Kommentare 11–20 von 9041
Catweazle74. (geb. 1974) am
Es gibt auf Erden Gottes Geschöpfe, die lernen intuitiv und dadurch ziemlich schnell zu begreifen, ohne vermeintlich größeren Verstand.
Andrerseits gibt es Gottes Geschöpfe, die lernen niemals intuitiv, da ihr falsch verstandener Verstand es leider nicht zu lässt. Egal wie sehr es die Realität einem vormacht.
Hier ist mal ein klassisches Beispiel dafür, wie ich finde ziemlich gut dargestellt:
https://youtube.com/shorts/yoQ7Ub_buqA?si=m_NkakowCEHPRB33
– am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.UserUli (geb. 1962) am
@ West - Sie haben recht, Entwicklung ist das, was wir brauchen – nicht das Wiederaufleben ewiggestriger Pseudotradition.
Wie sieht also das konkrete Angebot der ‚Alternative‘ für die Zukunft aus? Den Neoliberalismus zum Sozialdarwinismus radikalisieren und die Umverteilung von unten nach oben weiter exekutieren?
Leere Beschwörungen von Entwicklung sind das Wesen der alten Eliten – und ihrer Kopisten im Umstürzlergewand..
Wer wirklich verändern will, bringt keine vagen Gefühle, sondern konkrete, belastbare Konzepte auf den Tisch. Niemand will nur warme Worte und die Katze im Sack. Damit wurden wir schon genug gelangweilt.
Wie ist also Ihr wirtschaftspolitisches Konzept gegen diese wachsende Umverteilung von unten nach oben? Wie sieht es da mit der "Entwicklung" aus?725819 am
Wie oft soll er das noch erklären? Perlen vor die Säue, wenn es keiner versteht.
Das völkische Programm der AfD ist keine Lösung. Das Verschließen oder gar Leugnen vor/von aktuellen Problemen wie Klimawandel, Demografie, Flüchtlingen usw. hilft vielleicht kurzzeitig, verschiebt die Probleme aber nur in die Zukunft. Alles wird wie es einmal war, bleibt ein Märchen.
Catweazle74. (geb. 1974) am
@Uli
...Sie langweiligen mich inzwischen und ganz bestimmt auch andere ganz deutlich hier, mit den immerwiederkehrenden Stereotypen einer "Lanz-Show" ähnlich.
Sie wären der absolut richtige Kandidat solcher Tratsch-Gesellschaft voller Empörung ohne eigene wirliche Sachkunde des Lebens.
In dem man sich gedankenlos einreiht, um andere Andersdenkende mit Fragen "bombardiert", ohne dabei seine eigene politische Position rechtfertigen zu müssen.
Ich respektiere Sie zwar durchweg als höflichen Gesprächspartner, allerdings sind Ihre scheinheiligen Argumente leicht zu widerlegen.
Zuerst da, weil Sie nie Ihre politische Position erläutern und begründbar machen, Ihr scheinbarer und auffälliger "Trick" besteht nämlich nur darin, sich anderen vermeintlich unerklärbar machen zu wollen.
Kurzum:
Sie leben der Realität und Entwicklung hinterher, und sind versunken in einer nicht diskussionswürdigen Haltung wie quasi unbemerkten Ideologie, in dem man sich nicht selber erklären müsste - völlig falsch.
Wirkt zwar auf dem ersten Blick schon ziemlich intellektuell stark, aber nur solange bis man auf mindestens den ebenbürtigen Menschen trifft.
Für mich sind Sie ehrlich gesagt wie ein offenes Buch, der sogar bei Zeiten zugeben hat, dass man seine Antworten durch ChatGPT korrigieren lässt - völlig geistiglos und schwach!
Sie sind für mich kein Mensch mit Fehlern, sondern eher zwangsläufig jemand, der sich so darstellen will, als jemand der man nicht ist.
Und aus dieser Erkenntnis heraus nehme ich Sie diesbezüglich leider nicht komplett ernst, aber honoriere dennoch Ihre ehrliche Höflichkeit.
...sein Sie endlich mal ein Hauch von glaubwürdiger Menschlichkeit aus der Mitte der Gesellschaft.
Denken Sie ernsthaft, dass hier Ihrer m.M.n. nur "Vollhonks" unterwegs sind?!
Und wenn man sich selber dieser unglaublichen Annahme engstirnig wahr sein sollte, sollte man sich zumindest letztlich mal selbst überprüfen, ob man nicht selber auf einem überhöhten und unglaubwürdigen Potest unterwegs ist und irgendwie auch präsentieren will.
Nur so nebenbei, ich war auf ein Gymnasium und hab' Abitur, nicht weil man sich den Anstrich eines Intellektuellen verpassen will, sondern nur mal zur Einordnung der Relation gegenüber sich selbst wie Ihnen.
Nur ich geh' damit nicht hausieren, hingegen Sie immer wieder zum Anlass geben, da Ihre Sprachweise nämlich sichtbar oftmals "over the Top" wirkt - nicht gesellschaftsfähig einer normalen Bürgerschaft mit alltäglichen Problemen.
Ein guter Rat von mir sogar Gratis, den ich sowieso längst früh verfolge nach leider später Einsicht:
Unterschätze niemals leichtfertig andere Leute, aus einer vermeintlichen besseren persönlichen Einschätzung her.
Jeder Handwerker, jeder der mit Händen der Gesellschaft ein Zugewinn ist, ist jedem akademischen Theoretiker weit voraus.
Und ich hab' nach der Schule ein Handwerk%2...Catweazle74. (geb. 1974) am
...gelernt, weil mich diese Theorie so dermaßen gelangweilt und regelrecht angekotzt hat und ich weitere Erfahrungen sammeln wollte, um das Nichtverstehen verstehen wollte.
Ich kenne dementsprechend beide seiten!
Erklären Sie sich endlich mal, anstatt andere leichtfertig "Anklagen" zu wollen.
Ihre wortkargen Sätze sind eindeutig ein Indiz dafür.
Viel reden, und trotzdem nichts sagen!
Hat ein regelrechtes Kleinkunst Charakter...
Danke für Ihre Aufmerksamkeit! 🙂UserUli (geb. 1962) am
Gern, @Catweazle – aber da ich offensichtlich ein "offenes Buch" für Sie bin, warum sollte ich mich dann noch überflüssig erklären?
Sie porträtieren mich ja ohnehin bereits umfassend. Sie bescheinigen mir wiederholt Höflichkeit, aber zugleich eine "unbemerkt tief sitzende Ideologie", fehlende Lebenspraxis und den Charakter von "Tratsch-Gesellschaft".
Welcher Erklärungsbedarf bleibt denn offen, wenn Ihr Urteil längst steht?
Ich bleibe dabei: Wer politische Inhalte debattieren will, muss Fragen zu konkreten Konzepten – wie der Wirtschafts- oder Steuerpolitik – aushalten. Fragen ist keine ‚Anklage‘, sondern das Fundament jeder demokratischen Diskussion.
Wenn Fragen zur Programmatik der AfD bereits als Zumutung empfunden werden, liegt das Problem vielleicht nicht an den Fragen, sondern an den fehlenden Antworten?UserUli (geb. 1962) am
@ Catweazle - und im Anschluss an Ihr Schnellversteherelefantenvideo - jetzt habe ich, glaube ich, erst verstanden, was Sie wollen. Aber da liegt ein Missverständnis vor. Ich arbeite mich nicht an Parteivergleichen ab, sondern habe mit meinen lausig vielen Kommentaren auf die aktuell "zahm" daher kommenden Querfrontkollegen je reagiert. Wenn Herr discovery etwa PaterNosters Mieternöte versucht für sein völkisches Denken zu vereinnahmen, zeige ich, wie die AFD real zu Mietersorgen steht. Wenn Herr T. mit teils sozialistischem Timbre die SPF für tot und die AFD zur Arbeiterpartei erhebt, dann zeige ich, dass die Partei selbst für die Interessen der arbitenden Klasse wenig übrig hat. Gleiches gilt, wenn die CDU für kapitalistische Wirtschaftspolitik und Elitarismus kritisiert wird, aus welch elitärem Gestus und marktradikaler Politik das kommt. Das ist einfach Kritik an Ideologismus und Bigotterie, egal aus welcher Richtung sie kommt. Kommt nur leider häufig aus einer Richtung. Sie lassen ja inzwischen ihre Kommentare stehen und löschen nicht sofort weg, da kann man das noch gut nachvollziehen.Catweazle74. (geb. 1974) am
@Uli
Ja, das kann ich selbstverständlich alles nachvollziehen und denke dahingehend teilweise ebenso, bishin zu diesem komisch völkische Denken und irgendwelche Eskusionskurse durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts, die man immer mal wieder zur Begründung von irgendetwas gerne insgesamt bis zur Unkenntlichkeit zum Einheitsbrei zermanscht.
Um die heutige Fehlpolitik zu erklären, reichen lediglich die letzten zwanzig Jahre völlig aus.
Nur nochmals, das, was Sie mir als Antwort "schuldig" sind:
Erklären Sie doch mal anhand der beiden Wahlprogramme, wo bei der Linkspartei die angeblichen Vorzüge wären.
Und wo man gleich dabei ist, wieso ist denn die AfD bundesweit die stärkste Partei - in Sachsen-Anhalt sogar mit Abstand deutlich?
Denn nach Ihren Kriterien her zu urteilen, ist es doch alles so unglaublich schlimm...
Und wieso hat die Linkspartei so wenig Zuspruch, in manchen Bundesländern sogar ganz ohne Bedeutung?
Täuschen sich etwa so viele Leute?
...ich möchte gerne verstehen und eventuell von Ihnen lernen dürfen! 😉
Übrigens, das Elefanten-Lern-und-Verstehen-Video finde ich als Beispiel gar nicht mal zu schlecht gewählt.
Zumindest wird auch deutlich, wenn man sich nur ein kleines bisschen Mühe gibt und sich auf fremde Dinge einlässt, dann klappt so manches wie automatisch.
Halt intuitiv! 🙂UserUli (geb. 1962) am
Das ist gar kein Geheimnis, @Catweazle – ich habe an anderer Stelle schon offen gesagt, dass ich die Linke für wählbar erachte, weil mir Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte wichtig sind.
Im Gegensatz zu einigen anderen bin ich nur kein Werbeonkel für eine Partei und betreibe hier keinen Wahlkampf. Wenn die AfD-Kollegen im Forum die soziale Frage für sich reklamieren, zeige ich schlicht die eklatante Lücke zwischen ihrer „Kleine-Leute-Rhetorik“ und ihrem realen, marktradikalen Programm auf. Eine sachliche Kritik wird nicht dadurch falsch, dass der Kritiker eine eigene politische Heimat hat.
Und zu den Wahlerfolgen: Hohe Prozentzahlen sind ein Gradmesser für den realen gesellschaftlichen Frust und erfolgreiche Protestbewirtschaftung. Sie sind aber kein mathematischer Beweis für die Machbarkeit oder Richtigkeit eines Wirtschaftsprogramms.
Gerade in Sachsen-Anhalt spitzt sich die Ökonomiefrage ja noch konkreter zu: Dort will der Spitzenkandidat Mehrausgaben von rund einer Milliarde Euro realisieren, finanziert davon aber rechnerisch nur rund maximal 200 Millionen Euro gegen – behauptet am Ende aber, man würde damit noch sparen. Das ist mathematische Alchemie. Über die offen völkische Konnotation des dortigen Programms (im Internet publiziert) können wir an dieser Stelle ja schweigen, da Sie ebenfalls diese zutiefst verachten.
Schön jedenfalls, dass wir damit die persönlichen Spitzen hinter uns gelassen haben und auf der Sachebene eigentlich auch alles gesagt ist. Weiterhin viel Glück beim Feilen an der Intuition.Catweazle74. (geb. 1974) am
Ja genau, sag' ich doch immer Ihren letzten Absatz folgend.
Nur Sie verstehen mich oftmals eben nicht, und ich muss dann hinterher wieder alles gerade rücken!(?) 🙂
Reformer 028 (geb. 1954) am
Hier träumen die AfD Fuzzis von Änderungen und Verbesserungen durch die Alternative für Doofe.Welche sollen das denn sein?
Alles zum Wohle des deutschen Volkes und das mit knapp 30% Bundesweit.Ich lach mich schlapp.Es wird Politik für die Oberen 10% gemacht,egal wer regiert,immer noch nicht gemerkt?Die Mehrheit der Bevölkerung wird für dumm verkauft!Erst recht von der AfD.Wo und was sind denn die angeblichen Lösungen der AfD?Ausser Menschenverachtendes Neoliberales Gequatsche kommt doch NICHTS.Wer die AfD wählt,will eine asoziale Regierung durch eine noch schlimmere asoziale Regierung ersetzen.Super,viel Spaß
Aber was solls,Jedes Volk hat die Regierung die es verdient,in dem lobbyistischen,neoliberalen Marionettentheater.
Linke Politik ist angesagt,soziale Gerechtigkeit und sozialer Frieden.
Bürgerversicherung,versicherungsfremde Leistungen aus Krankenkassen und Rentenkasse.Alle zahlen in die Sozialsysteme,keine Beitragsbemessungsgrenze,Vermögenssteuer,höhere Erbschaftssteuer und Börsenumsatzsteuer.Keine Steuerschlupflöcher und Steueroasen und Steuerhinterziehung bekämpfen.Dann können wir uns den Sozialstaat auch leisten,nicht kürzen nur für die Versicherten.Kein Geld mehr für die Hochrüstung.Fluchtursachen bekämpfen.Das sind die Maßnahmen die anstehen.Nochmal wie Reinhard Mey #sei wachsam und meine Söhne geb ich nicht#Catweazle74. (geb. 1974) am
Dass Sie sich noch hierher trauen, nachdem man schon mindestens aufgrund von unzähligen Beleidigungen Ihr Account gesperrt hatte, und Sie sich angeblich für besonders schlau halten - jedesmal unter anderem Account hier unbedingt Zugang verschaffen zu wollen, ist nicht mehr logisch erklärbar und sagt auch sehr viel über Ihre Persönlichkeit aus.
Nun ist es aber so, man versucht wieder und wieder damit andere zu "quälen", indem man das einsilbige wie einstudierte Schema von Deskridieren gegenüber Andersdenkenden mit dem Immergleichen erklären zu versucht.
Meine Einschätzung nach all dieser Zeit, dass sich auch darüber hinaus bestätigt hat:
Sie sind hier völlig falsch aufgehoben und Fehl am Platzt, niemand interessiert sich in Wahrheit für dieselben Beschimpfungen und tragen sogar darüber hinaus absolut nicht diskussionswürdig dem Forum bei.
D.h.: Die Evolution und natürliche Auslese macht einem über Zeit einfach überflüssig, an dem man selber maßgeblich mitwirkt.
Man ist so dermaßen durchsichtig vom Inhalt und Rhetorik mittlerweile, wie ein Pergamentpapier.
Ich warte schon gespannt auf die 11te Sperrung des Accounts und feier das inzwischen sogar schon privat im voraus.
Eigentlich ist es Unterhaltung - wenn's nicht so nervig wäre - aber nichts was man nur annähernd ernst nehmen müsste! 🤣Reformer 028 (geb. 1954) am
Ach Höhlendödel,lassen Sie es einfach,Ihr sinnfreies Gequatsche interessiert keinen normal denkenden Menschen.Was machen Sie eigentlich noch hier?Sie wollten uns doch von ihrer Anwesenheit befreien.Also AUF WIEDERSEHEN,hoffentlich NICHT!Catweazle74. (geb. 1974) am
...Grammatikalisch und auch Satzregelungen sind eindeutig neben der Ausdrucksweise nicht die besondere Stärke.
Jemand der von Emotionen bestimmt wird, ohne sich jemals überprüfen zu wollen.
Schönen Dank dafür, man liefert stetig und wohl unbemerkt neue Anlässe der Argumentation.
Warum ich der Einzige bin der darauf überhaupt antworte, nun ja, für mich ist es schlichtweg dankbare Unterhaltung, bis ich wieder keine Lust dazu hab' - wie fast jedermann und jetzt danach. 😉
...Danke!
– am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.UserUli (geb. 1962) am
@Corinna, das ist ja wieder das altbekannte Muster: Wenn die Argumente zur konkreten Programmatik ausgehen, flüchtet man sich in apokalyptische Untergangsrhetorik. Begriffe wie ‚Systeminsolvenz‘ oder ‚Kauderwelsch‘ sollen schlicht darüber hinwegtäuschen, dass Sie auf die Kernfragen der sozialen Realität keine einzige greifbare Antwort haben.
Mal Butter bei die Fische: Erst jüngst debattierte der Bundestag über schärferen Mieterschutz. Wo steht die AfD bei solchen sozialen Kernfragen? Sie verweigert Instrumente wie die Mietpreisbremse beharrlich mit Verweis auf den freien Markt. Das ist kein Kampf gegen ‚die Eliten‘, das ist Politik für Großinvestoren – gegen die eigene Wählerschaft. ‚Veränderung‘ predigen, aber im eigenen Bundestagswahlprogramm eine drastische Deregulierung des Marktes und den Abbau von Schutzrechten fordern, bedeutet reine Umverteilung von unten nach oben.
Das hat absolut nichts mit dem ‚Wohl des deutschen Volkes‘ in Form einer Verbesserung der Lage des unteren Teils der Bevölkerung oder der ArbeiterInnenschaft zu tun.Das Schüren von Staatsverdrossenheit ersetzt kein tragfähiges Wirtschaftskonzept. Das permanente Schimpfen über Andersdenkende überspielt nicht mehr den Mangel an Substanz.
Wollen wir nicht lieber konkreter werden? Mal über die geplanten Entlastungen für Spitzenverdiener sprechen – die AfD-Klientelpolitik für Vermögende?
Oder uns einmal etwas tiefer mit dem immer offener zutage tretenden Widerspruch zwischen verbalem Sozialpopulismus im Osten und dem marktradikalen Bundesvorstand beschäftigen? Ich denke, es wird dann schnell eng.Catweazle74. (geb. 1974) am
@Uli
Wieso überraschen Sie mich eigentlich nicht mehr?!
Kann ich sogar astrein erklären:
Interessant ist vorweg, dass Sie in dem ganzen Zeitraum - seit dem ich hier unterwegs bin - fast ausschließlich nur die AfD kritisieren, aber kaum erklären, warum die Politik der Linken die besseren Lösungen sein soll.
...schon echt bemerkenswert, Ihr immergleiches Muster, was für das geübte Auge absolut auffällig ist!
Wenn man sich nämlich die Programme beider Parteien mal genauer ansieht, wird deutlich, dass beide Parteien eigentlich sehr ambitionierte Versprechen machen.
Die AfD setzt auf Steuersenkungen, Deregulierung und Einsparungen, deren Finanzierung von vielen Experten zwar kritisch gesehen wird, aber andererseits auch wiederum Zuspruch und ein Anfang für ein echten Neustart des altverkrusteten Systems darstellt.
Die Linkspartei setzt auf einen massiven Ausbau des Sozialstaats, Mietendeckel, Vermögensteuern und umfangreiche Umverteilung - auch dort wird von vielen Ökonomen bezweifelt, dass sich die versprochenen Einnahmen und Wirkungen in dieser Form realisieren lassen.
Der Unterschied ist dabei allerdings:
Über die Schwächen der AfD schreiben Sie unentwegt ausführlich.
Über die offenen Fragen im Programm der Linken hingegen kein sterbends Wort. Das wirkt weniger wie eine sachliche Analyse als wie parteipolitische Einseitigkeit.
Wenn Sie doch unbedingt überzeugen möchten, wäre es doch endlich mal spannender zu erklären, warum ausgerechnet die Konzepte der Linken wirtschaftlich tragfähiger und realistischer sein sollen - anstatt sich darauf zu beschränken, andere Parteien abzuwerten.
Kritik ersetzt schließlich keine Begründung für die eigene Position.
Übrigens, die Wahlergebnisse der letzten Bundestagswahl zeigten zudem, dass viele Bürger zuletzt bewusst konservativere Parteien gestärkt haben. Wer diesen politischen Trend ausschließlich mit moralischer Empörung beantwortet, anstatt sich mit den Ursachen auseinanderzusetzen, wird die Menschen kaum zurückgewinnen.
Also: Erklären Sie doch einmal, warum das Programm der Linken realistischer sein soll.
Denn nur gegen die AfD zu argumentieren, ist noch lange kein Argument für die Linke.
Vielen Dank im voraus!
– am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.UserUli (geb. 1962) am
Die vorgebliche „Routine von Pessimisten“ zu geißeln und gleichzeitig in der eigenen Argumentation das Wort „jedoch“ inflationär als gedankliche Vollbremsung zu nutzen, zeigt doch schon sprachlich das Problem, @discovery – der ungelöste Selbstwiderspruch im Vortrag. Die Kernfragen sind doch weiterhin:
Wie soll eine Partei, die in ihrer Steuer- und Sozialpolitik marktradikale, neoliberale Positionen vertritt, die Interessen der klassischen Arbeiterschaft schützen?
Wo ist das tragfähige Zukunftsmodell jenseits von Glockengeläut-Metaphern und dem Schüren von Ressentiments gegen staatliche Institutionen?
Wer darauf auch heute nur selbstwidersprüchliche Antworten und Durchhalteparolen bietet, hat die Halbwertszeit bereits überschritten.
PaterNoster1 am
Weniger Verbeamtungen
Unsere Politiker vergessen komplett, das Beamte nicht streiken dürfen.
Beamte halten den Staat am laufen, wenn gestreikt wird.
Z.B. Lehrer
Beamtete Lehrer dürfen nicht streiken. Alle anderen schon. Gibt es keine verbeamteten Lehrer mehr, wird unser Volk (ganz besonders die sowieso schwachen und ungebildeten Ausländer) noch dümmer als es mittlerweile eh schon sind.
Aber soweit können unsere Politiker nicht denken.
Die sollten zuerst mal bei sich selbst anfangen zu sparen. Kein Beamtenstatus und keine jährlichen Diätenerhöhungen mehr. Da spart man mit Sicherheit erhebliches ein. Denn welcher Beamte (auch nicht Beamte) erhält jedes Jahr 300 € Gehaltserhöhung im Monat?
Am Ende schaut man blöd aus der Wäsche wenn gestreikt wird und es kein Schulunterricht mehr gibt. Wir haben sowieso viel zu wenig Lehrer. Wo soll denn gerade in der heutigen Zeit noch der Anreiz liegen, (z.B.) Lehrer zu werden? 🤷PaterNoster1 am
@ 1698088
Wie wahr, wie wahr.
Meine Vermieter, die vor 12 Jahren meine Wohnung gekauft haben und vor dem Kauf meine Obdachlosigkeit angekündigt haben, haben nun einen windigen Anwalt gefunden, der mit Trick 17 den Mieter entsorgen will/wird.
Es wird mit ANWALTSPOST einen Wohnungsverkauf erklärt. Dies soll den Zutritt eines windigen Makler gewähren, damit der heimliche Fotos von der Wohnung schießt, damit die windigen Anwälte nach Abmahnungsgründen suchen können. Dann wird alles mögliche (z.B. Heizen und Lüften) ins Blaue abgemahnt und die Kündigung wird auch erwähnt).
Es gibt skrupellose Anwälte und Makler, die sich einfach für NICHTS zu schade sind.UserUli (geb. 1962) am
Man "darf" was dazu sagen - aber es ist redundant, wenn es sich in dem Versuch erschöpft, Mieternöte rein für die eigenen Feindbildkonstrukte auszubeuten.
"Nie etwas geändert" ist im Übrigen die Unwahrheit, tatsächlich hat das deutsche Mietrecht inzwischen im internationalen Vergleich recht starke Regularien, Gerichte, Mietervereine, Mietrechtsnovellen haben ihren Anteil dazu geleistet.
Aber natürlich versucht der neo-liberale Zeitgeist heuer, erzielte Fortschritte wieder rückgängig zu machen und läßt die Mieter wachsend finanziell bluten. Nicht von ungefähr stemmt sich z.B. die Linke gegen wachsende Entgleisungen.
Was aber tut z.B. die AFD real in der Sache? Nichts. Sie affimiert ständig dem neoliberalen Zeigeist und kapitalisiert die Nöte der Mieter durch Umdeutung in ein ideologisches "die da oben" Geraune und bietet vage Scheinversprechen ("das Volk könnte ...").
Kuirzum: Real nix machen, aber große Reden schwingen - man hat den Eindruck, dass da ein politischer Trittbrettfahrer nur die "korrupten Eliten" beerben will, möglichst ohne einen Finger krumm zu machen.
– am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.UserUli (geb. 1962) am
Ein interessanter analytischer Ansatz, @Herr T. Sie beschreiben die Minderheitsregierung als strategischen Schutzraum für die AfD, der sie vor den Abnutzungseffekten des Realregierens bewahrt und maximale Erwartungshorizonte offenlässt.
Machttechnisch mag das gelten. Systemisch gesehen scheint hier jedoch die Sollbruchstelle auf:
Eine Formation, die sich als fundamentale Alternative und Umstürzlerin inszeniert, aber strategisch von der eigenen Regierungsunfähigkeit profitiert, bekommt in naher Zukunft ein Glaubwürdigkeitsproblem. Denn die zugesagte „Reparatur“ bleibt weiter ein indifferentes Abstraktum für die Menschen, während sich die emotionalisierten Feindbilder von „Massenmigration“, „linker Hegemonie“ und „Massenmanipulation“ immer mehr abnutzen. Bei einer rein destruktiven Opposition ohne tragfähiges Zukunftsmodell werden die Fragezeichen somit zwangsläufig immer größer.
Zudem hat sich innerhalb der fragmentarisch skizzierten Programmatik ein systemischer Knoten eingeschlichen, der analytisch unlösbar erscheint: Der Versuch, die durch den Niedergang der klassischen Sozialdemokratie heimatlos gewordene Arbeiterschaft zu absorbieren, kollidiert diametral mit den ordnungspolitischen, teils dezidiert marktradikalen Kernpositionen der AfD im Bereich der Steuer- und Sozialpolitik.
Die AfD steht damit unter erheblichem zeitlichen Druck: Wie lange kann sie den Spagat aufrechterhalten zwischen dem bloßen Bedienen von Migrations- und Hegemonie-Narrativen und einer ökonomischen Vision, die den bestehenden Neoliberalismus im Kern nicht überwindet, sondern ihn vielmehr zu einem marktradikalen, beinahe sozialdarwinistischen Modell zuspitzt? Eine solche Umsetzung würde genau jener heimatlos gewordenen Arbeiterschaft, die man zu repräsentieren vorgibt, vollends den wirtschaftlichen Boden unter den Füßen wegziehen.
Vielleicht nicht heute oder morgen, doch das Ende jener Bewegung ohne Inhalt erscheint bereits am Horizont auf.
Reformer 028 (geb. 1954) am
Vor lauter Langeweile habe ich mich nochmal angemeldet.Höhlendödel und Konsorten schreiben wie immer nur die gleichen langweiligen Phrasen.
Wie wäre es mal mit aktuellen Themen.
Der Regierung geht es mit den # Reformen# gar nicht schnell genug,die Mehrheit der Bevölkerung immer noch ärmer zu machen.Jeder muss seinen Beitrag leisten,nur nicht Politiker,hohe Beamte,Privatversicherte und die Reichen und Superreichen.Stellen wir uns schonmal das neue Stadtbild vor.Mehr Zahnlose,mehr Obdachlose,mehr Tafeln,mehr Suppenküchen und mehr Flaschensammler.Die Rüstungsindustrie jubelt,fahren demnächst Panzer durch die Städte um einen Bürgerkrieg, wie in den USA,zu verhindern.Dabei steht doch Putin morgen schon vor dem Brandenburger Tor.Und Wir Willigen Kriegstüchtigen Europäer,als Kriegspartei,tun doch nun wirklich alles,dass Er seine Drohungen endlich wahr macht. Na auch das Interview gesehen mit der ehemaligen Pressesprecherin von Selenskij? Wurde natürlich bei uns nicht drüber berichtet.
Und so tolle Umfrageergebnisse für die Fitze Fatze Black Rock Merz Regierung,mit Kriegsminister Pistorius an der Spitze.Da frage ich mich immer,wen hat man da befragt?Genauso bei der Alternative für Doofe,Die erst recht nichts zur Verbesserung der Mehrheit derBevölkerung beitragen wird.
– am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.UserUli (geb. 1962) am
Soweit nachvollziehbar, @Herr T. Aber was wäre die Alternative? Etwa den rechtsextremen Rand gewähren lassen oder gar mit ihm paktieren?
Alle diese Versuche auf europäischer Ebene zeigen verlässlich, dass sich die etablierten Konservativen damit endgültig verzwergen und die Rechtsradikalen nur weiter stärken.
Am Ende steht der Verlust der Mehrheitsfähigkeit in der breiten Wählermitte – und damit die Stabilität der gesamten demokratischen Ordnung auf dem Spiel.
Es ist doch so: Wer die Zerstörung der Brandmauer als "Rettung" tarnt, ebnet faktisch den Weg für eine radikale Systemtransformation, an deren Ende die Demontage der bürgerlichen Demokratie steht.
Würden Sie es also etwa vorziehen, in einer kaputten Demokratie sich am Ende alles von einer rechtsextremistischen Minderheit diktieren zu lassen?
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