Kommentare 11–20 von 9522
725819 am
75 Jahre Bundesverfassungsgericht, ein großartiges Jubiläum!!!
Weil wir beim Thema Russland waren. Eindeutiger kann man heute den Unterschied zwischen dem Anspruch auf Recht bis in die höchste Instanz hier und Staatsdoktrin, Rechtsbeugung, Ausschaltung politischer Gegner durch Gewalt in Russland nicht sehen!
diametral (geb. 1965) am
1. Russland gibt nicht weniger für Militär aus als Europa, absolute Kosten sagen nichts aus.
Zahlen sind stets in Relation zur Kaufkraftparität zu sehen.
lt. SIPRI und IISS Militäraufwendungen kaufkraftbereinigt:
Russland 450-500 Mrd.
Europa 500-550 Mrd.
2. Eine Granate kostet -kaufkraftbereinigt- bei uns das 2-3 -fache.
So zieht sich das durch alle Waffensysteme.
In Relation kauft Russland daher ein Mehrfaches an Kriegsmitteln und Kriegs-Dienstleistung.
3. Russland hat eine funktionierende "Maschinerie", wenn auch veraltet. Doch das ist hier weniger bedeutend, sie produzieren.
Wir nicht, wir müssten ja die Schweiz nochvum Munition anbetteln.
Allein der Aufbau von Fabriken, von Infrastruktur, Ausbildung von Fachkräften, allein die ganze Strukrur organisatorisch aufzubauen, bis es reibungslos läuft, kostet schon Unsummen, da ist noch keine Granate oder Drohne produziert.
Abgesehen von den Gemeinschaftsprojekten, Milliarden sinnlos versenkter Gelder, wo kein einziges Kampfflugzeug oder sonstiges dabei herauskommt und dann Wadephul in den USA dort um Material betteln muss (mal übertrieben formuliert).
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"Militärausgaben".
Zynisch formuliert könnte man sagen, dass wir derzeit gigantische Summen versenken um uns langsam wieder eine Rüstungsindustrie aufzubauen,
während Russland längst produktiv sein Geld einsetzen kann.
Deshalb sind solche Vergleiche, welche nur auf Beträge abzielen eher wenig sinnvoll.725819 am
Völlig falscher Vergleich. Russland rüstet für den Krieg auf, seit Jahren (Krim-Besetzung , Donbas) Europa muss jetzt, wo der Krieg näher rückt, nachholen. Niemand kann bestreiten, dass wir die letzten 20 Jahre die Armee völlig vernachlässigt haben. Ohne den Angriff Russlands auf die Ukraine würden wir hier immer noch im Dornröschenschlaf liegen. Das gigantische Sondervermögen haben wir Putin zu verdanken.PauleHeißter (geb. 1984) am
Es ist ja nicht nur so, dass nach Verkündigung des „Sondervermögens“ für die Rüstung die Preise explodiert sind, weil die Rüstungskonzerne Morgenluft gewittert haben, es wird auch nach wie vor praktisch Geld zum Fenster rausgeworfen, weil Rüstungsgüter bestellt und gekauft werden ohne wirtschaftliche und militärische Aspekte zu berücksichtigen. Wozu in der heutigen Zeit extrem teure Panzer und Flugzeuge? Der Vertrag über die amerikanischen neuen F 35 ist nicht mit der Firma Lockhead, sondern mit der Trump-Regierung geschlossen worden und hat völlig indiskutable Bestimmungen zum Nachteil Deutschlands. Außerdem ist das Flugzeug extrem Fehler anfällig und es gibt massive Ersatzteilprobleme. Aber daran ist man ja in der Bundeswehr gewöhnt.
Mrd. Euro wurden außerdem versenkt bei dieser Fregatte und beim zu spät abgesagten Flugzeugbauprojekt mit Frankreich.
Seit Jahren wird soll dieses schon lange in die Kritik geratene Rüstungsbestellsystem geändert werden, aber offensichtlich passiert nichts. Böse Zungen behaupten, dass damit „Pistolius“ ständig Grund hat zum Jammern, dass es noch nicht reicht!
Genau wie bei den Ölkonzernen trägt diese Regierung auch bei den Rüstungskonzernen massenhaft zur Bereicherung bei.
Vermutlich ist da Russland mit weniger Geld wesentlich effektiver!diametral (geb. 1965) am
@819, genau darum ging es, dass man nicht einfach Ausgaben direkt vergleichen kann.
An einer anderen Stelle wiederum dann aber doch, wenn es um die Haushaltsbelastung geht.
Es setzt jedem Staat zu, wobei man dann aber wieder aufschlüsseln müsste, was ins Inland und nicht Ausland fließt und wie viel "Wirtschaft" daraus wieder generiert wird.
Die Kosten müssen natürlich abgeschichtet werden um Umsatzsteuerbeträge, was letztlich keine realen Staatsausgaben sind. Wenn man all dieses berechnen wollte, wäre es sehr aufwendig.
@Paule,
die Kriegsführung hat sich massiv gewandelt, schon richtig.
Doch glaube ich nach wie vor, dass noch immer Kampfjets und Fregatten benötigt werden und Kriege nicht nur mit Drohnen geführt werden können.
Ob Jets künftig unbemannt fliegen werden und wann, bleibt abzuwarten.
Was ich ankreide ist, dass das alles plan- und ziellos anmutet.
So viele Milliarden in Sand gesetzt mit Gemeinschaftsprojekten und was haben wir jetzt? Nichts.Reformer 028 (geb. 1954) am
819,ich habe gerade einen Furz querliegen.Das kann auch nur die Schuld von Putin sein.So ist das,wenn man 1 Flasche russischen Wodka trinkt.Upps,ich trinke gar kein Alkohol.Dann liegt es doch an der aggressiven Außenpolitik der USA,mit Ihren völkerrechtswidrigen Kriegen,Die für die Flüchtlingskrise von Energiekrise verantwortlich sind.Und Trump die Natostaaten erpresst,5% des BIP der US Rüstungsindustrie und anderen Rüstungsindustrieen,dass Geld hinten reinzuschieben.UserUli (geb. 1962) am
@ Hera, @ Reformer 028, @ diametral
Zu den Argumenten: @ Reformer 028, meine Zustimmung gilt Ihrer These, dass es deutlich sinnvoller ist, das Geld für friedliche Zwecke auszugeben, als es in Rüstungslöchern verschwinden zu lassen. Ihre Konfliktbewertung i.e.S. hatte ich nicht gemeint, aber die haben Sie ja ergänzt.
@ Hera: Ich hatte lediglich die zwei divergieren Argumentationen zur Entstehung von kriegerischen Auseinandersetzungen dargestellt. Ihre Darlegung bestärkt dagegen ironischerweise die „Schwäche-These“. Krieg als Vermeidung von hegemonialem Machtverlust würde man klassisch nicht als Stärke, sondern Schwäche einordnen. Das „Stärkeargument“ meint eher, dass ein imperialer Aggressor hochrüstet, um dann andere einem nach dem anderen zu unterjochen. Da steht der Beleg aus.
Aber nehmen wir an Putin würde also künftig (über die Bündnisverpflichtung) die NATO angreifen. Dann wären die NATO-Ausgaben maßgeblich. Und hier wurde bereits festgestellt, dass die drei Mal so hoch sind, auch wenn man die USA herausrechnet.
Hiergegen kann i.d.T. mit Kaufkraftparitäten gegenargumentieren, wie z.B. @ diametral das tut, man kommt dann zu einer „Gleichwertigkeit der Kräfte“. Was insofern reichen müsste, da ein imperialer Aggressor in der Regel mindestens ein 2:1 Überlegenheitserhältnis benötigt.
Wobei das Argument der Kaufkraftparitäten ja eher meine Position bestätigt: Wenn man drei Mal so viel Geld braucht, um zum gleichen Ergebnis zu kommen, dann schießt man doch nicht noch Abermilliarden hinein in ein Fass ohne Boden, sondern macht sich Gedanken, wie man effizienter agiert. Würde man normalerweise sagen.
Will man aber nicht, sondern eine "ganz neue Struktur" unter "Führung Deutschlands" aufbauen. Nein, heißt es aber, wir wollen eine neue Struktur aufbauen. Auch völlig unabhängig davon, ob man das gut oder schlecht findet, muss der Preis, den man dafür zu zahlen haben wird, mitdiskutieren - sonst bleibt es eine halbe Sache. Und das kann man einschätzen, nach den gegebenen Parametern.UserUli (geb. 1962) am
Teil 2: "Rüstung und Sozialstaat" - man kann beides haben". Abstrakt ja, empirisch: nein. Denn das Sondervermögen Infrastruktur ist begrüßenswert, aber angesichts der aufgesummten Defizite viel zu wenig. Die durch die Konsumausgabe Rüstung geschaffenen Wirtschaftsimpulse sind i.d.R. tatsächlich vorhanden, aber vergleichsweise geringfügig.
Der Multiplikator liegt traditionell bei < 1, ein eingesetzter Euro bringt nicht einmal 1 Euro zurück. „Wenn wir überhaupt erstmal anfangen, nicht nur bei den USA zu bestellen).
Möglicherweise werden dann irgendwann durch Begleitinnovationen zusätzliche Produktivitätsfortschritte erzielt, aber eine „Wachstumsexplosion“ ist unwahrscheinlich. Dafür bedürfte es einer Umwidmung in investigative mittel, die wirklich die Produktivität erhöhen.
Genau deshalb gehen die führenden Wirtschaftsinstitute in ihrer Gemeinschaftsprognose bis 2030 von einem durchschnittlichen Jahreswachstum unter 1% aus. Wollte man die gestiegenen Rüstungsausgaben aus dem Haushalt bezahlen und zugleich das sozialstaatliche Niveau aufrecht zu erhalten, wären aber über 3% notwendig. Würden man die Rüstungsausgaben also wieder in den Haushalt zurückführen, müsste man drastisch bei den anderen Positionen kürzen.
Würde man hingegen, was ich nicht für wahrscheinlich halte, dauerhaft und ewiglich die Rüstungsausgaben über 1% mit Schulden finanzieren, würden die Zinsausgaben die Kürzungen in anderen Bereichen erzwingen. Denn diese unterliegen ja weiter der Schuldenbremse.
Jetzt könnte man auch die Schuldenbremse auflösen, dann wäre alles kein Problem. Aber das wird wohl niemand machen, denn – „wir haben ja schon so hohe Rüstungsausgaben“: So beißt sich die Katze in den Schwanz. Man kann nicht nur das eine tun, um beides zu haben.
(Von der weiteren Konsequenz, dass sich Deutschland damit, als Exportnation, explizit zur führenden Waffenexportnation entwickeln muss, ist dabei noch gar nicht gesprochen).UserUli (geb. 1962) am
@ Paule, das ist völlig richtig, das Sondervermögen von 2022 wurde ziemlich ineffizient verbraten, wenn man den allgemeinen Medienveröffentlichungen (Die Zeit, ZDF Frontal) folgt. Auch die verbliebenen 50 Mrd. sind großenteils bereits vertraglich fest den USA zugesichert Etwa: https://www.zdfheute.de/politik/f-35-kampfflugzeug-usa-ruestung-geschaeft-bundeswehr-100.html
Dass das wirtschftlich wenig bringt, ist klar. Ganz unabhängig von den geopolitischen Abhängigkeiten.
diametral - Sie haben im Grunde das Gleiche wie Paule beschrieben, als Sie die Kaufkraftparitäten anführten. Sie beklagten die mangelnde Effizienz und die "in den Sand gesetzten Milliarden" und fordern den Aufbau "ganz neuer Strukturen".
Wenn Rüstungsbürokratie und Politik in dieser Sicht bisher schon völlig überfordert waren - wer sollte denn jetzt die "neuen Strukturen" aufbauen?diametral (geb. 1965) am
@UserUli,
Kaufkraftparität und mangelnde Effizienz haben ja erst mal gar nichts miteinander zu tun, aber das wissen Sie selbst.
Die Kaufkraftparität habe ich deswegen angeführt, weil hier absolute Zahlen gebracht wurden ( auch von Ihnen irgendwas mit 700 Mrd., vmtl. neuere als die von 25/26).
Aber die Zahlen sind nur für uns als Ausgaben interessant, nicht für den Vergleich, wer mehr rüstet, darum ging es mir.
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Nehmen wir an, Sie gehen in den Wald und sehen dort 4 schwere Typen dabei eine Frau am Boden zu halten und zu beginnen, sie zu vergewaltigen.
Was tun Sie?
Hingehen mit "ach, seid doch lieb und lasst die Frau".
Wenn Sie ganz viel Glück haben mit einer W. von etwa 1:1000000 sagen die "ja, Sie haben eigentluch recht, wir gehen".
Ok, Sie gehen trotzdem hin und die 4 Jungs ziehen jeder ein Messer.
Was tun Sie?
Davon laufen?
Bis da jemand kommt, ist alles schon geschehen.
Oder versuchen Sie dann auch gut zuzureden und setzen auf "Verhandlungen"?
Ganz ehrlich, aber in so einer Situation bleibt nicht viel, es sei denn Sie sind mindestens so gerüstet wie die Gegner und DEFINITIV klären können Sie die Situation nur, wenn Sie besser gerüstet sind und eine Knarre dabei haben. Ist so.
Von Abrüstung halte ich gar nichts.
Für "Verhandlungen" muss man so hoch gerüstet sein, dass es keine Frage mehr des "besiegt er mich?" ist, sondern "wenn, dann gehst du mit drauf!".
Ansonsten wird man zur Lachnummer, gar nicht ernst genommen, und das lässt uns Putin sehr spüren.
Das schadet auch der Ukraine, schadet Taiwan, schadet auch anderen, wenn wir zu schwach sind.
Es geht nicht primär darum, ob Putin Europa oder die Nato direkt angreift, sondern wie wir auch in einem Verbund agieren könnten.diametral (geb. 1965) am
Sollte es aber jemals zu einem Krieg kommen, so werden viele NICHT an der Front stehen.
Die aber, die das Land dann verteidigen, haben ein Recht darauf, dass wir sie zumindest mit bestem Kriegsmaterial ausstatten, damit sie wenigstens eine Chance haben, denn - die meisten werden nicht zurückkehren.
Es wäre schäbig, da zu sparen.
Das Beste sollte für uns das Minimum sein, was wir beizutragen bereit sind.
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Nun aber noch zu
"Verteidigungs- vs. Sozialausgaben":
Fragen Sie mal bitte Menschen in einem Krieg, was denen wichtiger ist - Ihr Leben, Ihre Heimat, Ihre Söhne und Töchter ..
.. oder so-und-soviel qm Wohnraum, ein Handy, Anrecht auf Wohngeld, Teilhabe an Konzerte, Restaurantbesuche, kostenlose Bahntickets und den üblichen blabla.
Ich finde, da gibt es nichts gegenseitig auszuspielen, denn Leben und Schutz sind das ALLERMINDESTE, das Notwendigste, danach kommt lange nichts und dann erst Sozialsystem.diametral (geb. 1965) am
wo ich @028 recht gebe:
Man wird Putin etwas bieten müssen.
Das ist die Eintrittskarte für ernsthafte Gespräche. Vor dem Krieg haben sich Ukraine und Europa falsch verhalten. Da bin ich völlig anderer Meinung als @Hera.
Aber @Hera liegt wiederum dahingehend richtig, dass man der Ukraine beistehen muss und das aus etlichen Gründen.Hera am
@ Uli Puh.....
Zu Teil1."Krieg zur Vermeidung hegemonialen Machtverlustes ist Schwäche" hm......
Ist eine Atommacht mit demonstrierter militärischer Überlegenheit gegenüber einem kleineren Land ohne Verbundsicherheit und geringem militärischen Bestand real schwach?
Zu Teil 2. Sowohl ich, als auch Sie, so vermute ich, wuchsen damit auf, dass Rüstung und Sozialstaat in der BRD nicht nur abstrakt möglich waren!
Konträr zur DDR, wo Wirtschaftskraft durch Planwirtschaft und Substanzverlust stark geschwächt war. Während in Westdeutschland extremes Wirtschaftswachstum "Butter und Kanonen" gleichzeitig ermöglichte.
Nun sieht sich Deutschland einer realen, ernsthaften Bedrohungslage ausgesetzt, mehr als ich mir das vorzustellen in der Lage war, und ich finde, dass wir militärisch in der Lage sein müssen, dieser zu begegnen!
@ Uli, ich bin keine Militärexpertin, Ihre Berechnungen in allen Ehren - mir geht es schlicht um eine vernünftige Wehrhaftigkeit mit entsprechender Ausstattung!
Meine unideologische Sicht der Dinge! 🤷♀️Reformer 028 (geb. 1954) am
diametral,dann sage ich mal,was man Putin bieten sollte.
Keinen Nato und EU Beitritt der Ukraine.Obwohl ein Natobeitritt wohl hoffentlich und zum Glück schon so gut wie ausgeschlossen ist.Für die EU ist die Ukraine ein Fass ohne Boden.Keine weitere Natoosterweiterung.Keine weitere Hochrüstung,wo die Kriegsgefahr nur noch höher wird.Keine weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine,nur noch humanitäre Hilfe leisten.Auch nur noch Friedensverhandlungen unterstützen von den USA und China eventuell noch Türkei,was schon ein Armutszeugnis für die Europäischen Kriegswilligen ist.Wo Erdogan weiterhin die Kurden im Nordirak und Nordsyrien auslöschen will.Auch die Ukraine als ein einheitliches Land zu beschreiben,ist komplett falsch.Es gibt die Westukraine und die Ostukraine,also ein tiefgespaltenes Land.Putin wird ohne Sicherheitsgarantien für Russland und der Ostukraine keinem Frieden zustimmen.Er und die Mehrheit der Ostukrainer haben bestimmt nicht vergessen,wer den Bürgerkrieg 2014 15,mit Nazis in der Regierung,angefangen hat und bei uns totgeschwiegen wird.Wenn Man sich auf eine Lösung wie Korea einigen könnte und würde,käme man dem Frieden bestimmt ein großes Stück näher.UserUli (geb. 1962) am
Gegen eine emotionale Stellungnahme lässt sich natürlich immer schlecht argumentieren, @ diametral
l
Dennoch drei kurze Hinterfragungen:
1. KKP und Ineffizienz gehören schon zusammen: Wenn wir feststellen, dass Russland mit einem Drittel des Geldes das Gleiche erreicht wie wir, gibt es nur zwei Erklärungen: Entweder die Russen sind dreimal so schlau wie wir – oder unser System ist ein ineffizienter Moloch.
Rüstungszersplitterung und die Renditefalle der Konzerne treiben die westlichen Preise künstlich hoch. Warum also noch mehr Milliarden in ein kaputtes System werfen, statt es effizienter zu machen?
2. Staaten sind keine Waldspaziergänger: Vor allem haben Spaziergänger selten einen nuklearen Schutzschirm in der Tasche. Sie beschreiben es so, als ob der Feind schon im Land steht. Hier ging es aber nicht um ein paar Drohnen, sondern die langfristige Sicherheitsstrategie einer funktionierenden Demokratie im Frieden. Und ihre Substanz.
3. Die Ökonomiefalle und die Akzeptanzgrenze des Sozialstaats, das eigentliche Argument: Eine ausufernde Rüstung auf Kosten der sozialen Sicherheit verliert in einer Demokratie sofort die Akzeptanz. Wenn die Wirtschaft stagniert und für Panzer das soziale Fundament geopfert wird, bricht der Laden von innen zusammen.
Läßt sich umgekehrt analogisieren. Nehmen wir den "kalten Krieg": Der Westen hat den Systemwettstreit nicht durch bloße Waffenmacht gewonnen, sondern weil er wirtschaftlich, sozial und gesellschaftlich das überlegene und stabilere Modell war. Allein diese Analogie sollte schwer zu denken geben.Reformer 028 (geb. 1954) am
diametral,ich sagte es schon,Ihre Vergleiche sind immer so schön daneben und haben mit dem eigentlichen Thema nichts oder selten zu tun.
Ja klar,für Verhandlungen muss man hochgerüstet sein.Nicht das die Hochgerüsteten die Waffen auch noch einsetzen.Das würden Die nie machen.
Ausnahmen sind mittlerweile die Regel und ist bestimmt keine Lachnummer.Hera am
@ Uli, enthält die Antwort an @ diametral 00:48, auch eine Botschaft an mich? 🤔diametral (geb. 1965) am
@User Uli,
Russland gibt ja nicht ein Drittel des Geldes aus gemessen an der Kaufkraftparität, sondern in etwa das gleiche.
Es wäre etwas anderes, wenn Putin in Deutschland oder gar in der Schweiz einkaufen müsste.
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>>... treiben die westlichen Preise künstlich hoch.<<
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Egal durch was, aber genau darin liegt einer der Gründe, warum es nicht direkt vergleichbar ist.
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>>Warum also noch mehr Milliarden in ein kaputtes System werfen, statt es effizienter zu machen?<<
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Die Frage dürfen Sie gern mal ganz generell stellen, dann kommen Sie in vielen Themen wie wie auch Rente und Pflege schon sehr viel näher.
Gründe wie völlig überzogene Lohnforderungen treiben Preise hoch, nicht künstlich, sondern real.
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>>Vor allem haben Spaziergänger selten einen nuklearen Schutzschirm in der Tasche. Sie beschreiben es so, als ob der Feind schon im Land steht.<<
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Es verbietet sich, dass wir nuklear aufrüsten.
Wäre theoretisch eine Option, aber die Verneinung erfordert dann adäquate Mittel.
Mit Mistgabeln brauchen wir wirklich nicht antreten.
Es geht nicht um "im Land stehen".
Denken Sie, Putin würde sich trauen, Drohnen auch nach China zu schicken wie nach Rumänien oder Attentate auf chinesischen oder amerikanischen Flughäfen durchzuführen? Die Hemmschwelle ist schon ganz anders.
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>>Eine ausufernde Rüstung auf Kosten der sozialen Sicherheit verliert in einer Demokratie sofort die Akzeptanz. Wenn die Wirtschaft stagniert und für Panzer das soziale Fundament geopfert wird, bricht der Laden von innen zusammen.<<
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Das ist doch falsch!
"Nur neun Prozent wollen die Verteidigungsausgaben verringern"
https://www.aol.de/articles/studie-deutsche-wollen-mehr-verteidigung-041507000.html
Mal abgesehen von Linken und AfD wissen die meisten Bürger, dass Verteidigungsausgaben und Sicherheit das wichtigste überhaupt sind.
Es wird ständig versucht, das gegeneinander auszuspielen.
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Man muss schon auch mal fragen:
Wer zahlt denn das?
Steuergelder.
Da zahlen die mit hohem Einkommen am meisten!
Doch nicht Sozialhilfeempfänger, die zahlen gar nichts. Aber "könnt ja noch etliches mehr sein, was der Staat ausspucken könnte".
Deswegen wird da natürlich mitgewettert, wie immer, nebst natürlich auch all die Gierer und Neider, die eh am wenigsten abdrücken.
Das gefundene Fressen für Linke und AfDler, diesen Gier- und Neidtopf zu bedienen - das gibt Wählerstimmen, das verfängt. Wie man sah.
Eine generelle Existenzangst ist zwischenzeitlich auch in der Mittelschicht angekommen, aber da ist der Bildungsstand meist höher.
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@Hera: Sie betrifft da nichts, als Grüner steht man hinter Ukraine.
zweiland (geb. 2001) am
Merz wollte die AfD halbieren, aber halbiert wurde schließlich seine CDU. Rot-Rot-Grün trompetet noch immer für das Verbot, aber so langsam geht die Puste aus.
Bleibt die profane Wahlfälschung. In Sachen-Anhalt hat die AfD bei der Urnenwahl über 51 Prozent bekommen und hätte sehr bequem alleine regieren können. Bei den Briefwahlstimmen lag sie aber nur gleichauf mit der CDU, das hat sie im gesamtergebnis um sieben Punkte gedrückt. Wurde getrickst? In Magdeburg und Halle wurden <<versehentlich>> rund 1500 Briefwahlunterlagen doppelt verschickt. In einem Altersheim in Dessau-Roßlau soll eine beschäftigte für eine demente Seniorin abgestimmt haben. Ein Verwandter stellte Anzeige, die Polizei ermittelte, gab aber danach Entwarnung---Jedenfalls erhielt die AfD in Sachsen-Anhalt bei den Ü65 nur 31 Prozent der Stimmen, die CDU war nahezu gleichauf.zweiland (geb. 2001) am
Die Gefahr eines dritten Weges besteht für Deutschland. Vergleiche mit 1932/33 sind gar nicht so falsch, sie müssen nur vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Die Braunen von heute sind nicht die Blauen, also die vermeintlichen Nazis, sondern die selbsternannten Anti-Nazis, also die Bunten.
<<Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: „Ich bin der Faschismus“. Nein, er wird sagen: „ Ich bin der Antifaschismus“, so der italienische Schriftsteller Ignazio Silone, übrigens selbst ein Symphatisant der Kommunisten.
Aber vielleicht sind auch alle politischen Kategorien der Vergangenheit, selbst die von Silone, unbrauchbar. Die karten werden nämlich neu gemischt – und die Farben. Die Demokraten irrte, als sie nach dem Ersten Weltkrtieg und der Ausrufung der Weimarer republik ständig von der Wiederkehr der Reaktion, der Monarchisten und Junker warnten. In Wirklichkeit war deren zeit längst vorbei. Die Hitlerbewegung war etwas neues, eine vorher völlig unbekannte Mischung aus Archaischem und Moderne, aus Arierspleen und Sozialismus, aus Sozialpolitik und Vernichtungswahn, aus Planwirtschaft und Profitmaximierung. Die NSDAP stieg zu einem Zeitpunkt auf, als die Brandmauer zwischen Weimarer Republik und den erstarkenden Kommunisten unüberwindlich schien, und bot einen dritten Weg an, der Elemente aus beiden Lagern kombinierte. Die Wall Street sorgte mit ihren Kapitalspritzen für den Propaganda-Schub, so wie heute die Sozialen Netzwerke in der Hand der Tech-Barone. Die Wirtschaftskrise war der Hochofen, in dem gegensätzliche Inhalte verschmolzen, um die „Volksgemeinschaft“ für den Krieg zu schmieden.Reformer 028 (geb. 1954) am
Hey,da sind Sie wieder,unsere gärigen Duddel Demokraten,Hassblöd Leser,und Die in einem Kaff hinter dem Ofen sitzen und blöde Kommentare schreiben.
zweiland (geb. 2001) am
Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über die nächste Mahlzeit abstimmen.
Dieses Zitat wird Benjamin Franklin zugeschrieben, einen der Gründerväter der USA.
Ursprünglich als Warnung vor der Tyrannei einer intoleranten Mehrheit gedacht, wirkt es heute.725819 am
Bildung a la „Russia Today“?
Historiker konnten das Zitat in den Schriften von Benjamin Franklinoder Thomas Jefferson nicht finden. Es taucht erst in modernerer Literatur auf und wird als Falschzufuhr (Apokryph) eingestuft. [1]
1704213 (geb. 1949) am
Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie wichtig alternative Medien mittlerweile sind. Die etablierten Hassblätter können ihr Gift nicht wirklich versprühen, das es jetzt ein stabiles Korrektiv gibt. Gerade COMPACT ist längst zu einer Marke geworden und hat sich die Stellung als reichweitenstärkstes Alternativmedium redlich verdient. Diese Schlagkraft ermöglicht der Wahrheit immer wieder wertvolle Wege.zweiland (geb. 2001) am
Die gärige Daddel-Wut demenztraler Faschisten erschöpft sich in gleicher Wiederkäuermanier: Ihre Regierung passt ihnen nicht, für alternativ zu denken zu dumm, da natürliche Intelligenz einen großen Bogen um Dumpfbacken macht.
Im vermeintlich sicherem Kaff hinterm Ofen verkrampfen sich paar Hetzer und Hasser und motzen sich gegenseitig auch noch an. Jeder weiß nun auch schon wieder alles besser als der andere. Fragt sich, weshalb diese Piefkes eigentlich nicht selber ihre „Beraterfunktion“ in Regierungsposition umwandeln konnten? Nun, den radikalen „Machern“ nur das Händchen halten,das Kreuzelchen schenken, war anscheinend immer die einfachere Lösung – wenn auch ohne Haltung.
Aber wir Demokraten kennen das schon sein Urzeiten: Gärende Blasen mit diesem klaren Sprech platzen auch derzeit wie sprudelndes Wiesngesöff der Großkopfernden.
Bürger fürchteten bis vor kurzem noch, dass sich das ewige „Weiter so“ noch ungehindert fortsetzen könnte.
Seit den letzten Wahlen ist allerdings diese Illusion passé.Norman, K. (geb. 2004) am
Jammervoll beklagen Verformer ihre eigenen Defizite und sorgen sich endlos.
Kein Demokrat wird denen Nachsicht gewähren. Wo kämen wir denn hin, wenn so was seine ´demenztralen´ Parolen ungestraft plärrt ?
Im Wandel der Zeiten werden Unverbesserliche immer Federn lassen müssen. Monarchisten-Wohllebe und ihresgleichen aus den 30ern konnten sich teilweise noch unter den gestutzten Flügeln eines „Rechts“ staats – Kartells verkrauchen.
Vorbei ! Frischer Wind pustet bereits Alm-öhis samt ihren Gipfelkreuzen hinweg, was sich anschließend nur noch als Schlamm-Muren unter der aufgehenden Sonne verkrusten kann.
Immer mehr Deutsche erkennen die Zukunft in einer gerechten, friedlichen Demokratie und immer mehr Mitläufer aus den Rändern ihren bisherigen Irrweg – und wechseln noch rechtzeitig. Die verzweifelten „Weiter so“ Parolen verfangen immer weniger und auch das Millionenpublikum gaffender Amateur-„Hobby“- Analysten mutiert nur noch als Trolls und Honks und keiner nimmt sie ernst.diametral (geb. 1965) am
>>Kein Demokrat wird denen Nachsicht gewähren.<<
Schwachsinn.
Da hängen die, die ihre Wirtschaft bis zur Zahlungsunfähigkeit in den Sand gesetzt haben, noch immer an unserer Brust und werden über Länderfinanzausgleich gesäugt.
und wollen uns jetzt irgendwas erzählen.🙈
Oh mein Gott, die Kücken meinen klüger sein zu wollen als die Hennen, die viele Jahrzehnte Lebens- und Wirtschaftserfahrung zu eigen haben.😃
Sollte die AfD sich doch irgendwann noch zu einer seriösen Partei mausern, dann wird deren größtes Problem wohl sein:
"wie bekommen wir nur all die wieder los, die wir uns im Laufe der Zeit mit eingefangen haben, die aber von rein gar nichts eine Ahnung haben."😂
Reformer 028 (geb. 1954) am
Die Militärausgaben sind von 2021 bis 2025 von 2,1 Billionen auf 2,9 Billionen Dollar gestiegen.Natürlich nur zur Verteidigung.Das Die Kriegsverbrecher weltweit die Waffen auch einsetzen für völkerrechtswidrige Kriege,damit konnte ja auch keiner rechnen.Deutschland alleine 2025 114 Milliarden.Sind die Sonderschulden von 500 Milliarden Euro schon verballert?Da gehen doch bestimmt noch hunderte Milliarden für Frieden,Freiheit und westliche Werte,bei einem BIP von 5%.Soviel Löcher im Arsch kann die Rüstungsindustrie gar nicht mit Geld stopfen,was Ihnen da hinten reingeschoben wird.Dafür spenden Sie ja auch an die Lobby Parteien,damit Die auch was zu feiern haben.Am Besten,alle Länder stellen auf Kriegswirtschaft um,dann klappt das auch mit dem Frieden.Kleiner Scherz.725819 am
Russland hatte 2025 ca. 113 bis 130 Milliarden Euro rein für die „Nationale Verteidigung". Der BND schätzt die tatsächlichen Gesamtausgaben für Militär und Rüstung im Jahr 2025 auf rund 240 bis 250 Milliarden Euro - was etwa der Hälfte des gesamten russischen Staatshaushalts entspricht.Dr. M. Lütz, Psychiater, Theologe und Autor sagte neulich, dass Kriege in der Geschichte fast immer aus einer Position der empfundenen militärischen Stärke heraus begonnen wurden. Am Beispiel Russlands und der USA lässt sich das gut nachvollziehen. Damit ist es sehr unklug, gegen die eigene Verteidigung hierzulande zu argumentieren.Reformer 028 (geb. 1954) am
819,Sie haben immer so # tolle Argumente#
Wenn Russland für Nationale Verteidigung 113 bis 130 Milliarden ausgegeben hat und Deutschland 114 Milliarden,dann kann es ja endlich losgehen mit einem Krieg gegen Russland.Die Chance liegt dann bei 50,50,Wobei Russland die besseren militärischen Argumente hat.Wenn Der BND etwas schätzt,ist das genauso,wenn die Ukraine von angeblichen Opferzahlen bei den Russen spricht.Man kann sie nur leider nicht offiziell belegen.Herr Lutz hat bestimmt mit Putin und Trump persönlich gesprochen und dann eine eindeutige Diagnose gestellt.Nun stellen Sie sich mal vor,man hätte den Vorschlag von Putin angenommen,über eine neue Sicherungsordnung in Europa zu verhandeln,da ging die amerikanische Rüstungsindustrie ja pleite.
Das konnte die USA ja nicht zulassen.Dafür sollen wir ja auch 5% des BIP der Rüstungsindustrie in den Rachen werfen.UserUli (geb. 1962) am
@ 819 - zur Einordnung: Lütz brachte hier einfach das Standardaufrüstungsargument, dass es fahrlässig ist nichts zu tun, wenn der Nachbar massiv aufrüstet. Weil irgendwann will er seine Waffen einsetzen - und dann steht man minderbemittelt dumm da.
Aber was heißt das jetzt? Führt nicht, eher umgekehrt, die Gegenaufrüstung wieder in den Wettlauf hinein, der die Gefahr nicht noch vergrößert, dass ein Krieg entsteht, der so gar nicht beabsichtigt war? War Russlands völkerrechtliche Aggression wirklich ein Angriff aus der Stärke heraus - oder eher eine kolionale Maßnahme aus einer Schwäche, dem Bedenken, Hegemonie zu verlieren? (Wie auch zahlreiche Historiker eher nicht die Stärke, sondern die befürchtete Schwächung als Ursache ausmachen).
Und selbst wenn wir es als Stärke interpretieren - lässt sich daraus ableiten, dass Russland demnächst NATO-Staaten angreifen wird? Das ist schon weit aus dem Fenster gelehnt. Und selbst wenn wir das bejahen - kann dann Deutschland als der einzige Verteidiger ausgemacht werden? Immerhin müsste hier dann der Bezug zur NATO hergestellt werden.
Und wenn Sie recht haben mit Russlands "Schattenrüstung" von 250 Mrd., dann ist die NATO - ohne die USA - immer noch dreifach überlegen. Ich zitiere das ZDF vom 7.7.2026: "Insgesamt werden der Nato zufolge die Verteidigungsausgaben der europäischen Verbündeten und Kanada im Vergleich zu 2025 um elf Prozent auf 777 Milliarden Dollar (rund 680 Milliarden Euro) steigen."
Mithin neige ich hier doch deutlich mehr der Position von @ Reformer 028 zu: Wozu ohne Sinn und Verstand mehr Geld in Rüstung pumpen, wenn man sowieso schon drei Mal so viel ausgibt - und sich trotzdem noch unterlegen fühlt? Da muss an einer anderen Stelle etwas nicht stimmen! Sich selbst zu ruinieren, bevor es ein anderer tut - oder was ist die Maßgabe?
Und @ Reformer 028 - Das Sondervermögen für Rüstung waren nur 100 Mrd. (Infrastruktur 500 Mrd.). Die 100 sind praktisch schon ausgegeben, 50 real weg, der Rest in Verträgen für Waffenlieferungen vor allem aus den USA gebunden. Was jetzt noch ist, ist, dass Rüstungsausgaben oberhalb 1% BIP (Haushalt) von der Schuldenbremse ausgenommen sind. Als etwa 43 Mrd. (1% 4,3 Bio. BIP) kommen aus dem Haushalt. Sind gut 100 Mrd. für Rüstung in 2026 geplant, gehen rund 60 Mrd. über schuldenfinanzierte Ausgaben.
Da bis 2029 (dann rund 150 Mrd. p.a.) von einem deutlichen Aufwuchs geplant auszugehen ist, steigen also die Rüstungsschulden enorm. Bis dieser Betrag wieder in den Haushalt genommen wird. Dann geht im Sozialen nichts mehr.
Denn dieser enorme Anstieg ließe sich nicht einmal mit einem 3% Wachstum kompensieren! Von dem wir meilenweit entfernt sind, nach allen Wirtschaftsinstituten. Und die ökonomische Auswirkung von Rüstungsinvestitionen ist bekanntlich mäßig. Wi...UserUli (geb. 1962) am
Wir können also gut ausrechnen, worauf wir hier zurollen. Ein sozial- und bildungspolitisches Desaster. Wollen wir das? Ohne diese Diskussion ist es nur eine halbe, unpolitische.Hera am
@ Uli Russlands Angriff auf die Ukraine ein Akt der Schwäche?
War es nicht eher die Befürchtung der russischen Führung, daß ihre relative Position gegenüber der Ukraine und dem Westen langfristig schwächer werden könnte?
Aus dieser Perspektive war der Angriff ein präventiver, respektive revisionistischer Machtversuch. Russland war militärisch deutlich stärker als die Ukraine und sah vermutlich das geeignete Zeitfenster gerade noch stark genug zu sein, die Entwicklung der Ukraine in Richtung Westen "auszubremsen"!
Dass Deutschland militärisch "schwächelt" ist hinreichend bekannt. Deshalb bin ich aus sicherheitspolitischen Gründen für eine starke deutsche Verteidigungsfähigkeit!
Eine glaubwürdige Verteidigungsfähigkeit macht einen Krieg weniger attraktiv, weil sie die Erfolgsaussichten des Angreifers reduziert.
Das heisst nicht, dass unsere Infrastruktur zu Gunsten militärischer Aufrüstung vernachlässigt wird. Es muss beides möglich sein!
Ökonomische Auswirkung haben doch auch die Arbeitsplätze - und, dass ein Teil des Wissens entsprechender Fachkräfte später auch zivile Anwendung finden kann.Reformer 028 (geb. 1954) am
ULI,zu Ihrer Einordnung.Den USA ging es immer nur darum Russland zu schwächen.Das hat Kriegsverbrecher und zu Unrecht Friedensnobelpreisträger Obama öffentlich auch immer bestätigt.Deshalb hat Er den Putsch auf dem Maidan auch mit 5,2 Milliarden Dollar unterstützt.Dafür mussten die Ukrainer sich auch nicht an den Minsker Abkommen halten,mit Deutschland und Frankreich,Russland und der Ukraine.Die Ukraine wurde hochgerüstet für einen Krieg gegen Russland.Das Fass ist übergelaufen,als Selenskij auf der Münchener Sicherheitskonferenz gesagt hat,Er würde die Ukraine atomar wieder aufzurüsten,wenn die Nato die Ukraine nicht bei einem Krieg gegen Russland unterstützen wird.
Zu den Sonderschulden,dass waren bis jetzt NUR 100 Milliarden für Rüstung,da waren wir aber #sparsam# und 500 Milliarden für Infrastruktur.Wers glaubt wird seelisch.Da werden wohl eher auch andere Löcher gestopft.Aber egal.Wie Sie richtig sagen,Es wird auf uns ein Soziales und bildungspolitischen Desaster zurollen.
Dann hat Lowrow bei der UN gesagt,Russland hat gar nicht vor ein westliches Land bzw.die Nato anzugreifen,nur wenn die Nato Russland angreift,dann ging es sehr schnell.Man sollte den Mann ernst nehmen,denn die Hardliner in Russland warten nur darauf.Und Man kann nur hoffen,so schlimm es auch ist,dass Putin nicht gestürzt wird,Er reagiert auf die Provokationen des Westens noch nicht militärisch.Dann ist das Desaster perfekt.Reformer 028 (geb. 1954) am
Wir ruinieren uns jetzt schon wegen der Ukraine.Wenn die Ukraine tatsächlich Nato und EU Mitglied werden sollte,was wir nicht hoffen wollen,bei all dem Leid der Ukrainer,wo wir eine große Mitschuld dran haben,ist das Desaster und der Ruin bei uns und Europa erst richtig perfekt.
Reformer 028 (geb. 1954) am
Es ist schon fast lächerlich,wie sich die Pinocchio Politiker und die Pinocchio Medien,besonders die Springer Pinocchios,an den Linken abarbeiten. Antisemitismus,Rassismus,Stasi,SED Nachfolgepartei,Verbindung mit der Clankriminalität,usw..Man kann es alles gar nicht aufzählen,was da in die Welt gesetzt wird.Komischerweise gibt es diese Fälle in allen Parteien,wir nur totgeschwiegen.
Eine Comedy Show ist nichts dagegen.Da sollten sich ALLE Parteien und die Qualitätsmedien mal an die eigene Nase fassen,bevor Sie so eine Hetze rausposaunen.
Die Angst geht um,bei den Eliten,in Ihren goldenen Palästen.Die Affen für Doofe sind bei dem Thema relativ ruhig.Sie werden leider davon profitieren,weil das Brandmauer Gequatsche,Sie mehr als verdoppelt hat.
Dann hab ich noch eine kurzen Ausschnitt von der Fehlbesetzung Wadephul nach dem Treffen mit Lawrow gesehen.Wenn Er auch da gesagt hat,wir stehen auf der Seite des Völkerrechts,hat Lawrow bestimmt einen 20 minütigen Lachkrampf bekommen und das zurecht,damit war das Gespräch dann auch beendet.
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