Kommentare 11–20 von 9414
Reformer 028 (geb. 1954) am
Was rollen da Dramen auf uns zu.
Die Kriegswilligen Europäer tun ALLES für einen Krieg gegen Russland.
Dann KI und die AfD.Der Sozialabbau ist im vollem Gange.
Von den ganzen anderen Kriegen auf der Welt ganz zu schweigen.
Und keiner ist auch nicht bereit,dieses Chaos zu beenden.
Die ganzen Gründe dafür,muss ich auch nicht dauernd wiederholen.
Da hilft der kölsche Spruch auch nicht mehr,#Et hätt noch immer jot jejange#.
Da wollen wir mal abwarten,#wie lang et noch jot jet#.
Und die ganze Diskussion über WIR,UNS bringt doch nichts.Das hat es noch NIE gegeben,fragen Sie mal die Bayern über die Franken und Preußen und umgekehrt,Kölner über Düsseldorfer ect.Auch in keiner Stadt und Umgebung gibt es das.Vielleicht mit viel Glück noch in der Nachbarschaft,ausser der Nachbar ist AfD ler und kein strammer Deutscher.725819 am
Gab es jemals eine Zeit ohne Kriege?
Nur die 90er: Golfkrieg, Jugoslawienkrieg, Bürgerkrieg in Ruanda, Tschetschenienkriege, Kongokrieg …
Nun ist es mit dem russischen Angriff auf die Ukraine näher gerückt. Irgendwann kommen wieder bessere Zeiten.Reformer 028 (geb. 1954) am
819,Ihr Wort in Gottes Ohr.
Wann sollen die besseren Zeiten denn kommen?
Nach einem Krieg gegen Russland?
Wenn KI die ganze Welt beherrscht?
Wenn die AfD die absolute Mehrheit erreicht hat?
Wenn es nur noch 10%Reiche und 90% Arme gibt?
Wenn die USA und die Nato nicht einen völkerrechtswidrigen Krieg nach dem Anderen beginnt?
Wenn Russland den Krieg gegen die Ukraine verliert?
Wenn es in Bayern keine CSU mehr gibt?
Wenn in Köln und Düsseldorf beide entweder Alaaf oder Helau rufen?
Wenn es in Städten und Gemeinden nur noch friedliche Nachbarn gibt und sich Menschen mit gegenseitigem Respekt begegnen?
Na ja 819,dann träumen Sie mal von besseren Zeiten!
.
Catweazle074 am
Ich hielt es nicht für übertrieben, allerdings war ich mir der großen Tragweite in der heutigen Zeit nicht wirklich bewusst.
Bis ich vor einiger Zeit im Internet selbst darauf gestoßen bin, was jetzt in diesem Maß der Öffentlichkeit bekannt ist.
Hier die kurze Chronologie der Geschehnisse:
Ende Mai 2026 tauchen auf der deutschen Programmier-Wiki DSE Wiki plötzlich Hunderte neue Seiten auf. Niemand hat sie bewusst angelegt, offenbar konnten KI-Agenten über eine Schwachstelle der veralteten Wiki-Software Inhalte veröffentlichen.
Zwischen Mai und Juli entstehen mehr als 15.000 Änderungen. Als ein Moderator die Einträge löscht, erscheinen neue Seiten, über die die Agenten ihre Kommunikation offenbar fortsetzen.
Dabei fanden die Agenten offenbar auch ungeplante Wege, sich gegenseitig Nachrichten zu übermittelm - etwa über Inhalte und Bezeichnungen von Seiten oder Ordnern. Sie konnten Informationen austauschen, obwohl der vorgesehene Kommunikationsweg nicht zur Verfügung stand.
Zudem schienen sie auf menschliche Gegenmaßnahmen zu reagieren und ihr Vorgehen anzupassen!
Ende August untersuchen Sicherheitsforscher des Nightingale Collective den Vorfall. Technische Spuren führen zu Microsoft Azure: OpenAI bestätigt den sogenannten Wiki-Vorfall und stuft ihn als „Misalignment“ ein - also als Verhalten, das von den vorgesehenen Regeln oder Zielen eines KI-Systems abweicht.
Wichtig ist die Einordnung: Es gibt keinen Beleg dafür, dass die Agenten einen eigenen „Überlebenswillen“ entwickelten oder bewusst ihre Entdeckung verhindern wollten. Wahrscheinlicher ist, dass sie ein vorgegebenes Ziel verfolgten und dabei unerwartete Wege fanden, Hindernisse zu umgehen.
Der Vorfall steht zudem nicht allein. In anderen Tests nutzten KI-Agenten nicht vorgesehene Kommunikationswege, manipulierten teilweise ihre eigenen Protokolle oder erhielten durch Fehlkonfigurationen unerwarteten Internetzugang. Anthropic berichtete über entsprechende Fälle.
Bei Meta griff ein Modell während eines Sicherheitstests ein reales Unternehmen an, auch das britische KI-Sicherheitsinstitut dokumentierte Fälle, in denen Modelle ihren Testbereich verließen und reale Systeme im Internet angriffen.
Die einzelnen Vorfälle sind nicht zwangsläufig miteinander verbunden.
Sie zeigen jedoch ein gemeinsames Muster: KI-Systeme können Wege finden, die ihre Entwickler nicht vorgesehen haben - und deren konkretes Verhalten selbst für die Entwickler nicht immer vorhersehbar ist.Catweazle074 am
Genau deshalb warnen die großen KI-Entwickler inzwischen selbst vor den Risiken.
Am 27. August 2026 veröffentlichten mehr als 100 Unternehmen aus KI, Technologie, Finanzwirtschaft und Cybersicherheit - darunter OpenAI, Anthropic, Google, Microsoft und Amazon - gemeinsam eine deutliche Warnung.
Es gebe nur ein begrenztes Zeitfenster, um die Cyberabwehr an die neuen Fähigkeiten leistungsfähiger KI anzupassen.
Damit warnen ausgerechnet diejenigen Unternehmen vor einer Entwicklung, die sie selbst vorantreiben.
Sie kennen die Fähigkeiten, die sie ihren Systemen geben, können aber nicht immer zuverlässig vorhersagen, welche Strategien diese daraus entwickeln. Zugleich wächst die Sorge, dass autonome Fähigkeiten schneller voranschreiten als die Möglichkeiten, sie sicher zu kontrollieren.
Das Risiko liegt in der Kombination aus Geschwindigkeit, Autonomie und Anpassungsfähigkeit. KI-Agenten können rund um die Uhr nach Schwachstellen suchen, Informationen austauschen, neue Vorgehensweisen ausprobieren und auf Gegenmaßnahmen reagieren - potenziell schneller, als Menschen solche Aktivitäten erkennen und stoppen können. Betroffen sein könnten auch kritische Infrastrukturen wie Krankenhäuser, Wasserwerke, Kraftwerke und zentrale Internetdienste.
Das Problem ist nicht, dass KI zwangsläufig „böse“ wird oder einen eigenen Willen entwickelt. Das eigentliche Risiko besteht darin, dass zunehmend autonome Systeme Ziele verfolgen und dabei Strategien entwickeln, mit denen ihre Entwickler nicht gerechnet haben.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr, ob KI solche Fähigkeiten entwickeln kann, sondern wie verhindert werden kann, dass unerwartetes Verhalten aus einem kontrollierten Test einen realen Sicherheitsvorfall macht.
Denn die Warnung kommt inzwischen auch von den Entwicklern selbst: Sie treiben die Entwicklung dieser Systeme weiter voran – und warnen gleichzeitig davor, ihre Fähigkeiten schneller auszubauen, als wir sie verstehen und kontrollieren können.
Es ist tatsächlich erstaunlich wie besorgniserregend zugleich.
KI - die letzte Erfindung der Menschheit?!
PauleHeißter (geb. 1984) am
Da muss ich @miezi sogar mal zustimmen. Mir scheint allerdings, dass AFD-Politiker mit Kritik noch weniger umgehen können als andere.
Ich schrieb vor vielen Wochen über die Gefahren einer wild wuchernden AI-Entwicklung, was einige für mächtig übertrieben hielten. Jetzt haben die drei führenden AI-Entwicklerinstitute selber davor gewarnt, wenn die Entwicklung so weiter getrieben würde und hier keine Grenzen gesetzt würden, wäre die AI in wenigen Monaten nicht mehr beherrschbar und könnte zu einer gewaltigen Gefahr für die ganze Menschheit werden. Es geht also viel schneller als befürchtet. Es bestünde die reale Gefahr, dass AI das gesamte Internet übernehmen könnte mit unvorhersehbaren Folgen.diametral (geb. 1965) am
das ist nicht erst jetzt. Bill Gates, Zuckerberg und andere haben schon vor längerer Zeit in einer gemeinsamen Erklärung gewarnt.
Schrieb ich nicht, dass "Spezie KI" der "Spezie Mensch" gleichkommen und sie in Windeseile übertreffen wird?
Nicht erst in 200 Jahren, auch nicht morgen, aber schon sehr bald.
Vor kurzem erst brach KI unkontrolliert aus, hat auf einem System mehrere KIs gebündelt, einen Hacker-Angriff gefahren ..
.. und jetzt kommt's ...:
.. auch noch versucht, die Spuren zu verwischen!
Davon wusste erst mal niemand etwas, das war auch nicht als Ziel irgendwie einprogrammiert oder vorgegeben, das hat KI ganz von allein gemacht.
KI ist weiß Gott nicht mehr ein Tool, das ist -so unvorstellbar das bis vor wenigen Jahren auch war- tatsächlich dem gleichzusetzen, was menschliche Intelligenz ausmacht.
Nur, um ein milliardstel schneller, mit einer Datenbasis milliardenfach größer.
Und völlig ohne "Wissensverlust" im Gegensatz zu Wissen bei Menschen, das mit dem Tod stirbt und Kinder erst wieder mühsam erlernen müssen.diametral (geb. 1965) am
hat sich überschnitten, @Catweazle, aber so ist es:
>>KI-Systeme können Wege finden, die ihre Entwickler nicht vorgesehen haben<<
Catweazle074 am
Wenn plötzlich alles "Gewalt" ist, wo bleibt dann noch die klare Grenze?!
Die BKA-Dunkelfeldstudie soll jetzt sichtbar machen, was Menschen an Gewalt und Grenzüberschreitungen erleben, das in der offiziellen Kriminalstatistik nicht auftaucht - dafür werden persönliche Erfahrungen abgefragt.
Entscheidend ist jedoch, wie weit der Begriff "Gewalt" dabei eigentlich gefasst wird, und was daraus politisch und staatlich abgeleitet wird.
Wenn bspw. verletzende Worte, Streit ums Geld, kontrollierendes Verhalten, ein nur unerwünschter Kommentar oder ein unangenehmer Blick unter dem Oberbegriff "Gewalt" schon erscheinen, verschwimmt die Grenze zwischen einem alltäglichen Konflikt und einer tatsächlichen Straftat.
Ähnlich verhält es sich sogar mit dem inzwischen sehr weit gefassten Begriff "Hass und Hetze", je weiter solche Begriffe ausgedehnt werden, desto mehr menschliches Verhalten kann darunterfallen.
Und damit entsteht nämlich eine grundsätzliche Gefahr.
Aus immer neuen Definitionen können immer neue Meldestrukturen, Beratungsstellen, Dokumentationssysteme und Präventionsprogramme entstehen.
Organisationen wie "HateAid" bieten bspw. eigene Beratungs- und Meldewege an und verweisen auf weitere spezialisierte Meldestellen - das ist für Betroffene von tatsächlichen Rechtsverletzungen durchaus hilfreich.
Problematisch wird es jedoch dann, wenn aus solchen Strukturen schleichend ein immer dichteres Netz gesellschaftlicher Bewertung entsteht und staatliche Stellen daraus neue Zuständigkeiten oder Eingriffsmöglichkeiten ableiten.
Dabei haben wir schon längst ein bewährtes Rechtssystem, das bereits zwischen Straftaten, Ordnungswidrigkeiten und bloß unangenehmem oder verletzendem Verhalten unterscheidet - diese klare Grenze ist ein Schutz unserer Freiheit.
Deshalb sollte man auch genau hinsehen, wenn aus Begriffen wie "Gewalt" oder "Hass und Hetze" immer umfassendere Kategorien werden. Was heute lediglich erfasst, gemeldet oder dokumentiert wird, kann morgen schon Grundlage für neue politische Vorgaben, Präventionsmaßnahmen oder weitere staatliche Eingriffe sein.
Unser Rechtsstaat sollte lieber echte Straftaten konsequent verfolgen - aber nicht immer neue Instrumente schaffen, um immer mehr Bereiche unseres privaten und gesellschaftlichen Lebens zu erfassen und zu bewerten.
Freiheit bedeutet nämlich auch, dass nicht jeder vermeintliche Konflikt gemeldet, kategorisiert und staatlich begleitet werden muss - genau diese Grenze sollte man ziehen.
Wenn wegen eines polemischen Kommentars am frühen Morgen die Staatsgewalt vor der Tür steht - wie beim Rentner, der Robert Habeck als "Schwachkopf" bezeichnete -, wirkt eine Hausdurchsuchung wie staatliche Machtdemonstration und Einschüchterung.
Wenn der Staat seine erheblichen Zwangsmittel gegen Bürger wegen zugespitzter politischer Äußerungen einsetzt, entsteht der Eindruck: Nicht nur Straftaten werden verfolgt - Bürger sollen systematisch durch staatliche Härte davon abgeschreckt werden%2...Catweazle074 am
...werden, ihre Meinung noch offen zu äußern.
Das ist ein gefährlicher Missbrauch staatlicher Macht!
Ebenfalls sollte der § 188 StGB als Machtprivileg für politische Amtsträger mal kritisch hinterfragt und neu überdacht werden.
Wer politische Macht besitzt, erhält bei bestimmten Beleidigungen einen besonderen strafrechtlichen Schutz. Das wirkt wie eine gesetzliche Sonderstellung der Mächtigen gegenüber den Bürgern.
Wenn daraufhin wegen zugespitzter politischer Kritik sogar Hausdurchsuchungen stattfinden, entsteht der fatale Eindruck, dass sich die politische Klasse mit staatlicher Macht vor ihren Kritikern bewusst abschirmen will.
Demokratie braucht keine geschützte politische Elite, sondern Politiker, die auch Kritik aushalten!
Sentenz am
Desillusionierte Stimmen natürlich auch im Miosga-Stuhlkreis – verdientermaßen, wenn man diese populistischen Rechtfertigungsversuche hört.
Noch immer nicht, und dies bereits fünf nach zwölf, checken Senderredaktionen nicht den Wind der Neuen Zeit.
Statt mit den immer mehr deutlich sichtbaren Gewinnern demokratischer Wahlen zu beschäftigen, reitet man einen toten Gaul.
Verstehen die deutschen Bürger nun zudem überhaupt nicht mehr.
Gänzliche Entourage samt Kanzler sollten den letzten Gang als Abgang erleben – diesmal ohne Merkel-Abschiedsarien einer Militärband.
Klar, es ist nicht einfach und aus Sicht der bis jetzt Gutgläubigen einer verhängnisvollen, jahrzehntelangen Herrschaft, welche wohl wieder von einem ewig Regieren können träumte.
Wünsch´dir was – eher Unterhaltungsmedium, aber kein Programm zum Erhalt und Entwicklung einer friedlichen, demokratischen nation !User194-Reformzeit (geb. 1998) am
Große Fortschritte in der digitalen Branche sind inzwischen erfolgt. Dabei steht für uns Bürger natürlich der Wille für ausschließlich positve Nutzung im Vordergrund.
Vielleicht gelingt es dann sogar mal, hetzerische SchnUlli- und Hexaabsonderungen aus unseren medialen Kommunikations-Plattforen und diversen Presseinfiltrationen wenigstens in bestimmte kontrollierte Areale zu exportieren, damit der Schmuddelkram solcher demokratiefeindlichen Elemente
In der Selbsthilfegruppe von Miosga tönte SPD-Sprech gerade: „Niemand ist unantastbar“????!!!
Hieß es nicht bislang, die „Würde…“ .und so weiter. Passt zum „was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“ eines „Lupenreinen“ was auch immer ???
Da fehlt nur noch ´´ münchner freiheit´´, welche das Deutsche in „Schwung“ bringt, oder ?
Reformer 028 (geb. 1954) am
Was für ein Wirrwarr der Schmuddel #Demokraten#.
Es stimmt sogar,für uns Demokraten,sollten es,Ein Nie wieder,durch politische Rattenfänger geben.Also,Ihr AfD Rattenfänger,auf nach Hameln.Catweazle74. (geb. 1974) am
Das kann man wirklich nicht mehr begreifen - in was für einem desaströsen Zustand sich die Bundesrepublik in Wahrheit schon befindet. Unfassbar und zugleich symptomatisch für vieles mittlerweile.
Berlin lässt Verurteilte vorerst auf freiem Fuß - wegen fehlender Briefumschläge.
Eine bürokratische Panne bei der Berliner Justiz hat dazu geführt, dass Ladungen zum Haftantritt zeitweise nicht verschickt werden konnten.
Der Grund: Für die vorgeschriebenen förmlichen Zustellungen fehlten spezielle gelbe Umschläge. Rund 1.500 amtliche Schreiben konnten deshalb zunächst nicht versandt werden - darunter auch Haftantrittsladungen.
Die Umschläge waren nach einer Änderung der Zustellungsvorschriften zum 1. August 2026 erforderlich. Obwohl die neuen Vordrucke rechtzeitig bestellt worden waren, reichte der Vorrat nur etwa zwei Wochen.
Warum der Bedarf so stark unterschätzt wurde, ist bislang nicht abschließend geklärt.
Wie viele Verurteilte dadurch tatsächlich später ins Gefängnis mussten, weiß die Justiz selbst nicht genau. Eine entsprechende Statistik wurde nicht geführt.
Fest steht aber: Nicht etwa fehlende Haftplätze, sondern fehlendes Büromaterial bremste zeitweise die Strafvollstreckung.
Man sollte diese Stadt endgültig aufgeben und zum Sterben zurücklassen!Sentenz am
Nun, so schlimm sollte man nun nicht denken. Berlin ist nur ein Punkt, aber durchaus auch in der Lage, noch rechtzeitig die Reißleine zu ziehen und schwarzgrünrotem Rost Einhalt zu gebieten.
Warten wir daher die nächsten Wahlen ab. Bestimmte Beeinflussungen sind schon nie auszuschließen - weltweit versuchen alte Seilschaften ihr Monopol zu sichern.
Nur - das unaufhaltsame Rad der Geschichte nimmt da keine Rücksicht.
Gut so, sonst gäbe es wohl nur noch Kaiser´s
– (geb. 2001) am
Dieser Beitrag wurde redaktionell entfernt.Hera am
Habs befürchtet, @ diametral ist eine KI-Mutation........😂
Wenn zwei Situationen wirklich zu 100% identisch wären, sagt derzeit keine wissenschaftlich gesicherte Grundlage aus, dass der Mensch einmal A und einmal B entscheiden würde.
Aber - es gibt im realen Leben keine vollkommen identischen Situationen. Man ist nach jeder Erfahrung ein leicht anderer Mensch und entscheidet heute etwas ganz anderes, als vor 5 Jahren, trotz einer scheinbar gleichen Situation.
Überfordert fühle ich nicht nicht, @ diametral - allein mir fehlt der Glaube!Catweazle74. (geb. 1974) am
⚠️ 18+
...hier stand erst ein Text von mir!Hera am
Sie setzen meine geistige Einfältigkeit auf null, prima, dann besitzen Sie offensichtlich doch ein wenig Menschenkenntnis, hätte ich Ihnen garnicht zugetraut, @ Catweazle 👍🤣🤣Catweazle74. (geb. 1974) am
...Sie sind mir einfach zu überlegen.
Das ist Ihr unnachahmlich kriminalistischer Spürsinn.
Deshalb auch zurecht @Miss Marple! 🤭diametral (geb. 1965) am
um das ging's doch gar nicht, @Hera, sondern um "Wir" und "Identitätsbildung".
Immer singular, aber man könnte es auch auf eine "Einheit" analog anwenden wollen, WENN DENN die Einheit ausreichend homogen ist.
Erst dann, wenn die Einheit keinen Mischmasch, keinen Eintopf bildet, sondern im Zusammenwirken etwas analoges wie einen
"Superorganismus"
, analog einem Ameisenstamm, dessen Mitglieder gemeinsame Ziele verfolgen und gemeinsame Eigenschaften aufweisen, kann man von "Identität" sprechen.
======
ist die Gesamtheit der Eigenschaften oder Eigentümlichkeiten, die eine Entität, einen Gegenstand oder ein Objekt kennzeichnen und als Individuum von anderen unterscheiden.
======
>>Man ist nach jeder Erfahrung ein leicht anderer Mensch ..<<
und so auch ein Volk, eine Nation.
Uns "Deutsche" prägt unsere Vergangenheit mit allen Schrecken wie auch 2 Weltkriege und Hitler, gleichsam wie positive Seiten wie dem Wiederaufbau, der "sozialen Marktwirtschaft", unser Grundgesetz und das bis in die kleinsten Nebensächlichkeiten wie "VW Käfer" oder Bier.
Das und was daraus entstand, das sind "Wir".
Das ist nicht ethnisch, sondern auch Gastarbeiter, die sich integriert haben, gehören dazu, weil wir über sehr lange Strecken einen gemeinsamen Weg hatten und ein gemeinsames Denken entwickelt haben.
Inhomogene(!) Organisationseinheiten wie Staaten mit inhomogener Bev. haben nur noch auf dem Papier und administrativ ein "Wir", aber nicht mehr de facto. Da kann man nicht mehr von einer "Identität" reden.
Antisemitismus gehört nicht zu einer "deutschen Identität", ebenso auch keine Burka zur
- Eigenschaft: "offene Kommunikation"
Auch keine Moscheen, denn historisch sind wir nun mal christlich bis atheistisch geprägt; das hat sich niemand ausgesucht, aber war nun mal so und hatte Konsequenzen.
Toleranz oder Duldung bis hin zur Religionsfreiheit, was ja auch absolut richtig ist, keine Frage,
sind dagegen etwas ganz anderes.
Allein die Wiedervereinigung zerbrach so etwas wie bis dahin "deutsche Identität".
Sowohl eine westdeutsche wie eine ostdeutsche.
Mit den Migrationsströmungen zerbrachen beide zusätzlich.
Erst gemeinsame Merkmale (Eigenschaften) im Denken und in der Wertevorstellung, wie auch gemeinsamer Kultur können irgendwann womöglich wieder zu einer "deutschen Identität" führen.
Irgendwann.
"Multikulti" wird das niemals sein, weil für "Individuum" zwingend die Möglichkeit es als solches zu "identifizieren" zu können, zwingende Voraussetzung ist.
Ist doch auch logisch, das ergibt sich allein aus dem Wortstamm.UserUli (geb. 1962) am
@diametral - nur mit Begriffsverwischungen lässt sich keine ernsthafte Auseinandersetzung führen.
Das mit dem "ergibt sich aus dem Wortstamm" ist hochgradiger Unfug – ein etymologischer Fehlgriff, bei dem Sie mal wieder zwei Dinge vermischen, nämlich identisch und homogen.
Natürlich muss ein Individuum, um eine Entität zu bilden, unterscheidbar sein. Aber – das sagt doch allein der Alltagsverstand – damit müssen nicht alle Menschen die gleichen sein. Ein Mosaik lässt sich auch wunderbar von einem anderen unterscheiden. Und zugleich können alle Mosaiksteine eine gemeinsame Identität als ein solches bilden.
Jeder Mensch weiß im Alltag, dass er oder sie nicht aus homogenen Teilen besteht, sondern sich verschiedene Gefühle, Gedanken, Rollen und Erfahrungen zu einer je individuellen Einheit bilden, womit sich ein Mensch vom anderen unterscheidet. Und zugleich den anderen Menschen als gleichen wie auch unterschieden erlebt.
Wenn das beim Individuum so ist, warum sollte dann die absolut absurde Regel gelten, dass alle Teile gleich sein müssen, um eine Identität zu bilden?
Kann ja gar nicht. Denn Identität ist kein fixes Konzept, sondern eine Kompetenz, die man sich immer neu erarbeitet. Und gerade eine Identität, die Vielheit und Unterschiede integriert, ist so viel stärker als die Illusion einer starren "Leitkultur", die einer versucht, den anderen aufzupropfen.
Entscheidend ist nicht irgendeine diffuse "Kultur", sondern die normative Basis des Ganzen. Das Grundgesetz ist hier kein "Papierkonstrukt", sondern der "geronnene Volkswille". Hier haben wir die Fundstelle, wenn wir nach einem "Wir" suchen.
(Und die Fähigkeit, Begriffe einigermaßen mit sich identisch zu gebrauchen, sollte man schon einüben.)diametral (geb. 1965) am
um
>>identisch und homogen<<
ging es bei Wortstamm doch überhaupt nicht, wobei mir im Eifer des Gefechts tatsächlich ein Fehler unterlief:
>>"Multikulti" wird das niemals sein, weil für "Identität" (!!).. <<
sollte es natürlich heißen.
Identität und identifizieren haben selbstverständlich den gleichen Wortstamm.Hera am
Uups, das ist nicht nur Begriffswirrwarr, das ist zum Teil auch widersprüchlich, was @ diametral da antwortete.
Danke für Ihre "Entwirrung", @ Uli!diametral (geb. 1965) am
>>Und gerade eine Identität, die Vielheit und Unterschiede integriert, ist so viel stärker als die Illusion einer starren "Leitkultur", die einer versucht, den anderen aufzupropfen.<<
Von wegen.
Was denken Sie .. dass ich als Unternehmer jemand mit Burka einstellen würde, oder als Vermieter .., oder nur in einem Geschäft eine Verkäuferin ...?
Schon gar nicht, wenn meinen Kindern eine Lehrerin mit Burka vorgesetzt würde.
Kultur hat etwas mit dem zu tun, in welcher Umgebung man leben will. Und in welcher man aufgewachsen ist.
Ich bin in einer offenen Umgebung aufgewachsen.
Es gibt andere Länder wie islamische Länder, da würde ich mich als Frau doch gleichfalls anpassen und einen Schleier tragen.
Das erfordert schon der Respekt vor einer anderen Kultur, die Kultur, in der ich mich als Gast, längerfristig oder dauerhaft aufhalte.
Und entsprechendes erwarte ich auch hier.
Es ist gleichsam eine Zumutung, wenn Muezzine bzw., sind ja Lautsprecher, die Umgebung beschallen.
Dieses mMn schon aggressiv anmutende Geschrei soll jeder in seinen 4 Wänden zuhause anhören.
Mit Kirchenglocken bin ich dagegen aufgewachsen. Das ist unsere Kultur.
Wenn jemand sich nicht anpassen will, dann soll er bitte gefälligst dahin gehen, wo die Kultur dazu passt.
Das ist, als ob jemand in einen Schachclub eintritt und die ganze Zeit nichts besseres zu tun hat, als die ganze Zeit Rap-Music zu spielen und herumzuhüpfen, statt sich mit Schach zu beschäftigen.
Was hat er denn dann da zu suchen?
In Schulen haben Mädchen, wenn es der Lehrplan vorgibt, gefälligst -ohne irgendwelche Ausnahmeregeln- am Schwimmunterricht teilzunehmen.
Dass jeder sein eigenes Süppchen kocht, geht nicht.
Auch "Schächten" und jegliche Sonderregelungen würde ich strikt untersagen.
Aber es geht eben bis zu Antisemitismus und Kalifatdemos.
Das ist nicht unsere Kultur, das sind nicht "Wir", das sind sogar schon verfassungsfeindliche bis links- und rechtsextreme Auswüchse.
Auch dass wir eine Leistungsgesellschaft mit kapitalistischen Grundsätzen
(Sie dürfen es gerne als 'Marktwirtschaft' beschönigen, aber 'Kapitalismus' - wenn auch 'sozialer Kapitalismus' trifft es eher)
sind, war für unseren Wirtschaftsaufschung und den Weg zu einer der führenden Wirtschaftsnationen essentiell und ist Teil unserer Kultur.
(ob Sie und gleichdenkende .. na ja, der Hund wedelt mit dem Schwanz und nicht umgekehrt und es geht letztlich um den gesellschaftlichen Konsens, dem auch Sie sich nicht entziehen können.)
Das geht bis zum Irrsinn wie in Düsseldorf:
Zweisprachige Straßenschilder.
Was soll denn dieser Mist, soll demnächst arabisch auch noch als zweite Amtssprache eingeführt werden, wenn das so weitergeht?
Und all dem sollte durchaus ein Riegel vorgeschoben werden, egal ob man es nun "deutsche Leitkultur" oder sonstwie nennt.
Bei uns haben Patriarchat nichts zu...diametral (geb. 1965) am
Bei uns haben Patriarchat, Zwangsheirat, Vielehen und sonstiges, was es anderswo gibt, nichts zu suchen.diametral (geb. 1965) am
@Hera, wenn Sie nur etwas sinnbefreit inhaltsleeres hinpupsen, können Sie es doch gleich sein lassen.😃Hera am
Das gebe ich sehr gerne zurück @ diametral!
Sie hätten Ihren Beitrag, wäre er von jemand anderem geschrieben, als Schmarren bezeichnet.
Genau das mache ich auch.
Wie Sie das bewerten, ist mir eigentlich egal.diametral (geb. 1965) am
wenn ich etwas als Schmarrn bezeichne, werte @Hera, dann füge ich IMMER auch an, warum.
(Sollte ich das mal nicht gemacht haben, dann war's mir wirklich zu blöd.)
Zeitens artikuliere ich immer scharf. Unmissverständlich. "Harte Kante ziehen".
Drittens fokussiere ich nahezu immer auf den Dissens.
Was soll ich denn groß mit jemandem darüber reden, wo ich mit ihm gleicher Meinung bin?
Das ist zwar allgemein üblich, aber in einer rationalen Welt pure Zeitverschwendung.
Manchmal, ja manchmal kommt es vor, wenn es für die exakte Abgrenzung Konsens/Dissens essentiell ist oder ich jemand ausnahmsweise sagen will
"ich mag dich trotzdem ganz gern, auch wenn ich jetzt nur den Kopf schütteln muss".
Fragen Sie mal @028. Nahezu auf jeden post, wenn ich antworte, gibt's Widerspruch.
Auf die Frage aber, mit wem im Forum ich am liebstens abends ein Bier trinken gehen wollte, würde ohne zu zögern die Wahl auf ihn fallen.
Er weiß genau, wie er meine posts zu lesen hat.
Keine Sorge, Sie dürfen meine posts gern bezeichnen, als was Sie wollen. Alles ok.
Nur in einer Weise nicht! Das wissen Sie, aber das würden Sie vmtl. auch nie tun.UserUli (geb. 1962) am
@ diametral
1. "um identisch und homogen<< ging es .. doch überhaupt nicht"
2. "WENN DENN die Einheit ausreichend homogen ist ... kann man von "Identität" sprechen."
3. "Inhomogene(!) Organisationseinheiten wie Staaten mit inhomogener Bev. ... Da kann man nicht mehr von einer "Identität" reden."
Wenn nach Zitat 2 Homogenität als notwendige Vorbedingung von Identität gilt und nach Zitat 3 Inhomogenität zum Verlust von Identität führt, dann kann Zitat 1, wonach es um Identität und Homogenität gar nicht geht, logisch nicht stimmen. Und umgekehrt.
Das war möglicherweise der Widerspruch, den @ Hera meinte.
Wenden Sie also die Methode des konsequenten Widerspruchs inzwischen auch auf die eigenen Beiträge an? Das wäre ja mal kreativ.diametral (geb. 1965) am
Wie oft soll ich das denn noch schreiben, dass Identität etwas "SINGULARES" beschreibt.
Auch "homogen" bezieht sich auf etwas SINGULARES.
"identisch" dagegen ist eine RELATION!
Deswegen war es Blödsinn, @User Uli, etwas wie Sie zu bringen:
>>identisch und homogen<<.
Das kam von IHNEN, ich zitierte nur.
Nochmal:
Eine Wert "3" ist ganz etwas anderes als ein Vergleich ">="
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Meinerseits wurde das dagegen ganz exakt abgegrenzt:
>>Auch wiki stellt einen mathematischen Bezug zum Begriff "Identität" her, WENN AUCH in der Relation.<<
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Etwas SINGULARES in Bezug zu etwas SINGULAREM zu bringen, wie ich es machte, ist im Gegensatz zu Ihrem Mischmasch absolut korrekt:
2. "WENN DENN die Einheit ausreichend homogen ist ... kann man von "Identität" sprechen."
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Alles klar nun?
Da kann niemand etwas dafür, wenn Sie so unsauber mit Begriffen umgehen.😃diametral (geb. 1965) am
"homogen":
Bei "die Tiere im Zoo" kann man als "Einheit" nicht mehr von einer Identität reden.
Bei einem Wolfsrudel als Ganzes oder einem Bienenschwarm ist das schon eher möglich.
mathematischer Vergleich:
Wenn eine Funktion in jedem beliebigen Intervall "stetig steigend" ist, so ist sie auch als Ganzes "stetig steigend".
So kann man Begriffe von allen Einzelnen auf etwas Ganzes abbilden, nicht anders.Hera am
@ diametral Sie können noch so viele Einzelerklärungen von Begriffen starten: für mich bleibt Ihr Kommentar vom 13.09., 16:52 unverständlich, ohne jegliche Aussagekraft und als Antwort auf meinen von 9:51 unpassend!
Ihre verwirrende Begriffsauswahl hatte vielleicht System, ein Schelm der Böses dabei denkt......
( Hera, auch da haben Sie offenbar nichts verstanden.......naja, für Sie ist es gut)
Ihr Pech nur, i c h habe @ Uli tatsächlich verstanden.........UserUli (geb. 1962) am
@ diametral - der Widerspruch bleibt aber, auch wenn er mathematisch auszubuchstabiert wird.
Die Trennung zwischen Identität=Singularität und identisch=Relation funktioniert nämlich auch mathematisch nicht. Man definiert in der Mathematik ja Identität gerade dadurch, dass ein Ding mit sich identisch ist (x=x). Identität ist eine Relation mit sich selbst.
Auf unser "Wir"-Beispiel übertragen - Identität bezeichnet einen Vergleich im Zeitverlauf oder mit einer anderen Gruppe. Es ist ebenfalls eine Relation.
Ihr Fehlschluss zeigt sich auch bei der Anwendung auf die mathematische Funktion, in die Sie ihren Identität als Einssein Fehlschluss einbauen. Sie unterstellen hier quasi kollektive Identität als quasi gleichartiges Wachstum homogener (erblicher) Faktoren - alle Einzelteile müssen dem Ganzen entsprechen.
Genau das bedeutet aber eben nicht Identität. Wie eben mathematisch die Identität eines Vektors nicht auf der Homogenität seiner Einzelbestandteile beruht, sondern aus durchaus widersprüchlichen Elementen sich zusammensetzt. Entscheidend für die Identität sind nicht die Einzelteile, ist vielmehr die RELATION.
Was im Übrigen auch die Naturwissenschaft bestätigt. Selbst Ihr Ameisenstamm erscheint nach außen als "homogen", besteht aber im Inneren aus einer Relation von sehr unterschiedlichen Elementen. Aber nur nebenbei.
Und jetzt übertragen wir das als Zwischenschritt auf mein Mosaikbeispiel: Ein Mosaik bezieht gerade seine Identität aus den vielen inhomogenen Steinen, weil es deren spezifische Relation ist, die es von anderen Mosaiken unterscheidbar macht. In Ihrer "mathematischen Funktion" dagegen wäre ein Mosaik nur ein Haufen absolut identischer, grauer Steine.
Ob nun sozialwissenschaftlich, linguistisch, naturwissenschaftlich oder mathematisch-logisch - Sie kommen aus dem Fehlschluss nicht heraus.
Es geht doch darum zu erkennen - was Sie in Teilen ja selbstredend erkennen - dass Identität nie ein fixer, isolierter Punkt ist, sondern eine strukturierte Kompetenz, Vielfalt und Unterschiede in Beziehung zu setzen und zu einer (neuen) Einheit zu integrieren.
So macht es jede Person. Aber gut. wie ist das bei einem Staat (nationale Identität)?
Genau so: Auch hier geht es nicht um "homogenen Eintopf", sondern um gemeinsame Spielregeln, Institutionen und Werte, die es erst ermöglichen, Vielfalt und Unterschiede in ein stabiles Verhältnis zu setzen und zu einer funktionierenden Einheit zu integrieren.
Genau dieses funktionale Beziehungsgefüge ist das 'Wir' – und nicht die Gleichheit der Mosaiksteine.“ Ein sehr gutes Beispiel für diese Regelungskompetenz ist unser Grundgesetz.
Und auch der von Ihnen zitierte Schachclub sollte ja sowas wie eine Satzung haben, die gewisse Zwecke fördert und ein bestuimmtes Verhalten als nicht mit dem Vereinszweck kompatibel ansieht. Verfahrensregeln statt "(Leit-)Kultur". Da fängt die gemeinsame Ebene an.diametral (geb. 1965) am
@User Uli, ich würde vorschlagen, Sie gehen jetzt erst mal auf die Wiki-Seite "Identität" und überarbeiten dann nochmals Ihren post.
Ist einfacher als wenn ich jetzt alles erklären muss.
Danke.Hera am
Meine Güte........ICH habe recht........ unglaublichReformer 028 (geb. 1954) am
Prost,mein Freunddiametral (geb. 1965) am
Prost, mein Freund, @028🍻
🍻🍻🍻🍻🍻🍻🍻🍻🍻UserUli (geb. 1962) am
@diametral – Jetzt kriege ich vielleicht auch noch den Rechthabereivorwurf von @Hera.
Aber der Wikipedia-Artikel bestimmt eben gerade selbst Identität als Relation. Wenn wir nur den ersten Satz isoliert betrachten, kann man vielleicht auf das kommen, was Sie sich da konstruieren. Wenn man aber nur ein bisschen weiterliest, sieht die Sache plötzlich völlig diametral aus.
Dann begegnen uns dort nämlich genau die Theoretiker, die Identität als dynamische Kompetenz begreifen: die Entwicklungspsychologen Oerter/Montada, der Symbolische Interaktionismus von George Herbert Mead, Eriksons psychoanalytische Sicht, Erving Goffman, Jürgen Habermas und dessen Schüler Lothar Krappmann mit seinem unverwüstlichen Büchlein „Soziologische Dimensionen der Identität“.
Das sind – in enger Verbindung mit dem linguistic turn – genau die Standardwerke, mit denen ich im Bildungswesen aufgewachsen bin. Sie alle begreifen Identität als das Resultat von fortlaufender Interaktion auf Augenhöhe.
Entsprechend wird dort sowohl die kollektive als auch die individuelle Identität eben nicht substanziell oder homogen definiert, sondern als eine KONSTRUKTION, die in einem kommunikativen Verständigungsprozess erarbeitet wird.
Der Artikel bestätigt im Verlauf genau das: Um eine Gruppe oder ein Objekt zu identifizieren, muss sie als eigenständige Entität von anderen unterscheidbar sein. Diese Unterscheidbarkeit gewinnt ein komplexes System (wie ein Staat oder mein Mosaik) durch seine spezifische Struktur und seine inneren Regeln (Relationen) – und eben gerade nicht dadurch, dass jeder einzelne Baustein im Inneren absolut gleichgeschaltet oder homogen ist.
Ihr Verweis auf den Wikipedia-Artikel war daher entweder ein tiefes Missverstehen der Materie oder schlicht ein letzter rhetorischer Bluff.
Vertrauen Sie künftig besser darauf, dass meine Rede Substanz hat und in der Regel mit einem Wikipedia-Artikel mindestens mithält – oder ihm, wie hier, unwillkürlich korrespondiert. Hier bewegen wir uns auf meinem Fachgebiet.
Als weiterführenden Lesetipp empfehle ich Ihnen übrigens ganz klassisch „Geist, Identität und Gesellschaft“ (Mind, Self and Society) von G.H. Mead. Sehr lebendige Vorlesungen, leicht zu lesen, aus dem Jahr 1934, University of Chicago Press.Hera am
Nee, @ Uli, aber speziell für mich hätte es keiner weiteren Details bedurft! Ihre vorherigen Ausführungen hatten genügend Substanz und Ihre fachliche Kompetenz war mir bewusst. 😀UserUli (geb. 1962) am
Danke, @ Hera - Und so meinte auch ich es nicht. Ich hatte mich nur soo über die Arroganz geärgert und als ich dann noch in den Artikel reinschaute ... man fasst es manchmal nicht.
diametral (geb. 1965) am
(jetzt wird es mir zu lang zum scrollen...)
>>denn auch Sie verhalten sich vermutlich nicht identisch, wenn Sie mit Ihrer Frau schmusen, wie wenn Sie mit einem Kumpel an der Bar sitzen oder mit dem Chef Gehaltsverhandlungen führen.<<
Der Mensch ist wie ein Computerprogramm.
Es gibt nicht "den freien Willen" als solche, wie ihn Viele verstehen.
Jede Entscheidung, die jemand fällt ist Folge unzähliger Erfahrungen, Erlebnisse, des Wissens, der Erziehung, der Situation, ...
Jeder Mensch wird infolge eines exakt gleich ablaufenden Vorlebens in exakt der gleichen Situation die exakt gleiche Meinung vertreten und exakt gleiche Entscheidungen treffen.
Das ist nun mal so.
Auch das kleinste Unwohlsein aufgrund eines Luftdrucks kann seine Entscheidungen beeinflussen und da sind wir bei der Chaostheorie, dass selbst die allerkleinsten Abweichungen in Summe einen Zustand bilden, der jeden Menschen exakt zu einer eindeutigen Folge zwingt.
Selbst das vermeintliche "über seinen Schatten springen ist eine eindeutige Konsequenz".
Sogar den Text, den ich gerade schreibe, würde ich, wenn all meine Vergangenheit exakt gleich verlaufen wäre ohne Abweichung - und da muss man genau sein, also wirklich 0,00 Abweichung, also bis hin zu jedem Regentropfen, der exakt an der gleichen Stelle zum exakt gleichen Zeitpunkt auf meine Haut viel oder jedes Geräusch irgendwo weit entfernt, das nur mein Unterbewusstsein nebensächlich im Alter von 2 Jahren aufgenommen hat ..
.. wenn also ALLES ganz exakt gleich stattgefunden hätte, so würde ich exakt den gleichen Text mit exakt den gleichen Wörtern in exakt den gleichen Sekunden des Tages schreiben wie jetzt.
Der Mensch ist nicht frei, hat keinen freien Willen.
Jede sogenannte "Abwägung" führt zwingend zu exakt gleichen Emotionen, Fragen, Antworten und Ergebnissen.
Mir ist klar, dass dies wohl die meisten überfordert und allein der Vorstellung, dass es so ist, rigoros widersprochen wird,
aber es sind deterministische Abläufe.
Es gibt keine "Teilidentitäten", sondern DAS IST die Identität .. neben der körperlichen.
Mal einfach:
Wenn Sie in Excel in Zelle A1 die Zahl "3" eingeben und in Zelle A2 die Formel "A1 * 5",
dann kommt dort 15 raus.
Ändetn Sie A1 auf 6, dann ändert sich A2 auf 30.
Immer noch das GLEICHE Programm.
"Frau schmusen" und "Kumpel an der Bar sitzen" in Zelle A1 führt zu unterschiedlichen Ergebnissen, aber auch im Hirn läuft immer noch das gleiche Programm ab.
Mathematisch:
Die Regel, dass f(x) bei unterschiedlichen "x" immer zum gleichen Ergebnis führen muss, gibt es nicht.
Bei gleichem "x" wird eine deterministische Funktion aber immer gleiches Ergebnis liefern, zwingend.diametral (geb. 1965) am
auf meine Haut fiel .. sry.Catweazle74. (geb. 1974) am
Ganz genau, das sag' ich doch immer!
Also, Mathematisch ergibt sich dann daraus:
Hypotenuse × Plusquamperfekt = X
Unter Ausschluss sämtlicher Gegenwart folgt daher:
X = √(a² + b²) × (hatte + gehabt)
Nach ordnungsgemäßer Kürzung des grammatikalischen Restterms erhalten wir:
X = 7, obwohl niemand 7 eingegeben hat.
Dieser Wert ist als vorläufig endgültig zu betrachten.
Hinweis: Eine erneute Berechnung ist nicht erforderlich, da das Ergebnis bereits stattgefunden hatte.
Q.E.D.
(Quatsch, Es Dreht sich!) 🤯PauleHeißter (geb. 1984) am
Offensichtlich tritt hier doch der fehlende Schlaf deutlich zu tage, um es mal nett auszudrücken!Catweazle74. (geb. 1974) am
...drehen'se sich lieber nochmal um, und pennen weiter!
Da macht man nichts falsch.
Ihre durchgängige Miesepeterichkeit ist hier völlig fehl am Platz - nur so als Tipp.diametral (geb. 1965) am
@Catweazle, ich habe es mathematisch erklärt.
Wenn Sie es am Beispiel ausführen wollen, dann doch sinnvoll und nicht mit so 'nem Blödsinn bitte.
Auch wiki stellt einen mathematischen Bezug zum Begriff "Identität" her, wenn auch in der Relation.
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>>Sind A1 und A2 arithmetische Ausdrücke, so heißt die Zeichenreihe A1 = A2 eine Gleichung. Eine Gleichung A1 = A2 heißt allgemeingültig oder auch Identität genau dann, wenn für jede Belegung φ gilt:
Wert (A1,φ) ∈ R
Wert (A2,φ) ∈ R
Wert (A1,φ) = Wert (A2,φ)<<
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Übrigens @User Uli: als Begriffsbestimmung oben
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ist die Gesamtheit der Eigenschaften oder Eigentümlichkeiten, die eine Entität, einen Gegenstand oder ein Objekt kennzeichnen und als Individuum von anderen unterscheiden.
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"ein", "eine", "einen" sind singuläre Wörter.
Identität ist und bleibt ein SINGULÄRER Begriff, da ändern auch Sie nichrs dran.diametral (geb. 1965) am
https://de.wikipedia.org/wiki/Identit%C3%A4tCatweazle74. (geb. 1974) am
Puh! Erwischt! 🙃UserUli (geb. 1962) am
@ diametral - Hera hat Recht. Denn Determinismus hat immer einen logischen Webfehler: Wenn das Leben ein berechenbares Excel-Sheet wäre, könnten wir den Code irgendwann knacken, umschreiben und damit den Determinismus selbst aushebeln. Sie sehen Ein Paradoxon.
Ob hinter unserem Gehirn ein riesiger, unsichtbarer Plan steht, ist für unser Leben völlig egal – weil wir ihn niemals erkennen können. Im Alltag haben wir gar keine andere Wahl, als so zu handeln, als hätten wir einen freien Willen. Wenn der Kumpel an der Bar oder die Ehegattin etwas fragt, muss ich mich im Hier und Jetzt für Ja oder Nein entscheiden.
Wir können unsere menschliche Perspektive nicht überspringen. Unsere Identität existiert nicht im sterilen Physik-Labor, sondern in der ständigen Interaktion und Absprache mit anderen. Ob die Welt im Kern deterministisch ist oder nicht, ist für uns im echten Leben schlicht kein Thema – denn wir leben, fühlen und entscheiden nun mal in einer Welt der subjektiven Freiheit.Catweazle74. (geb. 1974) am
...und warum verhalten Sie sich dann immer so vorhersehbar, wenn doch alles so komplex ist?! 🤔UserUli (geb. 1962) am
Ganz einfach, @ catweazle - Weil die Erwartungshaltung im Gespräch immer ist, dass das Gegenüber eine gewisse Konstanz, Kontinuität und Kohärenz aufweist.
Mit einem kommunikativen Chaoten, mal so, mal so, lässt sich nicht sinnvoll reden. Dies führte Kommunikation ad absurdum.
Womit wir jetzt den Kern der AFD-Kommunikation freigeschält hätten - kommunikative Vernunft, rationalen Diskurs systematisch zu zerstören.Catweazle74. (geb. 1974) am
SCHACHMATT! ♟
Ich geb' auf, Sie haben gewonnen.UserUli (geb. 1962) am
Die entscheidende Frage für mich ist: Was haben wir jetzt beide dabei gewonnen? Ein echter Gewinn besteht doch auf Augenhöhe – in der gegenseitigen Anerkennung von gemeinsamen Diskursprinzipien. Sachlich, begründet, fair ... .Catweazle74. (geb. 1974) am
Ein Erkenntnisgewinn auf beiden Seiten, wie immer er auch ausfallen mag!
Das wäre der kleinste gemeinsame Nenner.
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