Kommentare 11–20 von 9072

  • (geb. 1962) am

    A pro pos Problemlösungserwartungen: Heute gilt als „Erdüberlastungstag“: Deutschland verbraucht im Moment rechnerisch 3 Erden.

    Wo ist denn jetzt die „Opposition“, die den Klimawandel nicht leugnet und sich für nachhaltiges Wirtschaften und erneuerbare Energien einsetzt?

    Hier geht es um die natürlichen Lebensgrundlagen aller. Also bitte mal konkret werden!
    • (geb. 1974) am

      Apropos Ideologie:
      Es gibt Menschen, die die Realität mit bemerkenswerter Ausdauer ignorieren und lieber in ihrer selbst errichteten Filterblase leben - möglichst weit entfernt von den Fakten.

      Der IPCC musste erst kürzlich seine Klimaprognosen nachjustieren und die Bewertung seines überzeichneten Zukunftsszenarios an die Realität anpassen. Na, wer hätte das denn gedacht?
      Die bislang gern bemühten Extremszenarien gelten heute als deutlich weniger wahrscheinlich und sollen künftig folgerichtig nicht mehr im Mittelpunkt stehen.
      Dennoch hält man unbeirrt an der Vorstellung fest, Deutschland könne mit seinen rund zwei Prozent Anteil am weltweiten CO₂-Ausstoß das Weltklima retten. Für diese ideologisch getriebene Symbolpolitik werden funktionierende Kernkraftwerke abgeschaltet und der Wirtschaftsstandort Deutschland sehenden Auges in eine energiepolitisch folgenschwere Lage manövriert.

      Realisten beschäftigen sich dagegen mit Problemen, die tatsächlich messbare Konsequenzen haben.

      Deutschland sitzt inzwischen auf rund 2,75 Billionen Euro Staatsschulden - das entspricht etwa 32.930 Euro pro Einwohner.
      Doch selbst Rekordsteuereinnahmen scheinen nicht auszureichen. Der Staat greift den Bürgern immer tiefer in die Tasche und macht gleichzeitig neue Schulden, deren Zinsen und Lasten künftige Generationen tragen müssen. Die Rechnung wird also nicht kleiner - sie wird lediglich weitergereicht.

      Realpolitik vs. Ideologie
    • (geb. 1962) am

      Apropos viel Meinung, aber wenig Ahnung von Ökologie und Ökonomie, @Catweazle

      Dass der IPCC seine Prognosen aufgrund des eben erfolgten Ausbaus erneuerbarer Energien angepasst hat, kann keineswegs als Entwarnung angesehen werden, sondern ist nur der Ausdruck eines weniger extremen Hochemissionsszenarios. Natürlich werden weiterhin schwere Klimafolgen erwartet. Also mal hier nicht immer mit Halbwahrheiten arbeiten.

      Sodann sind die Staatsschulden im internationalen Vergleich lächerlich und den 2,75 Billionen Euro Schulden stehen in Deutschland allein knapp 9,5 Billionen Euro an nur reinem privaten Geldvermögen gegenüber. Das sind pro Kopf rund 112.400 Euro Geldvermögen gegenüber den errechneten 33.000 Euro Schulden.

      Und die Milchmädchenrechnung wird ja noch größer, wenn behauptet wird, dass nur die Schulden „weitergereicht“ werden, was ja unmöglich ist. Denn die staatlichen Schulden finanzieren immer auch die privaten Vermögen, ja die gäbe es gar nicht nach aktuellem Stand ohne die staatlichen Schulden.

      Was wird also „weitergereicht“, wenn wir ohne Umweltinvestitionen dastehen?

      Ein ökologisches Desaster, eine kaputte Infrastruktur und eine Wirtschaft, in der nix mehr zu verdienen ist. Das für alle, die auch beim Rechnen nur bis zur Hälfte der Aufgabe kommen.

      Und Realpolitik: Wer echte Realpolitik sehen will, schaut nach Spanien. Die übertreffen beim Klimaschutz ihre Ziele, investieren massiv in billige Erneuerbare und wachsen prompt dreimal so schnell wie der Rest der Eurozone.

      Während hierzulande scheuklappenmäßig der Schuldenwahn beschworen wird, zeigt Spanien praktisch, wie zukunftsfähige Wirtschaftspolitik geht. Man muss nur auch hinsehen wollen, statt immer die eigene Ideologie umzurühren.

      Volkswirtschaftslehre vs. ideologische Gimmicks.
    • (geb. 1974) am

      Ich wäre gerne mal für nur ein einzigen Tag so kreuzdämlich verblendet und dumm wie ein Linker.
      Dummheit und Linkswokeismus sind Zustände die viele Gemeinsamkeiten haben:
      Unter anderem gleichen sie sich in ihrer Realitätsverfeindlichkeit.
      Beide verblöden!

      Sichtbar wird dieses in deren Pseudo-Analysen über den CSD-Anschlag und des verbrieften Täter als Islamist.
      Es wird schon regelrecht krampfartig mit einem scheinbaren Rechtsextremismus in Verbindung gebracht.
      Was soll die "normal denkende" Bevölkerung nur davon halten?!

      Die Logik wäre im Umkehrschluss:
      Ich habe mir mit Kirschen den Magen verdorben!
      Ich esse nie wieder Bananen!!! 😆

      Dummheit ist der einzige Rohstoff, der sich nach Benutzung nicht verbraucht.

      Sie werden niemals wissen und daraus folgerichtig erkennen können, dass Ihre links verblendete Weltsicht unmöglich auf eine größere Akzeptanz stoßen wird, da diese nur noch "weird" ist!
    • (geb. 1962) am

      Sehen Sie, @ Catweazle, das bringt jetzt den Unterschied zwischen mir und Ihnen auf den Punkt:

      Ich bin an Fakten und Argumenten interessiert, Sie an Ihrer eigenen Selbstbestätigung.
      Und wenn die nicht nach gusto gebauchpinselt wird, werden Sie irrational und persönlich aggressiv. Für alle sichtbar.

      Bringt doch nix!
    • am

      That's, what i meant 👍
  • am

    Problemlösungserwartungen waren früher die entscheidenden Vertrauensreserven der alten Volksparteien, welche inzwischen nur noch ein Schatten ihrer selbst sind.
    SPD und CDU/CSU lebten lange von den ihnen eingeschriebenen sozialen Milieus, habituellen Bindungen, kommunalen Netzwerken und einem abgöttischen Grundvertrauen in die staatliche Handlungsfähigkeit. Diese Bestände erodieren bereits seit einigen Jahrzehnten und eine vermehrte Reduzierung verdeutlicht sich aktuell noch schneller.
    Zuerst zeichnete sich dieser Niedergang schon in der Kohlära Ende der 80er ab, konnte mit Anschluß Mitteldeutschlands abermals noch kaschiert werden. Am schlimmsten wurden dann die Einbrüche durch das Merkelregime mit ewigen Alleinherrschaftsambitionen begünstigt.
    Der peinliche Abgang nach 16 Jahren brachte ein deutliches Aufatmen der deutschen Bürger, was schon mit dem Aufkommen der AfD für eine bessere Zeit noch begünstigt wurde.
    Wenngleich ziemlich abstrakte und hetzerische Darstellungen auch weiter nutzlose Wahlwerbung für alte Hüte betreiben wollen, trifft sie der Bumerang umso heftiger.
    Die abervielen deströsen Baustellen, was eine abgewirtschaftete Politik hinterlässt, wird auch eine AfD nicht von heute auf morgen reparieren können. Dazu kommen noch die ebenso hartnäckigen ideologischen Geisteshaltungen, welche auch den Aufbau Deutschlands nach dem Krieg nicht leicht machten.
    Man kann aber davon ausgehen, dass es nicht ausbleiben wird, dass auch gerade die Betreiber sozialer Medien sich von solchen noch geduldeten Hetz- und Hasskampagnen verabschieden werden müssen, weil es einfach einer neuen Epoche nicht zuträglich ist.
    • (geb. 1962) am

      Liebe Leute von der AFD, die Panik, dass es mit den lukrativen Posten in Sachsen-Anhalt vielleicht doch nicht klappt und zugleich die Wählenden doch der Windigkeit auf die Schliche kommen könnten, sehe ich ja ein.

      Aber das ein öffentliches Forum hier massiv für Wahlwerbung eingesetzt wird, geht doch ein bisschen zu weit. Was übrigens auch für den letzten Beitrag von @deutsch.land aus Ihren Reihen gilt.

      Wieder beginnt er, weil die Sachargumente völlig fehlen, mit haltlosen Beschimpfungen Andersdenkender "Honks und Trolls", "zum Arzt gehen") und schreckt nicht davor zurück, - neben dem die Arbeiterklasse abwertendem Westerwelle-Zitat - demokratische gesonnene Menschen als "Neo-Fasch" zu diskriminieren.

      Da ist jeglicher Anstand verloren gegangen, oder, in Ihren Worten - ein anständiger Deutscher würde so nicht auftreten.

      Wann gedenken Sie, gegen diesen Verfall der Sitten einzuschreiten? Sie wollen ja sicher die inflationär beworbene Partei nicht als "Pöbelpartei" am Ende dastehend wissen.
      • (geb. 1974) am

        Ist das jetzt etwa die vermeintliche Rettung der "Demokratie", oder doch schon eine linksgrüne Heimsuchung und das letzte Aufbäumen eines Abgesangs, dass am Ende genau wieder das Gegenteil bewirkt und die Polarisierung sogar noch weiter auf die Spitze treibt?!

        Die Landtagswahlen werfen schon längst ihre großen Schatten voraus und im Osten kocht die Stimmung inzwischen immer weiter hoch.
        Um den Durchmarsch der AfD verhindern zu wollen, greifen SPD und Grüne jetzt zu einer weiteren ganz besonderen Methode.

        Statt die Bürger lieber mit überzeugender Politik zu gewinnen, setzt man jetzt zunehmend auf "taktisches Wählen".
        Freiwillige Aktivisten sollen in Sachsen-Anhalt jetzt bis zur Landtagswahl tatsächlich von Tür zu Tür ziehen und dafür werben, die Stimme nicht nach Überzeugung, sondern möglichst gegen die AfD abzugeben.
        Das mag zwar irgendwie noch legal sein, dennoch sieht man wieder ziemlich deutlich, dass es längst nicht mehr um die Demokratie geht oder Wähler von den eigenen Ideen zu überzeugen, sondern nur noch darum, unliebsame Wahlergebnisse mit allen erdenklich politischen Mitteln verhindern zu wollen.
        Eine Demokratie lebt schließlich vom freien Wählerwillen und nicht von immer weiteren hilflosen Kampagnen, die Bürger jetzt zum strategischen Kreuz gegen ihre eigentliche Überzeugung bewegen soll.

        Nur mal so nebenbei, ich denke von so einer dämlichen Aktion haben gerade die Ostdeutschen besonders großen Bock, denjenigen vorzuschreiben was man zu wählen hat - DDR lässt an dieser Stelle schön Grüßen!

        Diesen demokratischen Grundsatz wird immer weiter mit Füßen getreten, und das muss endlich beendet werden - es ist inzwischen eine nachweislich verrückt gewordene Politik, die brandgefährlich ist und das Miteinander der Gesellschaft weiter zerstört!

        Und was die Regierung mit "Unserer Demokratie" ständig meint, wird ebenfalls immer deutlicher und mutiert mittlerweile zum regelrechtes Kasperletheater. Wenn die SPD nämlich an fünf Prozent kratzt, soll plötzlich die Anforderung dafür sinken - wirklich sehr interessant!
        Jahrelang galt nämlich die Fünf-Prozent-Hürde als unverzichtbarer Schutz der Demokratie. Doch kaum droht die SPD selbst daran zu scheitern, wird plötzlich über eine Absenkung auf drei Prozent diskutiert - der Zeitpunkt könnte dabei wohl kaum offensichtlicher sein!

        Sicherlich könnte man grundsätzlich über die Sperrklausel diskutieren - aber nicht erst dann, wenn die eigene Partei um den Einzug ins Parlament kämpft. Noch vor wenigen Monaten erklärte die SPD ja noch selbst, Wahlregeln dürften nicht kurz vor einer Wahl infrage gestellt werden. Heute scheint dieser Grundsatz scheinbar keine Rolle mehr zu spielen.
        Da sieht man beispielhaft deren kaum zu übersehende Verlogenheit der ganzen Politik, bishin zum Lügenkanzler!

        Eine Absenkung der Hürde würde letztlich die ...
        • (geb. 1974) am

          ...Sitzverteilung dahingehend verändern, damit eine stärkere parlamentarische Stellung aller gemeinsamen Parteien zustande kommt, nur um dann die AfD verhindern zu wollen.
          Das ist das Verständnis von Demokratie der längst abgewirtschafteten Politiker inzwischen - jämmerlicher geht's kaum noch!

          Die SPD und Grüne scheitert nicht am Wahlrecht, sondern eindeutig am längst verlorenen Vertrauensverlust der Wähler und sonst auch nichts. Demokratie bedeutet am Ende, Wahlergebnisse einfach zu akzeptieren - nicht die Spielregeln auf einmal dann infrage zu stellen, wenn das eigene politische Überleben auf dem Spiel steht.

          Dass das nichts mehr mit Demokratie zutun hat, braucht man klar denkenden Menschen wohl wirklich nicht mehr erklären, es ist ein schmieriger Opportunismus eines unbedingten Machterhalts sondergleichen.
          In der Regel sollte man darüber nur noch müde lächeln, denn dieses dümmliche Schauspiel - was im Grunde keine besondere Aufmerksamkeit mehr bedarf - wird schlussendlich gewaltig in Hose gehen - gehen müssen.

          Im September wird endlich abgerechnet, wo Ulrich Siegmund und sein klasse Team bislang ein bärenstarken Wahlkampf betreibt
      • am

        Die Parteiarbeit und ein erstmals zielgerichtetes Programm im Sinne des Volkes macht die außergewöhnliche emotionale Bindung an die AfD stark. 42 Prozent ihrer Anhänger neigen der Partei sehr stark zu – der größte Wert im Vergleich zu allen anderen.

        Auch die Daten zur Wählerbindung nach der letzten Bundestagswahl zeigen eindeutig, dass die AfD nicht nur ihre Zustimmung in neuen Segmenten ausbauen konnte, sondern vor allem ihren Kern bis heute erhalten kann. 95 Prozent derer, die 2025 die AfD wählten, würden dies bei einer jetzt stattfindenden Bundestagswahl wieder tun. Auch das ist der mit deutlichem Abstand höchste Wert.. Die Partei kann somit stets weiter expandieren, ohne dass ihr eigentlicher Kern erodiert.

        Bemerkenswert ist zudem: 59 Prozent der AfD-Wähler geben an, dass für sie keine andere Partei in Betracht gekommen sei. 61 Prozent erklärten zugleich, die Wahlentscheidung sei ihnen sehr leicht gefallen – im Gesamtdurchschnitt lag dieser Wert bei anderen Parteien gerade einmal zwischen 25 bis maximal 36 Prozent. Hinzu kommt, dass die AfD im Bereich der politischen Kompetenzzuschreibungen in bestimmten Themenbereichen inzwischen die Konkurrenz aussticht – insbesondere in Mitteldeutschland.
        • (geb. 2001) am

          Über das Negativverhältnis zu den Blauen können die abstürzenden Parteien zunehmend nur noch ihre Restindentität definieren. Ein exemplarisches Beispiel ist dabei das Comeback der Linkspartei zur Bundestagswahl 2025, die sich innerhalb weniger Wochen von unter fünf Prozent auf ein fast zweistelliges Ergebnis hocharbeiten konnte. Auch wenn die Partei durch den Weggang von Sahra Wagenknecht zumindest intern ihre Flügelkämpfe befrieden konnte und dadurch befreiter in den Wahlkampf um linksurbanen, weiblichen und akademischen Milieus gegangen ist, war vor allem die pathetische Bundestagsrede von Heidi Reichinnek bei der Migrationsabstimmung im Januar 2025 – erstmals hatte die Union mit der AfD abgestimmt – ein Schlüsselmoment ihrer antifaschistischen Mobilisierung.
          • am

            Stimme zu, so oder ähnlich wird’s sein.

            Die klassisch linke sozialpolitische Profilierung ist jedoch nur ein Beiwerk gewesen. Entscheidend war Reichinneks affektive Lageransprache gegen Rechts. Auch das erklärt, warum die AfD als Lagerpartei bereits auf ihre Gegner ausstrahlt. Sie zwingt selbst jene Parteien, die ihr diametral gegenüberstehen, in eine Mobilisierungslogik, die von ihr selbst ausgeht.

            Niemand kann sich am Ende dem polarisierenden Muster des Kulturkonflikts durch die AfD entziehen. Genau dieses Muster durchzieht auch den gesamten Wählermarkt. Entweder man liebt die AfD und ist eng und loyal an sie gebunden. Oder man lehnt die Partei entschieden ab. Unentschlossene Zwischenräume, Grautöne und politische Mehrfachpräferenzen sind im Verhältnis der Gesamtwählerschaft zur AfD eher eine Seltenheit.
        • am

          Honks und Trolls der altwestdeutschen Communitie ihren Spiegel vorhalten ist schon richtig.
          Ihre Merzanhänglichkeit wird mehr und mehr auf die Probe gestellt. Regierung insolvent, kaspert mit Umformung statt sofort abzutreten, wie genau jeder leitende Kommersportfunktionär nach Misserfolgen. Sie, die Merzsparte, packt es einfach nicht. So sind nun mal die Tatsachen – wie ähnlich der Vorgänger. Da tut es natürlich weh, wenn an diese sich leider eingebürgerte Desasterphilosophie vom „Vorzeigewesten“ erinnert werden muss.

          Politisierende Chaoten scheinen die heutige Wirklichkeit entweder gern nur auszublenden und meinen mit Neofasch noch Anhänger zu finden oder es handelt sich nach Guido Westerwelles Worten um spätrömische Dekadenz.
          Da hilft bei denen auch kein Arzt mehr.
          • am

            Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
            • (geb. 1962) am

              @ deutsch.land – die Antwort auf Ihre Eingangsfrage ist doch leicht zu geben.

              Jetzt mal ehrlich – wenn Sie konkrete Lösungen für konkrete gesellschaftliche Probleme erwarten, würden Sie sich dann etwa Propagandisten anschließen, die nur irgendwelche kruden Schlagworte durch die Gegend werfen und dann noch Adenauer und Kiesinger aus der Mottenkiste holen?

              Da würden Sie als #kritischer Kritiker doch gleich merken, dass von "solchen Molchen“ (frei nach Gernhardt), die selbst aus terroristischen Attentaten noch politisches Kapital schlagen wollen, nichts Gutes zu erwarten ist.
          • am

            Wenn man mal davon absieht, dass in Deutschland immer irgendeine Wahl ansteht, gab es auch sonst regelmäßig Attentate. Jedes kleine Dorffest nehmen die IS-Anhänger zum Anlass, Hauptsache Opfer.
            Der Skandal ist für mich, dass wieder einmal, trotz aufwendiger Uberwachung, das Attentat nicht verhindert worden ist. Trotz Kameraüberwachung usw. Geht da keiner hinterher, wenn der als Gefährder eingestufte das Haus verlässt? Oder wollte man mal wieder abwarten, um „Hintermänner" zu schnappen. In Italien oder Frankreich wäre das definitiv nicht passiert. Ein peinliches Versagen! Niemand schützt die Bevölkerung.
            Dann schreit die SPD nach wieder neuen Änderungen im Grundgesetz. Als ob die Gesetze und Änderungen den IS interessieren.
            Ich fühle mich verarscht!!!
            • (geb. 1962) am

              @ 819 - Ist schon richtig, was Sie einleitend sagen. Das hier ein Versagen der Sicherheitsbehörden vorliegt, dem will ich ebenfalls nicht widersprechen. Und Sie treffen wohl die Faktenlage, insofern die von Ihnen benannten Italien und Fankreich bei Gefährdern einen deutlich kompromissloseren Weg gehen. Hier muss man allerdings auch - neben dem Thema Einschränkung von Bürgerrechten - sehen, dass die Gefährdungslage in den benannten Ländern eine deutlich höhere ist.

              Auch haben Sie recht, dass der Terrorist wohl kaum ins Grungesetz schaut. Dennoch denke ich, dass eine solche Gesetzesinitiative zumindest eine Wirkung nach innen haben kann. Es ist das unmissverständliche Signal des Rechtsstaates, dass die Freiheit und der Schutz von queeren Menschen nicht verhandelbar sind – weder für Islamisten noch für die völkische Rechte, die diesen Anschlag jetzt für ihre Zwecke instrumentalisiert.

              Was in der Tat den Opfern jetzt nicht hilft. Trotzdem, wenn wir auf die mangende Durchsetzung des Rechtsstaates sehen, dann sehen wir auch, das neben den Sozialkürzungen in dem ganzen "Sparkonzert" auch die Sicherheit in den Ländern und Kommunen kaputtgespart wurde. Auch das rächt sich.
          • (geb. 1954) am

            Nochmal zur Erinnerung.Durch welche Vorzeige Demokratie ist der IS entstanden?
            Wer hat die Länder #befreit#wo heute Terroristen regieren?
            Wer ist für die Flüchtlingskrise,Wirtschaftskrise und der Destabilisierung von Europa verantwortlich.Ach stimmt,die Frage bzw.die Antwort habe ich schon geschrieben.
            Es gibt und gab noch nie eine hundertprozentig Sicherheit und Die wird es leider auch nicht geben,trotz aller Geheimdienste.
            Für Höhlendödel und Konsorten ist bestimmt Nordkorea das richtige Land.Eine Atommacht,totale Überwachung und Unterdrückung.Ein Vorzeigeland für Sicherheit.
            Für die AfD bestimmt der Idealfall.

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