Kommentare 11–20 von 8354
Catweazle74. (geb. 1974) am
Und da das Ganze auch so wunderbar hineinpasst, die Einschränkung des öffentlichen Meinungsdiskurs, sowie immer mehr Zensur und Kontrolle über die Social Media Plattformen, wie auch die Verbotskultur gegenüber kritische Berichterstattung der alternativen Medien, darf das altbekannte Thema von Einflussnahme der Medien durch die Politik natürlich auch nicht fehlen.
Die Berliner Zeitung schrieb nämlich erst kürzlich ein Artikel darüber:
"Dreifach abkassiert - Wie ARD-Moderatorin Kailouli gleichzeitig für ÖRR und Bundesregierung arbeitet"
Dabei geht es nicht nur um einzelne Moderatoren, sondern um die ganzen Verflechtungen zwischen dem ÖRR und der Politik, die eine neue Dimensionen erreicht - titelte die BZ weiter.
Man beschreibt auch ganz eindrucksvoll, dass das Ganze eindeutig verfassungswidrig sei.
Aber wie Kai Gniffkes (ehemaliger ARD Chefredakteur) damals schon vollmundig behauptete, dass man sich doch NICHT von der Politik reinreden lässt, bestätigte es sein Nachfolger Marcus Bornheim sogar noch kürzlich ganz unverblümt.
Die wichtige Frage wäre hierbei zustellen, warum dann im ZDF Rundfunkrat immer noch ca. 50% Leute sitzen, die aus der Politik kommen?!
Denn das Urteil vom 25. März 2014 beanstandete schon damals den ganzen Filz zwischen ÖRR und Politik, da es schon so groß war, dass das Verfassungsgericht sich in der Pflicht sah, dort einzuschreiten und mal eine Klarstellung herauszugeben.
Die Zusammensetzung der Aufsichtsgremien des ÖRR ist gemäß Artikel 5 am Gebot der Vielfaltsicherung auszurichten. Die Organisation des ÖRR muss als Ausdruck des Gebots der Vielfaltsicherung dem Gebot der Staatferne genügen.
Danach ist der Einfluss der staatlichen und staatsnahen Mitglieder in den Aufsichtsgremien zu begrenzen. Der Anteil der staatlichen und staatsnahen Mitglieder darf insgesamt ein Drittel der gesetzlichen Mitglieder des jeweiligen Gremiums NICHT überschreiten!
Das heißt, beim ZDF ist man verfassungswidrig aufgestellt, ist ja intressant das mal zu erfahren, wie hier dauernd unsere Demokratie gegen die Verfassung verstößt.
Aber die Opposition klein halten und verbieten wollen, mit der Brandmauer, einem fragwürdigen Urteil des Verfassungsgerichts über die Einschätzung der AfD als gesichert "Rechtsextrem" zu brandmarken.
Wer jetzt noch nicht ganz begriffen hat, von wo die Gefahr ausgeht und wer das Land nachweislich zerstört, dem ist auch nicht mehr ganz zu helfen und lebt mit seiner Ideologie im Paralleluniversum.
...ich könnte noch u.a. über Antifa und dessen gezielte Verharmlosung schreiben, würde aber alles zu lang werden!
Die verblendete Links-Ideologie ist nachweislich die größte Gefahr und Verursacher des Problems.
Urteil des Verfassungsgerichts:
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2014/03/fs20140325_1bvf000111.html
Berliner Zeitung:
https://www.kettner-edelmetalle.de/news/dreifach-kassieren-wie-ard-moderatorin-kailouli-g...Catweazle74. (geb. 1974) am
Berliner Zeitung:
https://www.kettner-edelmetalle.de/news/dreifach-kassieren-wie-ard-moderatorin-kailouli-gleichzeitig-fur-orr-und-bundesregierung-arbeitet-23-12-2025
Joachim Steinhöfel und Meinungsfreiheit:
https://youtu.be/DgoGEfFaahU?si=BW3MQUxhyjTyeH0f
Marcus Bornheim ARD Chefredakteur - Shortclip:
https://youtube.com/shorts/G4n0Qa63bB0?si=KhQ5Mi43ttAUCR_Q
discovery learning am
Politisch Weltaufteilungen – ein seit Menschengedenken unaufhörlicher Prozess. Es bleibt nie etwas, wie es gerade ist. Alle Vielvölkerkonstrukte und alle Bündnisse erlebten ihre Restlaufzeit. Eine Diktatur verurteilt und bekämpft die jeweils andere als Diktatur und erzeugt gleichzeitig wieder neue. Kaum war „Ostblock besiegt“, wurden neue Feindbilder im Ranking der Kartelle präsent. Nur wenige Momente, Jahre, der Menschheitsgeschichte konnten gelegentlich und vorübergehend Hoffnung auf friedliche Koexistenz erzeugen.
Imperialismus, die sicht- und fühlbare Praxis einer kapitalistischen Graule - Ideologie produziert eiternde tyrannische Metastasen im Galopp. Friedliche Ansichten, Beweggründe und Aktionen der Bürger stoßen auf ein fast undurchdringliches Geflecht von Egoismus und Zwang herrschender Kartells: „Regulierte“ Meinungsfreiheit, drohende Verbotsexempel, Verwässerung ethnischer Strukturen, Grabenkriege, Neomissionierung anderer Völker…
Einzellige Tastaturprofessoren überschwemmen Sozial Media mit überschwabbelnder, kleingeistiger Geschwätzigkeit. Alle Rufe und Warnungen vor dem drohenden Finale gemeinsamen Lebens werden zerredet – Hass und Hetze dominieren.
Positiv ist: Und doch rangelt sich Mensch aus scheinbar unüberwindlichen Hindernissen immer wieder empor und ergreift alternative, geschichtsträchtige, Momente einer wenn auch immer fragilen Freiheit. Andere Optionen gibt es für keine Nation unserer Welt einfach nicht.
So wird auch ein Deutschland um seine Alternative nicht herumkommen und schon möglicherweise 2026 in Sachsen-Anhalt das Signal der Erneuerung setzen.User Uli (geb. 1962) am
Was haben discovery learning und kettner edelmetalle gemeinsam?
Verschwörungsnarrative schüren, Ängste vor Kollaps schüren, Laune vermiesen und dann eine vermeintliche "Alternative" für alle teuer verkaufen.
User Uli (geb. 1962) am
Lanz vs. Strolch? Der unheimlich lachende Dritte
Die Aufregung um den gestrigen Strolch-Auftritt bei Lanz zeigt, wie sehr wir uns an Scheinrationalität abarbeiten. Manche feiern Lanz dafür, dass er wieder mit Einspielern bewaffnet die Wahrheit ans Licht gebracht hat. Hatte er auch eine Statistikkarte dabei?
Mit seinen ausschnittsweise herangezogenen Zahlen, vermengt mit Interpretationsware („Kleinsparer“) gelingt es ihm wohl, PolitikerInnen vorzuführen, die das Spiel mitspielen, sie wollen auch „rational“ „zugänglich“, „bewandert“ erscheinen. Geraten zwangsläufig in Erklärungsnot, „Oh, diese Statistik kenne ich im Moment nicht.“ Natürlich nicht. Hätte Lanz sie sonst da?
Die AfD hingegen hat Lanz’ System dechiffriert. Von Strolch und Bagage lassen sich gar nicht auf den Pseudorahmen ein: Reden gleich von mangelnder Meinungsfreiheit, manipulierten Fakten, faseln von einer „Absicht“ („Tribunal“ und so). Strolch bekam wieder die meiste Redezeit – während sie sich „ständig unterbrochen“ geriert.
Und der Lanz scheint im Dilemma: Um den Vorwurf „Haltungsjournalismus“ vorab zu entkräften, unterbricht er diesmal weniger, erscheint moderater, unterlässt die triumphierende „So!“Aggression.
Will beweisen, dass er „anständig“ ist, für Meinungsfreiheit und keinen zum Opfer macht oder gar bloßstellt (haha).
Aber so kann er die dubiosen Positionen und Verkettungen im Vortrag letztlich nicht zerlegen, sondern überlässt die Bühne zwangsläufig zum munteren Popularisieren. Er ist „nur“ der Moderator, der ausgewählt skeptischen Blicks sich auf den „Verteidiger der Vernunft“ reduziert.
Applaus von der Galerie ...User Uli (geb. 1962) am
Wer hat nun gewonnen?
Lanz, der ein paar kritische Punkte setzt? Oder die Strolch, als ständige Gewinnerin der Aufmerksamkeit, die sich in die zahnlose „Löwenhöhle“ gewagt hat, dem „Systemjournalismus“ trotzt?
Nun, ja, sie war ja „weniger aggressiv“, aber …, hört man.
Egal. Lanz ist immer der „lachende Dritte“ im Quoten-Arena-Format.
Die Zuschauer streiten, ob von Strolch „geliefert“ hat oder er sie „vorgeführt“? Lanz schüttelt am Ende noch mit dem Kopf in die Kamera.
Wie schwer es doch einer wie er hat, mit der „Verteidigung der menschlichen Zivilisation“. Und dem prallen Quotensack. Puh!
Es ist nur eine perfekt choreografierte Show, mit vergebenen Rollen. Die AFD ist die „Wahrheitssagerin gegen das System“, Lanz der „Hüter der demokratischen Tradition“.
That´s all´Entertainment - kein echter Diskurs und ohne politischer Substanz.
P.S. Will die abgelegte Herzogin von Strolch eigentlich immer noch Reparationen für die von der DDR enteigneten Junker-Gebiete? Wer weiß das hier von der AFD?725819 am
Es ist für alle, die Vertreter der AfD interviewen, schwer. Werden diese nicht eingeladen, geben sie sich als undemokratisch behandelt. Werden sie eingeladen und befragt, haben sie keinerlei Interesse an einer vernünftigen Diskussion. Sie wollen sich so oder so als Opfer darstellen. Mit ihren Aussagen, egal wie und von wem vorgetragen, bestätigen sie ihr antidemokratisches Anliegen. Wie gestern mit der Ehrerbietung von Storch vor Trump.
Trotzdem sind die Sendungen interessant. Journalismus ist ein Beruf. U.Herrmann, R. Alexander u. viele andere analysieren für uns. Verschiedene weltanschauliche Positionen sind vertreten. Politiker vertreten ihre Kernanliegen, gerade im Wahlkampf.
Als Show würde ich es nicht bezeichnen. Wenn live aus den USA und anderswo berichtet und wird, oder Amerikaner oder Ukrainer zugeschaltet werden, ist das interessant. M. Lanz ist immer gut informiert.
Es als Show abzuqualifizieren, erscheint mir unfair. Das könnte man eher von den inzwischen nervigen Auftritten von Frau Reichinek sagen. Zu theatralisch, zu überdimensioniert die angeblich leidende Bevölkerung.User Uli (geb. 1962) am
Entschuldigung, @ 819 - ich habe nicht U Herrman oder R. Alexander den Journalismus abgesprochen - das sind sie wohl. Ich würde auch nicht die live zugeschalteten Personen in Frage stellen oder die formelle Anlage. Es ging mir um die Marke, das Label Lanz.
Um die Vorgaukelei, dass es sich hier ebenfalls um einen seriösen Journalisten handeln könnte. Das er oberflächliche Geschmacksurteile elegant zu präsentieren oder zu erzeugen weiß, "theatralisch", "überdimensioniert", sein Präsentationstalent ist ganz offenbar.
Lanz dirigiert die Show - im umfassenden Sinne des Wortes. ZDF steht drüber und er wird von dort als Moderator bezahlt. Zugleich ist er Inhaber der Produktionsfirma, die auch vom ZDF für die Show bezahlt wird. Das ist Mhoch2, die auch den Podcast und andere Shows (Zarella) produziert.
Mit den vertraglich vielen festen Sendeterminen (und dem ebenso erfolgreichen Podcast) hat er so nicht nur eine ungeheure ökonomische Macht im ZDF. Er entscheidet auch praktisch, welche PolitikerInnen und Positionen (wie) das Publikum zu Gehör oder zu Gesicht bekommt.
Und das wissen alle! Lanz ist literally systemische Elite und Macht. Er inszeniert sich nur als "Underdog", der "kritische, vernünftige" Fragen "im Names des Volkes" stellt. Der auch dahin geht, "wo es unbequem wird". Nicht für ihn allerdings.
Dabei ist das Schema immergleich. Der "sachlich-rationale" Moderator Lanz eröffnet freundlich die Runde, bis dann die scheinbar "kritisch-investigative" Lanz übernimmt. Der mimt die - für seine auch monetär extrem hohe Position seltsame - vorgebliche "Stimme des Volkes". "Was die Menschen doch interessiert", sagt der mutmaßliche Multimillionär. "Schließen Sie aus, dass ,..?" Reicht einen hergeholten ("Die Redaktion" hat recherchiert") Statistikausriss nach, und wenn das nicht geht: "Wir haben da einen Einspieler bereit."
Wen das dann trifft, kann sich nicht verteidigen, denn Lanz, der Moderator, hat den "Investigativen" abgesegnet, als "unbestechliche Autorität". "Zweifeln Sie die Zahlen an"? Niemand zweifelt Zahlen an, dann noch gegen den Moderator mit Pseudoautorität und "Redaktion". Man kann dann nur z.b. versuchen abzulenken ("Hm, interessant")oder Unpässlichkeit vorzutäuschen (Kopfschmerz) oder schuldzerfressen zu tun. Aber letztlich keine Chance, diese Nummer ist die Show. Mal mehr, mal weniger, die richtige Dosis langt hin.
Melanie Aman, auch eine echte Journalistin, hat es gut begründet angesprochen bei Lanz, dass die AFD im konventionellen Rahmen aufgrund Opfer-Mythos, Verkehrung der Umstände usw. konventionell nicht vernünftig zu diskutieren ist. Es eines anders strukturierten Rahmens bedarf. Lanz wollte nichts davon wissen, war wieder der "Verteidiger von Meinungsfreiheit und echte Demokratie", trotze heroisch: "Ich lad´sie weiter ein."
Ein Hohlkopf? Oder ein rich...User Uli (geb. 1962) am
Ein Hohlkopf? Oder ein richtig guter Geschäftsmann? Obwohl er, wie wir aus dem "geistreichen" Podcast wissen, sich gar nichts aus Macht und schnödem Mamon macht, lieber asketisch lebt und ganz allein durch die Einsamkeit der Arktis marschiert?
Schöne Grüße an Nanuk, den Inuit mit dem tollen Kajak, an dieser Stelle, ich habe viel von ihm gelernt.
Nix für ungut, ist doch ein ganz sympathischer, freundlicher Mann, dessen Rhetorik und Satzgefüge sehr schätzenswert sind.
Catweazle74. (geb. 1974) am
Die "Lanz" Sendung zeigte gestern mal wieder auf exemplarische Weise, wie heutzutage ÖRR-Formate funktionieren, da war Frau von Storch zu Gast und das war am Ende ein regelrechtes Tribunal gewesen.
Die anhaltende Kritik war wohl mittlerweile so groß geworden, dass tatsächlich wieder ab und zu AfD-Politiker eingeladen werden. Natürlich aber nur in der klassischen Konstellation, alle gegen einen.
Ich zitiere vorweg mal gerne Richard David Precht passend an dieser Stelle:
"...es gibt sozusagen eine anständige Meinung und eine unanständige Meinung, das war bei Corona genau dasselbe und da wird das Feld aufgeteilt in diese Beurteilung.
(...) Da werden Talkshows vier gegen eins besetzt.
Die anderen sind sich untereinander einig, im Zweifel der Moderator sogar auch noch und man wird da quasi zur Schlachtbank geführt."
Aber geschenkt, das müsste inzwischen wohl jeder begriffen haben - oder etwa nicht?!
Besonders beeindruckend fand ich die Aussage von Herrn Weber, indem er nämlich behauptete, dass die größte Schwächung von Deutschland derzeit die 15% Zölle von Donald Trump wären - Ne, schon klar!
Ich möchte jetzt nicht die Zollpolitik von Trump verteidigen wollen, aber seit wann geht es denn mit Deutschland schon bergab und seit wann sind die Zölle in Kraft getreten?!
Aber das ist auch wieder der gewohnte Klassiker, ja die Probleme auf andere schieben, es liegt natürlich nicht an der eigenen katastrophal schlechten Politik - Nein, es liegt nämlich an Putin oder Trump!
Ein Glück, dass wir die Beide noch haben, ansonsten wüsste man gar nicht mehr auf wen man das eigene Versagen schieben könnte! 😆
Und dann kam man nämlich zu dem Punkt, wo wahrscheinlich die ganze Runde, sowie der genügsame ZDF-Zuschauer schon gewartet hatte und die Moderation vermutlich daraufhin geskriptet wurde.
Wo Frau von Storch zurecht die Aussagen von Herrn Günther aus der früheren "Lanz" Sendung kritisiert hatte, macht dabei aber leider ein Fehler, worauf dahin förmlich die Hölle losbrach.
Fakt ist jedenfalls, dass Herr Günther dort viele Dinge gesagt hat, bei denen einem die Haare zu Berge standen. Tatsache ist aber auch, dass er nicht explizit gesagt hat, dass man "NIUS" verbieten müsste.
Da war Frau von Storch einer Falschaussage aufgesessen, aber daraus macht man direkt ein regelrechtes Tribunal, was schon einem Verhör gleichlkam. Trotzdem wusste doch jeder wie es gemeint war, dass "NIUS" oder ähnliche Plattformen Feinde der Demokratie wären, mit den man mit zivilgesellschaftlichen Organisationen vorgehen müsste.
Was aber nichts anderes ist, als das, was ja im Grunde schon durch NGO's und "Trusted Flaggers" gemacht wird und immer mit der beliebten Begründung: "WIR" müssen ja "UNSERE" Demokratie retten.
Wie schön wäre es, wenn man mal mit so einer Intention die ganzen%...Catweazle74. (geb. 1974) am
...Falschaussagen der jetzigen Politik ins Rampenlicht zerren würde.
Den Vogel hat aber Herr Weber gestern Abend abgeschossen, als er angeblich Belege dafür hätte, dass im rumänischen Präsidentschaftswahlkampf russische Trolle verantwortlich waren, aber ohne diese konkret zu benennen.
Wahrscheinlich diese Art von Belege, wo russische Drohnen über Deutsche Einrichtungen geflogen sind oder die Beweise, wie das Stören des GPS-Signals beim Flug von Ursula v. Leyen - also KEINE!
Kurzum, man möchte jetzt also praktisch alles einschränken und kontrollieren - insbesondere die Sozialen Medien - da nach Aussage vom Herrn Weber man womöglich in eine gelenkte Demokratie ohne Freiheiten geraten könnte. Den Schwachsinn kann sich niemand wirklich ausdenken.
Denn wenn man die Forderungen durchsetzen will, diese Zensur und Klarnamen auf Social Media Plattformen, dann hat man nämlich genau diese Art von gelenkter Demokratie und eingeschränkter Freiheit.
Denn genau DAS führt nämlich dazu, dass sich immer weniger Leute trauen ihre Meinung zu sagen oder zuschreiben, da man eventuell sogar fürchten muss, Besuch von der Antifa zubekommen.
Ihr merkt aber schon noch alle, wie herrlich wir verarscht werden?! 😳Catweazle74. (geb. 1974) am
...auf die Genossin Ulrike Herrmann gehe ich erst gar nicht ein, da zu uninteressant und unwichtig.
Die hat sich wahrscheinlich mal wieder selber eingeladen!User 1810870 am
@ Catweazle74. schrieb: ..... wieder einmal etwas, das ich auch meine verstanden zu haben und als solches nicht widerspreche 👍.
@ Catweazle74. schrieb: "...auf die Genossin Ulrike Herrmann gehe ich erst gar nicht ein...."
Ich akzeptiere ihre Meinung, bzw. sehe dadurch immer wieder, dass man auch alles irgendwie anders sehen kann.725819 am
Die Storch wurde normal nach ihrer Meinung zum aktuellen Geschehen gefragt, hatte normal Antworten können. Anfangs sprach sie noch normal, plapperte dann Trump nach bis sie bockig wurde.
Wer das gut findet, oder sie benachteiligt findet, kann auch einem Babyphone zur Information lauschen.User 1810870 am
@ 725819 schrieb : "....plapperte dann Trump nach bis sie bockig wurde."
Kann man so sehen wollen - stimmt aber nicht.
Sie versuchte ganz einfach zu sagen: Trump macht seine Politik und sie toleriert diese, da sie eh nichts daran ändern kann. Punkt.
Nur dieser hetzerische, erfolgsgeile Lanz musste ihr eine Aussage erzwingen wollen - eben, dass es "gut" findet - um sie dann fertig zu machen.
Sie findet es so, wie es ist .... (weder gut noch schlecht) es ist eine Entscheidung von Trump und .... dann schau´n wir mal, was am Ende dabei raus kommt!
@ 725819 schrieb : "Wer das gut findet, oder sie benachteiligt findet, kann auch einem Babyphone zur Information lauschen."
..... ich glaube eher, dass Sie das Babyphone an hatten und nicht den Fernseher. Aber ihre Meinung passt genau zu dem, was LANZ erreichen wollte.
.... mein Verständnis, meine Meinung, ist da eine ganz andere!
Und bockig ...., das muss man jetzt schon gezielt fehlinterpretieren wollen - ich muss sagen, Frau Storch scheint sich "sehr gut im Griff" zu haben!Catweazle74. (geb. 1974) am
@870
Auch da darf ich das Lob dann gerne wieder zurückgeben, denn genauso ist es nämlich und ohne viel Klimbim drumherum sehr gut dargelegt! 👍
...was Leute ständig - durch ihre ideologische Verbohrtheit und vermutliche Unwissenheit - alles so hineininterpretieren wollen, ist schon sagenhaft anzusehen.
Aber am Ende bekommt man diejenigen mit nüchternen Fakten und Realitätsnähe dann doch wieder zum Schweigen. 😄
Steht aber exemplarisch für den ganzen Politikzirkus und einseitigen Medienspektakels im ÖRR, wo man das kritische Denken abgeschaltet hat und nur noch fleißig konsumiert.
Mission complete!Hera am
Catweazle, ist Ihr Gras alle? Heute noch kein Vogel auf die Fensterbank geschissen?
Irgendwann lässt das halluzinieren nach, dann sehen auch Sie vielleicht wieder klar!
Vielleicht können Sie das schon mal aufnehmen: die "Genossin Ulrike Herrmann" war von 1984 bis 1989 Mitglied der CDU, anschliessend bis 2021 Mitglied der Grünen, seitdem ruht dort ihre Mitgliedschaft!
@ 870 der " hetzerische, erfolgsgeile Lanz" ist derselbe, dem Sie beim Podcast Lanz und Precht aussergewöhnliche Intelligenz attestierten........
"Aber Ihre Meinung passt genau zu dem, was Lanz hören wollte".... N E I N, @ 819 t e i l t die Meinung von Lanz, so wie Sie die von Storch, vielleicht könnten Sie das einfach mal akzeptieren und respektieren!User 1839908 (geb. 1955) am
👍Catweazle74. (geb. 1974) am
@Hera
Was Sie hier so besonders auszeichnet ist, dass Sie oftmals über etwas mitreden wollen, obwohl man keine Ahnung davon hat und wenn man dann keine Ahnung hat, aber dennoch mitreden will, kommen dann wiederum immer so Beleidigungen bei heraus.
Sie machen hier nur ständig ein sehr frustrierten Eindruck, die sich in ihren kurzgehaltenen und sehr monotonen Kommentaren immer deutlich wiederspiegeln! 🙋♂️
#Kontrollverlust
028 gegen AfD am
Ich habe mir wieder einige Podcast von Martin Sonneborn angesehen.Ist schon interessant was Flinten Uschi und Konsorten an EU Richtlinien brechen.Es gibt nichts was Flinten Uschi noch nicht gebrochen hat.Es gibt wieder ein Misstrauensantra,was natürlich nichts bringt.Ich nehme Sonneborn auch ernst,weil Er an der Quelle sitz und weiß,was in der EU so abgeht und in der Öffentlichkeit kein Thema ist.
Jetzt wird hier mit Millionen,Milliarden und Billionen gerechnet.Ich bin da ganz schmerzfrei.Wenn Deutschland ein Privatvermögen zwischen 10 und 13 Billionen Euro hat,kann man die Oberen 10% zur Kasse bitten,von mir aus nicht alles auf einmal bei 2,8 Billionen Schulden,aber mit einer angemessenen Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer,da sind wir in ein paar Jahren Schuldenfrei und Die Herr und Dame haften merken es nicht nochmal.Auch Die USA mit einem Privatvermögen von 125 Billionen Dollar,denen 90% der oberen 10% gehören,könnte Trump zur Kasse bitten.Aber Das ist leider Wunschdenken,weil Die bestimmen wo es lang geht.SCHADE,sonst ginge es 80 oder 90%der Bevölkerung viel besser. Piperin wird dann Finanzminister,User Uli wird Arbeits und Sozialminister und ich werde Bundespräsident und unterschreibe die Gesetze,die mit passen.Was für eine grandiose Vorstellung.😁028 gegen AfD am
Ich hab noch zwei vergessen,Höhlendödel wird natürlich Drogenbeauftragter und Stärkeliebling 870 Kriegsminister.und zieht als Erster in den Krieg.User 1810870 am
Sie wissen ja, auf was auf Befehlsverweigerung folgt, oder Fahnenflucht ....
Da wäre ich ganz vorsichtig mit der Vergabe von Posten!
.... es ist immer wieder dasselbe: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!!
Die Erde besteht zu etwa 71 % aus Wasser und 29 % aus Landfläche - ca. 361 Millionen km² Wasser und 149 Millionen km² Land.
Doof, wenn man dann pauschal 361 km² Fläche will ....., das ist wie mit dem Vermögen ..... sie können auch nicht von ihrer Villa 70% abschneiden und in Geld umwandeln, nur weil sie es gerade brauchen würden....
@ 028 gegen AfD schrieb: "Ist schon interessant was Flinten Uschi und Konsorten an EU Richtlinien brechen."
..... deshalb werden die auch weltweit verfolgt und dürfen sich nur noch innerhalb der EU bewegen .... (Fakenews).725819 am
Misstrauensanträge der PfE- Fraktion oder anderer rechts außen muss man nicht ernst nehmen. Die machen es aus Prinzip.
An seriöser Problemlösung sind die nicht interessiert.
Ich finde es sehr gut, dass man im EU-Parlament versucht, zu Mehrheitsbeschlüssen zu kommen und vom Einstimmigkeitsprinzip wegzukommen. Damit man sich vom Russland-Vertreter Ungarn nicht mehr alles zerstören lassen muss. Einen sehr guten Podcast gibt es dazu von R. Alexander und D. Rosenfeld („Machtwechsel“).028 gegen AfD am
870 ich habe die Posten schon richtig verteilt. Piperin,User Uli und ich sitzen in Atom geschützten Bunkern und Sie sind an der Front.Ich werde auch kein Gesetz unterschreiben,Rentner oder 50jährige aufwärts an die Front.Das gilt nur für Stärkelieblinge wie Sie.Und auch Alle Schwachen brauchen sich Nicht als Kanonenfutter missbrauchen lassen.Den letzten Satz würde ich ins Gesetz mit aufnehmen,Europaweit reicht schon.028 gegen AfD am
819 wie heißen die Prinzipien und Werte der EU.
Freiheit,Demokratie,Gleichstellung und Rechtsstaatlichkeit,die den Frieden fördern.
Flinten Uschi,Callas,Weber und Konsorten machen genau das Gegenteil.Hören und sehen sich die Podcast von Martin Sonneborn an,der belegt mit Beweisen genau das Gegenteil.Traurig aber wahr.
User 1810870 am
M. Lanz 14.01.2026 - 23:20 Uhr
- Manfred Weber, EVP-Politiker
- Beatrix von Storch, AfD-Politikerin
- Ulrike Herrmann, Journalistin
Da hat man dem Weber wieder lieb in die Augen geschaut für all seinen Blödsinn, den die EU beschlossen hat, oder doch nicht, oder der Einsicht zu liebe, die EU ist sich nicht einig.....
Auch im Iran kann man außer feuchten Worten nichts an Unterstützung liefern ..... außer die Menschen dort anzustacheln, zu opfern, für unsere Art der Demokratie.....
Um dann zusammen wieder über die AFD / Fr. Storch herzufallen..... oder Trump schlecht zu machen .....
Nein - diese Sendung kann man sich wirklich wieder aus den Gehirnzellen "löschen".Hera am
Man sollte eine Beatrix von Storch unbedingt zu Talks in prime Time einladen, damit j e d e r den Unsinn, den diese Frau von sich gibt, mitbekommt! Menschen mit Verstand können diesen Verein nicht wählen, das wäre der Ausverkauf Deutschlands !
"Trump schlecht machen"..... das schafft der ganz alleine, dazu braucht der Niemanden! Bilanz seiner bisher kurzen, zweiten Amtszeit: Chaos!User 1810870 am
**Chaos**, das Europa angerichtet hat!!
Aber es zeigt die Naivität, so etwas nicht erkennen und wissen zu wollen.
Und genau von diesen naiven Wählern lebt die EU - aber so gewinnt man keinen Kampf!
Iran, ein typisches Beispiel für: wir Iraner wollen den Konsum leben von Deutschland, aber selber hat man nicht die Kraft es selber zu erarbeiten, ein Regime zu stürzen.
Da darf sich dann ein Trump wieder die Finger verbrennen, um einen Schah - dessen Vater man aus dem Land gejagt / gestürzt hat - zu platzieren, der was kann.....??
Ja, Chaos - aber nicht wegen Trump! Aber Trump hat das Spiel geändert - er bringt Fakten, .... aber ..... leider sind die Looser alle gegen ihn.
Und in der Situation gibt es eigentlich nur eines: sich mit den Starken verbünden und die Looser absägen ......
Amerika - China - Russland ...... mal sehen, wie lange die dem Zappeln der Europäer zusehen wollen ....725819 am
Sie war nicht so aggressiv wie sonst. Sie stellte fest, was Trump tut, ist die Realität. So weit nachvollziehbar. Wir sehen es täglich.
Der Hinweis von Weber, dass gerade Deutschland von einer regelbasierten Ordnung profitiert, war wichtig. Warum sonst sollte man Handelsabkommen abschließen?
Gleiches gilt für Grenzen.
Die Folgen der Interventionen der USA tragen wir in der EU, Flüchtlinge. Dann hetzt er, dass wir sie aufnehmen. Völlig unlogisch.
Putins Krieg dauert jetzt länger als der große Vaterländische Krieg, vielleicht fällt ihm das auch auf. Wie sinnlos das Ganze ist.
U. Herrmann argumentierte informiert und sachlich.
Frau v. Storch mahnte, Deutschland müsse sagen, was es will. Geopolitisch? Sie sagte aber nicht, was der AfD vorschwebt.
Es dürfte der aktuellen Politik, die auf die Stärkung der EU setzt, widersprechen.725819 am
Frau von Storch plapperte brav Trump nach. Wegen der Drogen musste man ja in Venezuela einschreiten. Fentanyl kommt aber nicht von dort. Egal. Was sind schon Fakten?
Zum Schluss verfiel sie in alte Gewohnheiten, Deutschland und Losertum. Sie wurde wieder pampig.
Wenn die USA sinnlose Argumente für die Kriege bringt, müssen wir das doch nicht nachmachen.Catweazle74. (geb. 1974) am
@870
Es ist hoffnungslos so manchen Leuten etwas im Detail erklären zu wollen, da sitzt wohl schon - von der zu viel ÖRR-Beschallung - die ideologische Schere im Kopf inzwischen viel zu tief.
Zudem beteiligt man sich hier nichtmals wirklich am Diskurs oder versucht mal aus einer anderen Sichtweise zu argumentieren, um etwas plausibel darzustellen.
...totale Fehlanzeige!
Stattdessen taucht man hier lieber nur ab und zu kurz auf, damit wieder der Kübel einer persönlich angestauten Frustration über Andersdenkende fleißig ausschütten zu können - es ist doch erfahrungsgemäß immer dasselbe Spielchen zu beobachten.
Ich vermute mal ganz stark, dass die Motivation Heute wieder darin bestand, da anscheinend wohl niemand Zeit hat zum Kaffeekränzchen zu kommen - wem kann man das schon verübeln. 🤣
Also wirklich nicht Ernst zunehmen!
...ich meine nicht Sie damit @819.User 1810870 am
@ Catweazle74. schrieb : "Es ist hoffnungslos so manchen Leuten etwas im Detail erklären zu wollen, da sitzt wohl schon - von der zu viel ÖRR-Beschallung - die ideologische Schere im Kopf inzwischen viel zu tief."
Ja, da bin ich auch oft erschrocken, wie unreflektiert diese "Mainstream"-Phrasen unserer Demokraten 1:1 nachgeplappert werden.
Es zeigt aber, diese Stimmungsmache hat auch eine breite Wirkung, nicht nur das Internet.
@ Catweazle74. schrieb : "Zudem beteiligt man sich hier nichtmals wirklich am Diskurs..."
Darum geht es auch nicht - es müssen nur immer die Feindbilder aus Politik und Medien wiederholt werden.Hera am
Für mich war auch beispielhaft, als von Storch Ministerpräsident Günther bezichtigte, er wolle NiUS verbieten, was Markus Lanz ganz klar widerlegen konnte! Irreführender Zusammenschnitt dieses rechtspopulistischen Portals, Fakenews!!!
"Grossraumordnung statt regelbasiertes Losertum" 🤮🤮🤮
@ 870 Es steht Ihnen doch jederzeit frei den Losern (korrekt mit einem "o"😉) den Rücken zu kehren und zu den vermeintlichen Winnern zu wechseln..... 🙋♀️
Eine deutsche MEHRHEIT sieht das immer noch anders! Und Donald Trump hat bei seiner Aktion "Grönland-Kauf" weder alle Republikaner, noch das Volk hinter sich......User 1810870 am
"Für mich war auch beispielhaft, als von Storch Ministerpräsident Günther bezichtigte, er wolle NiUS verbieten, was Markus Lanz ganz klar widerlegen konnte! Irreführender Zusammenschnitt dieses rechtspopulistischen Portals, Fakenews!!!"
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Das war ein raffinierter Schachzug von Lanz ..... kann man sagen, ich fand es eine widerliche, bösartige Vorführung!
Lanz hatte schon Ministerpräsident Günther dazu genötigt zu sagen, dass er das Internet für bis 14/16-jährige verbieten würde. Da war es Lanz penetrant wichtig, dass Günther **verbieten** sagte, sagen musste!
Und eines ist doch klar - auch wenn nicht explizit ausgesprochen, man (unsere Demokraten) will NiUS, Correct, .... verbieten, das sind FAKTEN.
Ich würde z. B. auch "Charlie Hebdo", diese widerlichen Satire-Hetzer verbieten ....
Aber, die Welt ist so, wie sie gerade ist...
"Grossraumordnung statt regelbasiertes Losertum"
Was wahr ist ist eben wahr! - nur darf man es nicht sagen, aber alle "unsere Freunde" wissen das.
.... und ja, Entschuldigung, Loser schreibt man nur mit einem "o" - den Fehler mache ich immer wieder....
"Eine deutsche MEHRHEIT sieht das immer noch anders! Und Donald Trump hat bei seiner Aktion "Grönland-Kauf" weder alle Republikaner, noch das Volk hinter sich......"
Das würde ich jetzt nicht behaupten wollen ....., zumindest sind die Gegner lauter!
So laut, dass alle die verschlafen haben, dass die Welt sich ändert. sind jedoch dafür jetzt wach geworden - ob die allerdings verstanden haben, um was es geht, bezweifele ich aber.
Und wenn nun Europa sich um Grönland kümmert - militärisch, wirtschaftlich - und Russland wie China verdrängt - dann hat TRUMP gewonnen!
..... und dann bezahlt EUROPA die Zeche - super DEAL würde ich sagen.Catweazle74. (geb. 1974) am
...Entschuldigung, wer war nochmal der Loser mit zwei "o"?! 🤣🤣🤣
piperin am
>>Ist die Lage wirtschaftlich mies, weil nicht mehr investiert wird und alle sparen, steigen die Staatsschulden, der die schlechte Lage mit seinen System zumindest teils ausgleicht.<<
Ein Staat hat niemals Konsum zu pushen.
Er erwirtschaft selbst nichts. Er ist ja noch nicht mal JEMAND außer ein juristisches Gebilde.
Sein Geld ist "Fremdkapital", das der Gemeinschaft gehört und das Geld wird von der Gesellschaft für einen konkreten Zweck erhoben:
Deckung der Gemeinschaftskosten wie Infrastruktur, Verwaltung, Bildung usw.
Wenn es der gesamten Gemeinschaft dienlich ist, so können Investitionen erfolgen, die übergeordneter Art sind wie Schutzwälle vor Überschwemmungen, Autobahnen usw., welche also nicht irgendwelchen natürlichen oder juristischen Personen zugeordnet werden können, aber dem Gemeinwohl dienen und für diese sogar unerlässlich sind.
Der Staat ist weder Investor, noch ein Konzern, noch ein Konsument und auch keine Verteilstelle, die nach Belieben Gelder umschichten oder verschenken kann, wie es ihr gerade passt.
FREMDGELD!
Ich denke jeder sollte wissen, welchen Pflichten ein Treuhänder oder auch bspw. ein Betreuer eines nicht unmündigen Bürgers oder Kindes gefälligst nachzukommen hat.
Jedem normalen Bürger wird dermaßen auf die Finger geklopft oder seine Zelle im Knast zugewiesen, wenn er Fremdgelder missbraucht, nur Politiker scheinen einen Freibrief zu haben.
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Es macht keinen Sinn, Gelder über Steuern einzufordern um sie dann wieder auszuschütten.
Dazu gibt es das Mittel der Steuersenkung.
Der Staat hat Konsum nicht künstlich zu pushen.
Angebot und Nachfrage.
Anseres hat keinerlei Nutzen. Das ist so als würde ein Bäcker jeden morgen in seine Bäckerei gehen und den Laden leer kaufen.
Dann kann er zwar gewaltige Umsätze schreiben, aber hat keinen einzigen Cent verdient.
Was soll denn solcher Unsinn?
Ach so, dass er meint, sich nun Gehalt ausschütten zu dürfen?🤣
So kann man sich die Welt schön rechnen.
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Für die Wirtschaft sind Unternehmer und Investitoren zuständig.
Das ist deren Aufgabe.
Dafür gibt es auch den Preis, dass man damit Gewinne machen kann, wenn man die Mühen und Risiken eingeht. Ist auch richtig so.
Und das machen hierzulande viele verdammt gut, auch wenn etliche bereits die Lust verloren haben und ins Ausland umschichten.
Der Staat muss überhaupt nichts machen, außer gute Bedingungen schaffen.
Lediglich nicht immer noch mehr Knebel zwischen die Füße werfen.
Von was Sie reden, @User Uli, gleicht eher autoritären, kommunistischen Ideologien, wo der Staat meint, alles kontrollieren und steuern zu müssen.
Das hat nichts mit den Prinzipien von gesunder Marktwirtschaft zu tun, in der sich der Markt frei entwickeln und flexibel anpassen kann.
Da sind "Marktbereinigung" und Phasen der Unter-/Überproduktion lediglich stabilisierende und selbs...piperin am
Da sind "Marktbereinigung" und Phasen der Unter-/Überproduktion lediglich stabilisierende und selbst regulierende Mechanismen.
Aus jeder Krise geht die Wirtschaft gestärkt hervor, wenn man sie nur lässt.User 1810870 am
@ piperin schrieb: "Aus jeder Krise geht die Wirtschaft gestärkt hervor, wenn man sie nur lässt."
Ich würde eher sagen: nach der Krise ist vor der der Krise .....
Wirtschaft gestärkt = Unternehmer reicher und Staat ärmer....
Die Unternehmer - die guten - zocken gut und machen ihr Geschäft auf Kosten der Steuerzahler/des Staates, um dann wieder zu jammern ......
Der Staat baut eine Straße für 1.000.000 Euro ..... und bekommt dann Steuereinnahmen von 100.000 Euro (ein naives, populistisches Beispiel) durch angesiedelte Firmen, ect..... Und nach 10 Jahren saniert man dann die Straße für 400.000 Euro .....
So klappt das nicht und schon gar nicht, wenn man kein Geld mehr hat für Schulen, Krankenhäuser und die Verteidigung! usw......
Da will ich erst gar nicht im Detail weiter rechnen wollen!
Und jetzt in der Not der Staatsfinanzen - auch der dümmste Politiker merkt, dass mehr Geld ausgegeben, als eingenommen wird – werden dann solche Taschenspielertricks gemacht, wenn man PlusMinus glauben darf, um die Wirtschaft anzukurbeln:
Die Idee war den Strompreis der Industrie von 18 Cent/kWh um 5 Cent zu senken ...., also 13 Cent/kWh.
So, wie das gestern vorgerechnet wurde ..... waren es am Ende ganze 0,375 Cent/kWh, die die Industrie dann sparen würde.....
Lächerlich oder einfach gesagt - die Reduzierung des Industriestroms ist eine Täuschung!
Und wenn man dann noch gesehen hat bei PlusMinus, wie wir bei den Krankenkassenbeiträgen über den Tisch gezogen werden, wegen Sachfremdenleistungen des Staates, die wir durch Krankenkassenbeiträge bezahlen, dann muss doch endlich jeder kapieren - dieses System hat ausgedient!
Und zum Schluss schaut man dann noch M. Lanz 14.01.26 an ..... und dann weiß man, die einzige Wahrheit weiß jeder nur für sich selber, bzw. kann jeder in seinem Geldbeutel nachvollziehen, kann politisch die Fakten selber bewerten..... wenn man rechnen und auch noch in die Vergangenheit zurück denken kann!
Dumm nur, dass bei uns im Land zu viele der einfachen Mathematik: Einnahmen - (minus) - Ausgaben, nicht einmal mehr folgen können.
Da werden dann Rabatte (von überteuerten Produkten) als Einsparungen auf die Habenseite transferiert ..... um sich das Leben schönzurechnen.
@ piperin: Sie werden Sozis nie davon überzeugen, dass man Geld verdienen muss - und Sie @ piperin wollen nicht verstehen, der Kapitalist ist kein guter Mensch, er ist einfach gierig!
Und wer mit solchen Charakteren ein System betreiben will, der braucht eine gute Armee und/oder Polizei ..... Deutschland aber hat beides nicht, dafür ganz viele SCHULDEN!
Wir haben Schulden auf Kosten der nachfolgenden Generationen und Schulden zu Lasten der Umwelt - und wollen immer mehr Teilnehmer in dieses korrupte System reinholen, die nur noch mehr Schulden machen wollen, bzw. mehr rausholen wollen!User Uli (geb. 1962) am
Ein @ piperin diesmal zwischen Ideologie und völliger Realitätsverweigerung
Ihr Beitrag ist kein ökonomisches Argument, sondern starrsinniger Alters-Infantilismus.
Die Vorstellung, eine Volkswirtschaft bestünde nur aus Unternehmen, ist eine krude Fantasie des 19. Jahrhunderts, die spätestens im Manchester-Kapitalismus krachend zu Bruch ging.
Wer die privaten Haushalte und den Staat aus der Gleichung streicht, hat die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) schlicht nicht verstanden: Ohne die Nachfrage der Bürger ist jedes Unternehmen sofort bankrott. Der Staat ist kein „ordnungspolitisches Gespenst“, sondern mit einer Staatsquote von über 51 % im Jahr 2026 der massivste Wirtschaftsfaktor und Auftraggeber überhaupt.
Besonders zynisch ist Ihr Gerede von der „Marktbereinigung“ als Chiffre für Kapitalvernichtung: Sagen Sie das mal dem pleitegehenden Mittelständler oder dem Arbeiter im Strukturwandel – „Jammert nicht, ihr werdet nur bereinigt!“. Die werden sich sicher freuen (Merke: Zynismus).
Wer „automatische Stabilisatoren“ wie Kurzarbeitergeld als „Kommunismus“ brandmarkt, fordert den wirtschaftlichen Suizid. Eine Wirtschaft ohne den Kreislauf aus Produktion, Konsum und Staat existiert nur in Ihrer Ideologie, nicht in der Realität.
Das Absurdeste aber zum Schluss: Lesen Sie mal Ihre Beiträge im Konetxt Trump. Dort können Sie massive staatliche Wirtschaftspolitik und Defizite bestens verteidigen - hier nennen Sie das „kommunistisch“.
Fazit: Es geht Ihnen hier vermutlich nicht um Ökonomie, sondern darum, ein widersprüchliches, ideologisches Kartenhaus mit Lautstärke vor dem Einsturz zu bewahren. Ich denke, besser weitere Ausflüchte sparen, weil echte Lösungen nicht dabei herauskommen können.piperin am
keine Ahnung, von was Sie da reden, @User Uli.
Niemand streicht private Haushalte aus der Gleichung oder was genau fällt Ihnen am Begriff "Nachfrage" denn so schwer?
Endverbraucher, also auch private Haushalte, sind sogar letztlich das, worum sich alles dreht. Darauf setzen Unternehmen und Konzerne doch auf, sogar die, die wieder nur Zulieferer für andere Unternehmen und Konzerne sind. Am Ende der Produktions- und Lieferketten müssen immer Abnehmer stehen.
>>Der Staat ist kein „ordnungspolitisches Gespenst“, sondern mit einer Staatsquote von über 51 % im Jahr 2026 der massivste Wirtschaftsfaktor und Auftraggeber überhaupt.<<
Sorry, schon wieder so eine Milchmädchenrechnung.
Erstens einmal sprach ich doch von "Investitionen erfolgen, die übergeordneter Art sind wie Schutzwälle vor Überschwemmungen, Autobahnen usw.".
Und natürlich liegen derartige Projekte auch monetär in ganz anderen Größenordnungen - sie sollten schon wissen, was allein 1 km Autobahn kostet.
Und es gibt eine Vielzahl an Gemeinschaftskosten wie Schulen, Infrastruktur usw.
Habe ich denn behauptet, das koste nur 20,70Euro?
Zweitens sind die 49-50% Staatsausgaben, was aber nichts mit
"Nachfrage an Gütern und Dienstleistungen"
zu tun hat, denn dafür gibt es den Begriff
"Realausgabenquote",
und diese liegt nicht bei Ihren >>51%<<, sondern lediglich bei etwa 20%, was Sie ja wohl wissen sollten.
Bei Ihren "Staatsausgaben" sind Gelder enthalten wie
- Sozialtransfers wie Renten un Kindergeld
- Bürgergeld, Sozialhilfe, Wohngeld, ...
- Zinszahlungen
- Energiepreisbremsen, Zuschüsse für Landwirtschaft
- Kurzarbeitergeld
usw.
Hier werden keine Güter oder Dienstleistungen gekauft, das ist Umschichtung von Geldern.
Sie werfen wieder mal alles in einen Topf ohne dass es mit dem etwas zu tun hätte, wovon ich sprach.
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>> „Marktbereinigung“ als Chiffre für Kapitalvernichtung: Sagen Sie das mal dem pleitegehenden Mittelständler oder dem Arbeiter im Strukturwandel – „Jammert nicht, ihr werdet nur bereinigt!“<<
Mit Sicherheit muss man keinem Mittelständler sagen, was von denen jeder weiß.
Den Arbeitern sollte man das sehr wohl sagen statt wie von Linken ständig noch mehr Flausen in den Kopf zu setzen, das Geld wachse auf den Bäumen.
Sie und @028 mit Ihren Umverteilungs-Träumen.😃
Gesunde Marktwirtschaft geht anders.User Uli (geb. 1962) am
@ 870 - Warum haben wir nur Kosten zu Lasten der späteren Generation? Wenn der Staat eine Anleihe herausgibt, dann hält die doch am Ende jemand, hat also im gleichen Wert eine Forderung. Werden die Schulden auf die nächste Generation übertragen, dann auch die Forderungen nach aller Logik. Wie soll das also gehen?
Und macht Deutschland Schulden, kann Deutschland "nicht mit Geld umgehen"? Nach allem was man sehen kann, hatte Deutschland 2025 wieder einen durchaus "soliden" Handelsbilanzüberschuss von rund 180 Milliarden. Leben wir nicht über unsere, sondern unter unseren Verhältnissen? Was sagt dazu die Mathematik, wer ist "wir"?User Uli (geb. 1962) am
Ja, da haben Sie recht, @ piperin, mit 20% Realausgabenquote. Mit Bezug auf die VGR lag ich da völlig falsch, ein wichtiger wirtschaftlicher Sektor, jedoch in der Rechnung nicht der wichtigste. Sehr gut!
Wobei die "Umschichtungen" wieder als Einkommen zufliessen und somit dennoch die Nachfrage steigern, in den 50%/BIP Privaten HH aufgehen.
Zugleich ist es richtig, dass der "Abbau toten Kapitals" für Mittelschichtler selbstverständlich ist, Unternehmen erleiden das ständig. Das Alte verschwindet, das Kapital, die Ressoucen wandern zu den Neuen, Produktiveren. Das ist ja die Dynamik im Kapitalismus, die alles bewegt.
Aber heuer stehen wir im Kontext von Nachfragekrisen und Preischocs, zuvor z.B. profitable Zulieferfirmen gehen über die Wupper wegen externer Ursachen. Dominoeffekte deuten sich an, eine Pleite folgt der Anderen.
Ich denke, unter diesen Umständen wissen Mittelständler vielleicht darum, wollen aber nicht den Kollaps, sondern Übergangs- und Überlebenschancen, Perspektiven. Bleibt das aus, kommt mitunter die Radikalisierung.
Und da ist es äußerst rational, nicht am Ende nur zu crashen, sondern das Schwungrad mit starkem Anstoss und Nachfrage neu in Schwung zu versetzen.
User 1839908 (geb. 1955) am
Grönland hat mit Dänemark das alleinige Recht ,zu bestimmen,was sie wollen.
Trump ist nicht der Gott der Welt!Er wird noch ein großes Problem für die Menschen auf der Welt werden,wenn er sich weiterhin so verhält im Namen der USA.Die USA ist kein zuverlässiger Partner mehr.
Die autoritären Staaten werden auf der Welt ermutigt,ihm es gleich zu tun.piperin am
nöö, da sind Sie wohl leider einem Irrtum unterlaufen.
Grönland hat seit 2009 das alleinige Recht per Volksabstimmung seine Souveränität und Unabhängigkeit zu erklären.
Da bedarf es keiner Zustimmung Dänemarks und die können auch rein gar nichts dagegen machen.
Als souveräner Staat kann sich Grönland dann den USA anschließen. Auch das kann niemand verhindern.
Das wäre rechtlich und sogar auch moralisch alles einwandfrei.
Da interessiert nicht, ob es jemand nicht passt.
Es muss noch immer Recht bleiben, was Recht ist.
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Einzig die militärischen Drohungen gehen natürlich gar nicht, auch wenn sie möglicherweise nur den Preis drücken sollen.Hera am
Grönland ist autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark, ja, die vollständige Unabhängigkeit aber unrealistisch, da die Insel nahezu ausschliesslich von der Fischerei lebt und finanziell auf dänische Subventionen angewiesen ist.
@ piperin, die Bevölkerung Grönlands w i l l mehrheitlich nicht von den USA übernommen werden, selbst Trumps Dollars ziehen nicht! Bravo, Eigenständigkeit vor Gier........ Es muss Recht bleiben, was Recht ist, ja, das gilt auch explizit für Donald TrumpUser 1810870 am
Grönland - ein Nichts!
Grönland:
- über zwei Jahrhunderte lang eine abgeschottete Kolonie war, die hauptsächlich dazu diente, Europa mit tierischen Ölen zu versorgen
- da Grönland wirtschaftlich nahezu vollständig von der Fischerei lebt und mit seiner geringen, aber stark verstreut siedelnden Bevölkerung und dem daraus resultierenden Defizit zwischen staatlichen Einnahmen und Ausgaben finanziell von dänischen Subventionen abhängig ist.
Wieder ein Zwerg, der den Aufstand probt, gestützt von dem zerstrittenen EU-Haufen.
Ein Land, das wieder auf GELD "all over the world" angewiesen ist - ein Land: große Klappe, nichts dahinter.
Aber jetzt wird es plötzlich interessant - weil die Weltlage sich verändert hat, sichtbar - sogar die Deutschen, die pazifistischen Grünen, haben endlich kapiert, ohne STÄRKE, ohne "Kampftruppen", ohne Verteidigungsfähigkeit ..... sind wir der kleine Fisch, der morgen gefressen wird!
So, wie die SPD als Looser-Partei den Ton angibt in der Koalition, so will auch Grönland nun den großen Pfau spielen.
Gut - Trump ist schon etwas speziell - aber er hat einfach Recht, er sieht die Welt wie sie ist: ein Haifischbecken!
Unsere verblendeten Demokraten haben unser Geld (Steuern) verjubelt und uns vorgegaukelt - wir alle haben uns lieb, alle sind friedlich, ..... und wenn die EU Gesetze macht für alle, dann haben nur "wir" (Deutschland) immer die größten (finanziellen) Vorteile!
Ja, wo endet das noch alles ....., nachdem unsere Looser die Clan´s, die Drogenmafiosis, die korrupten Staaten und Staatschefs mit Geld überschüttet haben und zusehen, wie Kriminelle immer mehr Geschäfte machen und immer mehr Stadtteile "erobert" haben!
Grönland - die Frage wird wirklich sein, kann man fair die Insel aufteilen?
Und wer übernimmt die Investitionen in deren "Aufbau"? Wer bezahlt die Zeche dann wirklich?
- Ukraine
- Gaza
- Iran
- Irak
- Afghanistan
...... wenn wollen wir eigentlich noch alles retten ....., da fällt mir gerade noch Afrika ein, .... Algerien, Marokko, Tunesien .....
Und immer daran denken ... Italien, Frankreich, Spanien ....., denen geht auch das GELD aus, ... wenn man ehrlich sein will!
Grönland ......, ich denke da an Eis und Sommer 🤣
725819 am
So ganz stimmig ist die Argumentation in Sachen Ausgaben für Militär und Soziales in den USA hier nicht.
Lt. Statista geben auch die USA einen höheren Anteil für Soziales (Renten, Programme wie TANF für Bedürftige usw.) aus - 17,6 Prozent des BIP in 2023. Für das Militär rd. 3 Prozent.User Uli (geb. 1962) am
@ 819 - Ihre Zahen stimmen, aber es betrifft nicht die Argumentation.
In der Tat haben die USA das mit Abstand teuerste und eines die ineffizientesten Krankenversicherungssysteme weltweit. Hier kommen doppelt bis vier Mal so hohe Medikamentenpreise und drei Mal so hohe Verwaltungskosten wie in Deutschland ins Spiel. Die BürgerInnen werden in Deutschland unter dem Strich deutlich besser versorgt.
Das war aber ist nicht der Kern der Argumentation. Während unter Trump seit Amtsantritt die Sozialkosten etwa im Gefolge der Inflationsrate stiegen (rund 2,8% = 50 Mrd. Dollar Jahr), stieg die Verschuldung um 7-8%, (von 35,5 Bio. auf über 38 Bio.), also deutlich höher.
Wodurch? Vor allem Steuersenkungen (vor allem für Reiche) und Rüstung (gilt übrigens als "Konsumausgaben"). Nur ein kleiner Teil war Investitionen.
Argumentation bestätigt.piperin am
so sind die offiziellen Zahlen, @819.
(wobei die Militärausgaben in den USA zw. 3,3% und 3,4% liegen. bei so kleinen Werten sollte man die Nachkommastellen gern nennen)
wenn man dies seriös betrachten will, muss man oftmals tiefer in die Zahlen gehen.
Bspw. liegen die Sozialkosten in der BRD bei über 1 Billion €.
Das sagt lediglich, dass die Gesamtkosten sehr hoch sind, aber es ist nicht so, dass dies alles
"soziale Zuwendungen" wären im Sinne von
"Kosten zu Lasten der Gemeinschaft für Menschen die nicht zahlen/zahlen können oder wollen".
Generell sind Zahlen wie Kosten für Gesundheitswesen von 500 Mrd. für Gesundheitswesen oft ein Mix, den man erst aufschlüsseln muss. Da ist bspw. PKV eingerechnet, was nun genau das Gegenteil von "sozial" ist, nämlich "zahle oder du fliegst raus" bis hin zu Zuschüssen aus Steuermitteln in GKV.
In der USA sind die 30% auch nur eine Zahl aufgrund dessen, wie gerechnet wird. Enthalten bspw. private Rentenversicherungen von Arbeitgeber, private Tenten- und Pensionsfonds usw.
Rechnet man diese nicht ein, so schmilzt die Zahl auf etwa 18% zusammen.
User Uli (geb. 1962) am
Reichtum, Schulden, Leistungsgerechtigkeit – der Mythos vom „Sozialstaat-Schuldenmacher“ entlarvt.
Hierzulande jammern einige über „Schuldenberge“, die angeblich durch den Sozialstaat entstehen. Die USA widerlegen das doppelt: Erstens gibt es in Deutschland keinen Schuldenberg wie dort (rund 130% BIP/38,5 BioUSD vs. Deutschlands rund 65%/2,8 BioEur), trotz unseres Sozialsystems. Zweitens zeigen die USA wohl glasklar: Schuld ist nicht der Sozialstaat, sondern Reichtumskonzentration und Steuer-Geschenke an Superreiche.
Wie wurden die US-Milliardäre denn superreich? Robert Reich, Ex-US-Arbeitsminister belegt: Nicht durch „Leistung und fairen Wettbewerb“, sondern Monopole, Insiderhandel, Lobbyismus, Schmiergelder oder Erbschaften!
Das reichste 1% hält 40% des Vermögens, die oberen 10% gar 90%. Ihre „Marktfreiheit“ ist Fake, ein "Simulacrum" – sie gilt für alle anderen. Für die Loser. (https://www.inequalitymedia.org)
Was sind die Schulden-Treiber: Steuergeschenke für Konzerne/Reiche und Militär – nicht Sozialausgaben.
Deutschland ist dagegen ein solider Sozialstaat mit relativ niedriger Quote und weitaus stabilerer Wirtschaft. Die „Sozialparasiten“-These ist blanker Unsinn. Der Staat sollte mal dringend mehr zur Überwindung der aktuellen Konjunkturkrise ausgeben, statt unhaltbaren Schuldenmythen nachzulaufen.piperin am
also jetzt fängt's langsam an, lächerlich zu werden.
Wenn Ihr so weiter macht, dann setze ich demnächst einen post rein wie
>>Bayern geht es so gut wegen den Lederhosen und die Ostländer sind finanzschwach, weil man dort keine Lederhosen trägt<<
Ist doch Käse, mit Sozialsystem daher zu kommen und auf solche Art mit Staatsverschuldung in Relation setzen zu wollen.
Deutschland hat gewaltige Exporte, einen Außenbilanz-Überschuss von 250 Milliarden Euro, während USA ein Außenhandels-Defizit von etwa 844 Milliarden Euro hatte.
Das ist eine Differenz von etwa 1,1 BILLIONEN Euro allein im letzten Jahr.
Wenn man das Inflationsbereinigt all die Jahre hochrechnet, dann sind das zweistellige Billionen-Beträge.
Hinzu kommen Rüstung-Verteidigungsausgaben, wofür D 2000-2020 gerade mal etwa 800 Mrd. Euro ausgaben, die USA jedoch über 13 Billionen Euro!
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Würde man beides herausrechnen, also
1. annehmen, dass die USA einen ebenso hohen Außenhandelsüberschuss wie D gehabt hätten UND
2. die USA nur so hohe Verteidigungsausgaben gehabt hätten wie D,
dann hätte die USA überhaupt keine Staatsschulden mehr, sondern ein
Staats-Nettovermögen von etwa 8 Billionen USD.
Ein gigantisches Guthaben!
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Zudem funktioniert das in den USA doch anders. Nur als Beispiel sind in den Staatsschulden in der USA bspw. auch Sozial- und Pensionsfonds eingerechnet, welche durch Steuereinnahme künftig noch erwirtschaftet werden,
was in Deutschland eben nicht eingerechnet ist, weil es derartiges gar nicht gibt.
Zuerst einmal müsste man dann quasi kommende Pensionszahlungen mit hinzurechnen, weil es Pensionsfonds gar nicht gibt bei uns.
Dann:
Das Vermögen pro Kopf
mit Staatsschulden EINGERECHNET(!!!) liegt
in D bei etwa 300 T Euro
USA bei etwa 650 T Euro (700T USD)
Jetzt könnte ich auch daher kommen und sagen, dass die Amis jeder nahezu das Doppelte an Vermögen hat, weil eben das Sozialsystem so eingeschränkt ist.
Zufrieden?
Solche Milchmädchen-Rechnungen mit Staatsschulden und Sozialsystem populistisch hinzuwerfen könnt Ihr denen aufschwatzen, die nicht rechnen können, aber davon gibt es ja genügend.😃piperin am
btw - in diesem Feld ist Trump gar nicht so dumm, wie manche denken. Er weiß sehr wohl, dass Außenhandelsdefizit und Rüstung den USA gewaltig zusetzen.
Er versucht an den richtigen Hebeln zu drehen.
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auch die Idee von "Grönland kaufen" ist cleverer als manche denken.
Bei 56.000 Einwohner braucht er nur etwa 560 Mrd. Euro bieten, was je Einwohner
10.000.000 Euro ( 10 Millionen Euro!)
bedeutet. Dieses für jeden Alten, für jedes Kind, jeden Kranken, Invaliden, Faulpelz, einfach für JEDEN!
Und da wäre ich mal gespannt, wer da noch "nein" sagen würde.😀
Wenn die Grönländer in einer Volksabstimmung ihre Unabhängigkeit erklären, dann wäre ich zudem gespannt, wie da Dänemark in heutiger Zeit und in diesem ganzen Selbstbestimmungs-Gedöns sich noch dagegen wehren wollten.
Mit Truppen einmarschieren? Dass ich nicht lache!
Die Nato und auch Deutschland hätten völkerrechtlich keinerlei Recht, militärisch zu intervenieren.
Zudem spräche nichts dagegen den Betrag um eine weitere Billion für das Mutterland zur Besänftigung aufzustocken ... und selbst dann wäre es noch immer ein Schnäppchen.😃
Niemand will wohl, dass Grönland künftig zur USA gehört, wirklich niemand außer der USA.
Aber die Idee für sich hat schon ihren Reiz und ist gar nicht so abwegig.User 1810870 am
@ User Uli schrieb: "Reichtum, Schulden, Leistungsgerechtigkeit – der Mythos vom „Sozialstaat-Schuldenmacher“ entlarvt."
@ piperin schrieb: "Solche Milchmädchen-Rechnungen mit Staatsschulden und Sozialsystem populistisch hinzuwerfen könnt Ihr denen aufschwatzen, die nicht rechnen können, aber davon gibt es ja genügend."
Es geht im Großen weder um "Reichtum" oder "Sozialstaat-Schuldenmacher", noch um "Milchmädchen-Rechnung", es geht um den Weltfrieden - um das friedliche Zusammenleben der Völker "all over the world".
Und wie man das - den Frieden - nun erhält, im Wettbewerb, auf einer Kugel mit begrenzten Ressourcen (die auch ungleich verteilt sind), ist Aufgabe der ++Landesfürsten++, der Regierungen, der "Ländervereinigungen" und Kooperationspartner.
Dabei wird immer die "Souveränität" so hochbeschworen - jedes Land lebt so, wie es eben leben will, das Volk, die Fürsten, die Despoten, die politischen Parteien, usw....
Und egal wo, die Stimmungen schwanken, Mächte verschieben sich, Stärken variieren und Meinungen/Ansichten verändern sich, wie auch die Erwartungen.
Bei den einen kommen Veränderungen schleichend, andere führen sie mit Gewalt durch - Veränderung, egal ob Macht, Stärke oder Reichtum - alles verändert sich, alles ist und bleibt dynamisch!
Egal, wer nun wieviel Schulden hat oder nicht - das Imperium muss geschützt werden, das Volk muss geführt werden und Feinde sind abzuwehren.
Und das erreicht man auf jeden Fall nie (Feinde abzuwehren) mit dem reinen Kapitalismus und auch nicht mit dem Sozialismus .... , und wenn man sich vergaloppiert, das Volk gegen sich bringt (siehe Iran), dann offenbart man seine Schwächen, dann ist der Frieden gestört und die Macht auch!
.... und Deutschland ist bei dem Thema Frieden auf keinem guten Weg und auch nicht bei den Themen Kapitalismus und Sozialismus (Sozialstaat)!
Auch sind die Völker weltweit ziemlich rebellisch, führungsungeeignet - und gerade die Spaltung in Deutschland, die heterogene Wählerschicht, dokumentiert das.
Einigkeit macht STARK - wir sind uns aber quasi alle uneinig! ..... sogar unter den Armen und/oder den Reichen gibt es keine Einigung, bzw. eindeutige Mehrheiten.
Iran - ich würde wirklich gerne wissen, welche ehrliche Meinungen dort die Mehrheiten haben.
Aber - wie @ piperin schrieb: "....die, die nicht rechnen können, aber davon gibt es ja genügend."piperin am
@870, sehr wohl geht es um "Milchmädchen-Rechnung", weil es eine Masche der Linken ist, irgendwelche Rechnungen in den Raum zu setzen, die hinten und vorne nicht stimmen.
Wer keine Ahnung hat oder nicht nachrechnet lässt sich davon einlullen und verbreitet solchen Unsinn womöglich noch weiter.
Das kann man so einfach nicht stehen lassen.
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>>das Imperium muss geschützt werden, das Volk muss geführt werden und Feinde sind abzuwehren.
Und das erreicht man auf jeden Fall nie (Feinde abzuwehren) mit dem reinen Kapitalismus und auch nicht mit dem Sozialismus .... <<
Ich weiß nicht, was Sie hier für einen Faden spannen wollten.
Um "Feinde abzuwehren" spielen natürlich etliche Faktoren mit und da macht es wenig Sinn, auf Kapitalismus, Sozialismus und Ihre Vorstellung irgendeiner anderen Form abzuzielen,
doch WENN Sie schon darauf fokussieren, DANN liegen Sie völlig falsch, denn es gibt kein effizienteres System als reinen Kapitalismus und genau DANN böte Kapitalismus zumindest monetär weit bessere Voraussetzung als alle anderen Systemen.
Ohne Moos nichts los.
Am ehesten könnte reiner Kapitalismus mit den Gesetzen der Natur und Wildnis verglichen werden.
Pure Effizienz im Überlebenskampf - die Natur irrt nicht.
Aber reinen Kapitalismus haben wir nicht. Fordert auch keiner.
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>>Bei den einen kommen Veränderungen schleichend, ...<<
papperlespapp!
Es soll doch keiner sagen, dass Veränderungen während der Ampel schleichend kamen.😵💫
Die kamen schon mit Ansage!
Das wusste man doch vorher, wo die Handschrift der Grünen dieses Land hintreiben würde.
Sie etwa nicht?😃
Doch, ich denke schon.User 1810870 am
@ piperin schrieb: "Ohne Moos nichts los."
.... darum geben wir auch so viel davon aus - unser nettes Sondervermögen. Deutschland feiert die große Party.....
Die Frage ist nur, wo ist der Erfolg oder die positive Bilanz?
@ piperin schrieb: "Am ehesten könnte reiner Kapitalismus mit den Gesetzen der Natur und Wildnis verglichen werden."
Kapitalismus ist eine Wirtschaftsordnung, Angebot und Nachfrage regelt den Preis .... und alles endet in Wettbewerb, in Konkurrenz in Monopolstellungen und gierigem Raffen derer, die die Quelle gefunden haben.
Es ist ein SYSTEM auf Zeit, dann muss der Zähler wieder auf NULL gestellt werden.
In der Natur gibt es dieses Raffen, diese Gier, diesen Konkurrenzkampf so nicht, in der Dichte und keinen Urwald der Regulierungsversuche. Die Natur reagiert da direkt und knallhart. Da beginnen die Spielchen immer wieder bei Null, jeden Tag - für jeden!
@ piperin schrieb: "...es gibt kein effizienteres System als reinen Kapitalismus ..."
++Effizient: eine (am Aufwand gemessen) hohe Wirksamkeit habend, mit verhältnismäßig geringem Aufwand viel bewirkend, erreichend.++
..... das sehe ich eben anders beim Kapitalismus, total anders!
++ Kaptalismus: eine Form der Wirtschaft und Gesellschaft auf der Grundlage des freien Wettbewerbs und des Strebens nach Kapitalbesitz des Einzelnen++
... Wettbewerb, streben und Besitz des Einzelnen ...... da sind Konflikte, bzw. Kriege schon mit integriert.
Die Natur braucht keine Gesetze auf Papier - die braucht auch keine Richter.
@ piperin schrieb: "Ich weiß nicht, was Sie hier für einen Faden spannen wollten."
Vielleicht spinne ich auch den Faden - aber der Kapitalismus ist bestimmt nicht friedenstiftend und schon gar nicht natürlich.
Und der Sozialismus dient sicherlich nicht als Ansporn für Weiterentwicklung und deshalb ist alles nur ein "Spielzeug" der Macht.
Auch ihre Berechnungen sind nur interessant für den Finanzbeamten, für Wissenschaftler - das Volk lebt von Gefühlen, lebt von praktischen Erfahrungen und eigenem Nutzen.
.... und gefühlt haben die meisten immer mehr die Schnauze voll, Arm wie Reich.piperin am
@870,
>>Die Frage ist nur, wo ist der Erfolg oder die positive Bilanz?<<
Was bitte erwarten Sie denn?
Wir hatten
- die Wiedervereinigung, die uns seit 1990 bis in vmtl. noch etliche Jahre erhebliche Kosten abverlangt.
- die Bankenkrise um 2008
- die Eurokrise um 2013
- die Migrationskosten seit 2015
- Corona, auch erhebliche Kosten
- Umstellung Russland-Gas, Umstellung Verbrenner, Wärmepumpen
- Militär- und Finanzhilfen Ukraine-Krieg
Ich weiß nicht, wie da noch etwas bleiben soll.
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>>und gierigem Raffen derer,<<
Sry, billiger Populismus.
Es gibt nichts, was an Gewinnstreben unanständig wäre.User 1810870 am
@ piperin schrieb: "Ich weiß nicht, wie da noch etwas bleiben soll."
Eben, nur Krisen und Kosten .... , wo ist da etwas Positives?
Ich weiß, es gibt Menschen, die sind damit schon zufrieden: .... es könnte alles noch viel schlimmer sein....
Aber mit der Bilanz macht man sich in der Summe keine Freunde, erreicht keine positive motivierende Stimmung, .... es ist der Anfang vom E....e - kurz gefasst.
@ piperin schrieb: "Sry, billiger Populismus. Es gibt nichts, was an Gewinnstreben unanständig wäre."
Die Staaten sind verschuldet ...... und immer mehr Privatpersonen horten Milliarden! Das soll nicht unanständig sein?
Da stimmt doch etwas am System nicht!
Gewinnstreben wird dann unanständig, wenn man es maßlos betreibt, jegliche Grenzen verschiebt und mit Geld Geld macht, während andere ihre Mieten nicht bezahlen können, .... oder gar hungern.
Wenn das Ergebnis ist - siehe Berlin Stromversorgung (linker Anschlag) - dass die Infrastruktur nicht gesichert werden kann, nur der Gewinn - dann stimmt so einiges nicht mehr!
Wenn wir Schulen haben, die so pervers marode sind, dass Schüler sogar in Containern ausgelagert werden, dass Krankenhäuser geschlossen werden müssen ..... während andere nicht mehr wissen, wohin mit ihren Milliarden.
In der Natur hätten diese "Milliardäre" keinen Schutz, in der Natur müssten die sich tagtäglich verteidigen, um ihr Leben kämpfen ....! ..... bis dann ein Stärkerer kommt!
Diese Gier .....- der Kapitalismus frisst seine Kinder!
.... oder man muss nun Grönland "erobern", um sich und sein Land (das Vermögen) bestmöglich zu schützen, verteidigen zu können.
Ja, wo endet das alles .......?
Das LEBEN wird unendlich teuer werden - es wird mittelfristig unbezahlbar für die einen, für die Mehrheit!User Uli (geb. 1962) am
Wow – danke für die Zustimmung! @ piperin
Wenn Sie also sagen, dass die USA ihr Defizit vor allem wegen ihres Außenhandels und der immensen Rüstungsausgaben haben, dann belegen Sie ja genau das, worauf ich hinauswollte: Staatsschulden entstehen nicht durch Sozialsysteme, sondern durch strukturelle Ungleichgewichte in Handel, Investitionen und Vermögensverteilung.
Auch Ihr Hinweis, dass US-Schulden zu großen Teilen in Pensions- und Sozialfonds stecken, bestätigt meine Aussage: Jeder Schuld steht eine Forderung gegenüber. Diese Fonds sind nichts anderes als angesparte Ansprüche künftiger Rentner – also Vermögen auf der anderen Seite der Bilanz.
Wenn man das alles zusammennimmt, belegen Ihre also Zahlen eindrucksvoll, dass der Mythos vom „Sozialstaat als Schuldenmacher“ nicht trägt. Schulden und Vermögen sind zwei Seiten derselben Medaille.( Nur bei den deutschen Pensionsverpflichtungen machen Sie plötzlich eine Ausnahme und nennen sie „implizite“ Schulden – obwohl sie nach derselben Logik ebenfalls Forderungen darstellen, ganz klar.)
Fazit: Dort, wo Sie mit Fakten und Zusammenhängen argumentieren, sind Sie stark. Dort aber, wo Sie Ihr eigenes empirisches Fundament verlassen, ersetzen Sie Analyse durch Moral – und widersprechen sich damit komplett selbst.
Und liefern, ironischerweise, die perfekte Untermauerung meines Punktes.
Tipp: Weniger Moral, weniger Ideologie. Mehr auf die Sache.piperin am
man kann nicht sagen, dass ein Mangel an Sozialsystem zu Schulden führt.
Sozialkosten + b + c + ... = x Billionen Staatsverschuldung/Jahr
lässt keinen Schluss auf die Höhe der Sozialkosten zu. Auch bei 2 Billionen Staatsvetsch./ Jahr können Sozialausgaben gering oder sogar 0 sein. (USA)
Wenn aber die Sozialkosten verdammt hoch sind, so lässt sich sehr wohl folgern, dass auch die Staatsverschuldung um diese gewaltige Summe höher ist.
Und somit ein gewaltiges Einsparpotential.
Mal bitte nicht die Logik verdrehen, @User Uli, ich habe nicht gesagt, dass Sozialkosten sich nicht auf die Staatsverschuldung auswirken würde.
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Sie schreiben:
>>Hierzulande jammern einige über „Schuldenberge“, die angeblich durch den Sozialstaat entstehen.<<
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was sehr wohl berechtigt ist.
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Sie schreiben:
>>Die USA widerlegen das doppelt ...<<
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Nein, die USA widerlegen überhaupt nichts, weil Sie völlig falsch schlußfolgern.User Uli (geb. 1962) am
piperin, ich habe nicht gesagt, dass ein Mangel an Sozialsystem zu Schulden führt. Wenn ein System alles Produzierte als Nachfrage wieder direkt in die Wirtschaft gibt und alle immer davon profitieren, geht auch das. Nur haben kapitalistische Systeme es so an sich, dass sie nicht rund laufen, sondern ständig Krisen und Ungleichzeitigkeiten produzieren. Sozialsysteme machen das System deutlich stabiler - sie sichern zugleich die Reproduktion.
Genauso wenig läßt sich folgern, dass "verdammt" (????) hohe Sozialausgaben zu Staatsschulden führen. Nimmt der Staat mehr (Beiträge, Steuern) ein als er Ausgaben hat, hat er keine Schulden sondern Überschuss - als Subsystem. Das funktioniert aber nur bei ausgeglichenen Wirtschaften und ist aufgrund der strukturellen Krisen (s.o.) immer ein leidiges Kapitalismusproblem.
Ist die Lage wirtschaftlich mies, weil nicht mehr investiert wird und alle sparen, steigen die Staatsschulden, der die schlechte Lage mit seinen System zumindest teils ausgleicht. Er übernimmt also teils die Defizite der Wirtschaft, während die einen sparen, machen die anderen (der Staat) die Schulden. Dann gibt er vielleicht Anleihen heraus - die landen aber wieder in privaten Händen, Schulden staatlich/Forderungen privat. Kürzt der Staat in der Krise die Soziausgaben, gehen zwar die Ausgaben des Staates zurück - aber die in der Wirtschaft zugleich. Die Wirtschaft wird noch schwächer, die Staatsausgaben steigen. Es beginnt von vorn.
Wir sehen, es gibt hier keine "absoluten Antwprten", es ist unmöglich sich mit nur einem Punkt zu beschäftigen - und aktuell absolut kontraproduktiv bei den Sozialausgaben zu spraren. Die geliebte "schwäbische Hausfrau" ist vielleicht gut im eigenen Haushalt - aber der Tod eines ökonomischen Systems. Weil die gesparten Ausgaben der einen immer die Einnahmerückgänge der Anderen sind. Haben Sie doch mit Blick auf die Folgen der Leistungsbilanzüberschüsse/-defizite D/USA best beschrieben.piperin am
@User Uli,
Ihre Argumentation hinkt.
Wo Sie recht haben:
>>Sozialsysteme machen das System deutlich stabiler <<
Sehr wohl sind Auffangnetze sehr wichtig. Jeder kann unverschuldet in Schwierigkeiten kommen, jeder kann arbeitslos werden, weil der Betrieb insolvent geht oder durch Krankheit mit gigantischen Kosten getroffen werden.
Die Gemeinschaft trägt gemeinsam die Risiken der Einzelnen - kleine Kosten auf alle verteilt schützt die Betroffenen vor dem Ruin.
Nichts anderes als das Prinzip einer Pflichtversicherung und so etwas liebe ich.
Nennt such ja auch Kranken- und Arbeitslosen-VERSICHERUNG.
Allerdings sind das keine, denn eine richtige wie bspw. Autohaftpflicht zahlt die Versicherung, wenn jemand einen Unfall hat, aber NICHT, wenn jemand mutwillig einen Unfall herbeiführt.
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>>Genauso wenig läßt sich folgern, dass "verdammt" (????) hohe Sozialausgaben zu Staatsschulden führen.<<
Richtig. Jedoch sind hohe Sozialausgaben ein gewichtiger Kostenfaktor, der stets zu hinterfragen ist, was denn davon notwendig ist.
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>>Das funktioniert aber nur bei ausgeglichenen Wirtschaften und ist aufgrund der strukturellen Krisen (s.o.) immer ein leidiges Kapitalismusproblem.<<
So was ist einfach Unsinn.
Strukturelle Krisen schlagen sich in jedem System durch, siehe DDR - Bankrott, Russland, jedem kommunistischen Staat und auch jedem autoritären System.
Ganz im Gegenteil ist Kapitalismus sogar am resistentesten und erholt sich am leichtesten wieder.
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