• Kommentare 11–20 von 9310

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      Selbsthilfegruppe Illner verbeißt sich in tragische Offenbarungen wegen dem desolaten BR-Elite-Regime.
      Ein Jammertal der dritter Reihe – und für ihre Amateur-Chaoten Stoff zum hetzen - bis zum Ende🤣🤣🤣🤣👍👍👍👍👍👍👍
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        @diametral, sehr gut argumentiert. Die wirtschaftliche Misere der DDR wird gern vernachlässigt. Vergessen die Altbauwohnung, in der es durch die Decke tropfte, die schlechte Luft wegen der Kohleheizungen, Leuna , Bitterfeld, Bückware usw.
        Aber genug damit. Wie @Hera sehr richtig anmerkt, hat die heutige junge Generation grundsätzlich mit Ostalgie nichts mehr am Hut.
        • am

          Ja genau, und dann gab es nicht mal Eimer oder Gefäße mit denen man das Wasser von der Decke auffangen konnte. Nach der Arbeit mussten wir die Mülltonnen nach Leergut durchsuchen um die hohen Mieten bezahlen und die hohen Kosten für die Nahrungsmittel decken zu können. Diese Aufzählung könnte man fast endlos fortsetzen, das Leben war ein Albtraum.
          Das ist im Westen Deutschland s natürlich nicht bekannt geworden, dafür hat die Stasi gesorgt.
          Hera, ihre Bekannten in Thüringen haben das bestimmt bis heute nicht erzählt, weil sie schämen.
          Aber Hera, ich denke , sie haben das schon immer vermutet.
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          Nanu, Sie sprechen mich an, Gierwitz? Fanden Sie gestern nicht - aus Ihrer Sicht - einen Disput mit mir sinnlos? Ich finde das übrigens auch, wie bereits mitgeteilt, nur soviel, es sind Verwandte, die ich in Thüringen habe, ich musste nichts vermuten, war/bin immer über die Realität informiert! Und sie gehören zu den 60%, die sich ohne AfD ziemlich wohl fühlen im Vereinten Deutschland!
        • am

          Beate 03 , ich weiß nicht was sie gerade gelesen haben, mein Beitrag kann es nicht gewesen sein.
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        Dieser Beitrag wurde redaktionell entfernt.
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          Das ist Ihnen echt super gelungen, @ Paule, hier keine Ost/Westdebatte zu entfachen!
          Da stimme ich @ whatwatch zu, was soll das? Ist es eine Rechtfertigung für den Rechtsruck in Sachsen-Anhalt und anderen Ost-Bundesländern?

          Man sollte einfach mal zur Kenntnis nehmen, dass auch dort noch immer eine Mehrheit von ca. 60% n i c h t rechtsextrem wählt.......( Und die Wahlergebnisse von Sonntagabend abwarten)

          Wenn selbst nach 37 Jahren, in denen eine Generation heranwuchs, welche die Teilung Deutschlands garnicht erlebte, in einigen derer Köpfe noch immer eine imaginäre Mauer vorhanden ist, dann sollte dieses Problem nicht noch befeuert, sondern massiv bekämpft werden. Da sind solche Diskussionen eher kontraproduktiv! Meine Meinung!
          • (geb. 1962) am

            @ Hera - Sie gehören hier zu den Vernünftigen, ich widerspreche dennoch ein wenig.

            @ Paule formulierte sicher moralisierend, aber im Kern hat er einfach recht - wenn man nicht auf die ökonomischen Hintergründe der Entwicklung schaut, wird man die Entwicklung nicht verstehen können. Genau das ist Analyse - das Gegenteil von Rechtfertigung.

            Nur ist es heute leider so, und das ist das Fatale, dass jede Analyse zwangshandlungsmäßig zu einem sofortigen Aufploppen ideologischer Kampfverbände führt.

            Ich meine, klar, die Rechtsextremen nutzen es sofort, um ihr verdrehtes Kauderwelsch in die Welt zu spucken. Aber die Gegenseite? Macht daraus ein Ostalgie-Phänomen, das sowieso bald ausstirbt. Was empirisch einfach nicht stimmt, was etwa das MDR-Projekt "DNA des Ostens dokumentiert (inkl. Bedeutung kultureller Symbole bei jungen Leuten). Genausowenig wie das mit den "autoritären Ossis, die die Freiheit nicht verstanden haben" oder was sich der Gaukler mit dem Doppelherz da immer her kriegt, auch im Ansatz nur irgendwie Sinn macht.

            Es bringt einfach nichts, gegen den Rechtsextremismus allein angehen zu wollen mit Mythen, oder, wie wir heute sagen, "kulturellen Erzählungen." Denn wird die aktuelle Politik mit den aktuellen Ergebnissen fortgesetzt, werden wir in den Westbundesländern zukünftig zwangsweise vergleichbare Ergebnisse haben - wenn sich nicht eine starke demokratische Opposition bilden kann, die bessere Politik hervorbringt. Das ist fast wie ein "Naturgesetz der Geschichte".

            Der Versuch einer Erklärung ist also nicht als Rechtfertigung framebar. Dies sehe ich eher als Versuch einer Re-Mythologisierung.

            Nicht über die Leute so viel schimpfen, sich über die komischen kulturellen Mythen und Mauern da streiten, sondern den Rechtsextremen einfach ihren Unfug um die Ohren hauen und eine strukturell vernüftige Politik machen.

            Ich meine, eine Partei, die mit abgelaufenen Ossi-Mythen daher kommt und mancherorts gar von Sozialismus schwadroniert - und gleichzeitig alle sozialen Schutzrechte abreißen, jeden Internationalismus über Bord werfen, Bezitzlose exkludieren und das dann noch in eine Blut- und Boden getränkte Besitzstandswahrungselite übersetzen will, die ist doch für jeden vernünftigen Menschen die größte Verarrsche.

            Fakten statt Framings. Analysieren statt stigmatisieren. Politisch kämpfen.
          • am

            Wissen Sie, @ Uli, im Prinzip hat @ diametral in seinem Beitrag von gestern, 17:14 das richtige gesagt: es geht um die Gesinnung!
            ( Er selbst ist dabei nicht auszunehmen)

            Man redet nicht miteinander, sondern gegeneinander und keiner versucht die Positionen des anderen zu verstehen, wenn diese nicht in sein vorgefertigtes Weltbild passen. Soziale Medien ( nicht nur die ) befördern das,, die Politik der Mitte ist derzeit hoffnungslos überfordert, weil sie politische Ränder mit utopischen Versprechungen vor sich hertreiben, ( die gefährlichen Positionen werden dabei gerne übersehen vom Wähler), sicher spielt auch "falsches Führungspersonal" eine Rolle, richtig, eine suboptimale Spaltung unserer Gesellschaft.

            Warum ist es nicht möglich, wenn man dem Unheil in Gestalt einer verfassungsfeindlichen Partei, die uns ins Chaos treibt, in die Augen blickt, dass demokratische Parteien g e m e i n s a m dem entgegenwirken? Könnte es nicht Kompromisse geben die am Ende unserer Gesellschaft dienen und nicht parteipolitischen Standpunkten? Die Chance wäre jetzt da..........
        • am

          Richtig - da ist nicht wenig aus dem Ruder gelaufen und
          immer mehr wissen es:

          VERURSACHER SIND NICHT DIE UNTERDRÜCKTE UND DAMIT NICHTREGIERENDE OPPOSITION !!!

          Alles in zig-Stuhlkreisen Beklagte haben das als sich im Alleinvertretungsanspruch glaubende Schwarze & Blockflöten über das deutsche Land gebracht:

          Föderalismus=Kleinstaaterei, Kurort für Mafia und Islamterror, Militarisierung, Mehrklassen"demokratie", Arbeitslosenheer als Reservemagazin, Insolvenzen, Konkurse

          = Bau auf - Reiß ein Modus..........

          Bevölkerungsschwund > Resultat von landesweiten Existenzängsten
          Fachkräfte-Gejammer > blindes kompensieren wollen durch Ausländer
          Nationale Indentitäten-Völkerumwandlung zu > : DER „Europäer“

          Bis hin zu: „Was bin ich ?“ (bei Robert Lembke noch ein Spiel-Spass..)

          >>> und jetzt : Verstörtes „Pferd“ entdeckt plötzlich, ein „Schaf“ sein zu können…..
          oder andersrum, andersrum, andersrum……….🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

          Echt wichtige gesellschaftliche Aufgaben und Herausforderungen unserer Zeit im Kampf gegen den Demenzwettstreit einer Yellow-Press-Hysterie !

          Völker, …….👍👍👍👍👍👍👍
          • (geb. 1962) am

            @ 1939904 "Verstört" wirken wohl eher Sie mit dem nervösen Durcheinander. Typisch auch für Rechtsextreme, wenn ihr Unfug gerade aufgeflogen ist.

            Lernen Sie mal strukturiert schreiben, dann kann man es strukturiert widerlegen.
        • am

          An DDR-Wendehälsen fehlt es garantiert nicht. Voll im Trend der übrigen „Ländle-Populisten“ von Süd bis Nord. Die populistischen Adenauerparteien profitierten natürlich infolge des hastigen Anschlusses.
          Tatsächlich gibt es nirgendwo Anzeichen in der Bevölkerung Mitteldeutschlands, sich die Verhältnisse der ehem. DDR zurückzuwünschen. Allein nur der eigentlich schon kriminelle Populismus, auch durch Medien! aus westlichen Zonen befördert dieses Hass- und Häme-Spektrum.
          Nein, es war die sehr kurze Zeit um 1990 eines „Neuen Forum“, welches als Alternative zur SED-Ära ein eigenes, selbständiges Land gestalten wollte, in welchem eine umfangreiche Neukonstruierung von Gesellschaft und Wirtschaft vorgesehen war – und nicht eine blauäugige Übernahme der, heute massiv unübersehbar negativen Begleiterscheinungen eines unfähigen und maroden BR-Regimes zu erwägen.
          Weshalb DDR-Bürger überschwänglich und euphorisch auch noch den elendsten Schrott-PKW, die Zugspitze raufkrabbelten und jeden Billigstkram der „Konsumgesellschaft-West“ grabschten – die Antwort lässt sich in der Propaganda-Werbung des „Werte-Westens“ finden.
          Funktioniert übrigens immer noch bei Deutschen hier wie dort auch heute - schaue in Geschäfte, TV, Internet ect.
          Billig-Dreck zum Wegwerfen und Kassenfüllen der Profitgeier(„Marktwirtschaft?“…
          jede noch – damals - bodenständige Gastwirtschaft war sauberer und gesünder für Geldbörse und Gesundheit!)

          Also – DDR wird nicht gefeiert. Gewürdigt durch aufrechte Bürger werden die vielen kleinen – unpolitischen ! - Errungenschaften eines Volkes, was auch ohne Marshall-Milliarden in Gesundheitswesen, Kultur und Wissenschaft stolz auf eigene Erfolge nachweisen kann.
          Beispiel: Polikkliniken der DDR gecancelt – inzwischen vom BR-Regime auf die Idee von „Ärztehäusern“ gekommen---
          oder in der DDR entwickelte technische Produkte für Elektronik, Unterhaltung,, Haushaltgeräte, Haus-Hof und Garten – robust und vor allem reparaturtauglich – wurden nach Anschluss an Bonner-BR sofort verdammt. Gleiches ebenso an Ernährungsprodukten aller Art..
          „Inzwischen“ tauchen im BRD-Duktus plötzlich Bestrebungen auf, viele der so „tollen“ Artikel sollten doch auch längere Verwendung finden – aha?
          Aber nun Schluß – alberne Bienchen, vermutlich ohne Lebenserfahrungen, müssen ihren Stuss wegen blauäugigen Konsumieren und eingebläuter Polit-Propaganda eben auch hier loslassen.
          Der Sound der Alm-Öhi-Accounts.

          Schön: Eine „Ost“deutsche… geflüchtet aus Schlesien, Pommern und aufgewachsen, in der DDR ?
          Welch´hartes Schicksal….

          Polnische Bürger fragen sich daher schon immer mehr, welche kuriosen Politspekulanten sich über ihr Staatsgebiet auslassen: …Sport im „Osten%...
          • am

            ...................…Sport im „Osten“ oder Wie tickt der „Osten“ ???
            „Landsmannschaften“-Boom und „Vertriebenen“ Kader bringen es offenbar nicht fertig, ihre überholten Landkarten endlich zu entsorgen. „Ost“ - und „Heimatfront“-Gefühle wabern wohl gerade wegen der Schlacht um Platz eins wieder hoch ?
          • (geb. 1965) am

            was erzählen Sie denn da für einen Schmarren?

            Vorab - nur mal zu den Wohnungen:
            >>Während 1988 in der alten Bundesrepublik (BRD) der statistische Fehlbestand noch bei rund 400.000 bis 600.000 Wohnungen lag, eskalierte die Situation durch die Wiedervereinigung dramatisch: 1992 fehlten im wiedervereinigten Deutschland laut Schätzungen des Deutschen Mieterbundes (DMB) rund 2,5 Millionen Wohnungen.<<

            Es ähnelt sogar sehr dem Wohnungsmangel heute.
            Dürfen Sie sich nun selbst überlegen, was das mit "Migration" zu tun haben könnte.
            Dennoch bekamen NPD oder Republikaner keine 42%.
            ----


            >>Nein, es war die sehr kurze Zeit um 1990 eines „Neuen Forum“, welches als Alternative zur SED-Ära ein eigenes, selbständiges Land gestalten wollte<<

            was, wie .. völlig zahlungsunfähig, und zuerst die Ostmark in die harte DM eintauschen wollen und dann eigenes Süppchen kochen?
            Dann hätten sie eben gleich die Konsequenzen tragen müssen und sich selbst herauslavieren mit einem eigenen Staat und ihrer Ostmark.
            ----

            >>... auch noch den elendsten Schrott-PKW, die Zugspitze raufkrabbelten und jeden Billigstkram der „Konsumgesellschaft-West“ grabschten ..<<

            Ja warum denn wohl?
            Es war definitiv so und nichts mit "Propaganda-Werbung des „Werte-Westens“".
            Wir hatten hier Wohlstand, von dem DDR-Bürger nur träumten.

            Und Freiheit. Diese kostet aber jedem auch etwas:
            Eigenverantwortung.
            -------

            >>Beispiel: Polikkliniken der DDR gecancelt – inzwischen vom BR-Regime auf die Idee von „Ärztehäusern“ gekommen---
            oder in der DDR entwickelte ...<<

            Allein schon aufgrund der Bev.zahl:
            Der Hund wedelt mit dem Schwanz und nicht umgekehrt.
            Da hat sich die Minderheit nun mal der Gesamtheit anzupassen.
            Auch hier wird kein eigenes Süppchen gekocht, nur weil irgendwelche Alt-SEDler oder Randgruppen das so wollen.
          • (geb. 1965) am

            ...

            >>entwickelte technische Produkte für Elektronik, Unterhaltung,, Haushaltgeräte, Haus-Hof und Garten..<<

            Mein Gott, dann bringt halt den E-Trabi oder EWartburg auf den Markt.

            Es gibt Gesetze und Richtlinien auch von der EU, die mir gleichsam nicht passen, aber man muss sich nun mal an "DIN-Normen" usw. halten.
            "Deutsche Industrie Norm", nicht "DDR Industrie norm".
            Ansonsten ist D ein freies Land.

            Die ostdeutsche Bev. stürmte geradezu auf Westprodukte.
            >>Elektronik, Unterhaltung,, Haushaltgeräte<<

            Blödsinn, da ist ja nicht mal mehr der westen konkurrenzfähig, obwohl wir damals (von wegen DDR) weltführend waren.
            Heute alkes nur noch chinesische, koreanische, taiwanesische Produkte ..
            mei, dann bringt eben Eure Produkte auf den Markt, aber ich sage jetzt schon: die werden in Lagerhallen verrotten.
            So wie bei uns. Siemens baut keine Handys mehr, Grundig, Saba, Nordmende, Dual, Loewe .. gibts nicht mehr.
            AEG, Bauknecht, Krups .. nur noch Namen, wird im Ausland produziert.

            DDR-Produkte? Doe wollte doch niemand mehr.
            Es gab auch keine Investoren, die da Geld reinstecken wollten.

            Einige Marken behaupteten sich, auch heute.

            Da erzählt jemand was von "Lebenserfahrung" .. pfff.
            Man muss halt mal verstehen wollen, wie internationale Märkte, Produktionskosten und Nachfrage funktionieren.
            Man hat eben nur noch mit Hightech oder über den Preis eine Chance.
            ----

            >>Neue Forum<<,
            dass ich nicht lache.
            Es waren doch die Ostdeutschen selbst, die diese in die Bedeutungslosigkeit versinken ließen.

            "wir sind das Volk" hieß es anfangs, dann " wir sin ein Volk".

            Die Mehrheit wollte keinen eigenen Staat und etliche vom Neuen Forum tauchten in Parteien wie auch Bündnis 90 unter.
          • (geb. 1974) am

            ...ja, genau!

            Und ewig grüßt das Murmeltier - hab' ich schon irgendwo und so ähnlich müde x-mal mehrfach gehört!

            Der "arme Ossi" und sein Schicksalsschlag nach der Wende - Oh Gott.
            Bullshit, der sogenannte "Ossi" hat noch immer sehr gute Antennen für dumme Scheiße, woher es geweht kommt.

            Kann man jetzt auch endlich mal bitteschön den Fokus wieder nach vorne richten.
            Ist ja schlimm, diese ewig sinnlosen "Lanz-Debatten" hier...
        • (geb. 1974) am

          Der ÖRR kann meinetwegen senden was er will - von mir aus den größten Schwachsinn im Mainzelmännchen-Format - aber bitte nicht als wehrlose Zwangsabgabe von jedermann abgeknöpft.

          Was ist das denn für ein Missverständnis von freier Marktwirtschaft:
          Nachfrage bestimmt den Konsum und natürlicher Entwicklung des Marktes.

          Es riecht hier stark nach unlauteren Wettbewerb - und staatlichlich finanzierten Eingriff des Marktes und Beeinflussung.

          Der ÖRR gehört sofort abgeschafft "Petition"!
          • (geb. 1984) am

            Ich will hier keine neue „Ostdebatte“ lostreten, aber da hier einige wieder schlau von Jammerossis reden und wie viel doch der Westen für den Osten getan hat, scheinen einige Bemerkungen nötig zu sein!
            Nie wurde mal versuchsweise berechnet, wie viele Milliarden die westdeutschen „Heuschrecken“ aus dem Osten geklaut haben und wie viele zig Mrd. die Westfirmen an der Einheit verdient haben! Natürlich war laut westl. Medien die DDR pleite, schließlich sollten alle Ossis froh und ewig dankbar für ihre Rettung sein. Wenn man den Wert einer DDR-Firma mit 1 DM angibt, ist das kein Wunder. Dafür wurde nämlich die wenige noch funktionierende Industrie von der Treuhand verschleudert und danach meist plattgemacht, denn Konkurrenz konnte man im Westen nicht gebrauchen. Es gibt auch einzelne positive Bsp., wo DDR-Firmen modernisiert und erhalten wurden.
            Der unreale Wechselkurs tat ein Übriges, aber die Ossis sollten beruhigt werden und schließlich das ganze Westzeug kaufen. Die Westwirtschaft war zu dieser Zeit in Rezession und da kam die DDR als Absatzmarkt gerade recht. Was Besseres konnte der Westindustrie gar nicht passieren! Deshalb versprach Onkel Helmut allen im Osten goldene Bananen und im Westen, dass die Einheit nicht kosten würde, denn schließlich wollte er wiedergewählt werden und der Rest ist Geschichte! Die Schweinereien der Treuhand sind ja mittlerweile teilweise bekannt, ob sie Absicht oder der Korruption bzw. dem Lobbyismus geschuldet waren, sei mal dahingestellt. Die meisten Ossis waren total naiv, haben den Heuschreckenschwärmen von „Westexperten“ alles geglaubt und wurden gnadenlos abgezockt! Davon haben sich viele im Osten bis heute nicht erholt und offensichtlich rennt die AFD hier offene Türen ein und wird deshalb gewählt!
            • am

              Das was in den Osten rein gesteckt wurde ging zum großen Teil wieder zurück in den Westen. Entweder durch Abzocke, Betrug und der sogenannte Aufbau lief ja auch überwiegend über Westfirmen.
              Das Begrüßungsgeld was man dem Ossi ständig unter die Nase reibt wurde verkonsumiert und war letztendlich eine Subvention für die westdeutsche Industrie .
              Im Gegenzug hat man sich die Immobilien und andere werthaltige Gegenstände unter den Nagel gerissen.
              Und wie sie richtig schreiben, man hat die Konkurrenz vernichtet und damit Verwertungsbedingungen langfristig verbessert. Ich weiß nicht ob man diesen Vorgang schon mal beziffert hat, das dürfte aber erheblich sein.
              Und , was auch nicht unbedeutend und sicher ein profitables Geschäft war, die qualifizierten Arbeitskräfte wurden aus dem Osten in den Westen abgezogen.
              Da hat man unteranderem Ausbildungskosten gespart.
              Diese Aufzählung kann man fortsetzen und ob dann für den Osten ein positives Saldo rauskommt bezweifle ich.
            • (geb. 1955) am

              Das ist aber ein perfekter Einstieg in eine neue "Ostdebatte". Aber he, 37 Jahre her, oder? Niemand sollte glauben, dass Politik und Politiker fehlerfrei sind. Deshalb wäre es besser auf die aktuelle Situation zu schauen. Ist der Staat und das Land SA so verrottet, das die Abbruchfirma AFD gerufen werden muss? Politikversagen ja, Abbruch Nein! "Staatsreparatur dringend nötig, überm TÜV", würde ich sagen. Aber nicht schrottreif! Die AFD will mit der Kettensäge ran. Parlament, Justiz, Dienste, Schulen u. Universitäten, Medien. Steht so im Programm, sie reden auch so. Ich glaube nicht, dass nach einer gewonnen Wahl ein AFD-Sieger sich hinstellt und in guter demokratischer Tradition die erste Rede hält: Wahlkampf vorbei, Dank an meine Wähler und Respekt an die anderen, die mich nicht gewählt haben. Jetzt geht's an die Arbeit, ich werde die Legislatur nach bestem Wissen und Gewissen nutzten für das Land und die Einwohner. Ein knapper Wahlsieg ist kein Freifahrtschein, den Staat nach gut dünken umzukrempeln.... Minderheitsregierung gegen die AFD und wechselnde Mehrheiten ja. Die AFD hätte dann auch die Chance sich im demokratischen Parlamentarismus zu bewähren. Aber dem hat sie sich ja im Bund verweigert und bei der Eröffnung des thüringischen Landtags wollte sie als erstes auch die Geschäftsordnung in ihrem Sinne ändern. So geht's nicht! Wir haben eine gute Verfassung und Deutschland funktioniert immer noch recht gut! Respekt vor Verfassung und Institutionen sind die Leitschnur. Wenn man die verliert kommt man zu amerikanischen und auch russischen Verhältnissen....
            • am

              Der Faschismus in Deutschland ist auch 81 Jahre und trotzdem redet man darüber.
              Wenn man in der Zukunft etwas besser machen will, sollte man sich umfassend mit der Vergangenheit auseinandersetzen.
            • (geb. 1962) am

              Und, @ Paule, da müssen wir die Analyse schon ganz machen. Was heißt denn: "nicht erholt"?

              Wir haben es ja hier nicht mit irgendwelchen "Viren" oder so zu tun. Sondern mit der markradikalen Zerstörung von gegebenen Strukturen und damit einem Kapitalentzug, der den Aufbau neuer, "eigener" Strukturen verunmöglichte. Vergleichbar mit der "Exportweltmeister"politik der Zeit, die in anderen Ländern Europas ebenfalls vergleichbaren Schaden anrichtete.

              Und ebenso wie der Staat dort gewisse Ausgleichzahlungen an die EU leistete, wurden hier Infrastrukturhilfen geleistet. Während sich der Staat selbst aber als Impulsgeber für eine Binnenwirtschaft zurückzog und diese selbst immer weiter wegbrach. Kein privates Kapital für den Aufbau eines Mittelstandes, keine Absatzsmöglichkeiten, weil das Geld und die stabilen Löhne fehlten. Und das, @ GierWitz, ist der Grund für die Abwanderung, weil einfach kein Markt mehr da ist - nix mit Abzug durch den Westen, "Klau" der Hochqualifizierten. Einfach nix mehr da.

              Wenn dann jetzt die Marktradikalen rufen, dass es zur Lösung der Krise mehr Markt braucht - dann formulieren sie es einem Kontext, in dem es gar keinen Markt gibt. Irrational.

              Wenn es nicht die AFD gäbe. Allgemeinwissen ist, dass bereits in den 2000er Jahren die Radikalen der "Neuen Rechten" nebst "Identitären" ihre Aktivitäten in den Osten verlegten (Kubitschek, Höcke, Elsässer, Compact, Schnellroda) und dort begannen, Leerstellen zu besetzen und Proteste mit völkisch-nationalem Gedankengut aufzuladen, sich als "Kümmerer" inszenierten, strategische Punkte des Protests besetzten.

              Was zunächst mit sozialen Forderungen verbunden wurde (etwa Höcke, der ein ver.di Konzept zur Rente klaute und auf "nur für Bio-Deutsche" ummünzte). Sich aber mit weiteren Erfolgen der AFD immer weiter relativierte und heute sich in absurden Identitätstheorien und Kulturpopulismus erschöpft. Der materielle Konflikt wurde kulturalisiert, während auf der wirtschaftlichen Ebene die Partei genau jene marktradikalen Forderungen aufstellt, die von AFD-Anhängern doch immer wieder "dem Westen" vorgehalten werden: Umverteilung von unten nach oben, Belastung der Armen, Ausgrenzung der Schwachen, Entlastung der Reichen, Anbeten des freien Marktes. Und Wohlstandschauvinismus. Wer einen guten Posten hat, egal wie gewonnen, soll jedes Recht der Welt haben, nichts und nie mehr davon abzugeben.

              Die Schlussfolgerung ist daraus: Mit einer AFD, die im Grunde ein radikalisiertes, von demokratischen Werten völlig entkleidetes CDU/FDP Wirtschaftsprogramm fährt, wird alles nur noch schlimmer. Eine CDU/SPD, die weiter an ihrem Neo-Liberalen Kürzungskurs festhält, wird nicht nur die Wirtschaft ruinieren, sondern zugleich die AFD stärken. Im Grunde ist es alles eine kleine Wiederholung von Brüning. Alles belegt. Wer davon nicht reden will, hat auch seine Probleme be...
            • (geb. 1962) am

              Alles belegt. Wer davon nicht reden will, hat auch derbe Probleme beim Erklären von Faschismus.

              Aber wer hier von der AFD noch versucht, mit Verweis auf den Faschismus moralische Augenhöhe zu simulieren oder mit Verweis auf die Dimitrov-These Scheinkompetenz ausstellt, ist jenseits von gut oder böse.

              Da hilft der Blick in den Spiegel.
            • (geb. 1965) am

              so viele Ammenmärchen.

              Reihenweise haben Ostdeutsche ihr Häuschen und ihren Besitz verkauft.

              Natürlich gab es "Heuschrecken", die sich alles unter den Nagel rissen, was ging.
              Aber das ist nun mal Marktwirtschaft, das ist freiheitliche Eigenverantwortung, das ist mündig zu sein im Nicht-Kommunismus.

              Gehört einfach mit dazu.

              Ich hätte die DDR auch als eigenen, freiheitlichen Staat belassen.
              Wäre viel besser gewesen, sowohl für die meisten Bürger dort wie auch hier.

              Der Osten tendiert relativ geschlossen Richtung AfD.
              Im Westen sieht es anders aus.

              Es geht an dieser Stelle auch gar nicht um besser oder schlechter, sondern um ganz einfach um eine konträre Gesinnung, um eine Spaltung, die suboptimal ist.

              Ein Zusammenschluss mit bspw. Österreich wäre um ein Vielfaches einfacher gewesen.
            • (geb. 1962) am

              Nicht, dass wir jetzt übereinstimmen, @ diametral - aber das war irgendwie ein cooler Beitrag. Nicht schlecht!
          • (geb. 1974) am

            Guten Morgen Freunde der Nacht! ☕

            Pflegeheim soll gelogen und für demente 95-Jährige per Briefwahl abgestimmt haben.

            Die Mehrheit der Pflegeheime in Sachsen-Anhalt würde laut Wahlprogrammen vor allem von der Politik der Grünen, der Linken und der SPD profitieren.
            Insbesondere durch zusätzliche staatliche Finanzierung und Investitionsförderung.


            ...nur so'ne rechtsradikale Verschwörungstheorie.

            Erfolgreichen Tag allerseits! ✌😉
            • am

              Wie schon 2021 jubelt man die Umfrageergebnisse der AfD kurz vor den Wahlen in SA in eine unraelistische Höhe. Laut einem "unabhängigen" Institut sollen die Zustimmungswerte bei 43% bzw. 46% liegen.
              Damit versucht man für die noch Unentschlossenen im Auftrag der eifrigen "Demokraten" eine Bedrohungslage zu schaffen bzw. die bereits propagierte Bedrohungslage zu verschärfen, um das Wahlverhalten zu manipulieren.

              Weil beim "kacken erwischt" , hat man nachträglich die 46% zurückgenommen. Das kommt aber bestimmt bei der Zielgruppe nicht an. Etwas aus der Welt zu schaffen ist bekanntlich sehr schwierig.
              Bei der Landtagswahl 2021 hat diese Methode gut funktioniert, und ich glaube, dass auch diesmal das Wahlergebnis entscheidend zum Nachteil der AfD beeinflusst wird.
              Dazu kommen die Manipulationsmöglichkeiten, die es objektiv bei der Auswertung der Briefwahl gibt. Ich kann mir nicht vorstellen, das diese ungenutzt bleiben.

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