Kommentare 11–20 von 9558

  • (geb. 1954) am

    Die #Qualitätspresse# ist wieder voll des Lobes über #Jesus#Lanz.Dabei ist die Pfeife immer noch nicht übers Wasser gegangen und hat Wasser zu Wein verwandelt.
    Lanz grillt Schulze.Bei der Frage von Lanz,kommt Schulze ins wankeln.
    Um nur zwei #Schlagzeilen# heraus zu nehmen.
    Wann lädt Er endlich Amthor ein,für seine #Strandkorb Affäre# oder Marschmeyer,warum Er sich von Ferres getrennt hat?
    Es gibt doch genug # Skandale#,die das Schmierenblatt BILDZEITUNG und die
    Yello Press noch nicht aufgedeckt haben.
    Das muss doch ein Ansporn sein,für den Fernseh Preisträger Lanz,für # für beste Information#.Da kann man nur mit dem Kopf schütteln,wer da wohl in der Jury sitzt.
    Das gilt genauso für viele andere Auszeichnungen.Da hat man eher das Gefühl,es handelt sich um eine Comedy Show.Ach stimmt,es ist eine Comedy Show.
    • am

      Dann wollen wir den geschichtsvergessenen rechten Blendern mal auf die Sprünge helfen:

      Die erste NSDAP geführte Landesregierung bildete sich im Freistaat Anhalt ( eng mit dem NSDAP-Gau Magdeburg-Anhalt verflochten)!

      Die Braunen erzielten bei der Landtagswahl im April 1932 sensationelle 40,9% (!!!!) der Stimmen und bildeten unter Alfred Freyberg eben die e r s t e NSDAP-Landesregierung!!!!

      Das ländliche Umfeld bildete den Katalysator, in den ländlichen Teilen der Provinz Sachsen und Anhalt stiessen die Nationalsozialisten bereits Ende der 1920iger Jahre auf fruchtbaren Boden!!!

      Im Gegensatz dazu leistete das urbane Magdeburg länger Widerstand, die Stadt war in den 1920iger Jahren unter Oberbürgermeister Hermann Beims ein Aushängeschild sozialdemokratischer Kommunalpolitik und der architektonischen Moderne!!!!

      Bei der letzten halbfreirn Reichtsgswahl am 5. März 1933 änderte sich das Bild radikal:
      Die NSDAP errang auch hier zusammen mit Ihren deutschnationalen Bündnispartnern die Oberhand. Wenige Tage später besetzten SA und Stahlhelmtruppen das Magdeburger Rathaus..........

      Nix Mussolini, der war vielleicht ein Vorbild für diese Deppen, gegründet und radikalisiert in München, aber der parlamentarische Aufstieg und das Elend begann im heutigen Sachsen Anhalt!
      • am

        Au Backe, was für ein Kokolores.
        Schnell ein paar Jahreszahlen, viel Fantasie noch dazu, einmal kräftig umrühren – und fertig ist der Geschichtsbrei.

        Was in manchen Köpfen bloß vor sich geht.
      • (geb. 1962) am

        Sehr richtig, @ Hera - genau so war es. Auch von der Genese (erst ländliche Räume ...) her.

        Wobei wir allerdings noch weitere Vorbedingungen nennen sollten - z.B. den bereits 1930 etablierten ersten NSDAP-Ministerpräsidenten in Thüringen. Dort hatte zwar 1929 die SPD mit über 33% als stärkste Partei bei den Wahlen abgeschlossen, die bürgerlichen Parteien hatten aber nichts Besseres zu tun, als sich sofort der NSDAP an den Hals zu werfen.

        Das Elend begann also dort, wo die "bürgerliche Mitte" die Brandmauer nach links hochzog, um sie nach rechts einzureißen. Anhalt war dann die "Kernschmelze".

        Der Nationalsozialismus war eben kein plötzlicher "Betriebsunfall", sondern konnte "einsickern", weil die "bürgerliche Mitte" vermeinte, sie könnte die Rechtsextremisten "zähmen", "integrieren". Wenn einige heute wieder versuchen, von "Hufeisen" zu sprechen oder die Verantwortung auf "die Ränder" zu schieben, sollten sie sich diese Entwicklung mal genauer anschauen.

        Ohne eine rein opportunistisch-machtorientierte "Mitte" wäre der "Durchmarsch" nicht möglich gewesen. Das sind ebenso die hisorischen Tatsachen.
    • (geb. 1989) am

      Hat Systemerneuerung noch Zukunft oder eher gesellschaftliche Neuausrichtung?
      Die parlamentarische Demokratie ist erstarrt und verkrustet.
      In seinem Werk „Politik als Beruf“ (1919) stellte der Soziologe Max Weber (1864-1920) fest: Man kann sagen, dass drei Qualitäten vornehmlich entscheidend sind für Politiker: Leidenschaft – Verantwortungsgefühl – Augenmaß .
      Demgegenüber gebe es letztendlich nur zwei Arten von Todsünden auf dem Gebiet der Politik: Unsachlichkeit und – oft, aber nicht immer, damit identisch – Verantwortungslosigkeit.
      Die Eitelkeit also das Bedürfnis, selbst möglichst sichtbar in den Vordergrund zu treten, führt den Politiker am stärksten in Versuchung, eine von beiden oder beide zu begehen.
      • (geb. 1984) am

        Apropos Fälschungen:
        Hitler war bekanntlich Kommunist, wie wir durch das Geschichts-Glühwürmchen A. Weidel erfahren durften. Wovon hat diese Frau eigentlich überhaupt Ahnung?
        Ihr Deppen-Fußvolk blubbert „führerinnentreu“ ohne nachzudenken ständig in die gleiche Richtung! Außer Andersdenkenden dummdreist zu drohen und immer den gleichen Unsinn permanent zu wiederholen kommt nichts.
        Erinnert mich sehr an das geistige Niveau von Glatzen mit Springerstiefeln!
        Demokraten werden von Faschisten als Faschisten verunglimpft nach dem Motto „Haltet den Dieb“ und das Märchen vom gestohlenen Wahlsieg in S/A darf natürlich auch nicht fehlen!
        Da soll doch wohl irgendwann mal in einem Seniorenheim jemand für eine Rentnerin ein Kreuz gemacht haben, wie ein Schwippschwager der Nichte eines Nachbarn von einem Bekannten, der jemand kennt, der mal im Demenz-Heim war, gehört hat.
        Und an die Briefwahlunterlagen hat man AFD-Anhänger zum „Kontrollieren“ auch nicht rangelassen.
        Das wären die 51% für die AFD gewesen! Trumpl lässt grüßen!
        • am

          Propaganda bleibt immer ein starkes Mittel für gezielte Meinungsbeeinflussung.. So werden nur die kritisierten Handlungen des Gegners publiziert. Ein unter solchen Verhältnissen logischer Vorgang. Kapitalistische Systeme bomben sich gerade gegenseitig zu.
          Zivile Ziele gehören mittlerweile zum Standard und jede Seite beansprucht ihre Auslegung. Städtebombardierung im 2.WK, in Korea, Vietnam, Irak, Pakistan, Iran, Israel, Osteuropa, Syrien u.v.a. bestätigen das. Medien jedes Landes „bearbeiten“ diese Situationen populistisch und raffiniert.
          Bürger müssen aus dem Wust des Ganzen dann nur die richtigen Schlussfolgerungen ziehen. Unabhängige Quellen nutzen - Bildung angesagt.
        • (geb. 1965) am

          bevor man über Weidel herzieht, sollte man sich erst mal informieren, @Paule.

          --------
          "Da Hitler sich unter diesen Bedingungen zur Wahl stellte, muss man darin ein Bekenntnis zur Räterepublik und damit zu einer extrem linken Politik sehen."
          -------
          https://www.welt.de/print/die_welt/politik/article191998535/Hitlers-politische-Karriere-begann-im-Linksextremismus.html

          Und dann noch nach "Räterepublik" und "kommunistischer Räterepublik" googeln könnte helfen.

          Kommunisten und Linke waren essenziell, dass Nationalsozialismus überhaupt entstehen konnte.
          Das wollen Linke allzu gern unter den Teppich kehren, aber das gehört zur Historie dazu.

          Es gibt Unterschiede, aber auch heutzutage gibt es Überschneudungen zwischen AfD und Linke.
          Das ist kein Hufeisen, sondern ein Ring, an dem irgendwo beide zusammenlaufen, nicht nur in dem, was Putin oder Antisemitismus betrifft.

          Auch Wählerwanderungen gibt es direkt ... wo doch von ganz links nach ganz rechts und umgekehrt ein so weiter weg liegen sollte, könnte man meinen.

          Es gibt noch etliches mehr.
        • (geb. 1962) am

          Weder lässt sich aus der Wahl Hitlers zum stellvertretenden Soldatenrat im Jahr 1919 ein Bekenntnis zur Räterepublik noch zu einer linken Politik ablesen, @ diametral

          Da ist die Geschichtsforschung eindeutig. Auch zeugen Hitlers schriftlichen Äußerungen aus der Zeit bereits einen ausgeprägten Antisemitismus und einen radikalen Antikommunismus. Kurzum: Die Behauptung von einem "linken Hitler" "ist eine Geschichtsfälschung, die gerne von Rechtspopulisten verbreitet wird." https://www.deutschlandfunk.de/adolf-hitler-nsdap-links-kommunismus-sozialismus-100.html

          Die Wahrheit ist zudem, dass Hitler bereits Tage nach seiner Wahl mit der Reichswehr zusammenarbeitete und Soldatenratskollegen denunzierte. Was die "Links-These" nochmal völlig unplausibel erscheinen lässt. Das sagt im Grunde auch der Artikel, den Sie da angegeben haben.

          Ein bisschen genauer lesen könnte da helfen.

          Das gilt ebenso für die historische Entstehung. Die nationalsozialistische Bewegung entstand nicht aus einer linken Bewegung, sondern wurde gefördert von reaktionären Kräften in der Weimarer Republik. Sie übernahm zwar Worthülsen der damals zweitweilig erfolgreichen Kommunisten, füllte sie aber mit biologistischem Rassismus - der heutigen Wortumdeuterei der Rechten nicht unähnlich.

          Die historisch richtige Intepretation ist also, dass die Nationalsozialisten sich linker Ideologiefragmente parasitär bedienten - und diese umdeuteten - und nur so zur erfolgreichen Massenbewegung werden konnten. Denn während große Teile der Eliten (Großbürgertum, Unternehmer, Grundbesitzer, Militär) voller antikommunistischer Ängste waren, war die ArbeiterInnenschaft da zunächst schon etwas anderer Meinung.

          Hitler wiederum unterwanderte die ArbeiterInnenschaft mit teilideologischer Vereinnahmung (s.o.) und versprach zugleich den verängstigten Eliten, die linke Arbeiterbewegung restlos zu zerschlagen, wenn sie ihn an die Macht ließen. Und so ist es dann gekommen.

          Sie hätten bloß sagen müssen: "Paule hat recht und ist gut informiert", @ diametral. Dann hätte man bei Ihnen zumindest noch historische Kenntnisse vermutet.
        • (geb. 1984) am

          Ziemlich historischer Blödsinn! Hitler hat schon immer die Nähe der Großindustrie gesucht und ist durch die „Harzburger Front“ ein Konglomerat von Adel und Großindustrie erst „hoffähig“ gemacht worden. Davon will „Die Welt“ als Organ der Konservativen natürlich nichts hören. Genau so ein haarsträubender Unsinn, wie die Behauptung, die Nazis seien durch die Kommunisten erst möglich geworden. Die haben die Nazis als einzige konsequent bekämpft und die meisten Opfer gebracht. Angeblich sind die Kommunisten ja auch schuld am Untergang der Weimarer Republik und ähnlicher historischer Schwachsinn, mit dem man das Mauscheln der bürgerlichen Parteien damals mit den Nazis bzw. ihre Unfähigkeit zu einheitlichem Widerstand vertuschen möchte.
          Ich erinnere nur an ihre historisch unsinnige Gleichsetzung Lenin-Stalin. Sich bei historischen Themen allein auf bürgerliche Medien, US-finanziertes wikipedia oder amerikanische AI zu verlassen, führt schnell zur Einseitigkeit bis hin zu solchem historischen Blödsinn. Sie sollten sich besser informieren, bevor sie hier losposaunen.
        • (geb. 1965) am

          @Paule, Sie haben eben einfach keine Ahnung.

          Kommunisten und Nazis haben teilweise sogar paktiert:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Streik_bei_der_Berliner_Verkehrsgesellschaft_1932

          Auch an anderen Stellen. Die Linken nahmen sogar selbst faschistischen, antisemitischen und später den als nationaksozialistischen Sprech an:
          "
          Es ist unübersehbar, wie sehr sich die Argumentationen von Fischer und Remmele ähneln.
          Einerseits widersprachen Fischer und Remmele den Nazis, betonten, dass nicht »die Juden«
          für den Kapitalismus verantwortlich seien, und forderten, auch gegen ein nichtjüdisches
          Kapital zu kämpfen. Andererseits stimmte Remmele mit den Nazis darin überein, dass es eine
          bedeutsames, mächtiges »jüdisches« Finanzkapital gäbe, das man bekämpfen müsse. Auch
          Ruth Fischer identifizierte das »Judenkapital« mit den »Börsenjobbern«. In diesem Detail
          reproduzierten Fischer und Remmele die alte antisemitische Vorstellung, die 1920 die
          Hamburger Nationalbolschewisten in krasser Weise ausgedrückt hatten, dass »die Juden«
          »das Finanzkapital«, die Banken und Börsen, dominieren würden
          "

          Wie heute wurden bürgerliche Parteien (damals SPD) als Faschisten bezeichnet, gerade von den Kommunisten.

          Die SPD zerstören zu wollen ging nur nicht auf, aber das ist ein ganz anderes Thema.
          So, und nun informieren Sie sich mal bitte besser.
        • (geb. 1984) am

          Natürlich gab es solche Einzelfälle. Fischer wurde bekanntlich auch deshalb aus der KPD ausgeschlossen. Von solchen Einzelfällen allgemein darauf zu schließen, dass die Kommunisten verantwortlich für den Aufstieg der Nazis waren, ist ja wohl Unsinn!
          Wenn man den Kommunisten überhaupt eine Mitverantwortung an der Machtübernahme durch die Nazis zuschreiben möchte, dann ist es ihr Anteil am Nichtzustandekommen der Einheitsfront mit der SPD. Das hing natürlich auch mit ihren schlechten Erfahrungen mit der SPD während der Novemberrevolution zusammen. Von da stammt ja auch der Spruch: „Wer hat uns verraten – Sozialdemokraten!“
        • (geb. 1984) am

          Da die Kommunisten das Finanzkapital bekämpften, schloss das natürlich das jüdische mit ein. Daraus auf „Antisemitismus“ zu schließen, ist völliger Quatsch.
          Bekanntlich gab es bei den Nazis anfangs auch breite eher radikal antikapitalistische Kräfte, besonders innerhalb der SA, deren Führung Hitler dann bekanntlich im sogenannten „Röhm-Putsch“ ausschalten ließ, weil er sich mit Reichswehr und Großkapital geeinigt hatte. Mit denen gab es vor 1933 durchaus auch Gemeinsamkeiten mit den Kommunisten, nicht nur Straßenschlachten. Auch innerhalb der KPD gab es natürlich radikalere Gruppierungen, weil die Kommunisten anfangs ein ziemlich breites Bevölkerungsspektrum abbildeten. Das änderte sich dann ab Anfang der 30er Jahre.
        • (geb. 1965) am

          jetzt kommen Sie der Wahrheit schon mal näher @Paule.

          Jetzt können Sie noch "solche Einzelfälle" als Verharmlosung vergessen, dann sind Sie schon halb an der Wahrheit.

          Der Streik bei der Berliner Verkehrsgesellschaft war 1932.
          Sie können es ja googeln - meine Infos: "Arm in Arm", KPDler mit Nazis.

          Was tut man nicht alles um die SPD zu zermürben, aber man tat es!

          Wohlgemerkt, nur um das zeitlich einzuordnen:
          3.-7.11.1932 BVG-Streik
          30.1.1933: Hindenburg ernennt Adolf Hitler zum Reichskanzler

          Noch nicht mal 3 Monate später.
          Im Juli 1932 waren die Wahlen
          AfD: 37,3%
          SPD: 21,6%
          KPD: 14,3%

          Also, was genau wollen Sie mir darauf erzählen...

          Dass das ein etwa ein Versehen war? Dass man verhindern wollte, dass eine faschististische Partei an die Macht komme?
          Gut, wenn Sie sich noch darauf heraus reden wollen, dass Kommunisten einfach nur saudämlich sind und Welpenschutz genießen sollten, dann würde ich mich womöglich darauf noch einlassen.

          Bei knapp 40% unterstützt man keine Faschisten mehr!!!!!!!! - vor allem, wo "Mein Krampf" längst erschienen und im Umlauf war.
          Etwa 250.000 Exemplare bis 1932 und allein in 1932 90.000 Bücher.
          Nein, da braucht von denen keiner erzählen, die hätten nichts gewusst - NICHT POLITISCH AKTIVE!


          Zufall war das jedenfalls nicht, 13 Jahre zuvor Hitler noch Unterstützer Linksextremer, der gemeinsame Antisemismus,
          UND AUCH DER IST BELEGT, AUCH IN RUSSLAND, wie im gesamten europäischen Raum - und immer vorne mit dabei: Kommunisten!

          "Die brutalen Pogrome (1918–1921): Im Zuge des Russischen Bürgerkriegs und des Polnisch-Sowjetischen Krieges kam es vor allem in der Ukraine und in Ostpolen zu den schwersten antisemitischen Gewaltexzessen vor dem Holocaust. Schätzungen zufolge wurden bei Pogromen durch weiße (antiverbündete) Truppen, ukrainische Nationalisten und polnische Soldaten zwischen 50.000 und 200.000 Juden ermordet."

          Dann sind Sie schon mal noch einen Schritt näher.

          Und wenn Sie dann anfangen zu verstehen, dass Gier und Neid von Linken -alles, was kommunistische Ableger sind- Nährboden für Antisemitismus sind, dann sind Sie schon fast auf der Zielgeraden.
        • (geb. 1984) am

          @ diametral Sie sollten sich mal abgewöhnen, aus einzelnen krampfhaft zusammengesuchten Fakten zweifelhafte Verallgemeinerungen und blödsinnige Schlussfolgerungen zu ziehen. Das hat nichts mit historischem Wissen oder gar Fähigkeiten zu tun.
          Aus einem einzelnen Streik in Berlin und dem Verhalten weniger Kommunisten ziehen Sie Schlussfolgerungen auf das gesamte Verhältnis KPD und NSDAP? Weil die so gut miteinander konnten, wurden die Kommunisten bekanntlich nach 1933 auch bevorzugt behandelt.
          Offensichtlich wittern Sie auch überall Antisemitismus, das scheint ja bei ihnen obsessiv zu sein, auch bei jeder Israelkritik! Wer das nicht auseinander halten kann oder will, mit dem erübrigt sich eigentlich jede Diskussion.
          Zum Thema Hitler und Linksradikalismus hat Ulli alles gesagt. Sollten Sie noch mal nachlesen!
          Und was soll dann der Bezug zu Russland? Die Pogrome dort wurden nicht von Kommunisten verübt, sondern von ihren Gegnern, Polen und ukrainischen Nationalisten, wie Sie selber richtig beschrieben haben. Polen hat die Gunst der Stunde nutzen wollen, hat Russland im Bürgerkrieg angegriffen und sich Gebiete angeeignet, fast genau die, die Stalin sich dann nach dem Hitler-Stalin-Pakt zurückholte.
          Dass der russische Bürgerkrieg brutal geführt wurde, ist bekannt. Dass die Revolution mit Unterstützung der Westmächte von allen Seiten bedrängt wurde, aber trotzdem am Ende siegreich blieb, auch. Allerdings auch um den Preis territorialer Verluste an Deutschland und Polen.
        • (geb. 1965) am

          ist doch nicht zu fassen, wie Sie hier Geschichte verdrehen wollen, @Paule.

          Ich frage mich, ob es nun böswillig ist oder ob Sie tatsächlich Null Ahnung haben.

          ----
          Die Rede von Ruth Fischer (1923):
          Die spätere KPD-Vorsitzende Ruth Fischer rief im Sommer 1923 vor rechtsradikalen Studenten aus: „Sie rufen auf gegen das Judenkapital, meine Herren? Wer gegen das Judenkapital aufruft, ist schon Klassenkämpfer... Tretet die Judenkapitalisten nieder, hängt sie an die Laterne, zertrampelt sie!“
          -----

          Und wer war diese "Ruth Fischer"?

          Ne kleine Nummer? Von wegen!:

          "Sie war Mitbegründerin der Kommunistischen Partei Deutschösterreichs (KPDÖ) in Österreich und 1924 bis zu ihrem Parteiausschluss 1926 Vorsitzende der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) in der Weimarer Republik."

          Und stammte übrigens aus Leipzig.

          *********
          Achtung:
          So etwas, wie von dieser Kommunistin damals proklamiert ist direkter Aufruf zur Judenermordung!!

          Dagegen ist Höcke ja fast schon ein Lamm, denn für so etwas sitzt man normalerweise im Knast und das ist auch gut so!
          In solcher Form hörte man noch nicht einmal von ihm.
          ******

          Zudem war Ruth Fischer
          "Herausgeberin des KPDÖ-Organs Der Weckruf/Die Rote Fahne sowie Redakteurin der Zeitschrift Die revolutionäre Proletarierin."

          Lässt sich doch alles nachlesen:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Ruth_Fischer

          Auch die deutsch-israelische Gesellschaft konstatiert dieses, dass Antisemitismus schon vor den Nazis in der KPD herrschte - und der Zusammenhang
          Hitler-Linksextremismus
          und
          Hitler-Antisemitismus
          fügt sich nahtlos zusamme .

          https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/veranstaltungen/antisemitismus-als-klassenkampf-anarchistische-und-kommunistische-kritik-der-judenfeindschaft-in-der-kpd-zur-zeit-der-weimarer-republik-olaf-kistenmacher/


          Bis heute ist "links" mit Antisemitismus behaftet.

          https://www.bpb.de/themen/antisemitismus/dossier-antisemitismus/was-heisst-antisemitismus/37960/antisemitismus-von-links/
        • (geb. 1965) am

          Hitler war eine Zeit Linksextremist bzw. mit diesen verbunden.
          Der Rechtsextremismus folgte dann.

          Linksextremismus und Rechtsextremismus sind nicht so weit auseinander.

          "Die KPD verfolgte ab 1929 die von Moskau diktierte „Sozialfaschismus-Theorie“. Demnach war nicht Hitler der Hauptfeind, sondern die Sozialdemokratie (SPD), die als linker Flügel des Faschismus umschrieben wurde."

          Es erinnert vieles an heute.
        • (geb. 1954) am

          ACHTUNG ACHTUNG,
          Jetzt kommt ein Kommentar von einem #aufrechten demokratischen#
          Strichmännchen
          Und was es nicht alles für Hetzparolen dieser #aufrichtigen Demokraten# gegen tatsächlich Demokraten gibt,wie es die Realität immer mehr bezeugt!

          Dann kommt noch DoppelNull 18,mit Hass und Hetze aus Mitteldeutschland,wo zumindest das Schul und Betreuungssystem angeblich besser war,als im Westen.War bestimmt auch nur Fake News,bei seiner Bildungsarmut.
        • (geb. 1962) am

          Sie verdrehen Geschichte, @ diametral

          Und das wird ätzend. Antisemitismus war in der Weimarer Republik kein Phänomen der "Ränder", sondern in der "Mitte", den bürgerlich-konservativen Kreisen, weit vebreitet. Der Mythos der "Judenrepublik", die "Dolchstosslegende", die vorgeblichen Schuld des "internationalen Judentums" an der Niederlage im zweiten Weltkrieg, das kam alles aus konservativen Kreisen, DVNP und sowas. Die "Rändertheorie" kann man also historisch völlig vergessen. Vielmehr waberte der Anti-Semitismus durch alle gesellschaftliche Bereiche - und ebenso ist es mit den Kontinuitäten.

          Können Sie auch alles auf der von Ihnen zitierten BPB nachlesen. Ebenso, dass Hitler nicht "eine Zeitlang ein Linker" war, sondern zunächst ein blinder Opportunist mit selbstgebauter völkischer Ideologie, der sofort nach Niederschlagung der Räterepublik, nach höchstens drei Wochen Wallung ("eine Zeit lang", so ein Blödsinn), gleich mit der Reaktion paktierte.

          Von der Reichswehr wurde er als V-Mann eingesetzt, in der arbeiterbewegungsspaltenden erzrreaktionären DAP, die er zum Erfolgsmodell machte, indem er ein "NS" davor setzte. Das erste 25-Punkte-Programm der neue ernannten Partei von 1920 zeigt klar, wie hier sozialistische Ideologiefragmente einer völkischen Ideologie bloß "angeklebt" wurden. Durch antikapitalistische Ressentiments wollte man auch die Arbeiterschaft ansprechen, man zielte jedoch auf den Pakt mit Großindustrie und Konservativen.

          Die Kontinuität ist vielmehr eine unmittelbare. Auch heute greifen Ungleichheitsideologien und Stärkemetaphern ungebührlich Raum und wieder sind da moralische Opportunisten am Werk, die sich rechtsextremes Weltbild mit an sich progressiven Begriffen camouflieren. Da muss man anfangen, wenn man aus der Geschichte lernen will - und sie nicht verdrehen.
        • (geb. 1962) am

          Ach so, natürlich nicht "DVNP", sondern "DNVP"
        • (geb. 1984) am

          @diametral Jeder normale Mensch hält sich aus Diskussionen raus, von denen er keine Ahnung hat, nur Sie wollen überall recht haben. Offensichtlich haben Sie den Stein der Weisen gefunden! Oder besser verdrehen Sie lieber Aussagen anderer! Ich habe geschrieben, dass R. Fischer auch wegen solcher Haltungen aus der KPD ausgeschlossen wurde. Dass sollten Sie doch wohl auch gefunden haben. Stattdessen verallgemeinern sie wieder unzulässig Einzelfakten. Sowas würde ihnen auch heute noch jeder Geschichtsprofessor um die Ohren hauen.
          „Schuster bleib bei deinen Leisten“!
        • (geb. 1965) am

          @Paule, Sie reden doch völligen Unsinn, nun informieren Sie sich doch mal bitte!

          >>Ich habe geschrieben, dass R. Fischer auch wegen solcher Haltungen aus der KPD ausgeschlossen wurde. Dass sollten Sie doch wohl auch gefunden haben.<<

          Blödsinn.

          Ruth Fischer wurde 1926 aus der KPD ausgeschlossen, weil Sie sich mit Stalin überwarf und ihr wurde "Fraktionismus" vorgeworfen.

          -------
          "Und ihr gelegentliches Zögern, Wünsche der von den Sowjets dominierten Komintern direkt weiterzugeben, verärgert wiederum den neuen starken Mann Sowjetrusslands, Josef Stalin. Zudem, so interpretiert es Keßler, ist sie Moskau zu intellektuell: Die Bolschewisierung soll ein proletarisches Gesicht tragen, die Intellektuellen unsichtbar funktionieren. Fischer muss abgesägt werden.

          Im September 1925 zitiert Stalin sie nach Moskau. Der Pass wird ihr abgenommen, zehn Monate lang wird sie im Hotel „Lux“, dem Sitz der Komintern festgehalten. Bei einer Rede vor der Komintern wettert Stalin gegen sie: „Von allen unerwünschten und negativen Gruppen der KPD ist die Gruppe Ruth Fischer die unerwünschteste und negativste.“ Er sorgt dafür, dass die deutschen Genossen wieder auf Linie kommen: Fischer wird aus der Partei ausgeschlossen, nach Neuwahlen verliert sie auch ihre politischen Mandate."
          --------
        • (geb. 1984) am

          Alles klar. Alle reden Unsinn, nur Sie haben den totalen Durchblick. Wie ich schon mehrfach schrieb, informieren Sie sich zu einseitig. Das wikipedia hier rein antikommunistisch argumentiert und nur Leute zitiert, die auf gleicher Wellenlänge liegen, liegt auf der Hand! Wahr ist zumindest, dass die Gruppe Fischer-Maslow die KPD in einen linksradikal sektiererischen Verein umwandeln wollte und die innerparteiliche Demokratie zerstörte und das lange vor 1926.
          Offensichtlich war ihr ihre jüdische Herkunft unangenehm, was ihre antijüdischen Ausbrüche erklärt, die aber von den meisten KPD-Mitgliedern abgelehnt wurden. Bei ihr war das aber auch nur eine kurze Phase.
          Obwohl sie zunächst eine große Verehrerin von Stalin war, wurde selbst dem das zu viel. Die Tatsache, dass er ihr im Gegensatz zu anderen Kommunisten nichts getan hat, weist auf gewisse Sympathien hin. Dass sie später gegen den Stalinismus wetterte, hat wohl weniger damit zu tun, dass sie sich von ihm gelöst hätte, sondern mehr aus Frust über den Parteiausschluss und ihre folgende zunehmende politische Bedeutungslosigkeit.
          Das die These vom „Sozialfaschismus“, die bis 1935 verfolgt wurde, viel Schaden anrichtete, ist richtig. Deshalb gab es ja auch Politologen, die krampfhaft versucht haben, eine „Verwandschaft“ zwischen Stalinismus und Hitlerfaschismus zusammenzubasteln, was aber von seriösen Historikern schnell verworfen wurde.
          Die SPD trägt mindestens genauso Schuld daran, dass es keine Einheitsfront gab. Ihre rechten Führer lehnten das immer grundweg ab und gingen lieber zusammen mit den bürgerlichen Parteien, was sich an vielen Abstimmungen im Reichstag zeigte. Zudem waren Leute wie Noske, der auf streikende Arbeiter schießen ließ, und Scheidemann in der linken Arbeiterschaft tief verhasst. Alles Gründe, die zur antisozialdemokratischen Haltung vieler Kommunisten beigetragen haben.
      • am

        Demokratie muß ständig geschärft werden. Gerade in Sozial Media Zeiten und in solchen Foren, wo es zahllose Angriffe gegen Fakten und demokratische User gibt.
        Wirksame und zielgerichtete Diskussionen mit Anspruch auf notwendige alternative Lösungen zum Wohle unseres Volkes werden in solchen Foren immer noch durch Nörgler und Besserwisserinnen in ständigen Hetzpredigen beharkt.
        Dennoch stehen wir Demokraten aufrecht.
        Neu hinzukommende Bürger möchten sich an vernünftigen und kreativen Diskussionen beteiligen, sich austauschen. Da bleibt es wichtig, sie vor den hier massenweise schlimmen Einträgen bekanntem Ursprungs zu warnen und nur die fundierten Fakten wahrzunehmen.
        Echte Wirksamkeit gesunder Meinungkraft äußert sich so oder so aber nur in Wahlen – wie es die Realität immer mehr bezeugt !
        • (geb. 2000) am

          Nirgendwo ist Bildungsarmut dermaßen dramatisch und auffällig so tief im Keller, wie sich gleichlaufende Useraccounts hier seit Jahren massenhaft selbst beschreiben und ein Fake nach dem anderen fabrizieren.

          Geschichtsverfälscherin ignoriert, dass von Mussolini einst Faschismus nach Beiern gelangte. Und von da an kam ab 1923 der Umsturzplan gegen die Weimarer Republik in Fahrt - mit schlimmsten Folgen ! Disvovery learning – Häxa !
          Hat sich wohl noch immer nicht bis zur Kölner Er-Sie-Es Comunità durchgesprochen und wird wieder mit Hass und Hetze gegen Mitteldeutschland verwendet?
          Mariechenkult und Einzeller-Evolution sind nicht zeitgemäß.
          • (geb. 1984) am

            Witz der Woche:
            Prominente CDU-Vertreter haben sich gegen die Zuckersteuer ausgesprochen.
            Dabei dachte man immer, die koksen nur!
            • am

              War Volker Beck nicht bei den Grünen?
              Und Konstantin Wecker (mit ganz üblen Vorwürfen von Frauen gerade beschäftigt) warb für die Linken.
            • (geb. 1954) am

              Paule,Hauptsache weißes Puder.
          • (geb. 1954) am

            Was haben Merz und Putin gemeinsam?
            Putin plant für 2027 höhere Militärausgaben von 29%,Merz von 32,7%.
            Beide kürzen die Sozialleistungen,von Rente,Bildung und Gesundheit.
            Ob die Beiden doch heimlich telefoniert haben,wie man das Volk noch weiter für den Krieg abzocken kann?
            Dann hat die Nato einen Friedenspreis in Münster erhalten.
            Mehr verarsche geht wohl nicht.Das wäre ja so,als ob man der EU und Selenskij den Karlspreis verliehen hätte.Upps,den haben ja Beide bekommen.Wie konnte das denn passieren,wo doch Kaiser Karl auch der Schlächter von Dresden genannt wurde.
            Gut,dann passt ja alles wieder zusammen.
            • (geb. 1949) am

              Dieser Beitrag wurde redaktionell entfernt.
              • am

                Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
                • am

                  Hier hat alles begonnen, auch 1933.......... darum blickte die Welt auf Sachsen-Anhalt!!!

                  Besorgniserregend!!!!
                • (geb. 1989) am

                  Selbst verursachte Missstände , fehlende Renovierung und Reformierung – ein seit Jahrzehnten anhaltender politischer Zustand.
                  Im Wandel der Zeiten werden Unverbesserliche Federn lassen müssen. Monarchisten-Wohllebe und ihresgleichen aus den 30ern konnten sich teilweise noch unter den gestutzten Flügeln eines „Rechts“ staats – Kartells verkrauchen.
                  Vorbei ! Frischer Wind pustet Ööööhis samt Gipfelkreuz weg.
                  Deutsche erkennen die Zukunft in einer gerechten, friedlichen Demokratie.
                  „Weiter so“ Parolen verfangen nicht. Gaffende Amateur-„Hobby“- Analysten im Troll- und Honkfieber.

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