Kommentare 11–20 von 9009

  • am

    Dieser Satz besteht aus 58 Buchstaben, vier Satzzeichen und zwei Zahlen!!!
    • am

      Bodensatz
      Sich, zwar in der Sache meist schon zurecht, über missliebige gesellschaftliche Zustände täglich jahrelang THEORETISCH anonym auslassen, ist zum Frusthobby geworden. Auf die direkte Frage eines Users an 74er vor einiger Zeit, ob er nun auch ehrlich und offen unterscheiden kann, und ob er das hiesige gewohnte Politkartell weiter ertragen will oder wider jegliches Wissens eine in Wahrheit nie aktiv in Verantwortung stehende Opposition für die nationalen Schäden und Niedergang anprangert ? - Schweigen.
      • am

        Gefällt mir gut (?); Ihre Einstellung!
        Zusammenhänge in kurzen Worten darzulegen, ist in der Regel schwierig. Aber Zusammenhänge zu erkennen und kenntlich zu machen, darum geht es ja gerade, um sich ein halbwegs objektives Bild zu verschaffen. Einen Einfluss auf die Entwicklung hat man dem Vernehmen nach aber so gut wie nicht. Dennoch sollte man sich am Diskurs beteiligen.
        Und ja, was sich in der Gegenwart abspielt, wird erst später entsprechend aufgearbeitet werden können. So ähnlich verhält es sich ja auch bei anderen geschichtlichen Abläufen.
        • (geb. 1974) am

          Das Öffentlich-Rechtliche Fernsehprogramm ist nachweislich und auch ganz eindeutig ein Panoptikum der Kuriositäten mittlerweile geworden.

          Ich hab's mir wissentlich wie absichtlich nicht angetan - diese "Lanz-Scheiße" - aber vorgestern hat man den inzwischen dementen Bundespräsidenten Joachim Gauck abgestaubt, und aus seiner Villa Schloss Bellevue mal wieder unerträglich vor die Kamera der nichtsahnenden Zuschauer völlig unötig gezerrt.
          Ich kommentiere das auch gar nicht mehr großartig - wirklich absichtlich nicht.

          Nur eines, ich öffnete erst heute die alternativen Medien dazu, und das Internet war zu genüge vollgestopft damit.
          Gauck ist einfach nur eine ganz armselige Birne aus vergangener Zeit, eines im vermeintlich staatstragenden Kostüm von sogenannter Wichtigkeit - aber eigentlich eine astreine Hohlbirne.

          Als erstes muss das Amt des faulen und nutzlosen Bundespräsidenten mal sofort gestrichen werden, derjenige soll sich lieber mal auf dem reellen Arbeitsmarkt nützlich machen - bevor man hier völlig unnötig den Steuerzahler so dermaßen zur Kasse bittet.

          Solchen Kack-Job könnte wirklich jeder machen!

          Das ganze Schauspiel errinnert mich inzwischen förmlich an Monty Python irgendwie - obwohl das ja noch lustig war.
          Hat sich hier vorgestern jemand das Trauerspiel in voller Länge vielleicht ganz angeschaut und getraut?!

          Und was hält man davon?!
          ...schreibst mal in die Kommentare.
          • (geb. 1984) am

            Ich habe jetzt zum wiederholten Mal auf die v. a. wirtschaftlichen Folgen einer AFD-Wahl für den „kleinen“ Bürger hingewiesen und konkrete Argumente aus AFD-Partei- bzw. Wahlprogramm gebracht, die gegen eine solche Wahl sprechen. Obwohl von den AFD-Fans hier ständig rumposaunt wird, hat keiner je konkret darauf Bezug genommen oder gar versucht, meine Argumente zu widerlegen.
            Offensichtlich ist dazu auch keiner in der Lage, also alles nur Parolenschwinger und Schaumschläger!
            • (geb. 1974) am

              ...@Paula, haben Sie mittlerweile womöglich ein "AfD-Fetisch" entwickelt - so ganz völlig unbemerkt Ihrer Wahrnehmung?!
              Es scheint nämlich wohl inzwischen ganze Lebensbereiche bei Ihnen eingenommetn zu haben.
              Ich möchte Sie nur mal gelegentlich darauf hinweisen, dass es komplett völlig sinnlos ist und Ihnen eigentlich nur der Lebensqualität beraubt wird.

              @Paula, Sie können doch eigentlich viel mehr als DAS - als das plumpe "AfD-Bashing"! ...geben Sie sich doch endlich mal etwas Mühe.
            • (geb. 1984) am

              @miezi Wie ich schon richtig feststellte, keinerlei Argumentation, alles nur Parolendrescher und Schaumschläger!
              Bei Gauck stimme ich ihnen ausnahmsweise zu!
            • (geb. 1974) am

              ...aha, okay - klar, sicherlich!
              Ja, dieser alternde und schon mittlerweile fast vergessene Gauck aus dem Kabinett der Kuriositäten - für mich jedenfalls ein astreines Schreckgespenst.
              Da sind wir uns ja mal diesmal einig!
          • (geb. 1974) am

            Ein wahres wetteifern um die besten Positionen ist im vollen Gange! Links gegen Rechts, Oben gegen Unten oder doch Schwarz gegen Weiß.
            Egal, so recht scheint es wohl niemanden mehr zu durchblicken oder sogar noch zu intressieren, ein ganzes Mobilee der Meinungen - von Spitzenklasse bis völlig unbrauchbar. Einige haben sich definitiv schon entschieden, ...womöglich auch unbewusst.

            Doch das Hintergrundrauschen ist inzwischen kaum überhörbar!
            Man versucht es trotz aussichtsloser Lage doch immer wieder, und die eigene Hilflosigkeit scheint dabei deutlich sichtbarer zu werden. Jetzt sollen der AfD-Fraktion im EU-Parlament die Fördermittel entzogen werden, während Marine Le Pen, die in den Umfragen weit vorne liegt, durch eine Fußfessel im Wahlkampf eingeschränkt werden soll.
            Na, herzlichen Glückwunsch zu diesem genialen Move!

            Man gewinnt zunehmend den Eindruck - oder man weiß es ehrlich gesagt - dass dem politischen System inzwischen jedes Mittel recht ist, um die eigene Macht zu sichern.
            Noch vor wenigen Jahrzehnten wurde die Demokratie als höchstes Gut verkauft und politische Entscheidungen stets damit begründet, dass man dem Willen der Bevölkerung entspricht. Doch sobald die Menschen ihre Meinung ändern und Parteien wählen, die einen anderen politischen Kurs einschlagen wollen, scheinen sich plötzlich die Spielregeln wie auf magische Weise zu verändern.

            Man versucht kritische Stimmen und politische Gegner nicht nur mit politischen Argumenten, sondern auch durch finanzielle Einschränkungen und juristische Kniffs zu schwächen. Das Vorgehen gegen Le Pen und die AfD wird dabei als eindeutiges Zeichen gewertet, dass der politische Druck auf oppositionelle Kräfte nämlich zunimmt und auch systematisch verstärkt werden soll.

            Doch man wird damit sicherlich nicht verhindern können, dass sich die Stimmung in der Bevölkerung irgendwo verändert. Solche erfahrungsgemäß sinnlose Maßnahmen könnten sogar wieder dazu führen, dass halt noch mehr Menschen hinterfragen, wie mit politischen Gegnern eigentlich undemokratisch umgegangen wird.
            Der Weg bis dorthin wird sicher noch schwierig und lang sein - aber eine gesellschaftliche Veränderung lässt sich auf Dauer eben nicht einfach so aufhalten.

            Nur völlig Verblendete oder ferngesteuerte Schlafwandler bemerken tatsächlich immer noch nichts.

            Die Kleinen wissen, dass sie klein sind.
            Die Dicken wissen, dass sie dick sind.
            Nur die Dummen wissen mal wieder von nichts!
            • (geb. 1962) am

              @ Catweazle - Bei Le Pen scheinen Sie Willkür zu suggerieren, wo doch ein rechtsstaatliches Verfahren vorliegt. Das Urteil gegen sie basiert auf einem jahrelangen, transparenten Strafverfahren wegen der Veruntreuung von Steuergeldern (EU-Mittel).

              Es handelt sich somit um die Awendung des Strafrechts, das für alle Bürger gleichermaßen gilt und von unabhängigen Gerichten umgesetzt wird.

              Zu argumentieren, eine Politikerin dürfe wegen hoher Umfragewerte nicht bestraft oder im Wahlkampf eingeschränkt werden, würde das Prinzip „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ aushebeln.

              Kurzum - es gibt in der Demokratie keine Sonderrrechte für "LieblingspolitikerInnen".

              Oder ist es genau dieses, was sie stört?
            • (geb. 1974) am

              Nun ja, @Uli.
              Der Grundsatz, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, gehört selbstredend zu den wichtigsten Pfeilern eines Rechtsstaats. Entscheidend ist aber hierbei Wichtiges, dass dieser Grundsatz nicht nur auf dem Papier stehen sollte oder im Denken mancher Leute, sondern auch in der Praxis für alle gleichermaßen gelten muss.
              Genau daran kann man nämlich berechtigte Zweifel haben.

              Ursula von der Leyen bspw. steht wegen der bekannten "Pfizer-Verträge" und der fehlenden Transparenz ihrer wie durch Zauberhand gelöschten SMS-Kommunikation seit Jahren in der Kritik, ohne dass dies bislang strafrechtliche Konsequenzen hatte.
              Dieses ist eben mehr als ein nur ein "Geschmäckle", darüber braucht man nun wirklich nicht mehr reden - ein riesen Skandal sondergleichen ist das!

              Auch Christine Lagarde wurde im "Tapie-Fall" zwar wegen Fahrlässigkeit im Amt schuldig gesprochen, blieb komischerweise aber ebenso straffrei und konnte ihre politische Karriere sogar nahezu unbeeinträchtigt fortsetzen.
              Ein Schelm, wer dabei auch wieder Böses denkt!

              Deshalb ist es auch völlig legitim, kritisch zu hinterfragen und von mir eben angemerkt, ob bei allen Politikern tatsächlich dieselben Maßstäbe gelten. Das heißt nicht, Marine Le Pen von ihrer Verantwortung freizusprechen - das sicherlich nicht.
              Es bedeutet jedoch, den Anspruch so zu erheben, dass Recht und Gesetz unabhängig von politischer Stellung oder Einfluss wirklich für alle gleichermaßen gilt.

              Was deutlich sichtbar nicht der Fall ist, und die eigentliche politische Motivation dabei leicht erkennbar wird.
              Und deshalb ist meine Aussage auch in dieser Form richtig, wie Ihre aber auch nicht falsch ist.
            • (geb. 1962) am

              @ Catweazle - Vielen Dank für die differenzierte Antwort.

              Der Beitrag von @ 1933617, den @KritikAnbringer treffend krisierte, zeigt ja, dass Sachlichkeit bei einigen anderen nicht die starke Seite ist.

              Wir, als Freunde des demokratischen Diskurses, können so etwas also übergehen und in Gemeinsamkeit feststellen, dass Recht und Gesetz unabhängig von politischer Stellung für alle gleichermaßen gelten müssen.

              Wenn wir diesen Maßstab der fairen, universellen Teilhabe anlegen, ergibt sich daraus aus meiner Sicht eine klare Linie: Bei Marine Le Pen hat der Rechtsstaat bei nachgewiesener Veruntreuung von Steuergeldern geliefert. Das Prüfverfahren gegen die ESN (AfD) im EU-Parlament kann ebenso als logische und berechtigte Konsequenz angesehen werden:

              Wer die demokratischen Spielregeln der universellen Teilhabe durch ethnische Exklusion angreift, muss mit den Abwehrkräften einer wehrhaften Demokratie rechnen.

              Aber – und hier teile ich Ihre Kritik an der Asymmetrie: Genau diese unbestechliche Härte vermisst man bei Verfehlungen und mangelnder Transparenz der etablierten Eliten (wie von der Leyen oder Lagarde).

              Wenn dort weggeschaut wird, wo ökonomische Machtkonzentration das System verzerrt, schadet das dem Vertrauen massiv.

              Das Problem wäre also nicht, dass der Rechtsstaat gegen Le Pen oder die ESN konsequent agiert – das läßt sich als Schutz der Demokratie ausargumentieren.

              Das Problem ist, dass er gegenüber den Verfehlungen der eigenen Eliten allzu oft die nötige Konsequenz und Härte vermissen lässt. Da sind wir uns im Grunde völlig einig.
            • (geb. 1974) am

              Ja, genau - da sind wir uns völlig einig!
          • am

            Alltag im Parlament: AfD-Vertreter unterbricht den Vortragenden der SPD mit einem Hinweis auf eine wo immer hergeholte Statistik, die belegen soll, dass die Leute kein Vertrauen mehr in ARD & Co. haben. Dafür in NIUS und Co? Science Fiction? 
            Der SPD-Vertreter pariert gelassen. Und weist bei der Gelegenheit auf den Unterschied zwischen Rundfunkstaatsvertrag und Bundesverfassungsgericht hin, Scheint bei den blauen nicht ganz klar zu sein :).
            • am

              Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
              • am

                ......für Dämliche, wie der Name impliziert: AfD!!! 😂
            • am

              Dieser Beitrag wurde redaktionell entfernt.
              • am

                Kritik an etablierten Parteirn ist legitim und gehört zur Demokratie! Jedoch ist Unzufriedenhrit kein Beweis dafür, daß eine AfD die bessere Lösung wäre! Jede Partei muss sich an ihren Ideen, ihrem Umgang mit dem Rechtsstaat, realistischen Konzepten und den Folgen ihrer Politik messen lassen - nicht an Ihren Parolen!

                "Alles ist schlecht, also ist die AfD besser" ist wahrlich kein Argument, eher ein Trugschluss! In einer Demokratie sollten Fakten, Programme und die Achtung der Verfassung wichtiger sein als Protest oder Empörung!
                Demokratie heißt auch eine Regierung abzuwählen, wenn die Mehhrheit der WählerInnen das so will. Heißt aber auch jede Alternative kritisch zu hinterfragen. Wer Verantwortung übernehmen will, muss zeigen, dass er demokratische Grundwerte achtet und tragfähige Lösungen für die Zukunft bietet. Das ist bei der AfD nicht der Fall. Ich wähle keinesfalls eine solch rechtsextreme Partei!!!
                • am

                  Die abschreckenden Beispiele, Ungarn, USA, fruchten leider bei vielen Wählern im Osten nicht. Dabei zeigten diese Länder so deutlich, was an demokratischen Errungenschaften für den einzelnen geschreddert wird. Das merken diese Leute erst, wenn sie persönlich betroffen sind. Dabei kann jeder Geschichte und Tagesgeschehen verfolgen und logische Schlüsse ziehen. Warum man sich auf eine Partei wie die AfD verlassen will, die ihren Anhängern von Kirche, Kindern bis Text in Kommentaren schon jetzt Vorschriften macht, völlig Gaga.

              zurückweiter

              Erhalte Neuigkeiten zu Markus Lanz direkt auf dein Handy. Kostenlos per App-Benachrichtigung. Kostenlos mit der fernsehserien.de App.
              Alle Neuigkeiten zu Markus Lanz und weiteren Serien deiner Liste findest du in deinem persönlichen Feed.

              Kauftipps von Markus Lanz-Fans

              Auch interessant…

              Hol dir jetzt die fernsehserien.de App