seines Levitationsfingers telekinetische Kräfte ausüben. Außerdem ist er wesentlich intelligenter als ein Erdmensch. Martin besitzt eine ganz Reihe von Erfindungen, unter anderem eine Zeitmaschine für Reisen in die Vergangenheit und wieder zurück sowie einen besonderen Fotoapparat, mit dem er Zukunftsfotos schießen kann. Martin und Tim haben zwei extrem neugierige Nachbarn: Mrs. Lorelei Brown (Pamela Britton) und der Polizist Bill Brennan (Alan Hewitt), dem immer alles verdächtig vorkommt. Tim hat das marsianische Raumschiff in seiner Garage versteckt. Martin versucht, sein Raumschiff zu reparieren, was aber nicht einfach ist, weil es auf der Erde keine Ersatzteile gibt. Deshalb muß es alles neu erfinden. In vielen Folgen der dritten Staffel benutzt Martin eine Zeitmaschine. In dem Eröffnungszweiteiler "Die Reise nach St. Louis" der dritten Staffel werden Martin und Tim durch die Zeitmaschine unfreiwillig in den Wilden Westen versetzt. Hierbei begegnen Martin und Tim den Vorfahren von Mrs. Lorelei Brown und Sheriff Brennan (die natürlich verblüffende Ähnlichkeit mit ihren Versionen in den Gegenwart haben). Der Regisseur Robert Zemeckis nahm sich also wohl offensichtlich diesen Zweiteiler als Vorbild für ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT III (1990), denn es gibt viele interessante Parallelen. In der TV-Serie MEIN ONKEL VOM MARS ist grundsätzlich alles möglich, was unmöglich erscheint, gewürzt mit einer schönen Prise Humor.
      Die deutsche Fernsehversion bietet eine Besonderheit, und zwar den Titelsong: "Mein Onkel vom Mars macht die tollsten Sachen, mein Onkel vom Mars bringt die Leute zum Lachen. Fliegt die Welt in die Luft, wer wars? Mein Onkel, mein Onkel vom Mars…" vom Orchester Amper & Strittmatter (Quirin Amper Jr. und Fred Strittmatter). Quirin Amper Jr. war der Vater von Robert Amper und Thomas Amper. Robert Amper ist in der deutschen Fanszene bekannt durch seine RAUMSCHIFF HIGHLANDER-Fanfilme. In der US-Version gab es nur eine instrumentale Titelm...
      VolkerZockstein (geb. 1965) am 20.04.2018 11:54: Das DVD - Bild der bis zu 55 Jahre alten Folgen ist wie erwartet sehr gut, was ja kein Wunder ist, da ja wohl auch HD-Material vorliegt.
      VolkerZockstein (geb. 1965) am 01.02.2018 17:05: Na toll kommt erst nur auf DVD. Aber warum bringt Pidax die nicht gleich auch in HD raus? Pidax hat ja wohl das HD-Material vorliegen und will wohl erst wenn genug DVD-Boxen gekauft wurden, die Serie in HD auf Blu-ray rausbringen. Also ich selber warte auf die Blu-rays.

      Cast & Crew

      Dies und das

      Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

      32 tlg. US Sitcom von John L. Greene („My Favorite Martian“; 1963–1966).

      Der Zeitungsreporter Tim O’Hara (Bill Bixby) wird Zeuge, wie ein Raumschiff auf der Erde landet. Nun ja, es ist eher eine Bruchlandung, das Ding ist hin, aber der Außerirdische, der herauskrabbelt, scheint einigermaßen heil. Es handelt sich um einen Marsmenschen im besten Alter (450 Jahre), einen Anthropologen namens X-Idgius 12 ½. Tim nimmt den Fremden, der sich äußerlich nicht groß von einem Erdenmenschen unterscheidet, in seinem Apartment in Los Angeles auf und stellt das Raumschiff in der Garage unter, bis es repariert ist, was sich natürlich, wie das immer so ist, ganz schön hinzieht.

      Der Außerirdische nimmt den Namen Martin O’Hara (Ray Walston) an und gibt sich fortan als Tims Onkel aus. Tim verzichtet auf die sensationelle Story für die Zeitung und versucht, Martins Identität vor den Nachbarn und Behörden zu verheimlichen, was häufig nur unter größten Mühen gelingt. Onkel Martin kann sich selbst unsichtbar machen, er beherrscht Telekinese, Gedankenlesen und Levitation, wofür er kleine Antennen auf seinem Kopf ausfährt. Die entstehenden unerklärlichen Situationen lassen Tims Vermieterin Lorelei Brown (Pamela Britton) immer wieder an ihrem Verstand zweifeln und den Polizisten Bill Brennan (Alan Hewitt) Verdacht schöpfen.

      Beide Hauptdarsteller der charmanten und witzigen Serie fielen später in sehr anderen Serienrollen auf: Aus Bill Bixby wurde Hulk, Ray Walston gab den schrägen Richter Henry Bone in Picket Fences. Für eine Halloween-Folge tauchte er darin einmal kurz als Onkel Martin mitsamt seinen Antennen auf. Die Serie diente auch als Vorlage für eine wenig inspirierte Zeichentrickreihe gleichen Namens sowie 1999 für den Kinofilm „Der Onkel vom Mars“ mit Christopher Lloyd und Jeff Daniels.

      Das ZDF zeigte nur die in Farbe gedrehten halbstündigen Folgen der Serie. Die beiden ersten Staffeln mit weiteren 75 Episoden waren in Deutschland nicht zu sehen.

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