Kommentare 11–20 von 8337

  • am

    @ User Uli schrieb am 11.01.2026, 21.52 Uhr:

    Dann, @ 070, ergibt sich also nichts Neues: Ich verfolge weiter das Bild eines solidarischen, regulierten Gemeinwesens, Ihr Ziel ist der sozialdarwinistische Überlebenskampf, in dem das Recht des Stärkeren zum obersten Handlungsprinzip erhoben wird.
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    Das möchte ich dann doch nicht so unkommentiert stehen lassen!

    Was Sie verfolgen, ist mir wirklich ziemlich egal - dass, was Sie aber mir als ZIEL aufs Auge drücken wollen, ist einfach eine LÜGE!

    Ich kann hier nicht oft genug darauf hinweisen, dass ich ihnen immer wieder vorwerfe, die Realitäten falsch zu interpretieren, was Sie hiermit wieder bestätigen.

    Mein Ziel wäre eine friedliche Welt - zumindest meine - nicht für alle, das wäre unrealistisch und dabei weise ich immer wieder darauf hin: der Stärkere wird gewinnen, die Fakten, die Geschichte dokumentieren das.
    Und hier nochmals, Stärke ist nicht nur Kraft (physisch), sondern auch Intelligenz und oder das Geschick, beides klug miteinander zu vereinen.

    Natürlich ähnelt das der Darwinschen-Theorie " Evolution: durch natürliche Selektion, bei der Lebewesen mit vorteilhaften Merkmalen besser überleben und sich fortpflanzen", bzw. sehe ich in Darwins Theorie keinen Widerspruch, es ist aber keine Ideologie und schon gar nicht meine.

    Auch Jesus versuchte mit "Schwäche", aber mit der "Stärke" der Penetranz der "Überzeugung", die Welt zu beseelen ..... mit dem Ergebnis: unendlich viele Tote, und zig hunderten von Kriegen!

    @ User Uli schrieb : " Ich verfolge weiter das Bild eines solidarischen, regulierten Gemeinwesens"

    Das dürfen Sie, halten Sie dann bitte auch die linke Wange hin und bezahlen Sie bitte auch alles aus eigener Tasche, für ihr heroes Ziel - ich glaube nicht daran!

    Und warum schreiben oder drücken Sie mir ein "Ziel" aufs Auge, während Sie sich nur "feige" hinter einem "Bild verfolgen" verstecken?

    Ich versuche nur die Realitäten anzuerkennen und für mich daraus zu lernen, dem einen oder anderen die Augen zu öffnen ..... um dann friedlich durch mein Leben zu kommen, meinen Kindern auch noch eine Zukunft - eine andere (in gutem Glauben) - zu ermöglichen.
    "AMEN"
    • am

      sehr wichtige Feststellung:

      >>Darwins Theorie ... ist aber keine Ideologie<<

      Richtig.
      Und im Gegensatz zu Einsteins Relativitätsheorie, die seinerzeit tatsächlich nichts weiter war als NUR "Theorie"
      (in der landläufigen Interpretation dirses Wortes von "Annahmen"),
      basierten Darwins Ergebnisse auf wissenschaftlicher Arbeit.

      Wissenschaftliches Arbeiten war in dieser Zeit noch nicht so ausgereift und normiert, dennoch sind Darwins Theorie auch keine "Annahmen", sondern herausgearbeite FAKTEN von Naturgesetzen, wissenschaftlich belegt.

      ("Theorie" hat in der Wissenschaft übrigens eine etwas andere Bedeutung als "Hypothese" ohne Grundlage.
      Theorie ist zu verstehen als "warum und wie etwas passiert", aber dennoch Fakt.)

      Diese beschriebenen Naturgesetze konnten NIE, auch bis heute nicht, widerlegt werden.

      ------

      Das ist etwas ganz anderes als Grünen- und Linken-Ideologien, welche auf reinen Hypothesen und Phantastereien aufsetzen, in keinster Weise wissenschaftlich begründet sind.

      Und im Gegensatz zu Darwins Theorie, welche für sich keinerlei Ziel verfolgt,
      sind Ideologien von Eigeninteressen und Durchsetzung von Zielen geprägt, meist mit Geld und Macht verbunden.
    • (geb. 1962) am

      @070 – Sie reden durcheinander und bestätigen damit nur Ihr ideologisches Motiv.

      Darwins Theorie beschreibt biologische Evolution – nicht gesellschaftliche Ordnungen oder moralische Prinzipien. „Sozialdarwinismus“, auf den Sie sich berufen, ist eine spätere politische Fehlinterpretation seiner Ideen.

      Wenn Sie den „Stärkeren“ als naturgegebenen Sieger darstellen, ist das keine Realitätsanerkennung, sondern eine ideologische Setzung – egal, wie oft Sie den Begriff Stärke umdefinieren. Ob Sie darunter Kraft, Intelligenz oder Geschick verstehen, ändert nichts am zugrunde liegenden Fehlschluss.

      Gesellschaftliches Zusammenleben beruht nicht auf Auslese, sondern auf Ausgleich und Kooperation.

      Ich halte dem ein modernes Menschenbild entgegen: Solidarität und Kooperation sind ebenso reale Kräfte der Geschichte wie Konkurrenz und Macht.
    • (geb. 1962) am

      Und noch eine wichtigere Feststellung, @ piperin - Darwins Theorie(n) haben nichts mit den hier diskutierten Zusammenhängen zu tun.

      Was soll also der Firlefanz mit Linken oder Grünen Ideologien? Hört sich für mich danach an, dass man die Ideologisierung einfach nicht sein lassen kann.
    • am

      @ User Uli .... egal wie sie sich drehen und wenden .... ihre Überlebenschance ist gleich Null.

      Aber, Sie dürfen solange noch seitenweise schreiben, was Sie wollen - es ändert aber nichts an den Fakten.
    • (geb. 1962) am

      Danke für die Likes bei meinen Beiträgen. Freut mich, dass Solidarität und Kooperation hier auch weiter Anklang finden!

      Darwin respektieren wir alle als wissenschaftliche Errungenschaft, doch seine Ideen – verzerrt – auf Gesellschaft zu übertragen, bleibt für mich Fehlinterpretation.

      Besser: Kooperation schlägt Stärke-Auslese. Lasst uns dranbleiben! 🙋‍♂️
    • am

      Da nicht für, @ Uli! Faktenbasierte Kommentare mit einem positiven Like zu versehen fällt ja nicht schwer ( insbesondere, wenn diese die widersprüchlichen, narzisstischen "Interpretationen" von 870 klarstellen. Und seine hilflose Antwort spricht Bände!
      @ piperin hingegen ist und bleibt ein Meister Texte in seine Gedankenwelt zu verkehren, so seine Abneigung gegen Grün/Links immer wieder in Szene zu setzen, ob es passt oder nicht - ich nehme das nicht mehr ernst.
    • am

      Die nackte Wahrheit hat noch nie geschmeckt, @Hera. Was ihr Bauch "denkt" ist irrelevant, der ist gewohnt zu verdauen, was ihm zugeführt wird.

      @User Uli:
      man kann's ja mal versuchen, etwas billig abstempeln zu wollen, aber es ist nur eine Bankrotterklärung und zeigt, dass Sie nichts entgegen zu setzen haben.

      @870 hat Darwin richtig interpretiert und dies explizit nochmals ausgeführt und dazu gehört nun mal auch, dass Stärke vielschichtig zu verstehen ist, gleichfalls die Überproduktion von Nachkommen, was zwingend zu "unendlich viele Tote, und zig hunderten von Kriegen" führt.

      Im Gegensatz zum Tier ist eine intelligentere Spezies lediglich in der Lage, Räume effizienter zu nutzen.
      Damit kann man Wirkungen verzögern.

      Doch das Gesetz, dass unendliches Wachstum in einem begrenzten Raum mit begrenzten Ressourcen schlichtweg unmöglich ist, ist absolut und unumstößlich.

      Sie können das leugnen wollen. Die Realität ändert sich dadurch nicht.
    • am

      @ piperin schrieb: "Sie können das leugnen wollen. Die Realität ändert sich dadurch nicht."

      Wie ich hier schon mehrfach geschrieben habe - es geht leider nicht immer um Realität (für viele Geister), es geht um gefühlte Realitäten, um Emotionen, um Stimmungen.

      So, wie die Pazifisten die Realitäten verfälschten, um Soldaten zu diskreditieren, um die Wehrfähigkeit auf Kindergartenniveau zu drücken, um Deutschland schwach und impotent zu machen.

      Und in dem Klima kamen dann die intelligenten Begriffsbestimmungen "Fakenews" und "alternative Fakten" auf den Markt, die beschreiben, in welcher Welt wir leben.

      @ piperin schrieb: "das Gesetz, dass unendliches Wachstum in einem begrenzten Raum mit begrenzten Ressourcen schlichtweg unmöglich ist, ist absolut und unumstößlich."

      Und genau das will man uns aber verkaufen als WAHRHEIT, oder als Hoffnung, oder als mögliche Zukunftsentwicklung - dass wir alle im Paradies friedlich zusammen leben können, egal wie viele.

      .... und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute .....
    • (geb. 1962) am

      @ piperin - das kommt, wenn Schreiben das Denken überholt. Dann schreibt man irgendwas dahin. Es ist völlig falsch interpretiert, denn Darwins Theorie besagt, dass Arten mehr Nachkommen produzieren als überleben können. Die Nachkommen unterscheiden sich individuell (oder durch "Mutationen"), die, die sich besser anpassen können, haben eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit. Bessere Anpassung kann Stärke, Kooperation, Sozialverhalten, Größe, Kleinheit ... sein. Fertig aus.

      Dass "vielschichtige Stärke" das zentrale Merkmal sein soll, ist, bezogen auf die Theorie Darwins - einfach Blödsinn. Oder Überpopulation führt zu "zighunderten Kriegen von Kriegen".Was ist das für ein grotesker Quatsch!!

      Darwin selbst sprach gegen die Übertragung auf Menschen und Tiere führen keine "zihghundert Kriege", sondern die Sterblichkeit steigt dann (und die Migration). Kriege sind menschliche (Fehl-)entscheidungen, höhere Populationen können erhalten werden durch höhere Produktion. Weg mit dem ganzen Sozialdarwinismusquatsch.

      Also sprechen Sie nicht von Lügen, sondern lesen Sie nach. Das Wikipedia ist eine Möglichkeit, wenn Sie nicht ans Original und die Rezeption wollen. Oder fragen Sie eine KI (wenn es nicht Grok ist). Und belästigen Sie bitte nicht weiter mit Ihren "Eigeninterpretationen.
    • (geb. 1962) am

      Auch hier @870: Wieder Emotionen statt Logik. ‚Pazifisten machen Deutschland impotent‘? Das ist 1930er-Rhetorik – Realität ist: Deutschland gibt 2% BIP für Rüstung aus, NATO-Platz 4 weltweit. Schwach? Lächerlich.

      Unendliches Wachstum in begrenztem Raum? Piperin hat schon recht – physikalisch unmöglich. ABER Landwirtschaft und Technik löst das seit 10.000 Jahren: Malthus prophezeite 1798 Hungersnot – heute 8 Mrd. Menschen. Und: Kalorienüberschuss global.

      Ihr Paradies für alle-Vorwurf ignoriert: Keiner fordert Überbevölkerung ohne Lösungen. Realität ist : Ressourcen werden effizienter (1 kg Weizen ernährt heute 3x mehr). ‚
      Fakenews‘? Euer ‚Krieg löst alles‘ ist so ein Quatsch.

      Lesen Sie Malthus, Darwin, IPCC. Sagt:Intelligentes Management (Kreislaufwirtschaft, erneuerbare Energien) ernährt 10 Mrd. bis 2050. Oder bleiben Sie bei Stimmungen und Mit-Schnorchel Sarrazin. Ihre Wahl meine ich schon vorauszusehen.
    • am

      Piperin, der " nackten Wahrheit" schaue ich tagtäglich ins Gesicht - hier im Forum lese ich Meinungen, ideologisch verfärbt, manipulativ, mit angeblichen "Fakten " aus teilweise dubiosen Quellen, oder aus seriösen mit sehr viel Eigeninterpretation - nee, dies Forum hat mit Wahrheit nicht viel am Hut!
      Übrigens, mein "Bauch" ist hier völlig aussen vor, dem führe ich tatsächlich nur erlesene Kost zu.........
  • am

    Piperin warum nochmal die ehem.DDR zur Sprache bringen?Sie werden vom Kapitalisten ja FAST,aber nur FAST zum Humanisten.Ich sehe es so.Den Mauerfall haben wir den DDR Bürgern zu verdanken.Der kalte Krieg war dadurch beendet.Trotzdem waren Russland und die DDR die Verlierer und so hat man Sie auch behandelt.Nichts mit Verhandlungen auf Augenhöhe,wie grosskotzig gesagt wurde.Die DDR wurde verhökert und über den Tischgezogen(Doko Ausverkauf DDR,die Einheitsverbrecher).Genauso wie Russland,durch die Schuld des Westens über den dauernd besoffenen Jelzin.Wo kamen auf einmal die ganzen Oligarchen her?Auch in der korrupten Ukraine,die auch nur von korrupten Oligarchen regiert wurde und wird.Die Oligarchen gibt es durch die Korrupten Oligarchen aus dem Westen.Die heißen bei uns nur Superreiche.Wir haben es nach 35 Jahren nicht mal geschafft,gleiche Löhne für gleiche Arbeit,erst recht nicht bei Frauen.Der einzige Politiker m,M,n.war Lafontaine,der gesagt hat,die Einheit wird teuer und wird wohl eine Generation dauern.Aber wenn Kohl sagt,Es gibt Blühende Landschaften und keinem wird es schlechter gehen und für die Meisten Menschen das Gegenteil passiert,muss man sich,bis heute nicht wundern,dass der Osten so tickt wie er tickt.
    • am

      oha, @028, da haben Sie mich wohl missverstanden.

      mein Credo ist, dass die Menschen in der DDR systembedingt schlechte Chancen hatten um zu viel Wohlstand zu kommen.
      Und dass eine autarke DDR nach dem Sturz sich wohl besser hätte entwickeln können.

      >>Den Mauerfall haben wir den DDR Bürgern zu verdanken.<<

      Davon habe ich aber nichts gesagt. Wir haben doch den DDR Bürgern nichts zu verdanken oder an was denken Sie da?
      Wir hatten große Lasten und Verbindlichkeiten.

      Sehen Sie sich die Ländertransfers doch einmal an.

      Wenn, dann haben DDR-Bürger profitiert, aber wir doch nicht. Renten bspw., von uns gedeckt, für die eine autarke DDR ganz alleine hätte aufkommen müssen.


      >>Der kalte Krieg war dadurch beendet.<<

      Das sagte ich auch nie.
      Es war nicht der Aufstand in der DDR ursächlich, sondern dass das sowjetische Reich zerfiel. Gorbatschow war hoffnungslos Pleite.

      Kohl veranlasste Staats-Bürgschaften an Russland über die Deutsche Bank. Das war ein wichtiger Faktor.

      >>Die DDR wurde verhökert und über den Tischgezogen<<

      Auch das sagte ich nie. Etliche DDR-Bürger verkauften ihr Tafelsilber und Immobilien.
      Der Staat als Ganzes aber war Pleite.

      >>Oligarchen<<

      können Sie doch gar nicht mit hierzulande vergleichen.


      >>Wir haben es nach 35 Jahren nicht mal geschafft,gleiche Löhne für gleiche Arbeit,erst recht nicht bei Frauen.<<

      Mit was bitte kommen Sie denn jetzt da an?😃
    • am

      Oha,Piperin,da haben Sie mich wohl auch missverstanden.Meine Einleitung war,
      Ich sehe das so! Und klar haben wir den Bürgern der ehem.DDR zu danken,genauso Gorbatschow,sonst wäre die Aufrüstung so weitergegangen und das hätte bestimmt genauso viel gekostet,wie die Deutsche Einheit.Weil Russland den kalten Krieg verloren hat und Pleite war,hat der Westen und der deutsche Westen alles platt gemacht,was bei drei nicht auf den Bäumen war.Da wurde von den USA alles unternommen,Russland ist weiter der Feind und nichts mit einem friedlichen Europa,was Putin 2001 im Bundestag gefordert hat,durch eine neue Sicherungsordnung in Europa.Da wurden Alle Chancen in die Tonne geworfen.Was ist denn der Unterschied zwischen Oligarchen und Superreichen?Die Oligarchen bestimmen wie die Superreichen die Politik und die Medien,doch nicht das Volk.Da wird Politik GEGEN die Mehrheit des Volkes gemacht.Im Moment geht es doch nur um Hochrüstung und Sozialabbau.Nichts mit soziale Gerechtigkeit und Frieden.Da muss Geld investiert werden,für den sozialen Frieden.Da geht es um Gerechtigkeit und Gemeinsamkeit,wie Sie richtig sagen.Und Ich sage es immerwieder,solange sich die größten Sozialschmarotzer sich nicht daran beteiligen müssen,wird das mit dem inneren Frieden noch mehr in die Hose gehen.Erleben wir doch jetzt schon.Und wer profitiert,die AfD,die erst rechts nichts mit sozialer Gerechtigkeit und Gemeinsamkeit im Sinn hat.
    • am

      einige wahre Erkenntnisse, @028, wie

      >> Gorbatschow,sonst wäre die Aufrüstung so weitergegangen ... weil Russland den kalten Krieg verloren hat"

      Gut, da habe ich zwei halb falsche Sätze zusammen gezogen, damit ein richtiger herauskommt. Aber ich lasse ihn so auch gelten.😃

      >>Und Ich sage es immerwieder,solange sich die größten Sozialschmarotzer sich nicht daran beteiligen müssen,wird das mit dem inneren Frieden noch mehr in die Hose gehen.<<

      Ja, das ist mal eine wahre Erkenntnis.
      Können wir beide diesen bitte einfach mal so festhalten ohne dass er immer wieder in Frage gestellt wird?
      Wäre hilfreich, danke.🫡

      Dennoch.

      >>sonst wäre die Aufrüstung so weitergegangen und das hätte bestimmt genauso viel gekostet,wie die Deutsche Einheit.<<

      Sorry, aber von was träumen Sie denn?

      Die Wiedervereinigung hat uns mindestens
      1,5 BILLIONEN Euro
      gekostet, allein aus staatlichen Leistungen und Transfers.

      https://www.brecorder.com/news/3083073

      Und das allein nur bis 2004, da sind all die Kosten über die weiteren 20 Jahre noch gar nicht mal mitgerechnet. Das sind schon Unsummen.
      Was denken Sie denn, woher die Last für die gigantische Kreditaufnahme des Bundes auch kommt?

      Und da sind all die mittelbaren Kosten gar nicht mal eingerechnet.

      Von wegen "Kosten für Aufrüstung".
      Die Last hatte man doch weitgehend die Amis tragen lassen und wir uns herausgewunden.

      Und also bitte, was heißt denn da "hätte .. uns gekostet"?

      Die Kosten für Aufrüstung wurden uns doch nicht geschenkt!!!!!
      Wo denken Sie hin?
      Das zahlen wir doch auch alles JETZT!!!

      Wenn man sich nötigen Ausgaben verweigert, dann ist das einfach nur dämlich, denn das holt einen später ein und meistens zu viel höheren Kosten.
      Sieht man doch jetzt.

      Abgesehen davon, dass man sich mit so etwas auch noch zur Lachnummer macht in der ganzen Welt, wenn Panzer nur im Manöver schon ausfallen, Hubschreiber gar nicht abheben, andere Staaten erst mal um Munition gebettelt werden müssen oder statt Helme schon fast Badekappen als Ersatz herhalten müssen...
      und das auch noch in die Welt posaunt wird.
      Wie bescheuert kann man denn noch sein?🙈
      ------

      >>Und wer profitiert,die AfD,die erst rechts nichts mit sozialer Gerechtigkeit und Gemeinsamkeit im Sinn hat.<<

      Auch da haben Sie völlig recht.
      Und, sollen WIR auch in diesem Punkt Ihrer Meinung nach der ehem. DDR denn irgend etwas zu "danken" haben? Danke für Eure Liebe zur AfD?

      Gerade im Osten ist der Anteil sehr hoch.
      Auch deswegen, weil man die DDR sich nicht selbst entwickeln ließ, was ihr Recht gewesen wäre.

      Womöglich gäbe es dann dort keine rechtsradikale/rechtsextreme Wähler?
      Viele wollen das doch gar nicht mal, aber sie sehen sich dazu gezwungen.

      Ossis sind nicht "böser" als Wessis, sondern lediglich Men...
    • am

      Ossis sind nicht "böser" als Wessis, sondern lediglich Menschen, die mit dem westdeutschen System weniger klarkommen. Und das führt zum Widerwillen, der aber oft heftig.

      Nein, zwei inkompatible Systeme zusammengewüfelt. Wiedervereinigung war der größte Krampf.
    • am

      Piperin haben die Kosten von 1,5 Billionen Euro?,bis 2000 gab es noch die DM,der Westen alleine bezahlt?Das heißt,die Bürger im Osten haben 15 Jahre nichts bezahlt,an Steuern und Sozialkassen?Wer hat die ehem.DDR daran gehindert,sich selbst zu entwickeln?Es waren 1990 57% gegen eine ÜBERNAHME der BRD.
      Ja,die Rechtsradikalen aus dem Westen haben die Unzufriedenheit im Osten für Ihre Zwecke genutzt.
      .Die Kosten der Hochrüstung haben wir den Diplomatenversagern zu verdanken,Die NICHTS für ein friedliches Nebeneinander mit Russland getan haben.Das wäre das Schlimmste was der US Außenpolitik und der US Rüstungsindustrie passieren könnte.Und Wir,die USA Hörigen machen immer was die USA sagt.Ob jetzt Hochrüstung,Zölle,völkerrechtswidrige Kriege,wo wir noch mitmachen,egal.Keine oder kaum Kritik,Widerstand erst recht nicht,wir nehmen das als gegeben hin.
    • am

      ach, jetzt wollen Sie wohl sagen, @028, die ehem. DDR Bürger haben die Wiederv. selbst mit ihren Steuern bezahlt?
      Also bitte...

      Und dass jeder halbwegs vernünftige Mensch, wenn er Zahlen in Euro angibt, die Umrechnung DM in Euro ganz selbstverständlich berücksichtigt, braucht man gar nicht zu erwähnen.
      Da suchen Sie nun wirklich nur billige Ausreden.

      >>Wer hat die ehem.DDR daran gehindert,sich selbst zu entwickeln?<<

      Ich nicht. Fragen Sie welche wie Kohl und andere.
      Ich beklage den Fakt. Habe ich die Schuld den DDR-Bürgern angelastet? Kann mich nicht erinnern, auch wenn dort ebenso viele dafür waren.

      >>Die Kosten der Hochrüstung haben wir den Diplomatenversagern zu verdanken<<

      Nein, @028, eine Verteidigungsfähigkeit und sogar Kriegsfähigkeit ist absolut notwendig.

      China zeigt uns gerade, wie aggressiv und expansiv der Kommunismus ist. Fagen Sie mal Taiwan oder die Phillipinen oder Hongkong.
      Auch Trump spielt verrückt.

      Soll man tolerieren, dass Staaten einverleibt werden?

      Wir werden de facto nicht viel machen können, doch je höher das wirtschaftliche und auch militärische Potential, desto mehr Gewicht und Wirkung haben diplomatische Bestrebungen.
      Mit nichts als Hosenknöpfen und nur Mistgabeln nimmt man uns nicht mal ernst.
    • am

      Piperin fange ich mal hinten an.Wer nimmt uns denn ernst? Deutschland und Europa sind Zahlmeister für die USA,China und Russland.Die bestimmen wo es lang geht.Vielleicht werden wir es nicht mehr erleben,aber könnte ja sein,dass die nächste Generation mit Hosenknöpfe bezahlen muss und sie sich mit Mistgabeln verteidigen muss,weil kein Geld mehr da ist,nur noch für die Oberen 10%.Wer
      sich Staaten einverleibt bestimmen auch die Drei,doch nicht Europa.Wenn Fitze Fatze Black Rock Merz die stärkste Militärmacht in Europa werden will,erzeugt das bei Putin nur ein müdes Lächeln.Putin hat sich längst auf einen Angriff der Nato eingestellt und auf Kriegswirtschaft umgestellt Putin hat auch nie behauptet ein Natoland anzugreifen.Warum auch,hier ist NICHTS zu holen,ausser Schulden.Er verhandelt auch nur mit den USA,vielleicht noch mit China,weil Er von den Diplomatenversagern aus Europa nur Kriegsgeschrei hört,nichts von Frieden und Sicherheitsgarantien,mit und für Russland.Erzählen Sie auch nichts von Verteidigungsfähigkeit,sogar Kriegsfähigkeit,was soll das bringen gegenüber einer Atommacht wie Russland.Europa ist dann mal weg?
      Ich kann auch Kohl und Andere nicht mehr fragen,warum Sie,mit den USA,England und Frankreich,die DDR und Russland über den Tisch gezogen haben.Ach stimmt,ich sagte es schon.Die #Gewinner# des kalten Krieges,mit allen Demütigungen,die dem # demokratischen Wertewesten# eingefallen sind.Na ja,dass Ampelmännchen durfte die ehem.DDR noch behalten.Nichts mit bezahlbaren Wohnraum und Lebensmitteln.Nichts mit besserer Kinderbetreung und einem besseren Gesundheitssystem.Davon können wir heute nur träumen.So geht Neoliberale Politik und Raubtierkapitalismus.
    • am

      Sorry,ich kanns nicht lassen,mit den größten Sozialschmarotzern,bei uns im Land.🙂
  • am

    Zugegeben, fundierter Dialog ist heutzutage im Nachteil. Jahrzehntelange Erfahrungen nur können Basis für Konversation bilden.
    Zurückblickend auf die letzten zwei Monate lassen erschauern, welcher fragile Unsinn an Äußerungen einiger derzeit Mode zu sein scheint. Unsere Welt im Umbruch, eine Neuaufteilung im Anmarsch, was derartigen Quatsch mancher User in Fahrt hält?
    Ein Amateurtyp hier scheint mit seinem Lieblingsthema DDR besonders emsig zu Werke zu gehen. Aber dies ist keine neue Seltenheit. Durch Medien altbekannte Figuren mochten dies seinerseits allerdings auch sogenannte Profis richtig herb:
    DDR-Propagandist von Schnitzler mit seinen Auslassungen über die BRD.
    Oder die frivolen seichten Unterhaltungsgags eines DDR-Gysi-Gelehrten oder eines SED-Modrow – beide seit 1990 mit „plötzlich verkannter“ Oppositionsmentalität…..? Ihre gesamten Dokumentationen lassen sich hier ersparen-sind in allen Medien präsent. Aber es finden sich auch heute noch Anhänger dieser Spezies, genau wie in der Alt-BR. Da wurde und wird noch heute nicht weniger gehetzt und gelogen über sich und andere. Da ist der Amateur-Neofaschist mit seinen seitenlangen Gemenge über DDR ect. hier im Forum nur ein kleiner armseliger Wicht.
    Die großen Player des Kartells in ihren zig-Politforen, tonangebenden Nachrichtensprechern und diversen Printauflagen erzeugen derweil mehr Gefahr und Unsicherheit unter der deutschen Bevölkerung.
    Zusammenfassend – Zwei ehemals nebeneinander agierende Blöcke, nun zusammengeschlossen, unterschieden sich zwar in wirtschaftlicher Beziehung zusehends, aber keineswegs in ihren gegenseitigen Machenschaften. Der jetzige Einheitsbrei jedoch erweist sich als ungenießbar, was die Stimmung im Lande auch widerspiegelt. Zunehmende unabhängige Infoquellen als auch die real pulsierende wirtschaftliche, soziale und politische Situation erfassen immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens. Die Zeichen für Reformen, Neustrukturierungen und Aufarbeitungen gewinnen an Bedeutung.
    Die nächsten Wahlen werden ein weiterer Meilenstein für Fortschritt sein.
    • am

      Meinen Beitrag zur DDR hielt ich ausgewogen und ohne Schaum vor dem Mund.


      >>Die Zeichen für Reformen, Neustrukturierungen und Aufarbeitungen gewinnen an Bedeutung.<<

      Wofür solche wie Sie wohl die letzten sein dürften, die das beurteilen können oder die man dafür brauchen könnte.

      Das sagt mir allein schon so dummes Gefasel wie

      >>Die nächsten Wahlen werden ein weiterer Meilenstein für Fortschritt sein.<<

      Typisch AfDler und ich vermute, keiner aus höheren Rängen, sondern Fußvolk eben.
    • am

      @piperin, Ihr Kommentar zur DDR war ausgewogen.
      Viele Jahre später könnten sich auch andere ernsthafte Gedanken machen, statt andere dümmlich als Neo-Faschisten zu betiteln.
      Wenn man östlich die Staaten wie die Slowakei oder Rumänien ansieht, dort gelang der Übergang zur Marktwirtschaft erheblich schlechter als in der ehem. DDR mit finanziellem Polster aus dem Westen. Die Produktivität war einfach im Osten schlecht, da halfen auch keine guten Produkte.
      In Russland verlief der Übergang sogar chaotisch (Wild-West pur).
    • (geb. 1962) am

      Der Autor Berger beklagt den mangelnden "fundierten Dialog", den er selbst aber mit Begriffen wie "Neo-Faschisten führt. Er hat sich damit selber zerlegt.

      Die Abwertung des Gegenübers als "armseliger Wicht" in Zusammenhang mit dem Faschismusvorwurf lassen gar keinen Raum für die angesprochenen "Reformen", weil das ein Mindestmaß an gegenseitigem Respekt voraussetzen würde, was beim Autor offensichtlich fehlt.

      Der Vortrag entspricht damit dem Muster der sog. Neuen Rechten oder des Magazins Compact: Man nutzt die antikapitalistische und staatskritische Sprache der alten DDR-Schule (Kritik an Gysi/Modrow als Systemverräter) und kombiniert es mit völkisch-nationalen oder rechtspopulistischen Begriffen (Kartell, Hetze gegen eigene Bevölkerung).

      Schon ist der unappetitlichste Brei angerührt - den hier wohl keiner mehr sehen mag.
  • am

    >>Aber Spaß mal beiseite, Sie kennen doch bestimmt die Regel: wenn der Westen etwas aufkauft, dann wird der Osten platt gemacht.<<

    @Gierwitz, Sie erkennen hoffentlich das Dilemma in solch einem Satz, in dem mehr steckt, als Sie wohl vermuten.

    Ich würde nicht abstreiten wollen, dass es auch(!) Ungerechtigkeiten gab:
    Ausgebuffte Immobilienhaie, die Bürger im Osten übervorteilten.

    Man kann sogar Verständnis aufbringen, wenn in einer euphorischen Stimmung des Aufbruchs von einem maroden, autoritären System in eine vermeintlich(!) freie Zukunft von unbegrenztem Konsum und Reichtum viele ihr Tafelsilber vorschnell unter Wert verkauften.

    Die BRD war NOCH NIE "das Land, in dem Milch und Honig fließen", sondern eine Leistungsgesellschaft in der die Stärkeren und Besseren mehr profitierten als andere. Faule, Dümmere und Verweigerer oder Aussteiger hatten es schwerer.

    An einer Leistungsgesellschaft gibt es nichts zu kritisieren, denn Wohlstand lässt sich nun mal nur durch Leistung generieren. Die Schwächsten wurden jedoch vom "sozialen Netz" aufgefangen.

    Es gibt den Spruch "fressen oder gefressen werden" und auch wenn dieser etwas "brutal" anmutet, sagt dieser im Grunde auf BRD bezigen auch nichts anderes aus als das einer Leistungsgesellschaft zugrunde liegenden Gerechtigkeitsprinzip.

    Kriminelle gab es natürlich auch. Über den Weg haben es auch etliche zu Wohlstand gebracht, keine Frage, aber die gibt es überall - nicht das Thema hier.

    Da sind also nun DDR-Bürger, die aus einem völlig fremden System, wo sich der Staat um alles kümmerte, jedenfalls vermeintlich, denn letztlich basierte es auf Ausbeutung und Misswirtschaft, nun in eun ganz anderes System geworfen, was eher einem Haifischbecken gleicht, in dem sich jeder selbst um sich kümmern muss.

    Das war doch klar, dass das nicht gut gehen kann.
    Viele kamen damit überhaupt nicht klar, nicht nur aufgrund der ganz anderen Spielregeln, sondern auch dem falschen Bild und der verträumten Erwartungshaltung, die mit Realität nichts zu tun hatten.

    Wir im Westen sind mit diesem System aufgewachsen, aber harte Arbeit früherer Generationen, sehr oft Menschen-unwürdig, legten den Grundstein für unseren Wohlstand.
    Von Nichts kommt Nichts.

    Die "DDRler" waren weder fauler, noch dümmer.
    Das will ich schon betonen und wurde auch nie behauptet!
    Das System und die damit verbundene Einstellung hinderte sie jedoch daran, zu gleichem Wohlstand zu kommen.

    ...
    • am

      ...

      Ich war immer gegen die Wiedervereinigung, denn wenn Sie bspw. einen hochkarätigen Ingenieur, der komplexeste Berechnungen beherrscht" in einen Bauernhof stecken, stellt er sich erst einmal an wie der größte Depp, weil er in einem fremden System weder die Spielregeln kennt, noch weiß, was nötig für Effizienz und Gewinn ist.

      Ich habe bewusst die Analogie "hochkarätiger Ingenieur" (=DDRler) und Bauernhof (=BRD) gewählt, denn es geht nicht um "nicht fähig", sondern einzig, dass man mit einem "fremden System" nahezu nie gleich klar kommt, sondern sich erst einlernen und anpassen muss. Was jedoch oftmals sehr schwer ist.

      Es geht also nicht darum, hier die DDRler schlecht zu reden, sondern systembedingte Unwegbarkeiten aufzuzeigen.
      Und erschwwrt wurde das ganze noch durch dieses Gesülze von Kohl und unseren Politikern, dass das doch alles so einfach sei.

      ------

      Die DDR hätte sich als eigenständiger, neutraler Staat und völlig autark entwickeln sollen. Das wäre der richtige Weg gewesen.
      Doch hier -und das kann man ankreiden, stand auch "Gier" -die "BRD müsse als Land viel größer werden"- im Vordergrund. Gleiches Schema wie EU und Ukraine.

      Ist aber so nicht passiert, stattdessen Bürger aus völlig unterschiedlichen Systemen zusammen gewürfelt. Es nun mal so bescheuert, wie es war.
      ------

      Und nun zum Dilemma:

      In dieser Welt des Kapitalismus, Leistuns-orientiert und "fressen und gefressen werden ...
      wie bitte hätte man da mit den DDR-Bürgern umgehen sollen?

      Es gab zwei Wege:
      1. Man fordert von diesen ab:
      "Ihr seid nun in ein fremdes System geworfen. Lernt schnell, denn hier herrschen andere Gesetze. Passt euch an, lernt, wo die Vorteile liegen, wo die Gefahren, wie ihr das System zu Eurem Vorteil nutzen könnt und Wohlstand generieren".

      EXAKT DAS war, was auch alle DDR-Bürger wollten:
      Gleichberechtigt ohne lauch nur den kleinsten Unterschied zu BRD-Bürgern mit allen Rechten, aber damit verbunden natürlich auch gleichen Pflichten.

      So geschehen und man muss auch sagen, dass viele ehemalige DDR-Bürger das sogar hervorragend meisterten. Ich kenne etliche, die richtig Geld machten.

      Doch gibt es auch andere, die nicht damit klar kamen und wohl auch nie damit klarkommen werden.
      Ewige Jammerer.

      ...
    • am

      ...

      Oder aber
      2.Man hätte die DDRler unter "besonderen Schutz" gestellt.
      So wie kleine Kinder, die noch unmündig und nicht reif sind um in dieser (kapitalistischen) Welt bestehen zu können. Noch nicht "erwachsen" dafür.

      Dann hätte man ihnen aber im Zuge dieses Schutzstatus nicht nur die Kapitalismus-Mündigkeit absprechen müssen, sonder auch ALLES, was damit zusammenhängt, angefangen von aktivem und passiven Wahlrecht bis sogar hin zu eingeschränktem Unternehmertum, denn "Kinder" dürfen keine Unternehmen führen.

      Es kann auch niemand als Politiker die Geschicke eines Landes mit lenken, der das System und die Regeln überhaupt nicht verstanden hat.
      Das versteht sich doch von selbst!
      -----

      Merken Sie das Dilemma?
      Sobald man ehemalige DDR-Bürger als Kapitalismus-mündige Bürger anerkennt, bedingt dies ohne wenn und aber, dass auch unterstellt werden muss, dass Sie das System verstanden haben.
      Auch mit allen Risiken und Fallstricken.
      Das hat der Westen so gemacht und somit galt ebenso:

      "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" und auch nicht davor, über's Ohr gehauen zu werden.

      Deshalb:
      Dass nicht alles perfekt war, stimmt schon.
      Doch damit muss man leben und da hilft auch kein Gejammer.

      Was jedoch ein großes Problem darstellt ist, dass sich sogar nach 35 Jahren viele noch nicht weiterentwickelt haben und noch immer nur jammern und irgendwelchen Träumereien nachlaufen, so wie viele in diesem Forum und auch an der politischen Ausrichtung im Osten nur allzu deutlich zu sehen.

      ----

      Aber, als Entschuldigung kann man sogar etwas ins Feld führen:

      Ehemalige DDR-Bürger hatten Systemwechsel-bedingte Schwierigkeiten.

      Doch auch in der ehem. BRD gibt es genügend Menschen, die mit dem System nicht klar kommen und es offensichtlich nicht verstanden haben, obwohl sie doch hier aufgewachsen sind und es besser wissen sollten ....

      und für die gibt es keine Entschuldigung.
    • am

      @ piperin: "Da sind also nun DDR-Bürger, die aus einem völlig fremden System, ..."

      Jetzt tun sie nicht so, als wäre die DDR vom Himmel gefallen. In der DDR trafen sich die sozialistisch/kommunistisch denkenden Deutsche.

      Staatsgründung 1949 .... und 1961 stand die Mauer - und die, die etwas "mehr" denken konnten, die haben ihre Koffer gepackt und sind in den Westen. Alle anderen haben aus Überzeugung dieses sozialistische System gewählt - ..... und am Ende nichts daraus gemacht!

      @ piperin: "Ehemalige DDR-Bürger hatten Systemwechsel-bedingte Schwierigkeiten."

      Nein, es zeigte den Charakter. So, wie man in der DDR meinte, dass man im Westen eine Jeans quasi für 5 Mark bekommt (Leistungsgedanke), die aber auch den Wessis 100 Mark kostete (LEVIS / WRANGLER) und für viele auch eine Herausforderung darstellte.

      Hätte man sich mehr mit der Marktwirtschaft beschäftigt, statt nur den Konsum zu frönen, wäre man besser vorbereitet gewesen oder hätte sogar das eigene Land selber gerettet!

      Statt dessen lassen sich diese "Kulturen" - auch gerade im Iran - solange gut führen, bis ihnen das Essen ausgeht wegen eklatanter Misswirtschaft und fehlendem Willen zur Veränderung.

      @ piperin:: "Doch auch in der ehem. BRD gibt es genügend Menschen, die mit dem System nicht klar kommen und es offensichtlich nicht verstanden haben, obwohl sie doch hier aufgewachsen sind und es besser wissen sollten ...."

      Ja, und zwar immer mehr nach dem Mauerfall - schon mal überlegt warum!!??

      Und jetzt retten wir noch den Iran, bauen Syrien wieder auf, den Gazastreifen, der Ukraine vergolden wir sowieso das Land. mit Mercosur ruinieren wir unsere Landwirtschaft, .... und am Ende sind wir da, wo die DDR 1989 stand!

      ..... und dann haben wir das Niveau vom Nachbarland Russland - ..... dann klappt es wieder mit der Nachbarin 🥱😂

      @ piperin - sie verkennen das Problem DDR total!

      >>Aber Spaß mal beiseite, Sie kennen doch bestimmt die Regel: wenn der Westen etwas aufkauft, dann wird der Osten platt gemacht.<<

      Das ist kein Spaß - das ist Kapitalismus, das ist der Stärkere frisst den Schwächeren, das ist Marktwirtschaft im Wettbewerb, das ist auch eine Art Kolonialismus.
    • am

      >>jeder der an der Börse kein Geld verdienen kann oder verdient ist ein Depp oder hat das System nicht verstanden.<<

      @Gierwitz, ich habe nicht gesagt "ist ein Depp", aber "hat das System nicht verstanden" - sehr wohl.

      Es gibt Alternativen wie Investitionen in Immobilien oder ein Unternehmen gründen, was letzlich auch eine Investition darstellt.
    • (geb. 1962) am

      Interessanter neugeschaffener Begriff, diese ‚Kapitalismusmündigkeit‘, @ piperin.
      Aber Vorsicht: Mündigkeit bedeutet im Kern die Fähigkeit zur kritischen Distanz, nicht die zur bedingungslosen Anpassung.

      Wer ein System unkritisch als ‚Haifischbecken‘ akzeptiert, in dem ‚Fressen oder Gefressenwerden‘ das einzige Gesetz ist, beweist ja damit keine Mündigkeit, sondern lediglich Anpassungsdruck. Echte Mündigkeit hieße, ein System nicht nur zu bedienen, sondern es auch hinterfragen und mitgestalten zu können.

      Heißt: Wer Mündigkeit mit dem Verlust von Kritikfähigkeit gleichsetzt, verwechselt - hier wie da - den mündigen Bürger mit einem gut dressierten Akteur.
    • am

      @870, nicht "vom Himmel gefallen", aber das System wurde aufoktroyiert.

      Es gab viele Menschen, die keine Wahl hatten. Dass man nicht einfach die "Koffer packen" konnte, darüber brauchen wir doch nicht zu reden, das war so.

      In der Anfangszeit ... Menschen verlassen nicht einfach mal so ihre HEIMAT. Freunde, Eltern, die man verloren hätte, vl. sogar Eigentum wie ein Häuschen.
      Der Weg ins Ungewisse .. nein, so einfach geht das nicht. Das ist reine Theorie, die Sie bringen.

      Nur die, die verfolgt werden, keine soziale Bindung oder kriminellen Background haben siedeln so "mir nichts, dir nichts" um neben denen, die sich erhebliche wirtschaftliche Vorteile versprechen (Wirtschaftsfl.) und den Sonderfällen von "arbeitsbedingt" (Meeresbiologe zieht ans Meer) oder kultureller Erwartungshaltung ("American Dream", Kanada - leben in freier Natur).
      Deshalb blieben die meisten in der DDR.

      Wenn Sie immer in so einem System leben, verändert das, wenn Sie immer nur vom bösen, kapitalistischen Westen hören, wenn Sie schon als Kind mit Zuckerbrot und Peitsche dazu getrieben werden, kommunistischen Parolen zu folgen und offiziell zu befürworten, prägt das.

      Mit Iran und Syrien hat das erst einmal gar nichts zu tun, weil mit der DDR nicht vordringlich Menschen umsiedelten, sondern zwei Staaten zusammen geworfen wurden.

      Eine Analogie gibt es nur in der Form, dass völlig verschiedene Kulturkreise immer politische Reibungsflächen mit sich bringen.
      Dies ist eine Tatsache und aus dieser kam auch das Thema "Leitkultur" auf.
    • am

      auf der Basis, @User Uli, könnten wir einen gemeinsamen Weg finden.

      Die Idee von Kommunismus könnte man als "optimal" bezeichnen. Jeder hat gleich viel.
      Das war's aber schon, weil Menschen völlig unterschiedlich sind und deswegen -nicht nur in der Theoroe, sondern auch in der Praxis- kann es gar nicht funktionieren und hat auch NOCH NIE funktioniert.

      Das Gerechtigkeitsprinzip wie auch zu akzeptieren, dass die Realität nun mal so ist, wie sie ist und unveränderliche Gesetzmäßigkeiten zugrunde liegen, ist "optimal" für pragmatische und funktionierende Ansätze.
      Einzig Kapitalismus (nicht im Sinne wie von Marx, Lenin und vielen völlig zu Unrecht verunglimpft) hat zu Wohlstand geführt.

      Das bedeutet aber keinesfalls, dass man Kapitalismus kritiklos sehen muss.
      Der soziale Gedanke ist Kapitalismus fremd und in dieser Richtung wurden viele Sicherungssysteme eingebaut.

      Natürlich sollen die "Kapitalismus-mündigen" Bürger Wege finden, das System zu verbessern.
      Gar keine Frage, Verbesserungsvorschläge darf und sollte jeder einbringen.
      Nur, Kapitalismus zu verteufeln und pauschal abzulehnen, ist schon sehr einfältig, beratungsresistent und weltfremd.

      Wenn Sie "Verbesserungen" in NOCH MEHR Sozialleistungen sehen, so ist das formell völlig in Ordnung.
      Ihre Meinung.
      Ich sehe das Sozialsystem völlig überzogen.
      Meine Meinung.

      Nur dann, wenn es darauf hinaus läuft, dass jemand einen Kapitalismus haben will, der nur dem Namen nach noch so hieße, aber letztendlich Kommunismus sein soll, dann wäre dies anarchistisch, System-feindlich, zersetzend und nicht zu tolerieren.
    • (geb. 1962) am

      Das sehe ich auch so, @piperin. Gerade weil Sie richtigerweise an einer Stelle betonen, dass Menschen keine rein zweckrationalen Akteure sind, die ‚mir nichts, dir nichts‘ ihre Heimat verlassen oder ihre Prägung abstreifen, wundert mich allerdings Ihre 'Härte' an anderer Stelle, die mit Gespenstern wie Kommunismus und Anarchismus erschrecken will.

      Wer anerkennt, dass Menschen soziale Bindungen haben und keine theoretischen Konstrukte sind, sollte konsequenterweise auch ein Wirtschaftssystem nicht als sakrosanktes Naturgesetz oder ‚Haifischbecken‘ verklären. Echte Mündigkeit beweist sich nicht durch die bloße Unterwerfung unter ein ‚Fressen oder Gefressenwerden‘, sondern durch den Mut, ein System so weiterzuentwickeln, dass es dem Menschen dient und nicht umgekehrt.

      Eine Freiheit, die nur in der Anpassung an Härte besteht, wäre am Ende ja auch nur die Unterwerfung unter einen neuen Sachzwang.
    • am

      @User Uli,
      wir haben in Etlichem unterschiedliche Wertevorstellungen, deshalb kommen wir zu verschiedenen Ergebnissen.

      Fängt schon an beim Begriff "Gerechtigkeit".

      Ich verweise mal auf eine ganz simple Floskel aus den vier Musketieren, die jeder kennt:
      "einer für alle, alle für einen.

      Heroisch. Aber doch auch schön, oder nicht?

      So simple Sätze führen letztlich auch in Begriffen wie "Gemeinschaft" zu einer ganz entscheidenden Prämisse:
      "ohne Ausnahme"!

      Denn ansonsten funktioniert so ein Prinzip nicht mehr. Alles andere führt letztlich zu "jeder für sich", Ellenbogendenken, Legitimation von Egoismus.

      Was man nicht als selbstverständlich voraussetzen kann, kann man jedoch einfordern oder aber "Verweigerer" aus diesem Kreis ausschließen so weit es geht.
      Dieses Prinzip, das ich von einem Sozialstaat einfordere, wenn das Sozialprinzip funktionieren soll, erkennen Sie nicht an.

      Ich fordere "Tuns-Kinder", Sie akzeptieren "Seins-Kinder". (nicht altersbezogen gemeint hier)

      Doch bei uns hierzulande geht es sogar weit über "Verweigerer" hinaus.

      Ehrlich, ich verstehe es nicht - es geht nicht in meinen Kopf:
      Da sind Menschen, die an Silvester arbeiten. An anderen Tagen auch welche, EHRENAMTLICH(!), die sich zur Verfügung stellen, in der Nacht herausgerissen zu werden, um bei Unfällen oder Bränden zu helfen.
      Die werden nicht mal bezahlt dafür.

      Die werden beschimpft, angegriffen, an Silvester blockiert oder beschossen.
      Was bitte ist das nur für eine Welt??!!!!

      Ich würde jeden Angreifer mit einer Strafe nicht unter 3 Jahren belegen.
      --------

      Mich langweilt Feuerwerk zwischenzeitlich.
      Aber es geht um Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die dies auch in 10 oder 20 Jahren noch gern sehen möchten - es geht doch nicht um mich oder uns! Haben die denn dann kein Recht mehr darauf?

      Sie haben schon recht damit, dass es oft um Minderheiten geht, aber es sind nun mal die, die alles kaputt machen, was gut, schön ist oder in anderen Fällen Generationen dafür gekämpft haben.

      Und das sehe ich ganz einfach nicht ein.
      Es gibt Regeln und die hat man gefälligst durchzusetzen zum Schutze der fleißigen, willigen und anständigen Bürger, wenn man ein funktionierendes System und maximal persönliche Freiheit für jeden anstrebt.

      Und nicht das System ständig immer weiter nach eben diesen Minderheiten zu verunstalten, immer noch mehr Verbote, immer noch mehr Unsitten, Faulheit und Egoismus zu tolerieren und sogar noch zu fördern.

      Typisch: Drogendealer klein beigeben -> Legalisierung.
      Nicht, dass ich grundsätzlich Legalisierung völlig falsch halte, aber wie es dazu kam und dieses permanente Einknicken des Staates finde ich eine Katastrophe.
    • am

      ich bin nun thematisch etwas gesprungen und nicht jeder mag womöglich diesem gleich folgen können.
      Aber ich wollte es nicht zu lange ziehen und die Übergänge dürften Ihnen zumindest klar sein, ohne dass ich sie explizit ausführe.

      Es hängt eben alles irgendwie zusammen.
  • am

    Es gibt auch gute Nachrichten.
    Die AMIGOS kündigen ihr Karriereende an.Es gibt wohl einen Titel
    Wir machen es wie die Rolling Stones,zum Glück nicht.
    • (geb. 1962) am

      Genau @ 028 – schöne humoristische Umlenkung. Meldung könnte auch für einige andere "Amigos" Vorbildfunktion haben.
    • am

      Korrekt 👍
    • am

      Können Sie das jetzt noch fundiert erläutern? Evtl. interessiert es mich dann.
    • am

      057,das ist zu hoch für Sie!
  • am

    Podcast: Lanz und Precht vom 09.01.26
    Venezuela. Grönland, die neue Zeit der Raubtiere?

    2 unterschiedliche Positionen und Ansichten .... aber sehr interessant, wie komplex und subjektiv man ein und das selbe betrachten kann.

    https://www.wunschliste.de/serie/markus-lanz/forum
    • am

      Ich finde es gut, mehrere Meinungen zu hören. Einer allein hat nie Recht, auch wenn er sich Philosoph nennt.
      Dazu ist die Zeit gerade wirklich zu komplex.
    • am

      @ 725819 schrieb: "Ich finde es gut, mehrere Meinungen zu hören."

      Ja, das ist wichtig, verschiedene Meinungen und dann noch fachlich und sachlich unterfüttert - und trotzdem gibt es nicht die eine Wahrheit, oder die eine Lösung, wo alle Recht haben und fair verhandelt wurde.

      @ 725819 schrieb: "Dazu ist die Zeit gerade wirklich zu komplex".

      Was kommt eigentlich nach komplex? Bzw. noch komplexer als komplex?

      Wenn man die beiden "hellen Köpfe" argumentieren hört, den geschichtlichen Hintergrund erfährt, die viefältigen Ansichten und Kausalitäten .....

      ...... dann ist die Lösung einfach nur: der Stärkere hat immer RECHT 🙋‍♂️🤣

      Und der Precht - als Philosoph - ist schon ein spezieller Denker und viefältiger, freier Geist. M. Lanz ist da mehr ein grober Pragmatiker mit gefestigten Ansichten aus der Medienlandschaft.
    • am

      Mal davon abgesehen, dass auch Sie das Wort „komplex“ benutzt haben; Merz scheint also mit seiner Wortwahl zeitgemäß agieren 😀.
      Precht tappt aber immer wieder in Putins Falle: Keine NATO- Vertreter an der russischen Grenze. Bei der Absicherung eines evtl. Friedens in der Ukraine (den Krieg hat Putin angezettelt) geht es nicht anders. Es sei denn China schickt seine Leute. Aber wäre das vertrauenswürdig? Nein!
      Also muss man nicht die Argumente Putins übernehmen. 
      Der Stärkere hat immer Recht? Nein, ich habe schon früher nicht viel von Gewalt und Bauernschläue gehalten. 
      Unser Problem ist doch, dass der jetzige amerikanische Präsident völlig entgegengesetzt zu unseren europäischen Prinzipien agiert. Sonst würde vieles anders laufen. Aber das muss nicht so bleiben. Minderheiten, Frauen, Demokraten, alle spüren die negativen Auswirkungen des Handelns nur aus der Stärke heraus.
    • am

      @ 725819 schrieb: "Merz scheint also mit seiner Wortwahl zeitgemäß agieren 😀."

      Ja, da ist ihm kein Vorwurf zu machen! ...aus meiner Sicht.

      @ 725819 schrieb: "Precht tappt aber immer wieder in Putins Falle"

      Nein, das sehe ich so nicht - Precht wäre ein guter Diplomat, aber dann wieder kein guter "Kriegsführer" oder Verteidiger.

      Er analysiert die Situation sehr gut und intelligent - man kann nur mit den Alternativen handeln, die man hat.

      @ 725819 schrieb: "Bei der Absicherung eines evtl. Friedens in der Ukraine....."

      Es wird keinen Frieden geben, aber vielleicht eine Zeit, wo die Waffen ruhen und das Sterben aufhört. Dann beginnt eine Zeit der Diplomatie, der Gespräche, der Beziehungen, wo man hoffen kann, dass die Zeit eine bessere Lösung bringt - wenn man (der Westen) sich von idiotischen Zielen verabschiedet.

      @ 725819 schrieb: "Also muss man nicht die Argumente Putins übernehmen. "

      Es geht nicht um Argumente, es geht um ein Entgegenkommen, Putin´s Ansichten verstehen zu wollen, seine Interessen zu waren!
      Wir akzeptieren auch, dass Wölfe in unseren Wäldern, auch die Schafe auf der Weide massenhaft töten..... Das heißt nicht es gut zu finden, aber es wird viel Toleranz ins Spiel gebracht!

      @ 725819 schrieb: "Unser Problem ist doch, dass der jetzige amerikanische Präsident völlig entgegengesetzt zu unseren europäischen Prinzipien agiert. "

      Was heißt "europäische Prinzipien" - es sind deutsche Prinzipien, die fanatisch von ein paar wenigen überall hineininterpretiert werden - aus der Situation der kompletten Schwäche und Überforderung.

      Und hier kommt wieder die Komplexität ins Spiel, die sichtbar geworden ist, die WELT verändert sich und wir Europäer und besonders Deutschland hat es verschlafen. Man wollte nicht kapieren, dass die Welt anders funktioniert, als nach unseren Paragraphen und Ideologien!

      @ 725819 schrieb: "Minderheiten, Frauen, Demokraten, alle spüren die negativen Auswirkungen des Handelns nur aus der Stärke heraus."

      Nur STÄRKE kann vor "negativen Auswirkungen" schützen - und nur aus einer Stärke heraus (Wirtschaft und Armee) kann man es sich leisten, Minderheiten zu schützen und seine gut gemeinten Rechte zu verteidigen.
    • am

      819,ich habe es oft genug gesagt.Ich würde Ihnen gerne mal recht geben.Aber den Krieg in der Ukraine haben die USA und die EU Die USA noch mit 5,2 Milliarden Dollar 2014 angezettelt,durch den Putsch auf dem Maidan.Den Präsidenten Janukowytsch
      verfassungswidrig abgesetzt.Den Rest habe ich und Piperin oft genug beschrieben.Bei Lanz und Precht ging es um das Völkerrecht.Seit dem Jugoslavien Krieg,dem Völkerrechtsbruch der Nato,hauptsächlich durch die USA,dann Afganistan,Irak,Syrien und Lybien,wurde das Völkerrecht mehr oder weniger abgeschafft.Und Was die Guten dürfen,dürfen die Bösen noch lange nicht,dass hat Precht beschrieben.Genauso das es einen Frieden nur mit Russland gibt und Europa NICHTS dafür getan hat.Ich bin bestimmt auf der Seite der Schwachen,nicht nur in der Ukraine.Aber Was der Westen in der Ukraine angerichtet hat,ist ein Trauerspiel,auf dem Rücken der Ukrainer.Genauso das Gelaber von europäischen Truppen in der Ukraine.So wird das Sterben leider weitergehen.Dem wird Putin NIE zustimmen.Ich hab doch von Anfang an gesagt,es geht um Bodenschätze und Die bekommen die USA.Trump wird mit Putin Geschäfte machen,für den Rest der Bodenschätze in der Ukraine,da Russland genug Bodenschätze hat.Das wird in Venezuela auch nicht anders sein,mit Duldung von Russland und China.Und das Stärkegefasel von 870 geht mir auch auf den Keks,aber Deutschland und Europa haben NICHTS zu sagen auf der Welt.Und Wenn,ist es auch nur,wie Fitze Fatze Black Rock Merz, Doppelmoral.Die Europäer haben nicht nur Angst vor Putin,sondern genauso vor Trump.
    • (geb. 1962) am

      Die Diskussion zu Lanz und Precht hier fand ich doch recht gewinnbringend, weil sie – trotz gegensätzlicher Positionen – eine sachliche Tiefe erreichte.

      @725819, Ihre prinzipienorientierte Haltung ist aus meiner Sicht weiter ein unverzichtbarer Anker gegen den reinen Machtzynismus. Bei Precht sehe ich allerdings eher den Versuch, realpolitische Sachzwänge nüchtern zu Ende zu denken, um Handlungsspielräume für den Frieden zu erhalten, unnötiges Leid zu vermeiden.

      Spannend diesmal auch der Punkt mit der "Stärke" von @070 wenn man ihn zuende denkt. Denn wenn dafür die Basis eine starke Ökonomie ist, dann ist Konkurrenz, Konkurrenz, Schielen auf noch mehr Leistungsbilanzüberschuss falsch, weil es uns Solidarität mit Partnern kostet UND uns extrem abhängig von der Nachfrage des Auslands macht.

      Wenn die Weltordnung sich so radikal änderte, wäre es ein strategischer Fehler, heimische Binnenwirtschaft durch Sparzwänge und Lohndruck zu schwächen.Wer wirtschaftliche Stärke will, muss dringend in die eigene Infrastruktur und die Binnennachfrage investieren.

      Ein Staat dagegen, der sich enorm hochrüstet, aber wirtschaftlich kaputtspart, um "moralisch sauber" dazustehen, verliert am Ende genau die Stärke, die er zur Verteidigung seiner Werte braucht.
    • am

      @ User Uli schrieb: ",.........dann ist Konkurrenz, Konkurrenz, Schielen auf noch mehr Leistungsbilanzüberschuss falsch, weil es uns Solidarität mit Partnern kostet UND uns extrem abhängig von der Nachfrage des Auslands macht."

      Das ist ganz einfach der Kampf des LEBENS - und wer den nicht kämpfen will, der geht in die Kirche als Mönch - dort führt den Kampf die Kirche selber weiter, oder lässt sich in einem GURU-Lager nieder auf der Welt und betet den ganzen Tag .....

      @ User Uli schrieb: "Ein Staat dagegen, der sich enorm hochrüstet, ....."

      .... ist genauso doof, als wenn jetzt noch jemand in den Verbrennermotor etwas zu viel investiert!

      Es geht nicht um enorm, es geht um nachhaltig, kompetent und abschreckend. Alles andere ist großes Feuer mit viel Papier gemacht - verpufft und das Ergebnis ist nur viel Asche.

      @ User Uli schrieb: " Wenn die Weltordnung sich so radikal änderte, wäre es ein strategischer Fehler, heimische Binnenwirtschaft durch Sparzwänge und Lohndruck zu schwächen."

      Es geht nicht um Schwächen, es geht darum die zu stärken, die es verdient haben. Quasi der "Ballast" muss weg, damit die, die funktionieren, das können ohne Sand im Getriebe!


      @ User Uli schrieb: "Wer wirtschaftliche Stärke will...."

      ............ der muss die, die diese Schwächen, über Bord werfen!

      Wie auf einem Segelboot - wenn man ans Ziel kommen will bei Flaute - müssen alle mitrudern, die, die nicht wollen dürfen dann gerne über Bord gehen! Und ein paar, die wirklich nicht können, die kann man ggf. noch mitnehmen. Aber auch hier, je länger die Flaute dauert, umso mehr müssen das Boot verlassen.

      @ User Uli - Sie verstehen einfach nicht, wie die Welt funktioniert, das Problem wird sich aber immer lösen, denn der Stärkere wird zum Schluss siegen. Aber je mehr "Dumme" hier meinen das System verdrehen zu wollen, umso mehr "fast- oder halbstarke" werden dabei auch verschwinden/untergehen müssen.

      ...... wie in der Ukraine ...., ein Sterben der Helden auf Raten ..... und die Schwachen schauen zu!
    • am

      phoenix persönlich
      11:30 - 12:00 Uhr PHOENIX

      Jana Puglierin (Sicherheitsexpertin) zu Gast bei Jörg Thadeusz | Jana Puglierin

      --------------------x--------------------

      Oh Mann, bzw. Frau ..... was labern wir nur rum, obwohl man behauptet die Russen stehen vor der Türe. Armes Deutschland!

      Egal, ob Ukraine, oder Gaza, oder Grönland, oder...... wir labern nur rum ohne die Realitäten zu erkennen und sich/uns stark zu machen. Statt dessen nur Gejammere und immer der Spruch: .......man muss nur aufhören, dann ist der Krieg vorbei ...... sagen immer nur die SCHWACHEN! Und von denen haben wir genug!
    • (geb. 1962) am

      Dann, @ 070, ergibt sich also nichts Neues: Ich verfolge weiter das Bild eines solidarischen, regulierten Gemeinwesens, Ihr Ziel ist der sozialdarwinistische Überlebenskampf, in dem das Recht des Stärkeren zum obersten Handlungsprinzip erhoben wird.
  • am

    Es ist doch so einfach. Und man kann es so einfach werden lassen. Eine Diskussion über Wirtschaft, Steuer, Start ups, KI und Energiehunger der sich wegen Rechenzentren noch potenzieren wird, politische Rafinessen...usw.
    Bisschen wie die Abgesandten eines Ameisenhaufens, der über das nächste Jahr diskutiert, während schon mal der Gärtner die Fräse ins Beet schiebt. Man verwehrt sich offenbar uneingeschränkt gegen Klimaprobleme, Imperialismus, Armut und hofft doch nur noch auf Wachstum und KI. Die Abgesandten scheinen leider zu beschäftigt und zu selbstüberzeugt, um die Fräse auch noch sehen zu wollen oder noch können. Augen zu und weiter....
    Gerd
    • (geb. 1958) am

      Sie wollen als großartige Player im Bereich so energieintensiver Technologien wie KI & Robotic glänzen, während schon jetzt konventionelle Industrie und Gewerbe hierzulande an der katastrophalen Energiepolitik in einem Strom von Insolvenzen und Landfluchten versinken. Ohne Umkehr führt dieser Weg in den Untergang.
      • am

        Was das AfD Forum betrifft,ist es tatsächlich im Moment etwas ruhiger geworden.Es gibt zwar den User A..F..D,der sich bestimmt umbenannt hat,aber sonst geht's.Dafür ist der Comedy Club bei den Kommentaren deutlich gestiegen.Nur inhaltloses dummes Gequatsche.Bei Höhlendödel ist man es ja gewohnt.870 lässt die Tastatur gar nicht mehr los und schreibt ellenlange t-online Kommentare seitenweise ab.Wie langweilig,sonst kommt da NICHTS.Witzfigur meldet sich auch ab und zu ,womit?
        Richtig,auch mit NICHTS.Da kann das Jahr ja heiter werden,NICHTS inhaltliches,sondern nur Sondermüll.Spiegelt halt die verblödete Gesellschaft ab,wie unseren Führungskräfte.
        • (geb. 1962) am

          Gut geschrieben, @028! Ist genauso in der Ökonomiedebatte. Bei Lanz x-ter Witz: „Reformdebatte“? Nope! Nur Sozialkürzungen, Staatsquote, Lohnkosten – Wirtschaft? Ignoriert.

          Grundproblem: Null Nachfrage! Ohne Käuferpower keine Invests, kein Wachstum. Spanien: Jobs + Einwanderung + Staatshilfen (Rente +7%, EU-Gelder) = +3% BIP via Konsum.

          Hier ohne Wandel? Hallo 1933 – Armut, Radikale, dann Crash.

          Lösung: Mehr Löhne, Invests, Hilfen – jetzt! Aber nein: Sparwahn total. Wohin mit 10 Bio., wenn keiner kauft?

          So redet man im Kreis, wo die Tonlage vielleicht steigt, aber nicht der Gehalt.
        • am

          Danke User Uli.Ich habe mir die Phönix Runde angesehen,da gab es zumindest nicht nur eine einseitige Diskussion zur Wirtschaftspolitik.2 gegen 2.
        • am

          @ User Uli schrieb: "So redet man im Kreis, wo die Tonlage vielleicht steigt, aber nicht der Gehalt."

          Ja, vielleicht sollte man mal selber etwas über die eigenen "wirre" Gedanken und Interpretationen nachdenken, dass die eben so doch nicht richtig sind!

          Es ist immer die Masse das Problem, nicht der Einzelne oder diese 10% Reiche - es sind die 90%, die einfach nicht in der REIHE tanzen wollen, und von denen es hier 10-30% gibt, die als Sozial-Schmarotzer allen das Leben schwer machen.

          Zuerst bezahlen für 1 Rentner 6 Arbeitnehmer dessen Rente ..... inzwischen sind es nur noch ca. 2.

          Die oder der Reiche hat wenigstens Geld, sich selber zu versorgen - die anderen aber sind angewiesen auf "dieses Humanpotential", das die aber nicht in ihren Schlafzimmern zusammengebastelt haben.

          Spare in der Zeit, dann hast du in der Not .... Wir aber hatten Jahre der Emanzipation, der Genderthematik, der WorkLifeBalance und der Selbstverwirklichung, usw.....

          Aber wir, die Boomer haben nicht an die RENTE gedacht - ein Kardinalfehler!

          Parallel haben wir mit unserem sinnlosen, abgehobenen und überdrehtem Konsumverhalten, nichts auf die die hohe Kante gelegt, ein paar schon ....., aber - 10-30%, die haben eben alles verkonsumiert, die haben mehr ausgegeben, als sie verdienten.

          ..... und jetzt schreit man nach dem GELD der da oben .....

          Gut, die Ungleichheiten, die Chancen sind nicht fair verteilt - die Wähler haben aber auch nie den Druck auf die Politik erhöht "das Richtige" zu machen.

          Wer seinen Swimmingpool nicht wartet, die Lecks nicht repariert, der steht irgendwann unweigerlich im Trockenen!

          User Uloi schrieb: "Grundproblem: Null Nachfrage!"

          Nein, ganz einfach Dummheit, Naivität und Gutgläubigkeit an die falschen Götter!
        • (geb. 1962) am

          @ 028: Danke für den ÖRR-Hinweis. Und angesichts der Reaktionen haben Sie mit Ihrer Analyse gestern Abend ja eine Punktlandung hingelegt.

          Wer keine Fakten und Argumente hat, muss eben draufhauen. Nuff said.
      • (geb. 1974) am

        Mein allergrößter Traum für 2026 ist aber immer noch, Verwaltungsbeamter im mittleren Dienst in der Kreisverwaltung Erkelenz zu werden.
        Das ist mein größtes Ziel für dieses Jahr!

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