Kommentare 11–20 von 9499

  • am

    Ergänzung zu Faktencheck 17.07 Uhr

    Adenauer war mit dem Bankier Kurt Freiherr von Schröder befreundet. Sie kannten sich aus dem Kölner Rotary Club und als Mitglieder des Preußischen Herrenhauses. Sie waren Nachbarn im Kölner Villenviertel Lindenthal und besuchten sich mit Ehefrauen zum Abendessen. Der Bankier war Mitglied der NSDAP. Adenauer überreichte dem Nachbarn in dessen Villa 1932 die schriftliche Garantieerklärung: Das Zentrum wird „Hitler unvoreingenommen nur nach dessen Leistungen beurteilen und als Reichskanzler tolerieren“. Im Rotary-Club warb Adenauer im Dezember 1932 vor Industriellen und Bankern dafür, „dass, sobald die politische Lage das erlaubt, in Preußen eine Regierung zusammen mit den Nationalsozialisten gebildet wird.“

    Am 4.1.1933 führte Bankier von Schröder in seiner Kölner Villa Hitler und den Zentrumspolitiker und Exkanzler Franz von Papen zusammen. Damit wurde die Kanzlerschaft Hitlers eingefädelt, mit von Papen als Vizekanzler.

    Als Präsident des preußischen Staatsrats erklärte Adenauer einige Wochen später: In Preußen ist „eine Regierungsbildung zwischen NSDAP und Zentrum sofort möglich“, mit Hermann Göring als Ministerpräsident. So hatte Adenauer seine eigene Partei demontiert und zum Sieg des NS-Regimes beigetragen.

    Quelle: Historisches Archiv der Stadt Köln, Abt. 902, Nr. 11/1, Durchschlag. Abgedruckt in: Morsey, Rudolf: Vom Kommunalpolitiker zum Kanzler. In: Konrad Adenauer. Ziele und Wege. Mainz 1972, S. 72f.
    • am

      Ja wirklich, hier in solchen Foren kann man sich nur mit den wenigen Usern auf demokratischer Basis unterhalten.
      Sehr gut ist allerdings auch doch, wie offen Schmierfinken sich mit zusammengereimter Geschichtsklitterei schmücken wollen und sich dabei selbst zu Lachaffen machen.
      Dies ist aber andererseits auch in Hinsicht Verfälschung und rassistischer Idelogieverbreitung für noch folgende Aufarbeitung von gesellschaftsfeindlichen Elementen von Bedeutung.Mittlere und jetzt schon auch jüngere Generation bewerten die Umbruchvorgänge aktuell bereits auch in diesem unabdingbaren Kontext und werden – hoffentlich – das gemeingefährliche Tun auch solcher kleingeistigen Schreiberlinge entsprechend behandeln.
      Silvio
    • (geb. 1965) am

      ======
      1. Die angebliche Freundschaft mit Kurt Freiherr von Schröder

      Die Behauptung:
      Adenauer und der NS-Bankier von Schröder seien eng befreundet, Nachbarn im Villenviertel gewesen und hätten sich privat mit Ehefrauen zum Essen getroffen. Zudem seien sie zusammen im Preußischen Herrenhaus gewesen.

      Der historische Fakt:
      Das ist falsch und frei erfunden. Adenauer lebte in Köln-Lindenthal, Kurt von Schröder im Stadtteil Marienburg (Stadtwaldgürtel 35).

      Sie waren keine Nachbarn.
      Schröder war auch nie Mitglied des Preußischen Herrenhauses, da dieses bereits 1918 mit dem Ende des Kaiserreichs abgeschafft wurde (Adenauer war dort vor 1918 als Kölner OB vertreten).

      Es gab keine private Freundschaft und keine gemeinsamen Abendessen. Sie kannten sich lediglich flüchtig über formelle Kölner Wirtschaftskreise wie den Rotary Club.

      2. Die „schriftliche Garantieerklärung“ an Hitler (1932)

      Die Behauptung:
      Adenauer habe Schröder eine schriftliche Garantieerklärung übergeben, dass das Zentrum Hitler als Reichskanzler tolerieren werde.

      Der historische Fakt:

      Das ist völlig falsch.
      Adenauer hat Schröder niemals eine solche Erklärung übergeben.
      Das Zitat, das Zentrum werde „Hitler unvoreingenommen nur nach dessen Leistungen beurteilen und als Reichskanzler tolerieren“, existiert in diesem Kontext nicht.

      Die Verhandlungen über eine Tolerierung einer Hitler-Regierung wurden Ende Januar 1933 von der Berliner Zentrumsführung um Ludwig Kaas geführt – nicht von Adenauer, der als Kölner Oberbürgermeister gar keine Befugnis hatte, Zusagen im Namen der Reichspartei zu machen.

      3. Das Treffen am 4. Januar 1933 in Köln

      Die Behauptung:
      Das Treffen bei Schröder am 4.1.1933 fädelte Hitlers Kanzlerschaft ein.

      Der historische Fakt:
      Das Treffen in der Villa Schröder fand tatsächlich statt und gilt historisch als „Geburtsstunde des Dritten Reiches“.

      Aber: Adenauer hatte absolut nichts damit zu tun. Teilnehmer des Geheimtreffens waren Adolf Hitler, Franz von Papen und der Bankier Kurt von Schröder. Adenauer wurde darüber nicht einmal informiert. Ihn in diesen Absatz hineinzuredigieren, erzeugt den völlig falschen Eindruck, er sei Teil dieser Verschwörung gewesen.
    • (geb. 1965) am

      4. Das Zitat im Rotary Club (Dezember 1932) und Preußen

      Die Behauptung:
      Adenauer habe im Rotary-Club für eine Regierung mit den Nationalsozialisten geworben und später erklärt, eine Koalition in Preußen mit Hermann Göring sei „sofort möglich“.

      Der historische Fakt:
      Hier wird die bereits besprochene Quelle (der Brief vom 12. Dezember 1932, abgedruckt bei Morsey) absichtlich verfälscht.

      (1) Der Text stammt aus einem Brief Adenauers, nicht aus einer Rede vor Industriellen im Rotary Club.

      (2) Im Originaldokument beschreibt Adenauer lediglich die parteiinterne Diskussion des Zentrums in Preußen. Er hielt eine Koalition mit der NSDAP in Preußen für denkbar, um die NSDAP einzubinden und zu entzaubern (Taktik der Zähmung), falls sie ohnehin auf Reichsebene in die Regierung eintreten würde.

      (3) Die Behauptung, Adenauer habe vorgeschlagen, Hermann Göring zum preußischen Ministerpräsidenten zu machen, ist eine historische Lüge.

      Göring war der schärfste Widersacher des Zentrums in Preußen. Tatsächlich war es Göring, der Adenauer im Februar 1933 bei einem Treffen in Berlin massiv bedrohte und ihn schließlich im März 1933 rechtswidrig als Kölner Oberbürgermeister absetzen ließ.
      ======

      Und nun unterlassen Sie gefälligst dieses FakeNews-Geschmiere!
    • (geb. 1965) am

      und dass ja niemand denkt, das würde mir Arbeit machen.

      Diesen Drecksmist jage ich in 2 Sekunden durch KI durch, dann stehen die ganzen Lügereien da.

      Wären die 6 Liker nicht zu blöd, KI zu bedienen oder es ebenso zu prüfen, dann würden sie nicht ihre Unfähigkeit zur Schau stellen.
    • (geb. 1965) am

      @UserUli, wo ist jetzt Ihr post?

      Den habe ich eben auch mal durchgejagt:

      "Dieses Zitat stammt offensichtlich von jemandem (möglicherweise aus einer Online-Diskussion oder einem Forumsbeitrag), der den manipulativen Text mit solidem historischem Fachwissen konfrontiert und ihn völlig zu Recht als Desinformation und Revisionismus zurückgewiesen hat." (KI)

      Auch wenn Ihr post nicht mehr dasteht, es war alles korrekt, das muss hier schon festgehalten werden.👍

      Und damit er nicht verloren geht:
      =======
      "Denn Adenauers und des Zentrums Strategie der "Zähmung duch Einbindung" war grundfalsch.
      Aber Ihr zusammengeschusterter Text - der sich auch so nicht aus der angegebenen Quelle ergibt - ist kruder Geschichtsrevisionismus, voll von Falschbehauptungen.
      Die Übergabe einer Garantieerklärung an Nazi-Banker Schröder in dessen Villa ist frei erfunden. Dass Adenauer Göring als preußischen Ministerpräsidenten wollte, ist völlig unbelegt behauptet. Dass Adenauer im Rotary Club für eine Koalition mit Hitler geworben hätte, ist historisch definitiv falsch.
      Wir wissen dagegen, dass Adenauer sich im Februar 1933 weigerte, Hitler am Flughafen zu begrüßen, dass er im März des gleichen Jahres von den Nazis als Oberbürgermeister geschasst wurde und 1944 ins Arbeitserziehungslager Brauweiler verbracht."
      ====(UserUli)
    • (geb. 1954) am

      Da hat diametral dem auf den Strich Männchen und 542 mal eine richtige Lehrstunde in Geschichte verpasst.Danke Mein Freund
    • (geb. 1965) am

      @028, da habe ich nicht viel gemacht.
      Der post von @UserUli war sichtlich selbst geschrieben, da steckte mehr Arbeit drin.
      (ob er selbst recherchierte oder sich gleichfalls KI bediente, weiß ich nicht)
      Die Lorbeeren gehen hier an ihn und KI.

      Wichtig war, dass solcher Mist -von wegen Faktencheck🤮- von @026 nicht stehen bleiben darf.
    • (geb. 2007) am

      Dass ja niemand denkt, dieses FakeNews-Geschmiere würde mir Arbeit machen.
      Wegen fehlender eigener natürlicher Intelligenz jage ich diesen Drecksmist in 2 Sekunden durch KI durch, dann stehen meine ganzen Lügereien da.
      Wären meine Fake-Accounts nicht so blöd, mich besser zu bedienen oder ebenso zu poltern, dann würden sie nicht meine Unfähigkeit zur Schau stellen können.
  • (geb. 1954) am

    QUIZFRAGE,hat jemand mitgezählt,wieviele Schmierenjournalisten der Springerpresse diese Woche in talk SHOWS waren?Auf jeden Fall darf Alexander diese Woche zweimal seine Sprechblasen ablassen.😚
    • (geb. 2001) am

      Den Blick auf die Ränder von Sozial Media werfen – für mich und alle demokratischen User gelegentlich machbar. Dabei auch nur deshalb, um evtl. neu hinzukommende Leser für die tatsächlich relevanten Entwicklungen zu sensibilisieren. Bei schon grobem Überblick auf diese Seiten ist sehr wohl ein Überhang an sinnloser und teil gesellschaftsgefährlicher Meinungspropaganda einiger Leute auffällig. Es kann sich schon anhand der Artikulation und wohl auch aggressiver Einstellung kein innovativer Austausch an Gedanken und Vorstellungen für die anstehenden Herausforderungen unserer Gegenwart einstellen.

      Die wirklich effektiven Ergebnisse in Sachen Fortschritt ergeben sich zum einen durch beständige Aufklärungsarbeit und damit folgender Wahlergebnisse, welche eindeutig und wegweisend die Überhand gewinnen und zum anderen in der Solidarität und Stärkung im Zeichen der Zeitenwende. Unabhängige Magazine tragen zusätzlich zum Stimmungsumschwung unseres Landes bei, welches nach jahrzehntelanger Ära unfähiger Politik dringend bessere und stabilere Verhältnisse nötig hat.

      Unbrauchbare und überholte Denkmodelle unnötig kommunizieren oder missionieren zu wollen, wäre daher reine Zeitverschwendung.
      Die unabhängige Berichterstattung bewegt sich zwar unter den noch verkrusteten Rahmenbedingungen einer überholten Zeit, bewährt sich jedoch zusehends durch eine aufgeschlossenere Hörer- und Leserschaft.
      Der mühsame Weg zu EINEM Land ist noch nicht vollendet!
      • am

        Gut, wie User zweiland das Gesülze vom ….19er Bildungsmuffel und dessen klebriger Gefolgschaft abserviert.
        Daher ist jeder Faktencheck, wie folgt, ausreichend:

        ((„ 1930 öffnete Adenauer dem international bekanntesten Antisemiten die Tore Kölns. Mit besonderen, auch heimlichen Vorteilen gewann er Henry Ford, im Wettbewerb mit anderen Städten, für die Gründung einer deutschen Filiale.

        1932 gab Adenauer dem Jugendsekretär der faschistischen Partei, Carlo Scorza, ein Interview. Scorza sammelte Stellungnahmen in ganz Europa. Aus Deutschland trugen neben Adenauer auch Hitler, der Kölner Erzbischof Kardinal Schulte und der NS-Ideologe Rosenberg zu der Sammlung bei. Sie erschien in Italien als Buch. Adenauer äußerte darin „tiefe Bewunderung für das große Werk, das in Italien vollbracht worden ist“. Der Faschismus habe „unbestreitbar mehr geleistet als der Parlamentarismus“, vor allem gegen die bolschewistische Gefahr.

        So handelte Adenauer auch in Deutschland. Zur Überwindung der politischen Krise müssen „alle konservativen Kräfte zwischen Zentrum und NSDAP“ versammelt werden, erklärte er im August 1932. „Die Zentrumspartei verlangt dringend den Eintritt der Nationalsozialisten in die Reichsregierung.“))

        Quelle: Historisches Archiv der Stadt Köln, Abt. 902, Nr. 11/1, Durchschlag. Abgedruckt in: Morsey, Rudolf: Vom Kommunalpolitiker zum Kanzler. In: Konrad Adenauer. Ziele und Wege. Mainz 1972, S. 72f.
      • (geb. 1954) am

        O ha,was für ein Gesülze von zweiland,mit nur einer RECHTEN Gehirnhälfte.
        Dann 026 mit seinem Adenauer Geschwafel.🥱🥱🥱😴😴😴
      • (geb. 1965) am

        ========
        1. Die Ford-Werke in Köln (1930)

        Die Behauptung:
        Adenauer habe dem Antisemiten Henry Ford „heimliche Vorteile“ gewährt und ihm die Tore geöffnet.

        Der historische Kontext:
        Henry Ford war zweifellos ein glühender, international berüchtigter Antisemit (was eine schwere historische Schuld bleibt).

        Für Adenauer als Oberbürgermeister von Köln stand 1930 jedoch die Wirtschafts- und Ansiedlungspolitik inmitten der Weltwirtschaftskrise im Vordergrund.

        Er wollte Köln als Industriestandort stärken und Arbeitsplätze schaffen.

        Adenauer war zeitlebens ein erklärter Gegner des Antisemitismus und initiierte nach dem Krieg das Luxemburger Abkommen (Wiedergutmachung mit Israel). Ihn aufgrund der Ford-Ansiedlung in die Nähe von Fords Ideologie zu rücken, ist eine unzulässige Kontaktschuld-Konstruktion.

        2. Das Interview mit Carlo Scorza (1932)

        Die Behauptung:
        Adenauer habe dem Faschisten Scorza ein Interview gegeben und den Faschismus über den Parlamentarismus gelobt.

        Der historische Kontext:
        Carlo Scorza war ein hochrangiger italienischer Faschist. Das besagte Buchprojekt sammelte europaweit Stimmen.

        Richtig ist, dass Adenauer (wie viele bürgerlich-konservative Politiker der damaligen Zeit) zeitweise eine fatale Fehleinschätzung bezüglich des italienischen Faschismus unter Mussolini teilte – insbesondere im Hinblick auf dessen Funktion als „Bollwerk gegen den Kommunismus“ (Bolschewismus).

        Adenauer war jedoch überzeugter Föderalist und Katholik; er lehnte den totalitären, rassenideologischen Nationalsozialismus der Hitlers strikt ab. Ihn in eine Reihe mit NS-Ideologen wie Rosenberg zu stellen, verzerrt seine tatsächliche politische Haltung.

        3. Zitat: Eintritt der NSDAP in die Reichsregierung (August 1932)

        Die Behauptung:
        Adenauer habe die NSDAP aktiv an die Macht bringen wollen.

        Der historische Kontext:
        Das Zitat „Die Zentrumspartei verlangt dringend den Eintritt der Nationalsozialisten in die Reichsregierung“ stammt tatsächlich aus Briefen Adenauers aus dem Spommer/Herbst 1932.

        Der Text unterschlägt jedoch die Intention:
        Dies war die sogenannte „Zähmungs- und Einbindungspolitik“.
        Adenauer und die Zentrumsführung wollten die NSDAP (die bei den Wahlen im Juli 1932 mit über 37 % stärkste Kraft geworden war) in die Regierungsverantwortung zwingen, um sie dort politisch zu entzaubern und zu verschleißen, statt sie in der reinen Oppositionsrolle radikal wachsen zu lassen.

        Dass diese Taktik der bürgerlichen Rechten im Januar 1933 katastrophal scheiterte, ist historischer Fakt – sie entsprang jedoch dem Versuch, die Republik zu stabilisieren, nicht sie an Hitler zu übergeben
        =======
    • (geb. 1965) am

      Staatsschulden - Privatschulden

      Beide haben verdammt viel miteinander zu tun.
      Der "Staat" sind die Bürger, also wir.

      Wenn der Staat Schulden von 500 Mrd. macht, so verschuldet sich jeder Bürger anteilig mit etwa 10.000 €.
      Bei 3% Zinsen für Staatsanleihen kommen jedes Jahr nochmals 300 € hinzu. Da ist aber noch nichts getilgt von den Schulden an sich.

      Je nach Laufzeiten von bspw. 10 oder 30 Jahren fallen deshalb jährlich nochmals 300 € oder 1000 € zusätzlich an. Anteilig für jeden Bürger.

      Das ist simple Mathematik.

      Der Staat treibt wie im Privatbereich diese Zinsen und Schulden ein - über Steuern.
      Oder aber über Inflation. Diese wiederum belastet weniger die Wirtschaft, sondern vor allem junge Sparer und Rentner.
      ------

      >>Staatsschulden sind letztlich die buchhalterische Gegenbuchung für private Vermögen ...<<

      Richtig, wenn auch nicht ganz, aber so weit stimmt es, dass die Staatsanleihen jemand kaufen muss.
      Privatinvestoren - private Bürger mit Geld.
      Die anderen zahlen nur.
      Privatinvestoren machen aber nur unter 5%.

      Etwa 50% kaufen Unternehmen wie bspw. Banken und Versicherungen, welche mit dem Geld arbeiten und der Privatmann wieder am Ende der finanziellen Nahrungskette steht.

      Nahezu ebenfalls 50% gehen jedoch ans Ausland.
      Wir zahlen, das Ausland kassiert die Zinsen. Geld fließt ab, zudem machen wir uns für alle Schulden abhängig.
      Bei 10.000 € verdient das Ausland 3.000 € bei 10j.St.a. und sogar 9.000 € bei 30j.St.a.

      Volkswirtschaftlich ergeben also Privatvermögen, Unternehmensvermögen und Auslandsverschuldung einerseits und Staatsverbindlichkeiten IMMER exakt NULL.

      Das bedeutet aber doch nicht, dass die Gelder nicht tatsächlich gezahlt werden müssen!
      ------

      Staats- und Privatschulden sind auch in der Sinnhaftigkeit völlig identisch.

      Nur dann, wenn Schulden wirklich Investitionen sind, die so viel Gewinn abwerfen, dass unterm Strich weit mehr heraus kommt, sind sie sinnvoll.

      "weit mehr" deshalb, weil
      1. gebundenes Geld tot ist, die Handlungsfähigkeit lähmt, und nicht für noch rentablere Investitionen eingesetzt werden kann

      2. auch alle Risiken mit eingepreist sein müssen.
      Es ist immer eine Mischkalkulation, denn es ist ganz normal, dass ein Teil der Investitionen schief laufen.
      Das müssen alle Investitionen in Summe auffangen.

      Hat man bspw. 10 verschiedene Aktien und zwei gehen hops, dann müssen die anderen weit mehr als 4% bringen, damit unterm Strich 4% bleiben.
      -----

      "Schuster bleib bei deinen Leisten"
      und der Staat hat oft genug gezeigt, dass er mit Geld nicht so richtig umgehen kann.

      Auch hier die Analogie "privat" - "Staat".
      Ein pfiffiger Privatmann macht etwas aus Geld aus Schulden. Das bedeutet aber NICHT, dass wenn man irgendjemandem ein Darlehen gibt, zwingend dabei etwas heraus kommt. Viele verpulvern es sinnlos und verschulden such nur noch mehr.
      %...
      • (geb. 1965) am

        Viele verpulvern es sinnlos und verschulden sich nur noch mehr.

        Unternehmen, Konzerne, Mittelständler sind die Leistungsträger, aber doch nicht der "Staat".
        Ich denke, dessen oftmalige Unfähigkeit muss man nun nicht wirklich noch ausführen, man sieht sie.

        Oder .. muss man das denn wirklich?🙈
      • (geb. 1965) am

        nun noch zu
        >>Ein Staat kann nicht sparen wie eine schwäbische Hausfrau, denn staatliche Ausgaben sind die Einnahmen der Wirtschaft.<<

        Das ist schlichtweg falsch.

        1. Der Staat kann nur ausgeben, was er vorher den Bürgern und Unternehmen weggenommen hat.

        2. Der absolute Großteil der Wirtschaft (BIP) besteht aus dem privaten Kreislauf – Unternehmen kaufen bei Unternehmen, Bürger kaufen bei Unternehmen. Da fließt das Geld unabhängig vom Staat.

        Die einzige Rolle des Staates dabei ist, kräftig Geld abzuschöpfen.

        3. Wenn der Staat Geld ausschüttet (z. B. Steuersenkungen oder Energiepauschalen), landet dieses Geld nicht automatisch im Konsum bei Privaten oder bei den Unternehmen.
        Wenn Menschen Angst haben, tragen sie es zur Bank.
        -> Sparquote

        4. Ausgabe des Staates = Einnahme bei irgendwem bedeutet noch lange nicht, dass das sinnvoll, produktiv oder wertschöpfend ist.

        Wenn der Staat irgendwelche Straßen baut, die niemand braucht, oder mitten in der Pampa Brücken, die sinnlos herumstehen und nicht mal angebunden werden, dann werden einfach nur Steuergelder verschwendet, die wo anders fehlen.
    • (geb. 1954) am

      Ich kann nur jedem empfehlen sich die Rede von Julija Mendel anzusehen,die Pressesprecherin von Selenskij von 2019 bis 2021.
      Ihr wisst NICHTS über diesen Krieg.
      • (geb. 1954) am

        Und zwar vor EU Abgeordneten.Darüber wird bei uns natürlich NICHT berichtet.
      • am

        Die Dame wurde von der AfD instrumentalisiert, um den EU-Abgeordneten ihre Meinung zu sagen. Das macht schon misstrauisch. Natürlich gibt es auch Kritik an Selensky. Wer würde nicht gern den Krieg beenden? Von Putin kommt immer ein kategorisches Nein, selbst vorgestern wurde wieder eine begrenzte Waffenruhe von Russland abgelehnt! Wer hat denn wen angegriffen? Die Dame hat noch eine Rechnung mit Selensky offen. Sie wurde wegen Unprofessionalität und einigen Fehltritten 2021 abgelöst. Sie hat z. B. unabhängige Journalisten physisch abgedrängt. Das gefällt der AfD natürlich .
        Sie verwechselte Litauen und Lettland. Einer ihrer letzten Auftritte stieß parteiübergreifend auf Unverständnis. Danach radikalisierte sie sich. 
        Nein, die Rede höre ich mir bestimmt nicht an.
      • (geb. 1954) am

        819 ich muss es leider fast immer sagen.Was schreiben Sie für einen Unsinn.
        Sie beurteilen die Rede von Fr.Mendel,obwohl Sie die Rede gar nicht gehört und gesehen haben.Man kann nur den Mut bewundern,wie die Frau dem Main Stream widerspricht.
        Wer würde den Krieg nicht gerne beenden. Selenskij und die Kriegswilligen Europäer auf jeden Fall NICHT.Auch schlimm genug,dass die AfD von Frieden und Verhandlungen spricht und die Kriegstreiber Ihnen das Feld überlässt und nur von Krieg gegen Russland spricht.
        Da hat Fr.Mendel vollkommen recht.Ihr,wir und besonders Sie und Andere,wisst nichts über diesen Krieg.
    • (geb. 1954) am

      Da war Oma Courage Strack Flak Rhein Metall und Fr.Mohamed Ali,bei Quasselstrippe Maischberger zu Gast. Wie die Oma sich ihre Wahrheiten zurecht biegt,ist schon beachtlich.Hat zwar wenig mit Tatsachen zu tun,aber die öffentlich Rechtlichen sorgen für #unabhängige Berichterstattung#.Deshalb ist die FDP in Deutschland auch so
      #erfolgreich#.
      • (geb. 1954) am

        Da hat die Bildzeitung festgestellt,dass Lanz Merz wohl gestern den Rücken gestärkt hat.Vorgestern war Lanz noch irritiert von der Aussage von Merz.Da hat im Merz wohl eine Spende von 5000 Euro angeboten,wie Trump den Wählern in den USA,wenn Sie die Republikaner wählen.Das wird wohl nicht reichen,denn 5000 Euro sind für Lanz nur ein Trinkgeld.
        • (geb. 1954) am

          diametral,was für eine blöde Frage.Welche Feinheiten unterscheiden AfD und Linke.
          Die Linke hat die Mehrheit der Bevölkerung im Blick,die AfD NICHT,Die schwadroniert nur davon.Genau,nur ohne Lösungen für die Mehrheit der Bevölkerung.Wie kommen Sie auf Antisemitismus?Hat die Linke jemals das Existenzrecht Israels in Frage gestellt und zum Völkermord aufgerufen?Das macht Netanjahu im Gazastreifen und im Westjordanland.Das ist Rassismus.Nur weil ein Bundestagsabgeordneter mit EINEM Canmitglied eine SMS geschrieben hat. Vorher die CDU mit dem Chef des Remo Clans eine Besichtigung des Abgeordnetenhaus durchgeführt.Sie sollten schon die Feinheiten auch richtig schreiben.Die Linke kritisiert die Hochrüstung von mindestens 500 Milliarden Euro und die Waffenlieferungen an die Ukraine,nicht die humanitäre Hilfe.Fordert Verhandlungen,nicht die Verlängerung des Krieges durch Waffenlieferungen.
          Und die angeblichen sinnlosen wirtschaftlichen Ergüsse,das sollten Sie mal besser Schröder,der Genosse der Bosse,bis jetzt Black Rock Kanzler Merz zur Verantwortung ziehen.Da hat die Linke nichts mit zutun.Und Wenn es Überschneidungen mit der AfD gibt,kann ich es auch nicht ändern.Trotzdem gibt es mehr Überschneidungen mit der AfD und der CDU,als mit AfD und Linke.
          • (geb. 1965) am

            @028, mein Freund, wollte Sie etwas auf die Schippe nehmen.😉🤭
          • (geb. 1954) am

            Mein Freund,dass ist Ihnen gelungen.
        • (geb. 1965) am

          Es war / ist heute eine schreckliche Sendung. Kaum Inhalt, nur Bla bla bla...leider sind die Fragen von Markus heute so überflüssig und schwach.
          TV aus, lohnt sich nicht. Schade.
          • (geb. 1984) am

            Das, was die CDU hier gerade macht, sind doch keine Reformen, höchstens Reförmchen! Sie scheut sich wie immer vor grundlegenden Änderungen. Die SPD hat zumindest erkannt, dass immer größere Teile der Bevölkerung aber genau das wollen bei Gesundheit und Rente und zwar in gerechter Art und Weise! Ob sie sich da aber mit der CDU einigen kann, die immer noch lieber die normale Bevölkerung belasten möchte statt der Reichen, ist fraglich. Die Regierung platzen lassen möchte sie natürlich auch nicht, da dann alle weg wären von den „Fleischtöpfen“ der Macht! Immer das gleiche Dilemma!
            • (geb. 1965) am

              hier müsste ich schon wieder den Spruch von @819 bringen.😃

              Wenn sich etwas nicht trägt muss man Kompromisse finden, die keinen übermäßig belasten.
              Dies versuchte die Rentenkommission.
              Man kann Kritik üben, jeder anders, aber es ist schon mal besser als gar nichts.
              Die meisten Bürger werden davon betroffen sein, daher der Unmut, aber niemand überdimensional.

              Die SPD versucht sich den Wählern anzubiedern, um gegen Union die Stimmung auszuschlachten, aber das wird ihr sogar noch schaden.

              Dieses ewige Verschleppen ist der SPD geschuldet und das ist strategisch ein gewaltiger Fehler.
            • (geb. 1954) am

              diametral,das stimmt dass Dilemma begann mit Schröder.Heuschrecken ins Land geholt,Hartz 4 beschlossen und den Superflopp die Riesterrente eingeführt.Man sollte ja privat vorsorgen.

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