• Folge 7 (50 Min.)
    Johannes im Porträt mit Skateboard und Blindenstock. – Bild: BR/​Maximus Film/​Laura Fischbach
    Johannes im Porträt mit Skateboard und Blindenstock.
    Johannes hat eine seltene Augenkrankheit, durch die er als Kind nach und nach erblindet. Aus Sorge wird er jahrelang von seinem Umfeld bevormundet, zieht sich immer weiter zurück und wird depressiv. Nach einer gescheiterten Beziehung trifft er eine waghalsige Entscheidung: Er will skaten – und findet langsam zurück zu sich selbst. Johannes wird mit einer Augenkrankheit geboren, durch die er langsam erblindet. Seine Eltern wollen ihm ein schönes Leben ermöglichen, ihn aber auch beschützen und engen ihn damit ein. Als sie ihn auf ein Internat für Blinde schicken, glaubt Johannes, sie wollen ihn loswerden. Als Teenager knüpft er Kontakte zu nicht-behinderten Gleichaltrigen. Zusammen mit ihnen holt er die Jugend nach, die ihm lange gefehlt hat. Auch seine erste längere Beziehung gibt ihm zunächst mehr Selbstvertrauen – doch die Freundin fängt bald an, ihn einzuschränken. Johannes hört mit dem Sport auf, nimmt stark zu und fällt in eine Depression. Als die Beziehung nach drei Jahren zerbricht, ist er am Boden und erkennt, dass es so nicht weitergehen kann. Mit 23 Jahren erfüllt er sich einen langgehegten Traum: Er beginnt zu skaten. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 30.04.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 04.05.2026 BR
  • Folge 8 (45 Min.)
    Martina vor ihrer Berghütte.
    Im Sommer arbeitet Martina als Sennerin auf der Alm. Dort versorgt sie Rinder und Ziegen und ist glücklich. Eigentlich ist sie eine ausgebildete Krankenschwester. Hinter ihr liegt ein schmerzhafter und steiniger Weg, bis sie zu sich und ihrer Bestimmung findet. Martina wächst auf einem kleinen Milchviehhof im Chiemgau auf. Schon früh hilft sie ihrem Vater im Stall und genießt die Nähe zu den Tieren und die Arbeit im Betrieb. Obwohl sie gerne einen Beruf in der Landwirtschaft ergreifen würde, soll sie Krankenschwester lernen. Sie fügt sich und zieht mit 22 auf den Hof ihres Großonkels und ihrer Großtante, wo sie die beiden pflegt und den sie mit ihrem Mann zusammen renoviert. Nach dem Tod der Verwandten und einem schweren Unfall, der beinahe zu einer Querschnittslähmung führt, beginnt sie, ihr Leben zu überdenken. Sie gibt ihren Beruf als Krankenschwester auf und sucht nach einem neuen Platz für sich. Eine Alm im Wendelstein Gebirge wird schließlich zur Quelle ihrer Kraft und Inspiration. Motiviert von einem Verleger, beginnt sie ein Buch über ihre Sommer als Sennerin zu schreiben und setzt so einen Prozess in Gang, der ihr Leben in eine komplett andere Richtung lenkt. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 14.05.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 18.05.2026 BR
  • Folge 9 (45 Min.)
    Hans Well im Porträt mit PV Anlage im Hintergrund.
    Hans Well hat als Kopf und Texter der Biermösl Blosn die bayerische Kulturgeschichte maßgeblich mitgeprägt. Das Ende der Musikkabarettgruppe nach 35 Jahren und der Bruch mit seinen Brüdern belasten ihn sehr. Erst nach und nach heilen die Wunden und er kann neue Wege gehen. Hans wird 1953 als neuntes Kind der 17-köpfigen Familie Well geboren. Der Vater, ein musikbegeisterter Dorfschullehrer, fördert die musische Erziehung und tritt zusammen mit seinen Kindern in verschiedenen Formationen auf. Mit 17 Jahren beginnt Hans, sein konservatives Weltbild zu hinterfragen und interessiert sich vor allem für die Rolle seiner Eltern in der NS-Zeit. Er führt erbitterte Diskussionen mit seinem Vater und den älteren Brüdern und politisiert sich immer mehr. Zusammen mit zwei seiner jüngeren Brüder gründet er 1976 die Biermösl Blosn, die mit ihrem musikalisch-politischem Kabarett schnell eine feste Größe in der bayerischen Kleinkunst-Szene sind. Das Auseinanderbrechen der Band nach über drei Jahrzenten belastet Hans sehr, der darauffolgende Schlaganfall ist der Tiefpunkt seines Lebens. Erst nach und nach schafft er es, vor allem mithilfe seiner Frau und seiner Kinder, die Wunden zu schließen. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 21.05.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 25.05.2026 BR
  • Folge 10 (45 Min.)
    Alice im Porträt.
    Alice Walchshöfer prägt den größten Langstrecken-Triathlon der Welt. Ihre persönliche Herausforderung: Eine vererbbare Herzkrankheit – die sie nicht davon abhält, ihr Lebenswerk mit voller Kraft voranzutreiben. Alice Walchshöfer ist die treibende Kraft hinter der Challenge Roth, dem größten Triathlon der Welt. Geboren in Kulmbach, wächst sie in bescheidenen Verhältnissen auf und übernimmt früh Verantwortung für ihre jüngeren Schwestern. Mit sechs Jahren erkrankt sie an Tuberkulose und kämpft sich alleine im Sanatorium durch. Erst mit 16 erfährt sie von der Herzkrankheit ihrer Mutter, die auch sie betrifft. Trotz der Diagnose und ärztlicher Warnungen bekommt sie mit ihrem Mann Herbert zwei Kinder. Von nun an prägt die Sorge um Alice die junge Familie. Doch dann ist es ihr Ehemann, der kurz nach der Gründung des Langdistanz-Triathlons schwer erkrankt. Nach seinem Tod muss Alice sich entscheiden, ob sie mit ihren Kindern zusammen das Familienunternehmen weiterführt. Trotz zahlreicher Herzoperationen gibt sie nicht auf – das jährliche Großereignis in Roth ist bis heute Ausdruck ihrer unermüdlichen Leidenschaft. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 28.05.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 01.06.2026 BR
  • Folge 11 (50 Min.)
    Kristina Biburger im Porträt.
    Selbstbestimmt leben – das ist Kristinas Ziel seit Kindertagen. Doch ohne Assistenz wäre ihr Alltag nicht möglich. Mit einem Team aus sieben Assistent:innen organisiert sie ihr Leben selbst – und kämpft für echte Inklusion. Kristina kommt mit einer spastischen Lähmung an Armen und Beinen zur Welt. Ihre Eltern entscheiden sich bewusst gegen eine „Sonderrolle“ und schicken das Mädchen in den Regelkindergarten und dann in eine Regelschule. Diese frühe Erfahrung von Normalität und Zugehörigkeit legt den Grundstein für ihre innere Stärke. Und hilft ihr, zahlreiche schmerzhafte Operationen zu verkraften, verbale Angriffe und Anfeindungen auszuhalten und unbeirrt an ihrem Ziel festzuhalten: ein möglichst freies, selbstbestimmtes Leben. Kristina will auf keinen Fall in einem geschützten Raum für Menschen mit Behinderung untergebracht sein. Als junge Studentin entdeckt sie bei einem Praktikum das sogenannte Arbeitgebermodell: 24-Stunden-Assistenz, selbst organisiert. Mit Anfang 20 wird sie Arbeitgeberin ihrer eigenen Assistenten. Heute engagiert sich Kristina als Vorsitzende des Verbands behinderter ArbeitgeberInnen – Selbstbestimmt Leben e.V. dafür, dass dieses Modell mehr Menschen offensteht. Nach dem Tod ihrer Eltern verliert sie ihre wichtigste Stütze. Doch sie merkt, dass ihr Assistenzteam mehr ist als Hilfestellung im Alltag – es ist für sie wie Familie. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 04.06.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 08.06.2026 BR

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