Kommentare 11–20 von 9398
1704213 (geb. 1949) am
Ohne eine Interessensgemeinschaft, die ein zusammengehöriges „Wir“ erst konstituiert, gibt es kein lebensfähiges Gemeinwesen.
Jede Form der Besonderheit (die Nationalität ist eine solche) wird im Namen einer totalisierenden Universalität verweigert. Die Wirkung einer solchen Doktrin besteht mitnichten in einer wachsenden Offenherzigkeit für Fremdes und Neues. Im Gegenteil: Der Multikulturalismus erzeugt eine „Balkanisierung“ der Gesellschaft. Im Laufe dieses Prozesses geht das Gesetz nicht mehr aus einer autonomen Gesellschaft hervor. Statt eine Zugehörigkeit zu einem souveränen Gemeinwesen herbeizuführen, kommen heute viele Gesetze „von außen“ und von oben. Unsere Fähigkeit, selbstverantwortlich zu handeln und eigene Entscheidungen zu treffen, erodiert – sowohl auf der Ebene
des Nationalstaates als auch auf der Ebene des einzelnen Bürgers.
Der „Fall Ungarn“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich der Supranationalismus und der Multikulturalismus – gemeinsam nachteilig auf Demokratie und Souveränität auswirken. Indem die EU die korrupte sozialistische Regierung von Ferenc Gyurcsany gegenüber den rechtsstehenden Parteien Fidesz und Jobbick unterstützte, destabilisierte sie das öffentliche Leben.
Auf diese Weise festigte sie gerade den Nationalismus, gegen den sie sich angeblich positionierte. Die EU goss nicht bloß Benzin ins nationalistische Feuer. Sie fachte die Flammen sogar weiter an, denn sie brandmarkte Ungarn als hinterwäldlerischen Rückfall in dunkle Zeiten. Noch verstörender aber ist Folgendes: Die EU-Kritik an Ungarn ignoriert die Tatsache, dass Viktor Orbáns Fidesz-Partei in freien Wahlen eine massive Mehrheit der ungarischen Bürger errang.725819 am
Es bringt nichts, einfach mit Begrifflichkeiten um sich zu werfen. Ungarn hatte mit gerade einmal 2,6 Prozent Ausländeranteil in 2025 gegenüber mehr als 15 Prozent in Deutschland eben so gut wie keine Ausländer. Man ging aber auch gegen die im eigenen Land geborenen Roma und Sinti vor. Wir erinnern uns, 2015 wurden die Flüchtlinge nicht in das Land gelassen oder nach Deutschland durchgewunken. Entgegen der Regeln lt. Dublin.
Freie Wahlen gab es zum Schluss in Ungarn genauso wenig wie heute noch in Russland. Die Kandidaten der Opposition wurden behindert, TV und der Rundfunk nach Orban ausgerichtet. Deshalb ist es dem neuen Regierungschef hoch anzurechnen, dass er trotz massiver staatlicher Behinderung monatelang mit den Wählern ins Gespräch kam und sich Bürgerinitiativen zusammenschlossen, um das System Orban zu überwinden.UserUli (geb. 1962) am
@ 213: Es ist ein fataler Unsinn, politische Integration an einer nationalen oder ethnischen Herkunft („Wir“) festzumachen. Das Gegenteil ist richtig: Eine gelungene Identitätsbildung und ein lebensfähiges Gemeinwesen entstehen erst dann, wenn ein moderner Verfassungsstaat sich auf Grundrechte und demokratische Spielregeln stützt, statt auf Exklusion zu setzen.
Ein stabiler Zusammenhalt braucht keine Abgrenzung nach außen, sondern die materielle Teilhabe aller im Inneren.
Gerade das Beispiel Ungarn zeigt doch, dass nicht die universellen Menschenrechte oder „Brüssel“ das Problem sind. Das eigentliche Problem war die ökonomische Kolonialisierung nach dem Ende des Ostblocks, die die Menschen in sozialer Unsicherheit zurückgelassen hat. Wenn der Staat bei der sozialen Absicherung versagt, öffnet das erst Tür und Tor für Bewegungen, die diese Abstiegsängste für autoritär-nationalistische oder völkische Konzepte instrumentalisieren.
Nicht der Multikulturalismus spaltet eine Gesellschaft, sondern die ökonomische Ungerechtigkeit.diametral (geb. 1965) am
>>Es ist ein fataler Unsinn, politische Integration an einer nationalen oder ethnischen Herkunft („Wir“) festzumachen. Das Gegenteil ist richtig: Eine gelungene Identitätsbildung und ein lebensfähiges Gemeinwesen entstehen erst dann, wenn ein moderner Verfassungsstaat sich auf Grundrechte und demokratische Spielregeln stützt, statt auf Exklusion zu setzen.<<
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Das Wort "Wir" bezeichnet
"eine Gruppe von mehreren Personen, bei der die sprechende Person selbst immer mit eingeschlossen ist"
und das ist auf "Deutsche", also "national" in keinster Weise anstößig, sondern völlig normal und legitim.
Ein "ethnischer" Bezug wäre erst einmal eine Unterstellung, die dann aber auch zu belegen wäre.
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In den "Grundrechten" in Deutschland ist sehr wohl im GG implizit und explizit
EXKLUSION
festgeschrieben.
Und sogar ganz konkret auf "national" bezogen!
"Exklusion" bedeutet Ausschluss von irgendetwas bzw. konkret auch die Verweigerung von Rechten zu etwas, was nur denen zusteht, die zu einer Gruppe gehören.
wie speziell auf das GG bezogen es eben Rechte gibt, die NUR "Deutschen" zustehen und anderen zu verweigern sind.
Im Art. 116 ist exakt definiert, was unter "Deutscher" zu verstehen ist:
>>Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist ...<<
In Art. 8, Art. 9, Art. 11, Art. 12, Art 13, Art 38 sind Rechte auf NUR "Deutsche" beschränkt.
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Formulierungen wie
>>Eine gelungene Identitätsbildung<<
sind unsinnig, wenn die Begrifflichkeiten nicht exakt definiert sind.
Um welche "Identität" soll es denn da gehen?
Da es hier offenbar nicht um die Identität von Donauschiffer (bis nach Bulgarien und weiter) geht, sondern um "deutsche Staatsbürger", wäre erst einmal zu klären, wie denn diese "Identität" zu definieren ist.
Die Deutschen haben doch überhaupt keine Identität mehr bzw. es wird ständig krampfhaft versucht, diese im Keim zu ersticken.
Sogar im Verbund Deutschlands als Teil der "westlichen Welt" werden Identitätsmerkmale wie "Merkmale offener Kommunikation" in Abrede und sogar im Bezug als verwerflich verurteilt.
Bspw. konkret: Burka.
Es gibt "Identität" überhaupt nicht mehr, so wie "deutsche Kultur" nur noch als Schimpfwort abgestempelt wird.
"Identität" ist ferner ein SINGULÄRER Begriff.
Im Zuge mehrerer Staatsbürgerschaften verbietet es sich geradezu auch dort noch dieses Wort zu verwenden.
"Identität" gibt es nicht mehr (zumindest in den Kreisen wie von @User Uli, Grünen usw.) und deshalb ist es unsinnig, noch von "Identitätsbildung" reden zu wollen.
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In diesem Kontext gibt es auch kein "Wir" mehr, sondern nur noch "jeder beliebige". Und deshalb verbietet es sich in diesen Kreisen auch noch irgendwie von Inklusion oder Exklusion zu reden, denn in "alle" ist eh jeder schon einbezogen.
Wenn Wörter wie %2...diametral (geb. 1965) am
Wenn Wörter wie "Wir" oder "Inklusion" von diesen herangezogen werden, geht es nahezu immer nur um Geld, Sozialhilfe, Recht auf Wohnung, Wahlrecht oder dergleichen, nicht um Identität.
Und da setzt der >>Verfassungsstaat<< im GG ganz klare Schranken.diametral (geb. 1965) am
... was @User Uli auch unmissverständlich als Abschluß selbst präzisiert:
>>... , sondern die ökonomische Ungerechtigkeit.<<
Es geht immer nur ums Geld, nichts anderes.UserUli (geb. 1962) am
@ diametral - Wer predigt denn hier vorzugsweise die Lehre vom "reinen Kapitalismus"? Wer setzt den Fokus und das Ziel stets auf "Kapitalbildung"?
Aber der Spiegel dessen bringt den Zugang zum Verständnis. Jürgen Habermas hat das in seiner These von der Kolonialisierung der Lebenswelt gefasst:
Wenn die Logik des Geldes und der Macht immer weiter in unsere privaten und sozialen Lebensbereiche eindringt, werden menschliche Beziehungen, Kultur und Werte zunehmend zerstört oder durch reines Profit- und Zweckdenken ersetzt.
Reines Profit- und Zweckdenken führt zu einer dauerhaft instabilen Identitätsbildung. Der von sozialen Beziehungen völlig gelöste reine Ich-ling wäre das Pendant eines "reinen Kapitalismus".
So kommen wir der Analyse näher, warum in einer Welt der Aufklärung plötzlich wieder reaktionäre Rufe nach nationaler Identität und aggressiver Selbstdurchsetzung laut werden.
Wir erkennen, dass Rechtspopulismus und Nationalismus kein Zufall ist, sondern die pathologische Quittung für eine Gesellschaft, die funktionierende soziale Beziehungen zunehmend der ökonomischen Logik opfert.
Ganz langsam kommen wir in der Erkenntnis also doch weiter. Wenn es auch manche nur im Spiegel zu sehen vermögen.diametral (geb. 1965) am
richtig, @User Uli, für mich ist Kapitalismus die Grundlage von Zufriedenheit und Wohlstand.
Es ist quasi wie in einem Dreick als dritte Position zu sehen.
Kapitalismus hat rein gar nichts mit irgendetwas zu tun, was unter "recht(sextrem)e Ideologie" und
gleichfalls rein gar nichts mit "linke bzw. kommunistische Idelogie"
zu verstehen ist.
Kapitalismus bildet den gesunden Menschenverstand ab und als solche sind Kapitalismus und soziales Denken auch kein Widerspruch, denn
Kapitalismus setzt auf gerechte wie auch unabänderliche (Natur-)Gesetze des Marktes,
was aber Unterstützung für Menschen, die von Natur aus oder durch Krankheit benachteiligt sind keineswegs ausschließt, sondern sogar einbezieht.
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>>Wenn die Logik des Geldes und der Macht immer weiter in unsere privaten und sozialen Lebensbereiche eindringt, werden menschliche Beziehungen, Kultur und Werte zunehmend zerstört oder durch reines Profit- und Zweckdenken ersetzt.<<
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Blödsinn sowas.
Ist doch ganz einfach:
kümmern SIE sich einfach nicht mehr um Geld, reden Sie nicht mehr davon, machen Sie es wie Franz von Assisi.
Ich will Sie gerne von dieser Last befreien:
wenn es hilft, dann ziehen Sie in ein Eingeborenendorf nach sonstwo.
Oder Hängematte zwischen Affen irgendwo - da brauchen Sie nichts mehr mit Geld zu tun haben.
Ehrlich, so ein von Ihnen zitiertes Gewäsch von Habermas ist doch derart Hirn-verbrannt, denn natürlich hängen die Möglichkeiten mit am Geld.
Ohne Geld keine Kultur,
ohne Geld keine Werte,
denn auch "Werte" muss man sich leisten können, auch Sozialhilfe, auch Migration, auch Sicherheit, auch Klimaschutz.
Mit nur Hosenknöpfen geht da gar nichts und wer anderes behauptet ist für mich ein hoffnungsloser Spinner.
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Kapitalismus ist das natürlichste auf der Welt wie Essen, Trinken, Schlafen ..
nur Linke kommen immer mit populistischem Gefasel und sind innerlich zunehmends zerfressen vom Neid auf das Geld anderer Leute.
Echten Kapitalisten ist das weitgehend fremd.
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"Nationalismus" ist ein schwieriger Begriff, denn im Prinzip müsste man von
"Nationalstaatlichkeit" oder besser "Statismus" reden, nur kennen etliche diese Begriffe nicht, weshalb ersatzweise ersterer verwendet wird.
Statismus (ugs. Nationalismus) ist ganz einfach dem geschuldet, dass jeder Staat ein Souverän ist und dessen Rechten und Pflichten erst einmal nur dessen Bürger unterworfen sind.
Eine soziale Verpflichtung ergibt sich daher PRIMÄR innerhalb dieser Einheiten und Bürger derselben, weil sie diese Einheit SIND(!),
und wenn überhaupt, dann anderen Einheiten und deren Bürgern nur sekundär.
>>die funktionierende soziale Beziehungen zunehmend der ökonomischen Logik opfert.<<
Jahrzehnte lang funktionierten Kapitalismus und soziale Beziehungen wunderbar.
Die Spaltung kam maßgeblich erst mit Grünen und Linken und als Konterbewegung AfD auf.UserUli (geb. 1962) am
@ diametral, lösen Sie sich doch für einen Moment von diesen Kindertheorien. Kapitalismus ist eine bestimmte historische Wirtschaftsweise mit bestimmten Merkmalen. Identitäten entwickeln in sich sozialen Unteraktionsprozessen, die geprägt sind von gesellschaftlichen Strukturen. Jede Ich-Identität schließt viele Teil-Identitäten ein, z.B. eine geschlechtliche, eine familien- und gruppenbezogener, eine regionale, eine nationale und auch in Ansätzen eine kosmopolitische, wie das in Bezug auf die universelle Gültigkeit der Menschenrechte deutlich wird.
Die Entwicklung gelingender Identität erfolgt in lebensweltlichen Aushandlungsprozessen, die auf dem Prinzip der "Augenhöhe" basieren, Identität ist das Produkt von unendlich vielen "Verhandlungen". Vorausgesetzt für gelingende Identität sind sind halbwegs stabilie soziale Beziehungen, eine Rechtskonstruktion, die die prinzipielle Gleichheit aller sichert im Sinne von gleichen Rechten (auch in indivueller Unterschiedlichkeit) und eine materielle Basis, innerhalb der die Handlungssubjekte reziprozitätsfähig bleiben.
Der Kapitalismus hat die Möglichkeit von hoch-abstrakten Ich-Identitäten hervorgebracht, die weit über das Standesdenken hinausgehen. Aber er bringt zugleich sein Gegenteil hervor, die Erodierung klassischer Sozialisationsinstanzen, den Abbau von geschützen Interaktionsräumen, die Verunsicherung eines immer größeren Teil der Bevölkerung. Materieller Wohlstand. Statusdenken, Siegersein, eine strategische Persönlichkeit, deren Wert sich am Erfolg bemisst, bestimmen die Verhältnisse.
Je weiter sich diese quasi sozialdarwinistische Sozialisationsweise durchsetzt, je weiter die Lebenswelt "kolonialisiert" wird, desto schwieriger wird es mit der Ausbalancierung gelingender Ich-Identitäten oder, meinetwegen, demokratischer Persönlichkeiten. In der wirtschaftlichen Krise wird der Druck so groß, dass normalerweise völlig randständige Identitätsbereiche wie das Nationale in den Mittelpunkt wieder rücken. Oder, das ist das Spiegelbild, Identitäten entstehen, die, von allem menschlichen entkleidet, sich völlig dem radikalisiert en Ökonomismus hingegen.Catweazle74. (geb. 1974) am
...liest man den eigenen Stuss überhaupt selbst mal vorher durch, bevor man ihn auf die Welt loslässt?!
Was für ein linkspolitisches und durchgeknalltes Geschwurbel, damit kann man ja selbst Ungeziefer mit vernichten. 🙄
Es lebe der Liberalismus und die freie Marktwirtschaft.Hera am
Catweazle, "man" versteht Ihre Überforderung, KI-Texte abschreiben und Fakenews verbreiten entspricht eher Ihrem Standard!UserUli (geb. 1962) am
Und nochwas @ diametral
"Identität" ist ferner ein SINGULÄRER Begriff." Ne, ist es nicht. Sondern ein hochgradig pluralistisches und dynamisches Konzept. Da sind Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Philosophie seit wohl 50 Jahren einig. Identität wird heute als Prozeß verstanden, in dem x verschiedene Teilidentitäten immer wieder neu ausbalanciert werden müssen, um Handlungsfähigkeit zu gewährleisten.
Die Vorstellung einer statischen Identität gilt heute als überkommen. Es lässt sich gar nicht "objektiv" bestimmen, was nun z.B. "Deutsch" sein soll, die Selbeschreibungen divergieren zu stark. Einzig die Werte des Grundgesetzes können hier noch als gemeinsamer Bezugspunkt gelten. Was Sie dagegen meinen ist "Staatsbürgerschaft" - das hat gar nichts mit dem Thema IdentitätsBILDUNG zu tun.
Eine Identität hat man immer - nur manche versuchen, einem eine bestimmte aufzuzwingen oder auch abzusprechen.Hera am
Boah, @ Uli, das war jetzt der Pädagoge! "Jetzt können Sie alles verstehen"......👍
Hat mich doch sehr erheitert 😀diametral (geb. 1965) am
OmG!
Der Schmarren ist ja nicht mehr Auszuhalten.
Ich bin Ich!
"Ich denke, also bin ich."
Meine Identität besteht in meinem Denken, meinem Fühlen, meinem Ich in der Famile, im Freundeskreis, im der Gesellschaft.
Tut mir leid für Sie, @User Ul, wenn SIE nicht mal mehr wissen, WER Sie sind als Individuum, sondern sich über Andere
"identifizieren"
müssen.
Bekommt man dabei nicht irgendwie Minderwertigkeitskomplexe, wenn man ohne andere überhaupt keine Identität mehr hat?
Wie fühlt man sich denn als "nicht mehr identifizierbar" so wie in einem Stunden-lang verkochtem "Eintopf"?
Ich esse lieber etwas, wo ich noch weiß, was es ist, sei es ein Stück Sellerie, eine Karotte oder eine Erbse.
Sie verkümmern geradewegs zur "Unwichtigkeit, zum Überflüssigen, zur Belanglosigkeit" in einem nicht mehr definierbaren Mischmasch aus Menschengeschwurbel Ihrer obigen Erklärung nach.
Und so was hat rein gar nichts mit "Pluralismus" zu tun, was haben Sie denn nur da geraucht?
Gerade für Pluralismus ist es entscheidend, dass verschiedene Meinungen verschiedener Identitäten sich frei entfalten, Kompromisse und Zugeständnisse haben keine "Identität" und schon gar nicht Meinungen, die im Pluralismus nebeneinander stehen, aber keinen Konsens bilden.
Sie sollten weniger so hirnrissigen Schwachsinn irgendwelcher Sozialwissenschaftler und Wortverdreher lesen, welche ständig die Realität verdrehen wollen.
"Identität", "identifizieren" kommt im Wortstamm vom lateinischen
"idem" und bedeutet "derselbe",
was Sie eigentlich wissen sollten.
"idem" bedeutet weder "Multikulti", noch Eintopf, noch sonstwas von dem, was Sie hier da daherbringen.diametral (geb. 1965) am
@Hera, auch da haben Sie wohl offenbar nichts verstanden, aber es freut mich, dass @User Uli jemand gefunden hat, der ihm alles abkauft, und wenn es noch so ...,
na ja, für Sie ist es gut.😃UserUli (geb. 1962) am
@ Hera, ich habs auch sofort wieder herausgenommen, weil ich selbst so lachen musste. Bin weiter hoch erfreut, dass Sie meine überlangen Texte lesen.Hera am
@ diametral, ist ja unglaublich! Doch nicht mein Problem, wenn S i e nach drei Erklärungen nichts verstehen wollen/können, oder sich mehr oder weniger verweigern, weil das für Sie linkes Geschwurbel ist! Übertragen Sie das also nicht auf andere!!!Catweazle74. (geb. 1974) am
...ihr beiden habt erwiesenermaßen voll ein weg! 🤣🤣🤣diametral (geb. 1965) am
ach @Hera, jemand wie ich ist resistent gegen linksgrünes Geschwafel, Realitätsverzerrung irgendwelcher Sozialwissenschaftler,
gleichfalls wie solche Menschen auch resistent sind gegen Zeugen Jehovas, Moon-Sekte, Scientology oder irgendwelche Verschwörungstheoretiker, die glauben. E.T. sitze in Amerika irgendwo hinter Gittern.
Ich bin Ich.
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Wer Sie sind, also ob SIE wirklich SIE sind oder nur ein verkochter Wirsing in irgendeinem Eintopf, müssen Sie schon selbst herausfinden.
Vielleicht helfen Ihnen ein paar Sitzungen beim "Pädagogen", vl. aber auch nicht.
Gerade ist Neumond, doch in 2 Wochen können Sie den wieder ansehen und vl. hilft dieser Ihnen weiter.😃UserUli (geb. 1962) am
@ diametral - da hat wohl jemand hochgradig die Fassung verloren ... .Nur zu Descartes – sein Cogito beweist lediglich die Existenz des Bewusstseins im Fall des radikalen Zweifelns. Über Identität, also den konkreten Inhalt des Bewusstseins, sagt es gar nichts aus. Ihr Heranziehen der Meditationen beweist also gar keine statische Identität – Sie unterliegen hier einem philosophischen Fehlschluss (Descartes nicht verstanden, das kann passieren).
Sie schreiben ja selbst weiter: „Meine Identität besteht in meinem Denken, meinem Fühlen, meinem Ich in der Familie, im Freundeskreis, in der Gesellschaft.“ Genau das belegt die von mir eingeführte dynamische Identitätsvorstellung – denn auch Sie verhalten sich vermutlich nicht identisch, wenn Sie mit Ihrer Frau schmusen, wie wenn Sie mit einem Kumpel an der Bar sitzen oder mit dem Chef Gehaltsverhandlungen führen. Wir sehen: Unsere Interaktion, unsere Rollenauslegung hängt schon sehr ab vom Gegenüber. Wir sind eben meistens keine Psychopathen.
Umgekehrt gilt auch, dass wir keine reinen Rollenspieler sind. Wir spielen unsere jeweilige Rolle, doch zugleich auch wie kein anderer. Wir können das auch auf der individuell-biografischen Ebene betrachten. Zum Stichwort „Idem“: Ob ich als Fünfjähriger wütend gegen eine Mülltonne trete oder als 35-Jähriger meinem fünfjährigen Sohn die Mülltrennung zeige – ich bin zwar ontologisch immer noch derselbe (idem), aber biografisch und charakterlich längst nicht mehr dergleiche (ipse). Identität ist die Fähigkeit, sich durch diese lebenslangen Veränderungen hindurch als Einheit zu begreifen.
Und hier kommen wir zu Ihrem fundamentalen Missverständnis: Isolierte Menschen, wie ein Kaspar Hauser oder ein Robinson auf einer Insel, entwickeln keine soziale Identität und kein reflexives Selbstbewusstsein, weil sie keinen „Spiegel“ haben, an dem sie sich abarbeiten und entwickeln können. Als zutiefst soziale Wesen sind Menschen immer darauf angewiesen, menschliche Bezugspunkte zu haben, mit denen sie über Identität „verhandeln“ können.
Gleicht geht es zum PluralismusUserUli (geb. 1962) am
Und jetzt zum Pluralismus. Wir hatten ja schon festgestellt, dass Menschen verschiedene Teilidentitäten (als Kritiker, als Vater, als Sportler, als netter Nachbar, als...) haben. Diese zu einem dynamischen Konstrukt zu integrieren, macht nicht nur unsere Einzigartigkeit aus, sondern es macht uns psychisch viel stabiler als eine starre Kollektividentität („Du bist Deutscher und sonst nichts“).
Was Sie als „Einheitsbrei“ beschreiben, ist vielmehr die Stabilität des unverwechselbaren Individuums. Und das können Sie auf ein Kollektiv übertragen: Eine Vielfalt unterschiedlicher Individuen, die dem Geist des Grundgesetzes folgen, ist demokratisch betrachtet unendlich stabiler als eine Horde von Nationalisten.
Kommen wir jetzt zum entscheidenden Punkt. Die statische Identität eines von oben „objektiv“ auf die Welt schauenden, großartigen Einzelsubjekts, das alles andere als „Objekt“ betrachtet, ist eine Illusion. Vielmehr bilden wir alle unsere Identität stets und ständig in der Interaktion mit anderen, ohne die wir auch gar nicht wären, wer wir sind – Intersubjektivität ist die zentrale Kategorie dafür.
Das war jetzt eine pädagogisch-sozialisationstheoretische Vorlesung in Ultrakurzform. Kann man alles überall nachlesen. Das Problem ist vielmehr, dass Prozesse der Identitätsbildung in stark vermachteten Verhältnissen immer prekärer werden – genau hier sind wir wieder bei Habermas und der Frage, wie systemischer Zwang die lebendige Lebenswelt erdrückt.
Aber das hatte ich ja schon erläutert. Wer das als „Geschwurbel“ abtut, verwechselt schlicht die eigene Sehnsucht nach einfachen Antworten mit der Realität einer komplexen Welt.
(Artet ja hier richtig in Arbeit aus – aber was tut man nicht alles für ein bisschn kostenlose politische Bildung)
PauleHeißter (geb. 1984) am
Miezi, wo bleibt heute ihre Morgenandacht? Oder fällt ihnen da auch nichts Geistloses mehr ein?
Na, träumen sie schon von Krawall-Alice als Kanzlerin?Catweazle74. (geb. 1974) am
Manche Fragen verdienen eine Antwort.
Ihre offenbar vor allem einen Therapeuten!
PauleHeißter (geb. 1984) am
Was war denn noch wichtig in dieser Woche?
Dem israelischen Kriegsverbrecher Netanjahu wird vorgeworfen, von dem bevorstehenden Angriff der Hamas gewusst und nichts unternommen zu haben. Das war mir von Anfang an klar. Er hat bewusst Landsleute geopfert, um das Palästinenserproblem ein für alle Mal zu lösen, wie sie es ja dann auch versucht haben, mit Völkermord! Sollte das jetzt nachweisbar sein, ist er endgültig politisch erledigt und kann endlich wegen Korruption vor Gericht gestellt werden! Frage ist nur, wie groß der Einfluss der ganz rechten Parteien in Israel inzwischen ist? Im Westjordanland geht der Terror der israelischen Siedler beim Raub palästinensischen Landes und Vertreibung ihrer Bewohner ungestört weiter, auch wenn sich jetzt einige europäische Staaten zu harmlosen Sanktionen durchgerungen haben.
25 Jahre 9/11. Bei aller Trauer um die vielen Opfer wird weiter das Märchen von den allein handelnden arabischen Terroristen aufrecht erhalten. Rund um die damaligen Ereignisse gibt es so viele Lügen der amerikanischen Administration und massive Ungereimtheiten, das man gespannt sein darf, ob oder wann hier mal die ganze Wahrheit ans Licht kommt.Catweazle74. (geb. 1974) am
Was treiben Sie sich hier denn rum?!
Müssen Sie nicht noch 'ne letzte Volkssturm-Kampagne für die Sozen machen, bevor euch der Bums endgültig um die Ohren fliegt?!725819 am
Es ist schon erschreckend, wie viele Wähler in verschiedenen Ländern glauben, mit der Wahl von Parteien am ganz rechten Rand würden sich Probleme losen lassen.
Andere sind naiv, argumentieren theoretisch, wie gestern Frau Brosius -G. und Vertreter verschiedener Gremien. Ja, theoretisch haben wir Möglichkeiten einzugreifen, wenn die AfD versucht, demokratische Institutionen auszuhöhlen. Aber in einer Demokratie geht es langsam voran, während Orban, Trump und viele andere sofort die Axt ansetzten. Und dann Regeln dauerhaft ignorieren.
Gestern waren 4 gegen einen F. B. (Grünen). Diese 4 fanden seine Warnung vor der AfD übertrieben. Ich bin entsetzt. Wer will denn andere seit vielen Jahren jagen, trifft sich mit Rechtsextremen usw.? Wo um Himmels Willen sollen sich da Gemeinsamkeiten finden lassen? Die Brandmauer ergibt sich von selbst.725819 am
Wenn die Bürger Ursache (Kriege) und Wirkungen (Flucht, steigende Rohstoffpreise) nicht verstehen, dürfen wir trotzdem nicht das Falsche tun. Aber wir diskutieren auch zu viel. Einfach mal anfangen, Prozesse zu ändern. Damit mehr Wohnungen gebaut werden, die Infrastruktur funktioniert. Die Bürger haben aber auch eine Verantwortung. Schlecht abzuschneiden bei PISA ist nicht nur der Schule anzulasten. Wir haben früher auch Hausaufgaben gemacht und bei Krankheit Schulstoff nachgeholt. Sich nur berieseln zu lassen, ist bequem. Der Staat soll alles richten.Reformer 028 (geb. 1954) am
Paule,die ganze Wahrheit zu 9/11 werden wir bestimmt nicht erfahren.Bei Monitor ein Bericht,was hat Saudi Arabien mit dem Anschlag zu tun.Es waren von 15 Terroristen
11 Saudis dabei.
Der Bericht über Netanjahu wird zumindest überprüft.Er wird bestimmt unwiderlegbare Beweise vorlegen,dass Er von nichts gewusst hat.Im Gegensatz zur USA,Die auch unwiederlegbare Beweise für den Irakkrieg vorgelegt haben.Hera am
@ 819 Das erging mir gestern auch so, ich empfinde das nur noch erschreckend.
Intellektuell, theoretisch rechtslastig, d a s erreicht tatsächlich die Bevölkerung nicht mehr.
Natürlich ist die Demokratie wehrhaft, das haben wirklich kluge Köpfe nach der Katastrophe des 2. WK hervorragend gelöst.
Dennoch finde ich, dass man sich nicht erst der funktionierenden Mechanismen des wehrhaften Rechtsstaates versichern sollte, wenn die Falschen bereits die Hebel der Macht bedienen, um diese auszuschalten!
Und Sie haben völlig recht, es ist schon auch Eigenverantwortung, die fehlt, da bleibt dann nur der Ruf nach denjenigen, die alles ( vermeintlich) für sie richten, die rechtsradikalen Biograpien der Protagonisten sind dabei zweitrangig !PauleHeißter (geb. 1984) am
@028 Ich bin da etwas optimistischer. Beim Vietnam- und Irakkrieg hat es zwar auch viele Jahre gedauert, bis die Schweinereien der Amis da ans Licht kamen, aber auf Dauer konnte man es nicht verheimlichen. Bei 9/11 sind es bisher zwar nur zwei Senatoren, die eine Aufarbeitung anstreben und solange „das Trumpel“ am Ruder ist, wird nichts passieren, aber vielleicht danach.
Bei Netanjahu ist es schon schwieriger, wenn die Zeitung nicht klare Beweise hat, denn die Saudis werden sich dazu nicht äußern als quasi Verbündete. Aber es war mir schon immer suspekt, dass der Mossad, der genau wusste, wo in welchen Häusern Hamas- und iranische Führung wohnten und sich trafen, angeblich von diesem Angriff überrascht wurde.UserUli (geb. 1962) am
Finde ich genau auf den Punkt argumentiert, @ 819
Reformer 028 (geb. 1954) am
Wie hat Fitze Fatze Black Rock Merz gesagt.Russland hat den Drohnenangriff auf dem Leipziger Flughafen monatelang geplant.Jetzt kann man auch verstehen,bei so einem Dilettantismus, dass Russland den Krieg in der Ukraine nicht gewinnen kann. Selenskij hätte schon alle Verantwortlichen entlassen.Da sollte die Ukraine und die Nato schnellstmöglich in Russland einmarschieren und Putin stürzen.Wenn Es dann nicht klappt,kann sich Putin ja für die 27 Millionen Toten im 2.ten Weltkrieg revanchieren.
Ist jetzt sarkastisch,aber die Kriegstreiberei,besonders von Deutschland,geht mir echt auf die Nerven.500 Milliarden Sonderschulden für Rüstung,stärkste Armee in Europa und sonstige Kriegsfantasien,da kann es einem nur schlecht werden.🤮Reformer 028 (geb. 1954) am
diametral,mein Freund.Jetzt erklären Sie mir bitte mal die freie Marktwirtschaft.
VW will Kosten sparen und dafür 16 Milliarden zahlen.Alleine 6 Milliarden für 50tausend Mitarbeiter zu kündigen.Woher hat VW das Geld,wenn sie angeblich sparen müssen
GW?Geht Es um noch höhere Gewinne zu erzielen,also für die Aktionäre und den Familien Piersch und Porsche?Die Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit zu schicken und die Arbeitslosenversicherung die dadurch anfallenden Kosten übernimmt?
GEWINNE privatisiert,Kosten sozialisieren? Klären Sie mich mal auf,danke.diametral (geb. 1965) am
50.000 von 663.000 sind etwa 7% der Belegschaft, also nicht sonderlich viel in relativen Zahlen.
Diese 50.000 kosten VW etwa 4 Milliarden allein in einem Jahr.
Es klingt hart, aber diese Stellen müssen sogar so schnell wie möglich gestrichen werden, denn die
6 Mrd. oder wie viel es tatsächlich ist, muss VW doch sowieso zahlen, egal ob jetzt, in 3 J. oder in 10 Jahren.
Nur, dass mit jedes Jahr Weiterbeschäftigung noch diese 4 Mrd. oben drauf kommen, also in 5 J. summiert sich das auf 26 Mrd.
In '26 ist das Ergebnis um die Hälfte eingebrochen, der Lagerbestand an Autos liegt bei etwa
1 - 1,5 Mio. Autos, man braucht diese Arbeitskräfte nicht mehr, weil man nicht überproduzieren kann und zudem VW nicht mehr ausreichend wettbewerbsfähig ist.
VW ist bekannt für hohe Löhne, das funktioniert nicht mehr, also muss rationalisiert werden.
Wenn sich 2027 die Zahlen nicht erheblich bessern werden noch weit mehr abgebaut, auch das steht schon fest.
Sagte ich nicht, dass sich Lohntreiberei rächt und Menschen dann irgendwann überhaupt keine Arbeit mehr haben?
Jedes Unternehmen muss sich rechnen.
VW ist nicht das Sozialamt und nicht die Heilsarmee.
Staatliche Eingriffe führen nur dazu, dass Unternehmer und Kapital ins Ausland flüchten.
Um die Kosten überhaupt noch im Griff zu halten werden ständig schon Teile von Unternehmen ins Ausland verlagert, weil da die Löhne einen Bruchteil ausmachen.
Bei VW Mitarbeiter:
in D: 284.000, Kosten 30 - 35 Mrd./J.
Ausland: 379.000, Kosten: 14 - 18 Mrd./J.
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Also, was machen wir jetzt?
Auf die Straße gehen, damit keine Stellen gestrichen werden?
VW könnte dann anbieten, wenn die deutsche Belegschaft ins Ausland umsiedelt, bleiben die Stellen erhalten.
Oder VW lässt sich weichklopfen, dann sinkt die Kreditfähigkeit bei Banken, Katar zieht seine 20% raus, auch Porsche und Piech mittelfristig, das Unternehmen wird liquidiert oder wie Karstadt verschachert. Dann sind alle Arbeitslos.
Oder, Petition an die Regierung, dass der Staat alle nicht mehr rentablen Unternehmen finanzieren soll auf Kosten der Steuerzahler.
Oder aber SIE(!) -also nicht ich- gründen eine Firma und stellen diese 50.000 Angestellten ein.
Ich tendiere zu letzterem. Was meinen Sie?Catweazle74. (geb. 1974) am
Gottgütiger, @028 die freie Marktwirtschaft erklären?! 😳
Das wäre dasselbe, als ob man Affen erklärt, warum sie ihre Bananen nicht einfach alle gleichzeitig essen sollten.UserUli (geb. 1962) am
Zu VW: Also erst einmal müssen wir nach den Ursachen fragen. Die Automobilindustrie produziert zu 70% für den Export, bedrängte andere Volkswirtschaften. Wenn die sich das langsam nicht mehr gefallen lassen, kann man dafür die Schuld nicht hier den Menschen geben. Das war eine ökonomische Fehlsteuerung.
Weiterhin wurden die Gewinne aus dieser auf lange Sicht selbstzerstörerischen Politik nicht genutzt, um sich gesellschaftlichem Wandel anzupassen, sondern um Dividenden zu stärken. Bei einer derartigen ökonomischen Fehlsteuerung ist es eine staatliche Aufgabe, hier wieder Grund reinzukriegen. Einen derartigen Wegfall von Nachfrage kann sich eine ohnehin gebeutelte Binnenwirtschaft nicht leisten.
Einfach nur kürzen ist ein betriebswirtschaftliches Ziel, aber ökonomisch kein Konzept. So kann es nicht weiter gehen, ein notwendiger Strukturwandel muss her und staatlich begleitet werden.Ratlinger am
Selbst wenn man Ursachen eindeutig benennen kann, es ist egal wer dafür verantwortlich ist. Wenn Fehler auf dieser Ebene passieren werden die Verursacher eben nicht zur Verantwortung gezogen. Das Problem landet in diesem System immer bei den Abhängigen. Das Pseudolinke, Gerechtigkeits und Moralgesülze nützt nichts!!!lReformer 028 (geb. 1954) am
Was sollte man anderes erwarten,von einem Affen auf der Rakete,HöhlendödelCatweazle74. (geb. 1974) am
Wo man eine Rakete sieht, seh' ich 'ne Bombe.
Wo man überall Gespenster sieht, seh' ich die Realität!diametral (geb. 1965) am
@User Uli,
meinen Freund @028, auch wenn er kommunistisch veranlagt ist, kann ich in seiner Welt immer noch irgendwie verstehen.
Aber nun schreiben Sie:
>>Die Automobilindustrie produziert zu 70% für den Export, bedrängte andere Volkswirtschaften. Wenn die sich das langsam nicht mehr gefallen lassen, kann man dafür die Schuld nicht hier den Menschen geben. Das war eine ökonomische Fehlsteuerung.<<
Der Fehler lag also Ihrer Meinung nach darin, dass man andere bedrängte und man hätte sie stattdessen in Ruhe lassen sollen, keinen Export.
Wohl erst gar keine Firmen gründen und keine Mitarbeiter einstellen?
Richtig?
Oder doch Mitarbeiter einstellen und dann .. ja was denn dann? Was man über Export verkaufte, hätten stattdessen Deutsche kaufen sollen - jeder stellt sich 10 VWs in den Garten als Blumentöpfe?
War das so gemeint?
Gut, ich verstehe nicht viel von Landschaftspflege und Gartenbau, vielleicht muss man die auch erst noch einpflanzen wie die Haribo-Bäumchen und täglich kräftig gießen.
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Dagegen
>>die Gewinne aus dieser auf lange Sicht selbstzerstörerischen Politik nicht genutzt, um sich gesellschaftlichem Wandel anzupassen<<
leuchtet Einfallspinsel wie mir schon eher ein und da bin ich doch ganz auf Ihrer Seite:
VW hätte längst die gesamte Autoproduktion einstellen sollen und stattdessen nur noch Fahrräder produzieren, das meinten Sie doch?🤔
Doch, das könnte in der Tat ein Erfolsmodell werden:
600.000 Angestellte produzieren nur noch Fahrräder, aber nicht für den Export
- wir wollen ja niemand "bedrängen"🧐-,
sondern nur für Deutschland.
Der Bedarf ist gewaltig - eine Produktpalette von SUV-Fahrräder, Lastenfahrräder für den Schwertransport, Fahrradtaxis, Fahrräder auf Schienen, ... auch welche mit Tragflächen ...
Monteure in Werkstätten für Reifen- und Ölwechsel, 'ne Klingel könnte auch mal kaputt gehen oder die Sensoren beim Rückwärtsfahren mit dem Fahrrad.
Muss auch niemand was zahlen, der Staat macht Schulden, dann kann jeder 50 Stück kaufen und mehr.
Bin hellauf begeistert - Sie sind noch ein Mann mit Visionen!🚀
Ja, genau so jemanden brauchen wir. In der nächsten Wahl haben Sie meine Stimme.👍UserUli (geb. 1962) am
Sicher, @ diametral: Sie sind trainiert in Social Media. Aber sprechen wir doch inhaltlich:
Erstmal: Wie kommen Sie auf "keinen Export"? Das wäre absurder Unfug. Es geht um den MERKANTILISMUS. Das Problem ist doch, mit heimischem Lohndruck Handelsbilanzüberschüsse ohne Ende zu machen und dann empört sein, wenn andere dagegen aufbegehren. Wenn man nach innen spart, aber gleichzeitig den Export ohne Ende ausbaut, dann ist es einfach so, dass man das Gleichgewicht ins Trudeln bringt.
Und wenn man dann noch die auf dem Weg erzielten Gewinne auch noch im Ausland anlegt, statt im Land zu investieren, um Betrieb und Staat zu modernisieren - ich erinnere daran, dass trotz exellenter Gewinnphasen die Nettoinvestionsquote in Deutschland seit 20 Jahren bei Null liegt - dann kann es einfach nicht anders ausgehen. Die USA und China konnten gar nicht bereit sein den ganzen Kram zu "schlucken", den europäischen "Partnern" fehlten schlussendlich die Mittel. Das war absehbar.
Und es war ja wohl nicht so, dass es nicht andere Möglichkeiten gegeben hätten. Die Umstellung auf die E-Auto-Produktion wurde verzögert, weil der Geldregen als ewig während erschien. Und selbst wenn das nicht - der ganze Bereich der erneuerbaren Energien hätte viele der Mittel aufnehmen können, Infrastrukturverbesserung, mal raus aus dem Niveau der 90er. Digitale Technologien mit Verantwortung. Wollte man alles nicht, sondern deutsche Benzinautos bauen - und erwarten, dass 70% davon im Ausland gekauft wird. Das war eine Narretei. Eine Volkswirtschaft muss zusehen, dass sie sich mit anderem im Gleichgewicht erhält, sonst sinkt überall der Wohlstand.
Und auch wenn Sie mich nicht verstehen wollen, Sie werden einsehen, dass ich auf die Albernheiten mit den Lastenrädern nicht eingehe. Bleiben wir lieber bei sachlich und präzise.Reformer 028 (geb. 1954) am
Höhlendödel,was Sie sehen ist doch völlig uninteressant.Die Realität ist,Sie machen sich immer wieder zum Affen.diametral (geb. 1965) am
Sie wollen mich doch nur veräppeln, @User Uli, richtig?
Das was Sie schreiben glauben Sie doch selbst nicht.
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>>Wenn man nach innen spart, aber gleichzeitig den Export ohne Ende ausbaut, dann ist es einfach so, dass man das Gleichgewicht ins Trudeln bringt.<<
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Aha, man spart also nach innen.
Wer spart denn nach innen?
Die Regierung, weil sie jetzt keine Schulden in BILLIONEN-Höhe macht und als Helikoptergeld verteilt?
WER denn?
Und man baut den Export ohne Ende aus.
Und das ist falsch?
WER BITTE soll den all die Autos kaufen?
Das will ich jetzt schon gerne mal wissen,
WER denn?
Wollen Sie nun etwa neben Kommunismus auch noch eine Diktatur einführen und den Menschen verbieten, dass sie sich einen Skoda, Mitsubishi, Toyota, Fiat, Honda oder Peugeot kaufen?
Die dürfen nur noch VW, BMW, Mercedes, Porsche oder Opel kaufen .. ein "deutsches Auto"?
Sind wir schon so weit?
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Darf's denn der VW auch in Tschechien, Spanien, Polen, Slowakei hergestellt sein oder muss es unbedkngt ein
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" 'reinrassiges' deutsches Auto, hergestellt in Deutschland von Deutschen für Deutsche
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sein, denn für die anderen Produktionsstätten braucht man keine Arbeitskräfte in Deutschland und die Lohnsteuern kassieren dann ebenfalls die ANDEREN Staaten.
Sie sind ja näher an der AfD als ich dachte.
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>>mit heimischem Lohndruck<<
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was genau botte war in meinem post nicht zu verstehen?
Im Ausland kostet ein Angestelter nur DIE HÄLFTE
und noch weit weniger.
Durchsch. Stundenlöhne VW-Angestellter:
In Deutschland: 74 €
In Portugal: 37 €
In China: 12 €
So also sieht Ihrer Meinung nach Lohndruck in D aus?
Bei einem durchschn. Jahresgehalt eines Tarifmitarbeiters von 62.000 € - 67.000 € ?
Eines Bandarbeiters von 56.000 € noch ohne Zulagen, die oben drauf kommen?
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>>statt im Land zu investieren, um Betrieb und Staat zu modernisieren<<
Ach so, das hatte ich kanz vergessen, dass wir unsere Steuern für Kaffeekränzchen, Freizeitbeschäftigung unserer Politiker zahlen und für deren ganz persönlichen Spaß.
Die marode Infrastruktur bis hin zu einfallender Brücke kommt ja schließlich daher, weil VW nicht das Land modernisiert hat.
Ich vergaß, mea culpa, mea culpa... die böse VW!
Ehrlich @User Uli, wollen Sie denn hier jeden für völlig dumm verkaufen?
Einen derartigen Humbug können Sie Ihrem Labrador oder Zwerghasen erzählen, die finden das vielleicht noch witzig,
aber ich kann so etwas wirklich nicht ernst nehmen.
– am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.UserUli (geb. 1962) am
@AfD – Es heißt „Schickeria“ statt „Schikaria“, weiterhin heißt es Bürger statt „Untertanen“ in der Demokratie, ebenso spricht man von folgerichtig statt „gerechtfertigt“, wenn etwas „fatal“ ist, und vor das vergleichende „wie“ im letzten Absatz gehört auch kein Komma – wie eben auch die AfD nichts mit Demokratie zu tun hat - sondern lieber echte Diktaturen verharmlost. Schreiben Sie nochmal neu.Catweazle74. (geb. 1974) am
Ihr AfD-Beißreflex ist ja schon pathologisch, aber jetzt noch den Oberlehrer für ein paar Kommas und ein „Schickeria“ geben - sehr beeindruckend peinlich.
Besonders amüsant wird es allerdings, wenn jemand sprachliche Pedanterie mit intellektueller Überlegenheit verwechselt und anschließend wieder zuverlässig beim stumpfen Lieblingsthema AfD landet.
Vielseitigkeit sieht defenitiv anders aus.
Aber Hauptsache, man konnte wieder jemand belehren und sich dadurch ein gutes Gefühl verschaffen! 😃Ratlinger am
CW74👍👍👍Catweazle74. (geb. 1974) am
😊Ratlinger am
Wem die Fälle wekschwümmen der begiebt sich dann eben auf einen Nebenschauplatz, sucht sich eine trockene Stelle 🤩.Hera am
Sprach einer, der sich mit pathologischen Beißreflexen bestens auskennt, wie hier seitenweise zu verfolgen ist!
Und natürlich schiesst der Braunpilz da gleich aus seinen Erdloch, wähnt sich in überlegener Schläue, aber - da bleibt der Wunsch der Vater des Gedankens!
Pat & Patachon des Forums
Übrigens: ist " wekschwümmen" des neue Deutsch, @ Ratlinger?Catweazle74. (geb. 1974) am
...und andere übertreffen sich halt jeden neuen Tag in ihrer Dämlichkeit.
Entwicklungsstufe eines Pokémon!Ratlinger am
Beate, einen Fehler haben sie gefunden! mindestens zwei sind es noch. Strengen sie sich an!!😂UserUli (geb. 1962) am
Oh, jetzt heißt es schon Pat, Patachon und Kuki904?
Ob ich euch Clowns beim nächsten Auftritt mal mit ins Vorprogramm nehme, wäre zu überlegen. Skurrile Figuren tragen mitunter bei zur Volksbelästigung.Ratlinger am
Hera an Uli: starker Beitrag 👍👍👍Hera am
Therapeut an Ratlinger: ein Platz in der " lockeren Schraube" ist Ihnen sicher!!!
Dieses Verhalten ist tatsächlich pathologisch, meine Güte!
Miss Fenjala (geb. 1962) am
Herr Niklas Blome hat schon wieder gelogen, wie auch schon bei ntv! Er behauptet wieder, jeder der mindestens 45 Jahre gearbeitet hat, hat eine gute Rente und mehr als jemand der nie oder fast nie gearbeitet hat. Ich weiß wirklich nicht woher er diese angeblichen Zahlen hat. Mein Mann bekommt nach 47 Jahren Vollzeit und ich nach 45 Jahren (davon 30 Jahre Vollzeit)und 5 Jahren Erziehungszeit etwas über 1200 € netto. Ein verstorbener Verwandter der nur 3 Jahre im Leben gearbeitet hat bekam fast 1400 €. Grundsicherung im Alter.UserUli (geb. 1962) am
Miss Fenjala, Sie haben insofern Recht, dass Herr Blome in seinen Beispielen immer von 45 Jahren mit guten Einkommen ausgeht. Ihre Berechnung dagegen zeigt, dass bei Löhnen im unteren Drittel Blomes Idealisierungen absolut nicht hinhauen. Die realen Zahlbeträge der Rentenversicherung zeigen, dass Blome einfach falsch liegt
Der Vergleich zur Grundsicherung hinkt dagegen gewaltig. Real zum Leben hatte ihr verstorbener Verwandter monatlich nur 563 Euro gehabt, dass, wass wir als sozio-kulturelles Existenzminimum bezeichnen. Um auf den von Ihnen angegebenen Betrag von 1.400 € zu kommen, müsste er schon Wohnkosten deutlich über 800 € gehabt haben und ein Amt, dass das akzeptiert bzw. eine Stadt mit hohem Mietniveau. Und praktisch kein Vermögen. Weiterhin gab es sicher Gründe für diese statistisch nun wirklich sehr a-typische Beschäftigungsphase.
Übertrage ich diese Konstellation auf Sie, dann hätten Sie aufgrund der zurückgelegten Grundrentenzeiten bei vergleichbarem Mietniveau wegen den Freibeträgen aller Voraussicht nach einen signifikanten Anspruch auf Wohngeld.
Es macht also wenig Sinn, den Vergleich nach unten zu führen, wie das auch im Übrigen die Spezialität von Herrn Blome ist. Das Existenzminimum wollen wir nicht unterschreiten - und würde Ihnen auch gar nichts helfen. Der Dreh- und Angelpunkt sind hier die niedrigen Löhne. Und dagegen will Herr Blome nichts und auch die AFD nichts machen.diametral (geb. 1965) am
Es ist wirklich zu prüfen, ob da nicht Wohngeld bezuschusst wird.
Bei langer Arbeitszeit wie hier wird ein Teil der Rente (2×nicht angerechnet und bei normalen Mieten könnten 200-300€ Zuschuss womöglich rauskommen.
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1200€ sind etwa 28 Rentenpunkte und dann müsste das Gehalt (ohne die 10 Jahre) bei etwa 3350€ mon. gelegen haben nach heutigem Wert.
Beim Mann etwa 2600€ mon.
Derartiges gibt es in der Gastronomie, Friseuren, auch Künstler bspw.
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>>Der Dreh- und Angelpunkt sind hier die niedrigen Löhne.<<
Nein, sind sie nicht. So etwas verzerrt völlig das Bild.
Die Hintergründe kennen wir nicht und wissen auch nicht, ob bspw. wie in der Gastronomie Trinkgelder zu den regulären Einnahmen hinzukamen, welche das Gehalt in der Tasche erhöhte, für die aber nicht in die RV einbezahlt wurde.
Interessiert aber nicht, denn auch so sind beide Gehälter zusammen sehr nah bei
6000€ brutto/mon
und bei 1 kind ziemlich genau bei
4000€ netto/mon.
Je nach Wohngegend kann man davon schon ganz gut leben und auch einiges wegsparen.
An den Löhnen liegt es nicht.
Renten werden bestimmt, wie hoch sie sein sollen.
Das Rentenniveau liegt derzeit bei 48%.
Man kann es verringern oder höher setzen, heißt, der Gesetzgeber könnte die 1200€
auf 800€ drücken oder
auf 1600€ anheben.
Wäre alles möglich und daher ist es keine Frage der Löhne an sich.
Allerdings müsste eine Erhöhung mit irgendetwas gegenfinanziert werden und das ginge mit einer Erhöhung der RV-Beiträge.
Da muss sich eine Gesellschaft einig werden, ob RV-Beiträge erhöht werden sollen um auch Renten anheben zu können.
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Dass aber ein Ehepaar, das zusammen nahezu ein JAHRHUNDERT gearbeitet und Monat für Monat RV-Beiträge gezahlt hat um eben solche zu finanzieren,
selbst aber dann um Stütze BETTELN muss um gerade mal in etwa das Gleiche zu bekommen wie jemand der
NUR 3 Jahre
gearbeitet hat ...
bei aller Liebe, aber da ist jede Bemerkung von wegen "Vergleich nach unten zu führen" absolut daneben bei einer derart himmelschreienden Ungerechtigkeit.UserUli (geb. 1962) am
@ diametral Hier müssen wir genau sein: Die Grundsicherung definiert das verfassungsrechtliche Existenzminimum. Es ist die unterste Grenze der Existenzsicherung, die jeder und jedem gewährt werden muss, um auch unter misslichen Umständen Teil dieser Gesellschaft zu bleiben. Wer das infrage stellt und zudem Neid und Missgunst sät, sollte vom Begriff ‚Gerechtigkeit‘ wahrlich schweigen.
Die Gerechtigkeitsfrage stellt sich dort, wo es Menschen selbst nach langen Jahren der Arbeit nicht ermöglicht wird, ein Leben deutlich oberhalb dieses Existenzminimums zu führen. Und das ist eben eine Frage der Löhne – oder eines Rentensystems, das geringe Löhne aufwertet, um im Alter einen Standard zu sichern. Letzteres hatten wir bereits, aber eine Agenda 2010 behauptete ja, dass ‚wir uns das nicht mehr leisten können‘.
Wir wollen Gerechtigkeitsdebatten mal nicht in ihr Gegenteil verdrehen.
– am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.UserUli (geb. 1962) am
Cosimas Weg in den Autoritarismus
Mit der Umdeutung eines notwendigen Zweckbündnisses zum ‚bürokratischen Monster‘ schafft die AfD hier zunächst ein Feindbild. Die "Gleichheit aller vor dem Gesetz" wird rechtspopulistisch umgedeutet in: ‚Minderheitenschutz (Multikulturalismus) gefährdet die Mehrheit‘. Der Schutz der Rechte des Individuums vor dem Staat wird umgelogen in "Anpassung an beliebige Kulturen und Befindlichkeiten".
Das ist Antiliberalismus pur, das Plädoyer für die Rückkehr zum Autoritären. Der Internationalist sagt: "Querfront, geh nach Hause – aus welchem geografischen oder historischen Randgefüge du immer auch gekrochen kamst!‘“
By the way, das ist die vielleicht größte Veralberei der Gegenwart: Genau diejenigen Kräfte, die sich hysterisch als Retter der „demokratischen Grundlagen“ inszenieren, arbeiten an der Demontage der Institutionen und Gerichte, die diese Grundlagen überhaupt erst garantieren.
Catweazle74. (geb. 1974) am
Brüssel sitzt zu Hause längst am Küchentisch - bei der Heizung, beim Auto, im Supermarkt und zunehmend in unserem Smartphone und auf unserem Bankkonto.
Immer mehr Entscheidungen über unseren Alltag werden auf europäischer Ebene getroffen. Von Institutionen und Akteuren, die der einzelne Bürger nicht direkt gewählt hat und die er nicht einfach wieder abwählen kann.
Genau hier beginnt das demokratische Problem.
Denn Demokratie bedeutet nicht nur, dass irgendwo gewählt wird. Demokratie bedeutet, dass politische Macht beim Bürger beginnt, dass sie nachvollziehbar bleibt und dass diejenigen, die sie ausüben, auch zur Verantwortung gezogen werden können.
Wenn aber immer mehr Kompetenzen nach Brüssel wandern, nationale Handlungsspielräume schrumpfen und Entscheidungen in einem Geflecht aus Kommissionen, Ausschüssen und politischen Netzwerken versinken, wird diese demokratische Kontrolle zunehmend abstrakt und absurdum geführt.
Der Bürger darf am Ende nur die Regeln befolgen, ohne noch klar erkennen zu können, wer sie eigentlich beschlossen hat, und wen er dafür im Zweifel zur Verantwortung ziehen kann.
Noch gefährlicher wird es, wenn diese wachsende Macht digital durchsetzbar wird und mit aller Kraft vorangetrieben wird.
Je mehr wir digital bezahlen, kommunizieren und uns identifizieren, desto vollständiger wird das Bild, das Institutionen und Unternehmen von uns gewinnen können.
Und was digital kontrollierbar ist, kann im Zweifel auch digital eingeschränkt werden. Eine Zahlung könnte blockiert, ein Zugang gesperrt oder die Reichweite einer Stimme begrenzt werden.
Heute gibt es dafür vorgeschobene Begründungen wie Sicherheit, Geldwäschebekämpfung oder den Schutz vor Desinformation. Aber Demokratie muss gerade dann wachsam sein, wenn Kontrollmöglichkeiten mit vermeintlich guten Absichten geschaffen werden.
Denn niemand kann garantieren, dass die Macht von heute nicht irgendwann von anderen mit anderen Zielen genutzt wird.
Orwells 1984 wirkt deshalb weniger wie eine ferne Dystopie, wenn man diese Entwicklung zu Ende denkt.
Der Bürger wird immer transparenter, die Macht über ihn immer undurchsichtiger.
Und genau das ist der entscheidende Punkt, an dem man früh widersprechen und sich entgegenstellen muss.
Denn eine Demokratie, in der die Bürger immer weniger Einfluss darauf haben, wer über ihnen entscheidet, während diese Entscheider immer mehr Möglichkeiten erhalten, in sein Leben einzugreifen, entfernt sich Schritt für Schritt von dem, was Demokratie eigentlich ausmacht.
Freiheit verschwindet nicht unbedingt mit einem großen Knall.
Sie verschwindet, wenn man sich daran schleichend gewöhnt, dass andere immer mehr für uns entscheiden.
Das Volk ist das Souverän, und die Regierenden lediglich unsere Angestellten!Reformer 028 (geb. 1954) am
Mensch Höhlendödel,heute noch keine Drogen genommen.
Eine berechtigte Kritik an der EU.Seit Flinten Uschi ist es noch schlimmer geworden.
Zwar alles schon Jahre bekannt,aber immerhin ein Lichtblick bei Höhlendödel.
Besser spät als nie.
User 1947890 am
Repräsentative Regierungsformen und Rechtsstaatlichkeit sind ohne den Nationalstaat unmöglich zu verwirklichen sind. Aber „Nation“ wird heute von zwielichtiger Egomanen-Ideologie zunehmend angegriffen.
Faktencheck:
Da wäre zum einen der Supranationalismus: Institutionen wie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg, der UN-Sicherheitsrat in New York und, am schwerwiegendsten, die Europäische Union in Brüssel verkörpern eine abgehobene Macht, die einen wachsenden Einfluss auf das Innenleben der Nationen ausübt. Während die Nationen ihre Souveränität zwar formal beibehalten, werden in zunehmendem Maße Kernbereiche der Souveränität an supranationale Organisationen abgetreten.UserUli (geb. 1962) am
@Spinner1947890 – der Rechtsstaat schützt das Individuum, der EGMR schützt den Universalismus der Menschenrechte. Und es geht nicht um "Nationen", sondern um Nationalstaaten, die nach wie vor die Lebensgrundlagen der Menschen regulieren. Ihren menschenrechtsfeindlichen Nationalismus wollen wir nie wieder haben!
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