Kommentare 11–20 von 9031

  • am

    Leihmutterschaft

    Endlich ist Jens Spahn zurückgetreten.

    Wer Wasser predigt und selbst Wein säuft hat in der Politik nichts zu suchen.

    Egoistisch, selbst eine Leihmutterschaft in Anspruch nehmen aber seinem eigenen Volk dies nicht zu gönnen.

    Er, wohl mehrfacher Millionär, geht halt ins Ausland. Der Rest von Deutschland hat halt Pech gehabt, das jene kinderlosen Paare, wo eine Frau keine Kinder bekommen kann, sich dies nicht leisten können.

    Ich bin der Meinung: Kinder brauchen eine Mutter und einen Vater.

    Wie werden sich Kinder wohl fühlen, in deren Leben keine wirkliche Mutter eine Rolle spielt. Ihre Freunde aber von "Meine Mutter ..." oder "Meine Mama hat ..." oder "Mama und Papa ...." erzählen/sprechen?

    Die nicht wirklich eine Mutter in ihrem Leben kennen werden.

    Will Jens Spahn diese Leihmutter - Frau ab und zu nach Deutschland einfliegen lassen?
    Und will diese Frau dies überhaupt? Oder wird sie für diese Zeit nochmal extra bezahlt?

    Gut das DER jetzt weg ist ...
    • am

      @ PaterNoster1 Ja, es ist gut, dass Jens Spahn ging. Dass er sich mit seinem Partner für ein Kind entschied, ist dabei eher lobenswert, und ich denke, diesem Jungen wird es auch ohne seine biologische Mutter an nichts fehlen.

      Zu verurteilen ist allein der Weg, den er mit seinem Mann einschlug, um seinen Sohn zu bekommen. Scheinheilig in Deutschland einem Gesetz gegen Leihmutterschaft zustimmte, als die Leihmutter in USA bereits mit dem vom Ehepartner "gezeugten" Wunschkind schwanger war.

      Das war einmal Doppelmoral und Arroganz zu viel. Insbesondere in diesen Zeiten!
      Scheinheilig ist jedoch auch die Schelte einer Alice Weidel, ist sie doch auch mit einer gleichgeschlechtlichen Partnerin zusammen, hat hier zwar den biologischen Vorteil des selbst Austragen eines Kindes, aber einen Vater braucht man dazu auch irgendwoher..........(und jede Menge Geld kostet auch das)
    • am

      @Paternoster, dieser Rücktritt war richtig und sowieso überfällig. Seine Fehltritte sind reichlich. Ich bin gegen Leihmutterschaft, weil es den Körper einer anderen Frau ausbeutet. Jede, die Kinder geboren hat, weiß, dass das 
      nicht ohne Spätfolgen ausgeht. Es sind in der Regel Frauen aus nicht gut betuchten Kreisen, die ihren Körper zur Verfügung stellen. Das Geld lockt. Als Mitglied einer Partei mit dem „C“ im Namen finde ich es von Spahn doppelt verwerflich.
      Im Podcast „Machtwechsel“ wird aktuell zu dem Thema berichtet. Gut, dass sich insbesondere die Frauen in der CDU für den Abgang von Spahn eingesetzt haben.
    • am

      @ Hera
      @ 725819

      In Amerika sind Hauptsächlich Ehefrauen die bereits Kinder haben als "professionelle Gebärmaschinen" tätig. Sie finanzieren so ihre Familien um den Lebens - Standard zu erhöhen oder wenn der Ehemann arbeitslos geworden ist, sind sie die finanzielle Haupteinnahmequelle.

      An Spätfolgen wird wohl keine der Frauen denken. Da zählen nur die Dollarzeichen. 🤷

      Aber immernoch besser als sich zu Prostituieren.


      Und ja, Jens Spahn hat sich viele Schnitzer erlaubt, was dem Steuerzahler aufgedrückt wurde.

      Wäre er Regressflichtig gewesen, hätte er sicher nicht so leichtfertig Entscheidungen getroffen. Aber es kostete ja nur dem Steuerzahler Geld 💰. Da erhöht man eben alle nur möglichen Steuern, um den Bürger, der keine Millionen auf dem Konto hat, ordentlich zu schöpfen. 👿

      Ich bin froh das er weg ist. Hoffentlich kommt der auch nicht wieder zurück. 🤯
  • (geb. 1962) am

    @ Holm Maurer. Man hat es hier im Forum ja nun schon mehrfach gesehen: Wenn die neurechte Blase mit konkreten internen Widersprüchen, realpolitischen Fakten und moralischen Leitfiguren konfrontiert wird, kollabiert ihr einfaches Schwarz-Weiß-Narrativ vom "bösen Regime" und der "rettenden Alternative" sofort.

    Zurück bleibt eine argumentative Peinlichkeit, die sich in riesige, nebelhafte Geschichtserzählungen flüchtet.

    Was mich bei Ihnen allerdings wundert, ist Ihr ausgeprägter Querfront-Habitus. Einerseits bedienen Sie sich munter im sozialistischen Werkzeugkasten und schwadronieren pathetisch über die "Endphase des BR-Kapitalismus-Kartells".

    Andererseits jubeln Sie im selben Atemzug einer Partei zu, die ein zutiefst kapitalistisch-neoliberales Programm vertritt, und unterwerfen sich diesem autoritären Marktliberalismus geradezu glücklich.

    Diese totale logische Entkernung wirft eine Frage auf: Ist diese moderne "Querfront" vielleicht nichts anderes als die Wiederkehr des autoritären Charakters im Elsässer-Gewand? Der Sehnsuchtsort ist offensichtlich nicht die soziale Gerechtigkeit, sondern schlicht das Ressentiment und die Lust an der Zerstörung.

    Karl Marx bemerkte einmal treffend, dass alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.

    Ihre historische Inszenierung hier – der Versuch, den völkischen Kulturkampf von heute in eine Reihe mit der Bastille oder 1989 zu stellen – ist genau das: die intellektuelle Farce einer Pseudorevolte von rechts, die das Autoritäre glorifiziert. Sie haben einfach zu viel Compact Comics konsumiert.
    • am

      @Uli, das war wieder ein voller Treffer! 
      Ich muss gestehen, dass ich das Gefasel nach dem ersten Halbsatz nicht weiterlese. 
      Diese albernen Versuche, uns Geschichte erklären zu wollen.
    • am

      @ Uli 👍! Übrigens: mein Post vom 18.07. 9:40 war kein versteckter Vorwurf, sondern ernst gemeinter Dank für Ihren Post, der auf eine perfekte Art den meinen ergänzt, was wohl auf eine ähnliche Denkart hinweist! 😉 Also absolut nicht erklärungsbedürftig Ihrerseits.
    • (geb. 1962) am

      @ Hera, ähnliche Denkweise, glaube ich auch. Ich wollte nur ausdrücken, dass es mich gefreut hat, wie zwei praktisch unabhängig voneinander entstandene Texte so perfekt zusammenpassen.
  • (geb. 1962) am

    Der gelernte Verkäufer und Geruchspsychologe Ulrich Siegmund könnte der nächste sachsen-anhaltische Ministerpräsident werden. Das Wahlprogramm der Partei besteht aus rechtsextremistischem (oder besser: völkischem?) Kulturkampf und kapitalistisch-neoliberalen Parolen. Diese in sich höchst widersprüchliche Mischung ist in der Umsetzung völlig unrealistisch und vor allem gegen die mittleren und unteren Bevölkerungsgruppen gerichtet – was sicher zu großen Enttäuschungen führen wird.

    Das weiß auch der vor allem an individuellem Nutzen und Macht interessierte Siegmund, dem neben autoritärer Ordnungspolitik schnell neue und alte Sündenböcke einfallen werden, um vom eigenen Versagen abzulenken. Langfristig werden sich die negativen Folgen jedoch nicht verbergen lassen. Der Machterhalt der AfD ist dann nur noch möglich, wenn alle anderen von einer echten politischen Partizipation ausgeschlossen werden.

    Dies scheint mir auch der wahre Hintergrund zu sein, warum Siegmund als allererstes die Landesverwaltung massiv austauschen und zu einem linientreuen Verein machen möchte – und warum bereits jetzt im Wahlprogramm so viel von Diktatur die Rede ist. Noch werden die eigenen Absichten einfach auf die politischen Gegner projiziert.

    Besser für alle und vor allem für die „kleinen Leute“, wenn uns so eine Landesregierung erspart bliebe! Meine Meinung.
    • am

      @ Uli, das ist meine Meinung auch! Sie erläutern in Ihrem Post den Hintergrund, weshalb die in meinem Post erwähnten Einstein-Zitate zu zutreffend sind! Danke dafür. Schönes Wochenende.
    • am

      Interessant sind die (wieder einmal)  tobenden internen Machtkämpfe um Listenplätze. 
      Die Parteispitze greift ganz offen ein. Damit es wieder einmal bei der extremen rechten Ausrichtung bleibt. Von wegen normale Partei. 
      Aber rd. 40 Prozent in Sachsen-Anhalt finden solche Zustände ok. Aber wehe, wenn sonst einer von „oben“ Vorgaben macht. 
      Verkehrte (Denk-) Welt.
    • (geb. 1962) am

      @ Hera, es war tatsächlich eher ein Zufall, insofern ich meinen Post schon im Kopf zusammen hatte, als ich mich einloggte und Ihren las. Aber es ergänzte sich dann ideal. Schönes Wochenende.
    • (geb. 1962) am

      Haben Sie dermaßen recht, @ 819. Frage mich auch, wie man dieses Ausmaß an Doppelmoral überhaupt im Kopf aushalten kann.
  • am

    Was mir zu diesen letzten Kommentaren im Forum zu Albert Einstein einfällt - und das sind tatsächliche Zitate von ihm -

    > Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die
    das Böse zulassen!

    Passend dazu:

    > Ein kluger Mensch löst ein Problem - ein weiser vermeidet es!

    Sind wir also weise und lassen eine neuerliche, rechtsextreme Führung, die uns weit zurück in eine Vergangenheit führen würde, mit der wir längst abgeschlossen haben, nicht zu!
    • (geb. 1974) am

      ...es ist eigentlich völlig egal, wie sehr man sich in einer Kommunikation mit anderen richtig Mühe gibt.

      Manches ist einfach früh genug zum Scheitern verurteilt!
      Hier ein tolles Beispiel dafür:

      https://youtu.be/HcVno8CHr7U?si=imYq7A7ImvN3r-cL
      • (geb. 1974) am

        Wirklich sehr interessant und durchaus selten.
        Und die Erfahrung, dass Einstein dieses Zitat wahrscheinlich nie gesagt hat, gibt's sogar noch gratis dazu.

        „Information is not knowledge.“
        Information ist nicht Wissen.

        ...bitte Quellen-Angabe!
    • (geb. 2001) am

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
      • (geb. 1962) am

        Ja, schade @ Herr Kerner. Sie hätten noch ausführen können, wo und bei wem Sie und die Herren mit dem extrem hohen Haaransatz, ich zitiere, "mit dem Knüppel draufschlagen" wollen.

        Allein, um Ihnen ein verläßliches und zugleich friedfertigeres Gegenüber ganz persönlich zu präsentieren, das bei der Verteidigung der Demokratie allerdings nicht weichen wird.

        Sie schreiben "das bestehende politische Konzept hierzulande PACKT es einfach nicht. Seit 80 Jahren." Sie deuten also damit an, dass es vor 1946 "gepackt" wurde. Vielleicht sollten Sie auch jegliche Bühne verlassen.
    • (geb. 1974) am

      "@. . . . . schrieb", der Account ist nachweislich dumm!!! Bitte irgendwann löschen!, Dankeschön!!!

      Der Account "@ . . . schrieb" verbreitet hier im Forum grundsätzliche Lügengeschichten.

      Jetzt kläre ich nämlich mal so richtg auf, wer @870 in Wirklichkeit nämlich war:
      @870 war hier irgendwann mal jemand - ein sehr guter und kritischer Gesprächspartner bei meiner Seite - der nicht nur mit gesundem Menschenverstand @piperin Paroli geboten hat und jedem anderem - Nein, ein richtig stabiler Teilnehmer insgesamt gewesen.
      Er hatte sich aber hier irgendwie einmal verabschiedet, weil es offensichtlich hier für deren einfach zu kleingeistig wurde und absolut nur uninteressant wurde.
      ...verständlich.
      X
      Ihren Kommentar ist hier nämlich Schwachsinn par excellence, auf welch' offensichtlich dümmliche Aussage muss einem unaufgeklärten jemand dazu bringen, um solch' Unsinn zu schreiben?!
      Hier sind nachweislich viele Hohlbirnen unterwegs, die ihre Selbstreflektiertheit komplett eingestellt haben oder nie besessen haben.

      Nur mal kurz zur Einordnung!
      @870 und angeblich @"pipipipi" ist nicht gemeinsam im Zusammenhang zu nennen, was nachweislich nur astrein dumm ist.
      Welche dümmliche Flachbirnen tauchen hier mittlerweile auf, verbreiten nachweislich Blödsinnigkeiten, und diese Art von Lügengeschichten innerhalb kurzer Zeit.

      Und ohne größere Mühe wird dies "zerpflückt"!

      Man sollte nur froh sein, dass man solchen Lügen-Account hier nicht noch zur Sperrung meldet.
      @870 war hier ein echt stabiler Teilnehmer, der @piperin immer gut Paroli geboten hat.

      ...aber jetzt, sind hier wohl einfach viele Flachpfeifen unterwegs, die sich dabei wahrscheinlich sogar noch unötig toll vorkommen, indem man nämlich solchen Schwachsinn in die Welt setzt.

      ...dümmer geht immer!
      • (geb. 2001) am

        Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
        • (geb. 1962) am

          @User Kerner: Sie sprechen in der Tat ernste Punkte im aktuellen Diskursgeschehen an. Etwa die Verknappung sonst normaler sozialer Angebote in der Wirtschaftskrise, wo alle führenden Wirtschaftsinstitute doch ein erhebliches Nachfragedefizit erkennen können.

          Schon der Alltagsverstand sagt, dass in der Krise nicht gespart werden darf, denn das macht die Krise nur noch schlimmer und trifft die Ärmsten der Armen.Es dennoch zu tun und ein jahrelanges Kaputtsparen der öffentlichen Infrastruktur fortzusetzen, ist schon der je aktuellen Regierung anzulasten. Ebenso die übertriebenen Ausgaben für Rüstung, die wirtschaftlich wenig effektiv sind.

          Aber was fordern Teile der Opposition? Etwa die AfD ist nicht minder rüstungsorientiert und ist beim Sparen zu Lasten der Armen an vorderster Front vertreten. Das zeigt, dass auch diese Partei, obwohl nicht Regierung, einer wirtschaftspolitischen Verantwortung nicht gerecht wird, nur den neoliberalen alten Wein in neuen Schläuchen bietet. Das ist eine Essig-Alternative.

          Aber gehen wir mal wirtschaftspolitisch weiter. Die Bezüge zu Europa kappen, obwohl aktuell 66 % der Exporte der "Exportnation Deutschland" (die Hälfte der hier produzierten Waren wird exportiert) ins europäische Ausland gehen?

          Einfach weg und in die Rezession stürzen?Oder doch besser zusammenarbeiten und möglichst faire Handelsbedingungen und vergleichbare Lebensbedingungen herstellen?

          Und wie der ökologischen Krise begegnen? Mit einem nationalstaatlichen Klein-Klein ist das kaum zu machen.Und wer schützt die souveräne Gleichheit aller Staaten, wie ja auch im Völkerrecht gefordert? Ohne eine übergreifende Instanz ist das eher schwierig.

          Kommt vielleicht auch darauf an, auf welche Punkte wir gerade schauen.
        • (geb. 1962) am

          Wo Sie es sagen, @ Westalgien - Welche Partei setzt sich denn gerade ein für den Ausbau der Infrastruktur, gegen die Kürzungen beim Sozialstaat, für den Mietendeckel, bezahlbare Mieten und eine gute Versorgung älterer Menschen?

          Und welche Partei fordert sogar noch mehr Steuersenkungen für Spitzenverdiener, den Abbau von Sozialleistungen und marktliberale Deregulierungen?

          Nur madig machen zählt nicht - wir müssen schon aufzeigen, dass es nicht von Verantwortungsbewußtsein zeugt, wenn sich einige "Alternative" nennen, aber in Wahrheit nur überlebte Angebote im Programm haben, deren Folgen sie gleichzeitig kritisieren.
      • (geb. 1974) am

        @Uli ist Jahrgang 1962, gelernter "Sparkassen-Fritze", sein Umgangston ist oftmals ein gelerntes "Beamten-Deutsch" und ist extrem linkspolitisch orientiert.

        Aber was eben viel wichtiger dabei ist, er ist hier der beste Gesprächspartner, der einen wirklich intellektuell herausfordert.
        Nebenbei gab's noch ein tollen @piperin, aka @peperoni, alias @diametral...

        Das hier gerade beobachtete bisher, ist einfach nur irgendwo mutwillig zusammengewürfelter Kompost als gemanschten Mus im Einheitsbrei, ...bis natürlich wenige Ausnahmen hier - die ich erwähnte! 🙂
        • am

          Das kommt dabei heraus, wenn man fundierte Argumente von Uli nicht versteht 😖.
        • (geb. 1974) am

          ...aber dem eigenen zusammenhanglosen Kommentar selbst einer tieferen Erklärung schuldig zu sein, ist scheinbar völlig in Ordnung.

          Wer hier solche hieroglyphischen Kommentare wohl leichtfertig versendet, hat ein generelles Kommunikations-Problem im grundsätzlichen Verständnis einer verminderten Auffassungsgabe.

          Auf welche Antwort warten Sie überhaupt darauf?!?!

          Ich respektiere @Uli, und Sie posten einfach nur Unsinn.
          Genauso kann man es kurz und bündig zusammenfassen.

          ...mittlerweile frage ich mich ernsthaft, welche Gestalten von missverständlichen Legastheniker sich hier unbeaufsichtigt herumtummeln.
          Hat heutzutage etwa jeder Ungeprüfte ein Internet-Zugang?!
          Mein Kommentar war eindeutig ein Lob dem @Uli gegenüber, ...nur mal so nebenbei erwähnt - für die Begriffstutzigen hier.

          ...nachsitzen - 7. Stunde im Deutsch-Unterricht einer Förderschule.

          Ich bin tatsächlich echt erschrocken - aber Hauptsache man hat wiedermal etwas gepostet, auch wenn es geistig schwach ist.
        • (geb. 1974) am

          ...@Uli ist mein bester Sparringspartner, der mich körperlich und geistig gesund hält!
        • (geb. 1962) am

          @ Catweazle, da Sie sich im Rahmen ihrer Stellungnahme dankenswerterweise die Mühe gemacht haben, ein paar treffende Details und ein kleines Porträt meiner Person herauszusuchen, erlaube ich mir, dieses um die entscheidenden Nuancen zu ergänzen – im Sinne der von Ihnen geschätzten intellektuellen Herausforderung.

          Was Sie als „Beamten-Deutsch“ wahrnehmen, ist weniger der Verwaltung geschuldet, sondern mehr Resultat einer akademischen Sozialisation. Es ist nicht zwingend so, aber diese schult idealtypisch darin, Argumente nicht aus dem Bauch heraus zu behaupten, sondern sie analytisch, strukturiert und empirisch herzuleiten. Das mag im Zeitalter digitaler Kurzatmigkeit umständlich wirken, ist aber zugleich Handwerk sauberer Debattenkultur.

          Was meine politische Verortung angeht: Ja, ich neige in ökonomischen und gesellschaftlichen Fragen in der Tat dezidiert linken, keynesianischen Positionen zu.

          Das Fundament hierfür ist jedoch das Gegenteil von „Extremismus“ – es ist die Verteidigung universeller Bürgerrechte und demokratischer Teilhabe. Ein Blick in die Verfassung zeigt, dass diese Prinzipien die Mitte unserer Gesellschaft bilden, nicht deren Rand.

          Ich hoffe, dass ich das Bild ein bisschen weiter abrunden konnte.
        • (geb. 1974) am

          @Uli
          Danke für die bessere Richtigstellung meiner etwas verkürzten Vermutung, sodass ich zukünftig noch besser darauf reagieren kann.

          Aber seien Sie ehrlich - es kostet mir wirklich keine große Lebensmühe - ich wusste innerhalb kurzer Zeit vieles, was so manche scheinbar im Verborgenen vermuteten.
          Das Internet vergisst nie..

          Sie sind mir definitiv wohlgesonnen - und das schätze ich an Ihnen! 🙂
      • am

        Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
        • (geb. 1962) am

          @ Senta, mein Junge - das kennen wir doch. Bildlich gesprochen wurden Sie einmal mehr mit der "Hand in der Keksdose" erwischt und Sie ergehen sich in massiven unflätigen Beleidigungen gegen denjenigen, der das ausspricht, was alle sehen.

          Es ist allerdings eine ganz eigene Ironie, wie Sie - wie auch immer das dann schon wieder zustande gekommen sein soll - bereits einleitend das Verb "kaffern" (ein Begriff mit einer unmissverständlichen, kolonial-rassistischen Historie) keifen und mir im selben Atemzug "faschistisches Denken" vorwerfen. Mehr Widerspruch in einem einzigen Satzzusammenhang muss man erst einmal schaffen.

          Aber eigentlich illustriert das Beispiel, was ich vor einiger Zeit schon mal sagte: Diese Form der inhaltsleeren, annähernd völlig entgrenzten Aggression ist die wahrnehmbare Vorstufe der heraufziehenden Implosion jenes Stils.

          Könnte mir vorstellen, dass die Moderation das auch so gesehen und es deshalb laufen gelassen hat – weil sich diese Art von Beiträgen ohnehin von selbst erledigt.

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