Kommentare 11–20 von 8427

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    Also da geht mir doch der Hut hoch. Markus Lanz heute 29.01.26 und es geht unter Anderem gleich um Krankschreibungen. Und da kommt doch so eine Journalistin daher und fordert dass der erste Krankheitstag nicht bezahlt wird, damit es keine Anreize gibt, sich zu schnell krankschreiben zu lassen. Ja spinne ich denn? Wo sind wir inzwischen eigentlich gelandet. Wir sind alles faule Schweine, zu lange krank, wollen nur in Teilzeit arbeiten, denken nur an Work/Life Balance. GENAU!!! Ich finde, man sollte doch eher mal schauen, warum z, b unsere Krankheitstage ja so hoch sind. Mindestlohn und dann am Besten schuften bis zum
    Umfallen, am Besten noch mit Fieber oder so! Die Rahmenbedingungen in der Berufswelt sind deutlich schlechter geworden, anspruchsvoller, Arbeitsverdichtung, etc. verlangen dem Arbeitnehmer deutlich mehr ab und dann wundert man sich, dass die Arbeitnehmer häufiger krank werden. Was in all den Diskussionen überhaupt nicht zur Sprache kommt, dass die Arbeitsproduktivität deutlich gestiegen ist. Wenn ich so ein Job wie unser Kanzler mache mit Haushaltshilfe, Fahrer, etc. dann iss man vielleicht auch nicht so oft krank. Ich finde es sooo unsagbar unsäglich mich von solch einer Journalistin oder einem Kanzler beschimpfen zu lassen, ich sei faul, weil ich 14 Tage im Jahr krank bin und mein Recht auf TZ ohne Grund wahrnehme. Unmöglich. Der Blick sollte mal in die Richtung der Menschen gehen, die auf Kosten Anderer sich den dritten Porsche in die Garage stellt und sein Bankkonto wachsen lässt. Und von den Beamten und den Politikern möchte ich ja mal gar nicht reden und von dieser tollen Journalistin, die auch nichts auszustehen hat erst Recht nicht. Immer auf die hart arbeitende Bevölkerung, das ist ja viel einfacher
    • am

      Ja 161, das ist eine idiotische Diskussion.
      Der Durchschnitt bei den Krankheitstagen würde sofort um mindestens 2 Tage sinken, wenn man Gerechtigkeit herstellen und die 3 Tage Regelung bei den Beamten und bei den Mitarbeitern im öffentlichen Dienst abschaffen würde. Die vollständige Erfassung der Krankheitstage spielt natürlich eine Rolle.
      Das Thema telefonische Krankschreibung muss man mit der Ärzteschaft klären und gehört eigentlich nicht in öffentliche Diskussion.
      Und bezüglich Teilzeit, ein uneingeschränktes Recht auf Teilzeit gibt es schon heute nicht.
      Teilzeit muss beantragt werden und wird vom Arbeitgebernehmer nur dann genehmigt, wenn die Kosten nicht zu hoch sind und die Arbeitsabläufe nicht beeinflusst werden.
      Also der Arbeitgeber hat das letzte Wort ! Auch bei den sogenannten begründeten Anträgen.
      Mich hat erstaunt, dass Herr Lauterbach das nicht angesprochen hat.(Ich habe allerdings nicht alles gesehen, kann sein, dass ich da Unrecht habe?!)
    • am

      Arbeitnehmer sind keine kleinen Kinder.

      Sie verpflichten sich vertraglich zu einer Leistung, die in der Regel so aussieht, an allen "Arbeitstagen", also ohne WE, Feiertagen und einer Anzahl an Urlaubstagen zur Arbeit zu gehen.

      Es gibt Tage, an denen Menschen krank sein können, und das wird auch jedem zugebilligt.

      Warum also diese Diskussion?
      Nun, es gäbe sie doch nicht, wenn hier nicht auch etlicher Missbrauch betrieben würde.

      Natürlich leiden dann die darunter, die sich völlig fair verhalten und ärgern sich. Völlig nachvollziehbar.
      Aber seinen Groll sollte man auf die richten, die auf Kosten anderer solche Regeln missbrauchen.
      ------

      >>Mindestlohn und dann am Besten schuften bis zum Umfallen, am Besten noch mit Fieber oder so!<<

      Nun mal bitte nicht übertreiben.
      Es gibt vereinzelt solche Zustände, aber sie sind nicht die Regel.

      Dass der Leistungsdruck hoch ist, ist in vielen (aber ganz sicher nicht allen) Bereichen richtig,
      aber auch die Forderungen und der Druck von Belegschaft, Gewerkschaft usw. ist doch gleichfalls hoch.

      Druck erzeugt Gegendruck.

      Schon mal dem Arbeitgeber vorgeschlagen:
      "Ich hätte bitte gerne weniger Leistungsdruck und etwas mehr Urlaubstage, dafür verzichte ich auf einen Teil meines Gehalts"?

      Nein? Warum nicht? Vieles ist möglich.

      Auch der Arbeitgeber könnte hingehen mit
      "Liebe Mitarbeiter, wir zahlen geringere Löhne, dafür gibt es weniger Leistungsdruck"
      Kommt vor.

      Aber die Antwort der meisten Angestellten hierzu kennt man ja wohl.

      Allein solche Forderungen der letzten Jahre von Lohnsteigerungen im zweistelligen Bereich - da braucht sich niemand wundern, wenn der Leistungsdruck immer höher wird und Mitarbeiter auf die Straße gesetzt werden, weil dann eben 3 Ang. die Arbeit von 4 erledigen müssen, weil es sich ansonsten nicht mehr rechnet.
    • am

      Piperin,der Arbeitgeber Präsident und Anwalt der Reichen und Superreichen.
      Natürlich gibt es auch Missbrauch,der liegt aber bei einem Prozentsatz von 2 bis 3%
      Wer übt den hier den meisten Druck aus,wie jetzt Fitze Fatze Black Rock Merz.Völlig an der Realität vorbei.Ich hab die Realität doch schon beschrieben.
      1,2 Milliarden Überstunden,davon 775 Millionen Stunden unbezahlt.
      73% gehen bei Erkältung arbeiten und 35% bei Grippe.Schön Wenn Die Alle Anderen anstecken.Und was Sie nicht Alles über die Antworten der Angestellten wissen.
      Auch die Lohnsteigerungen sind berechtigt.Gehen Sie mal einkaufen,Mieterhöhung,bzw.Nebenkosten für Energie.Erhöhung von Versicherungen ect.Wieviel Lohnsteigerungen und für wen gab es denn eine zweistellige Lohnsteigerung,stimmt für Politiker Reiche und Superreiche auf Kosten der Allgemeinheit.Also Herr Arbeitgeber Präsident,Sie sollten auch mal die Realitäten zur Kenntnis nehmen.
    • am

      User 1702161: Nord - oder Südtirolerdeckel ? Der Camillo-Zipfeklatscha mit Leistenbruch ohne Leistungsdruck kennt sich da sicher aus 🤣🤣🤣............................
    • am

      was hat @Senta denn da vor?
      In Flieger gibt's Spucktüten und vielleicht sollte sie sich mal eine besorgen, bevor sie sich völlig übergibt.
    • am

      @028, das eine ist, dass man auch immer die Seite des anderen sehen sollte.

      Nun aber zu Merz:
      Ich weiß überhaupt nicht, was er sich da mit dieser Teilzeit-Kritik gedacht hat.
      Soll das nun der Winner, die Lösung für die Konjunktur sein?
      Muss ich das noch verstehen?

      Da sind Menschen, die arbeiten. Und so lange es nicht ein vorgeschobener 3Std-ist, sondern 2 oder 3 Tage, finde ich prinzipiell nichts auszusetzen, denn oft sind das Menschen, die das Schäfchen schon im Trockenen haben oder sich verstärkt um heranwachsende Kinder oder nicht mehr so rüstige Eltern kümmern, aber TROTZ DEM noch im Arbeitsleben stehen wollen.

      Was will er denn da erreichen?
      Keine Ahnung, was ihn da geritten hat, aber verstanden habe ich es noch nicht, was er damit will.
    • am

      Bei angeblich krankheitsbedingten Fehltagen sieht es anders aus. Da wird schon viel Schindluder getrieben.

      Überstunden - die meisten werden von besserverdienenden Angestellten geleistet.

      Was viele nicht wissen:
      In einer höheren, leitenden Position hat man nicht den Schutz wie als einfacher Angestellter.
      Bei letzteren stünden meistens auch gleich Betriebsrat oder Gewerkschaft auf der Matte.

      Ich erzählte letztens von einer Ärztin - 36 Std am Stück. Da kommt man auf dem Zahnfleisch daher.
      Natürlich stehen da andere Gehälter dahinter.
      Aber auch eine außergewöhnliche Karriere in Spe.

      Ich könnte Beispiele noch und nöcher bringen ...
      auch allein schon, was ich selbst schon Überstunden geleistet habe ...
      und, beschwere ich mich denn? von wegen!

      Die positiven Aspekte sollte man dabei nicht vergessen!

      775 Millionen Stunden - hört sich viel an.
      4,4 Mio. Arbeitnehmer betrifft das, also nur 11%.
      Oder je Arbeitnehmer 31,6 Überstunden/Jahr.
      Nahezu die Hälfte übrigens vergütet.
      Wo ist nun das Problem?

      OmG, es gab Zeiten, da hatte ich allein im Monat 120 Überstunden und oft noch mehr und das ständig über Jahre.

      Workaholik ist eine Krankheit - einerseits.
      Sie sind doppelt so trainiert, bauen sich ein viel breit gefächerteres und tieferes Wissen auf, sind bald weit kompetenter als Kollegen, bekommen Freiräume, die an die eines GF hinreichen und Sie gehen nicht mehr als Bittsteller auf Knien zum Chef wg. 300 Euro mehr Gehalt, sondern ... 🤑

      Nein, ich bin keine Ausnahmeerscheinung, es gibt verdammt viele! - mehr als Sie denken. Wie viele ich allein schon kenne.

      Nur - am Anfang muss immer außergewöhnlicher Leistungswille stehen, ohne den geht gar nichts.
      Hobby zum Beruf machen, das ist schon die halbe Miete.

      Und da wollen Sie Überstunden abschaffen?
      Na gut, meine Lebensuhr ist schon sehr fortgeschritten, aber es kann noch immer ein Sprungbrett für junge, fleißige Menschen sein, das schneller nach oben katapultieren kann als manche denken.
    • am

      Herr Arbeitgeber Präsident.Welche Seite des Anderen sollte man denn sehen?
      Auf jeden Fall NICHT die Seite des Arbeitnehmers.Was passiert mit einem Arbeitnehmer,wenn Er die Leistungen und die werden schon seit Jahrzehnten immer höher,nicht mehr leisten kann und dadurch krank wird.Da bin ich das beste Beispiel.Jahrelang zwischen 55 und 75 Stunden die Woche gearbeitet.Die letzten Jahre zumindest 45 Stunden bezahlt.Ich will das auch nicht im Einzelnen erzählen,aber einen großen Teil wissen Sie ja schon,was danach passiert ist.
      Über Fitze Fatze Black Rock Merz,muss man auch nichts mehr sagen.
      ,Der wollte einfach nur mal Kanzler werden,den interessiert nur Sozialabbau und Steuergeld bzw.Sonderschulden zum Fenster raus zu schmeißen.Was hat der Black Rock Merz denn bis jetzt geleistet.NICHTS!!! Aber machen Sie weiter Ihr Hobby zum Beruf,dann ist meine Rente gesichert.Danke Was sind das denn für Arbeitsbedingungen im Krankenhaus,wollten Sie von einer Ärztin nach 36 Stunden noch operiert werden?Na klar,jeder kann sich seine Arbeit selber aussuchen.Man darf nur nicht Arzt,und Pfleger im Krankenhaus,
      Polizist,Feuerwehrmann ect und nicht im Einzelhandel arbeiten.Da ist nichts mit
      40Std.Woche.Na klar,da die Arbeitgeber sooo sozial eingestellt sind,arbeitet man #gerne# die Hälfte der Überstunden unbezahlt.Und wo überall Schindluder betrieben wird,wollen Sie von mir ja gar nicht mehr hören.
    • am

      @028, wenn sich jemand schon permanent nur zur Arbeit quält, ist irgend etwas falsch.

      Und das hat noch nicht mal etwas mit Bildungsstand zu tun. Es gibt so viele Handwerker, Metzger, Floristen, Bus- oder Taxifahrer, Postboten .. und sehr wohl auch Verkäufer in Geschäften, die lieben ihren Beruf.

      Gleichfalls im Pflegedienst. Harte Arbeit, aber die Dankbarkeit der Menschen gibt auch sehr viel zurück.

      Wenn man schon zur Arbeit fährt mit "kotz, heut muss ich schon wieder die Alten waschen" oder den ganzen Tag nur auf die Uhr sieht mit
      "hoffentlich ist bald Pause, hoffentlich bald Mittag" und abends die letzte Stunde nur noch den Sekundenzeiger beobachtet .. dann sind ist das keine 38-Std-Woche mehr, sondern gefühlte über 200-Std. Wochen.

      Einzelhandel - auch da kenne ich viele Beispiele, erzählen Sie doch nichts.
      Egal ob Schuhverkäufer/in, Metzgereiverkäufer/in, die ganze Modebranche, von denen in Schmuckgeschäften, Parfümerien, Optikergeschäften ganz zu schweigen.

      Natürlich ist Arbeit nicht Faulenzen oder an der Glotze rumhängen, man muss schon auch etwas tun, aber viele machen es gern.
      Da vergeht die Zeit dann auch schnell.

      Der Anfang ist oft schwer, aber mit Willen gewöhnt man sich, lernt Freude daran, erarbeitet sich Möglichkeiten und Aufstiegschancen, erntet Anerkennung und Respekt.

      Wenn man sich nur widerwillig zur Arbeit quält und den AG geradezu nötigt, Druck auszuüben, dann wird es erst recht zur Quälerei.
      Alles fängt im Kopf an .. dann sind nur noch alle AG böse Ausbeuter und man sucht danach, ja keine Sekunde zu viel zu leisten.
      Klar macht das auf die Dauer krank, ist doch kein Wunder mit immer nur Frust und bösen Gedanken auf AG im Kopf.

      Sie hätten die Stelle wechseln können, umschulen auf Gärtner an der frischen Luft, oder als Schreiner und irgendwann ihren eigenen Betrieb gründen.
      Einen Meistertitel .. oder meinetwegen Reiseführer, Schlagzeuger in einer Band oder ihren eigenen fahrbaren Hähnchengrill.
      Liegt doch an jedem selbst.

      Oder -in Ihrem Fall- in die DDR auswandern und in einer dieser "menschenfreundlichen" Kolchosen🎃 mit all den glücklichen Menschen arbeiten.🙈 Politkarriere in SED-Büros.🍾
      Oder hat Sie etwa jemand mit Eisenkugel und schweren Ketten festgehalten?

      Es gibt ausbeuterische Unternehmen, aber dann muss man eben seine Situation ändern.
      SELBST - nicht andere!

      Tut mir leid, aber ich hab da kein Mitleid. Sie scheinen mir einfach nur verbittert.
      Wir sind ein freies Land mit vielen Möglichkeiten, keine Diktatur.
    • (geb. 1984) am

      Ich glaube, sie machen es sich ein wenig zu einfach. Umschulen kann man nur, wenn man die nötigen Rücklagen für die Zeit hat. Nicht für alles und überall kann man parallel zum Job Fernstudien machen, mal abgesehen von den dafür nötigen Voraussetzungen.
      Man sollte auch nicht die DDR anführen, wenn man über die dortigen Arbeitsverhältnisse nichts weiß.
      Mich hat vor ca. 20 Jahren mal eine Ärztin am Ende ihrer 48 Stunden Schicht untersucht. Ich dachte erst, die wäre betrunken. Bloß gut, dass ich nichts Lebensbedrohliches hatte. Sie hat sich dann bei mir entschuldigt. Wofür? Für ihre miserablen Arbeitsbedingungen?
      Aber in einem Punkt haben sie völlig recht, jeder muss selber den Hintern hochkriegen und ich fürchte, bei dem ständig abnehmenden Bildungsniveau in unserer Gesellschaft wird das nicht leichter. Der %-Anteil der Leute, die die innere Kündigung bereits vollzogen haben und nur noch Dienst nach Vorschrift machen, nimmt immer mehr zu. Die sind sicher nicht alle selber dafür verantwortlich.
    • am

      @Paule, das hatte jetzt nichts mit DDR zu tun.
      (ausnahmsweise mal.😃)

      Nein, im Ernst - dort war nicht so das Leistungsprinzip verankert, im Westen aber immer schon.
      Bei uns war auch früher sehr wohl möglich umzuschulen, es gab auch Bafög für ärmere Familien und wir hatten sehr wohl auch damals bereits ein Sozialsystem.

      Meine Eltern hatten sich über mehrere Berufe hochgeangelt.

      Sagte ich, dass es einfach sei? Ganz sicher nicht, aber man muss eben viel Energie reinstecken, wenn man vorwärts kommen will.

      Ein großes Problem ist, dass Jugendliche zuwenig auf das Arbeitsleben vorbereitet werden/wurden, sowohl von zuhause wie auch in der Schule.
      Woher sollen denn Kinder etwas von Unternehmertum, Investitionen oder auch nur der Arbeitswelt wissen, wenn ihnen das nie jemand vermittelt?
      Das ist ein Defizit, was sich oft über Generationen, Regionen oder Schichten durchzieht.
      Kinder von Unternehmer saugen das schon mit der Muttermilch auf. Das ist deren Vorteil.

      Aber auch in ärmlichen Verhältnissen, aus denen ich komme, wurde vermittelt:
      Lerne, arbeite, "wie man sich bettet, so liegt man" und du bist verantwortlich, etwas aus deinem Leben zu machen, kein anderer.

      ----

      Es gibt fleißige Syrer, Ukrainer, ... die für Amazon usw. Pakete bringen. Super nett, top höflich, hilfsbereit - ohne Gejammer, mal ein paar Stufen zu laufen.
      Man merkt bei etlichen so richtig: sie wollen, sie wollen wirklich!

      Ich fragte mich oft, warum dennoch so große Fluktuation hersche, aber ich glaube nun den Grund zu kennen:
      So jemanden stellst du doch sofort ein, wenn du einen kleinen Betrieb hast und jemanden suchst.
      Und das ist oftmals auch nur wieder eine Stufe auf der Treppe nach oben.
  • (geb. 1955) am

    Es wissen doch alle schon seit langem.
    Die Deutschen zerreden alles u.viel zu lange.
    Ich habe es satt,immer wieder das Gleiche zu hören!!!!
    Man kann doch von anderen Ländern wirklich lernen oder fällt den deutschen Politikern ein Stein aus derKrone,wenn sie etwas Gutes von anderen lernen?
    Nehmt Gerhard Schröder in dieser Hinsicht als Vorbild
    Wenn es gemeinsame y(Koalition) Vorschläge gibt ,kann man sie diskutieren.Aber nicht vorher in den Medien Ungegorenes herausposaunen.Die SPD ist ein großer Bremser in dieser entscheidenden Phase.
    Ich stehe diesen Diskussionen fassungslos gegenüber.
    • am

      wenn du Teilzeit arbeitest..kannst du den 1 Karrenztag ja auf den Teilzeitag legn.
  • am

    Willkommen bei der Freiheit. Aber wie möchte wer sie haben, hat sie womöglich für sich gepachtet? Diverse so genannte Umfragen zur künftigen Haltung und Einstellung sehen auf den ersten Blick mehr als positiv aus. Die große Mehrheit Deutscher befürwortet offenbar das Wachsen einer demokratischen Mitte, welche dringendste wirtschaftliche und soziale Probleme zu verbessern hat. Der bisherige, alte Kurs hat Deutschland innerlich und global nicht gut getan, was heftig diskutiert wird und auch Medien immer weniger kaschieren können. Es gibt aber auch Stimmen aus der Bevölkerung, die meinen, dass eine eintretende, grundsätzliche Erneuerung der BR-Strukturen massiv boykotiert werden wird und ein Rückfall droht.
    Das Scheitern von Reformen. Geschichte zeigt auf, wie Hoffnungen und Wünsche der Entwicklung zu schnell vorauseilen. Jüngstes deutsches Beispiel ist da nur stellvertretend für viele ähnliche in der Welt.
    • am

      Na da sind wohl wieder einige Traumtänzer am Werk.154 in der ersten Reihe.
      Die große Mehrheit der Deutschen befürworten offenbar das Wachsen einer demokratischen Mitte.Und Es gibt auch noch Stimmen,die boykottieren,dass es Keinen Rückfall in ALTE Strukturen gibt.Also Ihr Mehrheit der Deutschen und Boykottierer,weiter so,nicht das die #demokratische Mitte# weiter wächst.
  • am

    Da hat die Redaktion aber die Löschtaste #missbraucht# Waren wohl zuviel Wahrheiten dabei.An der Netiquette kann es nicht gelegen haben.Die interessiert die Redaktion auch sehr sehr sehr sehr selten.
    • am

      Nee, die Redaktion hat wohl zu Recht auf Ihren "liebevollen Wortwechsel" mit 070 reagiert, @ 028, ( muss irgend jemand gemeldet haben....) dabei blieb der Post von @ Paule auf der Strecke, weil es alles "Antwortposts" waren. Was jetzt keinen besonderen Verlust darstellte, es ist seine ideologisch gefärbte Meinung, k e i n e W a h r h e i t, das verwechseln Sie immer wieder!
    • (geb. 1984) am

      Das war kein Antwortpost und die Wahrheit kennt natürlich nur unsere Hera!:-)
    • am

      Nee, werter Paule, den Anspruch hatte i c h noch nie! Da sollten Sie einfach sich selbst reflektieren. Und es waren alles Posts, die sich "eingerückt" unter dem Ihren befanden, keine direkten Antworten. Im Prinzip ist es mir auch völlig egal, finde nur gut, dass die üblen und niveaulosen gegenseitigen Beleidigungen eliminiert wurden.
    • (geb. 1984) am

      Dann würde mich mal interessieren, was ihrer Meinung nach an meinem post unwahr ist!
    • (geb. 1962) am

      Genau so, wie Sie schreiben, war es, @ Hera. Nicht schlecht kombiniert.

      "Irgend jemand" hat den (zu dem Zeitpunkt) letzten Post in der Reihe gemeldet, weil der nun wirklich unzeideutig im Kontext des 185 StGB zu verorten war und eine Entferrnung aus mehreren Gründen absolut angeraten erschien.

      Die Redaktion ist dem relativ schnell gefolgt und hat, nicht unüblich, in Anbetracht der Eskalationsdynamik den ganzen Threat entfernt. (Darunter auch einen Post von mir.) In diesem Fall nicht nur eine absolut nachvollziehbare, sondern auch die richtige Vorgehensweise.

      Kein Platz für Verschwörungstheorien.
    • am

      Allein die Frage bestätigt mir Ihren Anspruch auf Wahrheitsmonopol!

      Schon der Beginn Ihres Posts:
      "Es ist Unsinn Russland rein imperiale Ziele zu unterstellen...." spiegelt IHRE Meinung wieder oder können Sie das als wahr beweisen?
      Sie teilen hier Ihre Sicht der Dinge mit, keine Wahrheiten!
    • am

      Betrifft @ paule
    • am

      Korrekt, @ Uli, auch von mir war ein Post dabei, aber " irgend jemand" war ich nicht, hatte zwar darüber nachgedacht, kam mir aber jemand zuvor 😉
    • am

      >>spiegelt IHRE Meinung wieder oder können Sie das als wahr beweisen?<<
      --------

      na jetzt geht's aber los...

      .. dann würde ich schon gerne mal wissen, ob Sie alles beweisen können, was SIE so von sich geben, @Hera. Da hätte ich schon meine Zweifel.

      Es ist doch auch gar nicht notwendig.
      In D gibt es noch immer die Meinungsfreiheit und diese steht jedem zu.

      Es dürfen lediglich nicht böswillig gezielt Lügen in die Welt gesetzt werden, aber selbst Irrtum und "Unsauberkeiten" sind gedeckt.
      Übertreibung ist sogar ein ganz normales, rhetorisches Mittel.

      Zudem sehe ich bei @PauleH. nun keine eklatanten Unwahrheiten. Das meiste lässt sich wohl belegen und wurde hier auch schon oftmals durchgekaut.
    • am

      Leiden Sie an einer Leseschwäche? Das würde Ihre ständigen Fehlinteroretationen relativieren!

      Es bedarf zwar keinerlei Rechtfertigungen meinerseits, dennoch: ich habe hier Niemandem Unwahrheiten unterstellt, gab @ Paule eine Antwort auf seine Frage, Punkt.
      Ihre Zweifel an "dem was ich von mir gebe" tangieren mich eher peripher, gebe das aber gerne an Sie zurück, dito!
    • am

      Wissen Sie denn, was Sie schreiben?
      Hier nochmal:

      >>spiegelt IHRE Meinung wieder oder können Sie das als wahr beweisen?<<

      Nicht Sie geschrieben, @Hera?
      Sachen gibt's ...
    • am

      Was soll das, piperin?

      @ Paule: " dann wüsste ich gerne, was Ihrer Meinung nach unwahr ist an meinem Post"
      Zitat ich: "Es ist Unsinn Russland rein imperiale Ziele zu unterstellen " spiegelt IHRE Meinung wieder, oder können Sie das als wahr beweisen?

      Wo genau setzt jetzt Ihre Kritik " Beschneidung von Meinungsfreiheit ", oder Unterstellung von Unwahrheit an? Sachen gibt's.......
    • (geb. 1962) am

      Ah, so war es @ Hera: Ich war nicht einsam, aber schneller.
    • am

      Ach Hera,vielleicht,möglicherweise,eventuell ist es so wie Sie schreiben.Vielleicht hat auch Amazon die Post gemeldet,weil die Wunschliste auf ihrem Gehaltskonto steht.Seit wann interessiert sich die Redaktion an der Netiquette?Wie gesagt,sehr sehr sehr selten.Und zurecht ist die Sichtweise des Betrachters.Ich hoffe,dass Sie und 070meine Kommentare noch gelesen haben,damit man die #gefärbten#Wahrheiten noch zur Kenntnis genommen hat,sonst müssten Paule,Piperin und ich das Alles wiederholen.
    • am

      was @Paule schrieb, hatten wir schon oft genug auf dem Tisch, werte @Hera.

      Ich kann mich nicht erinnern, dass Sie jemals irgendetwas davon widerlegt hätten.
      Und somit bewegen wir uns wohl nicht mehr im Bereich von Meinung, sondern als anzunehmende Fakten.

      Soll er denn jetzt nochmals all die Links hier einstellen zu Istanbul, Asow-Gruppe, der Nötigung der Nato durch die Ukraine und Drohung mit atomarer Aufrüstung, der Nicht-bindend-Eklärung der USA hinsichtlich Budapester Memorandum, der Verächtlichmachung Russlands von westlichen Politikern, und, und, und?

      @Paule fragt, was an seinem post unwahr sei.
      Wenn, dann sind doch Sie am Zug, seine Aussagen zu widerlegen.

      Dass es eine
      >>ideologisch gefärbte Meinung, k e i n e W a h r h e i t<< sei ..
      DAS ist eine Meinung - nämlich Ihre.

      Selbst wenn es nur eine Meinung wäre, was @Paule schreibt, wäre daran -wie ich vermerkte- erst einmal noch lange nichts verwerflich.
      Aber wenn Sie schon derartiges in den Raum stellen, dann frage ich nach, ob SIE das denn belegen können.
    • am

      Können S I E es, @ piperin? Oder ist etwas automatisch wahr, wenn Sie es behaupten? Von verwerflich war n i e die Rede, aber lassen wir das, macht keinen Sinn. Sind Sie mir nicht böse, aber ich denke, dass Sie so eine Art Altersstarrsinn beschlichen hat, was Sie hier plaudern hat mit meinem Dialog mit @ Paule nichts mehr zu tun. Sie filetieren sich Satzteile heraus, die Sie dann so umformieren um dagegen zu instrumentalisieren! . Ich vertrete hier meine Meinung, denke, das darf ich oder habe ich da irgendwas verpasst?
    • (geb. 1984) am

      @hera
      "Es ist Unsinn Russland rein imperiale Ziele zu unterstellen...." spiegelt IHRE Meinung wieder oder können Sie das als wahr beweisen?
      Sie teilen hier Ihre Sicht der Dinge mit, keine Wahrheiten!"
      -> Ja, diese Aussage habe ich mit den nachfolgenden Fakten belegt. Haben sie wohl nicht gelesen oder nicht verstanden?
    • (geb. 1984) am

      Also ich wollte jetzt keinen Streit darüber verursachen, warum mein post gelöscht wurde. Ich habe das meiste der Antworten darauf nicht mehr lesen können, da der Löschfinger schneller war. Daher meine Annahme, das es am Inhalt lag.
    • am

      Paule, sorry FAKTEN für d i e s e Behauptung lese ich keine. Ich lese versuchte Begründungen, Vermutungen etc. aber FAKTEN könnte Putin nur selbst schaffen, indem er jetzt den Krieg beendet und über die widerrechtlich eroberten Gebiete mit der Ukraine verhandelt! Nicht über Entmilitarisierung und keine Sicherheitsgarantien des Westens!
    • (geb. 1984) am

      Ich denke, man muss kein Militärstratege sein, um zu erkennen, dass Putin, wenn er die Ukraine hätte erobern wollen, militärisch ganz anders vorgegangen wäre.
    • am

      >>Können S I E es, @ piperin? Oder ist etwas automatisch wahr, wenn Sie es behaupten?<<

      Ach @Hera, wer objektiv wertet, der wird niemals behaupten, dass der Ukraine-Krieg aus rein imperialistischen Zielen entstand.
      Aber gegen diesen landläufigen Putin-Hass ist kein Kraut gewachsen.

      Natürlich könnte ich .. aber wozu denn?
      Sie haben sich bei dem Thema eingeschossen.

      Und nein, wenn ich etwas behaupte, dann bedeutet diese Tatsache an sich nicht, dass ich Recht habe, aber ich gebe mir sehr oft Mühe, es zu untermauern.

      Und SIE?

      Ich sehe Vorurteile im luftleeren Raum wie Seifenblasen.

      @Paule hat es zwar nicht untermauert, aber sehr vieles ließe sich belegen.

      Womöglich hat @028 noch Lust. Ich bin überzeugt, dass er genügend vorlegen könnte. In dem Thema kennt er sich aus.
      Aber er wird sich wohl ebenso fragen, wozu denn?

      Natürlich unterlaufen mir Fehler.
      Ich versuche sie dann zu analysieren und mich zu korrigieren.
      Demletzt - ich muss @User Uli recht geben, dass Handhabe gg. Arbeitsunwillige tatsächlich zwischenzeitlich kaum noch möglich ist.
      Und dass dass auch die Wohnung zum Grundbedarf gerechnet wird. Formal zumindest.

      Ich hätte genauer recherchieren sollen.

      Es kommt vor - hatte ich jemals behauptet, ich sei unfehlbar? Mit Sicherheit nicht.
      Meist langt aber auch schon etwas "schlampiger" in diesem Forum, denn da sind nicht viele, die in die Tiefe gehen.
  • (geb. 1984) am

    Mein Betrag, wo ich schrieb, dass die Russen keine rein imperiale Ziele haben, wurde "redaktionell" entfernt.
    Was für eine Frechheit! Soviel zum Thema Meinungsfreiheit hier!
    Frage mich ernsthaft, was man daran auszusetzen hat. Habe ihn extra vorsichtig formuliert!
    • (geb. 1984) am

      Ich glaube, ich weiß, woran es lag. Ich lasse mal ein Wort weg, man will ja unseren CDU-Friedensaposteln nicht zu nahe treten. :-)
      Es ist Unsinn, Russland rein imperiale Ziele zu unterstellen, das Gebiet der alten Sowjetunion zurückhaben zu wollen oder gar die NATO anzugreifen. Putin hat das mehrfach zurückgewiesen und Russland hat genug Territorium. Es ging Russland immer darum, eine Pufferzone zur NATO zu halten. Russland hat mit ca. 190 000 Mann angegriffen gegen 400 000 vom Westen gut ausgebildete und ausgerüstete Ukrainer. Selbst einem Laien dürfte klar sein, dass man damit nicht ein so großes Land erobern kann. Vor allem wozu? Man bräuchte massenhaft Soldaten, so ein großes Land unter Kontrolle zu halten. Russland hat im Rahmen des damaligen Istanbul-Vertrages (den der Westen dann bekanntlich verhindert hat), als Zeichen des guten Willens sogar seine Truppen aus den damals besetzten Gebieten um Kiew zurückgezogen. Hauptkriegsziele waren die Verhinderung eines ukrainischen NATO-Beitritts und der Schutz der russischsprachigen Bevölkerung im Süden, nachdem die Ukraine gegen Minsk II verstoßen hatte.
      Ob mit der sich jetzt abzeichnenden militärischen Niederlage daran etwas ändert, hängt auch von Europa ab. Man sollte schleunigst die Friedensverhandlungen unterstützen, die Trump in die Wege geleitet hat, ehe diese Niederlage noch offenkundiger wird. Dabei sind die Vorstellungen europäischer Politiker von NATO-Truppen, sogar deutschen, dort als Sicherheitsgarantie in der Ukraine völlig abwegig, vielleicht auch Absicht, um die Verhandlungen scheitern zu lassen. Denn sowas wollten die Russen ja immer verhindern. Auch die Forderung von CDU-Politikern nach mehr und neuen Waffen wie Taurus etc. wird militärisch nichts ändern. An Wunderwaffen haben schon andere vergeblich geglaubt. Und sollte der Westen auf die Wahnsinnsidee kommen, wie es ja auch schon u.a. von Kiesewetter gefordert wurde, sich direkt zu engagieren, um eine militärische Niederlage der Ukraine zu verhindern, haben wir den großen Krieg. Politisch hat Russland bereits verloren mit dem NATO-Beitritt von Finnland und Schweden, eine militärische Niederlage wird es nicht zulassen.
    • am

      Nur in Ausnahmefällen, und auch da sparsamst, wäre mal auf was zu antworten. Denn meist sind es nur Motzereien gegen die politische Opposition. Sie schlüpfen ungehindert durch die Zensur, was aufrechten Demokraten natürlich auch nicht entgeht. Auch zum Thema Osteuropakonflikt müssen Media-Redaktionen unbedingt ihre Zulassung nicht außer Acht lassen. Es kommt, Herr Heißter, schon auf jedes Wort an, wie Bürger unseres Landes auf den vorgegebenen Politkurs gern selbstständig reagieren möchten. Merke!: Sie hatten eben in Ihrem Beitrag mit „>[…keine rein imperiale…}“< eine differenzierte Wortwahl benutzt. „Anstößig?“ Offenbar.
      Da können Sie noch so vorsichtig formulieren – wer nicht dem Mainstream folgt, wird gecancelt.

      Als Gegenstück dazu?> aufgepasst, passieren politische Hetze und Hass mit den absurdesten Ausdrücken und Schmähungen einiger gegen die deutsche Opposition jegliche redaktionelle Mautstellen:Pippirino alias 028, ulli,herras ect. Der heiße Sommer hat bereits längst begonnen. Alle anstehenden Landtagswahlen stehen im Zeichen bedeutender demokratischer Reformen, welche eine Regierung des Volkes zur Grundlage haben.

      Wenn !!! die Stimmzettelauszählungen gesichert und ungetrübt verlaufen.
    • am

      @…154. Sie erwarten auf Ihren Blödsinn sicher keine Antwort. Das ist auch besser so. In diesem Forum kann jeder noch so falsche post stehen. Gelöscht wird nur bei Beleidigung.
      Sie haben Schwierigkeiten, die einfachen Stellungnahmen von denen mit Hetze zu unterscheiden. Auch Ihre plumpe Unterstellung von Wahlbetrug passt ins Bild. Wie die Auszählung der Stimmen in Wahlkreisen erfolgt, ist bekannt. Da sitzen 7-8 einander fremde Personen als Wahlhelfer. Außerdem wird z. T. nachgezahlt von anderen Gremien.
    • (geb. 1962) am

      Soweit die Strategie der AFD, @ 154

      Unfug, Verschwörungstheorien oder auch Beleidigungen in die Welt blasen und dann bei Kritik "Zensur", "Meinungsunterdrückung", "Staatsfunk" schreien.

      Nichts Neues unter der Sonne.
    • (geb. 1962) am

      Wie spekulieren gern. Nun, vielleicht könnten wir noch eine dritte Variante ins Spiel bringen, @ Paule

      Der russische Präsident schrieb ja mal einen Aufsatz. Darin heißt es u.a. „Moderne Ukraine wurde vollständig von Russland geschaffen ... Russland wurde Russland beraubt – Gebiete, auf denen Millionen russischer Bürger leben ... Machthaber in Kiew wollen die Ukraine zu einem Anti-Russland machen ... Wir werden das nie zulassen ... Russen und Ukrainer sind ... eine einzige Nation".

      Ich will ja nicht raunen, aber könnte der Satz "Es ist Unsinn, Russland .imperiale Ziele zu unterstellen, das Gebiet der alten Sowjetunion zurückhaben zu wollen ... " da jemand ganz anders zur Streichung verleitet haben?
    • (geb. 1984) am

      @uli
      Ich könnte jetzt auch etliche Zitate bringen, wo Putin das abgestritten hat. Mit der Nutzung von Zitaten kommt man ganz schnell zu einer "Glaubensfrage". Jeder sucht sich die raus, die für ihn passend sind.
      Im übrigen schrieb ich "rein imperiale Ziele..." und habe das mit den nachfolgenden Fakten versucht, zu belegen.
      Ich spekuliere nicht gern. Was soll die dritte Variante sein???
    • (geb. 1962) am

      @ Paule, die Nennung der nationalistisch-imperialen Zitate Putins diente hier einem satirischen Zweck. Ich wollte ironisch suggerieren, dass Ihre Darstellung möglicherweise dem Kreml zu "zahm" oder "grob unzutreffend" erschienen wäre und deshalb einer Löschung uim Opfer fiel. So meine "dritte Variante". Als ironische Spitze auf vorschnell gemutmaßte Eindeutigkeiten. Vielleicht zu missverständlich.

      Mit Blick auf die Zitate selbst würde ich das methodisch auch wie Sie sehen - der Entstehungskontext, ob es sich hier um eine Aussagekontinuität und -kohärenz handelt, in welcher Absicht gesprochen wurde usw., das ist immer mit einzubeziehen. Bin kein Glaubenkrieger, eher Septiker in Glaubensdingen.
  • am

    >>Und jetzt fände ich es nicht schlecht, wenn er (Amerika) im Iran etwas aufräumt oder für Chaos sorgt, wo dann die Bevölkerung sich selbst befreien kann, wenn sie es dann wollen!<<

    Ich hatte in jungen Jahren auch so gedacht.

    Den Gedanken, da müsse doch endlich jemand mal etwas tun, dass derartige Zustände wie dort endlich aufhören, kann ich nur allzu gut verstehen.
    Dennoch wäre es völlig falsch.

    Bereits die Geschichte zeigt, dass derartiges nie funktioniert hat. Afghanistan ist geradezu ein Paradebeispiel - zurück katapultiert ins Mittelalter.

    Im Irak -wenn man jetzt für einen Moment mal die eigentlichen Interessen völlig außen vor lässt und die vorgeschobenen Gründe, dass das Volk von der Unterdrückung Sadam Hussein befreit werden sollte, als Ziel betrachten würde-
    NICHTS wurde erreicht.
    Ganz im Gegenteil wurde nicht nur dieses Land aus den Angeln gehoben .. der gesamte Nahe Osten wurde destabilisiert, der Iran gestärkt und die Verwerfungen reichten bis Syrien.

    Der Gedanke, man würde da jemand "befreien", ist zudem immer mit vielen Fragezeichen bis zum Abwinken besetzt.
    Ja wen denn????

    Das will hierzulande niemand hören, weil nicht sein darf, was uns nicht in den Kram passt.

    Aus der Wahl bspw. 2012 in Ägypten nach DEMOKRATISCHEM Muster ging wer hervor?:
    Mohammed Mursi MEHRHEITLICH aus der islamistischen .. und hier geht es nicht um "friedlich muslemisch", sondern diktatorisch, gewaltorientierten, islamistischen Muslimbruderschaft.

    Oder Hamas -mehrheitlich gewählt, mehrheitlich Diktatur gewählt und mehrheitlich das einzige Ziel, die Juden zu vertreiben oder zu vernichten.

    Da werden keine "Völker befreit". Die Mehrheit denkt alles mögliche, aber ganz sicher nicht westlich nach unserem Muster.

    Das wäre ja fast schon so, als wäre Russland in Deutschland eingefallen, man müsse jetzt @User Uli, @Hera und @028 von den "kapitalistischen Unterdrückern" befreien und dabei handelt es sich lediglich um ein paar Verirrte (😃) in einem "in sich" ganz gut funktionierenden System, das die Mehrheit der Bev. trägt.
    • am

      So ähnlich war übrigens auch real eine Mit-Begründung Putins am Ukraine-Krieg .. Befreiung unterdrückter in der Ostukraine, lediglich, dass "russisch-stämmig" noch hinzukam.

      Das Wort "Befreiung" hat einen sehr faden Beigeschmack.

      Einzig in Deutschland hat Intervention von außen funktioniert, aber es war eine ganz andere Konstellation - ein Weltkrieg und Intervention innerhalb ähnlicher Kulturkreise.

      ======================
      Ein Land MUSS sich immer von innen heraus entwickeln, jedes ihr eigenes Mittelalter wie auch die eigenen Probleme selbst bewältigen, ansonsten ist es nur aufgezwungen und nicht nachhaltig stabil!
      ======================

      Türkei, Mustafa Kemal Atatürk.
      Genau so funktioniert es.
      Selten haben sich Staaten ohne viel Blutzoll reformieren können.
      Auch er war anfangs ein "Schlächter", was aber den Menschen danach viel Freiheit bescherte.

      Andere verfielen dem Kommunismus und der Diktatur - Mao Tsetung auch nur Paradebeispiel, verantwortlich für 40-80 Millionen Tote.
      Heute weitgehend "stabil", wenn auch nicht nach unserem Geschmack.

      Dschihadismus und all der Hass kommen nicht von ungefähr.

      Nicht mehr diese Fehler:
      Kein Eingreifen, leben und sich entwickeln lassen, wie sie wollen, was auch das Recht anderer Staaten ist.
      Allerdings müssen wir uns ggfs. verteidigen können, da nicht alke Systeme friedlich sind.

      Und Grenzen dicht!
      Denn was jemand (=Staat) letztlich macht, dafür hat er für sich und seine Bev. auch gefällig zu haften und dass wir für jedes kranke System geradestehen sollen und dies ausbaden sollen, kann ja wohl auch nicht sein.
    • (geb. 1984) am

      Völlig richtig, die Amis haben mit ihren Interventionen mehr Schaden als Nutzen angerichtet und den internationalen Terrorismus erst befördert oder wie bei den Taliban sogar aufgebaut.
    • (geb. 1962) am

      @ piperin - Nicht "irgend jemand schrieb", sondern 070 schrieb. @User Uli, @Hera und @028 haben damit so wenig zu tun wie die Vorfälle in gewissen Silvesternächsten mit der Ukraine.

      Wozu die ellenlangen Verwirrspiele? Konzentrieren Sie sich doch mal einfach auf einen Punkt, über den Sie reden wollen.

      Sie argumentieren skeptisch gegen militärische oder externe "Befreiungs"-Interventionen insbesonder im Nahen Osten und ziehen historische Beispiele heran. Sie betonen weiterhin, dass solche Maßnahmen oft scheitern und lokale Mehrheiten nicht westliche Werte teilen.

      Das ist ja nicht so einfach zu widerlegen. Das könnte dann im Gegenzug heißen, dass Verhandlungen, Diplomatie, multilaterale Unterstützung, UN-Madat und Friedenszielsetzung gegenüber "Regime-Changes" die bessere Lösung wären.
    • am

      @User Uli, wo bitte sagte ich
      "irgend jemand schrieb"?

      Es kam von @870, aber von wem es kam fand ich hier nicht wichtig, denn bei so viel Unterdrückung neigt man gerne dazu, dass doch etwas "geschehen müsse".

      Verhandlungen dienen dem eigenen Zweck,
      Diplomatie der bestmöglichen gegenseitigen Annäherung,
      aber "multilaterale Unterstützung"?
      Ich denke in den meisten Fällen "alle gegen einen, macht in fertig!"
      Tut mir leid, aber ich habe da nun mal eine schlechte Meinung.

      Wer sagt denn, dass wir alles besser können?
      Auch heute wieder Merz .. was wir den anderen alles angeblich geben können.
      Missionare im christlichem Auftrag oder Entwicklungshelfer .. sah man doch an den Indianern, was dabei heraus kam.

      Vielleicht wären die heute glücklicher mit Bruder Bär oder Bruder Wolf? Ohne Konsum.
      Wir nicht, wir haben unsere Unschuld schon verloren, aber das heißt doch nicht, dass wir allen einreden müssen, dass die wie wir zu leben haben.

      Deren Lebensweise passt oft nicht in unser System, aber womöglich perfekt in das von denen.
      "leben und leben lassen"
      ========

      ("@User Uli, @Hera und @028" ...
      .. hey, das war eine Nennung in einer fiktiven Analogie, aber das wissen Sie doch.😃)
    • (geb. 1962) am

      Das ist nicht richtig, @piperin

      Zunächst einmal wäre Japan als ebenso erfolgreiches Beispiel zu nennen und bei Deutschland vom "gleichen Kulturkreis" zu sprechen ist absurd. Oder waren alle anderen auch Faschisten? Nein, der Erfolg lag doch gerade in der "kulturellen" strukturellen Neugestaltung.

      Und weiter, etwa Namibia oder Mozambik können nicht einfach so vom Tisch gewischt werden. Ohne multilaterale Interventionen gäbe es keine Friedensprozesse. Und war es moralisch falsch, die Kurden gegen den IS zu unterstützen? Ist es nicht schlimmer, im Jemen nichts zu?

      Da sehen wir also Ihren Versuch, mit einer berechtigten Anklage (die im gehobenen Ausmaß real die USA betrifft) die UN-Charta, universalistische Moral und internationale Institutionen über die Wupper zu befördern und dem Relativismus zur Macht zu verhelfen.

      Dieser Isolationismus greift damit die Grundfesten unserer Demokratie an – Menschenwürde (Art. 1 GG), Genfer Konventionen, europäische Solidarität. In einer vernetzten Welt illusorisch und gefährlich:

      Ohne multilaterale Moral (R2P, Art. 51 UN-Charta) säen wir Anarchie, die wir alle ausbaden. Universalismus schützt, Isolationismus schwächt.
    • (geb. 1962) am

      @piperin, wie Sie ja auch wissen, habe ich nur versucht, die Verwirrspiele rauszufiltern, um zur Sache zu kommen, die ich inzwischen etwas eingehender beschrieben habe.

      "Alle gegen einen". Hm, klingt böse. Alle gegen den Krieg. Ist auch böse?

      Der Eine liebt Männer, der andere Frauen. Leben und leben lassen.
      Der eine schlägt gern Männer, der andere gern Frauen, beide Kinder. Leben und leben lassen. Natürlich, aber in einem anderen Kontext.

      Sie sehen: Die Formel ist schön, bringt aber wenig ohne Rechte und Verträge. UNDRIP (multilateral) schützt z.B. heute die Rechte indigener Völker.

      Genau da hüpft der Bruder Hase: Multilaterale Unterstützung (UN, R2P) schützt vor Gewalt, nicht vor Lebensweisen.

      Es kommt auf den Kontext an – Universalismus rückt das in die richtige Perspektive der Freiheit und Menschenwürde, ohne alles wegzuwerfen. In der Durchsetzung hapert es leider immer noch derbe.
  • am

    Gestriger Dienstag: Haudraufstuhlkreis wieder fast perfekt bestückt:
    Berüchtigt lupenreine Journaille aus den USA, dazu MIesewetter und Firlefanz-beisitzer.

    Nur Gast Petschner verärgerte die Immerschlauen des Tribunals, indem er beide verhärtete Zivil-Fronten beiderseits des Atlantiks realistisch und deutlich ins wahre Licht rückte, indem er die System-Fakten Versäumnis und Erfordernis bloßstellte.

    Tanz auf dem Vulkan: Zuerst auf Buh-Mann US-Präsident, dann wie erwartet auf den unerhörten Zivil-Ungehorsam der „Unions“gegner und als dies nicht ordentlich zum Fallbeil führt, wieder zurück. Sachsen-Anhalt-Union versucht sich 2026 noch einmal in grandioser Überlegenheit, nur gibt es die Unterhaltungssendung „Wünsch Dir was“ zum Glück der demokratischen Wähler nicht mehr.

    Schade auch , dass der Conférencier diesmal (wie so oft) wieder nichts `gelernt´ haben will.
    Vielleicht gelingt es beim nächsten Showdown.
    • (geb. 1984) am

      Es gibt jetzt vermehrt Meldungen, dass Trump Selenskij gezwungen hätte, für Sicherheitsgarantien komplett auf den Donbas zu verzichten. Vermutlich braucht er vor wichtigen Wahlen in den USA einen durchschlagenden außenpolitischen Erfolg. Hätte Selenskij damals nicht auf den Westen gehört und den Istanbul-Vertrag unterschrieben, wäre die Ukraine wesentlich glimpflicher davongekommen. Aber je schneller Frieden, umso besser! Hoffentlich keine fake news!
      • (geb. 1962) am

        @ Paule - So sähe der Beitrag neutral aus:

        Aktuelle Berichte thematisieren einen Vorstoß von Donald Trump, laut dem Wolodymyr Selenskyj für US-Sicherheitsgarantien auf Gebiete im Donbas verzichten müsste. Dies wird teils als Versuch gewertet, vor den US-Wahlen außenpolitische Erfolge zu erzielen. Parallel dazu wird erneut über das Istanbul-Abkommen von 2022 und die damalige Rolle westlicher Partner diskutiert. Während eine rasche Lösung angestrebt wird, bleibt die genaue Faktenlage zu den laufenden Verhandlungen sowie deren Erfolgsaussichten abzuwarten.

        Für jene, die sich über die "tendenziösen Mainstreammedien" empören und dagegen eine seriöse, nicht mit Meinung und Interpretation ("gezwungen", "hätte ... gehört", "fake news") durchsetzte Darstellung bevorzugen.
      • am

        @Uli, volle Zustimmung. Man würde viel öfter richtig diskutieren, wenn nicht aus jedem Post der „Medienkritiker“ die pure Lust am Provozieren und Niedermachen hervorstäche und dadurch wiederum zu purem Protest provoziert.
      • am

        ach geh, um Politik wurde immer schon "gestritten".

        Was sich die Parteien und Politiker gegenseitig so alles an den Kopf werfen ...😜🙈

        Und was bitte soll denn das hier werden - irgend solche neumodische Stuhlkreise mit "wir haben uns alle lieb"?

        OmG, der Bayer sagt "Du Depp" und da ist nicht viel dabei. Man muss ja nicht gleich bei der geringsten Befindlichkeit seinen Psychiater kontaktieren wollen.

        Früher übrigens gab es noch eine richtig schöne Streitkultur. Ich erinnere mich an Strauß, Wehner, ja sogar auch Helmut Schmidt konnte sehr herablassend sein.
        Da flogen manchmal schon die Fetzen.

        (abzugrenzen von verletzenden Beleidigungen natürlich)

        Richtig schön war's und vor allem unterhaltsam.🤭😎
      • (geb. 1984) am

        @ uli Natürlich kann man es auch so geschwurbelt formulieren! Ich bin mehr dafür, die Dinge beim richtigen Namen zu nennen!
        Wenn es denn so stimmt, da in ÖR bisher davon nichts gebracht wurde deshalb fakenews?), hat Trump natürlich Selenskij dazu gezwungen, freiwillig würde der nie darauf verzichten.
        Und natürlich hat Johnson damals ihn dazu gebracht (mit welchen Versprechungen oder Druckmitteln sei mal dahingestellt), Istanbul nicht zu unterschreiben.
      • (geb. 1962) am

        Ach, piperin der I, verhinderter König von Bayern, mit seiner weinerlichen Nostalgie!

        Wer den Unterschied zwischen einer parlamentarischen Auseinandersetzung und einer sauberen Sachverhaltsdarstellung nicht begreift, sollte nicht über Streitkultur schwadronieren, sondern über Begriffsstutzigkeit gegenüber dem Unterschied von emotionalisierten Halbwahrheiten und Tatsachen meditieren.

        Jawohl, das sei dem Nachschoppenredner schon mal ganz direkt ins Gebetbuch geschrieben. Mein Herr! Es geht hier nicht um Empfindlichkeiten oder Stuhlkreise, sondern um die geistige Disziplin, eine Nachricht nicht mit dem eigenen Wunschdenken zu verkleistern. Geistige Disziplin. Das muss mancher wohl noch lernen.

        Sucht er Unterhaltung, gehe er doch ins Kabarett. Wenn´s über Außenpolitik geht, gewöhne er sich an Präzision. Dilettantismus haben wir doch allenthalben!

        Und die infantile Smiley-Inflation kann er sich längst sparen. Wenn da einer meint, seine Argumente hinter einer Mauer von Grinsegesichtern verstecken zu müssen, dem ist doch das geistig-emotionale Wirr-Warr längst in die Rede geschrieben!

        So hätten Sie es lieber?
      • (geb. 1962) am

        @ Paule - der Beitrag, den ich formuliert habe, war einfach eine präzise, von Gerüchten befreite Version der angesprochenen Sachverhalte. That´s all.

        Sie reagieren darauf mit persönlichen Anwürfen, nennen es "geschwurbelt".

        Es sind nicht die Fakten und Annahmen, die mich stören, sondern die Verwischung von Fakten und Meinung. Und nicht einmal das allein, sondern, wenn es kritikabel wäre, wäre es in Ordnung. Kritik daran fällt bei Ihnen jedoch umgehend unter das Label "Geschwurbel".

        Wir hatten das auch schon bei der Auseinandersetzung über Budscha, wo Sie auf meine vorgebrachten Zahlen nicht eingingen, sondern gleich die Quelle (Wikipedia) vorgingen.

        Ohne die vielen Quellverweise überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, wurde darauf verwiesen, dass das Portal seinen Hauptsitz in den USA habe (Ja, und?), dass Universitäten dies nicht als Primärquelle akzeptieren (aber nicht aus den von Ihnen genannten Gründen) und das "Schwarzbücher" existierten (die durchaus nicht unumstritten sind), also mit einer für den Gesamtzusammenhang hier wiederum mäßigen, aus einer Mischung aus Fakten, vermischt mit Meinung bestehenden Begründung.

        Diese Methoden sind enorm tendenziös und das habe ich zum Anlass genommen, die Glaubwürdigkeitsleckage in Ihrer zugleich vehement vorgetragenen Medienkritik offenzulegen.
      • (geb. 1984) am

        @uli
        sorry, "geschwurbelt" sollte kein persönlicher Angriff sein. Zu wikipedia stellen nun sie aber auch nur Behauptungen ( "nicht aus genannten Gründen" - doch, weiß ich von 2 Unis genau, "nicht unumstritten" - was ist schon unumstritten) auf, die man als tendenziös bezeichnen könnte.
    • am

      Mitbürger, welche staatliche Showpolitforen als ihre einzige Neugierquelle vergöttern und notorisch mit zusätzlichen Auslassungen garnieren, bleiben als Fußvolk der einzige Ankerpunkt vermeintlicher Vorherrschaft einer Regierung. Nicht immer lassen sich Aussagen als eindeutige und klare politische Haltungen und Einstellungen erkennen. Vor allem nicht wenn, wenn sich Denkhorizont nur an den kleinen internen Reibereien einer der Altparteien verausgabt, sich aber im nächsten Moment deren Brandmauersyndrom mit allen dazugehörigen Hassimpulsen einimpft und gegen eine endlich sich formierende demokratische Mitte wettert.

      In diesem Zusammenhang hebt sich ein heutiger Beitrag 11.08 Uhr des Autors allgemein richtig von Absonderungen der meisten Stuhlkreiskonsumenten positiv ab. Der Inhalt ist klar.

      Er distanziert sich nur von Einigen nicht deutlich. Von jenen, welche Imperialismus mit all seinen Abweichlern umgarnen und dessen kranke Wurzeln mit demokratischen Eingebungen zu umwickeln versuchen. Die Fahne nach dem Wind hängen – mal auch zufällig echt zutreffende Meinungen weichen im nächsten Moment zugunsten des Mainstreams. Zynismus und Hetze aus einschlägig bekannten Ecken unseres Landes ergötzen sich mit Sensationslust an Spaltung.
      Dennoch bleiben solche guten Gedanken, wie eingangs erwähnt, erhalten und vermehren sich. Der Optimismus erlangt immer die Oberhand, gerade in Zeiten sich abzeichnender Weltneuordnungen.
      • (geb. 1962) am

        @ discoverys Lehrstück für populistische Instrumentalisierung und Kopfschmerzen

        Ein Paradebeispiel für die ideologische Kaperung einer Debatte. Die Vorgehensweise folgt einem durchschaubaren Muster, das fast wie eine bezahlte Auftragsarbeit wirkt. Vermute aber, er hat es umsonst gemacht. Was liegt an?

        Völliges Inhaltsdesinteresse: Obwohl der Autor vorgibt, einen Vorredner zu loben, ignoriert er dessen Sachargumente (Truppenstärken, Verträge) komplett. Der Ursprungsbeitrag ist für ihn nur ein Vorwand, um die eigene Ideologie zu platzieren.

        Strategische Vereinnahmung: Durch das Lob („hebt sich positiv ab“) versucht er, den Vorredner ungefragt als Zeugen für die eigene Agenda zu rekrutieren und eine künstliche Allianz gegen den „Mainstream“ zu schmieden.

        Entwertung des Diskurses: Mit Kampfbegriffen wie „Fußvolk“, „Stuhlkreiskonsumenten“ oder „kranke Wurzeln“ wird jeder Andersdenkende herabgewürdigt und pathologisiert. Das ist keine Argumentation, sondern die rhetorische Spaltung der Gesellschaft.

        Orwell’sche Umkehr: Der Autor deklariert die eigene Radikalität zur „demokratischen Mitte“ um, während er gleichzeitig die Institutionen der Demokratie als feindseliges „System“ diffamiert.

        Fazit: Ein klassischer Textbaustein zur systematischen Manipulation. Faktisch inhaltsleer, alles überwucherndes ideologisches Rauschen.
    • (geb. 1984) am

      Dieser Beitrag wurde redaktionell entfernt.

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