• Kommentare 11–20 von 9243

    • (geb. 1962) am

      "SPIEGEL-Reporter werden angepöbelt, es gibt Pläne für eine »Bürgerwacht«: Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt zeigt sich erneut, dass Ignorieren, Verharmlosen und Relativieren im Umgang mit Parteien wie der AfD in die Irre führen." (Peter Nelles, Spiegel)

      #Der feine Herr Siegmund und seine üble Truppe
      • (geb. 1990) am

        Dieser Beitrag wurde redaktionell entfernt.
        • am

          Ob Bundestagswahlen, ob Landtagswahlen – alle in diesen Einrichtungen jemals agierenden sogenannten Altparteien vermochten NICHT, Deutschland wirtschaftlich und sozial zu stärken. Im Gegenteil, der jetzige Stand sagt doch alles: Sie packten es nicht und sie werden es nicht packen. Wahlversprechen wurden allesamt mehrfach gebrochen, Kunkelei, Vetternwirtschaft und Tummelplatz für Kriminelle aller Welt, obwohl hier im Lande mit den eigenen schon genug Belastungen entstanden, waren das Superergebnis erhabener Stuhlkreise. Gute vernünftige und praktikable Vorschläge der Opposition wurden und werden ignoriert und lächerlich gemacht.
          Jetzt ist die Zeit reif, dass sich dies ändern könnte von Menschen, denen es bisher verwehrt wurde auch nur eine gesellschaftspolitische Funktion im Interesse der Allgemeinheit auszufüllen.

          Die Alternative für Deutschland legt ein umfangreiches, detailliertes und fortschrittliches Wahlprogramm vor, welches ebenso wenig 100 Prozent perfekt perfekt bzw. umsetzbar sein wird, wie auch alle die der bisherig an der Macht sitzenden Kreise, wie es die deutschen Bürger derzeit noch erdulden müssen.
          Aber hier wird zum ersten Mal seit langem die vernachlässigte Bedeutung deutscher Identität wieder sichtbar - der immer notwendige innere Zusammenhalt eines Volkes in Erinnerung gebracht.
          Es passt den jetzigen Machthabern nicht - postwendend erfolgen Des- Interpretationen.
          Beispiel CDU-Rundfunkstaatsverträge: Lokalblätter unken, nach Regierungsübernahme durch die AfD gäbe es keinen MDR in Sachsen-Anhalt mehr. Damit und mit noch unendlich weiteren inszenierten Fakes versuchen CDU & Co. die Wähler mit solchen Falschinformationen gegen die Demokratische Volkspartei „Alternative für Deutschland“ aufzuwiegeln.

          Natürlich müssen die alten erstarrten und zudem politisierten Verbindlichkeiten fallen. Dominant einseitig ausgerichtete Beiträge mit stets subjektiv populistisch betontem unterschwelligem Kommentarüberhang werden einer rein neutralen und frei von Lobbyismus geprägten Unterhaltungs- und Informationskultur weichen müssen.
          Eine neu, moderne Landesregierung wird somit Wege prüfen, wie Medienanstalt organisatorisch verschlankt, finanziell konsolidiert und strukturell neu aufgestellt werden kann, ohne ihren gesetzlichen Auftrag infrage zu stellen, aber mit klarer Priorität auf Effizienz, Neutralität und demokratischer Legitimation.
          • am

            Von deutscher Identität überhaupt sprechen, ist schon Unsinn genug. Wir sind Europäer, und Deutsche Identität ist ebenso 1933 propragiert worden. Gebt der AfD keine Plattform mehr, Höcke und Konsorten ist der Untergang Europas . Es gibt kein einziges vernünftiges Programm, das in Achtung aller Menschen Deutschland gerecht wieder nach vorne bringt. Wie das gelingen kann, weiß bestimmt nicht die AfD, die wissen nur, was sie nicht haben wollen: Ausländer, Menscen, die Geld kosten und nichts einbringen und sich nicht konform verhalten. Ansonsten: Sieg Heil
        • am

          Ihnen geht jetzt etwas zu Recht auf Grundeis- kramen verbrauchte Argumente aus ihrer Deponie, überholen sich gegenseitig in Polemik unter dem Aufseher Schwarze Union – die Blockflöten.

          „Als Blockparteien werden politische Parteien genannt, die in Staaten neben der herrschenden Partei existieren und mit dieser in einem Parteienblock zusammengeschlossen sind. Diese Parteien sind in Parlamenten und Regierungen vertreten, ohne eigentliche Macht ausüben zu können. Sie stehen nur symbolisch in Wahlkonkurrenz zur herrschenden Partei.
          Sie werden aus zwei Gründen zugelassen oder gar von den Machthabern selbst gegründet: Sie sollen den Anschein erwecken, es gäbe einen funktionierenden Parteienpluralismus und damit eine Voraussetzung für ein demokratisches System. Außerdem sollen Blockparteien die Regierungspolitik auch solchen Bürgern nahe bringen, die der machthabenden Partei kritisch gegenüberstehen.
          Im sogenannten Kalten Krieg zweier Gesellschaftsmodelle fungierte der Begriff vor allem im revanchistisch geprägten Bonner Regime in Anwendung auf die Blockparteien der DDR, die tatsächlich im wesentlichen den Vorgaben der SED zustimmen bzw. zustimmen mussten. Eine echte Opposition war nicht vorhanden.
          Schon im Spätherbst 1989 entfernten sich die DDR-Blockparteien CDU, DBD, LDPD und NDPD zunehmend von der SED-Politik.und schlossen sich im Zusammenhang mit dem hastig vollzogenen Anschluss Mitteldeutschlands an das Kohl-Regime 1990 der westdeutschen CDU an. Aber dortige FDP, SPD und deren mehrere linksche Ableger profitierten auch von heute als Wendehälse bezeichnete Überläufer.
          Seitdem entwickelte sich der Begriff „Blockflöten“ in der BRD nun noch wesentlich deutlicher und zutreffender als einstmals. Auch parallel „Trittbrettfahrer“ trifft aus politischer Perspektive trefflich ins Schwarze. Fast ununterbrochen unter CDU-Herrschaft entwickelt sich dieser Scheinpluralismus bis heute zu immer mehr Vertrauensverlust und Zustimmung unter den deutschen Bürgern.
          Der anfangs schleichende und inzwischen galoppierende unaufhaltsame Niedergang generierte inzwischen eine starke demokratische Organisation der Mitte, die „Alternative für Deutschland“, an der kein noch so populistisch inszenierter Shitstorm vorbei führt."
          • am

            Bei allem Einsatz für Schwache, @reformer, aber Ihre ständigen Falschbehauptungen bzw. Übernahme der russischen Propaganda, in der ukrainischen Übergangsregierung nach den Euromaidan-Protesten 2014 hätten „Faschisten" die Macht übernommen, ist falsch und bleibt Teil der gezielten Desinformationskampagne Russlands.
            Es waren zeitweise rechtsnationalistische Politiker an der Interimsregierung beteiligt, die Führung der Regierung war aber moderat, demokratisch und pro-europäisch ausgerichtet.
            Die als rechtsextrem eingestufte Partei „Swoboda" stellte in der ersten Übergangsregierung vier (!!!) von rund zwanzig Ministern.
            • (geb. 1965) am

              es ist falsch, @028 Falschbehauptungen zu unterstellen, auch wenn manches überzogen dargestellt wirken mag.

              zuerst einmal:
              "demokratisch und pro-europäisch"
              kann kein Argument sein.

              Man kann nicht danach werten, was UNS genehm ist, nur mit Eigennutz zu denken ist keine objektive Haltung.

              Andere Länder, andere Sitten .. und andere Politik.
              Staaten sind als souverän zu akzeptieren, über die wir zwar unsere Meinung bilden dürfen, aber nicht einmischen.

              "verpflichtete die Unterzeichnerstaaten (Russland, die USA und Großbritannien), die Souveränität, die bestehenden Grenzen und die politische Unabhängigkeit der Ukraine, von Belarus und Kasachstan zu achten und jede Form von äußerer Einmischung, wirtschaftlichem Zwang oder militärischer Gewalt zu unterlassen"

              Die US Botschaft in Minsk erklärte 2013, dass das Budapester Memorandum nicht bindend ("not legally binding") sei, was letztlich auch den Krim Krieg begünstigte.

              Wenn man sich sieht, wie hier im Forum Alt-Ossis mit kommunistischer Gesinnung versuchen, westdeutsche Politik in ein Rampenlicht von "Nazis" zu zerren .. und dies über Jahrzehnte im kalten Krieg vom gesamten Osten als Doktrin und Weltbild gelehrt wurde, ist es auch eine Frage von Begrifflichkeiten, was denn darunter zu verstehen sei und manche verstehen pauschal ein "westliches Weltbild" ohne überhaupt noch irgendeinen Bezug zum Nazitum.

              Aber.
              Es ist nun mal Fakt, dass darüber hinaus sehr wohl in der Ostukraine Russland-stämmige Einwohner diskriminiert wurden. Ob man das nun mit dem Umgang von "Sinthi und Roma" in anderen Ländern vergleichen will, dahingestellt. Es gab dokumentiert kriegerische Handlungen.

              Das Asow-Regime, 2014 im Donbass gegründet, war rechtsextrem und rassistisch - man kann sagen "Nazis".
              Sie wurde dem Innenministerium eingegliedert und erst im Laufe der Zeit "entnazifiziert".

              Wir hören hierzulande vorwiegend nur das uns erzählte Narrativ.
              Da muss man besonders vorsichtig sein, denn die andere Seite immer pauschal mit
              "Desinformationskampagne Russlands"
              abstempeln zu wollen, ist nur das zu sehen, was man sehen will.

              Es gab sogar eine inner-ukrainische Grenze:
              https://www.dw.com/en/a-nonexistent-frontier-ukraines-internal-border/a-18606300

              Das hat nichts mit "demokratisch" zu tun und so geht man mit seinem Volk nicht um.
              Also auch nicht völlig der Westpropaganda verfallen.
          • (geb. 1954) am

            Ich habe die Aussagen von Fr.Reichinnek und Herrn Lafontaine mal überprüft.Hert Merz macht Politik für seine Freunde von Black Rock.Und tatsächlich stimmt das,.
            Bei Rhein Metall sind 58% der Anteile in den Händen von ausländischen Investoren natürlich auch Black Rock und viele Andere US Investment Gesellschaften.Wer sollte dabei böses denken,dass die am Krieg eine Schweinegeld verdienen und nichts mit Frieden am Hut haben.Das diese Lobbyisten auch mittlerweile in der ersten Reihe stehen bei Parteispenden,ist bestimmt auch nur Zufall.Was für eine korrupte Welt und das immer zu Lasten der Bevölkerung.
            • (geb. 1954) am

              Uli,ich habe Ihren Kommentar vom 25.8.erst jetzt gelesen,sorry.
              Es gibt den Satz von Gysi zur Annextion der Krim 2014.# Ich bin für Völkerrecht,aber dann für Alle#.Den Satz habe ich mir gemerkt und den unterschreibe sofort.
              Es gibt ein Video von Volker Pispers zur militärischen Außenpolitik der USA,lohnt sich immer noch anzusehen,u.a.auch zu Sadam Hussein,genauso wie zum Ukrainekrieg 2014.Also vor den Minsker Abkommen und den völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine.Jetzt zu den Fakten.Man hat Gorbatschow versprochen,es gibt keine Natoosterweiterung.Schon nach dem Budapester Memorandum hat die Nato die militärische Zusammenarbeit mit der Ukraine begonnen.2008 wollte Bush jun.die Ukraine und Georgien in die Nato aufnehmen.Auch Die zweibeinige Friedenspfeife Obama,wie Pispers Ihn bezeichnet,nannte Russland eine Regionalmacht,was natürlich in Russland nicht besonders gut angekommen ist.Dann hat Obama 2015 zugegeben,den Putsch auf dem Maidan mitfinanziert hat.Wie Man weiß,mit 5,2 Millionen Dollar.( Nuland-Maidan)Die Absetzung von Janukowitsch war verfassungswidrig.Ach egal,die Ukraine wurde und wird von korrupten Oligarchen regiert.In der Übergangsregierung saßen 3 Faschisten in der Regierung,die mit Hilfe des Asow Regime den Bürgerkrieg gegen die Ostukraine angefangen haben,mit 13000 Toten.Auch Selenskij wurde von einem Oligarchen unterstützt und
              dadurch gewählt,sowie auch sein Geld in Steueroasen,Panama Papers.Und wie Sie richtig sagen,den Ukrainekrieg hätte es mit Verhandlungen gar nicht gegeben.Der Westen und Russland an einem Tisch,was können wir gemeinsam tun,damit es den Menschen in der Ukraine besser geht.Russland,ihr bekommt euer Geld zurück und wir können Geschäfte mit der Ukraine machen.Zum Beispiel.Aber Nein,der Westen wollte und will Russland Schwächen und die EU zwingt die Ukraine,entweder ein Abkommen mit der EU oder Russland zu unterschreiben.Den Rest erspare ich mir erstmal,aber wir können weiter und das gerne weiter über den Ukrainekrieg diskutieren.
              • (geb. 1962) am

                Danke @ Reformer 028 - das gibt mir Gelegenheit, meine Perspektive noch einmal darzulegen

                Gut, Ihr Eingangsverweis auf Gysis Argumentation damals. Es ist stark, wie er die chronische Doppelmoral reflektiert, schwierig für mich, weil einer wertebasierten Außenpolitik völlig die Absage erteilt wird. Ihre Folgeargumentation sieht den Krieg als zwangsläufige Abfolge vieler kleiner oder größerer Interessennadelastiche des Westens, bei einer ziemlich eng begründeten faktenbasierten Herleitung - die manchmal schon etwas vereinfachend vorgeht.

                Dennoch: Ich verstehe das Bekenntnis zu politischer Interessenpolitik, das sagt: Leute, wir haben das zum größten Teil selber angerichtet, spätestens jetzt müssen wir zusehen, dass zu begradigen, was wir zumindest mit angestellt haben, jetzt müssen wir über das Ende des Krieges verhandeln, die Ukraine muss neutral werden, Russland kriegt seine Teile, wir brauchen mit ihm einen "Deal" als Verhandlungspartner. Nur das gibt Frieden und Sicherheit.

                Die Gegenseite argumentiert allerdings nicht zu Unrecht: Auch wenn viele Fakten stimmen, war nun aber der Angriff der reale "Zivilisationsbruch", der sich nicht durch Verwis auf Doppelmoral wegwischen läßt. Wir haben es hier immer noch mit einem Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht einer Nation (Bündnisfreiheit) zu tun und müssen doch befürchten, dass sich die Aggression mit der Abgabe etwa von Territorien fortsetzt. Auch der Argumentation kann ich gut folgen, anders wäre es nur, wenn etwa der Nachweis gelänge, dass Putins Begründung für den Krieg (Nazis vertreiben) zutreffend war, oder aber hinter der eigenen Moral NUR zweilichtige Interessen stehen. Das wird wohl schwierig.

                Ich persönlich akzeptiere also beide Zugänge, habe jedoch den Eindruck, dass die Sache zu wenig Verantwortungsetisch betrachtet wird. Wenn man auf das ganze Sterben, die ganze Vernichtung blickt, die immer weiter fortschreitet, dann kommt man auf die Idee, dass wir es hier mit einer irren Katastrophe zu tun haben, die nur Menschenleben kostet und nicht wirklich in eine Richtung noch etwas für Menschen einbringt. Deshalb plädiere ich für Abrüstung und Verhandlungen.
            • (geb. 1974) am

              Man kann das Wort "Satansbrut" nicht schreiben ohne die Buchstaben S,T,A,A,T.
              Und man kann auch "NSDAP" nicht ohne S,P,D, schreiben.

              Na, fällt euch was auf?!
              ...noch schönen Abend allerseits.
              • am

                1989/90 war nur ein erhoffter Meilenstein auf dem Weg zu einem neuen, friedlichen und gesunden Deutschland. Erst jetzt im neuen Jahrtausend haben Menschen dank umfangreicher Aufklärung und genutzter Bildung soviel Kraft erreicht, um die ursprünglichen Ziele doch noch zu verwirklichen. Was nicht leicht sein wird, da es in den vergangenen Jahren die unfähigen Elemente in Deutschland schafften, ihre alten Positionen zu behalten.
                Es wird leider eine längere Zeit in Anspruch nehmen, die von diesem selbstherrlichen Machtkonstrukt - nicht von der demokratischen Opposition ! - verursachten wirtschaftlichen und sozialen Schäden zu beseitigen.

                Wer ist in D noch an der Macht und regiert seit Jahrzehnten ? : CDU & Blockflöten !

                Wer hat Wirtschaft in D seitdem verkümmern lassen ?: CDU & Blockflöten !

                Wer betreibt in D seitdem Sozialabbau ? : CDU & Blockflöten !

                Wer betreibt in D ein überteuertes Gesundheitwesen ?: CDU & Blockflöten !

                Wer verursacht in D leere Kommunalkassen ? : CDU & Blockflöten !

                Wer grenzt in D demokratische Opposition aus ? : CDU & Blockflöten !

                Wer glaubt in D an unfähige CDU & Blockflöten ? : Blockflöten-Lemminge !
                ----------------------------

                Ergo : Zukünftig - keine weitere Regierungsveranwortung an CDU & Blockflöten !

                Sie packen es nicht. Daher nützt es nicht beizubehalten, was versagt.
            • (geb. 1954) am

              Ob die AfD jetzt gesichert Rechtsextrem ist,ja sicher ist Sie in Teilen Rechtsextrem und das man Höcke als Faschisten bezeichnen kann,na klar,ist Er ein Faschist,es bringt leider nichts.Die AfD ist immer noch da und SO werden wir sie auch nicht los.
              Fitze Fatze Black Rock Merz wollte die AfD halbieren.Durch seine Lügen hat Er die AfD verdoppelt.Und Da Er und die Regierung uns immer weiter in einen Krieg mit Russland hineinziehen will und außer Sozialabbau nichts anderes im Kopf hat,ist Er der unbeliebteste Kanzler aller Zeiten und das zurecht.Wenn nicht endlich ein Politikwechsel aller Lobby Parteien stattfindet,wird die Neoliberalen Faschisten AfD auch noch stärker,weil wir leider in der Mehrheit ein dummes Volk haben und die auf das Gequatsche der Lobby Parteien auch noch reinfallen.Wir müssen kriegstüchtig werden,wir können uns den Sozialstaat nicht mehr leisten,ALLES QUATSCH und gefährlich.Von den #Reformen#zum Nachteil der Versicherten,ganz zu schweigen.
              • (geb. 1974) am

                Die Einstufung, die AfD als "gesichert rechtsextremistisch" einzustufen, sollte letztlich sachlich und kritisch immer hinterfragt werden, ohne dass allein diese Haltung bereits politisch abgestempelt wird.

                Immerhin handelt es sich hierbei um eine staatliche Behörde und um eine Einschätzung, die einer starken Oppositionspartei erheblich schaden und ihre mögliche Regierungsverantwortung erschweren könnte.
                Dass deshalb Zweifel an der politischen Neutralität aufkommen, ist nicht nur nachvollziehbar, sondern sehr berechtigt - umso mehr, wenn auch zahlreiche Verfassungsrechtler, Juristen und andere unabhängige Stimmen solche erhebliche Zweifel äußern.

                Und dann ist da das Kölner Verwaltungsgericht, das dem Verfassungsschutz zunächst untersagt hat, die AfD bis zum Hauptsacheverfahren als "gesichert rechtsextremistisch" zu behandeln und öffentlich so zu bezeichnen.
                Natürlich ist das kein endgültiger Freispruch, aber zeigt an dieser Stelle doch eindeutig:
                So unumstößlich, wie manche diese Einstufung ständig darstellen wollen, ist die Sache eben nicht!

                Besonders problematisch ist bei dieser Sache, dass dieses Etikett inzwischen gerne als politisches Totschlagargument benutzt wird. Heutzutage einmal "rechtsextrem" gesagt, und schon scheint jede weitere Auseinandersetzung überflüssig.
                Unliebsame Mitstreiter können leichtfertig damit abgestempelt und ausgegrenzt werden, während die eigene Haltung dann automatisch als die einzig richtige scheinbar erscheint.
                Doch eine Behördensicht ist kein göttliches Urteil und schon gar nicht die Wahrheit vor dem Herrn.

                Ebenso kritisch ist dabei zu sehen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk dieses Narrativ immer wieder aufs Neue als feststehende Tatsache vermittelt, ohne die inzwischen deutlich gewordenen rechtlichen Risse dieser Einschätzung mal angemessen einzuordnen.
                Wer sich tatsächlich ein eigenes und fundiertes Urteil bilden will, sollte deshalb bewusst auch außerhalb der staatsnahen Medien recherchieren, unterschiedliche Stimmen anhören und sich mit den Gegenargumenten wirklichv mal auseinandersetzen.
                Denn wer nur eine Seite kennt, kennt eben nicht den ganzen Kontext - müsste eigentlich jedem einleuchtend sein!

                Solche sich selbstbestätigten Menschen wird man aber irgendwann auch nicht mehr abholen können, die bleiben lieber gemütlich im Stillstand sitzen, halten ihren Glauben wohl noch für Fortschritt und schauen lieber dabei zu, wie all jene, die sich weiterentwickeln einfach an ihnen vorbeiziehen.

                Aber immerhin:
                Sie können später stolz behaupten, keinen Schritt gemacht zu haben - konsequent ist das schließlich auch, das muss man denen zugestehen!

                #ungeheuerlicheVerblendung
                • (geb. 1965) am

                  einmal von links, einmal von rechts .. Ihr könnt einen in den Wahnsinn treiben.😢

                  richtig, >>eine Behördensicht ist kein göttliches Urteil<<, es ist sogar überhaupt kein Urteil.

                  Dennoch gibt es viele Äußerungen von bspw. Höcke.
                  Das ist kein unbeschriebenes Blatt.

                  >>außerhalb der staatsnahen Medien recherchieren<<

                  ist überhaupt nicht nötig, denn die öffentlich-rechlichen erstellen keine FakeNews. Berichte und Fakten wie Zahlen sind absolut seriös und vertrauenswürdig.
                  Dazu gibt es Untersuchungen.

                  Und da konnte jeder auch selbst hören, was Höcke von sich gibt. Mir drehte es so manchmal den Magen um.

                  Lediglich bei Meinungen und Kommentaren der ÖRR existiert eine Linksverschiebung. Auch das wurde alles untersucht.

                  Und wie @Hera sagte:
                  Höcke ist nicht der einzige.
                  Ich verstehe die Aversion durchaus. Nur die Mittel nicht, die man gegen die AfD einsetzt.

                  Die AfD muss ausmisten, dann kehrt auch wieder Ruhe ein.
                • (geb. 1974) am

                  Störungsbild im Kopf!?

                  Manche kleben wie Kaugummi am Schuh und feiern sich jedesmal selbst.
                  Wer Höcke zwanghaft in jeden allgemein gehaltenen Kommentar hineininterpretiert, sieht entweder Gespenster oder versteht überhaupt den Kontext nicht.

                  Naja, aber Hauptsache wieder ungefragt seinen belanglosen Senf dazugegeben. 🥱

                  #lästigeBegleiterscheinung
                • (geb. 1962) am

                  @ # lästige Begleiterscheinung: Wer, als selbst bezeichneter AFD-Anhänger, etwa in diesem Forum die Journalistin Melanie Amann beispw. als "schon immer eine Todgeburt" bezeichnet hat, hat ein imenses Problem mit der Glaubwürdigkeit - auch in Sachen Kritik an Diskursführung.

                  Wer etwa beobachtet hat, wie AFDler Medienauftritte nutzten, um genau den Diskussionsrahmen - schon vorab - zu delegitimieren, in dem sie sich der Begründung ihrer Aussagen stellen sollten ("Alles vom Staatsfunk gesteuert") wird einsehen, dass diese De-Legitimierungsstrategien sehr wohl mit "wehrhafter Demokratie" beantwortet werden können.

                  Was meint: Pöbler und Irrationale nicht mehr zum Diskurs einzuladen. Oder eben nur in einem Rahmen, der die Einbehaltung der Diskursregeln sicherstellt. Das war etwa Amanns Position - ein Catweazle und Gleichgesonnene schossen darauf gegen sie - mit o.g. Worten.

                  Das o.g. Urteil bestätigt de facto die Einstufung durch den Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem für etwa den Landesverband Sachsen-Anhalt. Die Bundes-AFD gilt als Verdachtsfall. Es gibt wohl kaum eine Nachrichtensendung im ÖRR, die diese Differenzierung nicht auf dem Schirm hat, eher ist es so, dass die Zuweisung bei der AFD meistens weggelassen wird.

                  Die Wenigsten Moderationen beginnen mit: "Die Vorsitzende der als vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuften AFD, Alice Ich-will-mein Schnitzel ...". Sie wird i.d.R. angesprochen als Bundesvorsitzende der AFD - und niemand vom ÖRR will ihr ihr Schnitzel wegnehmen.

                  Womit sich also die eingangs aufgestellte Behauptung vom vorgeblichen "Gottesurteil" als plumpe Finte herausstellt, um Kritik an der AFD zu delegitimieren und die Bedeutung einer Beobachtung durch den Verfassungsschutz nahezu ins Beliebige zu verschieben.

                  Die nachgezeigte Struktur der Doppelmoral - demokratische GegnerInnen regelmäßig mit ad hominem Angriffen regelrecht versuchen, zu vernichten, lässt nachvollziehen, warum einige Menschen mit Vertretern oder Verteigern rechtsextremer Positionen nichts mehr zu tun haben wollen. Sie haben halt - verfassungsrechtlich gesichert - noch ein Gewissen.

                  Man kann das auch "Haltung" nennen. Während Sie es schon vorweg als "ungeheuerliche Verblendung" abwerten.

                  So kann man an kleinen Alltagsbeispielen die Notwendigkeit einer "wehrhaften Demokratie" nachzeichnen: Eine tolerante Debatte kann nicht die integrieren, die die Debatte selbst unmöglich machen wollen. Wer den Diskurs zerstören will, hat darin wenig zu suchen.
                • (geb. 1974) am

                  Entkräften Sie doch erst einmal all meine sämtlichen Darstellungen in den Kommentaren, mit eigenen, stichhaltigen Argumenten - anstatt Ihren längst bekannten, in nervige Gefühlsduselei verpackten Unmut bei jeder Gelegenheit irgendwo wie Sondermüll ewig abzuladen.

                  Wenn Sachverstand und Argumente nicht mehr ausreichen, öffnet man offenbar einfach eine neue, unbekömmliche Konserve der Belanglosigkeit. Hauptsache man kann vom eigentlichen Thema ständig ablenken. Wie praktisch.
                  (Kurzen Applaus)

                  Sie glauben wohl auch, dass alle anderen genauso schläfrig unterwegs sind wie Sie.

                  Wann genau war diese Aussage über Amann noch einmal?!
                  Und was soll daran falsch sein, wenn ich dazu lediglich nur eine eigene Meinung vertrete?!
                  Hat man etwa neuerdings sogar ein Problem mit Meinungen, die man sogar selbst hier hinreichend versprüht?!

                  Und diese ollen Kamellen holt man jetzt raus - merkwürdig dümmlich und maximal geistlos.

                  Stattdessen wühlt man offenbar unentwegt in einer leeren Keksdose voller Krümel, gerade mal soweit genug, um die eigenen geistigen Ansprüche noch halbwegs zufriedenzustellen.
                  Für eine wirkliche Debatte mit Sachverstand hingegen steht man erfahrungsgemäß nie zur Verfügung.

                  Stattdessen schreibt man hier einen ungeheuerlichen Unsinn nach dem anderen, bringt selbst aber niemals - tatsächlich niemals - einen einzigen eigenen Beitrag zustande.
                  Lieber hängt man sich hilflos an fremde Kommentare, um dort hilflos herumpoltern zu wollen, damit die Aufmerksamkeit wenigstens befriedigt wird.

                  Ganz ehrlich:
                  Wer soll Sie hier eigentlich noch wirklich ernst nehmen, außer den überschaubaren paar Klatschaffen, die sich offenbar gern daran beteiligen und sich gegenseitig fleißig liken.

                  Ich geb' mir wenigstens die Mühe, unterschiedliche Themen aufzugreifen, zu schreiben, zu recherchieren und meine Aussagen letztlich auch handfest belegen zu können.
                  Und da fängt bei Ihnen das Problem nämlich schon an.
                  Ihre geistlosen Absonderungen sind davon meilenweit entfernt., stattdessen versucht man immer wieder andere mit dem eigenen Unsinn zu besudeln.

                  Ich habe Sie längst durchschaut und entlarvt, auch wenn Ihnen das offenbar selbst nicht auffällt und bewusst ist.

                  Also lassen Sie ernsthafte Teilnehmer hier einfach in Ruhe. Mit jedem weiteren solchen Auftritt macht man sich nur zunehmend lächerlicher, als man eh schon ist.
                  Aber vielleicht ist genau das ja mittlerweile der eigentliche Zweck Ihrer Kommentare - sich selbst darzustellen, als jemand der man nicht ist.

                  Man sollte sich demütig besser dort einreihen, wo deren Platz auch schließlich hingehört!

                  #völligesOpfer
                • (geb. 1962) am

                  @ # völliges Opfer:

                  Der Post zu Aman steht immer noch da, wo er immer stand, die AFD-Kontextbeiträge wurden allerdings gelöscht. Zur Sicherheit habe ich aber ein paar Screenshots gemacht, falls in der Sache in nächster Zeit einmal jemand auf Sie zukommen sollte.

                  Ich denke, dass es mit Art. 5 GG da schwierig werden könnte und hier eher auf strafwürdige Beleidigung geprüft wird. Auch nicht leicht dann für die Moderation, die das trotz Meldung nicht moderiert oder gelöscht hat.

                  Ansonsten sind Sie immer ein dankbares, na lassen wir das, wenn ich meine Argumentation überprüfen will, der ideale Make my Day Kandidat. Aber schön ist das nicht.

                  Das von mir eingeführte Toleranzparadoxon würdigen Sie als mangelnden Sachverstand - es ist ein fundamentales verfassungstheoretisches Argument von Popper.

                  Danach bieten Sie wieder den Opfermythos, die Verharmlosung von Hass als Meinung, die Wutrede mit ad hominem Angriffen - nur weil ich ihren Text ein wenig argumentativ zerlegt habe. Was in der Welt der DemokratInnen kein Beinbruch ist - bei Ihnen jedoch eine geradezu exezzive Wut auslöst und einen unbedingten Wunsch nach Rache.

                  Wie gesagt, es tut mir fast schon leid, aber es ist die Kugel im Flipper.

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