Kommentare 11–20 von 8684

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    "bei VW sollen etwa bis 2030 50.000 Jobs wegfallen. Porsche meldete einen Gewinneinbruch von 91,4 Prozent. Auch die Zulieferer leiden unter der Situation.

    ...

    Anfang des Jahres wurde eine Betriebsvereinbarung geschlossen, wonach Arbeitszeit und Lohn um 7,63 Prozent gesenkt werden, betriebsbedingte Kündigungen wurden im Gegenzug ausgeschlossen.

    ...

    Was sich unterscheidet, sind Steuern, Energiekosten, Arbeitskosten und Produktivität. So arbeiten unsere Mitarbeiter in Mexiko etwa 2.304 Stunden pro Jahr. In Deutschland sind es 1.560 Stunden. Gleichzeitig ist Deutschland mit einer effektiven Steuerbelastung von 33,8 Prozent Spitzenreiter unter unseren Standorten."
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    Wir sollten mal eine Regierungs-Periode die Linken hinlassen.
    Dann wäre das Land derart in den Graben gefahren, dass die nächsten 50 Jahre kein Mensch mehr auch nur das Wort "Linke" hören wollte.

    Gut, es gäbe danach viel aufzuräumen.
    Aber besser einmal ein Ende mit Schrecken als ständig ein Schrecken ohne Ende.
    • am

      Piperin,oh ha,wo haben Sie denn die letzten Jahrzehnte gelebt.
      Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer.Der Sozialstaat wurde und wird immer weiter abgebaut.Und das soll Linke Politik 🤣🤣 Da haben Sie den falschen Sündenbock gefunden.Dann sehen Sie,wie die Mitarbeiter von VW in Mexiko ausgebeutet werden.Die haben bestimmt noch einen Nebenjob bei den Drogenkartellen,weil das Geld nicht reicht und ermorden sich gegenseitig wie in den USA.
      Ja,der Schrecken mit dem Neoliberalen Geschnatter und Handeln sollte endlich ein Ende haben.
    • am

      >>Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer.<<

      Das normalste der Welt.

      Wenn der Großvater schon fleißig war und gespart hat, seine Kinder ebenso erzogen und womöglich schon etwas Geld hinterlassen hat,
      dann hatten es die Kinder (also Eltern) leichter, waren durch die Erziehung auch meist sparsam und fleißig, haben vl. ein Häuschen erspart,
      die Kinder hatten schon was, waren ebenso sparsam umd fleißig ... so geht das.

      Zinseszinsrechnung.

      Wenn die Urgroßeltern schon faule Säcke waren und/oder mit Geld nicht umgehen konnten, nichts auf die Wege gebracht haben, dann pflanzt sich das oft über Generationen fort.

      Wenn jemand immer nur von Linken vorgejammert bekommt, wie ungerecht die Welt sei, und das Tag für Tag, dann führt der Weg eher in Resignation bis hin zum Akohol.

      Es ist eine Frage des Milieus.
      Unternehmerkinder sind nicht erfolgreicher, weil anderen Bildung oder Unternehmertum verwehrt wäre.
      Ein ganz wesentlicher Faktor is bereits die Einstellung.
    • (geb. 1962) am

      @ piperin, Sie verkennen, dass Ungleichheit nicht einfach aus Fleiß oder Faulheit entsteht. Deshalb auch Ihre rein rhetorischen Leerzeilen über Gejammer und Alkohol.

      Da sollte die Reflexion stehen über strukturelle Faktoren wie Bildung, Löhne, Erbschaften und politische Rahmenbedingungen.

      In einer sozialen Marktwirtschaft soll Wohlstand eben nicht vom Elternhaus abhängen, sondern durch faire Chancen ausgeglichen werden.

      Ihre Darstellung macht Armut zu einem Charakterfehler und ignoriert, dass systemische Mechanismen Vermögen oft automatisch wachsen lassen – unabhängig von persönlicher Leistung. Wir hatten hier immer wieder die Zahlen.
    • (geb. 1962) am

      Wobei, @028, das Angebot einer linken Regierungsperiode gar nicht falsch ist. Natürlich steht die Autoindustrie unter Druck – aber das hat mit globalem Wandel zu tun, nicht mit „linker Politik“.

      Die eigentliche Schwäche liegt in der Binnenwirtschaft: zu geringe Kaufkraft, zu viel Sparpolitik, zu wenig öffentliche Investitionen. Digitalisierung, E‑Mobilität und internationale Konkurrenz hätten längst aktiv gestaltet werden müssen.

      Ein linkes Intermezzo wäre da vielleicht gar nicht falsch – mit mehr Industriepolitik, Investitionen statt Kürzungen und einem klaren Fokus auf guter Arbeit und soziale Sicherung. Genau das braucht der Standort jetzt.
    • am

      Prost,Piperin,bei den Linken gibt es die größte Zahl an Alkoholabhängingen,weil Sie so resigniert sind.Bei den Oberen Teil der Gesellschaft gibt es mehr Drogenabhängige,weil sie sich es leisten können.Ich überspitze das jetzt mal,weil das Thema viel zu ernst ist und alle Schichten betrifft.Ihr Kommentar ist ein Schönwetter Kommentar.Natürlich gibt es das auch.Wäre schön,wenn es das überall gibt und ich gönne es jedem.Trotzdem Erben über 70% das Vermögen und haben es sich NICHT selbst erarbeitet und das auch über Generationen hinweg.Von welchen Urgroßeltern sprechen Sie,die angeblich faulen Säcke?Die Meisten #durften#noch ca.60 Stunden die Woche arbeiten,für den #fleissigen# Großvater.Und kommen Sie mir nicht mit Bildung,Einstellung und Unternehmertum.Da sollte es erstmal Chancengleichheit geben und die gibt es nicht.
    • am

      Uli,alles richtig,es ging um die Aussage von Piperin,dass Linke angeblich nur Schrecken hinterlassen.
    • am

      @User Uli,
      Sie sollten mal etwas die Realität sehen wollen.

      >>Da sollte die Reflexion stehen über strukturelle Faktoren wie Bildung, Löhne, Erbschaften und politische Rahmenbedingungen.<<

      Bildung.
      Ein erheblicher Teil der Sozialhilfeempfänger hat noch nicht mal eine Berufsausbildung.
      In einem gesunden Elternhaus lernt man wie wichtig Schule und Beruf sind.

      Was hat denn da der Staat versäumt?
      Es gibt Bafög, Beihilfen zur Berufsausbildung, Wohngeldzuschüsse, Stipendien, internationale Förderprogramme, Schulen sind kostenlos ..
      und wie viele Schulabbrecher, Studienabbrecher, Berufsabbrecher gibt es?

      Selbst da unterstützt der Staat noch bei Umschulungs- und Ausbildungsmaßnahmen.

      "Wie man sich bettet, so liegt man."
      Das lernt man in einen gesunden Elternhaus.
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      Löhne.
      Diese hängen durchaus, dennoch nur bedingt von der Bildung ab.
      Es gibt Handwerker, die arbeiten sich hoch, sind gefragte Leute, verdienen sehr gut und können sich vor Arbeit kaum retten.

      Und selbst wenn man nicht aufs Gymnasium oder Realschule konnte, so liegt noch immer an einem selbst, etwas aus sich zu machen.
      Es gibt im Handel Topverdiener. Auch viele Unternehmer ohne große Schulbildung.
      Ingvar Kamprad baute mit IKEA einen Weltkonzern auf, Dieter Schwarz mit Lidl.

      Selbst mangelnde Schulbildung ist noch lange keine Ausrede, solange man Hirn im Kopf hat und Fleiß.
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      Erbschaften.
      Ich kann's echt nicht mehr hören.
      Dafür haben Menschen gearbeitet und das ist NICHT IHR Geld. Ständig dieser Neid.
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    • am

      politische Rahmenbedingungen.

      Wer ständig nur darauf wartet, dass er getragen und von der Gesellschaft finanziert wird, hat es doch nicht anders verdient.

      Der Staat soll Möglichkeiten schaffen, einen Beruf oder eine Tätigkeit zu erreichen, mit der man seinen Lebensunterhalt anständig bestreiten kann und das macht er.
      Für alles andere ist jeder selbst verantwortlich.

      Oder seid ihr alle unmündig und der Staat soll weiter bis ins hohe Alter mit der Flasche säugen?🤔🙈

      Sorry, aber bei Linken denke ich eh immer irgendwie an kleine Kinder, die wohlbehütet in irgendwelchen Nestchen spielen wollen und Mutti und Vati werden schon zusehen, wo das Geld herkommt.😃

      "politische Rahmenbedingungen", ja welche denn?
      Ihr wollt doch ständig die Ressourcen mit Migration ständig noch mehr zerteilen und Kosten wie Mieten in die Höhe treiben.

      Ihr wollt doch immer mehr Menschen nach D holen, diese sogar "adoptieren" (Staatsbürgerschaft), lebenslange Bürgschaften und Verpflichtungen übernehmen, nicht nur für diese, sondern sogar für deren Familien und Nachfolgegenerationen, Engpässe ausweiten,
      aber selbst habt Ihr kein Geld dafür und schreit sogar für Euch selbst nach immer mehr Geld und höheren Löhnen.

      Da passt doch irgendetwas nicht zusamnen.
      Wenn Ihr so humanitär sein wollt, dann schnallt bitte auch gefälligst Euren eigenen Gürtel entsprechend eng.

      Sozialsysteme sind gut und wichtig, aber als ABSICHERUNGEN, wie Versicherungen, die vor unverschuldeten Schäden und existenzbedrohenden Ereignissen bewahren sollen.

      Eine Brandversicherung soll eintreten, wenn das Haus brennt, eine KfZ-Haftpflicht bei einem Unfall.
      Wer derartiges oder Sozialsysteme als Selbstbedienungsladen oder Umverteilungssystem sieht, hat irgendetwas wohl falsch verstanden.
    • am

      So, und da sind wir bei Unternehmer und "Reiche".

      Diese tragen eh die Hauptlast.

      Was zahlt denn ein Geringverdiener Steuern?
      Und was einer mit hohem Einkommen.

      Nicht nur, dass ein Gutverdiener allein schon bei gleichem Steuersatz proportional weit mehr bezahlt.
      20% von "wenig" ist nun mal "wenig" und 20% von "viel" ist eben "viel".

      Lernt man in der Schule, Prozentrechnen.

      Darüber hinaus aber werden Besserverdiener durch die Progression sogar noch überdimensional belastet,
      während Geringverdiener mit Zuschüssen und Erleichterungen zusätzliche Vorteile haben.

      Bei Unternehmen kommen noch die Unternehmens-/Gewerbesteuern mit hinzu.

      Doch auch das reicht einigen noch immer nicht.
      Und da sind wir dann wieder bei Gier und Neid.
    • (geb. 1984) am

      @pip Der Schwachsinn wird ja immer größer. Fleiß und Faulheit bzw. reich und arm wären jetzt erziehungsbedingt. Klar, und die Milliardäre wie Schwarz und co. haben jahrelang Mark für Mark beiseite gelegt, bis die 10 Milliarden voll waren!
      Derartige gesellschaftspolitische Blindheit ist ja kaum zu toppen!
    • am

      @Paule,
      JEDER kann hierzulande Unternehmer werden und diese angeblichen Riesengewinne einstecken.

      Wenn Ihr so überzeugt davon seid,
      JA WARUM MACHT IHR DAS DENN NICHT?????

      Liegt's nun an der Faulheit, am Unwillen oder an Eurer Unfähigkeit?

      An irgendwas muss es ja schließlich liegen.
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      Natürlich ist das eine Milieu- und Erziehungsfrage.
      Unternehmerkinder tendieren von Haus aus selbst zum Unternehmertum.
      Sie wachsen bereits damit auf.
      Auch mit Geldanlagen, Investitionen, Rendite.

      Ihr wollt das nur nicht wahrhaben.

      Und natürlich werden Vermögen vererbt. Weil das denen ihr Eigentum ist und Euch kein einziger Cent davon zusteht.

      Dieses ewige Gehäule und Gejammere ist echt nicht zu fassen.
    • (geb. 1962) am

      Genau so ist es, @ 028 Sie haben richtig herausgearbeitet, dass @ piperin einmal wieder die Ideologie vor die Fakten gestellt hat. Die Krise ist hausgemacht und lässt sich nicht mit plumpem Linken-Bashing erklären. Im Gegenteil.

      Ich habe dann nur die Brücke geschlagen: Entgegen dem behaupteten Narrativ vom "Schrecken" wären gerade Investitionen und gute Löhne – also klassisch linke Themen – genau das, was die Industrie jetzt stabilisieren würde. Der Neo-Liberalismus hat doch augenscheinlich abgewirtschaftet.
    • (geb. 1962) am

      @pipin, bleiben Sie doch mal in der Realität und ersparen Sie uns Ihre „Fleiß-und-Sparsamkeit“-Märchen. Ich schätze im Übrigen dieses Duzen ("Wenn Ihr so ...") ebenso wenig wie die kilometerlangen Neoliberal-Mantras.

      Vermögenskonzentration
      Die reichsten 10% der Deutschen halten rund 54–56% des gesamten Nettovermögens fest im Griff, während die untere Hälfte mit lächerlichen 2–3% vorliebnehmen muss. Nicht Durchschnitts- aber Medianvermögen? Nur ca. 76.000–103.000 Euro pro Haushalt – das reicht für ein Auto, nicht für ein „Häuschen“.

      Milliardäre-Mythos
      Ach ja, und diese Milliardäre? Die haben natürlich „Mark für Mark“ gespart, bis IKEA & Lidl explodierten. Weil ja jeder mit null Startkapital einfach so einen Weltkonzern gründet, oder? Bundesbank-Daten zeigen klar: Erbschaften und Kapitalzinsen machen den Löwenanteil aus – nicht der Schweiß des Einzelkämpfers.

      Aufstiegsmobilität?
      In Deutschland erreichen nur 20–30% der Kinder aus unteren Einkommensschichten die oberen Ränge – im Vergleich zu über 50% in Skandinavien. Kinder von Besserverdienenden haben 3–4-mal bessere Chancen auf Top-Jobs, trotz gleichem Fleiß. Das ist kein „Milieu“, das ist System.

      Und genau hier liegt der Hund begraben: Wenn das Vermögen bei einer kleinen Elite oben erstarrt, fehlt unten die Kaufkraft, die unsere Industrie – auch VW – am Leben hält.

      Kurzum: Ihre Ideologie blendet aus, was Realität ist: Ungleichheit wächst durch Systeme, nicht durch Charakterfehler. Statistiken bringen Fakten – Sie bringen Glauben.
    • (geb. 1984) am

      @pip Das ist ihre Überzeugung, nicht unsere! Im Übrigen ist es Quatsch und glorifiziert nur die Behauptung, dass jeder es vom Tellerwäscher zum Millionär schaffen könnte!
      Genauso wie die Bildungsmöglichkeiten in diesem Land stark einkommensabhängig sind, was jedes Jahr aus Neue kritisiert, aber nie geändert wird, sind Karrierechancen abhängig von Beziehungen und Netzwerken. Wie ja z. B. auch im Osten in Wirtschaft, Hochschulen u. a. fast nur Wessis den Ton angeben, die seit der Wende über ihre Netzwerke ihren Nachwuchs nur im Westen generieren!
      Und nicht zu vergessen das nötige „Kleingeld“! Zu behaupten, alle heutigen Milliardäre hätten ihren Reichtum selbst erarbeitet, ist blanker Unsinn. Reichtum wird in Deutschland seit Jahrhunderten vorrangig vererbt, und „erwirtschaftet“ wurde er durch Ausbeutung und das nicht nur in früheren Zeiten! Wenn sie so von ihrer Theorie überzeugt sind, warum sind sie dann noch kein Millionär? Vermutlich, weil sie es nicht wollten! :-)
    • am

      @User Uli,

      ich denke, ich hatte Sie immer mit "Sie" angrsprochen wie jeden anderen hier.

      "Ihr" wie "Euer" ist nun leider die einzige Möglichkeit auszudrücken, dass ich mehrere meine und nicht speziell den Angesprochenen, somit nicht als "dutzen" zu verstehen.

      Auf das hätten Sie eigentlich auch selbst kommen können mit 3 Sek. nachdenken, weshalb ich das mache.
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      Das Gequstsche von

      >>... Die reichsten 10% der Deutschen halten rund 54–56% des gesamten Nettovermögens ..<<

      interessiert mich nicht.
      Das ist nur Gier und Neid schüren.
      Nochmals: das ist nicht Ihr Geld!

      (meins auch nicht, aber ich glaube, ich bin hier wohl der Einzige, dem die Eltern noch "dein und mein" beigebracht haben)
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      >>Ach ja, und diese Milliardäre? Die haben natürlich „Mark für Mark“ gespart<<

      Zinseszins sollte man könne, mit Corona spätestens sollte man etwas von Exponentialfunktionen gelernt haben.

      Wenn es ein Unternehmer schafft, sein Vermögen jedes Jahr zu VERDOPPELN, was in best. Konstellationen sehr gut möglich sein kann, dann hat er es

      in 10 Jahren ver-TAUSEND-facht
      in 20 Jahren ver-MILLONEN-facht
      in 30 Jahren ver-MILLIARDEN-facht

      So, jetzt habt Ihr wieder was gelernt.
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      @Paule,

      >>... sind Karrierechancen abhängig von Beziehungen und Netzwerken.<<

      Wenn sich jemand mit derartigen Einstellungen irgendwo bewirbt oder derartiges in der Probezeit von sich lässt, was glauben Sie wohl, wie lange so jemand in einem Unternehmen ist?

      Unternehmer wollen Spitzenleute mit einer Top-Einstellung, mit CI und einem Gewinnstreben für das Unternehmen.

      "Beziehungen und Netzwerke" vereinfachen manches, aber hauptsächlich in politischen Kreisen, Verbänden und staatl. Institutionen.

      Auf dem freien Markt sucht man ständig kompetente, willige, fleißige Menschen und die bekommen auch gut bezahlte Jobs.

      Wenn die Vita schon nicht passt oder jemand nur von Worklife-Balance daher schwafelt oder mit wie viel Urlaub und 3-Tage-Woche daherlabert, statt das Interesse möglichst viel im Unternehmen zu leisten, dann nimmt man doch einen anderen.
      Sie kaufen doch auch lieber ein Top-Auto statt eine verbeulte Kiste.
      Das ist eben so - sich verkaufen gehört dazu.

      Das wichtigste, was jemand für einen Eindruck macht und ob er ins Team passt.
    • am

      (
      mit "derartigen Einstellungen" meinte ich nicht den Satz an sich, sondern Linken-Einstellung, Gier und Neid dem Unternehmen gegenüber und das Gejammer über Wirtschaft und Unternehmertum.

      So jemand kann man in hochgradigen Firmen noch nicht einmal auf Kunden los lassen.
      Kunden wollen nur etwas von "Gewinn" und "Erfolg" hören, nichts anderes.
      )
    • (geb. 1984) am

      @pip Ja ja blanke Theorie! Welches Unternehmen schafft es wohl 20 Jahre lang, jedes Jahr, das Vermögen zu verdoppeln! Da gibt es sicherlich einige Möglichkeiten: Steuern hinterziehen, Kunden betrügen und ausnehmen, Mitarbeiter ausbeuten etc.
    • (geb. 1962) am

      @pipin – gut, wenn Sie den Hohepriester der Libertären kilometerweise hier geben möchten, ist das Ihre Sache. Doch bei aller ideologischen Inbrunst sollten wir wenigstens bei den Fakten bleiben.

      Zahlen über Vermögensverteilung sind keine Ausdrucksformen von „Neid“ oder „Gier“, sondern nüchterne Realität. Ihr Beispiel der „Vermögensverdoppelung“ illustriert gerade das Kernproblem: Wer hat, dem wird gegeben.

      Niemand bestreitet, dass Fleiß wichtig ist – nur schafft er keine Chancengleichheit, wenn die Startpositionen so unterschiedlich verteilt sind. Wenn beim Wettlauf zwischen Hase und Schildkröte der Hase auch noch auf dem Motorrad daherkommt, ist von gleichen Chancen kaum zu sprechen.

      Also sehen wir uns das Ganze einmal struktureller an: Wie bereits ausgeführt, ist der Kapitalismus in seiner aktuellen Form „kaputt“, weil die Arbeitenden immer weniger vom Wohlstand erhalten und die Unternehmen inzwischen selber sparen. Gewinne entstehen so heute immer seltener durch reale Produktion oder Innovation, sondern durch Finanzanlagen.

      Ich nenne das den Rentier-Kapitalismus: eine Wirtschaftsordnung, in der Einkommen aus Besitz stetig wächst, während Arbeit als Quelle von Wohlstand an Bedeutung verliert. Daten zeigen, dass Kapitalerträge in den oberen Schichten den Löwenanteil ausmachen und Vermögen durch Renditen exponentiell schneller wächst als Löhne. Reich werden durch Arbeit wird so zur Ausnahme – Vermögen zieht weiteres Vermögen an, nicht Leistung.

      Also: Auch die Leistungsgesellschaft ist „kaputt“ – deshalb die Armada von Hohepriestern und Ideologen, die uns weismachen wollen, dass Armut immer nur individuelle Faulheit sei und Reichtum stets verdiente Belohnung. In Wahrheit zerfrisst strukturelle Ungleichheit das Versprechen von Leistungsgerechtigkeit von innen.

      Verbreitet wird nur noch die Illusion eines Meritokratie-Märchens. Zeit, die Augen zu öffnen.
    • am

      @Paule,
      ich wollte hier mal klar machen, was denn "Sparen" und "Zinseszins" bedeuten.
      Man muss es den Menschen mal klar machen.

      Wenn jemand NUR 1.000 € einsetzt
      und wenn er es schaffen kann, es jedes Jahr zu verdoppeln,
      dann hat er nach 20 Jahren
      1.048.576.000 €, eben etwas über 1 Milliarde!

      Da beißt die Maus keinen Faden ab, das ist so.
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      Natürlich schafft das keiner, konstant jedes Jahr sein Vermögen zu verdoppeln.

      Realistische Werte sind anders. Aber die Zeiträume über Generationen sind auch ganz andere.

      Realistisch wäre bspw. pro Jahr 10%.
      In 60 Jahren: 304.000 €.

      Es steigt auch niemand nur mit 1.000 € ein.
      Allein mit 10.000 € wären das bereits 3,4 Mio. €
      ------

      Gute Werte sind 15%.

      Mit 10.000 € Einstieg, 15% nach 60 J:
      43,8 Millionen €

      -----

      Top-Leute wie Warren Buffet brachten es auf 20% langfristig im Durchschschnitt.
      Aus 10.000 €:
      563.000.000 €, also fast eine Milliarde.

      ------
      Bei all dem darf man nun aber drei Dinge nicht übersehen:
      1.) Dies sind Investitions-Renditen, noch keine Unternehmer-Vermögen.

      2. ) das läuft ja auch anders:

      Nehmen wir an jemand investiert NUR 10.000 € - in der Praxis ist das ja gar nichts.

      Frage: Warum macht er das?
      Antwort: weil er einen gigantischen Markt mit viel Bedarf und Gewinn sieht.

      Und aus dem Grund kommt es öfters vor, dass Unternehmer in den ersten Jahren tatsächlich ihr Vermögen jedes Jahr verdoppeln.
      Bsp. Jeff Bezos
      Bsp. Mark Zuckerberg
      Bsp. Elon Mask
      ...

      Bei denen war genau das der Fall und lassen wir nun allein 10.000 € nur 5 Jahre jeweils verdoppeln:

      nach 5J.: 320.000 €

      Nun lassen wir das Vermögen weiterhin moderat jedes Jahr 7% steigen und das ist nicht so schwer.

      nach insgesamt 20 J.: 883.000 €
      nach insgesamt 60 J.: 13.220.000 €

      Mit 10.000 € mit 20 angefangen, mit 80 ein Vrrmögen von über 13 Mio. €.
      Alles legal, alles sauber.

      Wenn der Zeitraum der Verdopplung nur 1 Jahr länger gewesen wäre, also statt 5 J nun 6 J, wären es

      nach insgesamt 60 J.: 24, 8 Mio €


      Man muss doch nur mal sehen, wie sich das nach oben skaliert.
      -----

      >>Steuern hinterziehen, Kunden betrügen und ausnehmen, Mitarbeiter ausbeuten etc.<<

      Einfach nur böse Unterstellungen und genau das ist das Schlumme an Neid, weil man dann den anderen die gleiche Unfähigkeit wie die eigene unterstellt:

      ".. kann ja gar nicht sein, da muss doch irgendetwas kriminell gewesen sein🤔..."

      Dabei ist die Lösung so einfach und das solltet Ihr schon mal einsehen:
      Die sind einfach viel fähiger wie Ihr, sonst würdet Ihr das ja auch zustande bringen.
    • am

      @User Uli,

      >>Ihr Beispiel der „Vermögensverdoppelung“ illustriert gerade das Kernproblem: Wer hat, dem wird gegeben.<<

      Das stimmt doch so nicht.

      Wer hat, der kann sich in den USA, auf Mallorca oder sonstwo eine schöne Villa kaufen. Oder eine Mega-Yacht und Benzin ohne Ende verheizen.
      Wäre Ihnen das denn lieber?

      Natürlich muss eine Gewinnaussicht degegen stehen, aber Investoren gehen ins Risiko, oft mit Totalverlust. Unternehmer haben Verpflichtungen für ihre Belegschaft und sehr viele nehmen das wirklich sehr ernst.

      Natürlich gibt es schwarze Schafe, aber die meisten Unternehmer sind sehr verantwortungsvoll, schaffen Arbeitsplätze.

      ------

      >>Also sehen wir uns das Ganze einmal struktureller an: Wie bereits ausgeführt, ist der Kapitalismus in seiner aktuellen Form „kaputt“, weil die Arbeitenden immer weniger vom Wohlstand erhalten und die Unternehmen inzwischen selber sparen.<<

      Sorry, so etwas ist doch absoluter Quatsch.

      Die konkreten Zahlen müsste ich erst ausrechnen, habe ich jetzt keunen Bock, drshalb habe ich sie mir geben lassen unter Berücksichtigung von medianem Einkommen damals und heute und Inflation:

      ------
      Schätzung der Gesamtsteigerung des Wohlstands
      Wenn man inflationsbereinigtes Einkommen und günstigere Konsummöglichkeiten kombiniert, ergibt sich ungefähr:
      ➡️ In Prozent: +500 % Wohlstand gegenüber 1975
      ------
      Vergleich heute vs. vor 20 Jahren
      2005 (ca. vor 20 Jahren) Medianeinkommen inflationsbereinigt: ~25.000 €
      2025: 35.000 €
      Faktor Einkommen: 35.000 / 25.000 ≈ 1,4
      Zusätzlich durch technologische Verbesserungen: ca. +20–30 %
      Gesamt: Wohlstandsteigerung ≈ +50–60 % gegenüber vor 20 Jahren
      --------
      Zusammenfassung in Prozent
      Vergleich
      Medianer Wohlstand heute vs. damals
      Bemerkung

      Heute vs. vor 50 Jahren
      ≈ +500 %
      inkl. Einkommen + Güter-/Dienstleistungssteigerung

      Heute vs. vor 20 Jahren
      ≈ +50–60 %
      --------

      Dann fangen Sie doch mal an, das "struktureller" anzugehen:
      Fakt ist, die Menschen haben in Deutschland heute einen viel höheren Wohlstand als früher.

      Das ist ... FAKT!

      Es gibt eine "Vermögensschere", die bestreitet niemand. Aber der Durchschnitt lebt weit besser, einzig dass es welche gibt, die sehr, sehr, sehr viel besser leben.
      Die Schere hat sich daher nicht nach unten und oben geöffnet, sondern ist auch unten gestiegen und hat sich lediglich oben noch stark geöffnet.

      Na und?
      Genau darum geht's doch:
      Sie sind nicht mit "besser" zufrieden, sondern gönnen es anderen nicht, dass die "noch besser" erreicht haben.

      Da geht's nicht um "zufrieden, weil besser", sondern um Neid.
      --------

      >>Also: Auch die Leistungsgesellschaft ist „kaputt“ <<

      So was ist doch schon wieder Linken-Schwachsinn-Sprech, sry.

      Die Leistungsgesellschaft ist...
    • am

      Die Leistungsgesellschaft ist nicht kaputt, die Linken wollen sie mit solchem Sprech kaputt machen.

      Und wir sind noch nicht mal da angekommen, was uns die Wiedervereunigung gekostet hat oder wie uns die Migration statistisch nach unten zieht.

      Allein "Kinderarmut" - statistisch sehr der Migration geschuldet, ebenso Vermögen.

      Wenn viele "arme Menschen" dazu kommen, dann drückt es den unteren Arm der Schere und verfällscht jegliche Realität.

      Das ist doch logisch.
    • (geb. 1962) am

      @ piperin - mit persönlichen Abwertungen und Großbuchstaben kann man in Glaubensgemeinschaften vielleicht punkten, aber keine Diskussion gewinnen. Oder ist es schon Hilflosigkeit?

      Und mit Migration zu kommen, macht hier gar keinen Sinn. Kinderarmut ist heute zu 70% deutsch, ziehen wir etwa einen Vergleich zu 2007, dann war damals die
      Heranwachsenden-Armutsrisikoquote höher, die Migrationsquote signifikant geringer. Wenn Sie es so verkoppeln, wäre die Armutsquote mit Migration gesunken!

      Dann die durchaus beeindruckenden Wachstumszahlen – +500% Wohlstand seit 1975! Doch schauen wir genauer hin. Ja, der Median lebt besser (35.000 € heute vs. 25.000 € 2005, inflationsbereinigt). Aber das sagt nichts über die Schere. Die reichsten 10% halten 55-60% des Vermögens, die untere Hälfte nur 2-3%. Die "Schere" öffnet sich nicht nur oben, sondern die untere Hälfte bleibt real am unteren Rand – trotz absoluter Steigerung.

      Und der Rentier-Kapitalismus bleibt: Kapitalerträge machen heute bei Top-Verdienern 50% und mehr aus, Löhne nur noch 30-40%. Wer keine Villa/Yacht kauft, hat keinen Zinseszinseffekt. "Wer hat, dem wird gegeben" – das ist keine Neid-Moral, sondern Mathematik. Und auch keine Linken-Sprache, sonder Ökonomie: Ein Gini-Koeffizient bei 0,72 – einer der höchsten in Europa.

      Warum rechtfertigen Sie hier eine Vermögenskonzentration, die Chancen für die nächste Generation zerstört?

      Sehen Sie, wie schon oft gesagt, sind die Unternehmen seit 20 Jahren Netto-Sparer und der Staat muss zusehends für das Wachstum sorgen. Das ist Kapitalismus(dynamik) kaputt. Parallel dazu wachsen die Einkünfte durch Vermögen, deutlicher schwächer die aus Arbeit. Das ist Leistungsgesellschaft kaputt.

      Und jetzt zeige ich Ihnen was::
      1949-1975 (+26 Jahre): +700% Wachstum, weil Chancen gleich verteilt waren (Gini 0,25).
      1975-heute (+50 Jahre): "Nur" +500%, Vermögens-Gini bei 0,72.

      Reichtum konzentriert sich oben, Gerechtigkeit leidet, Wachstum wird weniger. Das ist hier der Lerneffekt. Sollte die Augen öffnen.
  • am

    Es ist mir unverständlich, wie Herr Strobl ca 90% Redeanteil bekommt, während Frau Brantner und Herr Brückner jeweils nur ca 5% Redezeit bekommen.
    Wie soll da ein journalistischer Erkenntnisgewinn heraus kommen?
    • am

      Sendung vom 10.03.2026


      Wieder eine dieser Meckerrunden nach einer verlorenen bzw ungewohnt gewonnenen Wahl.
      Die Gäste im Studio, vor allem Frau Brantner waren sichtlich genervt. 


      Nico Lange und seine Sitznachbarin hätten Interessanteres zu berichten, wartete aber geduldig und waren kurz vorm einnicken während sich die anderen den Mund fusselig redeten...


      45 min Politik-Streit, der niemanden am TV interessiert und nur wenig Zeit für wichtige - lebendswichtige - Themen!
      • am

        P.S.  Hat sich niemand mal "Angel has fallen" angesehen? Ein US-Film mit Präsident!! Dort werden unzählige Drohnen zum Angriff genutzt und der Film ist 7 Jahre alt.
    • am

      Eigentlich überhaupt nicht so lang her:

      Jahrhunderte lang prägten Kaiser, Fürsten, Barone – so genannter Adel – die gesellschaftlichen Verhältnisse der Welt. Aber- dies ging vorbei.
      Weshalb wohl musste diese Ära abtreten? Freiwillig?
      Es bildete sich Widerstand ( Opposition, 1789, 1848…?), welche jedoch nicht verhindern konnte, dass die noch bestehende Elite ihre Macht weiter und sogar intensiver nutzte. Kriege, Vertreibungen, Folter, Ächtung und Verfolgung bestanden weiter. Damit einhergehend Zerfall bisher funktionierender wirtschaftlicher Strukturen.
      Die „Opposition“ hatte zu keiner Zeit eigene regimerelevante Positionen und Einfluss auf den Niedergang der Adelsära, sondern versuchte mittels Aufklärung die Masse der Bevölkerung zu aktivieren.
      Erst in der zweiten Hälfte des 19.Jhdt. schaffte es das fortschrittliche Bürgertum, eine Zeitenwende zu beginnen, was dann nach dem 1.WK noch mehr Fahrt aufnahm. Doch schon früh spaltete sich die Gesellschaft in das Gros der Lohnabhängigen und der Industriemagnaten, was sehr bald zu Konfrontationen führte. Immerhin gab es dann SPD-Gründung mit hehrer und ehrlicher Motivation als Arbeitervertretung gedacht.
      Ein marginaler Trugschluss, wie er sich spätestens durch ihre Zustimmung zu den Kriegskrediten und imperialen Zielen der Kaisermonarchie erwies. Seit diesem Eklat biedert sich diese SPD ununterbrochen jedem Regime an und unterwirft sich bis zur Selbstaufgabe.
      Gelegenheit für den Wildtrieb der SPD, den sogenannten Grünen, die Steigbügelhalterposition zu übernehmen., denn die Schwarzen brauchen für den von ihnen verursachten Zustand Deutschlands einen Sündenbock an ihrer Seite. Allerdings sind die Grünen nicht so pflegeleicht wie die geschrumpfte SPD, wie es sich gerade in BW zeigt. Nur, im Grunde genommen werden sie dem „so weiter“- Kurs auch nicht abschwören.
      Schauen wir realistisch auf die sich inzwischen entwickelte Meinungs- und Willensbildung von immer mehr Bürgern, werden die noch kommenden Wahlen weitere strukturelle Neuausrichtungen bringen.
      • (geb. 1962) am

        Sicher, @ moni.tor - Sie versuchen wieder andere (hier SPD und Grüne) als Lakaien darzustellen. Tatsächlich besteht das Hufeisen der Exklusivität derart:

        Es sind auf der einen Seite die Marktradikalen, die alle Armen, Schwachen rausschmeißen wollen, auf der anderen Seite die völkisch Nationalen, die alle nicht zur Eigengruppe gehörenden herauswerfen möchten. Beides zusammen kulminiert in der AFD, die gegen "die Elite" schiesst, um selbst zu herrschenden exklusiven Elite sich zu machen. Maske lange gefallen.
      • (geb. 1984) am

        Der Spruch ist schon uralt und war unter Arbeitern weit verbreitet:
        “Wer hat uns verraten, Sozial…“!
        Natürlich sind CDU, FDP, SPD und Grüne „Steigbügelhalter“ des kapitalistischen Systems, das ist allgemein bekannt. Die einzigen, die etwas daran ändern wollen, sind die Linken und mit Abstrichen das BSW. Aber die Deutschen wollen keine grundlegenden Veränderungen, sie wollen nicht vom Zug abspringen, egal, wohin er fährt. Mit der AFD würde nur das „Gaspedal“ noch mehr durchgedrückt werden auf der Fahrt in den Abgrund! Aber der Weg dahin ist noch weit, noch geht es den Deutschen viel zu gut und Revolution konnten sie ja noch nie!
      • am

        >>Natürlich sind CDU, FDP, SPD und Grüne „Steigbügelhalter“ des kapitalistischen Systems, das ist allgemein bekannt.<<

        Wie tief für so eine Aussage muss man eigentlich im Marianengraben sitzen, um noch nie eine Sonnenstrahl und einen Funken "Erleuchtung" abbekommen zu haben?

        Die letzten 4 Jahrzehnte wurde D derart nach links getrieben - wenn die Leitplanken nicht wären, säßen wir längst im Straßengraben.
      • (geb. 1962) am

        Der große Tauschhandel
        Eine vorgebliche „Linksruck“-Erzählung der letzten 40 Jahre ist eine Chimäre. In der entscheidenden Frage der materiellen Gleichheit bewegen sich CDU, FDP, SPD und Grüne seit Jahrzehnten konsequent nach rechts. Privatisierungen, der Abbau des Sozialstaats (Agenda 2010) und das massive Aufklaffen der Schere zwischen Arm und Reich sind harte Fakten. Wer von einer Linkswende spricht, ignoriert diesen massiven Zuwachs an materieller Ungleichheit.

        Der linksliberale „Deal“:
        Statt materieller Umverteilung wurden individuelle, liberale Freiheitsrechte (Identitätspolitik, LGBTQ+, Cannabis-Legalisierung) massiv ausgeweitet. Dieser „Fortschritt“ kostete wenig, gab der akademischen Mittelschicht aber ein starkes Gefühl von Freiheit. Der Preis dafür: Die soziale Frage wurde geopfert. Man darf heute im System alles sein – außer arm und abgehängt.

        AfD – Die Falle für die "Unterklasse":
        Die AfD besetzt nun das soziale Vakuum, das die Linke hinterlassen hat. Sie greift den materiellen Schmerz der unteren Schichten auf, übersetzt soziale Not aber in eine kulturelle Bedrohung (Migration, „Woke-Wahnsinn“). Sie ethnisiert die soziale Frage, während ihr Programm ökonomisch oft marktliberaler ist als das der Altparteien.

        Und die bürgerliche Stütze:
        Dass auch Wohlhabende AfD wählen, entlarvt den Kern: Für das Bürgertum ist sie kein Systemschreck, sondern eine Rückfalloption. Während die Linksliberalen das System durch kulturelle Inklusion modernisieren, will die AfD-Klientel den Kapitalismus durch autoritäre Abschottung und den Abbau von Sozialleistungen für selbsternannte „Eliten“ absichern.

        Für die unteren sozialen Schichten eine riesengroße Farce. So, oder ähnlich hätte das vielleicht Willy Brandt gesehen, denke ich.

        Und: Zustimmungsfähig?
      • am

        von wegen.
        Früher gab es im Grunde nur Union, SPD und FDP.
        Hat bestens funktioniert.

        Dann kamen die Grünen und PDS bzw. Linken.
        Beide absolut links getrieben.
        Die AfD war die Antwort darauf.
        ------

        >>Man darf heute im System alles sein – außer arm und abgehängt.<<

        Ach das ist Ihre panische Sorge?

        Ich kann Sie da völlig beruhigen.
        Doch, DAS DÜRFEN SIE!

        Hat doch niemand etwas dagegen, wenn Sie unbedingt arm und abgehängt sein wollen, dafür wurde noch niemand gerügt oder bestraft.

        Nicht unbedingt schön, denn man wünscht ja jedem seinen Wohlstand .. aber wenn Sie unbedingt wollen, Sie leben in einem freien Land.
        --------

        >>Dass auch Wohlhabende AfD wählen, entlarvt den Kern: Für das Bürgertum ist sie kein Systemschreck, sondern eine Rückfalloption.<<

        So falsch liegen Sie da gar nicht mal.

        Natürlich weiß jeder halbwegs normal denkende Mensch, wohin uns die Grünen-Politik geführt hat und mit den Linken würde es eher noch schlimmer.

        "Angst" vor einer AfD habe ich keine. Wirtschaftlich sehe ich da keine Gefahr in einer Koalition mit bspw. einer Union. Es verbietet sich. Noch. Aber häbgt davon ab, wie es weitergeht.

        "Rückfalloption" - ja alles besser als Grüne und Linke.

        -----
        >>Während die Linksliberalen das System durch kulturelle Inklusion modernisieren ...<<

        Fängt doch jetzt schon wieder an:
        Flüchtlinge aus dem Iran.
        Mal einen Globus in die Hand nehmen, wie weit Teheran entfernt ist und wie viele Länder drum herum liegen und wie weit das entfernt ist.
        Da tut man so, als müssten die jetzt alle zu uns kommen!

        Nöö, schon wieder dieser Sprech, dass man alle nach D stopfen müsse.
        Das will ich nicht. Das will die Mehrheit hier nicht. Und dann tritt immer mehr die Frage in den Vordergrund, welche Partei man überhaupt noch wählen kann, die dieses stoppt.
      • (geb. 1962) am

        Danke für die Reaktion, @piperin – ich lese sie allerdings eher als Bestätigung meines Punktes: Sozialer Frust wird kulturell aufgeladen, statt wirtschaftlich oder politisch gelöst zu werden.
      • (geb. 1984) am

        @pip Das bestätigt ja voll meine Aussage. Nicht nur die bayrischen Hinterwäldler und Schuhplattler treibt eine wahnsinnige Angst vor den Linken und jeder Veränderung um.
        Dazu ein schon an Paranoia grenzendes Grünenbashing und der Glaube an die "BILD-Poesie", dass Frau Merkel ja eigentlich eine verkappte Linke ist!
        Aber das kennt man ja nicht nur von vielen Bayern: Der Glaube ist wichtig, nicht das Wissen!
    • (geb. 1984) am

      Haben wir jetzt etwa miezi auch noch vergrault oder macht er eine kreative Pause zur Auffrischung seiner Orthographiekenntnisse? Dann wird es hier ja wirklich langweilig!
      Vielleicht haben sie aber auch ein reines AFD-Forum gefunden, wo ihnen keiner widerspricht und sie sich in Ruhe ausheulen können! :-)
      • am

        Paule,genießen wir lieber die Langeweile,solange der Forums Clown eine Pause einlegt
        Besser wäre es tatsächlich,wenn der Clown und die anderen Afd Fuzzis ein neues Forum gefunden haben,wo sie sich ausbeuten können.
      • am

        @Catweazle und @870 legen vermutlich eine vorübergehende Zwangspause ein.

        Beide kommen sicher bald wieder.
      • am

        @ piperin füllt ja die entstandene " Lücke" hinreichend......😉 ist doch sein Ding!😁
    • am

      Klar, da
      >>trifft der Ölpreis-Schock die hiesige Industrie frontal – mitten in eine ohnehin schwache Binnennachfrage.<<

      deshalb

      >>alles daran zu setzen, dass die Fossilien unter der Erde bleiben.<<

      ----

      E-Fuels und alles in dieser Richtung lehnt man ja ab.

      Ach, habe ich Euch schon erzählt, dass Fracking-Gas aus den USA und in KKW verheizte Kohle gar keine "Fossilien" sind?🤣🙈

      https://Gruene-und-Linke/Märchenbuch/Kapitel13

      Statt
      >>staatlich-monetären Ausgleich der Kosten sowie zinsgünstiges Kapital für echte Energiesouveränität.<<
      sollten wir nun so langsam anfangen, gleich mit Geldscheinen zu heizen.
      • am

        und weil Ihr so stinklangweilig seid, habe ich nun mal mit KI ein Modell durchgespielt, welches nicht wie allgemein von heißen Gegenden, Stromerzeugung und E-Fuels ausgeht, sondern exakt das Gegenteil, daher extrem kalte Regionen zur Basis nimmt.

        Ganz einfach deshalb, weil es ein Blödsinn ist in heißen Gegenden die Temperatur über 100 Grad mit gigantischem Aufwand herunterkühlen zu müssen statt in kalten nur etwa 25°, wo dann CO2 sublimiert.

        D.h. eine Gegend wie Sibirien, Arktis usw., nicht Solar, sondern Stirlingmotoren, Generierung von Kohle bei O2-Abscheidung ..
        .. und das mal durchrechnen lassen incl. Transportkosten und diese sogar aus der Antarktis gerechnet:
        ---------

        CO₂-Abscheidung aus Luft: 1.000.000 t pro Jahr

        Energiebedarf für DAC + O₂-Freisetzung: 330.000 MWh, bereitgestellt durch Stirling-Motoren (lokale Temperaturdifferenz)

        O₂-Menge für Verkauf: 270.000 t/Jahr

        Transportkosten O₂: ca. 5,4 Mio. €

        O₂-Einnahmen: 40,5 Mio. €

        Netto-Profit: ca. 35 Mio. € pro Jahr

        Negative CO₂-Bilanz: ~997.300 t CO₂ pro Jahr

        💡 Fazit: Das Projekt ist profitabel und erzielt eine praktisch vollständige negative CO₂-Bilanz, Transportkosten wirken nur minimal.
        -------

        Gut, nun muss ich noch Personalkosten abziehen, gute Leute kosten,
        die faulen Säcke könnt Ihr behalten,
        Vertrieb, Steuern, .. etwas kommt schon zusammen, aber ein paar Milliönchen würden bleiben.

        und noch 1 Mio. T CO2 pro Jahr aus der Luft ziehen, während Ihr mit Euren Solaranlagen und Windräder teure Rohstoffe vergeudet, die Umwelt verschandelt, nie auf eine auch nur neutrale CO2-Bilanz kommt, sondern immer viel CO2 allein für die Herstellung aufwenden müsst.

        Ihr seid so langweilig und phantasielos und habt letztlich doch überhaupt keinen Plan, noch nicht mal eine Idee, die funktionieren könnte.
      • am

        und nun -war ja Ziel- habe ich noch die E-Fuel Erzeugung nachgeschaltet:
        ----------

        🔹 Kurz zusammengefasst

        E‑Fuel: ~70 Mio. Liter

        CO₂ im Kraftstoff gebunden: ~500.000 t

        CO₂ aus Luft abgeschieden insgesamt: 1 Mio. t

        O₂-Verkauf: 40,5 Mio. €, Transportkosten 5,4 Mio. €

        Netto-Gewinn: ~35 Mio. €

        Negative CO₂-Bilanz: erhalten, DAC sorgt weiterhin für 1 Mio. t Entnahme
        -------

        Der Schweinehund hat jetzt aber unterschlagen, dass ich das E-Fuel ja auch noch verkaufen kann.

        70 Mio Liter x 20 Cent pro Liter ...
        (will ja nicht gierig sein.😃)
      • (geb. 1984) am

        Pip for Minister of Economic Affairs !
        Warum kommt unsere Gas-Kati nicht auf derart geniale Ideen?
      • am

        Wie sagte schon Volker Pispers
        Ob wir nicht doch vor dem falschen Altar hin und her rutschen.Was hat sich der Liebe Gott dabei gedacht?Das Öl bei den Moslems,das Gas bei den Kommunisten,wir haben nur die dreckige Kohle und Die kommt noch nicht mal so aus der Erde.
      • (geb. 1962) am

        Fantasie mit KI, @ piperin

        E-Fuels werden tatsüchlich gefördert und sind notwendig – aber kosten 4–8 €/l. 20 Cent Gewinn? Illusion. Warum?

        CO₂ abscheiden und verkaufen, klingt smart. Aber wie? O₂ per Eisbrecher exportieren? Wo man es doch vor Ort 10x billiger haben kann? Das klingt dann wieder abwegig.

        Vorteil Kälte Stirlingmotoren? Ja, das ist richtig. Aber man braucht (auch bei höherer CO2 Dicjte) zugleich deutlich mehr Ventilatorleistung, Energie, um die kalten Luftmassen zu bewegen. Und Riesenanlagen.

        Materialermüdung: Temperaturen bis -50 Grad stellen ganz andere Belastungen. Die Anlagen selbst müssten stets beheizt werden, um nicht zuzufrieren (das ist allein mit Abwärme kaum logistisch zu bewerkstelligen). Woher soll denn die Energie dafür dann kommen?

        Dazu fehlt, und das ist entscheidend, der für E-Fuels benötigte Wasserstoff in der Rechnung. Woher soll der kommen? Wird per Flugzeug flaschenweise eingeflogen, oder soll die Elektrolyse aufwendig in der Arktis stattfinden? Da ist die CO2-Bilanz im Eimer.

        Wenn ich es richtig sehe, wohl eher ein Social Media Fiktion Beitrag, um gegen bestimmte Richtungen zu polemisieren..
      • am

        @User Uli,
        von wegen "Fantasie mit KI".

        Was KI verdammt gut beherscht sind eben solche Hochrechnungen, da es weltweiten Zugriff auf alle realen Fakten von bestehenden Prozessen hat und nicht nur Kosten und Rentabilität sehr realistisch einordnen kann, sondern sehr wohl auch Transformationsverluste, Absatz, technische Grenzen, Großhandelsspannen auf Weltmärkten.

        Allein die Zahlen.
        Wir reden hier über 35 Mio. € pro Jahr NETTO-Profit!

        Und ich sagte bereits, dass einiges wie Personal abzuziehen wäre und ich sagte auch
        >>aber ein paar Milliönchen würden bleiben<<

        Dann kommen eben meinetwegen 25 Mio. Kosten zu.

        Aber.
        Sie haben wohl übersehen, dass
        "O₂-Verkauf: 40,5 Mio. €, Transportkosten 5,4 Mio. €"
        die 35 Mio € ergeben.

        Die 70 Mio. Liter E-Fuels wären mit 50 Cent/Liter sogar noch spottbillig berechnet - nochmals 35 Mio. €

        Dann lassen Sie doch meinetwegen alles ganz schlecht laufen und -wäre zwar völlig unrealistisch- aber Aufwendungen von 50 Mio. entstehen,
        dann bleiben immer noch 20 Mio. € Gewinn!

        Also echt jetzt, was wollen Sie denn noch mehr?
        Geht's ums Geld? Sollen jetzt 500 Mrd. € Gewinn herauskommen? Sind 20 € zu wenig?

        Geht es denn noch immer AUCH um Klimaschutz?

        1 Million Tonnen CO2 werden zusätzlich aus der Atmosphäre gezogen. Kann man als Kohle in Bergwerke füllen.

        NEGATIV-Emission!
        Haben Sie das überhaupt gelesen? Oder schon gar kein Interesse an Klimaschutz mehr? Um was geht es Ihnen denn dann?🤔

        Ich zeigte schon mal einen Weg, weil Sie immer vom "teuren E-Fuel" schrieben.
      • am

        Alle Schwierigkeiten, die SIE beschreiben, kennt man in der Industrie nicht. Mit Bedenkenträger kommt man da nicht weiter, denn dass Schwierigkeiten auftreten ist das normalste der Welt.

        Man erwartet auch von keinem Kind, dass es sich auf ein Fahrrad setzt und zur Olympiade antritt.
        Die Schwierigkeiten treten auf und Step für Step räumt man sie aus. Ist doch das normalste der Welt.
        -----

        Nein, das Problem ist, dass so ein System mal grob 10-15 Jahre Entwicklungszeit bräuchte und die Investitionskosten würden sich in Größenordnungen von 40-50 Mio. € bewegen.
        Und das nicht "Spitz auf Knopf", sondern die gleiche Summe müsste nochmals im Hintergrund als Kriegskasse in Reserve sein.

        Ein Investor müsste für so ein Projekt also 100 Mio. Im Kopf haben und daher bereits min. 200 Mio. schwer, denn niemand geht da "Full-In".

        Rentieren würde es sich in jedem Fall auch bereits bei "nur" 20 Mio. Rendite /Jahr, denn im Vergleich haben Hotels weit geringere Renditen zu den Investitionen.

        Übel wäre der ganze Bürokratieteil, auch wenn da Fördergelder im Raum stehen würden oder staatliche Zuschüsse. Auch AG wäre möglich, aber fängt ja schon an allein mit den Patentrechten.

        Da müsste erst mal ein Investor mit viel Kapital völlig überzeugt sein, denn er kann sein Geld in vieles investieren .. warum also ausgerechnet in so etwas?

        Da sind in der Realität die tatsächlichen Gründe, warum derartiges nicht umgesetzt wird.

        Zuerst einmal müsste schon ein erheblicher Weg geleistet sein und bereits da sind die Kosten schon in Größenordnungen, wo es wirklicher Enthusiasten bedürfte, die sich vor allem für Klimaschutz in solche Projekte stürzen.
      • (geb. 1962) am

        @ piperin, Es geht ja nicht um mangelnden Enthusiasmus für den Klimaschutz – im Gegenteil: Gerade weil das wichtig ist, dürfen wir uns nicht in Rechenmodellen verlieren, die fundamentale Realitäten ignorieren. Zu schnell greift man in der Not zu Fiktionen.

        Ein Investor würde als Erstes fragen: Warum sollte ich Sauerstoff aus der Arktis für 40 Mio. € verkaufen, wenn die Kompression und der Transport zu den Abnehmern teurer sind als der Ertrag? Dezentral wird er poduziert für 11-15 Cent pro Kilogramm. Das ist unter den Bedingungen nie zu erreichen. Die KI hat hier fehlkalkuliert, würde ich sagen.

        Und vor allem: Woher kommen die riesigen Mengen Wasserstoff für die E-Fuels, wenn die Investitionssumme kaum für die CO₂-Abscheidung reicht? Ohne Wasserstoff (Kosten aktuell 7,5-10€ Kilo) keine E-Fuels. Das haben Sie - oder die KI - einfach übersehen.

        Ohne Wasserstoff-Quelle und ohne profitablen O₂-Markt bleibt die Rendite leider eine KI-fiktive Zahl, egal wie groß der Wille zum Klimaschutz ist.

        Dennoch: E-Fuels sind ein wichtiger Bestandteil der "Energiewende". Deshalb gibt es ja Modellprojekte, z.B. in Chile. Mit eigentlich besseren Standortbedingungen, Wind und Windräder für die Elektrolyse, die SIe noch rausließen. Aber, da kostet der Liter E-Fuel momentan 10 €. Das wird sich durch Skalierung ändern, aber auch für die Zukunft sind 50 Cent unrealistisch. Selbst bei günstigem Strompreis läge die Elektrolyse bei Kosten von rund 1€/Liter. In der Arktis wären die Kosten noch höher.

        Eine echte Wirtschaftlichkeit bzw. eine relevante Energiequelle für eine umfassende Versorgung schon in 10 bis 15 Jahren halte ich für absolut unrealistisch. Unter den Umständen werden über viele Jahre noch Photovoltaik und Winderräder und damit die Verstromung die Alternative der Wahl im privaten Bereich sein. Da müssen wir auf dem Teppich bleiben. Bei allem notwendigen Enthusiasmus.
      • am

        @User Uli.

        MANN, die alte Rechnung war weg, jetzt fing chatGPT auch erst wieder mit so einem Quatsch an, wo ich ihm alles wieder einzeln vorkauen musste, wie er es zu machen habe und wie man es bauen müsste.
        Natürlich rechnet sich das.

        Was Sie vergessen ist, dass Chile gleichfalls Einschränkungen hat.
        Bspw. brauchen Sie für Windräder oder Solar Stromspeicher.

        Ich hatte es mit mehrerem durchgespielt und exemplarisch auch mit Antarktis, aber natürlich würde ich es in Grönland oder Alaska sehen.

        - Tiefenwärme bei gleichzeitig großer Kälte, d.h. Stirlinggeneratoren, in Alaska könnte man vulkanische Wärme sogar direkt nutzen
        - es gibt große wenig besiedelte Flächen, anders als in Chile
        - weniger Konkurrenz mit Landwirtschaft, man muss auch bedenken, dass nicht NUR die Windräder Flächen benötigen, sondern alles was dran hängt
        - stabile Rechtslage/Eigentumsrechte

        Die H2-Elektolyse war übrigens schon einkalkuliert.
        (Nebenbei: in Alaska oder Grönland entfallen Entsalzungsanlagen)


        Ist jetzt nicht wichtig, aber prinzipiell ist es in ganz eisigen Gebieten sogar theoretisch möglich, CO2 komplett ohne zusätzliche Kühlung zu gewinnen.
        -------

        Aber.
        Letztlich ist es mir doch völlig egal, wo was gebaut wird, denn ich selbst baue eh nichts. In etlichen Jahren trete ich meinen endgültigen Ruhestand an und meine Holzkiste dafür benötigt keine Heizung.

        Entscheidend ist vielmehr, dass E-Fuels rentabel sind und die Extraktion von CO2 die einzige Möglichkeit überhaupt, eine Negativ-Emission zu erzielen.

        E-Fuel im gegensatz zu Strom

        - einfach transportabel, keine Stromtrassen, keine Kabel mit PVC, was irgendwann schwer entsorgbaren Müll und Altlasten darstellt, überall auch in Straßen und unter die Erde verbaut.

        - einfach lagerbar in großen Mengen, ohne Bedarf an Lithium oder andere Ressourcen.

        - die ganze Infrastruktur ist doch schon da, und das Welt-weit.

        - E-Fuel ist ein chemischer Rohstoff, der sich zu vielem weiterverarbeiten lässt oder bereits in der Herstellung entsprechend zu anderen Stoffen modifiziert werden kann.
        Aus Strom lässt sich kein Lack, kein Getriebeöl, kein Haarspray herstellen.

        - E-Fuels lassen sich irgendwann zum Spottpreis herstellen.

        - E-Fuels lassen sich im Vergleich nahezu unbegrenzt lagern, da gibt's keine Selbstentladung wie in Batterien

        -E-Fuels haben eine hohe Energiedichte

        - die ganzen Verbrenner könnten(!) weiter existieren, Traktoren, LKWs, Flugzeuge, Schiffe...

        - direkt geeignet für Hochtemperaturprozesse wie Stahl

        - Sonne- und Wetter-unabhängig

        - sogar bei Strom können E-Fuels Überkapazitäten speichern und ergänzen.

        Mir ist es doch völlig egal, dann bauen Sie's eben in Chile. Ich kann nur nicht hören, wenn man E-Fuels so schlechtredet, aber
        >>Dennoch: E-Fuels sind ein wichtiger Bestandteil der "Energiewende".<<
        ist ja s...
      • am

        ... ist ja schon ein Schritt in die richtige Richtung.
    • (geb. 1962) am

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
      • (geb. 1962) am

        Und bei der Gelegenheit und überhaupt: Klima!

        Eine Studie des Potsdamer Klima-Instituts belegt eine signifikante Zunahme der Erwärmungsrate seit 2015 und sieht damit das 1,5 Grad Klima-Ziel als praktisch schon gerissen.

        Während die Temperatur zwischen 1970 und 2015 noch um durchschnittlich 0,2 Grad Celsius pro Jahrzehnt stieg, kletterte dieser Wert in der letzten Dekade auf rund 0,35 Grad Celsius nach oben. Der Steigerungsgrad hat sich fast schon verdoppelt.

        Krieg mit Öl? Zeit, alles daran zu setzen, dass die Fossilien unter der Erde bleiben.
    • (geb. 1962) am

      Trumps Eskalation und Europas Abgrund

      Die militärische Eskalation gegen den Iran ist völkerrechtlich fatal und für Europa existenzgefährdend. Während die USA energieautark profitieren, trifft der Ölpreis-Schock die hiesige Industrie frontal – mitten in eine ohnehin schwache Binnennachfrage. Interpretiert die EZB diesen externen Kostenschock nun noch als klassische Inflation und hebt die Zinsen, würgt sie die letzte Investitionskraft endgültig ab. Die Folge: Massive Deindustrialisierung.

      Eine konzertierte Aktion ist zwingend: Statt Zinsdiktat, fossilen Sackgassen und Gas-Kati-Kraftwerken braucht es einen staatlich-monetären Ausgleich der Kosten sowie zinsgünstiges Kapital für echte Energiesouveränität. Wer jetzt – wie Merz gegenüber Trump – einer Politik huldigt, die diese transatlantische Asymmetrie zulasten Europas befeuert, verkennt die eigenen Interessen.
      • am

        "Wir sollten Krieg um Öl führen, es geht um billiges Öl"

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        Nee Leute, das ist NICHT MEINE Meinung!

        Aber gleichfalls sollte man jegliche Interessen an
        "billigem Öl"
        hier außen vor halten.
      • am

        Wie sagte nochmal der Friedensnobelpreisträger Kissinger,
        # Öl ist zu wichtig,es den Arabern zu überlassen
      • (geb. 1984) am

        Die EU geht nicht an die Ölreserven, um die Preise zu dämpfen. Weil, der Zenit der Abzocke ist noch nicht erreicht, der Irankrieg dauert länger, es geht uns eh allen noch zu gut...!
        Da kann sich jeder das Passende raussuchen!
      • am

        >>Die EU geht nicht an die Ölreserven, um die Preise zu dämpfen. Weil, der Zenit der Abzocke ...<<

        Nee, das finde ich völlig ok.

        Mein Benziner frisst schon noch ein Stück
        über 10 L/100km. Klar spürt man das erheblich.

        Ich fahre so ein Auto, es fährt mit Benzin und nicht elektrisch .. meine Entscheidung, also muss ich das auch so hinnehmen.
        Reserven sollte man mMn. nur im äußersten Notfall antasten, aber den sehe ich nicht.
    • am

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
      • (geb. 1962) am

        Wer sich auf die Werte der Aufklärung beruft, @moni.tor, sollte nicht übersehen, dass das größte Problem neben einem sich radikalisierenden Kapitalismus die AfD selbst ist.

        Das habe ich bereits mit dem „Hufeisen der Exklusivität“ beschrieben.

        Echte Aufklärung bedeutet, demokratische Prinzipien zu verteidigen – gegen Autoritarismus von rechts wie gegen soziale Kälte von oben.

        Der Fortschritt liegt nicht im Ausstieg aus der modernen Gesellschaft, sondern in ihrer gerechten, solidarischen und wirklich demokratischen Weiterentwicklung.
    • (geb. 1984) am

      Hier ein paar Anmerkungen zum einseitigen „Geschichtskurs“ piperins!
      Nach der Balfour-Deklaration begann dort die jüdische Einwanderungswelle, wo es bald zu ersten Konflikten mit der dort lebenden arabischen Bevölkerung kam. Man begann, die arabische Bevölkerung zu verdrängen (forciert durch Terrorakte u. a. unter Führung von Mosche Dajan), was die ehemalige Kolonialmacht England duldete und froh war, das Unruhegebiet los zu sein. Darüber schweigt man heute gern, aber das ist ein Hauptgrund für die Probleme dort.
      1. Die Gründung eines jüdischen Staates als Wiedergutmachung war im wesentlichen eine Entscheidung der Siegermächte des II. WK, d. h. die dort lebende Bevölkerung hatte bei dieser UN-Resolution 181 von 1947 überhaupt kein Mitspracherecht, sollte aber große Gebiete einfach räumen und ihre Heimat verlassen.
      2. Hier werden arabische Nachbarstaaten und Palästinenser in einen Topf geworfen. Nicht die Palästinenser haben Israel angegriffen, wurden aber zu Opfern dieser Auseinandersetzung, ermordet und massenhaft vertrieben (Nakba) von den Israelis in diesem sog. Unabhängigkeitskrieg.
      3. Die arabischen Nachbarstaaten lehnten einen jüdischen Nachbarstaat ab, die dort lebenden Palästinenser wurden gar nicht gefragt, vermutlich wären sie aber auch dagegen gewesen.
      4. Die Palästinenser leben seit über 75 Jahren staatenlos entweder nur geduldet in Flüchtlingslagern in arabischen Nachbarstaaten oder unter teils brutaler israelischer Besatzungsmacht, über deren unmenschliche Methoden schon oft geschrieben wurde. Das sich deren „Begeisterung“ über Israel in Grenzen hält, ist verständlich!
      5. Richtig, Niederlagen im Krieg führen zu Gebietsverlusten, „rechtens“ ist das deswegen noch lange nicht!
      6. Das die Palästinenser die Zwei-Staaten-Lösung immer hätten haben können, ist Blödsinn! Sie wurden nie um ihre Meinung gefragt und Israel hat das immer abgeblockt mit einer Ausnahme.
      Anfang der 90er lief ein hoffnungsvoller Friedensprozess zwischen Rabin und Arafat, der mit der Ermordung des israelischen Präsidenten I. Rabin durch radikale israelische Friedensgegner ein Ende fand. Auch unter den arabischen Staatsführern wurde Arafat nie als gleichberechtigter Partner angesehen.
      7. Mit ihrer Bedrohungsmentalität rechtfertigt Israel seit jeher jegliche Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen!
      • am

        Piperin verschweigt auch, dass der UN Teilungsplan von der Generalversammlung angenommen wurde, somit nicht verbindlich sondern eine Empfehlung ist und deshalb die Zustimmung aller Betroffenen notwendig gewesen wäre.
        Dazu kommt, dass schon die empfohlene Gebietsaufteilung bezogen auf die Bevölkerung ungerecht war.
        Hier wurde, auf Initiative der USA , ein bis heute wirkender Sprengstoff "deponiert".
        Und die Zionisten haben in der empfohlenen Gebietsaufteilung nur einen Anfang gesehen und mit der Siedlungspolitik gezielt eine Zweistaatenlösung verhindert.
        Das Rechtsverständnis von Piperin ist auch für mich nicht nachvollziehbar. Vermutlich argumentiert er als Kapitalist/Anleger und will erworbene Optionen vor dem Totalverlust bewahren.
      • am

        Mein gott, informiert Euch halt mal.

        >>Nicht die Palästinenser haben Israel angegriffen, wurden aber zu Opfern dieser Auseinandersetzung, ermordet und massenhaft vertrieben<<

        Palästinensische Flüchtlinge griffen aus Syrien, Libanon usw. Israeli an.

        Einfach mal
        "Fadayeen"
        googeln.
        -----

        Das Arab Higher Committee, das wichtigste politische Organ der palästinensischen Araber damals, erklärte 1947, dass es
        1. jede Teilung Palästinas ablehnt
        2. einen einheitlichen arabischen Staat im gesamten Gebiet fordert

        Die Palästinenser lehnten ein eigenes Palästina ab, das ist ganz einfach Fakt!

        Also, erzählt doch nicht so einen Shit.
        --------

        >>eine Entscheidung der Siegermächte des II. WK, d. h. die dort lebende Bevölkerung hatte bei dieser UN-Resolution 181 von 1947 überhaupt kein Mitspracherecht<<

        Ja jetzt geht's aber los!
        Da werden Kriege geführt und wenn man diese verliert, will man auch noch ein Mitspracherecht?

        So läuft das nicht!
        Deutschland wurde damals auch nicht gefragt, ob es geteilt werden will oder nicht.
        Das wurde einfach so beschlossen, Punkt!

        Doch auch bei Fremdeinwirkung fragt niemand.

        Britisch-Indien wurde geteilt in Indien und Pakistan. 14 Millionen Flüchtlinge. Wer wurde denn da gefragt? Oder in Korea? Da wurde einfach von USA und Sowjetunion geteilt, basta!
        Wer wurde denn dort gefragt?

        Wir wollen hier aber mal nicht vergessen, dass das osmanische Reich -und Palästina war Zeil davon- sich zuvor mit Deutschland verbündete und in den Krieg eintrat.
        Die wurden nicht "überfallen", sondern das war ein aktiver Kriegseintritt.
      • (geb. 1984) am

        @pi "Die Palästinenser lehnten ein eigenes Palästina ab, das ist ganz einfach Fakt!"
        Das ist wie gesagt, Blödsinn!
        Sie meinen sicher „Fedayeen“, eine Art Vorläufer der Muslimbruderschaft? Die paar Anhänger spielten in militärischen Auseinandersetzungen kaum eine Rolle!
        Das Arab Higher Committee war zu dieser Zeit schon mehr der „Privatverein“ Husseinis, der bestimmte und nicht die einfachen Palästinenser.Er ließ sogar Araber, die mit den Juden verhandeln wollten, umbringen. Lustiger weise hatte Frankreich ihn vor der Verurteilung durch die Briten gerettet wohl in der Hoffnung, durch ihn ihren Einfluss dort zu verstärken.
        Ansonsten bringen sie wiedermal einiges durcheinander! Als die UN-Resolution verabschiedet wurde, gab es noch keinen Krieg und damit keine Verlierer!
        Nur als Hinweis: Man sollte sich bei diesem Thema nicht zu sehr auf Wikipedia verlassen, da einseitig Israel- und US- "freundlich"! Nicht umsonst wird es auch deshalb von etlichen Uni's als seriöse Quelle abgelehnt!
      • am

        >>Als die UN-Resolution verabschiedet wurde, gab es noch keinen Krieg und damit keine Verlierer!<<

        Ja wann bitte soll der osmanische Krieg denn dann Ihrer Meinung nach geendet haben?

        Hallo! der osmanische Krieg endete 1918!
        Palästina wurde schon vorher erobert.
        Das osmanische Reich fiel fast komplett an andere Staaten, nur die Türkei blieb.
        Syrien bspw. an die Franzosen.

        In google, wiki, .einen Unterlagen alles falsch, wurde uns auch in der Schule falsch gelehrt?

        Na, dann sollten Sie mal Ihre Quelle nennen bitte, wo steht, dass das osmanische Reich erst in den 50-ern oder wann auch immer Ihrer Meinung nach erobert wurde.
      • am

        >>Das Arab Higher Committee war zu dieser Zeit schon mehr der „Privatverein“ Husseinis, der bestimmte und nicht die einfachen Palästinenser.<<

        aha.

        Wer war denn dann -so Ihrer Meinung nach- offiziell Vertretung der Palästinenser?

        Irgend so ein Schafhirten-Verein, von dem die Welt noch nie etwas gehört hat außer Ihnen?

        Letztlich setzte sich Husseini sogar gegen die Arabische Liga durch, die ein gleichnamiges Komitee schaffen wollten.
        Mit irgendjemandem muss man ja wohl verhandeln und das sind nun mal die, die zu sagen haben.

        Oder hat Merkel jedesmal SIE gefragt, bevor sie etwas entschieden hat?

        Das AHC war von den Briten anerkannt und offizielle Vertretung der Palästinenser.
      • (geb. 1984) am

        Wer bitte redet hier vom Osmanischen Reich???
        Ich denke, es ging um die Auseinandersetzungen der Araber mit Israel nach dem II. WK!
        Ich habe nicht gesagt, das das bei wiki alles falsch wäre, es ist nur bei bestimmten Themen mit Vorsicht zu betrachten!
      • (geb. 1984) am

        Die Haltung des Westens damals gegenüber dem Altnazi Husseini war schon mehr als merkwürdig. Die UNO erkannte ihn als Vertreter der Palästinenser an, obwohl er stark umstritten war und z. B. Jordanien und Ägypten ihn ablehnten. Er lehnte aber alle Verhandlungen mit deren Vertretern ab. Insofern gab man ihm dann die Schuld am Scheitern und damit an der Teilung Palästinas.
        Man könnte es aber auch anders betrachten. Man hat ihn bewusst ausgewählt, weil man seine antijüdische Haltung kannte und wusste, dass er nie zustimmen würde und so ließ man ihn auflaufen, um ihn dann als Schuldigen zu präsentieren, obwohl der Teilungsplan längst beschlossene Sache war!
      • am

        was erwarten Sie denn, @Paule?

        Da kann in 20 Jahren auch einer schreiben

        "die Deutschen haben mit Orban verhandelt, mit Erdogan, mit Li und sind sogar zu Trump gefahren, obwohl er Grönland einkassieren wollte und Iran bombardiert hat".

        Ich weiß nicht, was Sie wollen.
        Stellen Sie sich das denn wirklich alles so einfach vor, wie es Ihnen auf Ihrem Sofa vorkommt?

        Allein die Wege waren damals schon verdammt weit, da flog man nicht mal schnell nach Palästina. Viele arabische Staaten, die mitmischen wollten. Gerade erst Nazi-Deutschland hinter sich.

        Die Situation damals war kompliziert. Man musste sie irgendwie lösen.
        Fakt ist, dass die Palästinenser, obwohl Kriegsverlierer, nie Israel anerkannt hatten. Ansonsten hätten sie schon längst ihren eigenen Staat.

        Statt froh zu sein, dass die Juden, welche in ganz Europa verfolgt waren, nicht nur von Deutschen, sondern bis nach Russland, endlich ein Zuhause hatten, wird wieder nur ständig auf denen herum gehackt.
        Das kann's doch echt nicht sein!
      • (geb. 1984) am

        Ja ja, die Israelis können einem aber auch wirklich leid tun. Ständig wird auf ihnen rumgehackt, dabei haben sie doch nur einige zehntausend Zivilisten massakriert und sind gerade wieder voll dabei!
        Manche Leute sind aber auch pingelig!!!
      • am

        ein paar Wochen im Krieg würden Ihnen mal den Kopf waschen, @Paule.

        Sie haben scheinbae keinerlei Ahnung von Guerilla-Krieg oder Häuserkampf.

        Sie haben keine Ahnung davon, wenn Sie als Soldat ein vermeintlich ziviles Gebäude betreten und in diesem zerfetzt werden.

        Sie haben keine Ahnung davon, dass Sie in solchen Kriegen keine uniformierten Gegner vor sich haben, sondern ganz normal bekleidete, ganz normal aussehende Menschen, sogar harmlos aussehende Frauen, wo Sie oder oder dem Mann neben Ihnen wenige Minuten später die Därme aus dem Bauch quellen oder Arme und Beine weggerissen werden.

        Es ist das, vor was Max Frisch warnt.
        --------
        "Brände sind meist kein Schicksal, sondern „Blödsinn“, der durch das bewusste Ausblenden der Wahrheit ermöglicht wird."
        --------
      • am

        Piperin ich weiß nicht ob man im Krieg viel Zeit hat die Haare zu waschen.Nur die Kriege anzetteln haben wohl noch Zeit zum Friseur zu gehen.
        Sie haben mit Ihrem letzten Satz sogar recht.Bei allen völkerrechtswidrigen Kriegen wurde die Wahrheit komplett ausgeblendet,mit der Konsequenz wie Sie sie beschrieben haben.Was heißt das im Klartext,man sollte den Kriegstreibern nichts glauben und erst recht nicht hinterher laufen oder wie Fitze Fatze Ihnen hinten reinkriechen.
      • (geb. 1984) am

        @pip Na, alter Guerillakämpfer! Sie haben wohl zu viel Ami-action-Schinken geguckt!
        Genau! Max Frisch warnte schon immer vor als Kinder verkleideten palästinensischen Attentätern!
        Die Masse der Zivilisten in Gaza wurde durch die Bombardements umgebracht und im Häuserkampf schossen die Israelis auf alles, was sich bewegte, sogar auf Frauen und Kinder mit weißen Fahnen! Aber das sind ja bekanntlich die Schlimmsten!

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