Kommentare 11–20 von 9407
Hera am
Habs befürchtet, @ diametral ist eine KI-Mutation........😂
Wenn zwei Situationen wirklich zu 100% identisch wären, sagt derzeit keine wissenschaftlich gesicherte Grundlage aus, dass der Mensch einmal A und einmal B entscheiden würde.
Aber - es gibt im realen Leben keine vollkommen identischen Situationen. Man ist nach jeder Erfahrung ein leicht anderer Mensch und entscheidet heute etwas ganz anderes, als vor 5 Jahren, trotz einer scheinbar gleichen Situation.
Überfordert fühle ich nicht nicht, @ diametral - allein mir fehlt der Glaube!Catweazle74. (geb. 1974) am
⚠️ 18+
...hier stand erst ein Text von mir!Hera am
Sie setzen meine geistige Einfältigkeit auf null, prima, dann besitzen Sie offensichtlich doch ein wenig Menschenkenntnis, hätte ich Ihnen garnicht zugetraut, @ Catweazle 👍🤣🤣Catweazle74. (geb. 1974) am
...Sie sind mir einfach zu überlegen.
Das ist Ihr unnachahmlich kriminalistischer Spürsinn.
Deshalb auch zurecht @Miss Marple! 🤭diametral (geb. 1965) am
um das ging's doch gar nicht, @Hera, sondern um "Wir" und "Identitätsbildung".
Immer singular, aber man könnte es auch auf eine "Einheit" analog anwenden wollen, WENN DENN die Einheit ausreichend homogen ist.
Erst dann, wenn die Einheit keinen Mischmasch, keinen Eintopf bildet, sondern im Zusammenwirken etwas analoges wie einen
"Superorganismus"
, analog einem Ameisenstamm, dessen Mitglieder gemeinsame Ziele verfolgen und gemeinsame Eigenschaften aufweisen, kann man von "Identität" sprechen.
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ist die Gesamtheit der Eigenschaften oder Eigentümlichkeiten, die eine Entität, einen Gegenstand oder ein Objekt kennzeichnen und als Individuum von anderen unterscheiden.
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>>Man ist nach jeder Erfahrung ein leicht anderer Mensch ..<<
und so auch ein Volk, eine Nation.
Uns "Deutsche" prägt unsere Vergangenheit mit allen Schrecken wie auch 2 Weltkriege und Hitler, gleichsam wie positive Seiten wie dem Wiederaufbau, der "sozialen Marktwirtschaft", unser Grundgesetz und das bis in die kleinsten Nebensächlichkeiten wie "VW Käfer" oder Bier.
Das und was daraus entstand, das sind "Wir".
Das ist nicht ethnisch, sondern auch Gastarbeiter, die sich integriert haben, gehören dazu, weil wir über sehr lange Strecken einen gemeinsamen Weg hatten und ein gemeinsames Denken entwickelt haben.
Inhomogene(!) Organisationseinheiten wie Staaten mit inhomogener Bev. haben nur noch auf dem Papier und administrativ ein "Wir", aber nicht mehr de facto. Da kann man nicht mehr von einer "Identität" reden.
Antisemitismus gehört nicht zu einer "deutschen Identität", ebenso auch keine Burka zur
- Eigenschaft: "offene Kommunikation"
Auch keine Moscheen, denn historisch sind wir nun mal christlich bis atheistisch geprägt; das hat sich niemand ausgesucht, aber war nun mal so und hatte Konsequenzen.
Toleranz oder Duldung bis hin zur Religionsfreiheit, was ja auch absolut richtig ist, keine Frage,
sind dagegen etwas ganz anderes.
Allein die Wiedervereinigung zerbrach so etwas wie bis dahin "deutsche Identität".
Sowohl eine westdeutsche wie eine ostdeutsche.
Mit den Migrationsströmungen zerbrachen beide zusätzlich.
Erst gemeinsame Merkmale (Eigenschaften) im Denken und in der Wertevorstellung, wie auch gemeinsamer Kultur können irgendwann womöglich wieder zu einer "deutschen Identität" führen.
Irgendwann.
"Multikulti" wird das niemals sein, weil für "Individuum" zwingend die Möglichkeit es als solches zu "identifizieren" zu können, zwingende Voraussetzung ist.
Ist doch auch logisch, das ergibt sich allein aus dem Wortstamm.UserUli (geb. 1962) am
@diametral - nur mit Begriffsverwischungen lässt sich keine ernsthafte Auseinandersetzung führen.
Das mit dem "ergibt sich aus dem Wortstamm" ist hochgradiger Unfug – ein etymologischer Fehlgriff, bei dem Sie mal wieder zwei Dinge vermischen, nämlich identisch und homogen.
Natürlich muss ein Individuum, um eine Entität zu bilden, unterscheidbar sein. Aber – das sagt doch allein der Alltagsverstand – damit müssen nicht alle Menschen die gleichen sein. Ein Mosaik lässt sich auch wunderbar von einem anderen unterscheiden. Und zugleich können alle Mosaiksteine eine gemeinsame Identität als ein solches bilden.
Jeder Mensch weiß im Alltag, dass er oder sie nicht aus homogenen Teilen besteht, sondern sich verschiedene Gefühle, Gedanken, Rollen und Erfahrungen zu einer je individuellen Einheit bilden, womit sich ein Mensch vom anderen unterscheidet. Und zugleich den anderen Menschen als gleichen wie auch unterschieden erlebt.
Wenn das beim Individuum so ist, warum sollte dann die absolut absurde Regel gelten, dass alle Teile gleich sein müssen, um eine Identität zu bilden?
Kann ja gar nicht. Denn Identität ist kein fixes Konzept, sondern eine Kompetenz, die man sich immer neu erarbeitet. Und gerade eine Identität, die Vielheit und Unterschiede integriert, ist so viel stärker als die Illusion einer starren "Leitkultur", die einer versucht, den anderen aufzupropfen.
Entscheidend ist nicht irgendeine diffuse "Kultur", sondern die normative Basis des Ganzen. Das Grundgesetz ist hier kein "Papierkonstrukt", sondern der "geronnene Volkswille". Hier haben wir die Fundstelle, wenn wir nach einem "Wir" suchen.
(Und die Fähigkeit, Begriffe einigermaßen mit sich identisch zu gebrauchen, sollte man schon einüben.)diametral (geb. 1965) am
um
>>identisch und homogen<<
ging es bei Wortstamm doch überhaupt nicht, wobei mir im Eifer des Gefechts tatsächlich ein Fehler unterlief:
>>"Multikulti" wird das niemals sein, weil für "Identität" (!!).. <<
sollte es natürlich heißen.
Identität und identifizieren haben selbstverständlich den gleichen Wortstamm.Hera am
Uups, das ist nicht nur Begriffswirrwarr, das ist zum Teil auch widersprüchlich, was @ diametral da antwortete.
Danke für Ihre "Entwirrung", @ Uli!diametral (geb. 1965) am
>>Und gerade eine Identität, die Vielheit und Unterschiede integriert, ist so viel stärker als die Illusion einer starren "Leitkultur", die einer versucht, den anderen aufzupropfen.<<
Von wegen.
Was denken Sie .. dass ich als Unternehmer jemand mit Burka einstellen würde, oder als Vermieter .., oder nur in einem Geschäft eine Verkäuferin ...?
Schon gar nicht, wenn meinen Kindern eine Lehrerin mit Burka vorgesetzt würde.
Kultur hat etwas mit dem zu tun, in welcher Umgebung man leben will. Und in welcher man aufgewachsen ist.
Ich bin in einer offenen Umgebung aufgewachsen.
Es gibt andere Länder wie islamische Länder, da würde ich mich als Frau doch gleichfalls anpassen und einen Schleier tragen.
Das erfordert schon der Respekt vor einer anderen Kultur, die Kultur, in der ich mich als Gast, längerfristig oder dauerhaft aufhalte.
Und entsprechendes erwarte ich auch hier.
Es ist gleichsam eine Zumutung, wenn Muezzine bzw., sind ja Lautsprecher, die Umgebung beschallen.
Dieses mMn schon aggressiv anmutende Geschrei soll jeder in seinen 4 Wänden zuhause anhören.
Mit Kirchenglocken bin ich dagegen aufgewachsen. Das ist unsere Kultur.
Wenn jemand sich nicht anpassen will, dann soll er bitte gefälligst dahin gehen, wo die Kultur dazu passt.
Das ist, als ob jemand in einen Schachclub eintritt und die ganze Zeit nichts besseres zu tun hat, als die ganze Zeit Rap-Music zu spielen und herumzuhüpfen, statt sich mit Schach zu beschäftigen.
Was hat er denn dann da zu suchen?
In Schulen haben Mädchen, wenn es der Lehrplan vorgibt, gefälligst -ohne irgendwelche Ausnahmeregeln- am Schwimmunterricht teilzunehmen.
Dass jeder sein eigenes Süppchen kocht, geht nicht.
Auch "Schächten" und jegliche Sonderregelungen würde ich strikt untersagen.
Aber es geht eben bis zu Antisemitismus und Kalifatdemos.
Das ist nicht unsere Kultur, das sind nicht "Wir", das sind sogar schon verfassungsfeindliche bis links- und rechtsextreme Auswüchse.
Auch dass wir eine Leistungsgesellschaft mit kapitalistischen Grundsätzen
(Sie dürfen es gerne als 'Marktwirtschaft' beschönigen, aber 'Kapitalismus' - wenn auch 'sozialer Kapitalismus' trifft es eher)
sind, war für unseren Wirtschaftsaufschung und den Weg zu einer der führenden Wirtschaftsnationen essentiell und ist Teil unserer Kultur.
(ob Sie und gleichdenkende .. na ja, der Hund wedelt mit dem Schwanz und nicht umgekehrt und es geht letztlich um den gesellschaftlichen Konsens, dem auch Sie sich nicht entziehen können.)
Das geht bis zum Irrsinn wie in Düsseldorf:
Zweisprachige Straßenschilder.
Was soll denn dieser Mist, soll demnächst arabisch auch noch als zweite Amtssprache eingeführt werden, wenn das so weitergeht?
Und all dem sollte durchaus ein Riegel vorgeschoben werden, egal ob man es nun "deutsche Leitkultur" oder sonstwie nennt.
Bei uns haben Patriarchat nichts zu...diametral (geb. 1965) am
Bei uns haben Patriarchat, Zwangsheirat, Vielehen und sonstiges, was es anderswo gibt, nichts zu suchen.diametral (geb. 1965) am
@Hera, wenn Sie nur etwas sinnbefreit inhaltsleeres hinpupsen, können Sie es doch gleich sein lassen.😃Hera am
Das gebe ich sehr gerne zurück @ diametral!
Sie hätten Ihren Beitrag, wäre er von jemand anderem geschrieben, als Schmarren bezeichnet.
Genau das mache ich auch.
Wie Sie das bewerten, ist mir eigentlich egal.diametral (geb. 1965) am
wenn ich etwas als Schmarrn bezeichne, werte @Hera, dann füge ich IMMER auch an, warum.
(Sollte ich das mal nicht gemacht haben, dann war's mir wirklich zu blöd.)
Zeitens artikuliere ich immer scharf. Unmissverständlich. "Harte Kante ziehen".
Drittens fokussiere ich nahezu immer auf den Dissens.
Was soll ich denn groß mit jemandem darüber reden, wo ich mit ihm gleicher Meinung bin?
Das ist zwar allgemein üblich, aber in einer rationalen Welt pure Zeitverschwendung.
Manchmal, ja manchmal kommt es vor, wenn es für die exakte Abgrenzung Konsens/Dissens essentiell ist oder ich jemand ausnahmsweise sagen will
"ich mag dich trotzdem ganz gern, auch wenn ich jetzt nur den Kopf schütteln muss".
Fragen Sie mal @028. Nahezu auf jeden post, wenn ich antworte, gibt's Widerspruch.
Auf die Frage aber, mit wem im Forum ich am liebstens abends ein Bier trinken gehen wollte, würde ohne zu zögern die Wahl auf ihn fallen.
Er weiß genau, wie er meine posts zu lesen hat.
Keine Sorge, Sie dürfen meine posts gern bezeichnen, als was Sie wollen. Alles ok.
Nur in einer Weise nicht! Das wissen Sie, aber das würden Sie vmtl. auch nie tun.UserUli (geb. 1962) am
@ diametral
1. "um identisch und homogen<< ging es .. doch überhaupt nicht"
2. "WENN DENN die Einheit ausreichend homogen ist ... kann man von "Identität" sprechen."
3. "Inhomogene(!) Organisationseinheiten wie Staaten mit inhomogener Bev. ... Da kann man nicht mehr von einer "Identität" reden."
Wenn nach Zitat 2 Homogenität als notwendige Vorbedingung von Identität gilt und nach Zitat 3 Inhomogenität zum Verlust von Identität führt, dann kann Zitat 1, wonach es um Identität und Homogenität gar nicht geht, logisch nicht stimmen. Und umgekehrt.
Das war möglicherweise der Widerspruch, den @ Hera meinte.
Wenden Sie also die Methode des konsequenten Widerspruchs inzwischen auch auf die eigenen Beiträge an? Das wäre ja mal kreativ.diametral (geb. 1965) am
Wie oft soll ich das denn noch schreiben, dass Identität etwas "SINGULARES" beschreibt.
Auch "homogen" bezieht sich auf etwas SINGULARES.
"identisch" dagegen ist eine RELATION!
Deswegen war es Blödsinn, @User Uli, etwas wie Sie zu bringen:
>>identisch und homogen<<.
Das kam von IHNEN, ich zitierte nur.
Nochmal:
Eine Wert "3" ist ganz etwas anderes als ein Vergleich ">="
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Meinerseits wurde das dagegen ganz exakt abgegrenzt:
>>Auch wiki stellt einen mathematischen Bezug zum Begriff "Identität" her, WENN AUCH in der Relation.<<
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Etwas SINGULARES in Bezug zu etwas SINGULAREM zu bringen, wie ich es machte, ist im Gegensatz zu Ihrem Mischmasch absolut korrekt:
2. "WENN DENN die Einheit ausreichend homogen ist ... kann man von "Identität" sprechen."
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Alles klar nun?
Da kann niemand etwas dafür, wenn Sie so unsauber mit Begriffen umgehen.😃diametral (geb. 1965) am
"homogen":
Bei "die Tiere im Zoo" kann man als "Einheit" nicht mehr von einer Identität reden.
Bei einem Wolfsrudel als Ganzes oder einem Bienenschwarm ist das schon eher möglich.
mathematischer Vergleich:
Wenn eine Funktion in jedem beliebigen Intervall "stetig steigend" ist, so ist sie auch als Ganzes "stetig steigend".
So kann man Begriffe von allen Einzelnen auf etwas Ganzes abbilden, nicht anders.Hera am
@ diametral Sie können noch so viele Einzelerklärungen von Begriffen starten: für mich bleibt Ihr Kommentar vom 13.09., 16:52 unverständlich, ohne jegliche Aussagekraft und als Antwort auf meinen von 9:51 unpassend!
Ihre verwirrende Begriffsauswahl hatte vielleicht System, ein Schelm der Böses dabei denkt......
( Hera, auch da haben Sie offenbar nichts verstanden.......naja, für Sie ist es gut)
Ihr Pech nur, i c h habe @ Uli tatsächlich verstanden.........UserUli (geb. 1962) am
@ diametral - der Widerspruch bleibt aber, auch wenn er mathematisch auszubuchstabiert wird.
Die Trennung zwischen Identität=Singularität und identisch=Relation funktioniert nämlich auch mathematisch nicht. Man definiert in der Mathematik ja Identität gerade dadurch, dass ein Ding mit sich identisch ist (x=x). Identität ist eine Relation mit sich selbst.
Auf unser "Wir"-Beispiel übertragen - Identität bezeichnet einen Vergleich im Zeitverlauf oder mit einer anderen Gruppe. Es ist ebenfalls eine Relation.
Ihr Fehlschluss zeigt sich auch bei der Anwendung auf die mathematische Funktion, in die Sie ihren Identität als Einssein Fehlschluss einbauen. Sie unterstellen hier quasi kollektive Identität als quasi gleichartiges Wachstum homogener (erblicher) Faktoren - alle Einzelteile müssen dem Ganzen entsprechen.
Genau das bedeutet aber eben nicht Identität. Wie eben mathematisch die Identität eines Vektors nicht auf der Homogenität seiner Einzelbestandteile beruht, sondern aus durchaus widersprüchlichen Elementen sich zusammensetzt. Entscheidend für die Identität sind nicht die Einzelteile, ist vielmehr die RELATION.
Was im Übrigen auch die Naturwissenschaft bestätigt. Selbst Ihr Ameisenstamm erscheint nach außen als "homogen", besteht aber im Inneren aus einer Relation von sehr unterschiedlichen Elementen. Aber nur nebenbei.
Und jetzt übertragen wir das als Zwischenschritt auf mein Mosaikbeispiel: Ein Mosaik bezieht gerade seine Identität aus den vielen inhomogenen Steinen, weil es deren spezifische Relation ist, die es von anderen Mosaiken unterscheidbar macht. In Ihrer "mathematischen Funktion" dagegen wäre ein Mosaik nur ein Haufen absolut identischer, grauer Steine.
Ob nun sozialwissenschaftlich, linguistisch, naturwissenschaftlich oder mathematisch-logisch - Sie kommen aus dem Fehlschluss nicht heraus.
Es geht doch darum zu erkennen - was Sie in Teilen ja selbstredend erkennen - dass Identität nie ein fixer, isolierter Punkt ist, sondern eine strukturierte Kompetenz, Vielfalt und Unterschiede in Beziehung zu setzen und zu einer (neuen) Einheit zu integrieren.
So macht es jede Person. Aber gut. wie ist das bei einem Staat (nationale Identität)?
Genau so: Auch hier geht es nicht um "homogenen Eintopf", sondern um gemeinsame Spielregeln, Institutionen und Werte, die es erst ermöglichen, Vielfalt und Unterschiede in ein stabiles Verhältnis zu setzen und zu einer funktionierenden Einheit zu integrieren.
Genau dieses funktionale Beziehungsgefüge ist das 'Wir' – und nicht die Gleichheit der Mosaiksteine.“ Ein sehr gutes Beispiel für diese Regelungskompetenz ist unser Grundgesetz.
Und auch der von Ihnen zitierte Schachclub sollte ja sowas wie eine Satzung haben, die gewisse Zwecke fördert und ein bestuimmtes Verhalten als nicht mit dem Vereinszweck kompatibel ansieht. Verfahrensregeln statt "(Leit-)Kultur". Da fängt die gemeinsame Ebene an.diametral (geb. 1965) am
@User Uli, ich würde vorschlagen, Sie gehen jetzt erst mal auf die Wiki-Seite "Identität" und überarbeiten dann nochmals Ihren post.
Ist einfacher als wenn ich jetzt alles erklären muss.
Danke.Hera am
Meine Güte........ICH habe recht........ unglaublichReformer 028 (geb. 1954) am
Prost,mein Freunddiametral (geb. 1965) am
Prost, mein Freund, @028🍻
🍻🍻🍻🍻🍻🍻🍻🍻🍻UserUli (geb. 1962) am
@diametral – Jetzt kriege ich vielleicht auch noch den Rechthabereivorwurf von @Hera.
Aber der Wikipedia-Artikel bestimmt eben gerade selbst Identität als Relation. Wenn wir nur den ersten Satz isoliert betrachten, kann man vielleicht auf das kommen, was Sie sich da konstruieren. Wenn man aber nur ein bisschen weiterliest, sieht die Sache plötzlich völlig diametral aus.
Dann begegnen uns dort nämlich genau die Theoretiker, die Identität als dynamische Kompetenz begreifen: die Entwicklungspsychologen Oerter/Montada, der Symbolische Interaktionismus von George Herbert Mead, Eriksons psychoanalytische Sicht, Erving Goffman, Jürgen Habermas und dessen Schüler Lothar Krappmann mit seinem unverwüstlichen Büchlein „Soziologische Dimensionen der Identität“.
Das sind – in enger Verbindung mit dem linguistic turn – genau die Standardwerke, mit denen ich im Bildungswesen aufgewachsen bin. Sie alle begreifen Identität als das Resultat von fortlaufender Interaktion auf Augenhöhe.
Entsprechend wird dort sowohl die kollektive als auch die individuelle Identität eben nicht substanziell oder homogen definiert, sondern als eine KONSTRUKTION, die in einem kommunikativen Verständigungsprozess erarbeitet wird.
Der Artikel bestätigt im Verlauf genau das: Um eine Gruppe oder ein Objekt zu identifizieren, muss sie als eigenständige Entität von anderen unterscheidbar sein. Diese Unterscheidbarkeit gewinnt ein komplexes System (wie ein Staat oder mein Mosaik) durch seine spezifische Struktur und seine inneren Regeln (Relationen) – und eben gerade nicht dadurch, dass jeder einzelne Baustein im Inneren absolut gleichgeschaltet oder homogen ist.
Ihr Verweis auf den Wikipedia-Artikel war daher entweder ein tiefes Missverstehen der Materie oder schlicht ein letzter rhetorischer Bluff.
Vertrauen Sie künftig besser darauf, dass meine Rede Substanz hat und in der Regel mit einem Wikipedia-Artikel mindestens mithält – oder ihm, wie hier, unwillkürlich korrespondiert. Hier bewegen wir uns auf meinem Fachgebiet.
Als weiterführenden Lesetipp empfehle ich Ihnen übrigens ganz klassisch „Geist, Identität und Gesellschaft“ (Mind, Self and Society) von G.H. Mead. Sehr lebendige Vorlesungen, leicht zu lesen, aus dem Jahr 1934, University of Chicago Press.
diametral (geb. 1965) am
(jetzt wird es mir zu lang zum scrollen...)
>>denn auch Sie verhalten sich vermutlich nicht identisch, wenn Sie mit Ihrer Frau schmusen, wie wenn Sie mit einem Kumpel an der Bar sitzen oder mit dem Chef Gehaltsverhandlungen führen.<<
Der Mensch ist wie ein Computerprogramm.
Es gibt nicht "den freien Willen" als solche, wie ihn Viele verstehen.
Jede Entscheidung, die jemand fällt ist Folge unzähliger Erfahrungen, Erlebnisse, des Wissens, der Erziehung, der Situation, ...
Jeder Mensch wird infolge eines exakt gleich ablaufenden Vorlebens in exakt der gleichen Situation die exakt gleiche Meinung vertreten und exakt gleiche Entscheidungen treffen.
Das ist nun mal so.
Auch das kleinste Unwohlsein aufgrund eines Luftdrucks kann seine Entscheidungen beeinflussen und da sind wir bei der Chaostheorie, dass selbst die allerkleinsten Abweichungen in Summe einen Zustand bilden, der jeden Menschen exakt zu einer eindeutigen Folge zwingt.
Selbst das vermeintliche "über seinen Schatten springen ist eine eindeutige Konsequenz".
Sogar den Text, den ich gerade schreibe, würde ich, wenn all meine Vergangenheit exakt gleich verlaufen wäre ohne Abweichung - und da muss man genau sein, also wirklich 0,00 Abweichung, also bis hin zu jedem Regentropfen, der exakt an der gleichen Stelle zum exakt gleichen Zeitpunkt auf meine Haut viel oder jedes Geräusch irgendwo weit entfernt, das nur mein Unterbewusstsein nebensächlich im Alter von 2 Jahren aufgenommen hat ..
.. wenn also ALLES ganz exakt gleich stattgefunden hätte, so würde ich exakt den gleichen Text mit exakt den gleichen Wörtern in exakt den gleichen Sekunden des Tages schreiben wie jetzt.
Der Mensch ist nicht frei, hat keinen freien Willen.
Jede sogenannte "Abwägung" führt zwingend zu exakt gleichen Emotionen, Fragen, Antworten und Ergebnissen.
Mir ist klar, dass dies wohl die meisten überfordert und allein der Vorstellung, dass es so ist, rigoros widersprochen wird,
aber es sind deterministische Abläufe.
Es gibt keine "Teilidentitäten", sondern DAS IST die Identität .. neben der körperlichen.
Mal einfach:
Wenn Sie in Excel in Zelle A1 die Zahl "3" eingeben und in Zelle A2 die Formel "A1 * 5",
dann kommt dort 15 raus.
Ändetn Sie A1 auf 6, dann ändert sich A2 auf 30.
Immer noch das GLEICHE Programm.
"Frau schmusen" und "Kumpel an der Bar sitzen" in Zelle A1 führt zu unterschiedlichen Ergebnissen, aber auch im Hirn läuft immer noch das gleiche Programm ab.
Mathematisch:
Die Regel, dass f(x) bei unterschiedlichen "x" immer zum gleichen Ergebnis führen muss, gibt es nicht.
Bei gleichem "x" wird eine deterministische Funktion aber immer gleiches Ergebnis liefern, zwingend.diametral (geb. 1965) am
auf meine Haut fiel .. sry.Catweazle74. (geb. 1974) am
Ganz genau, das sag' ich doch immer!
Also, Mathematisch ergibt sich dann daraus:
Hypotenuse × Plusquamperfekt = X
Unter Ausschluss sämtlicher Gegenwart folgt daher:
X = √(a² + b²) × (hatte + gehabt)
Nach ordnungsgemäßer Kürzung des grammatikalischen Restterms erhalten wir:
X = 7, obwohl niemand 7 eingegeben hat.
Dieser Wert ist als vorläufig endgültig zu betrachten.
Hinweis: Eine erneute Berechnung ist nicht erforderlich, da das Ergebnis bereits stattgefunden hatte.
Q.E.D.
(Quatsch, Es Dreht sich!) 🤯PauleHeißter (geb. 1984) am
Offensichtlich tritt hier doch der fehlende Schlaf deutlich zu tage, um es mal nett auszudrücken!Catweazle74. (geb. 1974) am
...drehen'se sich lieber nochmal um, und pennen weiter!
Da macht man nichts falsch.
Ihre durchgängige Miesepeterichkeit ist hier völlig fehl am Platz - nur so als Tipp.diametral (geb. 1965) am
@Catweazle, ich habe es mathematisch erklärt.
Wenn Sie es am Beispiel ausführen wollen, dann doch sinnvoll und nicht mit so 'nem Blödsinn bitte.
Auch wiki stellt einen mathematischen Bezug zum Begriff "Identität" her, wenn auch in der Relation.
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>>Sind A1 und A2 arithmetische Ausdrücke, so heißt die Zeichenreihe A1 = A2 eine Gleichung. Eine Gleichung A1 = A2 heißt allgemeingültig oder auch Identität genau dann, wenn für jede Belegung φ gilt:
Wert (A1,φ) ∈ R
Wert (A2,φ) ∈ R
Wert (A1,φ) = Wert (A2,φ)<<
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Übrigens @User Uli: als Begriffsbestimmung oben
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ist die Gesamtheit der Eigenschaften oder Eigentümlichkeiten, die eine Entität, einen Gegenstand oder ein Objekt kennzeichnen und als Individuum von anderen unterscheiden.
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"ein", "eine", "einen" sind singuläre Wörter.
Identität ist und bleibt ein SINGULÄRER Begriff, da ändern auch Sie nichrs dran.diametral (geb. 1965) am
https://de.wikipedia.org/wiki/Identit%C3%A4tCatweazle74. (geb. 1974) am
Puh! Erwischt! 🙃UserUli (geb. 1962) am
@ diametral - Hera hat Recht. Denn Determinismus hat immer einen logischen Webfehler: Wenn das Leben ein berechenbares Excel-Sheet wäre, könnten wir den Code irgendwann knacken, umschreiben und damit den Determinismus selbst aushebeln. Sie sehen Ein Paradoxon.
Ob hinter unserem Gehirn ein riesiger, unsichtbarer Plan steht, ist für unser Leben völlig egal – weil wir ihn niemals erkennen können. Im Alltag haben wir gar keine andere Wahl, als so zu handeln, als hätten wir einen freien Willen. Wenn der Kumpel an der Bar oder die Ehegattin etwas fragt, muss ich mich im Hier und Jetzt für Ja oder Nein entscheiden.
Wir können unsere menschliche Perspektive nicht überspringen. Unsere Identität existiert nicht im sterilen Physik-Labor, sondern in der ständigen Interaktion und Absprache mit anderen. Ob die Welt im Kern deterministisch ist oder nicht, ist für uns im echten Leben schlicht kein Thema – denn wir leben, fühlen und entscheiden nun mal in einer Welt der subjektiven Freiheit.Catweazle74. (geb. 1974) am
...und warum verhalten Sie sich dann immer so vorhersehbar, wenn doch alles so komplex ist?! 🤔UserUli (geb. 1962) am
Ganz einfach, @ catweazle - Weil die Erwartungshaltung im Gespräch immer ist, dass das Gegenüber eine gewisse Konstanz, Kontinuität und Kohärenz aufweist.
Mit einem kommunikativen Chaoten, mal so, mal so, lässt sich nicht sinnvoll reden. Dies führte Kommunikation ad absurdum.
Womit wir jetzt den Kern der AFD-Kommunikation freigeschält hätten - kommunikative Vernunft, rationalen Diskurs systematisch zu zerstören.Catweazle74. (geb. 1974) am
SCHACHMATT! ♟
Ich geb' auf, Sie haben gewonnen.UserUli (geb. 1962) am
Die entscheidende Frage für mich ist: Was haben wir jetzt beide dabei gewonnen? Ein echter Gewinn besteht doch auf Augenhöhe – in der gegenseitigen Anerkennung von gemeinsamen Diskursprinzipien. Sachlich, begründet, fair ... .Catweazle74. (geb. 1974) am
Ein Erkenntnisgewinn auf beiden Seiten, wie immer er auch ausfallen mag!
Das wäre der kleinste gemeinsame Nenner.
Reformer 028 (geb. 1954) am
Noch was zur Automobilindustrie.
Die Mitarbeiter müssen natürlich auch Ihren Beitrag leisten.
Die 50tausend,die demnächst bei VW entlassen werden,sollten auf Abfindungen verzichten,freiwillig kündigen und die ersten 3 Monate kein Arbeitslosengeld erhalten.
Die Aktionäre sollen natürlich keinen Beitrag leisten,wo Sie die letzten 5 Jahre
31 Milliarden an Dividenden erhalten haben.Natürlich auch die Vorstände nicht,für Ihr Missmanagement oder eben Millionen Abfindungen,Soll ja bestimmt sozialverträglich für die Vorstände sein.Hoffentlich sind die Familien Piersch und Porsche nicht neidisch auf die Familie Quandt,wo Sie in den letzten 5 Jahren NUR 1,3 Milliarden an Dividenden bekommen haben.Das bekommt die Familie Quandt pro Jahr und versteckt das meiste Geld in Stiftungen.Mercedes erwartet von den Mitarbeitern 5 Stunden pro Woche Mehrarbeit,natürlich ohne Lohnausgleich.Dann werden die Autos von Mercedes bestimmt billiger und die entlassenen Mitarbeiter von VW können sich dann endlich einen Mercedes leisten.Reformer 028 (geb. 1954) am
Ein Vorschlag für den Grimme Preis.Von wen stammen die beste Floskeln.
BLÜHENDE LANDSCHAFTEN,
KEINEM WIRD ES SCHLECHTER GEHEN
EINE NATOOSTERWEITERUNG IST NICHT GEPLANT
UNSERE FREIHEIT WIRD AUCH AM HINDUKUSCH VERTEIDIGT
DER IRAK HAT MASSENVERNICHTUNGSWAFFEN
DIE UKRAINE VERTEIDIGT UNSERE FREIHEIT,DEMOKRATIE UND WESTLICHEN WERTE
DIE NATO IST EINE VERTEIDIGUNGSARMEE
BUSH JUN.OBAMA BIDEN,TRUMP,NETANJAHU,ERDOGAN ,SELENSKIJ UND NOCH VIELE ANDERE SIND KEINE KRIEGSVERBRECHER,NUR PUTIN.
WIE HOLEN UNS UNSER DEUTSCHLAND WIEDER ZURÜCK
WIR KÖNNEN UNS UNSEREN SOZIALSTAAT NICHT MEHR LEISTEN
JEDER MUSS SEINEN BEITRAG LEISTEN (ausser Politiker,hohe Beamte,Privatversicherte,Reiche und Superreiche)
Und noch für die AfD Fuzzis
NUR DIE AFD WIRD UNSERE PROBLEME LÖSEN UND ALLE IHRE WAHLVERSPRECHEN EINHALTEN,MIT IHREM VÖLKISCHEN DENKEN UND IHRER IRREN NEOLIBERALEN
POLITIK
Zu gewinnen gibt es NICHTS,ausser bestimmt einen saublöden,inhaltslosen Pallaver Kommentar von Höhlendödel,Witzfigur und anderen AfD Verblendeten.diametral (geb. 1965) am
@omg, @028, davon bekommt man ja Augenkrebs!
Ich finde es ja schön, wenn Sie etwas betonen wollen, aber alles groß musste nicht sein.
Nö, ich lese zwar nahezu alles von Ihnen, aber da muss ich passen.Reformer 028 (geb. 1954) am
diametral,jetzt hab ich es extra für Sie großgeschrieben,damit Sie es auch gar nicht überlesen.🤓Ratlinger am
Mensch Schwachmatikus, da haben sie sich in später Stunde mal wieder Einen abgeklemmt und alle , für sie zugänglichen, „Neuigkeiten“ rausgehauen.
Die AfD hat zwar nie behauptet, dass alles sofort besser und jedes Problem gelöst werden kann ,aber ansonsten 🔔🔔😉🤨😂 ist was dran, es interessiert nur Niemanden und das ändert sich auch durch ständige Wiederholungen nicht.
Sie sollten lieber etwas für ihre geistige Gesundheit tun z.B.schlafen.Catweazle74. (geb. 1974) am
...man hätte es nicht extra Großschreiben müssen.
Man hätte besser gar nichts schreiben sollen! 😉Reformer 028 (geb. 1954) am
Ich wusste es.Auf die Schwachköpfe Höhlendödel und Witzfigur ist verlass.
Ich hab hellseherische Fähigkeiten,sollte ich mal ein Patent anmelden.Ratlinger am
Schwachmatikus, das Patent ist schon längst angemeldet, sie haben nur noch nicht gemerkt.
Und es halten sich auch alle dran, eine Patentrechtsverletzung hat es in diesem Forum noch nicht gegeben.
zukunft26 am
Die Spaltung unseres Volkes wird immer weiter fahrlässig betrieben. Schon wieder versuchen bestimmte linksche sogar mit ewiggestrigen „Weiterso“-Horden zusammen, auf den Strassen gegen die neue Zeit zu brüllen und zu hetzen. Und immer wieder wird populistisches Verbots-Geschrei auf die Strassen gebracht.
Alle Versuche werden nicht den Lauf der Geschichte aufhalten und zurückdrehen können.
User 1947890 am
Bereits seit Ende des Kalten Krieges sind Beispiele für die Geringschätzung der nationalen Selbstbestimmung in Fahrt: Sie umfassen die Vereinnahmungen und Anschluß-Nötigungen von Ländern und Regionen zum Zwecke des „Regimewechsels“ bis zu den Belehrungen der ungewählten Troika-Bürokraten (Europäische Kommission, Europäische Zentralbank und IWF) gegenüber z.B. dem krisengeplagten Griechenland über die Tugenden einer kompetenten Staatsverwaltung. Die Prinzipien der nationalen Selbstbestimmung und demokratischen Souveränität, einst von Woodrow Wilson und Lenin gleichermaßen hochgehalten, werden heute oft nur noch als Feigenblätter blutrünstiger Diktatoren angesehen.
Vorbehalte gegenüber den Prinzipien der nationalen Selbstbestimmung sind weder fortschrittlich noch liberal. Aktuell kann nur der Nationalstaat unsere Freiheiten gewährleisten.User 1947890 am
Neokapitalistischer Nationalismus: Institutionen wie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg, der UN-Sicherheitsrat in New York und, am schwerwiegendsten, die Europäische Union in Brüssel verkörpern eine abgehobene Macht, die einen wachsenden Einfluss auf das Innenleben der Nationen ausübt. Während die Nationen ihre Souveränität zwar formal beibehalten, werden in zunehmendem Maße Kernbereiche der Souveränität an supranationale Organisationen abgetreten.
Repräsentative Regierungsformen und Rechtsstaatlichkeit sind ohne den Nationalstaat unmöglich zu verwirklichen sind. Aber „Nation“ wird heute von zwielichtiger Egomanen-Ideologie zunehmend angegriffen.725819 am
Lenin muss für alles herhalten?
Es ging ihm vorrangig um die Zerschlagung des zaristischen Imperiums und die Gewinnung von Minderheiten fur die sozialistische Revolution. In der Hoffnung, dass die befreiten Nationen sich aus eigenem sozialistischem Interesse freiwillig wieder einem größeren sowjetischen Staatsverband anschließen würden.Ein Zitat aus der „zeitschrift-marxistische-erneuerung.de“ (was man nicht alles findet, notgedrungen ):„Abschließend betonte Lenin noch einmal: „Die Lage der Dinge stellt das Proletariat Russlands vor eine zweifache oder, richtiger zweiseitige Aufgabe: Kampf gegen jeden Nationalismus und in erster Linie gegen den großrussischen Nationalismus; Anerkennung nicht nur der vollen Gleichberechtigung aller Nationen im allgemeinen, sondern auch der Gleichberechtigung hinsichtlich der staatlichen Konstituierung, d.h. des Rechts der Nationen auf Selbstbestimmung, auf Lostrennung; und gleichzeitig damit, eben im Interesse des erfolgreichen Kampfes gegen jeglichen Nationalismus aller Nationen, Verteidigung der Einheit des proletarischen Kampfes und der proletarischen Organisationen, ihrer engsten Verschmelzung in einer internationalen Gemeinschaft, entgegen den bürgerlichen Bestrebungen nach nationaler Absonderung. - Volle Gleichberechtigung der Nationen; … „UserUli (geb. 1962) am
Wow, @ 819!
Ein Zitat und alles ist gesagt. Die AFD/Querfronttrullas haben weder was mit Demokratie noch mit Marx oder Lenin zu tun. Reine Wortblasenautomaten, die sich da zur "Avangarde des höheren Blödsinns" aufblähen. Lassen wir sie platzen.💥diametral (geb. 1965) am
morgens 4, mittags 2, abends 3 Beine.
So auch die geistige Entwicklung von Kommunisten.
Der "verträumte, am Realitäts-Bezug gemessene Säugling"
Marx
wuchs heran zu
Lenin
,dem mind. 280.000 Tote zugerechnet werden müssen, manche reden von 1 Million
und im hohen Alter wurde er zu
Stalin
, der es Dank seiner Erfahrung und Perfektion 9 bis 12 Millionen Menschen das Leben kostete.
(
https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/275169/vor-100-jahren-beschluss-des-roten-terrors/#:~:text=Rat%20der%20Volkskommissare,Stalin%2DS%C3%A4uberungen.
)
So wachsen kleine, lästige "Nörgler" irgendwann zu blutrünstigen Monstern heran.
======
Und das Ende der Geschichte?
Irgendwann besann sich "der Greis" kurz vor seinem Tode auf dem Sterbebett seiner Untaten, war völlig geläutert, schwor Buße und bettelte die ganze Welt um Vergebung.
Fortan tat er nur Gutes, setzte sich überall für Frieden ein, sperrte niemals mehr jemand hinter Gitter, schenkte allen die Freiheit und ließ das Volk in ihrem Wohlstand gedeihen.
So jedenfalls stehts in "Grimms Märchen" und die jedenfalls sollten es eigentlich wissen.
Was im Radio oder Fernsehen erzählt wird und irgendwelche Schauermärchen über Putin, Xi oder Kim Jong-un sind rein erfunden, aber das weiß man ja zwischenzeitlich.
😃Catweazle74. (geb. 1974) am
Sozialismus ist wider der Natur, und ist völlig inkompatibel zum Freiheitsgedanken!
Abgesehen davon sind die meisten Linken inzwischen echte Schmarotzer, man verteilt gerne mit vollen Händen, was nichtmals denen gehört.
Liegt mitunter auch daran, im Oberstübchen ist schon soweit alles ausgeräumt, da hätte sogar locker noch einer Platz! 🤭PauleHeißter (geb. 1984) am
@pip „Marx wuchs heran zu Lenin, dem mind. 280.000 Tote zugerechnet werden müssen, manche reden von 1 Million und im hohen Alter wurde er zu Stalin …“
So ziemlich der gleicher historische Blödsinn wie bei den Rechten!
Das kommt halt davon, wenn man sich nur einseitig informiert!
Damals war Revolution und Bürgerkrieg, den nicht Lenin begonnen hat. Auf wie viel Mill. Tote kommen nach dieser Rechnung dann einige US-Präsidenten, die ihre Kriege selber angezettelt haben?
Das war wirklich Märchenstunde!
Auf den geistigen Dünnsch… von Hohlkörper Affenbombe gehe ich erst gar nicht ein!diametral (geb. 1965) am
Für Oktoberrevolution 1917 war WER verantwortlich?
Dezember 1917,
woher kam denn die Tscheka,
um die junge bolschewistische Herrschaft radikal abzusichern?
Rat der Volkskommissare (der sowjetischen Regierung), mit Vorsitzendem Lenin sagt Ihnen nichts?
Dann waren es wohl die Mainzelmännchen, nicht wahr?
Sie sollten sich mal informieren, @Paule.PauleHeißter (geb. 1984) am
Sie sollten erst mal richtig lesen lernen. Ich schrieb deutlich für den folgenden Bürgerkrieg war Lenin nicht verantwortlich, sondern auch die Westmächte, die seine Gegner ausrüsteten, was zu einem jahrelangen blutigen Gemetzel führte, aus dem die Revolution bekanntlich siegreich hervorging. Auch dass Lenin seine Leute vor Stalin noch auf dem Totenbett gewarnt hat, sollte bekannt sein.
Catweazle74. (geb. 1974) am
Ein böser Verdacht bei Briefwahl begleitet das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Während die einen die unterschiedlichen Ergebnisse mit dem Wahlverhalten verschiedener Wählergruppen erklären, hegen andere erhebliche Zweifel.
Auffällig ist vor allem der große Unterschied zwischen Brief- und Urnenwahl:
Rund 21 Prozent der Wahlberechtigten stimmten per Briefwahl ab, 57 Prozent an der Urne. Laut Statistischem Landesamt fiel das Ergebnis deutlich unterschiedlich aus.
Besonders bemerkenswert ist der Vergleich von AfD und CDU:
Bei der Briefwahl kamen beide auf jeweils 24,3 Prozent. Bei der Urnenwahl dagegen erreichte die AfD 51,2 Prozent. Damit lag sie dort 36,7 Prozentpunkte vor der CDU.
Wahlforscher und Vertreter der etablierten Parteien (na klar, wer sonst!) erklären den Unterschied zwar unter anderem damit, dass CDU- und SPD-Wähler im Durchschnitt älter seien und häufiger die Briefwahl nutzten. Kritiker halten diese Erklärung offenbar nicht für ausreichend.
Bereits vor der Wahl hatte AfD-Wahlsieger Ulrich Siegmund mit Blick auf Alten- und Pflegeheime Zweifel geäußert.
AfD-Bundeschef Tino Chrupalla sprach am Wahlabend ebenfalls die Möglichkeit an, dass bei manchen Bewohnern der Stift von fremder Hand geführt worden sein könnte.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt der Fall einer 95-jährigen dementen Frau in einem Dessauer Pflegeheim.
Laut Medienberichten soll eine unbekannte Person ihre Wahlunterlagen ausgefüllt haben. Gleichzeitig hatte CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze in der letzten Wahlkampfwoche auf die Briefwähler als Hoffnungsträger für einen Wahlerfolg verwiesen - wie er nur darauf kam!
Vorzeitig geöffnete Wahlbriefe in Niedersachsen
Auch bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 wurden Verstöße bekannt. In Burgwedel wurden Wahlbriefe vor dem Wahltag geöffnet, vergleichbare Fälle soll es nach Angaben der Verwaltung auch in Seelze gegeben haben.
Hintergrund war offenbar die neue Gestaltung der Umschläge: Teilweise war durch das Sichtfenster der zuständige Wahlbezirk nicht erkennbar. (Sagt der Osterhase!)
Deshalb wurden die Briefe geöffnet, der Wahlschein neu ausgerichtet und die Umschläge wieder verschlossen. Die eigentlichen Stimmzettel sollen sich in einem separaten, verschlossenen Umschlag befunden haben.
Die Landeswahlleitung bestätigte, dass dieses Öffnen vor dem Wahltag nicht zulässig war. Normalerweise erfolgt die Zuordnung der Wahlbriefe erst am Wahltag durch einen zuständigen Briefwahlvorstand in öffentlicher Sitzung. Die Kommunen wurden anschließend angewiesen, keine weiteren Wahlbriefe vorzeitig zu öffnen.
Unklar ist bislang, wie viele Wahlbriefe insgesamt eigentlich betroffen waren und ob weitere Kommunen ebenso vorgingen - wäre ja mal intressant!
Damit stellen sich konkrete Fragen:
- Wer entschied, bereits verschlossene Wahlbriefe zu öffnen?
- Wer hatte wann Zugriff darauf?
- Wie wurde dokumentiert, welche Umschläge geöffnet ...Catweazle74. (geb. 1974) am
...wurden?
- Wurden sie anschließend gekennzeichnet und von wem wieder verschlossen?
- Gab es ein Vier-Augen-Prinzip?
- Wurde jeder Vorgang protokolliert?
- Wie viele Wahlbriefe waren insgesamt betroffen?
- Wurden die betroffenen Umschläge später bei der öffentlichen Briefwahlauszählung identifiziert?
Die entscheidende Frage lautet daher nicht allein, ob Stimmzettel manipuliert wurden, sondern vielmehr, wer unter welchen Bedingungen Zugriff auf bereits verschlossene Wahlbriefe hatte und wie dieser Zugriff dokumentiert wurde!
Zudem gesellt sich nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt es mehrere Nachzählungen gibt.
In mehreren Wahlbezirken wurden Unregelmäßigkeiten bei den Wahlunterlagen festgestellt. Im Burgenlandkreis müssen beispielsweise 27 Wahlbezirke nachgezählt werden, weil Zwischensummen in den Niederschriften fehlten. Auch in der Börde und in Dessau-Roßlau gab es Nachzählungen.
Aber wer manipuliert denn schon, in Deutschlands Politik geht alles mit rechten Dingen zu - weiß man doch!
Wieso ist Deutschland mittlerweile so uncool?!725819 am
Im Pflegeheim, bei sehr alten Personen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass andere Personen die Unterlagen ausfüllen, groß. D. h. Personal kann das Kreuz auch bei der AfD setzen. Das Personal in Pflegeheimen fiel schon zu Coronazeiten durch starkes Anti-Verhalten auf. CDU wählen die nicht.725819 am
Das bewusste Streuen von Skepsis gegenüber der Briefwahl kommt regelmäßig von der AfD. Jeder, der schon Wahlhelfer war, weiß, dass da viele Augenpaare draufschauen. Vor staatlicher Manipulation fürchte ich mich erst, wenn die AfD ihre Leute überall in den Behörden installiert hat.PauleHeißter (geb. 1984) am
Stimmt, ist bei der Sachsen-Anhalt-Wahl etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen? Das AFD-Wahlergebnis war viel höher als die Prognosen! Gab es da etwa in den Pflegeheimen AFD-affine Pfleger, die den Rentnern bei der Ausfüllung der Wahlscheine die Hand geführt haben?
Fragen über Fragen!Hera am
Sie sind sich wirklich für keine Idiotie zu schade, Catweazle!
Das Getrolle scheint ziemlich lukrativ zu sein!!! Ein gutes Beispiel, wie Profitdenken Kultur und Werte zerstört!Catweazle74. (geb. 1974) am
WOW - innerhalb 9 Minuten die gleichen Napfnasensülzen!!!
Kaum schreibt jemand etwas, kriechen die üblichen Frustgeier aus ihren Löchern und zerhacken den Beitrag mit ihrem geistigen Aas.
Am Ende hängt sich natürlich dieselbe frustrierte Forumshyäne dran, trägt eine Krone aus ihrem Kommentarmüll und wartet wieder auf ihren Applaus. 😆
Dummheit ist der einzige Rohstoff, der sich nach Benutzung nicht verbraucht!
By the way - das sind Berichte vom "Handelsblatt" und "Die Welt".PauleHeißter (geb. 1984) am
Gleich wieder angepisst unsere miezi anstatt froh zu sein, dass überhaupt noch jemand auf seinen selbstbezeichneten Quatschismus reagiert!1933617 am
Völlig berechtigte Fragen und Argument, @74, die uns Demokraten beschäftigen, seit das CDU-gesteuerte Regierungssystem herrscht. Dazu passt auch der ständig angeheizte Shitstorm aus diesen Kreisen, was einige Gernegroß - Alphabeten unentwegt nachplappern.
Vorangegangene gesellschaftspolitische Umbrüche in Deutschland gerieten so oft durch inkonsequente Durchführung in falsche Bahnen.
Dies, so hoffen alle Demokraten, soll und darf es aktuell nicht mehr geschehen – zumal Öffentlichkeit unter anderem auch durch unabhängige Quellen enorm besser informiert ist.
Die ganz normal übliche, geistige wie auch materielle Unterstützung, welche jede politische, wirtschaftliche oder soziale Ausrichtung für sich in Anspruch nimmt – und nehmen darf, wird gegenwärtig aber nur in gesichert erzkonservativen Kreisen für sich vereinnahmt. Die eigenen Affären, Pleiten und Pannen als Zeichen unfähiger Staatsführung werden generell den oppositionellen Kritikern und alternativen Fortschrittsparteien untergeschoben, obwohl diese zu keiner Zeit auch nur irgendeine administrative Funktion im Staatswesen erhielten.
Jeder Deutsche erkennt ohne Weiteres die verlogene und in sich selbst zusammenfallende populistische Ideologie eines künstlichen Weltbildes. Entwicklungen, die nach 1919, 1933, 1949 und 1990 immer wieder aufblühten, sollten daher für die Demokratie des Fortschritts eine ernste Warnung sein, sich umso mehr in Solidarität und Gerechtigkeit zu üben – was zugegeben immer sehr schwer ist.
09-2026 am
Dissidenten/Alternative rufen gegenüber der vorherrschenden Orthodoxie wütende Reaktionen hervor. Zur gleichen Zeit, in der die nationale Identität angegriffen wird, gibt es parallel eine Abneigung gegenüber jeder Identität, die nicht mit der vorherrschenden Meinung konform ist.
Paradox ist: Während der Nationalstaat seine Autorität in der Tat verloren hat, hat der Staat zugleich einen noch nie da gewesenen Grad an Macht gewonnen. Er hat zunehmend die Befugnis, in die bislang souveränen privaten Lebensbereiche einzudringen. Seine Regelungsbereiche reichen von der Frage, was wir essen und trinken, bis zu der, wie wir unsere Kinder erziehen.Sentenz am
Wir sind heute in unserer Gegenwart gefangen – wir stecken in einem Zwischenstadium fest, zwischen einer zukünftigen Super-EU und einem vergangenen „Wir“. Das gegenwärtige Weder-Noch-Konzept der europäischen Integration mit einer EU, die auf halber Strecke stecken geblieben ist, lässt sich nicht länger aufrecht erhalten. Man muss sich schon für eine Seite entscheiden. Wir müssen einen Weg finden, denen zu widerstehen, die zu unseren Gunsten zu handeln vorgeben. In diesem Prozess müssen wir wieder entdecken, was es bedeutet, ein souveränes Individuum zu sein. Und wir müssen uns darüber verständigen, wie sich ein neuer Gemeinsinn erzeugen lässt.
Neben der Verteidigung unserer Privatsphäre ist heute auch die Verteidigung der Nation gegenüber denen nötig, die uns nicht repräsentieren. Vor allem nicht von Kreisen, welche über zig-Jahre die Macht an sich gerissen und zudem jede Menge unaufgearbeiteten Ballast von ihrem Vorgängerregime in ihre Ideologie integriert haben.
Es geht heute darum, uns unserer Wertschätzung gegenüber unserer Heimat und Lebensweise von Neuem gemeinsam bewusst zu werden. Das alles setzt Freiheit voraus – individuelle Freiheit genauso wie die demokratische Freiheit des Volkes. Wie immer müssen wir damit bei uns zu Hause anfangen – nicht im fernen Ausland.UserUli (geb. 1962) am
09-2026 und Afd - Sie haben ein mächtiges Identitätsproblem, damit brauchen Sie professionelle Hilfe und sollten andere nicht belästigen. Essen, Schlafen, Leben, Gesund bleiben, an der Gesellschaft teil nehmen, das ist für die Menschen wichtig. Und nicht dies anti-woke Ich-und-meine-Identität-Gequatsche.725819 am
@Uli, 👍 🤣.
1725819 am
Allerdings wird unterschätzt, das der Abbau des Nationalstaates ironischerweise das Werk nationaler Eliten ist. Die Nation wird weniger von außen als von innen angegriffen. Fragile nationale Politiker suchen schon seit langer Zeit Zuflucht in Brüssel, um ihrer Verantwortung gegenüber ihrer Wählerschaft auszuweichen. Deshalb schieben sie im Falle unpopulärer Entscheidungen gerne „Brüssel“ den Schwarzen Peter zu. Indem nationale Politiker sich hinter der EU oder dem EGMR verstecken, teilen sie mit den supranationalen Bürokraten häufig die gleiche Verachtung für die souveräne Demokratie.
Ein wichtiger Grund für diese Geringschätzung liegt nicht nur in der Gegnerschaft zum Nationalismus, der vor allem nach dem Ersten Weltkrieg sein Unwesen trieb. Entscheidend ist auch die Niederlage der politischen Opposition gegen den Nationalismus, die intern von der Linken und extern durch die Sowjetunion vertreten wurde. Die Nationalisten errangen einen Pyrrhussieg, als sie diese beiden Pole bezwangen. Als diese beiden Pole nun fehlten, gab es keinen Weg mehr zurück. Traditionen können nicht einfach neu erfunden werden.
Eine Lösung könnte darin liegen, für wahrhaftige Toleranz zu streiten – einer Toleranz, die in Abgrenzung zur multikulturellen Gleichgültigkeit ja durchaus das Recht enthält, Personen und Sachverhalte ablehnend oder zustimmend zu bewerten. Es ist also nötig, das Problem korrekt einzuordnen. Die Gefahr liegt eher darin, dass es überhaupt keine Loyalität zu irgendeiner Gemeinschaft mehr gibt.UserUli (geb. 1962) am
1725819 - Ein derart schlechter Schwurbeltext, der mit unnachvollziehbarer Herleitung versucht, den Toleranzbegriff umzudeuten: Der Pluralismus der liberalen Demokratie sei intolerant, denn „wahre Toleranz“ sei, wenn man andere ausgrenze.
Echt, das ist nicht nur hundserbärmlich dämlich, sondern bestätigt das, was ich immer sage: Die Rechtsradikalen sind nicht nur die erbitterten Feinde der Aufklärung, sondern auch der liberalen Demokratien.
Als Sperrspitze fungiert hier mal wieder der Ethnopluralismus von Tillschneider. Der muss weg, denn wie Popper schon sagte: Um die Toleranz zu sichern, muss sich eine offene Gesellschaft das Recht vorbehalten, Intoleranz nicht zu tolerieren.Catweazle74. (geb. 1974) am
...es gibt allerdings noch Wurstismus - eine noch nicht ganz ausformulierte politische Theorie, die vermutlich alles mit Wurst erklärt.
Ich hingegen bevorzuge aber den Quatschismus - eine relativ harmlose Weltanschauung, nach der Unsinn grundsätzlich besser ist als Vernunft!
...schlaft alle gut! 😴💤🛌
1704213 (geb. 1949) am
Ohne eine Interessensgemeinschaft, die ein zusammengehöriges „Wir“ erst konstituiert, gibt es kein lebensfähiges Gemeinwesen.
Jede Form der Besonderheit (die Nationalität ist eine solche) wird im Namen einer totalisierenden Universalität verweigert. Die Wirkung einer solchen Doktrin besteht mitnichten in einer wachsenden Offenherzigkeit für Fremdes und Neues. Im Gegenteil: Der Multikulturalismus erzeugt eine „Balkanisierung“ der Gesellschaft. Im Laufe dieses Prozesses geht das Gesetz nicht mehr aus einer autonomen Gesellschaft hervor. Statt eine Zugehörigkeit zu einem souveränen Gemeinwesen herbeizuführen, kommen heute viele Gesetze „von außen“ und von oben. Unsere Fähigkeit, selbstverantwortlich zu handeln und eigene Entscheidungen zu treffen, erodiert – sowohl auf der Ebene
des Nationalstaates als auch auf der Ebene des einzelnen Bürgers.
Der „Fall Ungarn“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich der Supranationalismus und der Multikulturalismus – gemeinsam nachteilig auf Demokratie und Souveränität auswirken. Indem die EU die korrupte sozialistische Regierung von Ferenc Gyurcsany gegenüber den rechtsstehenden Parteien Fidesz und Jobbick unterstützte, destabilisierte sie das öffentliche Leben.
Auf diese Weise festigte sie gerade den Nationalismus, gegen den sie sich angeblich positionierte. Die EU goss nicht bloß Benzin ins nationalistische Feuer. Sie fachte die Flammen sogar weiter an, denn sie brandmarkte Ungarn als hinterwäldlerischen Rückfall in dunkle Zeiten. Noch verstörender aber ist Folgendes: Die EU-Kritik an Ungarn ignoriert die Tatsache, dass Viktor Orbáns Fidesz-Partei in freien Wahlen eine massive Mehrheit der ungarischen Bürger errang.725819 am
Es bringt nichts, einfach mit Begrifflichkeiten um sich zu werfen. Ungarn hatte mit gerade einmal 2,6 Prozent Ausländeranteil in 2025 gegenüber mehr als 15 Prozent in Deutschland eben so gut wie keine Ausländer. Man ging aber auch gegen die im eigenen Land geborenen Roma und Sinti vor. Wir erinnern uns, 2015 wurden die Flüchtlinge nicht in das Land gelassen oder nach Deutschland durchgewunken. Entgegen der Regeln lt. Dublin.
Freie Wahlen gab es zum Schluss in Ungarn genauso wenig wie heute noch in Russland. Die Kandidaten der Opposition wurden behindert, TV und der Rundfunk nach Orban ausgerichtet. Deshalb ist es dem neuen Regierungschef hoch anzurechnen, dass er trotz massiver staatlicher Behinderung monatelang mit den Wählern ins Gespräch kam und sich Bürgerinitiativen zusammenschlossen, um das System Orban zu überwinden.UserUli (geb. 1962) am
@ 213: Es ist ein fataler Unsinn, politische Integration an einer nationalen oder ethnischen Herkunft („Wir“) festzumachen. Das Gegenteil ist richtig: Eine gelungene Identitätsbildung und ein lebensfähiges Gemeinwesen entstehen erst dann, wenn ein moderner Verfassungsstaat sich auf Grundrechte und demokratische Spielregeln stützt, statt auf Exklusion zu setzen.
Ein stabiler Zusammenhalt braucht keine Abgrenzung nach außen, sondern die materielle Teilhabe aller im Inneren.
Gerade das Beispiel Ungarn zeigt doch, dass nicht die universellen Menschenrechte oder „Brüssel“ das Problem sind. Das eigentliche Problem war die ökonomische Kolonialisierung nach dem Ende des Ostblocks, die die Menschen in sozialer Unsicherheit zurückgelassen hat. Wenn der Staat bei der sozialen Absicherung versagt, öffnet das erst Tür und Tor für Bewegungen, die diese Abstiegsängste für autoritär-nationalistische oder völkische Konzepte instrumentalisieren.
Nicht der Multikulturalismus spaltet eine Gesellschaft, sondern die ökonomische Ungerechtigkeit.diametral (geb. 1965) am
>>Es ist ein fataler Unsinn, politische Integration an einer nationalen oder ethnischen Herkunft („Wir“) festzumachen. Das Gegenteil ist richtig: Eine gelungene Identitätsbildung und ein lebensfähiges Gemeinwesen entstehen erst dann, wenn ein moderner Verfassungsstaat sich auf Grundrechte und demokratische Spielregeln stützt, statt auf Exklusion zu setzen.<<
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Das Wort "Wir" bezeichnet
"eine Gruppe von mehreren Personen, bei der die sprechende Person selbst immer mit eingeschlossen ist"
und das ist auf "Deutsche", also "national" in keinster Weise anstößig, sondern völlig normal und legitim.
Ein "ethnischer" Bezug wäre erst einmal eine Unterstellung, die dann aber auch zu belegen wäre.
------
In den "Grundrechten" in Deutschland ist sehr wohl im GG implizit und explizit
EXKLUSION
festgeschrieben.
Und sogar ganz konkret auf "national" bezogen!
"Exklusion" bedeutet Ausschluss von irgendetwas bzw. konkret auch die Verweigerung von Rechten zu etwas, was nur denen zusteht, die zu einer Gruppe gehören.
wie speziell auf das GG bezogen es eben Rechte gibt, die NUR "Deutschen" zustehen und anderen zu verweigern sind.
Im Art. 116 ist exakt definiert, was unter "Deutscher" zu verstehen ist:
>>Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist ...<<
In Art. 8, Art. 9, Art. 11, Art. 12, Art 13, Art 38 sind Rechte auf NUR "Deutsche" beschränkt.
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Formulierungen wie
>>Eine gelungene Identitätsbildung<<
sind unsinnig, wenn die Begrifflichkeiten nicht exakt definiert sind.
Um welche "Identität" soll es denn da gehen?
Da es hier offenbar nicht um die Identität von Donauschiffer (bis nach Bulgarien und weiter) geht, sondern um "deutsche Staatsbürger", wäre erst einmal zu klären, wie denn diese "Identität" zu definieren ist.
Die Deutschen haben doch überhaupt keine Identität mehr bzw. es wird ständig krampfhaft versucht, diese im Keim zu ersticken.
Sogar im Verbund Deutschlands als Teil der "westlichen Welt" werden Identitätsmerkmale wie "Merkmale offener Kommunikation" in Abrede und sogar im Bezug als verwerflich verurteilt.
Bspw. konkret: Burka.
Es gibt "Identität" überhaupt nicht mehr, so wie "deutsche Kultur" nur noch als Schimpfwort abgestempelt wird.
"Identität" ist ferner ein SINGULÄRER Begriff.
Im Zuge mehrerer Staatsbürgerschaften verbietet es sich geradezu auch dort noch dieses Wort zu verwenden.
"Identität" gibt es nicht mehr (zumindest in den Kreisen wie von @User Uli, Grünen usw.) und deshalb ist es unsinnig, noch von "Identitätsbildung" reden zu wollen.
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In diesem Kontext gibt es auch kein "Wir" mehr, sondern nur noch "jeder beliebige". Und deshalb verbietet es sich in diesen Kreisen auch noch irgendwie von Inklusion oder Exklusion zu reden, denn in "alle" ist eh jeder schon einbezogen.
Wenn Wörter wie %2...diametral (geb. 1965) am
Wenn Wörter wie "Wir" oder "Inklusion" von diesen herangezogen werden, geht es nahezu immer nur um Geld, Sozialhilfe, Recht auf Wohnung, Wahlrecht oder dergleichen, nicht um Identität.
Und da setzt der >>Verfassungsstaat<< im GG ganz klare Schranken.diametral (geb. 1965) am
... was @User Uli auch unmissverständlich als Abschluß selbst präzisiert:
>>... , sondern die ökonomische Ungerechtigkeit.<<
Es geht immer nur ums Geld, nichts anderes.UserUli (geb. 1962) am
@ diametral - Wer predigt denn hier vorzugsweise die Lehre vom "reinen Kapitalismus"? Wer setzt den Fokus und das Ziel stets auf "Kapitalbildung"?
Aber der Spiegel dessen bringt den Zugang zum Verständnis. Jürgen Habermas hat das in seiner These von der Kolonialisierung der Lebenswelt gefasst:
Wenn die Logik des Geldes und der Macht immer weiter in unsere privaten und sozialen Lebensbereiche eindringt, werden menschliche Beziehungen, Kultur und Werte zunehmend zerstört oder durch reines Profit- und Zweckdenken ersetzt.
Reines Profit- und Zweckdenken führt zu einer dauerhaft instabilen Identitätsbildung. Der von sozialen Beziehungen völlig gelöste reine Ich-ling wäre das Pendant eines "reinen Kapitalismus".
So kommen wir der Analyse näher, warum in einer Welt der Aufklärung plötzlich wieder reaktionäre Rufe nach nationaler Identität und aggressiver Selbstdurchsetzung laut werden.
Wir erkennen, dass Rechtspopulismus und Nationalismus kein Zufall ist, sondern die pathologische Quittung für eine Gesellschaft, die funktionierende soziale Beziehungen zunehmend der ökonomischen Logik opfert.
Ganz langsam kommen wir in der Erkenntnis also doch weiter. Wenn es auch manche nur im Spiegel zu sehen vermögen.diametral (geb. 1965) am
richtig, @User Uli, für mich ist Kapitalismus die Grundlage von Zufriedenheit und Wohlstand.
Es ist quasi wie in einem Dreick als dritte Position zu sehen.
Kapitalismus hat rein gar nichts mit irgendetwas zu tun, was unter "recht(sextrem)e Ideologie" und
gleichfalls rein gar nichts mit "linke bzw. kommunistische Idelogie"
zu verstehen ist.
Kapitalismus bildet den gesunden Menschenverstand ab und als solche sind Kapitalismus und soziales Denken auch kein Widerspruch, denn
Kapitalismus setzt auf gerechte wie auch unabänderliche (Natur-)Gesetze des Marktes,
was aber Unterstützung für Menschen, die von Natur aus oder durch Krankheit benachteiligt sind keineswegs ausschließt, sondern sogar einbezieht.
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>>Wenn die Logik des Geldes und der Macht immer weiter in unsere privaten und sozialen Lebensbereiche eindringt, werden menschliche Beziehungen, Kultur und Werte zunehmend zerstört oder durch reines Profit- und Zweckdenken ersetzt.<<
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Blödsinn sowas.
Ist doch ganz einfach:
kümmern SIE sich einfach nicht mehr um Geld, reden Sie nicht mehr davon, machen Sie es wie Franz von Assisi.
Ich will Sie gerne von dieser Last befreien:
wenn es hilft, dann ziehen Sie in ein Eingeborenendorf nach sonstwo.
Oder Hängematte zwischen Affen irgendwo - da brauchen Sie nichts mehr mit Geld zu tun haben.
Ehrlich, so ein von Ihnen zitiertes Gewäsch von Habermas ist doch derart Hirn-verbrannt, denn natürlich hängen die Möglichkeiten mit am Geld.
Ohne Geld keine Kultur,
ohne Geld keine Werte,
denn auch "Werte" muss man sich leisten können, auch Sozialhilfe, auch Migration, auch Sicherheit, auch Klimaschutz.
Mit nur Hosenknöpfen geht da gar nichts und wer anderes behauptet ist für mich ein hoffnungsloser Spinner.
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Kapitalismus ist das natürlichste auf der Welt wie Essen, Trinken, Schlafen ..
nur Linke kommen immer mit populistischem Gefasel und sind innerlich zunehmends zerfressen vom Neid auf das Geld anderer Leute.
Echten Kapitalisten ist das weitgehend fremd.
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"Nationalismus" ist ein schwieriger Begriff, denn im Prinzip müsste man von
"Nationalstaatlichkeit" oder besser "Statismus" reden, nur kennen etliche diese Begriffe nicht, weshalb ersatzweise ersterer verwendet wird.
Statismus (ugs. Nationalismus) ist ganz einfach dem geschuldet, dass jeder Staat ein Souverän ist und dessen Rechten und Pflichten erst einmal nur dessen Bürger unterworfen sind.
Eine soziale Verpflichtung ergibt sich daher PRIMÄR innerhalb dieser Einheiten und Bürger derselben, weil sie diese Einheit SIND(!),
und wenn überhaupt, dann anderen Einheiten und deren Bürgern nur sekundär.
>>die funktionierende soziale Beziehungen zunehmend der ökonomischen Logik opfert.<<
Jahrzehnte lang funktionierten Kapitalismus und soziale Beziehungen wunderbar.
Die Spaltung kam maßgeblich erst mit Grünen und Linken und als Konterbewegung AfD auf.UserUli (geb. 1962) am
@ diametral, lösen Sie sich doch für einen Moment von diesen Kindertheorien. Kapitalismus ist eine bestimmte historische Wirtschaftsweise mit bestimmten Merkmalen. Identitäten entwickeln in sich sozialen Unteraktionsprozessen, die geprägt sind von gesellschaftlichen Strukturen. Jede Ich-Identität schließt viele Teil-Identitäten ein, z.B. eine geschlechtliche, eine familien- und gruppenbezogener, eine regionale, eine nationale und auch in Ansätzen eine kosmopolitische, wie das in Bezug auf die universelle Gültigkeit der Menschenrechte deutlich wird.
Die Entwicklung gelingender Identität erfolgt in lebensweltlichen Aushandlungsprozessen, die auf dem Prinzip der "Augenhöhe" basieren, Identität ist das Produkt von unendlich vielen "Verhandlungen". Vorausgesetzt für gelingende Identität sind sind halbwegs stabilie soziale Beziehungen, eine Rechtskonstruktion, die die prinzipielle Gleichheit aller sichert im Sinne von gleichen Rechten (auch in indivueller Unterschiedlichkeit) und eine materielle Basis, innerhalb der die Handlungssubjekte reziprozitätsfähig bleiben.
Der Kapitalismus hat die Möglichkeit von hoch-abstrakten Ich-Identitäten hervorgebracht, die weit über das Standesdenken hinausgehen. Aber er bringt zugleich sein Gegenteil hervor, die Erodierung klassischer Sozialisationsinstanzen, den Abbau von geschützen Interaktionsräumen, die Verunsicherung eines immer größeren Teil der Bevölkerung. Materieller Wohlstand. Statusdenken, Siegersein, eine strategische Persönlichkeit, deren Wert sich am Erfolg bemisst, bestimmen die Verhältnisse.
Je weiter sich diese quasi sozialdarwinistische Sozialisationsweise durchsetzt, je weiter die Lebenswelt "kolonialisiert" wird, desto schwieriger wird es mit der Ausbalancierung gelingender Ich-Identitäten oder, meinetwegen, demokratischer Persönlichkeiten. In der wirtschaftlichen Krise wird der Druck so groß, dass normalerweise völlig randständige Identitätsbereiche wie das Nationale in den Mittelpunkt wieder rücken. Oder, das ist das Spiegelbild, Identitäten entstehen, die, von allem menschlichen entkleidet, sich völlig dem radikalisiert en Ökonomismus hingegen.Catweazle74. (geb. 1974) am
...liest man den eigenen Stuss überhaupt selbst mal vorher durch, bevor man ihn auf die Welt loslässt?!
Was für ein linkspolitisches und durchgeknalltes Geschwurbel, damit kann man ja selbst Ungeziefer mit vernichten. 🙄
Es lebe der Liberalismus und die freie Marktwirtschaft.Hera am
Catweazle, "man" versteht Ihre Überforderung, KI-Texte abschreiben und Fakenews verbreiten entspricht eher Ihrem Standard!UserUli (geb. 1962) am
Und nochwas @ diametral
"Identität" ist ferner ein SINGULÄRER Begriff." Ne, ist es nicht. Sondern ein hochgradig pluralistisches und dynamisches Konzept. Da sind Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Philosophie seit wohl 50 Jahren einig. Identität wird heute als Prozeß verstanden, in dem x verschiedene Teilidentitäten immer wieder neu ausbalanciert werden müssen, um Handlungsfähigkeit zu gewährleisten.
Die Vorstellung einer statischen Identität gilt heute als überkommen. Es lässt sich gar nicht "objektiv" bestimmen, was nun z.B. "Deutsch" sein soll, die Selbeschreibungen divergieren zu stark. Einzig die Werte des Grundgesetzes können hier noch als gemeinsamer Bezugspunkt gelten. Was Sie dagegen meinen ist "Staatsbürgerschaft" - das hat gar nichts mit dem Thema IdentitätsBILDUNG zu tun.
Eine Identität hat man immer - nur manche versuchen, einem eine bestimmte aufzuzwingen oder auch abzusprechen.Hera am
Boah, @ Uli, das war jetzt der Pädagoge! "Jetzt können Sie alles verstehen"......👍
Hat mich doch sehr erheitert 😀diametral (geb. 1965) am
OmG!
Der Schmarren ist ja nicht mehr Auszuhalten.
Ich bin Ich!
"Ich denke, also bin ich."
Meine Identität besteht in meinem Denken, meinem Fühlen, meinem Ich in der Famile, im Freundeskreis, im der Gesellschaft.
Tut mir leid für Sie, @User Ul, wenn SIE nicht mal mehr wissen, WER Sie sind als Individuum, sondern sich über Andere
"identifizieren"
müssen.
Bekommt man dabei nicht irgendwie Minderwertigkeitskomplexe, wenn man ohne andere überhaupt keine Identität mehr hat?
Wie fühlt man sich denn als "nicht mehr identifizierbar" so wie in einem Stunden-lang verkochtem "Eintopf"?
Ich esse lieber etwas, wo ich noch weiß, was es ist, sei es ein Stück Sellerie, eine Karotte oder eine Erbse.
Sie verkümmern geradewegs zur "Unwichtigkeit, zum Überflüssigen, zur Belanglosigkeit" in einem nicht mehr definierbaren Mischmasch aus Menschengeschwurbel Ihrer obigen Erklärung nach.
Und so was hat rein gar nichts mit "Pluralismus" zu tun, was haben Sie denn nur da geraucht?
Gerade für Pluralismus ist es entscheidend, dass verschiedene Meinungen verschiedener Identitäten sich frei entfalten, Kompromisse und Zugeständnisse haben keine "Identität" und schon gar nicht Meinungen, die im Pluralismus nebeneinander stehen, aber keinen Konsens bilden.
Sie sollten weniger so hirnrissigen Schwachsinn irgendwelcher Sozialwissenschaftler und Wortverdreher lesen, welche ständig die Realität verdrehen wollen.
"Identität", "identifizieren" kommt im Wortstamm vom lateinischen
"idem" und bedeutet "derselbe",
was Sie eigentlich wissen sollten.
"idem" bedeutet weder "Multikulti", noch Eintopf, noch sonstwas von dem, was Sie hier da daherbringen.diametral (geb. 1965) am
@Hera, auch da haben Sie wohl offenbar nichts verstanden, aber es freut mich, dass @User Uli jemand gefunden hat, der ihm alles abkauft, und wenn es noch so ...,
na ja, für Sie ist es gut.😃UserUli (geb. 1962) am
@ Hera, ich habs auch sofort wieder herausgenommen, weil ich selbst so lachen musste. Bin weiter hoch erfreut, dass Sie meine überlangen Texte lesen.Hera am
@ diametral, ist ja unglaublich! Doch nicht mein Problem, wenn S i e nach drei Erklärungen nichts verstehen wollen/können, oder sich mehr oder weniger verweigern, weil das für Sie linkes Geschwurbel ist! Übertragen Sie das also nicht auf andere!!!Catweazle74. (geb. 1974) am
...ihr beiden habt erwiesenermaßen voll ein weg! 🤣🤣🤣diametral (geb. 1965) am
ach @Hera, jemand wie ich ist resistent gegen linksgrünes Geschwafel, Realitätsverzerrung irgendwelcher Sozialwissenschaftler,
gleichfalls wie solche Menschen auch resistent sind gegen Zeugen Jehovas, Moon-Sekte, Scientology oder irgendwelche Verschwörungstheoretiker, die glauben. E.T. sitze in Amerika irgendwo hinter Gittern.
Ich bin Ich.
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Wer Sie sind, also ob SIE wirklich SIE sind oder nur ein verkochter Wirsing in irgendeinem Eintopf, müssen Sie schon selbst herausfinden.
Vielleicht helfen Ihnen ein paar Sitzungen beim "Pädagogen", vl. aber auch nicht.
Gerade ist Neumond, doch in 2 Wochen können Sie den wieder ansehen und vl. hilft dieser Ihnen weiter.😃UserUli (geb. 1962) am
@ diametral - da hat wohl jemand hochgradig die Fassung verloren ... .Nur zu Descartes – sein Cogito beweist lediglich die Existenz des Bewusstseins im Fall des radikalen Zweifelns. Über Identität, also den konkreten Inhalt des Bewusstseins, sagt es gar nichts aus. Ihr Heranziehen der Meditationen beweist also gar keine statische Identität – Sie unterliegen hier einem philosophischen Fehlschluss (Descartes nicht verstanden, das kann passieren).
Sie schreiben ja selbst weiter: „Meine Identität besteht in meinem Denken, meinem Fühlen, meinem Ich in der Familie, im Freundeskreis, in der Gesellschaft.“ Genau das belegt die von mir eingeführte dynamische Identitätsvorstellung – denn auch Sie verhalten sich vermutlich nicht identisch, wenn Sie mit Ihrer Frau schmusen, wie wenn Sie mit einem Kumpel an der Bar sitzen oder mit dem Chef Gehaltsverhandlungen führen. Wir sehen: Unsere Interaktion, unsere Rollenauslegung hängt schon sehr ab vom Gegenüber. Wir sind eben meistens keine Psychopathen.
Umgekehrt gilt auch, dass wir keine reinen Rollenspieler sind. Wir spielen unsere jeweilige Rolle, doch zugleich auch wie kein anderer. Wir können das auch auf der individuell-biografischen Ebene betrachten. Zum Stichwort „Idem“: Ob ich als Fünfjähriger wütend gegen eine Mülltonne trete oder als 35-Jähriger meinem fünfjährigen Sohn die Mülltrennung zeige – ich bin zwar ontologisch immer noch derselbe (idem), aber biografisch und charakterlich längst nicht mehr dergleiche (ipse). Identität ist die Fähigkeit, sich durch diese lebenslangen Veränderungen hindurch als Einheit zu begreifen.
Und hier kommen wir zu Ihrem fundamentalen Missverständnis: Isolierte Menschen, wie ein Kaspar Hauser oder ein Robinson auf einer Insel, entwickeln keine soziale Identität und kein reflexives Selbstbewusstsein, weil sie keinen „Spiegel“ haben, an dem sie sich abarbeiten und entwickeln können. Als zutiefst soziale Wesen sind Menschen immer darauf angewiesen, menschliche Bezugspunkte zu haben, mit denen sie über Identität „verhandeln“ können.
Gleicht geht es zum PluralismusUserUli (geb. 1962) am
Und jetzt zum Pluralismus. Wir hatten ja schon festgestellt, dass Menschen verschiedene Teilidentitäten (als Kritiker, als Vater, als Sportler, als netter Nachbar, als...) haben. Diese zu einem dynamischen Konstrukt zu integrieren, macht nicht nur unsere Einzigartigkeit aus, sondern es macht uns psychisch viel stabiler als eine starre Kollektividentität („Du bist Deutscher und sonst nichts“).
Was Sie als „Einheitsbrei“ beschreiben, ist vielmehr die Stabilität des unverwechselbaren Individuums. Und das können Sie auf ein Kollektiv übertragen: Eine Vielfalt unterschiedlicher Individuen, die dem Geist des Grundgesetzes folgen, ist demokratisch betrachtet unendlich stabiler als eine Horde von Nationalisten.
Kommen wir jetzt zum entscheidenden Punkt. Die statische Identität eines von oben „objektiv“ auf die Welt schauenden, großartigen Einzelsubjekts, das alles andere als „Objekt“ betrachtet, ist eine Illusion. Vielmehr bilden wir alle unsere Identität stets und ständig in der Interaktion mit anderen, ohne die wir auch gar nicht wären, wer wir sind – Intersubjektivität ist die zentrale Kategorie dafür.
Das war jetzt eine pädagogisch-sozialisationstheoretische Vorlesung in Ultrakurzform. Kann man alles überall nachlesen. Das Problem ist vielmehr, dass Prozesse der Identitätsbildung in stark vermachteten Verhältnissen immer prekärer werden – genau hier sind wir wieder bei Habermas und der Frage, wie systemischer Zwang die lebendige Lebenswelt erdrückt.
Aber das hatte ich ja schon erläutert. Wer das als „Geschwurbel“ abtut, verwechselt schlicht die eigene Sehnsucht nach einfachen Antworten mit der Realität einer komplexen Welt.
(Artet ja hier richtig in Arbeit aus – aber was tut man nicht alles für ein bisschn kostenlose politische Bildung)
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