Kommentare 11–20 von 9145

  • (geb. 1965) am

    "Altsystemfanatiker"

    Externale Kontrollüberzeugung. Projektion.

    Jeder, der eine Schule nicht schafft wird dem Schulsystem die Schuld geben, wer in einer Fahrprüfung durchfällt wird das Prüfungssystem bemängeln.

    In jedem System muss man sich behaupten.
    Es gibt Menschen, die sind erfolgreich, andere weniger oder gar nicht.

    Es gibt welche, die denken, alles fällt vom Himmel oder wird von irgendjemandem hinten rein geschoben, aber so ein System gibt es nicht, auch nicht im Kommunismus oder der "AfD-Welt".

    Manche würden sich in einer AfD-Welt gewaltig umschauen, denn wer in unserem System versagt, wäre auch dort eher ein Versager, denn dann wären die Zügel um etliches schärfer als jetzt.
    Viel Spass dabei.
    • (geb. 1974) am

      Der ganze Kommentar mit der recht unsinnige Logik ist so präzise wie ein Lineal aus Gummi.
      Schon die Einleitung stellt einem vor Dummheit die Nackenhaare auf.

      "Wer in der Schule scheitert, gibt dem Schulsystem die Schuld. Wer die Fahrprüfung nicht besteht, kritisiert das Prüfungssystem.“

      ...wie kommt nur ein Mensch alleine auf so eine steile und törichten Aussage, es meint man scheinbar sogar noch ernst.
      Ja, und wer beim Fußball verliert, ist automatisch selbst schuld und der Schiedsrichter kann grundsätzlich nie danebenliegen. Problem ist schon gelöst!

      Dass Menschen für ihr eigenes Leben letztlich verantwortlich sind ist sicherlich kein Geheimnis mehr, es ist nicht mal mehr eine Binsenweisheit wert oder einem fahlen Spruch im Abreisskalender, der in der Küche einsam hängt - es ist hierbei schlichtweg nur eine dumpfe Phrase ohne jegliche Substanz.

      Hier mal ein hübsches aber ernsthaftes Gegenbeispiel:
      Angenommen 100 Menschen würden dieselbe Prüfung machen und ganze 80 davon an derselben Stelle scheitern, lautet hierbei die Frage nicht wirklich, ob diese 80 allesamt nur zu blöd dafür sind.
      Man könnte ja auch mal andersherum schlau fragen, ob die Prüfung selbst, die ganze Vorbereitung oder eventuell die Rahmenbedingungen einen erheblichen Anteil daran haben könnten.

      Und dann noch dieser nächste unsinnige Satz - na klar, wer hätte es auch anders erwartet - darf natürlich die AfD dabei als Beispiel nicht fehlen und wird geradezu schon reflexartig mit eingeflochten.

      "Wer in unserem System versagt, wäre auch in einer AfD-Welt ein Versager"

      ...was für ein besonders grandioser Satz mit Tiefgang, der echt gelungen ist - nicht!

      Es scheint aber heutzutage für viele frustrierte Menschen wohl schon eine regelrechte Sportübung geworden zu sein, die AfD permanent in Misskredit zu bringen. Dabei hat man einfach nur wieder vergessen, in einer Demokratie die Wahlergebnisse akzeptieren zu lernen.
      Da sollte man mal lieber als erstes ansetzten und ein sinnigen Kommentar zu schreiben, anstatt sich soetwas Hanebüchenes zusammenzuspinnen.

      Der ganze Text ist nämlich keine stichhaltige Analyse, sondern nur eine dumpfe Aussage über eine hypothetische Kopfwelt im fernen Universum, die man scheinbar voller stolz schon vorher als Beweis für die eigene Behauptung heranziehen will.
      Logik im Kreisverkehr nenne ich das ganz einfach, so frei nach dem Motto:
      Man fährt einmal herum und kommt anschließend überzeugt davon zurück, man sei jetzt vorangekommen. 😂

      Natürlich gibt es Menschen, die sich anstrengen und trotzdem scheitern, selbstverständlich gibt es auch Menschen, denen vieles einfach nur irgendwie zufällt. Schließlich muss man sich in jeder Gesellschaft und zwangsläufig überall behaupten müssen - manchmal schon in der Warteschlange an der Supermarktkasse!

      Die wirklich entscheidende Frage ist nicht:
      Gibt...
    • (geb. 1974) am

      ...Gibt es Gewinner und Verlierer?! Die gibt es natürlich immer und überall, schon angefangen bei der Evolution!
      Die interessante Frage hierbei lautet doch eher:
      Nach welchen Regeln wird entschieden, wer gewinnt, wer verliert, welche Startbedingungen haben alle Beteiligten - und viel wichtiger, sind diese Regeln überhaupt gerecht und wie gerecht sind sie letztlich auch für ALLE!
      So wird nämlich ein Schuh daraus und es wird wirklich präzise, anstatt so ein wilden Mumpitz zu schreiben, der an Pauschalität noch kaum zu übertreffen ist.

      Denn wenn man jedes Scheitern ausschließlich jedem Einzelnen anlastet würde, bräuchte man konsequenterweise auch keine Trainer, Lehrer, Richter, Prüfer, Sozialpolitik oder überhaupt eine aussagekräftige Fehleranalyse mehr.

      Dann reicht in der Regel ein Schild über dem Eingang völlig aus, worauf in bunten Lettern steht:
      "Wer hier scheitert, ist selbst schuld. Beschwerden über das System sind wegen des Systems leider nicht vorgesehen."😎

      Im Forum gibt's schon eine @Miss Marple für Anfänger, nun haben wir auch noch ein @Möchtegern Sherlock Holmes.😄

      Schulnote: 6 ...setzen!!!
    • (geb. 1965) am

      oh je, @Catweazle.

      Zuerst dementieren Sie kräftig, um dann meine Aussage zu bestätigen:

      >>Man könnte ja auch mal andersherum schlau fragen, ob die Prüfung selbst, die ganze Vorbereitung oder eventuell die Rahmenbedingungen einen erheblichen Anteil daran haben könnten.<<

      Eben die Denke: "ANDERE sind schuld".
      Dieses Forum quillt davon fast über.

      qed.

      Dann schwafeln Sie von
      >>stichhaltige Analyse<<

      und kommen dann mit
      >>Natürlich gibt es Menschen, die sich anstrengen und trotzdem scheitern, ...<<

      und merken noch nicht einmal, dass es nicht um
      OBJEKTIVE
      , sondern
      SUBJEKTIVE
      Beurteilung geht. Ganz etwas anderes.

      Zuden sollten Sie sich das AfD Programm reinziehen und sich mal die Konsequenzen überlegen.

      Aber lassen Sie's einfach .. vor allem Analyse denen, die es können, und beschränken Sie sich am besten darauf, wie toll die AfD sei.
      Den Sprech kennt man und darauf erwidert man auch kaum noch etwas, weil da meist eh' nichts vernünftiges nachkommt.
    • (geb. 1974) am

      Okay @piperin, die bekannte Redewendung "Einsicht ist der beste Weg zur Besserung" stimmt zwar definitiv, aber bei manchen geistert es anscheinend nur als Theorie im eigenen Köpfchen irgendwo herum - oder es trifft immer nur auf jemand anderes zu.

      Sie machen jetzt aus meiner Aussage, dass auch "Prüfung, Vorbereitung oder Rahmenbedingungen einen Anteil haben könnten", einfach kurzerhand "ANDERE sind schuld“.
      Einfach fabelhafter Einfall, auf dem man erstmal kommen muss.
      Das ist ja schon ein wirklich sehr bemerkenswerter verbaler Zaubertrick - den ich jedem anderem zugetraut hätte, aber sicherlich nicht Ihnen, der aus der Erfahrung und Vergangenheit heraus doch immer so penibel und sauber an den eigenen Kommentaren gearbeitet hat.

      Auch dass man zu einem "könnte" kurzerhand ein "ist" anschließend erklären möchte, ist durch diese schlichte Umdeutung auch keine Master-Beweisführung.

      Besonders gut gefällt mir allerdings und stach auch direkt ins Auge, der Begriff "qed"!
      Da hilft es mir zum ersten mal im Leben wirklich, dass ich in der Schule Latein statt Französisch gewählt hatte, denn dieses ist mir doch noch geläufig. Wobei andere es vermutlich als einen rhetorischen Kurzschluss halten könnten! 😃

      Auch dieser tolle Hinweis darauf, es seien keine "OBJEKTIVE", sondern es handele sich um "SUBJEKTIVE", ändert auch nichts an meiner Beurteilung.
      Dass eine Beurteilung subjektiv sein kann, beantwortet noch lange nicht die Frage, ob diese Schlussfolgerung tatsächlich am Ende dennoch folgerichtig ist.
      Es fehlt leider eine wirklich handfeste Begründung eben.

      Und dann noch wieder dieser altbekannte und wirklich krönende Abschluss zur AfD hin - offenbar als Universalargument für alles und jedermanns Holzkopf mittlerweile, was vorher als argumentatives Feuerwerk nicht mehr so richtig "zünden" wollte.
      Wie bspw.:

      "Zuden sollten Sie sich das AfD Programm reinziehen und sich mal die Konsequenzen überlegen."

      Louis de Funés würde jetzt wohl wieder erstaunt sagen: "Nein - Doch -Oooh!!! 😆

      ...ne, hab' ich nicht gelesen, gibt's sowas überhaupt und wo soll man danach suchen - ...wirklich nur noch lächerlich.
      Daran sieht man aber wiederum, für wie dämlich man seine Mitmenschen wohl halten muss, wobei man das als Frage dem Verfasser mal selbst stellen sollte!

      Bei manchen scheinen die Schmerzen über die jetzige und nachweislich zerstörerische Realpolitik noch nicht groß genug zu sein, an das man scheinbar sogar noch festhalten möchte!

      Fazit:
      Sie haben meine Aussage einfach nicht widerlegen können, sondern ihr mit ein bisschen Empörung als Dekoration eine falsche Bedeutung unterschieben wollten.
      Aber immerhin haben wir jetzt allesamt eine eindeutige Erkenntnis gewonnen:
      Wenn Argumente fehlen, kann man immer noch „qed“ darunter schreiben - das spart zumindest viel Zeit und besonders ...
    • (geb. 1974) am

      ...den letztendlichen Beweis.

      Um es abschließend noch richtig rund zumachen, zitiere ich eine große Philosophin aus diesem Forum hier:
      "Ein getretener Hund bellt, ein entarteter Mensch schlägt um sich!" 😃

      ...wer schon früh morgens so ein kurzen Quatschkommentar schreibt, darf sich über ein regen Zulauf danach nicht wundern, selbst mit meinem auf der Tastatur eingeschlafenen Kopf hätte ich es mindestens genauso gut, wenn nicht sogar noch besser machen können.
      @piperin, Sie und ich wissen ganz genau, dass es diesmal ein astreiner Griff ins Klo war und Sie es um Längen besser können - also stehen Sie auch dazu!

      Diesmal war es leider nur viel "Tam Tam"

      #qed 😉
    • (geb. 1962) am

      Und was wäre, @ Catweazle, wenn Sie recht haben mit der Analyse - und @ piperin in der Quintessenz?

      In der Tat ist die Bestimmung von Gewinnern und Verlierern eine Frage von den jeweiligen Regeln, die das System setzt. Wenn das System heute, wie Sie es nahelegen, vielen keine faire Chance bietet und die Schwächsten auch noch zu den Schuldigen macht, dann ist es offenkundig der wachsende Sozialdarwinismus, der Ihnen missfällt.

      Wenn ich aber nun mich mit der AFD auseinandersetze, sehe ich, wird dieser, zwar völkisch gewendete, Sozialdarwinismus nur radikalisiert. Die logische Folge wäre tatsächlich, dass es den Schwächeren noch schlechter geht.

      Und warum ist das so schwer einzusehen? Weil sich in der radikalisierten Wettbewerbsgesellschaft das für alle schon rechnerisch unmögliche "Sieger sein" zum allumfassenden Ideal erklärt wird, der abfällige "Loser" bei Versagen ist der Komplementärbegriff.

      Die AFD verändert hier nicht, sondern radikalisiert noch einmal die Regeln der "bürgerlichen Kälte" - und verkauft das den von sich selbst entfremdeten WählerInnen die Illusion des "endgültigen Siegs". Abgeledert von einem freundlich gegelten Parfümverkäufer, der den Rest seiner Zeit zufrieden nur noch laut in den Ministersessel furzt.

      In der Art - natürlich sprachlich elaborierter - funktioniert kritische Theorie. Damit sitzt man erfahrungsgemäß zwischen allen Stühlen, richtig?
    • (geb. 1974) am

      "Sieger sein", "Loser", "bürgerlichen Kälte, "endgültigen Siegs" und Parfümverkäufer - ist das jetzt etwa zu Ihrem neuen Sprech mittlerweile geworden, @Uli?!

      Dass man ständig versucht ein Zerrbild zu konstruieren, ist eine schon längst abgehalfterte Methodik, der Sie sich scheinbar noch gerne bedienen wollen.

      Der größte Feind der Linken ist die Realität, deshalb verdreht und bekämpft man diese auch ständig, so wie Sie es hier wiedermals unter Beweis stellen!
    • (geb. 1965) am

      Sie reden dummes Zeug, @Catweazle.

      Nun lesen Sie doch einfach nochmal meinen Eingangstext. Sie haben offenbar noch nicht mal verstanden, was die Aussage war und Ihre Reaktion war geradezu typisch.

      Etwas wie "Altsystemfanatiker" in den Raum zu werfen zeugt zweifelsfrei von Unreife und Radikalisierung.

      Radikalisierung ist immer ein subjektiver Vorgang und sagt nichts über reale Sachverhalte aus.

      Mit zunehmendem Alter sollten Menschen an Fähigkeit gewinnen, zu differenzieren, zu analysieren und alle Gesichtspunkte sauber zu trennen, im Detail zu betrachten und diese zu werten.
      Es gibt fast nie nur schwarz-weiß, da Zusammenhänge komplex sind, mit allen Abhängigkeiten und Nebenläufigkeiten und immer Zwänge vorherrschen, die gar nicht an Kompromissen vorbei führen.

      Das macht eben Reife aus, nicht wie ein läufiger Hund, bei dem die Hormone verrückt spielen, jenseits jeglicher Vernunft sich die Welt oder irgendeine Partei nur noch rosarot zu malen ..
      .. oder eben wie Sie so zu tun, als wäre die AfD über jegliche Kritik erhaben und hätte die Lösung für alle Probleme.

      Gerade da gibt es unzählige Belege, dass dem eben nicht so ist, sondern sogar verfassungsfeindliche und rechtsextreme Tendenzen vorherrschen, welche per se schon bei jedem vernünftigen Menschen Vorbehalte einfordern, auch wenn er diese "trotzdem" wählen sollte.

      Das hat nichts mit Bashing zu tun, das sind Fakten.

      "Differenzieren" bedeutet hier bspw. sauber zu trennen zwischen
      - gewissen Themen, welche die AfD besetzt -und auch hier im Einzelnen wie Migration, Rente usw. betrachtet-
      - zweitens der Partei und deren Politiker -auch hier zw. bspw. Höcke und Weidel, wo Unterschiede geradezu hervorstechen-,
      - drittens den Wählern -angefangen von dummen Rattenfänger-Nachläufern ohne Plan über verfassungsfeindliche Anarchisten über Versager im aktuellen System, welche sich persönliche Vorteile erhoffen, über faschistisch ambitionierte Zeitgenossen
      bis hin zu besorgten Bürgern, welche Migration als brennendstes Thema sehen, oder schlichtweg Protestwählern, die ihre Unzufriedenheit auf diese Weise ausdrücken.

      Das bis ins Einzelne zu zerlegen, Ursachen und Wirkungen mit den Wechselwirkungen und vor allem auch im Kontext der Rahmenbedingungen zu untersuchen, nennt sich "Analyse" - nicht das, was Sie betreiben.

      Gegen ein werben für diese Partei sehe ich noch nichts einzuwenden, je nach Motivation.

      Ihre Heroisierung der AfD jedoch ist dieser Partei in keinster Weise angemessen, noch nicht mal, wenn man ein "Beschönigen" einer präferrierten Partei als selbstverständlich unterstellt.

      Genau das ist es, was Ihre Äußerungen -für mich jedenfalls- letztlich als unseriös und nicht mehr als ernst zu nehmen werten lassen. Oder denken Sie etwa, ich nehme Sie dahingehend irgendwie noch ernst?
      In welches Blabla Sie das verpacken - geschenkt.
    • (geb. 1974) am

      KORREKTUR!!!

      Keine Ahnung, was einem ja ganz offensichtlich zu bedrücken scheint und irgendwie auch nicht loslässt, gerade im Bezug auf die AfD.
      Nur eines gleich Vorweg: Es existiert bei einigen ein sichtliches Problem damit, es ist allerdings definitiv nicht das Problem von anderen oder mir.

      Ich fühle mich weder genötigt mich diesbezüglich erklären zu müssen, noch anderen zu erklären wie die Welt angeblich funktioniert. Eine politische Entscheidung hat letztlich auch immer etwas mit Abwägungen zutun.
      Alles was man dazu wissen müsste, hab' ich hier schon mindestens einmal kundgetan. Wenn das für manche nicht auszureichen scheint, landet man schnell bei der Diagnose eines Problems, und dann sollten sich andere mal ernsthaft hinterfragen, warum man in gewissermaßen schon eine regelrechte Penetranz entwickelt hat - die für diejenigen womöglich sogar unbemerkt ist.
      Somit ist hiermit auch alles dazu gesagt!

      Und was Ihren ursprünglichen Post betrifft, er war mir einfach zu undifferenziert und viel zu pauschal gehalten, als dass es eine ausreichende Erklärung zu irgendwas abgibt - einfach zu einseitig.
      Genau das hatte ich aber in meiner Antwort daraufhin beschrieben und hatte es eben alles ein bisschen ausführlicher gemacht.
      Dass Sie meine Antwort dazu teilweise für widersprüchlich empfanden, da ich ihnen in einigen Punkten sogar recht gebe, ist für mich nur ein Zeichen, dass Sie es einfach nicht verstanden haben.

      Ich merke schon wieder wie ich mich eigentlich zu viel mit kaltem Kaffee aufhalte, der für mich schon längst abgehandelt ist und mich lieber erneut aufs Wesentliche konzentrieren möchte.
      Wer immer und immer sich gerne im Kreis drehen will, dem sei es gestattet und ist ihm überlassen.
      Aufgewärmt wird nur kalter Kaffee, nicht die Erkenntnis!

      Die einzige Erkenntnis was hier über die Zeit hinweg aber immer stabil geblieben ist, dass diejenigen, die anderen eine Erklärung über persönliche politische Entscheidungen abverlangen möchten, genau diejenigen sind, die selbst niemals Stellung zu ihren eigenen politischen Entscheidungen mal äußern und mal konkret begründen würden.
      Somit wird es innerhalb kürzester Zeit zum einseitigen Affentheater, was am Ende nur noch nervt - mich nervt, anderen wohl auch nervt.

      Hab' schon wieder viel zu viel zum gleichen Thema geschrieben.
      Nur noch das: Wer es selber nicht merkt, dann soll es so sein, es darf nur nicht zum Problem für andere gemacht werden und da bin ich auch erneut beim Anfang des Kommentars hier.

      Wer ein Problem mit Wahlergebnissen hat, hat am Ende ein Problem mit der Demokratie insgesamt.

      ...oder hasst sie vielleicht abgrundtief und deklariert es in "Unsere Demokratie" einfach um! 🤔
  • (geb. 1962) am

    @ Senta, wenn Sie in geselliger Runde versuchen zu lachen, wirkt es immer irgendwie wie ein verdruckstes Schluchzen. Haben Sie Trost: Niemand kann alles verstehen.
    • am

      Bloß keine Versuche, angeklebte Altsystemfanatiker von ihrem falschen Dampfer zu holen -nützt nix. Nur noch eines: Deren unerschütterlicher Hang, an Osterhasen, Weihnachtsmann zu glauben – erzeugte zwar keine Intelligenz, ist für Comedy auch noch zu fade, dafür in geselliger Runde der Lacher.🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
      • (geb. 1990) am

        Altparteien konnten 2021 die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt einmal noch gewinnen, weil sie Panik geschürt und den Bürgern Angst vor einem AfD-Wahlsieg gemacht hatten. Was folgte, waren weitere fünf Jahre Altparteienherrschaft. Ergebnis: Die Preise für Strom, Sprit und Lebensmittel sind weiter gestiegen. Ebenso die Steuern und Abgaben. Deutsche Bürger können sich von ihren Löhnen immer weniger leisten. Die Rente reicht nicht mehr zum Leben.

        Straßen und Plätze sind nicht mehr sicher. Einen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt von Magdeburg wurde für unmöglich gehalten. Der Täter von Magdeburg hätte schon längst abgeschoben werden können. Er war wie so viele andere aber noch hier, weil unfähige Behörden Ausländer lax und nachsichtig behandeln, während sie gegen die eigenen Bürger mit falscher Meinung gnadenlos vorgehen. Die laufende Masseneinwanderung schadete, doch abgesehen von kraftlosen Ankündigungen ändert sich nichts.

        Die Kinder werden an den Schulen nicht mehr gebildet, dafür erwachsene Bürger bevormundet. Krankenhäuser und Schulen schließen. Infrastruktur wird abgebaut, dafür Bürokratie aufgebaut. Sachsen-Anhalt und Deutschland stehen heute wieder etwas schlechter da als noch 2021. Die Altparteien hätten besser Angst vor sich selbst machen sollen. Sie verantworten alle Missstände, nicht die AfD. Und doch klammern sie sich verzweifelt an die Macht. Sie wollen mit allen Mitteln verhindern, dass die AfD die Wahl am 6. September demokratisch gewinnt, was höchstwahrscheinlich aber eintreten wird.
        Ein dunkles Kapitel deutscher Nachkriegsmächte geht zu Ende, denn Zeitenwende ist aktiviert !
        • am

          Schönenborn steht für ´glaubwürdigen´ Qualitätsjournalismus…..
          ………………….
          Bisher bekannt als Tabellenerklärer für Wahlprognosen und – End-Ergebnisse im Staatsfernsehen. Bereits da fielen die „besondere“ persönlichen Artikulationen und Kommentarbeiträge in Sachen Opposition, hier vor allem zu Lasten Linke und Alternative für Deutschland, ziemlich - naja - auf.

          Inzwischen in den engeren Sprecher-Kreis „Tagesthemen“ avanciert, scheint sich dieser Trend noch zu erweitern. Am 13.08. erfreute ihn ein geladener „Historiker“ welcher „neutral und unvoreingenommen“ so richtig passend das Negativnarrativ gegen Andersdenkende und Handelnde noch ausbaute. Ein auch in den Politshows bekannter Umgang mit „Gegnern“, die nicht ins Mainstreamraster passen.

          Die Bürger Deutschlands, und hier demnächst vor allem in Sachsen-Anhalt, bangen um was kommt. Gibt es endlich ein Ende der unfähigen CDU-Herrschaft oder entwickelt sich diese Abwärtsspirale mit Pannen, Eklats, Lobbyisten, „Doktoren“schwindlern und Vetternkult weiter?
          Gleichwohl, das zunehmende Rasseln im Vorfeld kommender Wahlen wird unerträglich.
          Gleichzeitig wächst die Hoffnung unter den Wählern, dass mit Ende des unsäglichen „Weiterso“ die Signalwirkung auch in Sachen Information und Kommunikation notwendige Reformen erzeugt, welche den bisherigen einseitigen, staatskonformen Tenor verhindert.
        • (geb. 1962) am

          "Schönenborn steht für ´glaubwürdigen´ Qualitätsjournalismus….."

          Eigentlich der einzige richtige Satz in dem Text, @ 1942429
          Aber auch nicht eben etwas Neues.
      • am

        Heute erinnern wir uns an 65 Jahre Berliner Mauerbau, ein weiteres dunkles Kapitel der deutschen Geschichte. Die Mauer trennte Familien, Freunde, ein ganzes Land! Sie stand für Unterdrückung, fehlende Freiheit und die Teilung Deutschlands.

        Heute ist es wichtiger denn je, die Erinnerung an dieses Unrecht wach zu halten.
        Denn Freiheit, Demokratie und Zusammenhalt sind keine Selbstverständlichkeit!

        Der 13. August 1961 mahnt uns dafür einzustehen, dass sich solche Grenzen und solche Unfreiheit niemals wiederholen!
        • am

          Beim Thema Unfreiheit muss ich an Ulf Röller denken, bis 2022 Leiter des Ostasien-Studios in Peking (ZDF). Er berichtete stets sehr kritisch über die chinesischen politischen Verhältnisse, sagte aber in einer seiner letzten Sendungen, dass man sehr wohl in einer Diktatur leben könne. 
          Die Menschen interessiert nun einmal zuerst ihre wirtschaftliche Situation. Und die hat sich für sehr sehr viele Chinesen auch unter der Parteidiktatur verbessert.
          Hierzulande kann jeder seine noch so unbegründete Meinung von sich geben. Ein Vorzug der Demokratie, unbestritten. Aber das führt dazu, dass Ursachen wie Kriege, als klassischer Preistreiber für Rohstoffe ignoriert und statt dessen steigende Preise fälschlich den regierenden Parteien angelastet werden, wie es die AfD macht. Butter ist übrigens gerade extrem billig. So ist das in der Marktwirtschaft. Schlechte Ernten führen zu höheren Preisen usw. Das kann der AfD- Anhänger natürlich nicht wissen.
           Forderungen wie „Keine Steuern auf Renten“ werden vom unbedarften AfD-Anhänger herausposaunt, in Unkenntnis der Rechtslage (Bundesverfassungsgericht aus 2002). Alles keine Verschwörung gegen den kleinen Ossi, sondern auf Recht und Gesetz beruhend.
          Tipps gegen Wahlfälschung werden kundgetan, dabei hat das Rechtsaußen-Lager des Landesverbandes NRW der AfD den Parteitag mit Scheinbewerbungen lahmgelegt.
          Auch im Bundestag fällt die AfD mit Schein-Fragen, Schein-Anträgen und anderen zumindest provokanten Maßnahmen auf.
      • am

        Altparteien konnten 2021 die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt einmal noch gewinnen, weil sie Panik geschürt und den Bürgern Angst vor einem AfD-Wahlsieg gemacht hatten. Was folgte, waren weitere fünf Jahre Altparteienherrschaft. Ergebnis: Die Preise für Strom, Sprit und Lebensmittel sind weiter gestiegen. Ebenso die Steuern und Abgaben. Deutsche Bürger können sich von ihren Löhnen immer weniger leisten. Die Rente reicht nicht mehr zum Leben.

        Straßen und Plätze sind nicht mehr sicher. Einen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt von Magdeburg wurde für unmöglich gehalten. Der Täter von Magdeburg hätte schon längst abgeschoben werden können. Er war wie so viele andere aber noch hier, weil unfähige Behörden Ausländer lax und nachsichtig behandeln, während sie gegen die eigenen Bürger mit falscher Meinung gnadenlos vorgehen. Die laufende Masseneinwanderung schadete, doch abgesehen von kraftlosen Ankündigungen ändert sich nichts.

        Die Kinder werden an den Schulen nicht mehr gebildet, dafür erwachsene Bürger bevormundet. Krankenhäuser und Schulen schließen. Infrastruktur wird abgebaut, dafür Bürokratie aufgebaut. Sachsen-Anhalt und Deutschland stehen heute wieder etwas schlechter da als noch 2021. Die Altparteien hätten besser Angst vor sich selbst machen sollen. Sie verantworten alle Missstände, nicht die AfD. Und doch klammern sie sich verzweifelt an die Macht. Sie wollen mit allen Mitteln verhindern, dass die AfD die Wahl am 6. September demokratisch gewinnt, was höchstwahrscheinlich aber eintreten wird.
        Die Zeitenwende ist aktiviert !
        • am

          Was Demokratie nie braucht:

          Spaltungsversuche durch diese Machenschaften
          *> 725819,
          *< Schnullulli
          *> pipser
          *> gesperrtZugunstenKleinbürgertum,
          *> Opa Heinz,
          *> Paternoster1,
          *> Haselheinz,
          *> Schneckenhaus,
          *> Schwarzpulver,
          *> Kritikanbringer,
          *> PauleHeißter,
          *> Hera,
          *> Hohlkopp28
        • (geb. 1962) am

          Wie immer haben Sie in Vielem nicht recht,@735819

          Aber mit einem schon, der Bildungsmisere.

          Je niedriger der formale Bildungsaschluss, desto höher die AFD-Zustimmung.

          Könnte jetzt die AFD was dran ändern wollen.

          Wiill sie aber nicht, sondern lieber bei den höheren Bildungsabschlüssen streichen.

          Warum wohl?

          Man muss keine Intelligenbestie sein, um das zu erkennen.

          Eine Alt-Partei mit gesicherten Posten und Diäten werden. #allesdurchschaut
        • (geb. 1954) am

          Was die Demokratie auf gar keinen Fall braucht,sind
          522
          Öt Senta,
          Den falschen Fünfziger 819,
          429,
          Lemminge Police
          discovery,
          Helmkopp OO,bzw.Dummkopp OO,
          Silvio Trommel und Pfeifenchor,
          Ich hab bestimmt noch einige Knalltüten vergessen.
          Aber als krönenden Abschluss,natürlich Höhlendödel.
      • am

        Es reiht sich aneinander: Vergangene Macht erblüht unter moderaten Verhältnissen(BR) dann doch aufs Neue. Die Nachkriegsjahre werden unterschiedlich von den jeweiligen Kräfteverhältnissen genutzt. Die sowjetische Besatzungszone unterlag ziemlich heftigen Reparationen an die SU. Zögerlich erlaubte sie politische Funktionen in Mitteldeutschland. Parallel wurde der Konflikt zwischen den einstigen Alliierten -Verbündeten immer spürbarer.
        Embargos und Sanktionen durch Westmächte überschatteten den gesamten Bereich des mittleren und osteuropäischen SU-Einflußgebietes. Hinzu kam dann 1949 die Teilung Restdeutschland durch einen separaten Weststaat mit eigener Währung. Eher dilettantisch und blauäugig reagierte als Folge hinterher die Gründung einer DDR. Denn immer noch schwebte die Vision eines neuen, neutralen Gesamtdeutschland über allem, was der Westen kategorisch ablehnte. Mediale Propaganda und Verlockungen führten somit zu millionenfacher Abwanderung von Fachleuten, die hier für den dringlichen Wiederaufbau wichtig waren. Im Weststaat, wo sich die meisten Ehemaligen mit zum Teil extremer Vergangenheit sicher und unbehelligt fühlten, erfolgten immer mehr populistische Aktionen gegen den Gegner, der selbst in seinem Land unverständlich eine zunehmend ungute Politik verkörperte.
        Aus elementarer Sicherheitssicht begann er nun doch 1961 endlich antifaschistische Grenzsicherung einzuleiten, um nicht noch mehr Abwanderungen in Kauf zu nehmen, sowie dem revanchistisch geprägten Bonner Einfluss entgegen zu steuern. Neutral, objektiv beurteilt, wären diese Maßnahmen schon ab westlich durchgeführter Teilung notwendig gewesen.

        Insgesamt gesehen schloss sich die 40jährige Phase doch dann 1990, wenn auch ohne ordentlich notwendige politische- und wirtschaftliche Restaurierung beider Seiten.

        Die Auswirkungen verklingen scheinbar – und so treten trotz allem immer mehr Nachteile des westlastigen Anschlusskonzepts zutage.
        • (geb. 1962) am

          Sehr gut@ discovery! Sie schimpfen ausgerechnet heute schmutzig über die DDR - und beschreiben zugleich noch das Wirtschaftsprogramm von Ulrich Siegmund:

          Dilettantisch, blauäugig, Isolationismus und am Ende wundert man sich über die Fachkräfteabwanderung.

          Danke für den tiefen Einblick in das autoritäre Staatsverständnis der heutigen AfD.

          Aus welchem Land kommen Sie eigentlich?
      • (geb. 1962) am

        In den Details lässt sich streiten, @discovery, aber im Kern begründen Sie doch ganz gut, warum eine Partei, die bereits über 100 Rechtsextremisten in den Bundestag eingeschleust hat, niemals an die Macht und nie wieder an Einfluss kommen darf.

        Genau das war und ist der grundlegende Fehler in der Geschichte der Bundesrepublik, die Alt-Nazis in den Reihen zu halten und auch heute wieder im allgemeinen Laissez Faire den Höckes und Weidels und Siegmunds nicht sofort ein "P" vorzusetzen. Nur weil sie persilgewaschen neben dem radikalen Autoritarismus auch was von "Marktwirtschaft" faseln.

        Und richtig, da lag auch der Fehler bei den Institutionen, den Medien und der Politik. Zu sehr haben sie die Rechtsradikalen mit Nachlässigkeit behandelt, zu wenig hatten sie den Mut, den ganzen schaurigen Umtrieben mit einem Verbotsverfahren ein schnelles Ende zu setzen.

        Doch kommen Sie aus Sachsen-Anhalt, können Sie noch ein wenig Einfluss nehmen. Stimmen Sie gegen die AfD, damit das im Anhaltiner "AfD-Regierungsprogramm" angestimmte Diktaturgefasel (lesen Sie die autoritären Projektionen) – schon vor seiner Umsetzung in den Orcus der Geschichte wandert.
        • (geb. 1954) am

          Hera,dann erzählen Sie mal,wieso das BSW gefährlich für die Demokratie ist.
        • (geb. 1962) am

          Vielleicht kann ich "lösen"?

          Die Aussage mit der „Gefahr für die Demokratie“ kann natürlich so isoliert nicht stehen gelassen werden. Denn weder wird das BSW vom Verfassungsschutz als extremistisch eingeschätzt, noch lassen sich aus dem Programm unmittelbar „umstürzlerische“ Absichten oder Faschotendenzen ableiten. Auch die Verbindung zu einer Links-Rechts-Querfront funktioniert hier nicht, denn die gibt es in Deutschland – entgegen manchem Polit- und Mediengeschrei – einfach nicht. Ganz sachlich.

          Faktisch kann man aber schon mit bloßem Auge sehen, wie sich Teile der Partei – durchaus aus der „Führungsriege“ – in ihrem Geltungsdrang und ihrer Naivität (Senilität?) selbst von einem Pim... wie B. Höcke über den Tisch ziehen und zum nützlichen Idioten machen lassen. Völlig vorhersagbar, eigentlich kaum zu glauben. (Erschwerend kommt hinzu: Frau Wagenknecht ist schon mal damit auf die Nase gefallen).

          Aber es gibt auch noch einen Punkt, und jetzt wird es langatmig: Was heute „Querfront“ genannt wird, ist eigentlich nur die Aneignung (und Umdeutung) von linken Begriffen durch die „Neue Rechte“ seit den 90ern. Die wollte vom Schmuddelimage der Ewiggestrigen weg und verpasste sich nach und nach ein neues „Image“.

          Die Diskussionen dazu sind u. a. im Rechtsblatt „Junge Freiheit“ erschienen, nicht einmal unter „Ausschluss“ der Öffentlichkeit, sondern unter deren Desinteresse. Damals noch jüngere Autoren wie Höcke, Kubitschek und letztlich Elsässer (zuvor tatsächlich ein „antideutscher“ Macho-Linker) haben an der Programmatik mitgearbeitet – lange bevor sich eine „günstige Situation“ ergab und der Umzug nach Schnellroda erfolgte.´...
        • (geb. 1962) am

          "Lösen", Teil 2

          Über Jahre bis Jahrzehnte sind Begriffe wie „Sprachverbot“, „Gutmenschentum“ oder „links-grün-versifft“ in den allgemeinen Diskurs eingepflanzt worden. Erst mit dem Umzug in das „Testfeld Osten“ ist endgültig diese eigenartige Mischung aus arrogantem Sozialismusgefasel und Mauernostalgie, aufgesetzt auf eine faktisch strikt neoliberal-völkische Agenda, entstanden.

          Und damit hat die Bande in Teilen (nicht nur) des Ostens die kulturelle Hegemonie errungen. Oder anders: Die Rechte hat den Diskurs so weit nach rechts verschoben, dass zumindest populistische Parteien fast nur noch innerhalb desselben agieren können. Entweder, indem sie die reaktionäre Propaganda in Teilen übernehmen – oder indem sie sich als „Mitte“ gegen die „Rechts-Links-Querfront“ inszenieren. Im Grunde eine Katastrophe.

          Was mir allerdings nicht so klar ist: Warum brechen etwa Parteien, Medien und Institutionen so wenig damit? Haben sie es noch nicht gecheckt, oder hat es am Ende doch für manche einen Nutzen?

          Offene Frage.
      • am

        Seit Jahrzehnten fetzt sich die Geschichtswissenschaft um die Finanzierung der NSDAP durch die Großindustrie. Westdeutsche Eliten keilten mit Verschwörungstheorien um sich, die Kommunisten seien Schuld am Untergang des Regimes der 20er. Großunternehmer wurden in der Bonner BR ohne scharfe Entnazifizierung schnell wieder in das Wirtschaftsleben integriert, die Adenauer-Administration beschäftigte bis hin zum Staatssekretär Globke ungeniert ehemalige Funktionsträger des Dritten Reiches.

        Im Unterschied dazu wurde die breite Masse der Bevölkerung der so genannten Reeducation unterworfen, mit der die amerikanischen Besatzer die nationalen Traditionen durch eine „Charakterwäsche“ auflösen wollten. Trotzdem blieb die Klärung des Verhältnisses zwischen Unternehmertum und Nationalsozialismus weiterhin ein mühevolles und heißes Thema. Mittels einer sogenannten Monopolgruppentheorie wollte sie sich von auf dem Weltmarkt von nicht mehr konkurrenzfähigen schwerindustriellen Monopolen distanzieren, für die die Namen Thyssen und Krupp standen, von der immer noch profitablen Chemie- und Elektroindustrie (AEG, Siemens, I.G.Farben).

        Erstere trommelten schon vor 1933 für die NSDAP, letztere erst danach – und erklommen im BonnerBR-Staat persilgewaschen zu neuer Blüte.
        • (geb. 2001) am

          Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
          • (geb. 1954) am

            DUMMKOPP OO wäre der treffende Username.

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