Kommentare 11–20 von 8759
725819 am
Was für eine ruhige, aber interessante Runde gestern. M. Lanz auch oft nachdenklich.
V. Wissing, der mir schon immer sympathisch war, weil unaufgeregt, sachlich.
Lanz zitierte aus dessen Buch. Bemerkenswert fand ich die Aussage zu Politikern, die reichlich Phrasen dreschen, an der praktischen Arbeit aber scheitern. Er nannte keine Namen. Aber ich musste daran denken, wie die FDP-Leute immer sagten: Wahlkampf kann Lindner. Ich dachte: Und danach?
Aber er ist kein Einzelfall. Wahlkampf ist inzwischen das Wichtigste.
Vor allem links und ganz rechts wird viel gebrüllt und sich medial in Szene gesetzt. Der leise fleißige Arbeiter, der sich durch Akten wühlt, wird nicht gesehen. Die Ergebnisse gehen unter.
Die Ansichten von V. Wissing, wie man politisch mit anderen kommunizieren und arbeiten sollte, machen Mut.725819 am
Es ging auch um Taiwan, die Bedeutung für Deutschland. Lanz legte sich fest, China wird Taiwan nicht angreifen. Der Gast, der in der Presse mit seiner Warnung, in einem Jahr greift China an, präsent war, mit seinen Argumenten.
Wir werden sehen.Hera am
Ja, das war eine sehenswerte und sehr angenehme Runde gestern Abend. Leider verlassen Politiker wie Volker Wissing die politische Bühne weil diese Art Wertvorstellung derzeit offensichtlich nicht en vogue ist! ( Nicht nur bei Rechts- oder Linksaussen) Ich empfand die Standhaftigkeit Herrn Wissings schon beim von der FDP betriebenen Ampelaus bemerkenswert, der gestrige Abend hat meine damalige Ansicht bestätigt! Chapeau Volker Wissing! Mehr solcher PolitikerInnen, die Probleme und Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam über demokratische Parteigrenzen hinweg zu lösen suchen und nicht spalten!User Uli (geb. 1962) am
@ 819 - Ich habe die Sendung nicht gesehen. Prinzipiell ist die Aussage wohl richtig, dass der "fleißige Stille" hinter dem Posierer in der Politik und in unserer Mediengesellschaft zurückfällt.
Und im Alltag haben wir nicht selten auch das Gefühl. Nur ist es immer berechtigt? Und wird es nicht fast genauso gern auch wieder als Anklage und Selbsterhöhung eingesetzt?
Nehmen wir etwa die "lauten Linken". War es nicht z.B. Fabio di Masi mit seiner ruhigen akribischen und beharrlichen Art, der die Diskussion um Cum-Ex und etwaige Verflechtungen überhaupt ins Parlament und in die Öffentlichkeit gebracht hat?
Und nehmen wir Lanz, den "Bescheidenen", den Multimillionär im Gewand des Rächers der "Stillen und Fleißigen" und höchstrichterlichen Bekämpfer der Doppelmoral.
Trifft er aber real auf einen, der akribisch vorbereitet ist, die Fakten hat und bei allen Provokationen sachlich bleibt, wie neulich der eher Linke Phillip Thürmer, was macht Lanz dann?
Nun, laut und aggressiv werden, sich hochgradig moralisch empören, weil der Andere doch die falsche Meinung vorgeblich hat.
Auch hier die Doppelmoral. Ist das nicht auch ein Verweis darauf, dass die vorgeblich "stille Mitte" genau diesen schrillen Polittalk will?
Dabei bleibt der Vorsatz einer sachlich-inhaltlichen Auseinandersetzung unbestritten richtig. Er darf aber nicht als Diszipliniweungsinstrument gegen ander nur genutzt werden.
piperin am
Steuern. (korrigiert)
Es herrscht die allgemene Auffassung
------
"Steuer-Progression ist gerecht und sozial.
Reiche hoeher zu besteuern ist gerecht und sozial"
------
Das ist VOELLIG FALSCH!
Zuerst einmal muss man hierfuer jedoch klarstellen, dass "reich" das Einkommen bezeichnet, nicht das Vermoegen.
Zur Begruendung:
Steuern muessen erhoben werden um Gemeinschaftsaufgaben abdecken zu koennen.
Dabei soll in einem Sozialstaat gelten:
------
"Die mit breiteren Schultern, also finanziell bessergestellte, sollen auch einen groesseren Anteil der Staatskosten uebernehmen."
------
Soweit auch richtig, nichts zu bemaengeln.
Nun nehmen wir mal Beispiele:
Progression:
bei 30.000 EUR Einkommen, Steuer+SozV.: etwa 9.500 EUR
bei 50.000 EUR Einkommen, Steuer+SozV. etwa 19.500 EUR
**********
1. Herr Mueller, Vermoegen 10 Mio. EUR, Villen, von denen er eine bewohnt, 3 Ferraris.
Brutto-Eink: 30.000 EUR
Steuer+SozV: 9.500 EUR
Netto: 20.500 EUR
verbleibend: 20.500 EUR
***********
2. Herrn Frank, nur 3000 EUR Barvermoegen, wohnt in Miete zu 800 EUR/Monat (9.600 EUR/Jahr) und faehrt Fahrrad.
Brutto-Eink: 30.000 EUR
Steuer+SozV: 9.500 EUR
Netto: 20.500 EUR
./. Miete: 9.600 EUR
verbleibend: 10.900 EUR
./. Lebensunterhalt, Heizung, Miet-NK
dann bleibt fast nichts
***********
3. Herr Meier, 3000 EUR Barvermoegen, wohnt in Miete zu 1000 EUR/Monat (12.000 EUR/Jahr) und faehrt ebenso Fahrrad.
Hat 2 Jobs
Job 1:
Brutto-Eink: 30.000 EUR
Steuer+SozV: 9.500 EUR
Netto: 20.500 EUR
Job 2:
Brutto-Eink: 20.000 EUR
Steuer+SozV: 10.000 EUR
Netto: 10.000 EUR (aufgrund der Progression bei 50.000 EUR)
Job 1 + Job 2 zusammen:
Brutto-Eink: 50.000 EUR
Steuer+SozV: 19.500 EUR
Netto: 30.500 EUR
./. Miete: 12.000 EUR
verbleibend: 18.500 EUR
./. Lebensunterhalt, Heizung, Miet-NK
dann bleiben im Monat vl. 800 EUR
***********piperin am
Das muss man sich erst einmal reinziehen!
Bei Herr Meier von 20.000 EUR mehr Brutto in Job 2 nur 10.000 EUR mehr Netto.
Ihm werden 10.000 EUR weggenommen.
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Nun, Ausgangsbasis war doch, die "finanziell bessergestellten" sollen weit mehr beitragen.
Im Fall (2) zahlt Frank genauso viel wie der Villen-Besitzer mit Millionenvermoegen. Ihm bleibt aber weniger Geld.
Im Fall (3) zahlt Meier das doppelte wie der Villen-Besitzer, obwohl er nichts hat und noch nicht einmal das doppelte verdient.
Wer da noch behauptet, Steuerprogression sei "gerecht" oder "sozial", hat fuer mich eine an der Waffel.
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@028 fokussiert im Grunde schon richtig, naemlich auf Vermoegen.
Es muesste daher so sein, dass Einkommen und Gehaelter nicht anhand einer Einkommens-Progression bemessen werden, sondern anhand einer Vermoegens-Progression.
Bsp.:
Wer
mehr als 100.000 Vermoegen hat zahlt 20% auf Einkommen und Gewinne,
mehr als 500.000 Vermoegen zahlt 30 %,
mehr als 1 Mio. 40 %
usw.
Nur dann wuerden Buerger aus unteren Schichten weit schneller Vermoegen ansparen koennen und die aus oberen Schichten koennten ihr Vermoegen nicht so schnell vermehren.
Das wuerde der Vermoegensschere effizient entgegen steuern, waere "gerecht" und "sozial".
Es gaebe zwar noch einiges zu beruecksichtigen, aber das waere prinzipiell schon mal die Basis.piperin am
Sry, @028, hab die Zahlen bereinigt und nochmal nachformatieren lassen.
Ich würde NICHT an die Vermögen gehen - das ist ein anderes Thema.
Aber ich würde Vermögen als Hebel für den Steuersatz und SozV-Beiträge nehmen.
Langfristig käme das heraus, wo Sie hinwollen, nur mit fairen Mitteln.piperin am
@User Uli:
>>1. Da wird ja nur nach dem Vermögensertrag besteuert, Anhäufung von Sachvermögen Anlagen an sich bleibt ja steuerfrei. Folglich bleibt da die Konzentration und stiege eher der Run auf Vermögenssachwerte.<<
Nein.
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Unter "Vermögen" ist natürlich "das Vermögen insgesamt" zu verstehen und dazu zählen auch Immobilien, Firmenanteile, Patente, Aktien, Goldbarren, van Gogh Bilder, Ferrari (akt. Gebrauchtwert) usw.
Im Grunde eben
A L L E S (!!!)
,was auch ein Insolvenzverwalter pfänden könnte.
Es geht nicht nur um Barvermögen.
Das Vermögen zu erfassen stellt zugegeben eine Herausforderung dar und man würde Abstriche hinnehmen müssen. Anderes Thema.
Und unter "Einnahmen" wären ebenso nicht nur Einkommen, sondern
A L L E (!!!)
Gewinne aus Vermietung und Verpachtung, aus Aktien-Dividenden, aus Wertsteigerungen (analog wie bspw. Wertsteigerungen eines Hauses in den ersten 10 Jahren versteuert werden müssen) anzusetzen.
Und gerade dieses letzte Beispiel zeigt, dass
>>stiege eher der Run auf Vermögenssachwerte.<<
überhaupt nichts nützt, wenn der Zeitraum nicht mehr auf 10 Jahre beschränkt bliebe, sondern auf "ewig" bis zum Verkauf.
Das alles wäre die Idealform, so nicht ganz überall durchführbar, aber auch das anderes Thema.piperin am
Sie machen es sich schon viel zu einfach, @ User Uli, denn darum ging es ja, dass die Höhe des Einkommens nichts darüber aussagt, ob es jemand "finanziell sehr weh tut" oder nahezu überhaupt nicht.
40.000 € Einkommen -das exakt gleiche Einkommen- darf nicht hoch besteuert werden bei dem, der kein Vermögen hat. Beim Millionär können dagen hohe Steuern angesetzt werden. Nur dann ist es gerecht und sozial.
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>>Eine echte Umverteilung<<
Genau das ist, was ich an Linken-Ideologie nicht ab kann, denn es geht um "rauben und klauen, was einem nicht gehört".
Alles was in diese Richtung geht, halte ich für kriminell und schäbig.
Für illegitime Machenschaften bin ich nach wie vor nicht zu haben.
Mein Modell geht nicht an Eigentum anderer, daher ist es auch moralisch legitim.
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>>Weil dies insgesamt im Idealfalle zu einer Anhebung des Gesamtsparvolumens führte<<
Ja, das wäre durchaus möglich.
Muss aber nicht unbedingt sein.
>>..., das wiederum der Wirtschaft Geld entzöge<<
Warum denn?
Das ist noch die alte Omi, die ihr Erspartes unter die Matratze legt, viele junge Menschen sind von viel weiter und wollen am Finanzmarkt mitspielen.
Es wäre Aufgabe der Schulen, dieses Wissen zu vermitteln.
Der arme Mann soll an Gewinnen von Konzernen teilhaben wie große Investoren und das ginge auch!
Allein bereits mit Festgeld kann man teilhaben, das Geld fließt wieder in die Wirtschaft und liegt nicht brach herum.
"Sparen" bedeutet NICHT, dass das Geld der Wirtschaft entzogen würde, ganz im Gegenteil fließt es wieder in Erwerb von Unternehmensanteilen.
Da wird der kleine Mann plötzlich zum Inhaber, also mal völlig übertrieben bildlich gesehen:
Der kleine Mann wird plötzlich selbst zum "Geld-gebenden Kreditinstitut", also zu "Finanzhaien", die an Schulden verdienen und Gewinne abschöpfen, was sonst Banken und Investoren sind und Unternehmer zu den "Verschuldeten", die zahlen und zahlen und zahlen.
Gut, war jetzt sehr populistisch überzeichnet.😃
Aber ich versuche zu erklären, dass der kleine Mann unbedingt zum Investor werden muss, denn diese haben das Sagen und die Kontrolle (Macht) und profitieren am meisten vom Gewinn.
Wie wäre es denn mal, komplett umzudenken und analog zu
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"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus"
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dies auf Wirtschaft zu adaptieren:
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"Alle Kapitalbildung geht vom Volke aus"
mit
"Wohlstand entsteht, wenn Bürger zu Investoren werden"
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?🤔User Uli (geb. 1962) am
Es bleibt beim Alten, @ piperin. Immanent ist es interessant argumentiert, auch die Probleme/Fallstricke (Vermögensbewertung) sind angesprochen, sie haben sogar die "fleißigen Altsparer" gegen sich aufgebracht und dennoch fortgesetzt.
Nur lehne ich libertäre Ansätze, die so gar nicht mit unserer Gesellschaftsvorstellung vereinbar sind, grundsätzlich ab. In der Demokratie befinden immer noch alle gemeinsam über den grundlegenden Verteilungsrahmen, die Wirtschaft ist immer noch das Subsystem, während dem Souverän, in diesem Fall vertreten durch den Staat, der Primat zukommt.
Zumal es eine Geldillusion bleibt. Wenn einEr spart, muss jemand anders den Kreditaufnehmen, wenn es funktionieren soll.
Sie unterstellen weiter implizit, dass dies die Geldanlage bei einem Unternehmen leistet, da das dann in Sachinvestitionen umsetzt, was neue, höhere Wirtschaftsleistung hervorbringt usw. Das ist klassisch monetaristisch, wie bei Friedman.
Aber empirisch falsch. Schon jetzt sind die Unternehmen Nettosparer, sie investieren real nicht mehr mehr. Weil die Nachfrage fehlt. Die noch mehr fehlt, wenn noch mehr Geld aus dem Kreislauf gezogen wird. Also sinkt die Produktion, was zu weniger Einkommen führt und damit genau das Sparen verünmöglich, am Ende: Große Depression. Dann muss der Staat wieder ran. Das erfahrungsgemäß ist das Ende vom Lied.
Aber das wollen Sie nicht wahrhaben, weil Ihrem Geld ein "Materiezauber" innewohnt, nach dem Say´schen Theorem jeder Spareuro sofort und ohne Umscheife Nachfrage schafft. Fakt ist aber, dass die viele Billiarden schon heute ein völlig überflüssiges Dasein fristen.
Analog zu dieser Blase wäre dann, sorry, auch Ihr "Kapitalismus für alle" zu interpretieren. Oder als Kapitalismus im Kopfstand. Oder: Metaphysik.
Und gegen Metaphysik kann man schlicht nicht argumentieren, wie gesagt.piperin am
schreiben Sie ruhig und überzeugen Sie alle.
Ich spreche nur für mich und meinerseits hört sich fast alles von Ihnen inkonsistent und falsch an.
1. Ich weiß gar nicht, was Sie für eine Paranoia vor "Sparen" haben. Völlig unsinnig.
Natürlich kann Sparen die Wirtschaft dämpfen. Na und?
Hee, das weiß sogar jede Hausfrau, dass man zum Sparen etwas den Gürtel enger schnallen muss, dafür aber später alles leichter läuft.
Auch in der Wirtschaft bereunigen sich Märkte und uns hat das noch nie umgebracht, egal ob Wiedervereinigung, Banken-Krise, Europa-Krise, Corana.
Nur SIE schieben Panik.
2. Jede Hausfrau weiß ebenso, dass jeder "Spareuro" IMMER Umsatz generiert, nur Sie offenbar nicht.
Das Geld, das sie jetzt nicht ausgibt, gibt sie später aus .. oder deren Kinder .. oder deren Kindeskinder ...
Irgendwann wird es ausgegeben! Und dann fließt es wieder in die Wirtschaft.
Es ist lediglich zeitversetzt und Ihre Panik völlig fehl am Platz.
Und kommen Sie mir jetzt bloß nicht mit "Inflation", auch da geht das Geld nicht "kaputt" weil letztlich der Staat am Verlust und der Inflation profitiert.
3. Wenn Sie Ihren Kindern Geld geben und die stecken das ins Sparschwein, dann würde ich sagen, "ja, jetzt hat er ein klein wenig weniger im Geldbeutel".
Aber BEI IHNEN scheint es so zu sein, dass SIE dann gleich -ihrer Logik nach- einen Kredit aufnehmen müssen.
Können Sie Ihren Kindern nicht etwas geben, ohne gleich Ihre Frau anpumpen zu müssen oder auf die Bank zu gehen?
Ihre ganzen "Kredit"-Hinweise sind für die Katz, weil FALSCH!
4. Aber, vor Krediten haben Sie wohl generell Panik?🤔
Plädieren dann aber für Helikoptergeld und dass der Staat Kredite aufnehmen soll um "die Wirtschaft anzukurbeln.
Soll ich das denn noch verstehen?
5. Sie plädieren für Helikoptergeld und dann also doch Staatsschulden und dass dann der Konsum angekurbelt wird.
Dass aber von dem Helikoptergeld-Konsium etwa 25%-35% ins Ausland fließen, davon wollen Sie nichts wissen oder haben Sie bereits die Geheimwaffe erfunden, dass dann das Ausland auch 25%-35% der damit angehäuften Staatsschulden übernimmt?
Nöö, ich denke auf denen bleiben dann WIR sitzen.
Und die jungen Generationen abstottern müssrn, weil Sie Geld raushauen wollen.piperin am
6. Sie schreiben:
>>Nur lehne ich libertäre Ansätze, die so gar nicht mit unserer Gesellschaftsvorstellung vereinbar sind, grundsätzlich ab.<<
Ja, "Gesellschaftsvorstellung" - geben Sie's doch endlich mal zu, dass Sie KEINEN, und auch absolut KEINEN EINZIGEN Plan haben als lediglich
"weiter so" und ansonsten nur linke bis kommunistische Phantasien.
7. Von "eigenfinanziert" wollen Sie nichts wissen, weil Sie nur an jetzt denken. Es interessiert Sie auch nicht, dass dieser "Generationenvertrag" uns in dieses Desaster getrieben hat, dass das ganze System kollabiert.
Für Sie immer nur "weiter so" .. beratungsresistent bis alles zusammen kracht.
Da sind ja die Wirtschaftsweisen und Politiker schon um Meilen weiter, dass es ohne -zumindest teilweise- eigenfinanziert gar nicht geht.
8. Dann reden Sie die ganze Zeit davon, dass man nicht noch mehr produzieren könne, wenn der Absatz nicht gegenüberstehe.
Wollen dann aber Migranten ins Land holen.
Und für was genau?
Dass die dann die teuren BMW, Mercedes, Porsche usw. kaufen? Sind das dann IHRE Konsumenten?
Geht's darum?🙈
Also, warum brauchen wir dann noch mehr Produktion und Menschen dafür, wenn IHRER Meinung viel zu viel produziert und zu wenig konsumiert wird?
9. Die Kräfte ALLER zu bündeln (Gemeinschaft, Disziplin, Ziel) taugt Ihnen auch nicht.
Sie scheinen "Spaltung der Gesellschaft" wohl zu lieben.
Für mich unsinnig, da man gemeinsam immer mehr erreichen kann, aber Sie leben offenbar in einer mir fremden Welt.
Bei Ihnen fokussiert sich alles nur auf Gier- und Neiddebatten.
DAFÜR eine Lösung für alle zu schaffen, mit der jeder zufrieden leben kann, scheint Sie gar nicht zu interessieren,
NEIN der Kampf Reich gegen Arm muss bis zum bitteren Ende gnadenlos ausgetragen werden - so jedenfalls kommen mir Ihre posts vor.
------
Und dafür haben sie nur "Umverteilung" im Kopf, was schon in der DDR und all den komunistischen Staaten NOCH NIE funktioniert hat!
-----piperin am
Ich habe hier eine Idee vorgestellt.
Wovon vermögensschwache Schichten profitieren, weil denen nahezu das GANZE bleibt.
Je höher die Finanzkraft -genessen am Vermögen- desto stärker werden diese zur Kasse gebeten.
Wo alles mit GG und BVerfG vereinbar wäre,
Ihre Ideen dagegen den Grundsätzen von Eigentumsrecht sowohl dem GG wie auch BVerfG widersprechen.
Auch ohne das Eigentum anzutasten hätte es langfristig aufgrund der Inflation den Effekt, dass die Vermögensschere wieder kleiner wird.
Der Grundsatz
"Arbeit muss sich lohnen"
würde ebenso eingehalten wie
"stärkere Schultern sollen mehr zu den Gemeinkosten beitragen.
Den Unterschied "Arbeiter" und "Unternehmer" würde ich in Bezug auf "Teilhabe" gewaltig verkleinern.
SIE wollen umverteilen und gewinnen rein gar nichts, weil sie damm immer wieder und immer wieder umverteilen müssten bis zum Nimmerleinstag.
Bei mir wird nichts "umverteilt" und es wäre dennoch sowohl gerecht wie auch sozial, weil die Schwachen profitieren.
Das alles passt Ihnen nicht.
Ich weiß zwar nicht warum.
Und Ihr ganzes Geschwurbel ändert auch nichts daran, dass Sie im Grunde ÜBERHAUPT NICHTS vorzubringen haben.
Also, ich hab's ich zur Kenntnis genommen.
Mehr Sinn kann ich in Ihren posts zu dem Thema nicht erkennen. Tut mir leid.User Uli (geb. 1962) am
Genau, @ piperin
Sie haben ein Idee vorgestellt, ich habe Sie kommentiert.
Ich habe nichts gegen das individuelle Sparen.
Sagen nur, dass es als Kollektivstrategie nicht funktioniert.
Weiterhin erachte eine Umverteilung für die Stabilität einer Gesellschaft wichtig.
Glaube aber nicht, dass damit irgenwie die aktuelle Konjunkurkrise lösbar ist.
Deshalb plädiere ich für die Auflösung der Schuldenbremse und ein deutlich höher dimensioniertes Investitionsprogramm, was den Infrastrukturbereich angeht.PauleHeißter (geb. 1984) am
Was wurde hier doch wieder lustig volks- bzw. betriebswirtschaftlich aneinander vorbeigeredet! Und wieder ohne Überzeugungsergebnis!
Sorry, da ist mir mein "Schönheitsschlaf" wichtiger!
immer noch da 028 am
Was schreibt die Qualitätspresse denn über die gestrige Sendung vom Selbstdarsteller?
Lanz ist mal wieder fassungslos.Der arme Kerl,wenn man von nichts eine Ahnung hat und nichts dazugelernt.Dann sitzen da 3 #Wirtschaftsweise#plus Lanz,die auch keine Ahnung von Wirtschaft haben und vom Völkerrecht erst recht nichts.Ich hab mir nur die Aussagen von Kai Amboss angesehen,der in der Qualitätspresse gar nicht erwähnt wird.Ich hab zumindest nichts gelesen.Schon irgendwie komisch!Falls ich irgentetwas übersehen habe,kann Er oder Sie mich gerne korrigieren.– am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.immer noch da 028 am
Piperin,Ihre Berechnungen werden wohl alle stimmen.Wow,Sie wollen sogar die Vermögenden mit einbeziehen.Ich sagte es schonmal.Sie werden Finanzminister,aber ohne das FDP Gefasel.Uli wird Arbeits und Sozialminister,für Paule finden wir bestimmt auch noch ein Ministerium.Hera wird Bundespräsidentin und unterschreibt alle Gesetze.Und Ich werde natürlich Bundeskanzler,mit Basta Mentalität.Dann kommen wir der sozialen Gerechtigkeit auf jeden Fall ein großes Stück näher.Wir berücksichtigen natürlich auch die Schließung der Steueroasen und Steuerschlupflöcher,bekämpfen die Steuerhinterziehung mit tausenden von fachlichen Steuerprüfern. Die Lobbyisten dürfen nicht weiter ihre eigenen Gesetze schreiben,dann gibt es auf unsere Kosten auch keine Partyhäppchen mehr und die Reformen werden für die Mehrheit der Bevölkerung zur Verbesserung beitragen und nicht für die Oberen 10%.Wir werden uns ans Grundgesetz und ans Völkerrecht halten,besonders auf die Würde des Menschen achten und bestimmt auch keine Waffen zum Töten in Kriegs und Krisengebiete schicken.
So,jetzt steht der Übernahme der Regierung nichts mehr im Wege. Die Neoliberalen können Ihrem Raubtierkapitalimus hinterher trauern und Flüchtlinge,Migranten,Bürgergeldempfänger,arme Rentner und sonstige arme Schweine,können auch nochmal eine Party feiern.
tough cookie (geb. 1966) am
Nö, ich habe noch nie AFD gewählt. Es ist plumpe Polemik, wenn Sie mich jetzt in die Rechtsaussenecke schieben wollen. Ich bleibe bei meiner Meinung: Eltern, die Bürgergeld beziehen müssen auch einen Beitrag in der Gesellschaft leisten und Minijobs annehmen, die die Transferleistungen verringern das ist zumutbar. Es gibt genügend Jobs in der Gastronomie, Bau, Handwerk, Gebäudereinigung, Stadtreinigung und Pflege. 😉User Uli (geb. 1962) am
Gerede, @ tough cookie
Minijobs sind immer schon im SGB II zumutbar, von den gut 20% Erwerbstätigen SGB-II-Berechtigten üben die Hälfte einen Minijob aus. Ihre "Nicht-Zumutbarkeitsbehauptungen" kann man vergessen..
Fakt ist allerdings, dass mit der neuen Grundsicherung ein Elternteil, oder bei Alleinerziehenden diese eine ,wegen Kinderbetreuung sich "erst" im ersten Jahr nach der Gebirt dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen muss. Danach schon. Das ist ein absurd kurzer Zeitraum.
Und das eine Jahr soll jetzt "ungerecht" sein?
Gehen wir mal gar nicht auf die weiteren Rahmenbedingungen, das extrem schmale Geld hier ein: Wissen Sie überhaupt, dass das Kindergeld, das sind pro Kind 259 €, von je her auf die Leistungen angerechnet wird? Über die ganze Zeit? In Ihrem Beispiel die "Kopfpauschale" wäre mit einem Kindergeldsatz bezahlt (sie sprachen aber von zwei Kindern.)
Was würden Sie wohl sagen, wenn ich sagte, den Beitrag können Sie doch auch vom Kindergeld bezahlen? Haben Sie ja noch was übrig. Zeter und Mordio würden schreien.
Aber mit den Bürgergeldberechtigten kann man es ja machen, oder was? Kann man sinnlos behaupten, die "müssen auch ihren Beitrag leisten".
Nehnmen Sie es meinetwegen dann nicht persönlich, aber mir ist inzwischen diese sich ausbreitende Unart widerwärtig, bei jeglicher Unzufriedenheit anzufangen, mit fadenscheinigen Behauptungen auf Schwächeren herumzutreten. Tun Sie lieber was gegen die Ursachen der Unzufriedenheit.
– (geb. 1966) am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.User Uli (geb. 1962) am
tough cookie - Hetze gegen Arme und gering verdienend Arbeitende - Das kann ja nur die AFD sein.
Es geht hier um das Thema, das Menschen mit geringen Einkünften auch krankenversichert sind. Und genau das ist Sozialstaat. Ihre Hetze kann man also voll vergessen, wenn Sie hier den Armen noch die Krankenversicherung wegnehmen wollen, dann sind Sie ein Feind demokratischer Vorstellungen. Und jeglichen sozialen Miteinanders.
Es halt ein Problem der AFD - Wenn es mit Migrationsgeschrei gerade nicht läuft oder partout nicht passt und die Grünen mit Alternativenergie gerade wieder etwas besser dastehen, dann muss halt über die Armen hergezogen werden. Es ist so plump.
Geo. am
Rechts staat BRDUser Uli (geb. 1962) am
Rechts-Gewäsch AFD
tough cookie (geb. 1966) am
Mal ein Beispiel: verdient jetzt ein Familienvater monatlich 3.500 Euro durch einen sozialversicherungspflichtigen Job und die Frau ist zu Hause, weil Kita-Plätze nicht vorhanden sind oder ein Kind kränklich ist, dann war diese Frau bisher mit krankenversichert. Jetzt soll das gesetzlich geändert werden, so dass für diese Frau (meistens sind es ja die Frauen) 225 € pro Monat an die Krankenversicherung zahlen muss, (225€ x 12 M.) das sind dann satte 2.700 € für die Familie. Bürgergeldempfänger bekommen diese Kosten vom Amt bezahlt.User Uli (geb. 1962) am
@ tough, wenn Sie hier absurde Neiddebatten nach unten lostreten wollen, dann haben Sie es nicht anders verdient.
Denn die Regeln sind für alle die gleichen. Sollte Ihre erste Beispielsfamilie durch diese Kopfpauschale für nicht arbeitende Ehegatten auf das Bürgergeldnivau herabfallen, dann gäbe es ergänzende Leistungen (mit Freibetrag für Arbeit). Mit ihren Vorschlag müsste dann Ihre Gattin auch zumindest einen Minijob ausüben. Was Sie aber zugleich für Ihren Fall ablehnen.
Das ist Plumpaquatsch und zeigt den Unfug Ihres Diskussionsbeitrages, der auch mit den weiteren Behauptungen völlig Banane ist. Für Bürgergeldberechtigte gelten die gleichen Regelungen (gleiche Arbeitspflichten, Verschärfungen jetzt für Familien und Alleinerziehende), nur dass sie insgesamt weniger zum Leben haben. Als Hetzobjekt ist das wohl untauglich.
.
Das Problem ist doch gerade, dass jetzt Familien im unteren und Mittelschichtbereich durch die Einführung der Kopfpauschale für Ehegatten (Allgemeine Abschaffung der Familienmitversicherung) effektiv belastet und mitunter sogar in den Sozialhilfebereich abgedrängt werden.(Bzw. Kinderzuschlag/Wohngeld vielleicht hier eher). Das zeigt doch, wie schwachsinnig diese Kopfpauschalen am Ende sind.
Was wird denn dann mit den RentnerInnen mit geringem Einkommen, wo die Mitversicherung abgeschafft wird? Und dann Grundsicherung beantragen müssen? Sollen die dann auch verpflichtet werden, je einen Minijob auszuüben? Oder den Beitrag von ihrer Grundsicherung dann bezahlen?
Durch Hetzen gegen Schwächere erreicht man nichts. Genau diese elenden Kopfpauschalen müssen vom Tisch.
tough cookie (geb. 1966) am
Ich glaube nicht, dass Herr Lanz etwas gegen Bürgergeldempfänger hat. Fakt ist aber, dass für EINE 4-köpfige Familie im Bürgergeld-Bezug mindestens 3.500 € pro Monat veranschlagt werden müssen (inkl. Warmmiete etc.). Wenn man das auf's Jahr rechnet (3500 € x 12 M.) sind das 42.000 Euro, dauert der Bezug z.B. 10 Jahre wären das 420.000 Euro! Da ergibt sich schon die Frage, ob es eine Lösung wäre, dass beide Elternteile verpflichtend und durchgehend einen Minijob wahrnehmen müssten, um diese Kosten zu senken. Alleinerziehende, Pflegende und Kranke ausgenommen.Geo. am
Rechts staat BRDUser Uli (geb. 1962) am
@ Geo - Rechtsgequatsche AFD, trifft es wohl besser. Gegen Arbeitende und Arme vorgehen und sich als ArbeiterInnenpartei aufspielen. Lächerlich.
Catweazle74. (geb. 1974) am
Ich glaub' die Tage läuft ein guter Film irgendwo im Fernsehen, den ich vor langer Zeit mal gesehen hab'
Ich weiß zwar nicht mehr genau wie der heißt oder worum es ging, ...oder wer da mitgespielt hat - soweit ich mich aber errinnern kann, fande ich den ganz gut.
...mal so als Programmhinweis!immer noch da 028 am
Der Film heißt bestimmt #Catweazle als Tarzan in seiner Höhle im Urwald#.
Aaaaahhh uohuoh ouh-ouh.
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