Kommentare 11–20 von 9543
zweiland (geb. 2001) am
Der weit gedehnte und überbeanspruchte Begriff Demokratie ist so unendlich wie das Weltall. Je nach Aufenthaltsort des Betrachters entsteht eine andere Sicht und Wertung des Ganzen. Faktencheck: Die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen neigen nach gewisser Dauerhaftigkeit dazu, sich als eherne unwiderrufliche Demagogie einzuwurzeln, gegen das kein Kraut gewachsen wäre. In neuerer deutscher Geschichte lassen sich die Ären von Kaiserreich über Drittes Reich bis hin zu Adenauer-Kartell dazu einordnen.
Die Kritik an der Demokratie ist genauso alt wie die Demokratie selbst. Schon Platon (427-347 v.d.Zeitr.) entwickelte ein zyklisches Modell der Verfassung, nach dem auf die Demokratie die Tyrannis folgt. Nach Aristoteles (384-322 v.d.Zeitr.) entarteten alle Staatsformen, wenn nicht mehr das Gemeinwohl, sondern das Interesse Einzelner im Mittelpunkt steht. Bei ihm ist die Demokratie eine Verfallsform der Republik. Polybios (200-120 v.d.Zeitr.) zählte die Demokratie indes zu den guten Regierungsweisen. Sie degeneriere jedoch irgendwann zu Ochlokratie, zur Pöbelherrschaft.PauleHeißter (geb. 1984) am
Da sind wir ja nach den letzten Wahlen auf einem guten Weg!Reformer 028 (geb. 1954) am
Zweihorn,warum fangen Sie mit der Demokratie erst bei Platon an.An Ihrer Stelle würde ich bei Adam und Eva anfangen.Sie müssen natürlich auch an Schlange und Apfel denken.
PauleHeißter (geb. 1984) am
Linnemann ist genau so eine blinde Nuss wie seine Vorgänger. Diese ganzen „Reformen“ möchte die CDU vor allem durch Leistungskürzungen bei den Betroffenen durchsetzen. Angeblich ist kein Geld da, aber in der Corona-Zeit wurden über 13 Mrd. € aus der Versicherung rausgezogen, deshalb ist es notwendig, versicherungsfremde Leistungen über Steuern zu finanzieren. Geld für Rüstung und die Ukraine ist genug da, nur nicht für die eigenen Bürger. Kein Wunder, dass sich immer mehr Wähler abwenden! Bekanntlich ist die AFD aber auch keine Lösung. Sie gibt sich zwar nach außen (noch) als Friedenspartei, hat aber auf Bundesebene jeden Rüstungsbeschluss mitgetragen. Den Bürgern wird zwar viel versprochen, gleichzeitig will die AFD aber Unternehmenssteuern massiv senken. Auf die Frage, wie das dann finanziert werden soll, herrscht aber Schweigen im Walde!Reformer 028 (geb. 1954) am
Paule,was haben Sie denn gedacht.Es würde sich etwas ändern?Und Wenn sich was ändert,wird sich auf jedenfall nichts verbessern.Das war noch NIE so,dass bleibt auch so.Was sich immer ändert,ist das Vermögen der Reichen und Superreichen und zwar nach oben.Warten Sie mal ab,wie unsere Konten weiter abgeräumt werden.Das ist alles erst der Anfang.Wie schon gesagt,ausser bei den Reichen und Superreichen,Politikern,hohen Beamten,bei denen wird #gespart#,koste es was es wolle.
User 1720392 am
Unglaublich wie sich Herr Heil mit immer den gleichen Floskeln und Ausreden in den Vordergrund stellt, anderen ins Wort fällt uns Schuld ist sowieso nicht die SPD und er (aber die AFD).AN71H3RO am
KORREKTUR:
…Hubertus Heil ist einfach nur dumm, wie andere seinesgleichen in dieser Partei auch – die sich ständig aus Eigennützigkeit nach vorne drängen, ihres verschissenen und wohlgenährten Amtes wegen.
Gestern bei Maischberger den Vogel so kurz wie möglich angesehen, und das tat schon richtig weh – normalerweise schaue ich diesen Schund nicht!
Fazit:
Immer noch nichts verstanden, von Marc Felix Serrao und Ursula Weidenfeld letztlich völlig auseinandergenommen – aufgrund der beschriebenen Wirklichkeit.
Er redete in der SHOW nicht von einer Volkspartei der AfD, sondern framte ständig und traut sich inzwischen immer noch, jenseits vom Wählerwillen, dem Souverän, abseits davon zu sprechen.
Gleichzeitig beschimpft er bei jeder Gelegenheit die stärkste Partei insgesamt als „rechtsradikal“, und die angeblich „demokratischen“ Parteien müssten diese Ordnung „schützen“.
…Schäbigkeit hat einen Namen, und das heißt SPDS – und ist mittlerweile eine parteigewordene Dummheit im Niedergang und Abgesang.
Die CDU ist ebenfalls ein Schatten ihrer selbst geworden: durch falsche Führung und das Anbiedern an die hirnrissige „Brandmauer“ geklammert, ein Clown in der Manege, getrieben durch linke Fehlpolitik.
Friedrich Merz im Wahlkampf:
„Links ist vorbei!“ – „Die Schuldenbremse steht!“ – „Herbst der Reformen“ …oder doch vielleicht „Frühling der Reformen“?!
Was für ein überheblicher und unfähiger VOLLIDIOT, der immer noch meint, das sogenannte „Wahlvieh“ wäre völlig dämlich.
Man sieht’s ja, nämlich an den Wahlumfragen – Körperspannung wie ein vollgeschissener Damenstrumpf.
Allesamt!
Die sind inzwischen so weit von der Wirklichkeit entfernt und völlig abgehoben, dass es ja irgendwie witzig wäre, wenn es leider nicht so verdammt ernst wäre.
Lösung:
Politische Zeitenwende. Demokratischen Prozessen endlich ihren freien Lauf lassen.
Politiker sind schließlich auf Zeit im Amt und „Diener“ des Volkes!
…sorry, dämlicher wird’s heute leider nicht mehr.
Aber das ist nun mal die knallharte Realität und die große Stimmung in der Gesellschaft, auch wenn wenige und laute Stimmen das nicht wahrhaben wollen.
Für wen halten die sich eigentlich?!
Wie lange wollen diejenigen eigentlich einen demokratischen Neuanfang noch verhindern?!
Ändert sich nichts, kommt es zwangsläufig zum großen Knall, und es reguliert sich auf eine harte Art und Weise von selbst – die niemand schlussendlich haben will!
Diejenigen haben es vergeigt, das liegt doch glasklar auf der Hand.
Und wir brauchen auch keine zusätzlichen, dämlichen Sendeformate ohne Mehrwert im zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehen mehr – das seine Berechtigung ebenfalls schon längst%2...AN71H3RO am
...verloren und verwirkt hat und absolut nichts mehr mit dem „Rundfunkstaatsvertrag“ zu tun hat!!!
Ich bin zwar mittlerweile wütend, doch gleichzeitig weiß ich aber genau: Diese Entwicklung, die zu Recht ihre Daseinsberechtigung besitzt, ist nicht mehr unumkehrbar und letzlich aufzuhalten.
Die größte Gefahr kommt nicht von rechts, die größte Gefahr kommt von einer verbrieften Inkompetenz und linkspolitischer Fehlpolitik!
P.S.:
Ich freue mich jetzt schon auf die linke Regierung in Berlin, den Hort, die Brutstätte und mittlerweile ein „Lost Place“ linker, queerer, extremistischer Ideologie.
Ich drücke denen zumindest fest die Daumen – die werden sich eh völlig entzaubern!!!
Habe nun fertig, eine bürgerliche Stimme...
User 1710926 am
Mich regen die Politiker auf mit dem dummen gerede. Wenn ich etwas veränder möchte fange ich doch bei mir zuerst mal an. Die leben auf ihrer Insel und merken doch gar nicht was im Land passiert. Denkt doch mal darüber nach von wann die Gesetze sind, aus den 80 zigern da waren es blühende Wiesen [ Aufschwung ] . Mittlerweile blüht nichts mehr aber wir verhalten uns noch als ob. Wir leben in 2026 und nicht 1980 dann ändert doch mal die Gesetzgebung. Politiker sollten auch ihren Einkünfte versteuern. Hab ich von keinem Politiker gehört, aber das Volk darf den Gürtel enger schnallen.demenztral (geb. 2007) am
Ja gut forward, zu Webers Zeiten und vielleicht auch in den ersten Jahrzehnten von Adenauers BR überwog sicherlich der Idealtypus.
Doch inzwischen werden die Parlamente von einer Negativauslese bevölkert – von Figuren, die, angetrieben von Karrierismus ´, zuerst an sich selbst und erst danach, wenn überhaupt, an das Wohl des Volkes denken. Dieses Phänomen ist kein rein deutsches, sondern zieht sich durch alle westlichen Systeme.19172026 am
So ist es nun mal - und doch hält nichts die Zukunft auf - da mögen schnUlliUllis noch so wettern. demenztrale28er und Co. sind unheilbar.
diametral (geb. 1965) am
von @User Uli:
-----------
>>
Der Wunsch nach Sicherheit ist nachvollziehbar. Aber wenn wir eben aktuell diese niedrigen Wachstumsraten - vermutlich eher eine Stagnation - auf Dauer haben, dann muss man, wenn man zugleich das Rüstungsniveau des Kalten Krieges wieder haben will, den Leuten auch das Preisschild mitliefern, sagen, bei welchen Schulen, Renten, KiTas usw. dafür künftig gekürzt werden soll.
...
Zumindest solange den anderen Bereichen die Schuldenbremse auferlegt wird, muss es mittelfristig so kommen.
Ja, aber Rüstung bringt doch auch Wachstum, Innovation und Beschäftigung. Wenn es doch gelänge, eine richtig effektive Rüstungsindustrie in Deutschland aufzubauen, dann gänge es auch wirtschaftlich vorwärts, oder?
Vielleicht ja, aber eine Rüstungsindustrie, die in hohem Maße effektiv Waffen produziert, hat ein Problem, sie kann nicht dauerhaft das Gegenteil von Effizienz erzeugen, nämlich chronische Überkapazitäten aufbauen. Sie kann nicht fortwährend Zeugs produzieren, das nur rumsteht und nirgendwo gebraucht wird.
Also müsste das Exportland Deutschland dann zum massiven Waffenexporteur werden, der sich seine eigene Nachfrage in aller Welt schafft. Erste Ansprechpartner wären Krisengebiete, in die man jetzt nicht so gern aus nachvollziehbaren Gründen liefern möchte. In der Zukunft kann man sich wohl solchen Luxus nicht mehr ganz erlauben.
<<
--------diametral (geb. 1965) am
Wow, da treffen Sie mal richtig in den Kern, @User Uli. Genau darum geht es:
>>... muss man, ... den Leuten auch das Preisschild mitliefern, sagen, bei welchen Schulen, Renten, KiTas usw. dafür künftig gekürzt werden soll<<
Was auch immer man alles haben will, so muss man auch hingehen und das ganz ehrlich sagen, dass das auch mit Verzicht, mit Gürtel enger schnallen, mit mehr arbeiten einhergeht.
So geht "sich ehrlich machen"!
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>>Ja, aber Rüstung bringt doch auch Wachstum, Innovation und Beschäftigung. Wenn es doch gelänge, eine richtig effektive Rüstungsindustrie in Deutschland ...<<
Ein klares: Jein.
Es ist kein Zweig, der Folgewirkung hat wie Produktion von Bussen, welche für sich einen Umsatz bilden, die Busse dann aber wirtschaftlich betrieben werden und Steuern generieren, indem Sie Arbeiter zur Arbeitsstelle fahren, wovon diese wieder im günstigen Arbeitsweg für Kostensenkung in der Wirtschaft aufgrund günstiger Fahrten beitragen usw.
Eine Granate liegt herum und hat keinen weiteren Nutzen in einer Kette.
Aber.
Die realen Kosten sind weit geringer als die nominalen. Auch bringt Verteidigung Menschen in Brot und begünstigt Innovationen.
Und vor allem liegt eine Notwendigkeit zugrunde.
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Sie sprechen von "Exportland Deutschland" für Kriegsmaterial.
Danke.
Das ist mal richtig konsequent von Ihnen gedacht UND ausgesprochen.
Unter Partnern und zur Verteidigung ist es moralisch völlig in Ordnung.
Aber nur aus finanziellen Gründen oder nur um den Wohlstand zu halten, wollen Sie nicht und auch ich nicht, dass Waffen irgendwo hin geliefert werden, wo dann Blut an unseren Händen klebt.
Es bedeutet "den Gürtel enger schnallen", so ehrlich muss man das sagen.
Ich denke das haben Sie mit dem post letztlich.UserUli (geb. 1962) am
Sie sind doch völlig ins Nirwana abgedriftet, @ diametral, wenn Sie hier Sachen aus meinen Posts an andere Userinnen herausreißen und posten und die dann noch in einen anderen, falschen Kontext stellen. Haben Sie nie sowas wie eine Erziehung zu Anstand und Respekt genossen? Oder ist das wieder so ein Fake.
Der Ursprungsbeitrag setzte sich mit der Frage nach den Opportunitätskosten der überdimensionierten Rüstungsausgaben auseinander und forderte die Offenlegung dieser.
Dabei würde auch nie behauptet, dass sich über Rüstung nennenswertes Wachstum erreichen ließe - der Multiplikator dieses Konsumgutes liegt konventionell sogar deutlich unter 1 - sondern die Konsequenz aufgezeigt, wenn man Rüstung auch einer ökonomischen Verwertung unterziehen wollte. Nämlich, dass man zum Waffendealer wird. Und nix mit "nur unter Kumpeln". Was eben das nächste Problem heraufbeschwört.
Und das es in der Konsequenz so ist, dass unter den beschriebenen Bedingungen!!! - aber das wurde ja nicht in dem raubkopierten Teilpost hereingenommen - die Entscheidung für solche Rüstungsdimensionen langfristig eine Entscheidung für Kürzungen in anderen Bereichen ist. Wir haben hier ein Rüstungsprogramm, das dafür sorgt, dass die Menschen ZUKÜNFTIG den Gürtel enger schnallen müssen, erheblich enger. Z.B. beim Sozialen, bei der Bildung. Mit entsprechenden wirtschaftlichen Folgerwirkungen.
Was soll also der Quatsch, mir das als moralische Forderung unterzuschieben, Herr von Sinnen?diametral (geb. 1965) am
@User Uli,
schon mal bemerkt, dass das hier ein öffentliches Forum ist?
Wenn Sie Privatgespräche führen wollen, hängen Sie sich doch mit @Hera ganz privat ans Telefon.
Da muss man schon mal Ihre Erziehung und Ihren Anstand hinterfragen, mit so was daher kommen zu wollen.
Ich glaub's ja nicht - Sachen gibt's ...😂
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Und dann
>>aber das wurde ja nicht in dem raubkopierten Teilpost hereingenommen - die Entscheidung für solche Rüstungsdimensionen langfristig eine Entscheidung für Kürzungen in anderen Bereichen ist.
Wir haben hier ein Rüstungsprogramm, das dafür sorgt, dass die Menschen ZUKÜNFTIG den Gürtel enger schnallen müssen, erheblich enger. Z.B. beim Sozialen, bei der Bildung.<<
ach so? Das wurde NICHT HEREINGENOMMEN?
der Teil
>>... wenn man zugleich das Rüstungsniveau des Kalten Krieges wieder haben will, den Leuten auch das Preisschild mitliefern, sagen, bei welchen Schulen, Renten, KiTas usw. dafür künftig gekürzt werden soll.<<
sagte also ganz etwas anderes aus?
Jetzt wird es mir wirklich zu blöd.
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Ich hatte es wirklich nett gemeint, aber alles gut.👍
Machen Sie mal mit @Hera Ihr "Privatding".
Eure posts muss ich nicht lesen, wozu denn nur?
So was habe ich ganz sicher nicht nötig.UserUli (geb. 1962) am
Oder eben doch, @ diametral Texte sind nun mal nicht aus ihrem Kontext zu reißen und als Beitrag für die eigene Agenda umzudeuten. Das gehört sich nicht.
Es ist nicht in Ordnung, einen deskriptiven Text zur Warnung vor Kürzungen als moralischen Aufruf zum "Gürtel enger schnallen" auszugeben.
Und wenn Sie es wirklich "gut gemeint"aber schlicht die Tiefe der Argumentation nicht verstanden hätten, hätten Sie spätestens nach meinem Antwortpost Ihr Fehlverständnis erkennen und die Größe haben müssen, dies zuzugeben.
Stattdessen redet eine "beleidigte Leberwurst" irgendwas von "Privatposts". Erneut ein klassischer Fall von Taube und Schachspielen.Hera am
@Uli Danke für Ihre Antwort. Die "Botschaft" ist verstanden, eigentlich schon beim ursprünglichen Post. Da gibt es nur zweierlei Blickwinkel.
Die Berliner Ökonomin Geraldine Dany-Knedlik vertritt z. B. die These, dass Rüstungsausgaben durchaus auch positive Wachstumsimpulse für die lahmende Wirtschaft liefern können.
Und dass militärische Forschung und Entwicklung sich auch positiv auf die Zivilwirtschaft auswirkt.
Nationale Sicherheit hat ihren Preis, aber nicht unbedingt nur zwingend zu Lasten des Sozialstaates. Mir würde eine Welt ohne Waffen auch besser gefallen - leider ist das offensichtlich nicht realisierbar, auch wenn der Frontalangriff NATO nicht direkt zu erwarten ist, ich nehme "hier mal eine Drohne und dort mal ein Zündeln" eben auch sehr ernst ........
@ Uli, dass sich @ diametral in Dialoge anderer einmischt und in seinem Sinne umdeutet und bewertet ist nicht neu und auch in der Anonymität respekt- und anstandslos, Sie haben recht!. Offenbar ist ihm nicht vermittelbar, dass ein Forum dem Meinungsaustausch und keinesfalls der manifestierung eigener Standpunkte dient!
Wir telefonieren 😂😂😂UserUli (geb. 1962) am
@ Hera - genau, Sie haben die Argumentation verstanden und vertreten dennoch einen anderen Standpunkt. Mit nachvollziehbaren Argumenten! Das ist Forenkultur.
(Zu Dany-Knedlik (die meines Wissens auch keine Verfechterin einer starren Schuldenbremse ist): Ja, auch Rüstungsausgaben können Wachstumsimpulse schaffen. Das bringt deutlich weniger als andere Investitionen, ist aber allemal besser als gar nichts. Da hat sie auf der Ausgabenseite rein ökonomisch recht.
Nur ändert das nichts an der Gesamtdynamik der Finanzierung. Bleibt die Schuldenbremse starr - wird dieser Rüstungsimpuls mittelfristig zum Sparschock bei Bildung, KITA, Infrastruktur, Sozialem führen.)Hera am
@ Schon, @Uli, alternativ gäbe es dann noch die Erhöhung der Einnahmenseite ..........😉UserUli (geb. 1962) am
Das ist absolut richtig, @ Hera. Und logisch zwingend.
Da Sie die Dame vom DIW zur Gewährsfrau wählten, nehme ich an, dass hier die Erhöhung der Spitzensteuersätze, eine gerechte Vermögensbesteuerung und der Abbau von z.B. klimaschädlichen Subventionen gemeint ist. Punkte, die allerdings mit der aktuellen Regierung nur schwer durchsetzbar erscheinen. Steuererhöhungen gelten ja eher als Tabu..
Und es kommt noch ein anderes dazu: Lt. der von mir schon zitierten Gemeinschaftsdiagnose der Wirtschaftsinstitute von vor einer Woche, (an der Dany-Kredlik ja selbst mitgewirkt hat), sehen wir einen weiteren, drastischen Aufwuchs der Sparsalden bei Privaten UND Unternehmen und spiegelbildlich dazu - da die Salden der vier Sektoren am Ende immer Null ergeben müssen - bei einem Rückgang bei der Auslandsnachfrage entsprechend höhere Staatsschulden/Staatsausgaben. Mit steigender Tendenz im Angesicht des Miniwachstums (S. 85ff., je die "Finanzierungssalden")
Wir sind also, salopp formuliert, nach einem kurz vekündeten Hauch nach oben real auf dem auf dem Weg in die Rezession.
Eine Besteuerung/Subventionsstreichung müsste zum einen also so ausfallen, dass sie einerseits den ohnehin schwindenden Konsum nicht reduziert und andererseits solche Dimensionen haben, dass sie die bereits vorhandene Schwäche wirksam kompensiert. Ich würde hier so an gut 100 Mrd. oder mehr denken, wenn man mal die rückläufigen privaten Investitionen, die rückläufige Nachfrage des Auslands und die Mehrausgaben durch Rüstung addiert.
Es bleibt schwierig mit der Schuldenbremse. Aber man kann ja mal anfangen.
FORWARD (geb. 1989) am
Die parlamentarische Demokratie ist erstarrt und verkrustet.
In seinem Werk „Politik als Beruf“ (1919) stellte der Soziologe Max Weber (1864-1920) fest: Man kann sagen, dass drei Qualitäten vornehmlich entscheidend sind für Politiker: Leidenschaft – Verantwortungsgefühl – Augenmaß .
Demgegenüber gebe es letztendlich nur zwei Arten von Todsünden auf dem Gebiet der Politik: Unsachlichkeit und – oft, aber nicht immer, damit identisch – Verantwortungslosigkeit.
Die Eirelkeit also das Bedürfnis, selbst möglichst sichtbar in den Vordergrund zu treten, führt den Politiker am stärksten in Versuchung, eine von beiden oder beide zu begehen.UserUli (geb. 1962) am
Immer noch spannend, die Kategorisierung von Weber, @ Forward
Wenden wir sie doch mal an, mein Beispiel wäre Alice Weidel.
1. Leidenschaft. Weber meint damit ja nicht ausufernde Emotionalität, sondern sachliche Hingabe. Frau Weidel trägt zwar die Fassade von kühler Rationalität, wenn es aber um die öffentliche Ansprache geht, dann wirkt sie krawallig, hochgradig emotional und aggressiv und "will ihr Schnitzel wiederhaben". In diesem Punkt wäre sie real durchgefallen.
2. Augenmaß. Bei Weber eher Besonnenheit, Verhältnismäßigkeit, innere Ruhe. Auch hier tut sie zwar so als ob, beim geringsten Druck werden ihre Analysen Distanzlos, setzt sie auf Zuspitzungen und Polarisierungen und zeichnet Untergangsszenarien. Die gezielte Provokation ist ein weiteres Stilmittel. Zu diesem Punkt bildet sie die Antithese.
3. Verantwortungsethik: Davon redet Frau Weidel, ist aber realiter weit entfernt. Sie bedient meistens die Kernforderungen der Partei, etwa zum EU-Austritt, die wirtschaftlichen oder politischen Folgekosten will sie nicht thematisieren. Verantwortung geht anders,
Und die Eitelkeit, als Vorbedingung der "Todsünden"? Nun, Frau Weidel ist in Multimedia eine Meisterin der inhaltslosen Selbstinszenierung. Zig, Hunderte Videos existieren, auf denen sie vorgeblich gerade jemand anderen in der Politik "fertigmacht" oder "zerstört". Allein Youtube ist voll davon. Die Person steht rein im Vordergrund, die Sache wird zur reinen Nebensächlichkeit.
Frau Weidel ist also das Gegenbild, die reinste Karikatur von Webers Kategorisierung. Nehmen wir Typen wie Siegmund oder Brandtner dazu, werden die Verzerrungen noch extremer.
Gleichwohl gilt aber vermutlich auch, dass keinE PolitikerIn heute Webers Idealvorstellungen einzulösen vermöchte.
Reformer 028 (geb. 1954) am
Heute gab es eine Reportage in der ARD.Aber gerade erst gelesen
Belästigt,Gemobbt,Missbraucht,Soldatinnen in Gefahr?Natürlich erstmal mit ?
Hoffentlich hat unser Kriegsminister Pistorius es nicht gesehen,sonst muss Er die Werbung für die Bundeswehr wohl ändern.Vielleicht hat Er die Reportage auch in Auftrag gegeben und seinen Militärs den Befehl gegeben,damit die Frauen wissen,was Sie in einem Krieg erwartet.Anna Karin (geb. 1949) am
Der 6. September hat gezeigt, dass die AfD die Schwelle des Mobilisierungsdurchbruchs in neuen Wählermilieus überwunden hat. Es wird auch davon abhängen. ob aus Mobilisierung Bindung, aus Direktmandaten Verankerung, aus Kompetenzzuschreibungen dauerhaftes Vertrauen und aus elektoraler Dominanz schließlich Gestaltungsmacht entstehen wird. Die programmatische Schärfung, die kommunale Verankerung und der Aufbau eigenständiger Milieunetzwerke werden die strukturell-strategische Aufgabe der kommenden Jahre sein.
Die Altparteien jedenfalls können es nicht.
Reformer 028 (geb. 1954) am
Was hat unser Black Rock Kanzler heute auf einer Pressekonferenz gesagt.
Wir werden die Ukraine weiterhin mit Milliarden und Waffenlieferungen unterstützen Super der Mann.Sollte Es tatsächlich mal Wahlen in der Ukraine geben,sollte Er sich als Präsident bewerben.Denn Deutschland geht Ihm am Arsch vorbei.Das angebliche # Sensationstreffen# von Wadephul und Lawrow zeigt ja das Russland kein Interesse an Frieden hat.Ich sagte es schon,wenn die Fehlbesetzung Wadephul zu Lawrow gesagt hat,wir stehen auf der Seite des Völkerrechts,sind Lawrow bestimmt die Füße eingeschlafen.
Putin kann den Krieg ja sofort beenden,sagen unsere Phrasendrescher,dann wäre aber sein Leben in Gefahr.Was soll der #arme Mann # denn jetzt in so einer Zwickmühle machen? Das Volk steht (noch) auf seiner Seite,die Hardliner anscheinend nicht.
Das gleiche Problem hat auch Selenskij.Bei Neuwahlen ist Er auch weg vom Fenster und wird,wie üblich,von einem nächsten korrupten Oligarchen ersetzt.Was soll man sonst noch zu unserer ukrainischen Regierung sagen.Der Regierung und den Kriegswilligen Europäern geht die Bevölkerung der Ukraine genauso am Arsch vorbei.Die Kriegswilligen Europäer haben NICHTS, aber auch gar NICHTS zu einer friedlichen Lösung beigetragen.
Nur Kriegstreiber Geschrei,dafür aber Deutschland ruiniert.Das ist der Preis den die Bevölkerung zahlen muss,nur NICHT die Verantwortlichen Politiker und Eliten.Die sitzen in ihren bequemen Sesseln und betrauern eventuell die getöteten Soldaten und die Kolleteralschäden. Das dumme Volk hat die Deppen auch noch gewählt und jetzt meint das dumme Volk zu ca.30%,die Deppen der AfD sind die Lösung.Wie lautet der richtige Satz dazu.# Halt du Sie dumm,wir halten Sie arm#.
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